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Wmme Report vom 25.04.2026

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Kunst, so weit man sieht

Creartour in Hambergen lockt mit 17 offenen Türen Seite 6

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Unfallbilanz im Landkreis

Die Polizei zieht das Resümee für das Jahr 2025 Seite 5

Ein neuer Wirt am Hafen

Im Skippertreff in der Kreisstadt wurde der Betrieb wieder aufgenommen Seite 8

Öffnungszeiten: Mo: 9.30–13 Uhr · Di. – Fr. 9.30–13

Stärken, Perspektiven erarbeiten

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Für Frauen mit Migrationshintergrund und internationaler Biografie findet am 8. Mai von 9 bis 12 Uhr ein kostenloser Workshop zum Thema „Stärkenfindung mit Collagenarbeit“ im Haus der Kulturen statt. Anmeldung per frauen-wirtschaft-ohz.de hwr

Anmelden für den Bauernmarkt

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Zum Scharmbecker Herbstmarkt im September soll wieder ein Bauernmarkt mit regionalen Produkten stattfinden. Interessierte Ausstellerinnen und Aussteller können sich per Telefon 04791 / 173 87 anmelden. rom

Schulcontainer am Klosterplatz

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Eigentlich wollte der Landkreis die Schulcontainer an der Schule am Klosterplatz bereits abholen lassen. Mittlerweile seien die notwendigen Vorarbeiten erfolgt, so der Landkreis auf Nachfrage. Die Abholung werde kurzfristig terminiert. rom

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Bei der vergangenen Sportlerehrung des Landkreises präsentierte sich unter anderem die Boxsparte des TV Schwanewede. Bei der Veranstaltung gab es für etwa 150 Sportlerinnen und Sportler Auszeichnungen. Foto: focke-strangmann

Sportlerzahlen, Ganztag und mehr

Der Kreissportbund holt in seinem Jahresbericht weit aus und erzählt von laufenden Projekten

MARIUS ROSKAMP

LANDKREIS – Nach der CoronaPandemie konnte sich der Kreissportbund Osterholz (KSB) stetig erholen. Teils kam es zu Mitgliederzahlenanstiegen im 1.000er-Bereich. Nun scheint sich die Bergfahrt der vergangenen Jahre aber eingependelt zu haben und zum Stichtag, dem 1. Januar 2026, zählten die 127 Vereine im Landkreis 43.820 Mitglieder, was einem Rückgang von 642 Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr gleichkommt. Noch liegt der KSB damit leicht über seinem Vor-Corona-Niveau. Vorstandsvorsitzender Jens Themsen räumt zwar ein, dass der Rückgang schon spürbar im Geldbeutel wäre, merkt aber auch an, dass 40 Vereine Mitglieder hinzugewinnen konnten.

Den ersten Platz im Ranking der Mitgliederzahlen belegt übrigens der Turnverein Falkenberg mit 2.109 Mitgliedern. Bei den Sportarten belegt Turnen den ersten Platz (39 Vereine mit insgesamt 15.832 Mitgliedern). In diesem Sportbereich habe es einen echten Boom gegeben, so Themsen.

Abseits der Zahlen hat der KSB das vergangene Jahr unter anderem

damit zugebracht, sich Möglichkeiten für die kommende Ganztagsbetreuung in Schulen zu überlegen. Das Ergebnis: Die Vermittlungsplattform „Partner im Ganztag“. Lena Habben, Sportreferentin für Sportentwicklung, erklärt, man wolle als Bindeglied zwischen Schulen und Sportvereinen agieren. Laut Gesetz soll die Ganztagsbetreuung zum Schuljahr 2026/ 2027 greifen. Noch seien die Schulträger überraschend ruhig, so Habben. Erste hätten jedoch auch bereits angefragt, ob man nicht Vereine vermitteln könnte. Die Platt-

form „Partner im Ganztag“ ist seit einem knappen Monat in Arbeit, nachdem die Idee vor etwa einem Jahr aufkam. Bis Redaktionsschluss war die Vermittlungsplattform nicht zu finden, baldmöglichst soll sie aber per ksb-osterholz. de abrufbar sein. Laut KSB soll „Partner im Ganztag“ Schulen dabei helfen, das Ganztagsangebot sinnvoll zu ergänzen. Vereine würden insofern profitieren, dass sie junge Menschen direkt im schulischen Umfeld erreichen würden. Darüber hinaus will der KSB mit „Prävention sexualisierter Gewalt“

den Jahresbericht des KSB vor: Geschäftsstellenmanagerin Celina Duschner, Vorsitzender Jens Themsen, Sportreferentin für Sportentwicklung Lena Habben (von links). Foto: Roskamp

für das genannte Thema sensibilisieren und Möglichkeiten der Prävention aufzeigen. Der Prozess wird für Vereine von einem Fachberaterteam angeleitet und komplett vom Landessportbund Niedersachsen gefördert. Vereine können sich per E-Mail an schutzkonzept@ksb-osterholz.de anmelden. Außerdem sei noch erwähnt, dass bei der jüngsten Sportlerehrung des Landkreises rund 150 Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen ausgezeichnet worden sind. Die Veranstaltung eröffnete eine Turnvorführung von Ida Mill vom VSK Osterholz-Scharmbeck, die bereits mit einem dritten Platz bei den Landesmeisterschaften im Geräteturnen auf sich aufmerksam machen konnte. Im Mittelpunkt stand die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler, die von Themsen moderiert und gemeinsam mit dem Ersten Kreisrat Markus Pragal vorgenommen wurde. Die Vorstellung der Boxsparte des TV Schwanewede mit erfolgreichen Nachwuchssportlern, darunter Aras Schaikhmus und Ada Teke, die jeweils erste Plätze bei Landesmeisterschaften erreichten, ergänzte das Programm.

Stellten

Vortrag zu KI in Unternehmen

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Die Stadt Osterholz-Scharmbeck führt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osterholz und dem Transferzentrum ElbeWeser (TZEW) am Mittwoch, 6. Mai, um 19 Uhr eine Veranstaltung im Rathaus zu Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz in Unternehmen durch. Bei der kostenlosen Veranstaltung werden Fördermöglichkeiten präsentiert und praktische Beispiele zur Nutzung künstlicher Intelligenz aus dem Unternehmensalltag aufgezeigt. Anmeldungen sind bis zum 29. April per E-Mail an karstens@osterholzscharmbeck.de möglich. aeu

Tag des offenen Gartens

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Die Saisoneröffnung im Nabu-Garten steht an. Als Auftakt steht am Sonntag, 3. Mai, von 14 bis 18 Uhr die „Parzelle 115“ im Kleingartengebiet in der Kreisstadt erstmalig in diesem Jahr für Besucher offen. Der Nabu Osterholz-Scharmbeck will mit seinem Naturgarten zur Nachahmung hinsichtlich einer naturnahen Gartengestaltung anregen und zeigt auf seiner Parzelle viele praktische Beispiele. Darüber hinaus geben die Nabu-Aktivisten viele Hinweise und Tipps hin zu mehr Natur und Artenvielfalt auch im eigenen Garten. Der Naturgarten „Parzelle 115“ im Asternweg ist am besten von der Straße Am Osterholze zu erreichen, der Eingang auf das Gelände findet sich oberhalb der Hausnummer 23 und ist beschildert. aeu

Blumenthaler Straße gesperrt

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Seit einigen Tagen sanieren die Osterholzer Stadtwerke in der Blumenthaler Straße die Trink- und Gasversorgungsleitungen. Hierfür ist die Blumenthaler Straße abschnittsweise für den Straßenverkehr gesperrt. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Der Beginn der Baustelle liegt zwischen Amselstraße und Lerchenstraße und zieht sich bis in die Winterbergstraße hinein. Dort werden zusätzlich zur Sanierung der Trink- und Gasversorgungsleitungen auch die Niederspannungskabel erneuert. Die gesamte Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis zum Beginn der Sommerferien am 2. Juli. aeu

Die Erzählung der Anderen

Kooperationsprojekt inszeniert Perspektiven auf Worpswede als „Hörtheater“

ANNEMARIE UTKE

WORPSWEDE – Wie sieht die eigene Heimat durch die Augen meiner Mitbürgerinnen aus?

Diese Frage hat Michael Uhl, künstlerischer Leiter des Projekts „Beziehungsweisen Worpswede“ und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) Ottersberg, nicht nur sich selbst, sondern insgesamt 38 Menschen aus Worpswede gestellt. Das Ergebnis: Aus den facettenreichen Antworten auf die Frage „Was ist dein Worpswede?“ entwickelte Uhl gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Studierenden der HKS eine Inszenierung. Von Ende Mai bis Mitte Juni bekommen nun Worpsweder Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das Worpswede der Anderen zu erleben – erzählt, geführt und szenisch aufbereitet als „Hörtheater“.

Erzählungen der Interviewten, Klänge aus dem Dorf, gelesene Texte und Musik hört das Publikum aus den Kopfhörern, die es zu Beginn einer jeden Hörtheater-Vorstellung ausgehändigt bekommt. Zugleich lenken Anweisungen über die Kopfhörer das Publikum, das so selbst in Inszenierung agiert – und Worpswede wird zur Bühne.

An Recherche und Produktion beteiligen sich zahlreiche regionale Akteure: Neben der HKS und dem Heimat- und Geschichtsverein sind auch das Jugendzentrum „Die Scheune“, Ernte- und Schützenverein, der Museumsverbund und weitere Institutionen beteiligt. „Das Projekt versucht, eine gesellschaftliche Breite abzudecken“, betont Uhl, und ergänzt: „Die Zielgruppe sind die Menschen,

die hier leben oder anderweitig einen Bezug zu Worpswede haben.“ Hans-Hermann Hubert vom Heimat- und Geschichtsverein bezeugt, dass die Hörtheater-Tour „nicht die klassische Gästeführung hier in Worpswede“ ist, sondern die Gruppe auch an Orte geht, „an die Touristen sonst nicht gehen.“

Beide sehen in dem Hörtheater eine Chance, Worpswede abseits seines schillernden Images als Künstlerdorf zu entdecken. Oder, wie Uhl es formuliert: „Das ganze lebt nicht vom Erzählen, sondern vom Zuhören“.

Nach Ablauf der Veranstaltungsreihe soll die Tour frei verfügbar sein, sodass alle sie

selbst gehen und anhören können. Wann das gelingt, ist allerdings noch nicht klar. Gegenwärtig fließen alle Kapazitäten in die Umsetzung des Hörtheaters und seiner Folgeveranstaltungen. Dazu gehört neben einem Abschlussfest am 14. Juni auch ein Publikumsgespräch am 25. Juni um 19 Uhr in der Bötjerschen Scheune. Dort gibt es die Gelegenheit, Eindrücke der Tour gemeinsam zu reflektieren.

Insgesamt dauert das Hörtheater zirka 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer spenden möchte, unterstützt damit das Projekt „Beziehungsweisen Worpswede“. Die Strecke ist nicht barrierefrei. Damit dennoch alle das

Yoga in der Kunsthalle

Hörtheater erleben können, gibt es am Donnerstag, 4. Juni, eine nicht-mobile Vorstellung in der Bötjerschen Scheune. Für die Teilnahme an der Tour ist eine verbindliche Anmeldung unter beziehungsweisen-worpswede. de/buchung erforderlich. Im Zuge der Anmeldung geben die Veranstalter auch den Startpunkt der Tour bekannt. Buchbare Termine liegen vom 29. Mai bis 14. Juni jeweils freitags um 19 Uhr, sowie samstags und sonntags um 15 und 19 Uhr. Ausnahme ist die nicht-mobile Vorstellung am 4. Juni: Hierfür ist keine Voranmeldung nötig. Weitere Informationen findet man unter beziehungsweisenworpswede.de

Zarte Gesten auf Gemälden und auf der Yogamatte

WORPSWEDE – Yoga an ungewöhnlichen Orten und mit einer Prise Kunst: Am Sonntag 10. Mai, bieten die Worpsweder Kunsthalle und Gesundheitscoach und Yogalehrerin Michaela Volkmer körperliche Entspannung und kulturellen Genuss in einer Veranstaltung. Körper stehen sowohl bei der Pariserin Inès Longevial als auch bei der Worpswederin Michaela Volkmer im Mittelpunkt. Beide setzen sich intensiv mit ihnen auseinander: Während die eine sie künstlerisch darstellt, verhilft ihnen die andere mit ihrem

Gesundheitscoaching und Yoga zu mehr Wohlbefinden. Am 10. Mai treffen beide aufeinander. Von 17 bis 19.30 Uhr laden Michaela Volkmer und die Worpsweder Kunsthalle zu Yoga im Museum ein. Zur Einstimmung gibt Kuratorin Cornelia Hagenah eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Hautnah. Inès Longevial“. Anschließend rollen die Teilnehmenden ihre Yogamatten zwischen den farbstarken Bildern mit den zarten Gesten aus, um von Michaela Volkmer zu einer sanften Yogapraxis angeleitet zu werden. So verbinden

sich Kunst und Bewegung zu einem ganzheitlichen Erlebnis für Körper, Geist und Seele.

Die Veranstaltung findet in der Worpsweder Kunsthalle in der Bergstraße 17 statt. Alle Levels und Altersklassen sind willkommen, allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt. Deshalb ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter info@projektfit.de oder per Whatsapp unter 0171 / 473 06 06. Die Kosten betragen 28 Euro pro Person. Mehr Informationen gibt es auf projektfit.de und worpswede-museen.de aeu

APOTHEKENNOTDIENSTE

Samstag, 25. April

Geest-Apotheke Wallhöfen

Wallhöfener Str. 62

Wallhöfen  04793/953445

Sonntag, 26. April

Hamberger Apotheke

Hauptstr. 22

Hambergen  04283/953435

Montag, 27. April

Hamberger Apotheke

Hauptstr. 22

Hambergen  04283/953435

Dienstag, 28. April

Alte Apotheke

Hauptstr. 72

Lilienthal  04298/91640

Mittwoch, 29. April

Rats-Apotheke

Hauptstr. 66

Lilienthal  04298/2345

Donnerstag, 30. April

Ritterhuder Apotheke

Riesstraße 47

Ritterhude  04292/8190480

Freitag, 1. Mai

Alte Apotheke

Marktstr. 11

Osterholz-Scharmbeck  04791/57318

Hofführung über Sophienhof

HOLSTE – Die ersten Setzlinge sind ausgepflanzt und die Rinder stehen auf der Weide. Den Anlass nutzt das Team des Sophienhofs in Oldendorf, um allen Besuchern das Leben und Wirtschaften auf dem Bio-Hof zu zeigen – und veranstaltet am morgigen Sonntag, 26. April, ab 14.30 Uhr eine Hofführung. Der Sophienhof ist nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft aufgebaut, über das Bauer Marc berichten wird. Dazu gibt es Einblicke in Vergangenheit und Zukunftspläne des Hofs sowie Kaffee und Kuchen. Weitere Infos unter sophienhof-oldendorf.de aeu

Treffen der Bücherwurmkids

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Räuber Hotzenplotz und gebastelte Mondraketen stehen bei den Bücherwurmkids auf der Agenda. Das Treffen für Kinder von vier bis sechs Jahren findet am Donnerstag, 30. April, um 15.30 Uhr in der Stadtbibliothek statt, Am Barkhof 10a. Anmeldung per info@ bibliothek-ohz.de aeu

Tennisverein kennenlernen

Michaele Volkmer leitet die Gruppe im Museum an. Foto: Michaela Volkmer Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Osterholz Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350

Vertriebsleitung: Sascha Carstens Herausgeber: Weser Wochenblatt

NEU SANKT JÜRGEN – Der TC „Eiche“ Neu Sankt Jürgen startet in die neue Tennissaison und lädt für Freitag, 1. Mai, von 15 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür auf die Vereinsanlage an der Neu Sankt Jürgener Straße 2 in Worpswede ein. Mit der Veranstaltung will der Verein nicht nur die Sommersaison einläuten, sondern auch seinen Gästen einen unkomplizierten Einblick in das Vereinsleben bieten. Eingeladen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen – Vorkenntnisse im Tennis sind nicht erforderlich. Auf dem Programm stehen unter anderem Schnuppertraining mit einem Trainer sowie freies Spiel auf der Anlage. Schläger und Bälle stellt der Verein, sodass Besucherin-

nen und Besucher den Sport direkt ausprobieren können. Neben dem sportlichen Angebot ist mit Kaffee und Kuchen auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der TC „Eiche“ hat sich nach Aussage des Vereins in den vergangenen Jahren besonders im Nachwuchsbereich positiv entwickelt und will diesen Weg weitergehen. Der Tag der offenen Tür bietet daher auch die Möglichkeit, sich über Trainingsangebote und eine Probemitgliedschaft zu informieren. Die offene Tennisrunde am Freitagabend bleibt auch in dieser Saison ein fester Bestandteil des Vereinslebens und bietet regelmäßig Gelegenheit zum gemeinsamen Spiel. Weitere Informationen: tennisclub-eiche.de hwr

Verlagsgesellschaft mbH Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen Tel. (04 21) 690 55 01

E-Mail: redaktion@weserreport.de Leserzuschriften: leserbriefe@weserreport.de Büro Osterholz-Scharmbeck: 27711 OHZ, Bahnhofstraße 63,

Michael Uhl (links) und Hans-Hermann Hubert laden dazu ein, Worpswede durch die Augen Anderer zu betrachten. Foto: Utke

Tannert und Wolfgang Temme. Foto: Fricke

Literatur in der Scheune

Stiftung Worpswede veranstaltet neue Aktion im Künstlerdorf

WORPSWEDE – Die Stiftung Worpswede, die schon seit vielen Jahren gebrauchte Bücher sammelt und zugunsten vielfältiger Projekte im Künstlerdorf verkauft, hat sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes für Worpswede ausgedacht: Die ersten Worpsweder Literaturtage. Sie finden in der Woche von Montag, 4. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, statt. In der Bötjerschen Scheune an der Bauernreihe wird das Publikum ein vielseitiges Programm mit Lesungen, Gesprächen und Diskussionen zur literarischen und gesellschaftlichen Bedeutung des Schreibens und Lesens erleben. Autorinnen und Autoren aus der Region und ganz Deutschland

sind dann zu Gast. Das Programm und die Besonderheiten stellte das Literaturtageteam mit Katharina Hanstein-Moldenhauer, Bärbel Tannert, Bernd Moldenhauer, Wolfgang Temme, Claudia Beyer und Kathrin Widhalm am Veranstaltungsort vor. Dabei erinnerten sie an die Literaten der ersten Stunden in Worpswede, wie Rilke und Manfred Hausmann. „Diese Seite in Worpswede wollen wir wieder ins Bewusstsein heben“. „Ein Leben ohne Bücher ist möglich“, zitierte Moldenhauer „Loriot“, „aber nicht sinnvoll!“ Denn Lesen sei eine unheimliche Bereicherung für das Leben und Lesefähigkeit sei der wichtigste Zugang für Teilhabe zu allen wichtigen Prozessen. Zu den Programm-High-

lights zählen unter anderen Lesungen von Moritz Rinke, Nora Bossong und Norbert Gstrein, ein Gespräch mit Volker Weiß sowie eine szenische Lesung und ein „Best of Poetry Slam“. „In Worpswede konnte ich immer am besten schreiben“, verkündete Rinke, der heute in Berlin lebt, in seinem Grußwort. „Die Welt wurde in Worpswede, so schien es mir immer, langsamer. Und trotzdem konnte ich hier schneller schreiben“. Am Eröffnungstag wird Rinke eigene Texte aus „Aktuelles und Vergangenes“ lesen. Auch für junge Besucher bietet das Festival ein Programm, vom Bilderbuchkino bis hin zum Graphic-NovelWorkshop. Auch ein antiquarischer Büchermarkt mit Büchercafé, kreative Buchkunst

Die junge Feuerwehr

Blaulichtkids OHZ lernen mit viel Abwechslung

MARIUS ROSKAMP

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– In dem Team der Kinderfeuerwehr Blaulichtkids OHZ sind aktuell 30 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. In der rein ehrenamtlich betreuten Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck lernt die Gruppe Wissenswertes über Brandschutz, Erste Hilfe, den Notruf, Umweltschutz und mehr. Laut JanRainer Mehrtens, Stellvertretender Kinderfeuerwehrwart, ist es nicht unbedingt ungewöhnlich, dass man Gesichter aus den Blaulichtkids später in der Jugendfeuerwehr wiedersieht. Im Vordergrund steht laut Mehrtens aber die Förderung des Sozialverhaltens. In eben jene Kerbe traf eine Sonderveranstaltung mit Gastrednerin Martina Kunst am vergangenen Mittwochabend. Nach einer Vorstellungsrunde, das Stofftier Kali fungierte als Redestab, vermittelte Kunst den Kindern die Regeln des Abends: Zuhören, zusehen, wer etwas sagen möchte, möge sich melden. Kunst legte besondere Priorität auf den Blick: „Ihr habt besonders viel Kraft, vor allem in den Augen.“ Sie fuhr mit einer Konzentrationsübung mit Trommel fort und fragte die Kinder noch, was sie für Beleidigungen kennen. Mit einer Mütze verwandelte sich Kunst in den bösartigen Dennis, der den Kindern allerlei Beleidigungen an den Kopf warf. Bilanziert wurde das mit allgemeinem Gekicher. Kunst ging darauf ein, wie man mit

Persönlichkeits- und Lebenskompetenztrainerin Martina Kunst in der Rolle des Dennis. Foto: Roskamp

solchen Situationen umgehen könnte und fand auch Zeit dafür zu erklären, wie Dennis zu der Person geworden sein könnte, wie Kunst sie darstellte. Zu dem Umgang sagte Kunst: „Wir bleiben ruhig und entspannt, denn in der Ruhe liegt die Kraft.“ Am besten wäre es, sich umzudrehen und zu Freunden zu gehen. Die Kinderfeuerwehr verbindet spielerisch erste Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr mit gemeinschaftlichen Aktivitä-

ten. Neben Bastelaktionen, Experimenten und sportlichen Angeboten lernen die Kinder auch die Einsatzfahrzeuge kennen. Die Dienste finden außerhalb der Ferien regelmäßig am ersten und dritten Mittwoch im Monat statt und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Aktuell sind die Blaulichtkids voll belegt, wer aber Interesse an der Arbeit der Feuerwehr hat, kann sich an die E-Mail mitmachen@ffohz. de wenden.

Chor bekommt Besuch

HAMBERGEN – Ein chormusikalisches Highlight in der Hamberger Kirche, Bahnhofstraße 2, gibt es am Freitag, 15. Mai, zu erleben. Diesmal hat der Chor Pop Chor’n einen Männerchor aus dem Sauerland zu Gast: die Four Valleys. Die knapp 25 Männer aus der Vier-Täler-Stadt Plettenberg eint die Freude am mehrstimmigen Acapellagesang. Das Repertoire umfasst hauptsächlich Popsongs, aber auch Spirituals, Traditionals und klassische Chorwerke. Inspiriert von Chorleiter Herbert Wilberg

TIERE SUCHEN EIN

wagten einige Herren im Jahre 1998 den Schritt, ein Chorprojekt zu starten. Pop Chor’n, ein etwa 30-köpfiger Pop- und Jazzchor, hat in Hambergen und Umgebung schon eine Fangemeinde. Auch hier geht die musikalische Ausrichtung klar in Richtung Popmusik, sodass beide Chöre sich musikalisch gut ergänzen werden. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist eine halbe Stunde vorher. Der Eintritt ist frei, die Chöre freuen sich über eine Spende. hwr

mit einer Buchbinderin sowie eine Ausstellung mit Künstlerbüchern sind zu sehen. Ferner seien auch Veranstaltungen im öffentlichen Raum von Worpswede geplant, kündigte Widhalm an.

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, gute Bücher in die Welt zu bringen, dass sie nicht ungelesen untergehen“, erklärte Hanstein-Moldenhauer, die in der Stiftung für den Büchermarkt zuständig ist. „Mit den Literaturtagen möchten wir das regionale Literaturleben stärken und die Lesebereitschaft fördern“, betonte das Team der Literaturtage.

 Eintrittskarten zu einigen Veranstaltungen gibt es bei der Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13, Telefon 04792 / 93 58 20.

ist sehr zutraulich und wünscht sich viel Aufmerksamkeit. Eine Erkrankung schränkt ihn leider etwas ein. Foto: pv

Vor etwa vier Wochen brachte ein junger Mann Yani zum Verein Tiere in Not. Ursprünglich war er auf der Suche nach seinem eigenen Kater – doch Yani konnte er nicht einfach zurücklassen. Der zutrauliche junge Kater war mit Zecken übersät und nicht kastriert. Im Tierheim angekommen, wurde er liebevoll aufgenommen und kuschelte erst einmal ausgiebig mit dem Personal. Sein trauriger Blick verrät, dass er gerne wieder nach draußen möchte. Doch das ist nicht mehr möglich, denn Yani wurde positiv auf das feline Leukämie-Virus (FeLV) getestet.

Nicht jeder braucht Pflege. Viele brauchen Entlastung.

Yani braucht jemanden, der viel Zeit zum Kuscheln hat und Erfahrung mit Katzen – idealerweise auch mit FeLV. Darüber hinaus wünscht er sich einen gesicherten Auslauf, damit er zumindest ein bisschen frische Luft genießen kann. Kontakt zu anderen Katzen ist möglich, sofern diese ebenfalls FeLV-positiv sind. Er kann die große, freie Welt vielleicht nicht mehr erkunden – aber mit den richtigen Menschen könnte Yani trotzdem endlich ankommen.

 Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hwr

Pflege ist nicht immer das Thema. Der Alltag schon.

· Haushaltshilfe: Wir übernehmen für Sie das Reinigen der Wohnräume, Bett überziehen und weitere hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

· Einkaufsservice: Gemeinsam mit Ihnen oder für Sie erledigen wir Einkäufe und Besorgungen.

·Begleitdienst: Wir begleiten Sie zu Arztbesuchen; Behördengängen oder Freizeitaktivitäten.

· Alltagsbegleitung: Ob Spaziergänge, Gespräche oder gemeinsame Unternehmungen – wir sind für Sie da

Yani
MONIKA FRICKE
Das Literaturtage-Team (von links): Bernd Moldenhauer, Katharina Hanstein-Moldenhauer, Bärbel

Viele Bandmitglieder, viele Instrumente: Hazmat Modine haben einiges im Gepäck. Foto: pv

„Let the Good Times Roll Again“ ist das Motto des Konzerts, das die Bremer Band The Rascals im Mai spielt. Foto: pv

UNS

Sechs Konzerte, eine Session

Der Mai bietet wöchentlich mindestens eine Veranstaltung in der Music Hall Worpswede

ANNEMARIE UTKE

WORPSWEDE – Im Mai geht es in der Music Hall bei insgesamt sieben Veranstaltungen heiß her. Zwei Konzerte waren so begehrt, dass die Karten bereits vergriffen sind. Doch auch für spontanere Konzertgänger hat der Monat noch einiges zu bieten.

Den Anfang macht am Samstag, 2. Mai, der AkustikGitarrist Andy McKee. Bekanntheit erlangte er online, das Video zu seinem größten Hit „Drifting“ zählt mittlerweile über 60 Millionen Aufrufe. McKee bringt nicht nur die Saiten zum klingen, sondern spielt mit Techniken wie TwoHand-Tapping und perkussiven Elementen aufwändige Arrangements auf einem einzelnen Instrument. Sowohl eigene Kompositionen als auch ausgewählte Interpretationen wird es bei McKees Konzert zu hören geben. Karten kosten 34,90 Euro, die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Bereits ausverkauft ist das Konzert von „Frontm3n“ am 9. Mai. „Frontm3n“, das sind Peter Howarth, Pete Lincoln und Mick Wilson. Bekannt wurden die drei Musiker unter ande-

rem als Sänger der Hollies, 10cc, Sweet, Sailor oder Smokie. Seit sie sich 2015 als Frontm3n zusammenfanden, haben die drei Ausnahmemusiker mehrere Alben veröffentlicht und es gibt bereits Pläne für mehr. Jetzt kommen Frontm3n auf ihrer Jubiläumstour zum zehnten Geburtstag wieder nach Worpswede.

Für das Konzert von The Rascals eine Woche später am Samstag, 16. Mai, gibt es noch Karten. Für 26,45 Euro im Vorverkauf oder 28 Euro an der Abendkasse bietet die Bremer Band einen Abend voller bestem Rock‘n‘Roll, von Chuck Berry bis Rolling Stones. Die zehnköpfige Band mit zwei Sängern, Blechbläsern und Leidenschaft für guten Rock‘n‘Roll lässt in der Music Hall für einen Abend die Klassiker des Genres neu auferstehen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Die zweite bereits ausverkaufte Veranstaltung des Monats ist der Auftritt von Luka Bloom am 22. Mai. Das Gitarrenspiel und die Stimme des Singer-Songwriters reichen aus, um Hallen zu füllen. Für seine aktuelle Tour holt Bloom seinen etwa 20 Jahre alten

STADTHALLE OSTERHOLZSCHARMBECK

Song „Here and Now“ in die Gegenwart – und widmet sowohl dieses Lied als auch seine gesamte Tour all jenen, die es trotz aller Widrigkeiten weiter wagen, zu träumen.

Was genau es am Donnerstag, 28. Mai, in der Music Hall zu hören gibt, weiß noch niemand. Denn wie immer gilt: Bei der Worpsweder Session wird frei, ungeprobt und spontan musiziert. Die Veranstaltung ist kostenlos, ein Hut für Spenden geht herum. Der Einlass startet um 19 Uhr, die Session um 19.30 Uhr.

„Was wenn doch“, fragt Phil Siemers auf seiner Tour, in deren Verlauf er am Freitag, 29. Mai, einen Stopp in der Music Hall einlegt. Das Publikum erlebt eine Fusion aus Blues, Soul und Deutsch-Pop, die zum Tanzen einlädt. „Was wenn doch“ ist das dritte Album des Hamburger Singer-Songwriters und wurde innerhalb von zwölf Tagen via Crowdfunding finanziert. Wer sich vom Ergebnis des Crowdfundings überzeugen möchte, kann Phil Siemers und Special Guest Louca für 36,45 Euro live sehen, Konzertbeginn ist um 20 Uhr.

Den Abschluss des Monats

bildet das Konzert der Band Hazmat Modine am Samstag, 30. Mai. Nach Auftritten in über 20 Ländern kommt die achtköpfige Gruppe nach Worpswede. Im Gepäck haben sie neben Bläsern auch Harmonika, Violine, zwei Gitarren und ein Schlagzeug. Ihren ganz eigenen Mix über musikalische Epochen, Genres und Kontinente hinweg gibt es zum Eintrittspreis von 32,60 Euro zu sehen, das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Singer, Songwriter, ausverkauft: Luka Bloom erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: George Kabus

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Bilanz der 20. Modernisierungsmesse am vergangenen Wochenende in der Kreisstadt

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Die Volksbank schätzt, dass 3.000 bis 4.000 Besucherinnen und Besucher sich von den 33 auf der Modernisierungsmesse am vergangenen Wochenende vertretenen Fachbetrieben beraten ließen, und spricht von einem „großartigen Ergebnis“. Bereits zum 20. Mal veranstaltete die Bank die Messe in der Kreisstadt. Mit mehr als 200 Kreditreservierungen habe sie wirtschaftlich „das drittbeste Ergebnis in der Geschichte der Messe“ erzielt. Dort denkt man direkt an das nächste Jahr: „Die meisten Handwerksbetriebe haben bereits für das kommende Jahr zugesagt“. Zwischen zwei Beratungsgesprächen antworteten Matthias Schnibben und Benjamin Siewert auf die Frage, welchen Eindruck sie von der diesjährigen Messe hatten, es sei „recht voll“ gewesen. Der Stand der Zimmerei Brünjes lockte ihrer Einschätzung nach mehr Kundschaft an als im vergangenen Jahr. Besonders gefragt waren Schnibben und Siewert zufolge die Themen Dachsanierung und Wohnraumerweiterungen durch Anbau.

Der Beginn der warmen Jahreszeit machte sich auch bei

Zwei Tage, 33 ausstellende Betriebe: Die Modernisierungsmesse erstreckte sich auf Innen- und Außenbereich der Stadthalle.

Bernd Helfers bemerkbar. „Terrassenplatten gehen gut“, bilanzierte der Chef von Fliesen Helfers aus Ritterhude die Modernisierungsmesse. Seine Beobachtung: „Die Leute schauen mehr und buchen weniger.“ Das möge mit der angespannten finanziellen Lage vieler Menschen zusammenhängen, sowie mit der parallel stattfindenden Messe „Abenteuer Freizeit“ in Ritterhude, vermutete Helfers.

Dennis Schnibben und Dennis Seidel vom Hamberger Betrieb Kopp Dachtechnik freuten sich auf der Messe über „viele gute Gespräche“ mit zahlreichen Messebesuchern.

Wir gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft viel Erfolg!

Besonders gefragte Themen? „Alles.“ Dauerbrenner seien von jeher Beratungsanliegen zu erneuerbaren Energien und Dämmung. An dem gefragten Stand bilanzierte Schnibben: Die Messe „macht Spaß, die Zeit geht schnell rum“, bevor er sich dem nächsten Beratungsgespräch widmete. Lennart Stegmann beobachtete am Stand der Firma Ordemann sehr ähnliche Besucherzahlen im Vergleich zur Messe im vergangenen Jahr. Auf besonderes Interesse stießen Beratungen zu Kaltwintergärten und Terrassenüberdachungen aus Aluminium. Auch Stegmann stellte fest, er bemerke

finanzielle Verunsicherung bei den Messebesuchern. Einige Aufmaß-Termine vereinbarte er bereits und resümierte: „Die Kaufkraft wird sich zeigen.“ Das Besucheraufkommen bewertete Kai Murken, Inhaber des Betriebs Holzbau Murken aus Lübberstedt, mit „sehr stark“. Seinem Eindruck nach suchten Interessierte am zweiten Messetag seinen Stand „gezielter“ auf als noch am Samstag. In Beratungsgesprächen wurde das gesamte Leistungsspektrum des Betriebs thematisiert. Ein besonderes Interesse galt ökologischen Baustoffen. „Ökologische Produkte müssen sich nicht verstecken.“

Vielen Dank für Ihren Besuch auf der Messe. ���������������������� ��������

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MARIUS ROSKAMP

Blick in Künstlerateliers

HAMBERGEN – Es gibt viel zu sehen. So viel, dass es sich schon lohnt, vorab eine Auswahl zu treffen beziehungsweise eine Route zu planen. Das zumindest legt Hambergens Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns anlässlich der Creartour nahe. 17 Ausstellungsorte öffnen am 9. und 10. Mai ihre Türen. Zu sehen gibt es Malerei, Skulpturen, Handarbeitskunst, Keramik, Schmuck, Fotografie und mehr. Dabei gewinnt man auch Einblicke in kreative Schaffensprozesse, wenn Künstlerinnen und Künstler ihre Gärten, Ateliers und Werkstätten öffnen.

Laut Brauns sind auch wieder Premieren dabei. Susanne und Klaus Busse aus HambergenHeißenbüttel öffnen Haus und Hof am Melksteh 7 und zeigen Kreationen aus dem eigenen Hause und von befreundeten Kreativen. Tischlermeisterin Susanne Busse baut Urnen aus

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heimischen Hölzern, Georg Olliges ist Maler und Grafiker, der für seine vielfältigen Werke bekannt ist und MetallgestalterMeister und Tischler Klaas Thomalla zeigt Mobiles, Skulpturen und mehr. Darüber hinaus treten verschiedene Musiker im Hause Busse auf.

Neu dabei ist auch Martin F.H.K. Klehmet. Der Maler und Plastiker ist durch seine zahlreichen Reisen inspiriert. Seine Werke kann man in Hambergen-Ströhe, an der Bremer Straße 45 sehen.

Eine der Stationen ist die Batterie Muna in Axstedt, Unter den Eichen 8e, wo mehrere Kunstschaffende ihre Arbeiten präsentieren. Ludger Hennig und Daniel Schulz arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam an Konzert- und Klangkunstprojekten und waren bereits 2018 Teil der Creartour. In diesem Jahr entwickeln sie ein ortsbezogenes Klangkunstwerk, das sich über die Veranstaltungstage hinweg verändert. Andrea Stücke zeigt fotografische Ar-

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beiten, in denen sie gezielt mit Motiven arbeitet und die Übergänge zwischen realen und imaginären Darstellungen untersucht, wobei Unschärfen, lange Belichtungszeiten sowie Farben und Formen die Bildwirkung bestimmen. Jenny Ritzenhoff präsentiert aus vielen Einzelteilen zusammengesetzte Kartonmodelle, die sich mit Entscheidungen und ihren Folgen befassen und den Einfluss des Menschen auf den eigenen Lebensweg thematisieren.

In der Museumsanlage Ströhe-Spreddig, Sandstraße 32a, präsentieren mehrere Kunstschaffende ihre Arbeiten mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf Landschaft und Natur: Wolfgang Tuttlies-Kolberg zeigt großformatige Fotografien von Nord- und Ostseestränden. Janusz Wanot erzeugt fotografische Impressionen. Veronika Wanot widmet sich in ihren Acrylbildern der Landschaft entlang der Hamme und des Teufelsmoors.

Das Programm bietet an beiden Tagen ein vielfältiges Begleitangebot. Bereits vorab findet am 27. April ab 18 Uhr eine öffentliche Eröffnungsfeier in der Museumsanlage StröheSpreddig statt. Am Samstag lädt unter anderem Station 5 zu Gesprächen mit einem Autor ein, während im Atelier D7 Papier geschöpft wird. Musikbeiträge, Vorträge und Live-Auftritte ergänzen das Programm, ebenso wie Führungen, Lesungen und kreative Spaziergänge auf dem Gelände des Gärtnerhofs Oldendorf. Am Sonntag stehen Mitmachaktionen im Mittelpunkt, etwa das Formen von Tonfiguren im Matschwerk oder kreative Angebote für Kinder und Erwachsene. Zusätzlich wird eine geführte Fahrradtour zu ausgewählten Ateliers angeboten. Wiederkehrende Programmpunkte wie Lesungen, Musik und Vorträge sorgen an beiden Tagen für ein abwechslungsreiches Angebot. Weitere Infos unter creartourhambergen.de

Erste Auswahl für Kunstpreis

WORPSWEDE – In diesem Jahr lobt der Landkreis Osterholz bereits zum neunten Mal den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis aus. Die Jury traf jetzt eine erste Auswahl, die finale Entscheidung wird am 21. November im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Paula Modersohn-Becker-Kunstpreis“ bekanntgegeben. In der Bötjer’schen Scheune in Worpswede reihen sich unzählige Stühle aneinander. Auf jedem liegt eine Mappe, gefüllt mit ganz viel Kreativität. Zwischen den Reihen wandern die Jurymitglieder, schauen in jede einzelne Mappe und entscheiden mit prüfenden Blicken. Ihre Aufgabe ist es, aus den knapp 300 Einsendungen eine Shortlist für den Hauptpreis des Paula Modersohn-BeckerKunstpreises und jeweils eine Gewinnerin oder einen Gewinner für den Sonder- und den Nachwuchspreis zu ermitteln. „Wir folgen oft unserem ersten Impuls“, erklärt Matilda Felix, Leiterin des Haus Coburg in Delmenhorst und eine der drei Jurorinnen. „Neue Ansätze stechen immer heraus. Und wenn etwas irritiert, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.“

Nach der ersten Auswahl geht es darum, sich gemeinsam für

fünf bis sieben Finalistinnen und Finalisten zu entscheiden. „Bei einem Preis dieser Qualität wird oft lange diskutiert.“ Wer den Sonder- und wer den Nachwuchspreis erhält, steht am Ende der zweitägigen Jury-Sitzung fest – wird aber noch bis November geheim gehalten. Dann nämlich tagt eine zweite Jury und wählt aus der Shortlist ihre Favoritin oder ihren Favoriten. Die feierliche Preisverleihung findet am 21. November im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Paula Modersohn-Becker-Kunstpreis“ statt. Bis zum 28. Februar 2027 zeigen dann der Barkenhoff und die Große Kunstschau Worpswede die preisgekrönten Werke und die der Shortlist.

Seit 2010 verleiht der Landkreis Osterholz alle zwei Jahre den Paula Modersohn-BeckerKunstpreis. Damit schafft er ein lebendiges Denkmal für diese außergewöhnliche Künstlerin. Vergeben werden drei Preise: der deutschlandweit ausgeschriebene Hauptpreis, ein Sonderpreis für Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und dem Landkreis Osterholz sowie der Nachwuchspreis für Newcomer bis 32 Jahre. hwr

Die Skulpturen des Künstlers Martin F.H.K. Klehmet sind ebenso farbenfroh und verschieden wie die Länder, die den Plastiker inspirieren. Foto: pv
Paula Modersohn-Becker Kunstpreis
Die Entscheidungen fallen den Jurorinnen (von links) Carlota Gómez (Kunstverein Hannover), Tanja Pirsig-Marshall (LWL Museum für Kunst und Kultur) und Matilda Felix (Haus Coburg) nicht immer leicht. Foto: Worpsweder Museumsverbund

Aufwertung aus Bundesmitteln

Vertreter des Wirtschaftsressorts erklärten Möglichkeiten durch das Investitionsprogramm

VEGESACK – Seit vor einem Jahr das Sondervermögen Infrastruktur vom Bundestag beschlossen wurde, liegt es an Ländern und Kommunen, sinnvolle Verwendung für die zusätzlichen Mittel zu finden. Aus diesem Grund stellte Dirk Kühling, Abteilungsleiter im Wirtschaftsressort, dem Beirat Vegesack die gesetzliche Grundlage des Investitionsprogramms, das LuKIFG (Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz) vor. Auf Bremen entfalle bei der Verteilung etwa 1 Prozent des Gesamtpakets. Insgesamt gehe es bis 2036 um ein Gesamtvolumen von 940 Millionen Euro. Aktuell werde die

zweite Vergaberunde vorbereitet und Projekte dafür zusammengetragen. Vegesack habe daher die Aussicht, 20 Millionen Euro davon für die Aufwertung des Museumshavens und des Umfelds verwenden zu können.

Fünf Oberziele seien als Leitlinien für die Vergabe festgelegt. Darunter sind die Modernisierung von Basisstrukturen, Maßnahmen zum Klimaschutz, Impulse für Wachstum und Beschäftigung, soziale Infrastruktur und Teilhabe sowie Maßnahmen der Digitalisierung. Mit Blick auf das Hafenumfeld sei insbesondere der Hochwasserschutz relevant. Dort bestehe ein

hoher Investitionsbedarf bei steigenden Anforderungen. Die sogenannte Bestickhöhe der Deiche im Bundesland müsse im Durchschnitt einen Meter angehoben werden. Eine wirkliche Lösung für den Hochwasserschutz habe man bisher nicht. Auch wenn dies nicht der Ort dafür wäre, gab er zu bedenken, dass alle damit verbundenen Probleme durch ein Sperrwerk in der Unterweser gelöst werden könnten. Dirk Kühling sprach in diesem Zusammenhang das denkmalgeschützte Ensemble aus Havenhaus und Grauem Esel am Utkiek an. Es handle sich um ein komplexes Bestandsgebiet mit unterschiedlichen

Das Weserwehr in Hastedt: Mit einem solchen Sperrwerk weiter flussabwärts wären sämtliche Probleme des Hochwasserschutzes gelöst, gab Dirk Kühling zu bedenken. Foto: nik

„Minima

VEGESACK – „Es geht um die kleinsten Bausteine in der Natur. Woraus bestehen Dinge?“, so Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums. Die derzeitige Ausstellung „Minima naturalia“ zeigt Arbeiten von Akkela Dienstbier, deren Werke mit denen von Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rothe zu sehen sind.

„Der Titel war passend zu den Bildern, weil Akkela Dienstbier viele Elemente der Natur isoliert betrachtet.“

Die Künstlerin frage nicht nur, „Was ist Natur?“, sondern auch: „Was macht ihre Schönheit aus?“ Das schärfe den Blick für eine genauere Wahrnehmung.

Zudem werde sie nicht losgelöst vom Menschen betrachtet, sondern man sehe auch dessen Eingriffe. „Es geht um das Verhältnis Natur und Mensch“, erläutert Pourshirazi.

So vermische Akkela Dienstbier die Vogelperspektive mit der des Spaziergängers, stelle wilde Flussverläufe der Geradlinigkeit der menschlichen Bauweise gegenüber und zeige die Auswirkungen der Veränderungen, wie beispielsweise Hochwasser, auf.

Weiterhin kombiniere sie Bilderrahmen mit Naturelementen; so entstünden neue Kunstwerke. Mit in Kleinstarbeit ausgeschnittenen Astzeichnungen ahme sie die Natur nach und verwende zudem

reale und selbstgetrocknete und eingefärbte Pflanzen. Von den Overbecks habe sie Bilder herausgesucht, die den Blick auf einzelne Elemente in der Natur lenken, berichtet die Museumsleiterin. Neben Ölgemälden seien Radierungen und Zeichnungen zu sehen. Ein japanisch anmutendes Werk von Fritz Overbeck, was er laut Katja Pourshirazi sicherlich nicht ausgestellt hätte, hat seinen Platz auf einer der Tafeln gefunden. „Ich finde schön, wie modern Overbeck wirkt, wenn der Zufall ins Spiel kommt“, sagt sie darüber.

Dagegen geordnet wirken die Gänseblümchen von Akkela Dienstbier, akkurat sind ihre Stickereien. „Sie bringt die Natur in eine eigene Ordnung.“ Dabei gehe es um den ästhetischen Genuss und die Freude an der Schönheit. Mehr über die 1962 in Erlangen geborene Künstlerin und ihre Werke ist unter akkeladienstbier.com zu finden. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Führungen mit Katja Pourshirazi werden jeweils sonntags, 10. und 31. Mai, 11.30 Uhr, angeboten sowie am 17. Mai zum Tag der offenen Tür, anlässlich des Internationalen Museumstags und zur Langen Nacht der Museen am Samstag, 30. Mai, von 18 bis 0 Uhr.

Weitere Infos gibt es unter overbeck-museum.de as

Eigentumsverhältnissen. Der Denkmalschutz müsse mit der Wirtschaftlichkeit in Deckung gebracht werden. Der anstehende Rückbau der defekten FußgängerKlappbrücke könne ebenfalls aus den LuKIFG-Mitteln finanziert werden. Zudem befinde sich am ehemaligen Liegeplatz des Schulschiffs noch die zugehörige Liegewanne im Wasser, die ebenfalls zurückgebaut werden müsse. Er brachte den Gedanken ins Spiel, dass die FBS-Fähren den Liegeplatz für ein Reservefahrzeug nutzen könnten. Das sei derzeit in Brake stationiert, was eigentlich zu weit entfernt sei, um schnell einsatzbereit zu sein. Wegen der fortlaufenden Versandung durch die Schönebecker Aue müsse der Museumshaven etwa alle fünf Jahre ausgebaggert werden, zuletzt wurde das 2021 gemacht. Mittelfristig müsse man auch eine Erneuerung der Kajen ins Auge fassen.

Der Beirat nahm die Anregungen positiv auf. Heike Sprehe von der SPD lobte die Initiative des Wirtschaftsressorts, im Beirat vorzusprechen, was sie von anderen Ressorts weniger sagen könne. Zu den bereits benannten Punkten fügte sie den Zustand der Pontons im Hafen an. Thomas Pörschke befand, der Beirat sei gut beraten, die Gelegenheit zu nutzen, hier einen Grundsatzbeschluss zum Museumshaven zu fassen. In diesem einstimmig gefassten Beschluss spricht sich der Beirat mit Nachdruck für einen erlebbaren und funktionierenden Hafen einschließlich Brückenneubau aus. Der Senat wird gebeten, das Vorhaben bei der Mittelvergabe zu priorisieren und eine Lösung für den Hochwasserschutz zu erarbeiten. nik

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Der Neue im Skippertreff

Holger Block ist Wirt im Vereinslokal des Segelclubs Hamme

MONIKA FRICKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Türen des Vereinslokals Skippertreff der Wassersportler am Osterholzer Hafen, Hafenstraße 28, haben sich inzwischen wieder geöffnet: Holger Block ist der neue Betreiber des Lokals. Mit vielen neuen Ideen und sympathischer Freundlichkeit empfängt der Wirt seine Gäste zum Essen, Feiern und geselligen Zusammensein. Block hat die Innenräume nach eigenen Ideen gestaltet: Einzelne Sitzecken mit Blumenbänken unterteilt, runde Tische für Familien und kleine Gruppen aufgestellt und den Gastraum mit frischen Blumen dekoriert. Block ist Mitglied im Segelclub Hamme und aktiver Wassersportler. „Mein Vater war Kapitän und ich habe ihn auf einigen Reisen begleitet“. Vor einem Jahr war bei ihm die Idee entstanden, das schon lange geschlossene Vereinsheim nach dem Tode seines Vorgängers zu pachten. Für den gelernten Bäcker, der in die kaufmännische Branche gewechselt hatte und heute als Finanzwirt arbeitet, ergab sich ein zweites Standbein als Ver-

einswirt im Skippertreff. Vorläufig wird freitags, samstags und sonntags ab 12 Uhr geöffnet, donnerstags ist ab 18 Uhr im Terrassenbetrieb ausschließlich der Außenbereich geöffnet.

Die Lage an der Hafenstraße in Richtung Tietjens Hütte ist für Ausflügler, Radler und Wassersportler ideal. Ganz besonders freuen sich die Mitglieder des Segelclubs Hamme, dass ihr Vereinslokal wieder geöffnet ist und dass sie einen neuen Wirt aus ihren Reihen bekamen. Radler finden hier einen überdachten Fahrradstand und eine Radstation mit Werkzeug und Luftpumpe.

Der gebürtige Osterholzer Block bringt viele neue Ideen mit: „Mir ist es ganz wichtig, dass meine Gäste zufrieden sind, ich möchte lange Wartezeiten für den Stopp in meinem Lokal vermeiden, auch in Spitzenzeiten“. Block bietet eine kleine Speisekarte an, zum Beispiel mit Schnitzel Skipper Art, Currywurst, Spaghetti Bolognese, Kartoffelsalat mit Frikadelle. Als Dessert stehen Eisspezialitäten auf der Karte. Ab 15 Uhr gibt es eine Auswahl an Tor-

ten und Gebäck. Für größere Gesellschaften und Familienfeiern bereitet das Skipperteam auf Bestellung Büfetts mit Spargel, Fisch oder Grillspezialitäten vor. Ab Juni gibt es jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ein Frühstücksbüfett. Zudem können Trauergesellschaften sich hier anmelden.

In der warmen Jahreszeit wird im Außenbereich für die Gäste gegrillt. Auf der überdachten Terrasse gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten. Ein großer Sonnenschirm am Grillplatz weist darauf hin, dass hier das süffige „Helle Bayrische Flötzinger Bier“ ausgeschenkt wird. Auf die Hammenacht, Anfang August mit vielen Gästen, bereiten sich Block und sein Team mit besonderen Angeboten, wie ein „fischlastiges“ Büfett vor. Skippertreff OHZ, Hafenstraße 28, Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag ab 12 Uhr, Donnerstag ab 18 Uhr: Nur Terrassenbetrieb, dann ist ausschließlich der Außenbereich geöffnet. Nähere Informationen skipper-ohz. de , E-Mail kontakt@skipperohz.de , Telefonnummer 0157 / 86 74 82 79.

Mattfeldt bei Schrage

Abgeordneter besichtigt Betrieb

PENNIGBÜTTEL – Ob meterlange Spezial-Antriebswellen für Schiffe oder Rohr-Förderketten in der Lebensmittelindustrie – wenn diese kostenintensiven Bauteile ausfallen, liegt für Laien oft die Neuanschaffung nahe. Fachleute hingegen setzen auf Reparatur: Sie wenden sich an die Spe zialisten des mittelständischen Unternehmens Schrage Metallspritz- und Schweißtechnik. Wie es gelingt, Anlagen schnell, wirtschaftlich und nachhaltig wieder in Betrieb zu nehmen, davon überzeugte sich der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt bei einem Besuch vor Ort.

„Es ist faszinierend zu sehen, wie durch den klugen Einsatz von Werkstoffen und moder-

ner Technik Bauteile schnell und kosteneffizient in einen neuwertigen Zustand versetzt werden können. So lassen sich unnötige Ausfallzeiten vermeiden – das ist in dieser Form im norddeutschen Raum nahezu einzigartig“, zeigte sich Mattfeldt nach einem Rundgang durch den Betrieb mit rund 40 Mitarbeitenden beeindruckt. Geschäftsführerin Ulrike Schrage betonte: „Es macht einen erheblichen Unterschied, ob ein großes Bauteil aufwendig neu gefertigt werden muss oder ob wir es mit präziser Technik und qualifizierten Fachkräften nicht nur instandsetzen, sondern in seinen Eigenschaften sogar verbessern können. “ hw r

Andreas Mattfeldt (rechts) ließ sich von Firmenchefin Ulrike Schrage gemeinsam mit Ulrich Messerschmidt (CDU-Fraktion) und Bürgermeisterkandidatin Marie Jordan (ebenfalls CDU) die Produktionsabläufe erläutern. Foto: Laube

Spendenlauf mit Hund

Sportliches Engagement für den Tierschutz

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

- Die Klasse MA24 von der Sabine-Blindow-Schule lädt Menschen und ihre Hunde zu einem Spendenlauf in das Waldgebiet Elm ein. Treffpunkt ist am 31. Mai um 11 Uhr der Waldparkplatz am Garlstedter Kirchweg. „Die Idee zu der Veranstaltung entstand aus dem Wunsch heraus, Tieren zu helfen und gleichzeitig ein sportliches Event auf die Beine zu stellen“, sagt Schüler Moritz Stache. Gesammelt wird dabei Geld für den gemeinnützigen Tierschutzverein „Lucky Dog Hostel“, der sich um alte, ver-

waiste und chronisch kranke Hunde kümmert sowie bedürftige und ältere Menschen mit Hund unterstützt.

Die ausgewählte Route erstreckt sich über 4 bis 5 Kilometer und führt durch einen malerischen Wald. Das sportliche Leistungsniveau spielt für eine Teilnahme keine Rolle – die Strecke kann nämlich sowohl laufend als auch gehend bestritten werden.

Für den Start sind 10 Euro zu zahlen. Eine Anmeldung zum Spendenlauf ist ab sofort möglich und kann per E-Mail an pfotenbewegenwelten@gmx. de erfolgen. lcs

Der Skippertreff, Vereinslokal des SC Hamme, hat wieder geöffnet. Holger Block ist neuer Vereinswirt im Lokal am Osterholzer Hafen. Foto: Fricke

Plötzlich Luxusprobleme?

Werder trifft mit Rückkehrer Marco Friedl auf Stuttgart und will die nächsten Big Points

PHILIPP BEHRBOM

UND ROBERT LÜRSSEN

Ein gewaltiger Stein dürfte Daniel Thioune, seiner Mannschaft und jedem, der es mit Werder hält, am vergangenen Wochenende vom Herzen gefallen sein. Nicht nur ist der Sieg im Nordderby wichtig für die grün-weiße Seele, sondern auch im engen Abstiegskampf.

Im Nachgang der Partie sprach der Chefcoach von der wichtigsten Runde eines Boxkampfes, die man gewonnen habe. Am Sonntag trifft der SV Werder Bremen mit dem VfB Stuttgart auf ein Team, das genau wie Werder auf jeden Punkt angewiesen ist, allerdings im Kampf um die Champions League.

Denn im Tabellenkeller bleibt die Situation weiterhin eng. Zum Glück für die Bremer teilten sich der FC St. Pauli und der 1. FC Köln sowie Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05 am vergangenen Spieltag die Punkte. Zwar rangiert der SVW mit 31 Punkten noch immer auf Platz 15, kann mit 5 Punkten vor dem Relegationsplatz aber bereits ein kleines Polster aufweisen. Zudem sind der HSV, die Kölner und die Gladbacher punktgleich mit dem SVW und stehen lediglich wegen der besseren Tordifferenz vor den GrünWeißen. Da sich einige Teams in direkten Duellen die Punkte am 31. Spieltag gegenseitig wegnehmen, stehen für Werder wieder mögliche Big Points auf der Speisekarte. Um sie auch verspeisen zu können, ist es die erste Aufgabe, in der Defensive wieder sicher zu stehen und den Stuttgarter Kurzpass-Kombinati-

r.). Wer morgen in der Innenverteidigung zum Zug kommt, ist

onsfußball zu stoppen. Immerhin: Seit Daniel Thioune bei Werder sportlich die Richtung bestimmt, hat keine Mannschaft weniger Torschüsse zugelassen als Werder. Und das trotz häufig wechselnder Besetzung in der Innenverteidigung. Allerdings waren die wenigen Abschlüsse, die man nicht verhindern konnte unter dem Strich zu häufig mit einem Gegentor verbunden.

Stichwort Innenverteidigung: Man darf gespannt sein, wie Thioune sein neues „Luxusproblem“ löst. Marco Friedl steht nach abgesessener RotSperre wieder zur Verfügung

und dürfte in die Startelf zurückkehren. Sollte der Trainer wieder auf eine Viererkette in der letzten Reihe setzen, müsste folglich entweder Amos Pieper oder Karim Coulibaly das Feld räumen. Wahrscheinlich würde es in diesem Fall Coulibaly treffen, weil er die Linksfuß-Position in der Innenverteidigung besetzt. Außerdem präsentierte sich Pieper über mehrere Wochen stabil, während Coulibaly wegen seiner vorherigen Verletzung gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, den HSV erstmals wieder in der Startelf stand. Ganz egal, wer letztlich das Vertrauen Ge-

schenkt bekommt. Gegen die Stuttgarter Torjäger Ermedin Demirovic (neun Saisontore) und Deniz Undav (18) ist in jedem Fall Schwerstarbeit angesagt.

Etwas knapper ist dagegen die Auswahl im Mittelfeld. Marco Grüll und Leonardo Bittencourt kassierten gegen den HSV nach ihrer Einwechselung jeweils die fünfte Gelbe Karte und müssen deshalb aussetzen. Zumindest Jens Stage trainierte zu Beginn der Woche weiterhin mit der Mannschaft, der nächste Startelf am Wochenende erscheint somit möglich.

SPORT KOMPAKT

 In der Regionalliga-Nord kommt es am morgigen Sonntag zum kleinen Nordderby. Die Zweitvertretungen des SV Werder Bremen und des Hamburger SV treffen um 15 Uhr auf Platz 11 aufeinander. Zeitgleich bestreitet der Bremer SV sein Ligaspiel gegen die abstiegsbedrohte Eintracht Norderstedt auf dem Panzenberg.

 Das Tischtennisteam des SV Werder Bremen hat mit einem 3:0 Sieg gegen den TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell die Ligaphase der Bundesliga auf dem zweiten Platz beendet. Damit stehen nun die Halbfinals in den Play-Offs um die Meisterschaft fest. Im kommenden Monat treffen die Grün-Weißen auf den 1. FC Saarbrücken.

 Die Bunte Liga, Inklusionsliga des Bremer Fußballverbandes, startet am heutigen Samstag in ihre fünfte Saison. Gespielt wird ab 12 Uhr auf der Sportanlage am Hohweg. Menschen mit und ohne Behinderung, Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielen hier gemeinsam Fußball – unabhängig vom Leistungsniveau.

Erst Wölfe, dann Bullen

Englische Woche für die Werder Frauen

Nach über drei Wochen Pause im Ligabetrieb hat das Frauenteam des SV Werder Bremen unter der Woche das erste seiner zwei Nachholspiele bestritten. Auf dem heimischen Platz 11 holte das Team von Trainerin Fritzy Kromp einen verdienten Punkt (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. „Die Mannschaft hat einen tollen Charakter gezeigt. Das war nicht leicht nach so vielen Wochen ohne Pflichtspiel“, blickt Kromp auf die Partie. Nach einer eher chancenarmen Begegnung wurde es in den Schlussminuten zunehmend wild. Binnen drei Minuten handelten sich erst Werders Verteidigerin Sarah Gutmann (86.) und im Anschluss die Wolfsburgerin Janou Levels (88.) rote Karten ein. Mit dem Punktgewinn bleiben die Bremerinnen auf heimischem Boden weiter ungeschlagen. Um die Mini-Chance auf die Teilnahme am europäischen Wettbewerb zu wahren, muss am heutigen Samstag (14 Uhr)

ein Sieg im Auswärtsspiel gegen RB Leipzig her. Währenddessen brodelt es in der Gerüchteküche. Top-Stürmerin Larissa Mühlhaus, deren Vertrag am Saisonende ausläuft, könnte den Verein verlassen. Mögliches Ziel: Eintracht Frankfurt. pb

Feierten nach dem Derbysieg gemeinsam vor der Kurve: Niklas Stark, Marco Friedl und Karim Coulibaly (v. l. n.
unklar. Foto: nordphoto / Tauchnitz
Larissa Mühlhaus wurde kürzlich erneut für den DFB berufen. Foto: nordphoto / Trienitz

Trotz steigender Kosten in der Kultur- und Veranstaltungsbranche bleibt die Breminale (1. bis 5. Juli) eintrittsfrei. Der Fanclub soll dazu beitragen, das Festival noch viele Jahre zu erhalten. Foto: Schlie

Bremisches Lebensgefühl

Breminale Fanclub löst in diesem Jahr die Soli-Tickets ab

BREMEN – „Wenn der Plan aufgeht, haben wir die Breminale noch für 40 weitere Jahre“, sagt David Weingärtner, technischer Leiter des Kulturfestivals. Die Veranstaltenden setzen große Hoffnung auf eine Neuheit: den Breminale Fanclub.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Schwierigkeiten mit der Finanzierung des eintrittsfreien Festivals am Osterdeich. Neben Fördermitteln bildet die Gastronomie die größte, aber eben auch eine unberechenbare Einnahmequelle, so der Veranstalter. „Mit Soli-Tickets und Spendensammlungen auf dem Festivalgelände haben wir in den vergangenen Jahren um eine Erweiterung des Budgets gekämpft“, sagt Weingärtner. Die Gründung des Breminale Fanclubs soll die Resonanz nun deutlich verstärken und für mehr Planungssicherheit durch

konstante Beiträge sorgen. Aber was genau ist der Breminale Fanclub? „Eine Community für alle, denen die Breminale etwas bedeutet und die einen Teil zu ihrer weiteren Existenz beitragen möchten“, beschreibt Weingärtner. Eine Mitgliedschaft besteht, sobald das Festival über die offizielle Website mit einer jährlichen Spende von mindestens 12 Euro unterstützt wird – egal ob Unternehmen oder Privatperson. Damit löst der neue Fanclub nach zwei Jahren die Soli-Tickets ab. Obwohl die Besucher und Besucherinnen eine „außergewöhnliche Spendenbereitschaft“ zeigten, konnte der gewünschte Effekt noch nicht erreicht werden. Auf etwa 160.000 Besucherinnen und Besucher im Jahr 2024 kamen beispielsweise nur rund 1.200 verkaufte Soli-Tickets. So entstand der Wunsch nach einer Community und Förderstruktur für das Kulturfestival. Mit der Gründung des Breminale Fan-

clubs setzt sich der Veranstalter ein konkretes Ziel: Die Spenden sollen sich in Zukunft verdoppeln. „Das eingenommene Geld wird direkt in das Festival fließen“, sagt Weingärtner. Konkret geht es um Gagen und Honorare für die Künstlerinnen und Künstler sowie für durchführendes Personal. Im Sinne gesamtgesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion sollen die Spenden ebenso für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren auf der Veranstaltung und für die Angebote der Kinderbreminale eingesetzt werden. Mitglieder des Breminale Fanclubs können sich zukünftig auf verschiedene Dinge freuen: Newsletter, exklusive Fanartikel oder eine Einladung zu einem jährlichen Breminale-Fanclub-Abend. „Den organisieren wir dann irgendwo in einer schönen Bremer Örtlichkeit“, sagt Weingärtner. Auch die Ausstellung einer Spendenbescheinigung ist dann möglich.

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INFOSUNTER

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 Die GO wird am Samstag, 2. Mai, 11 Uhr, auf der Aktionsbühne im Außenbereich vor dem Haupteingang offiziell eröffnet.

 Am Sonntag, 3. Mai, startet das Programm der GO auf der Bühne, ebenfalls um 11 Uhr.

 Zu einem Einkaufsbummel laden außerdem am Sonntag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr alle Geschäfte im Weserpark ein.

 Ein weiteres Highlight am Sonntag ist der traditionelle Pümpel-Wettbewerb. An einer speziell für den Wettbewerb gebauten Zielscheibe treten dabei unterschiedliche Teams gegeneinander an und üben sich im Pümpel-Zielwurf.

 Weitere Informationen rund um das Programm und die GO gibt es online unter aktiv-fuer-osterholz.de sowie unter weserpark.de

 Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, können die aktuellen Fahrpläne unter bsag.de einsehen.

Kopfüber ins Messe-Vergnügen: Auch in diesem Jahr wird der TSV Osterholz-Tenever mit einem Stand auf der GO am Weserpark vertreten sein. Foto: Schlie

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Entdecken, erleben, einkaufen

Die 22. Gewerbeschau Osterholz lädt für das kommende Wochenende in den Weserpark

Da wird wieder viel los sein im und am Weserpark: Am Wochenende des 2. und 3. Mai verwandelt sich das Shopping Center in Osterholz erneut in einen lebendigen Treffpunkt für die Region. Der Verein Aktiv für Osterholz richtet die 22. Gewerbeschau Bremen-Osterholz aus und bringt mit der GO2026 ein vielseitiges Erlebnis für die ganze Familie in den Bremer Osten. Unter dem Motto „Marktplatz der Ideen“ erwartet die Besucherinnen und Besucher eine inspirierende Mischung aus Innovation, Austausch und interaktiven Angeboten. Zahlreiche Unternehmen präsentieren im Innen- und Außenbereich ihre Produkte, Dienstleistungen und zukunftsorientierten Konzepte. Zum Informieren, Ausprobieren und Mitmachen. Von praktischen Tipps rund um Haus und Grundstück über Einblicke in modernes Wohnen bis hin zu nachhaltigen Energielösungen erhalten Interessierte wertvolle Impulse aus erster Hand. Ergänzt wird das Angebot durch kompetente Beratung sowie innovative Ansätze zu Mobilität und Umweltschutz. Auch das Rahmenprogramm sorgt für beste Unterhaltung. Auf der Aktionsbühne im Außenbereich, direkt vor dem Haupteingang, begleitet DJ Toddy das Messewochenende musikalisch. Übrigens wird die Bühne in diesem Jahr mit Blick auf den Parkplatz aufgebaut –„dann ist die Hans-BredowStraße optisch nicht mehr abgeschnitten und der Eingang zum Weserpark bleibt frei“, erklärt Jörn Krauskopf, erster Vor-

Das Gewerbeschau-Team (v.l.): Jano Leiermann (Event-Manager im Weserpark), Frank Trompeter (Center Manager Weserpark) sowie Jörn Krauskopf, Ingrid Kirschenlohr und Helmuth Gaber vom Verein Aktiv für Osterholz. Foto: Schlie

sitzender des veranstaltenden Vereins.

Sportliche Mitmachaktionen für Groß und Klein laden zum Ausprobieren ein. Verschiedene Vereine präsentieren abwechslungsreiche Herausforderungen.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein breites Angebot an Speisen und Getränken freuen. Von herzhaften Snacks bis hin zu süßen Leckereien. Auch für die jüngsten Gäste gibt es besonde-

re Highlights, die den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Die feierliche Eröffnung der GO2026 findet am Samstag, 2. Mai, 11 Uhr, auf der Aktionsbühne im Außenbereich vor dem Haupteingang statt. Die Messe wird von André Grobien, Präses der Handelskammer, gemeinsam mit dem Vorstand von Aktiv für Osterholz eröffnet.

Am Sonntag, 3. Mai, sorgt die Band „Impuls“ ab 12 Uhr mit einem abwechslungsreichen

Musikmix aus aktuellen Hits sowie Klassikern aus Schlager, Rock und Pop für beste Stimmung.

Zusätzlich lädt der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr zu einem entspannten Einkaufsbummel im Weserpark ein, ideal, um neue Inspirationen direkt mitzunehmen.

Ein besonderes Highlight bildet der traditionelle PümpelWettbewerb, der am Sonntag bereits zum 17. Mal stattfindet und mit viel Spaß und Spannung begeistert. bm

Mit dem Pümpel in der Hand

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Unterhaltsamer Wettkampf auf der GO

Wenn im Weserpark Bremen die GO ihre Tore öffnet, geht es nicht nur um Trends, Shopping und Informationen – sondern auch um eine Disziplin, die man so wohl nirgends sonst erwartet: den legendären Pümpel-Wettbewerb. Was zunächst nach einem Scherz klingt, hat sich längst zu einem der unterhaltsamsten Programmpunkte der Veranstaltung entwickelt. Dabei ist die Idee ebenso einfach wie genial: Ausgestattet mit einem handelsüblichen Pümpel treten die Teilnehmer am Sonntag ab 13.30 Uhr gegeneinander an und messen sich in verschiedenen Aufgaben. Je nach Ausgestaltung geht es um Schnelligkeit, Ge-

schick oder schlicht um die Frage, wer den besten Umgang mit dem ungewöhnlichen „Sportgerät“ beweist. Was dabei zählt, ist weniger technische Perfektion als vielmehr eine gute Portion Humor – und die Bereitschaft, sich auch vor Publikum nicht allzu ernst zu nehmen.

Gleichzeitig zeigt der Wettbewerb, wofür die GO im Kern steht: Erlebnis statt reiner Präsentation. Veranstaltungen wie diese lockern das Programm auf und schaffen Momente, über die man noch lange spricht. Sie bringen Menschen ins Gespräch, verbinden Generationen und machen den Besuch zu einem Erlebnis. bm Nicht so einfach, wie es aussieht – aber auf jeden Fall einen Versuch wert: Pümpel werfen auf der GO.

Foto: Schlie

Spannender Blick hinter die Kulissen

Für ihn ist die GO noch Neuland: Frank Trompeter ist seit April neuer Chef des Weserparks

BETTINA MEISTER

WESER REPORT: Herr Trompeter, Sie haben Anfang April die Leitung des Weserparks übernommen – mit welchen Zielen und Schwerpunkten gehen Sie Ihre neue Aufgabe an?

FRANK TROMPETER: Ich

würde sagen, ich strebe eine behutsame Weiterentwicklung des Standortes unter Berücksichtigung der Gegebenheiten an. Der Weserpark ist ein sehr gut laufender Standort, da ist es gar nicht erforderlich alles anzupassen. Über kurz oder lang verändern sich aber dennoch die Umwelt, das Umfeld und die Gewohnheiten der Menschen. Und dem Prozess muss man sich anpassen. Das ist das, was ich mir als Schwerpunkt gesetzt habe: Immer zu hinterfragen, ob wir wirklich noch in allen Punkten auf der Höhe der Zeit sind. In vielen ist das sicherlich noch so, in manchen dann vielleicht nicht mehr. Das müssen wir beobachten.

Ihr Start fällt in die heiße Phase kurz vor der GO – wie erleben Sie die Vorbereitungen?

Das ist aus meiner Sicht alles sehr strukturiert und routiniert, sie findet ja inzwischen auch schon das 22. Mal statt. Vor allem ist die Planungsphase unter Beteiligung von Aktiv für Osterholz auch sehr harmonisch. Ich bin mir sicher: Das wird wieder eine erfolgreiche Veranstaltung werden.

Gibt es etwas, das Sie an der Messe besonders interessiert?

Ist schon sehr gespannt auf seine erste GO als neuer Center-Manager des Weserparks: Frank Trompeter. Foto: Schlie

Ja, vor allem der Gesamtablauf hinter den Kulissen, wer die Aussteller sind und wie das alles überhaupt aufgebaut und strukturiert ist.

Wenn Sie ein paar Monate weiterdenken – welche Akzente wollen Sie künftig selbst bei Veranstaltungen im Weserpark setzen?

Da habe ich ein Beispiel: Wir haben ja gerade die Autowoche. Ich denke, es wäre gut, wenn wir im nächsten Jahr mal schauen, dass es bei einer solchen Veranstaltung künftig dann auch um Mobilität im Allgemeinen geht –und wir auch andere Formen davon einbinden. Das Thema also etwas weiter fassen.

Die wichtigste Frage zum Schluss: Werden Sie beim Pümpel-Wettbewerb auf der GO mitmachen und trainieren Sie schon heimlich?

(lacht) Natürlich mache ich mit! Aber ich trainiere dafür nicht. Ich freue mich allerdings schon darauf, denn an so was habe ich noch nie teilgenommen.

Die GO bietet Vielfalt für alle Zielgruppen

Die Gewerbeschau Osterholz im Weserpark versteht sich als Veranstaltung für ein breites Publikum. Mit ihrer Mischung aus Information, Unterhaltung und Einkaufserlebnis spricht sie unterschiedliche Zielgruppen gezielt an. Wer sich im Vorfeld über die eigenen Interessen klar wird, kann den Besuch optimal planen – und den Tag ganz individuell gestalten. Für Familien bietet die GO zahlreiche Anknüpfungspunkte. Ein Schwerpunkt liegt traditionell auf Mitmachaktionen und kindgerechten Programmpunkten. Ob kreative Bastelangebote, Spielaktionen oder kleine Shows: Für jüngere Besucher gibt es viel zu entdecken. Gleichzeitig profitieren Eltern von der entspannten Atmosphäre eines Einkaufszentrums, das kurze Wege, gastronomische Angebote und ausreichend Aufenthaltsmöglichkeiten vereint. So lässt sich der Messebesuch gut mit einem Familienausflug verbinden, bei dem sowohl Kinder als auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen.

Paare und Freundesgruppen finden auf der Messe vor allem Inspiration und Abwechslung. Viele Aussteller präsentieren aktuelle Trends aus den Bereichen Lifestyle, Technik oder Wohnen. Ergänzt wird das Angebot durch kulinarische Stände, die zum Probieren und Verweilen einladen. Der gemeinsame Besuch wird so schnell zu einem Erlebnis, das über das klassische Einkaufen hinausgeht. Gespräche über neue Produkte, spontane Entdeckungen und kleine Genuss-

momente machen den Tag abwechslungsreich und kurzweilig.

Auch für die Generation der sogenannten Best Ager hält die GO passende Angebote bereit. Informations- und Beratungsstände bieten Gelegenheit, sich in Ruhe zu Themen wie Dienstleistungen, Gesundheit oder Alltagshilfen zu informieren. Der direkte Austausch mit Fachleuten ermöglicht es, individuelle Fragen zu klären und neue Impulse mitzunehmen. Gleichzeitig sorgt die barrierearme Infrastruktur des Weserparks für einen komfortablen Aufenthalt – ein Aspekt, der gerade für ältere Besucherinnen und Besucher eine wichtige Rolle spielt.

Informationen suchen oder sich einfach treiben lassen

Unabhängig von der jeweiligen Zielgruppe zeigt sich: Die GO lebt von ihrer Vielfalt. Unterschiedliche Interessen treffen hier aufeinander und ergänzen sich. Während die einen gezielt nach Informationen suchen, lassen sich andere eher treiben und entdecken spontan neue Angebote. Gerade diese Offenheit macht den Reiz der Veranstaltung aus. Am Ende steht für alle Besucherinnen und Besucher die Erkenntnis: Es gibt nicht den einen richtigen Weg durch die GO. Vielmehr lässt sich der Tag ganz nach den eigenen Interessen gestalten – ob als Familienausflug, Inspirationstour oder Informationsbesuch. bm

Komfortable An- und Abfahrt

Die GO ist auf unterschiedlichen Wegen erreichbar: Der Weserpark verfügt über ein umfangreiches Parkplatzangebot mit rund 4.700 kostenlosen Stellplätzen. Für Besucher mit Elektrofahrzeugen stehen zudem Lademöglichkeiten auf mehreren Parkflächen zur Verfügung. Eine komfortable Alternative

bietet der öffentliche Nahverkehr: Direkt angebunden ist die Straßenbahnlinie 1. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere Buslinien, darunter die Linien 37, 38, 39 sowie die Regionalbuslinie 740. Gut zu wissen für den Heimweg: Die Abfahrzeiten des ÖPNV werden an einer Tafel bei der Information angezeigt. bm

Vor Ort das neue Rad konfigurieren

Erstmals auf der GO: Bikes & Wheels / „Freibeik“-Erfinderin bekannt aus der Höhle der Löwen

BETTINA MEISTER

Handwerkliche Tradition mit ausgeprägtem Erfindergeist vereinen – damit hat sich die Bremer Unternehmerin Iris-Sabine Langstädtler mit ihrem Familienbetrieb Bikes & Wheels weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. In diesem Jahr ist sie mit ihrem Team zum ersten Mal auf der Gewerbeschau Osterholz.

Das Team von Bikes & Wheels, das auch bei der GO vertreten sein wird: Kacper Gralik, Iris-Sabine

Gemeinsam motiviert.

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„Ich bin gerade in den Verein Aktiv für Osterholz eingetreten, der die GO unterstützt und mitorganisiert“, erklärt Iris-Sabine Langstädtler. Damit will sie die Chance nutzen, das Netzwerk in der regionalen Wirtschaft weiter auszubauen. Ihr Familienbetrieb wurde vor 32 Jahren von ihrem Ehemann Matthias Langstädtler aufgebaut und vor allem durch den individuellen Räderbau überregional geprägt. Nach dessen Tod vor einem Jahr übernahm Langstädtler sein Lebenswerk und die Verantwortung – mit dem Ziel, das Unternehmen fortzuführen und zugleich neue Impulse zu setzen.

„Wir haben ein Jahr gebraucht, um uns neu zu sammeln und jetzt stehen wir wieder in den Startschuhen, möchten Gas geben“, so die Unternehmerin. Das sei sie nicht nur ihrem Stammpublikum schuldig, sondern auch den vielen neuen Kunden, die nach der Schließung von Zweirad-Center Jakst Ende vergangenen Jahres nun zu ihr kommen. „Unter anderem, weil wir hier neben dem klassischen Fahrradhandel auch eine sehr gut funktionierende Werkstatt, geleitet von dem beliebten Daniel Dufner, haben.“

Auf der GO wollen sie und ihr Team, bestehend aus insgesamt fünf Mitarbeitenden, nun ihr Unternehmen zeigen, ins Gespräch kommen. „Wir können uns so auch Menschen vorstellen, die vielleicht nie in den Laden gekommen wären“, so Langstädtler. Und im Gepäck hat sie allerhand für die Besucher: „Wir stellen ein breites Sortiment von Rädern unterschiedlichster Marken aus, wir können vor Ort auch Fahrräder auf Bestellung konfigurieren –in jeder gewünschten Farbe und verschiedenen Antrieben –, wir haben sogar einen Bildschirm dabei, auf dem der Kunde sofort sehen kann, wie das Rad fertig aussieht und wir beraten in sämtlichen Fragen.“

Der Stand ist zentral im Weserpark gelegen, übernommen hat sie den Premium-Messe-

Standort auf dem bisher immer Hans-Peter Jakst ausstellte. „Wir haben auch ein eingespanntes Fahrrad zum ,Probefahren‘ dabei“. Darauf können Kauginteressenten ihre eigene Erfindung, das bewegliche „Freibeik Sattelgelenk“ testen.

Dieses steht übrigens im Mittelpunkt ihrer Karriere: Ausgehend vom Alltag im Bikes & Wheels, in dem Kundinnen und Kunden häufig über Beschwerden beim Radfahren – besonders im Rücken- und Beckenbereich – berichteten, erkannte Langstädtler die Grenzen herkömmlicher, starrer Sättel. Daraus entstand die Idee eines beweglichen Sattelgelenks, das natürliche Bewegungen besser unterstützt: das „Freibeik“. Nach intensiver Entwicklung entstand ein System, das dreidimensionale Bewegungen er-

möglicht und den Komfort erhöht. Große Aufmerksamkeit erhielt die Innovation durch einen Auftritt in der TV-Sendung Die Höhle der Löwen, wo Langstädtler zusammen mit ihrer Tochter Carmen ihr Produkt vorstellte. Aufgrund ihres Fernsehauftritts gelangten sie sogar zu etwas Bekanntheit: „Manchmal möchten Leute ein Autogramm haben oder ein Bild mit uns machen“, sagt die Unternehmerin. „Darüber freue ich mich sehr!“

Während der GO am 2. und 3. Mai hat das Geschäft an der Sebaldsbrücker Heerstraße 168170 geschlossen. Das ist kein Nachteil für die Kunden, denn Iris-Sabine Langstädtler verrät: „Wir bieten am Weserpark einen Messe-Rabatt von bis zu 20 Prozent an!“

Infos: bikes-wheels-shop.de

Immer wieder ein Highlight: Die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften. Da leuchten nicht nur Kinderaugen! Foto: Schlie

Neue Entdeckungen machen

Die GO 2026 wartet mit einigen Neuheiten auf

Natürlich werden die Klassiker wieder mit dabei sein – ob es nun die Feuerwehr mit ihrem tollen Programm für Jung und Alt ist oder die Sportvereine sowie Betriebe aus dem Stadtteil. Aber die Gewerbeschau Osterholz erfindet sich in jedem Jahr auch immer ein bisschen neu. Neben der Neuausrichtung der Bühne und der damit verbundenen „Öffnung“ des Messetreibens in Richtung Hans-BredowStraße gibt es auch einige neue Aussteller zu entdecken. So stehen neben dem Zweiradhändler Bikes & Wheels unter anderem erstmals auch eine Malerei (Friedeberg), eine Firma für Büromaterial (Plate), ein Hörstudio sowie als „Wiederkehrer“ die SWB hier den Besu-

cherinnen und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Einer von zwei neuen medizinischen Betrieben, Fellerhoff, hat zudem seinen „Volksrolli“, einen faltbaren Rollstuhl, mit dabei. Ganz neu mit dabei ist auch die „Hall of Secrets“, bei der jeder sein Glück versuchen kann: An diesem Stand kann man sich sogenannte „Mystery-Boxen“ kaufen. Dabei handelt es sich um Retourpakete eines großen Onlinehändlers. Natürlich werden die aber verschlossen verkauft, der Nervenkitzel beim Kauf besteht dann in der Frage: Ist der Inhalt meines Paketes hot oder Schrott? Bratwurst allein ist auf Dauer auch langweilig. Deshalb gibt es ebenfalls neue Food-Trucks.

Beispielsweise Nice Craft, die vegane Eiscreme anbieten. Oder die Hot-Dog-Station, wo man aus unterschiedlichsten Variationen des amerikanischen Klassikers wählen kann. Twins Waffle ist ein mobiler Waffelstand, der von 18-jährigen Zwillingen betrieben wird, die ihre Leidenschaft kurzerhand zu ihrem Job gemacht haben. Hier gibt es nicht nur Waffeln, sondern auch die einfallsreichstenToppings dazu. Als wäre das noch nicht genug, findet auch erstmals eine Auktion statt: Die Weser Art, die hauseigene Kunstgalerie des Centers, wird auf einer Sonderaktionsfläche im Stundentakt Werke präsentieren – und unter den Hammer bringen. bm

Langstädtler, Carmen Langstädtler und Daniel Dufner (v. l.) Foto: Schlie

BIRTHDAY

I LOVE MY RADIO

„Alles

Am 30. April 2001 um 13 Uhr ging’s los: Zum ersten Mal war Bremen Eins in Bremen, Bremerhaven und umzu zu hören. Das Programm sollte die Zielgruppe 40+ erreichen und versprach damals „Die größten Hits – die schönsten Oldies“.

Der neue Sender war aus der Not geboren: Radio Bremen musste sparen und fusionierte deshalb die beiden Programme „Hansawelle“ und „Radio Melodie“. Hinzu kam, dass die Hörerschaft beider Wellen zuletzt deutlich geschrumpft war – unter neuem Namen sollte sich das ändern.

Erfolgreich in die Köpfe und Herzen

„Wir wollen wieder in die Köpfe und Herzen der Bremer und Bremerhavener“ – mit diesem Ziel des damaligen Programmchefs Peter Welfers ging vor 25 Jahren Bremen Eins an den Start. Mit dabei: informative Sendungen wie die „Rundschau“, die KultFormate „Beat-Club“ und „Pops tönende Wunderwelt“ oder die Nachrichten auf Plattdeutsch.

Das Konzept führte schnell zum Erfolg: Schon nach fünf Jahren hatte Bremen Eins deutlich mehr Hörerinnen und

Gute, Bremen Eins!“

Bremens meistgehörtes Radioprogramm wird 25

Hörer als die beiden vorigen Sender. Bis heute sind es laut der repräsentativen Befragung der Media-Analyse täglich rund 350.000 in Bremen, Bremerhaven und umzu.

25 spannende Jahre

Bremen Eins und die Hörerinnen und Hörer haben inzwischen viel miteinander erlebt: Nach Ausbruch des UkraineKrieges versammelten sich auf

nach Bremerhaven“ im vergangenen Jahr in aller Munde – und Ohren – war. Beim „Weihnachtswunder“ mit Live-Sendungen vom Weihnachtsmarkt zugunsten des Kinderhilfswerks, zeigte sich die Bremen Eins-Hörerschaft besonders spendabel, knapp 250.000 Euro kamen 2025 zusammen. Als legendär gilt auch heute noch die Party zum Zehnjährigen von Bremen Eins, die mit Auftritten u.a. von Wolfgang

Bremen Eins-Initiative Hunderte Menschen entlang des Weserufers und setzten bei der Aktion „Ein Licht für die Zuversicht“ ein Zeichen der Hoffnung. Die Bremen Eins-Radtour brachte drei Mal hunderte Menschen im Sendegebiet zusammen, genauso wie die Bremen Eins-Hymne „Zur Sail

viel Erfolg!

„Nach müde kommt doof“

Warum JUK und Katharina es trotzdem lieben, den Morgen zu moderieren

WESER REPORT: Moin Ihr beiden, Ihr kommt gerade aus der Frühsendung. Wie fühlt Ihr Euch?

JENS-UWE KRAUSE (JUK): Das alte Sprichwort trifft zu: „Nach müde kommt doof“, aber wir sind auch in einem seltsamen Hoch nach so einer Sendung, alles ist lustig.

Wie würdet Ihr Eure Hörerinnen und Hörer beschreiben?

JUK: Die Menschen, die wir treffen, sind zu 99 Prozent familiär freundlich. Sie hören uns oft so regelmäßig zu, dass wir für sie richtig zu ihrem Leben dazugehören –und so behandeln sie uns auch.

Niedecken, Inga Rumpf und Klaus Lage deutlich länger ging als geplant. Auch andere namhafte Stars waren bei Bremen Eins schon zu Gast: Rocker Bryan Adams ließ sich von Anja Kwijas im Liegen auf dem Sofa interviewen, Kabarettist Wolfgang Trepper schlug JensUwe Krause vernichtend in

einem Spaß-Schlager-Quiz und Musiklegende Sting trug die gleichen Schuhe wie Musikredakteur Christian Höltge.

Ein Geburtstag der offenen Tür mit Dialog und Austausch

Zum diesjährigen Jubiläum setzt Bremen Eins ganz auf Austausch: Interessierte konnten sich für Führungen durch Redaktion und Studio melden – Kaffee, Kuchen und Gespräche mit dem Team inklusive. Das Team feiert also eher klein, dafür mit denen, die für das Programm am wichtigsten sind – nämlich den Hörerinnen und Hörern. Programmchef Martin Haferkorn sieht die Welle auf dem richtigen Weg: „In einer Zeit, in der Vieles aus dem Ruder läuft, wollen wir verlässlicher, unaufgeregter Begleiter der Menschen hier sein und Infos liefern, auf die man sich verlassen kann. Wir wollen die Interaktion mit dem Publikum weiter ausbauen und setzen noch mehr darauf, auch Themen ins Programm zu holen, die das Publikum unmittelbar bewegen“, so Haferkorn. Bremen Eins hat also einiges vor in den nächsten Monaten. Am kommenden Mittwoch heißt es aber erst einmal „Prost und herzlichen Glückwunsch!“

KATHARINA GULEIKOFF: Wir hatten heute eine sehr schöne Sendung. Gute Themenauswahl, sehr nette Leute, die viel geschrieben haben, viel Interaktion mit dem Publikum. Und ich glaube, wir waren ganz gut heute.

Was bedeutet es Euch, dass Ihr schon seit bald sechs Jahren bei Bremen Eins gemeinsam den Morgen moderiert?

KATHARINA: Es ist ein unfassbares Glück, dass wir das zusammen machen dürfen, weil es kaum wie Arbeit ist. Da ist eine große Leichtigkeit in unserer Zusammenarbeit. Sonst würde ich nicht schon seit so langer Zeit freiwillig so früh aufstehen. JUK: Ja, würden wir uns nicht gut verstehen und einen ähnlichen moralischen Kompass haben, wäre der Job nicht auszuhalten. Das würden die Hörer auch merken.

KATHARINA: Wir haben eine tolle Hörerschaft! Immer wenn wir auf Leute treffen, zum Beispiel bei einer Studioführung oder der Bremen Eins-Radtour, bekommen wir so unfassbar viel Wertschätzung und Liebe. Wir freuen uns schon, dass zum Jubiläum so viele Menschen ins Studio kommen werden. Diese Begegnungen sind immer wunderbar.

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Anja Kwijas und Bryan Adams. Fotos: Radio
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Senioren Wohnen in besten Händen.

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Senioren Wohnen in der Residenz am Löhpark

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Das Angebot des seniorengerechten Wohnens in der Residenz am Löhpark hat alles, was das Leben im Alltag angenehm, sicher und abwechslungsreich macht.

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Das Angebot des seniorengerechten Wohnens in der Residenz am Löhpark hat alles, was das Leben im Alltag angenehm, sicher und abwechslungsreich macht. Die Seniorenwohnanlage hat barrierefreie komfortable Wohnungen, elegante Dachstudios, einen Lift, viel Licht, Balkone, Terrassen und Blick ins Grüne. Alle Wohnungen können mit eigenen Möbeln eingerichtet werden.

Die Seniorenwohnanlage hat barrierefreie komfortable Wohnungen, elegante Dachstudios, einen Lift, viel Licht, Balkone, Terrassen und Blick ins Grüne. Alle Wohnungen können mit eigenen Möbeln eingerichtet werden.

Die Seniorenwohnanlage hat barrierefreie komfortable Wohnungen, elegante Dachstudios, einen Lift, viel Licht, Balkone, Terrassen und Blick ins Grüne. Alle Wohnungen können mit eigenen Möbeln eingerichtet werden.

Standort Residenz Wegführung

Standort Residenz Wegführung

Freunde treffen, aktiv, kreativ und mittendrin sein.

Auch ein alter Baum lässt sich manchmal ganz gern verpflanzen –vorausgesetzt,

Auch ein alter Baum lässt sich manchmal ganz gern verpflanzen –vorausgesetzt, das Umfeld stimmt.

Gerne zeigen wir Ihnen unser Haus und evtl. freie Wohnungen. Unser Team informiert Sie ausführlich über unsere Leistungen und beantwortet Ihre Fragen.

Freunde treffen, aktiv, kreativ und mittendrin sein.

Die verschiedensten Freizeit- und Serviceangebote machen den Alltag angenehm:

Die verschiedensten Freizeit- und Serviceangebote machen den Alltag angenehm:

Freunde treffen, aktiv, kreativ und mittendrin sein.

✓ Bibliothek

Die verschiedensten Freizeit- und Serviceangebote machen den Alltag angenehm:

Wohnungsbesichtigung nach vorheriger Terminvereinbarung von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr unter

✓ Gymnastik

✓ Bibliothek

✓ Cafeteria

✓ Bibliothek

✓ Gymnastik

✓ Hilfe beim Einkauf

✓ Gymnastik

✓ Cafeteria

✓ Essen nach Wunsch aus der hauseigenen Küche

✓ Cafeteria

✓ Hilfe beim Einkauf

✓ Essen nach Wunsch aus der hauseigenen Küche

✓ professionelle ambulante Pflege

✓ Hilfe beim Einkauf

✓ Essen nach Wunsch aus der hauseigenen Küche

✓ professionelle ambulante Pflege

✓ zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in den Wohnungen

✓ professionelle ambulante Pflege

✓ zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in den Wohnungen

✓ eine zuverlässige Notrufbereitschaft rund um die Uhr. Drumherum eine Infrastruktur mit allem, was man für das tägliche Leben braucht. Günstig gelegene Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsverbindungen nach Blumenthal, Vegesack, Lesum und in die Bremer City inklusive.

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Residenz am Löhpark

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Apotheke
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Ungestört Radeln durch ein farbenfrohes Blütenmeer: So farbenprächtig präsentieren sich vielerorts die Alleen im Ammerland zur Rhododendronblüte jetzt im Frühjahr. Foto: djd/Ammerland Touristik/Feuerquell/ Jakob Prössdorf

Mal bei den Nachbarn vorbeischauen

Bei gutem Wetter sich aufs Fahrrad schwingen und die schöne Landschaft genießen

Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür und mit ihm gleich drei Feiertage. Ob 1. Mai, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten –vor den Toren der Stadt locken eine Reihe von Ausflugszielen, die schnell mit dem Auto oder Zug ab Bremen erreichbar sind. Radler können sogar ihr Fahrrad mit der Bahn transportieren lassen, so kommen sie ausgeruht vor Ort an.

Das Kulturland Teufelsmoor in direkter Nachbarschaft zu Bremen besticht durch seine weite Landschaft und eine einzigartige Symbiose aus Kunst, Kultur und intensivem Naturerlebnis. Stille Wege auf Deichen, birkengesäumte Dämme entlang von Kanälen, alte Höfe auf Warften: Die Region ist prädestiniert dafür, auf zwei Rädern entdeckt zu werden – und hat nun ein bedeutendes Qualitätssiegel erhalten. Sie wurde als ADFC-Rad-Reise-Region für ihre touristische Radinfrastruktur ausgezeichnet. Entstanden ist ein Radwegenetz mit einem modernen Knotenpunktsystem sowie elf neuen, zwischen 18 und 54 Kilometer

langen Tagestouren (Infos: www.kulturland-teufelsmoor. de).

Prachtvolles Grün mit Alleen und Gartenanlagen prägen das Ammerland, im Nordwesten Niedersachsens unweit von Oldenburg gelegen und gut auch ab Bremen zu erreichen. Besonders intensiv und stressfrei lässt sich die reizvolle Region mit dem Fahrrad erkunden, Stei-

gungen gibt es kaum. Auf der knapp 170 Kilometer langen Ammerlandroute etwa kann es schon mal passieren, dass man eine Stunde lang keine anderen Radler zu Gesicht bekommt –die Tour durch die malerische Gegend ist noch immer ein Geheimtipp für entschleunigendes Radeln. Im Herzen der Region glänzt das Zwischenahner Meer – die „Perle des Ammer-

Wilhelshaven überrascht positiv: Neben dem grasbewachsenen Deich erstreckt sich weit das Wattenmeer, während sich auf der anderen Seite eine überraschend grüne Natur erhebt. Foto: djd/www.wilhelmshaven-touristik.de/Rainer Ganske

Spaß für kleine und große Gäste

Viel Neues im Freizeitpark „Landerlebnis“ in Westerstede

Trotz steigender Kosten bleiben die Eintrittspreise im Freizeitpark „Landerlebnis“ in Westerstede stabil. Damit setzt der beliebte Park bewusst ein Zeichen für Familienfreundlichkeit und ermöglicht auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten erschwingliche Freizeitangebote für Groß und Klein. Gleichzeitig dürfen sich die Besucher in der neuen Saison auf zahlreiche Attraktionen und Erweiterungen freuen. Ein besonderes Highlight ist

der neue, rund fünf Meter hohe 360-Grad-Klettervulkan, der Bewegung, Abenteuer und Spielspaß miteinander verbindet. Für erfrischende Erlebnisse sorgt die neue Familien-Wildwasserbahn, die bereits von Kindern ab einer Körpergröße von 90 Zentimetern genutzt werden kann. Auch „Wurm Willi” bietet Fahrspaß für kleine Besucher. Ein weiteres Erlebnis ist „Schweini und seine Freunde”. In dem Fahrgeschäft fahren Schweine durch

Hafengeburtstag in Hamburg

Schiffsparaden, Abendshows und, und, und: Vom 8. bis 10. Mai 2026 feiert Hamburg seinen 837. Hafengeburtstag und die Verantwortlichen erwarten rund eine Million Besucher. Auf dem Programm stehen traditionelle Höhepunkte wie die Einund Auslaufparade und das einzigartige Schlepperballett sowie mehrere Abendshows und das faszinierende Feuer-

werk. Bei der beliebten OpenShip-Aktion laden zahlreiche Schiffe dazu ein, an Bord zu kommen und hautnah maritime Geschichte und moderne Technik zu erleben. Viele der schwimmenden Gäste, wie zum Beispiel die Statsraad Lehmkuhl, bieten darüber hinaus Mitfahrten an. HWR / Foto: Hamburg Messe und Congress / Alexander Wöckener

den Stall und sorgen für eine unterhaltsame und besondere Atmosphäre. Selbst bei schlechtem Wetter ist Abwechslung geboten: Im überdachten Spielschuppen können Familien wetterunabhängig spielen und entspannen. Neu ist hier unter anderem eine Bob-Wellenrutsche, die zusätzlichen Spaß garantiert.

 Das „Landerlebnis“ ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter landerlebnis.de im Internet. HWR

Grünes Band im Park der Gärten

Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn bietet die Gelegenheit 140.000 Quadratmeter Natur mit allen Sinnen zu erleben. Ob man sich über Pflanzen informieren, einfach einen erholsamen Tag mit der Familie erleben oder Anregungen für den eigenen Garten finden möchte: Der im Zug der Landesgartenschau 2002 entstandene Park bietet Deutschlands größte Mustergartenanlage, Themenausstellungen und mehr. Mit immer neuen Inspirationen und Ideen will der Park der Gärten von Frühling bis Herbst seine Besucherinnen und Besucher begeistern. Zur Saison 2026 ist der Park der Gärten um das „Grüne Band” erweitert worden. Auf rund 3.000 Quadratmetern wird gezeigt, wie klimaangepasstes Gärtnern praktisch umgesetzt werden kann.

HWR

landes“. Besonders beeindruckend zeigt sich die Region gerade jetzt im Frühling, wenn blühende Rhododendren und Azaleen das Ammerland in ein farbenprächtiges Blütenmeer verwandeln (Infos: www. ammerland-touristik.de). Lust aufs Meer? Dann auf nach Wilhelmshaven. Der Wind pfeift von der Nordsee, Möwen kreisen und an der Südstrandpromenade herrscht reges Besuchertreiben. Doch bei aller Liebe zu Hafen und urbanem Trubel: Die Stadt überrascht auch mit viel Grün. In der Urlaubsregion verbinden sich maritimes Leben und Natur auf besondere Weise. Rund die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus idyllischen Grünoasen. So laden Stadtpark, Kurpark und Botanischer Garten zum Durchatmen ein, das Rosa rium begeistert mit tausenden Rosen. Aktiv wird es auf über 120 Kilometern Radwegen ins friesische Umland oder zu Fuß auf dem Gezeitenweg. Entlang der Deiche gibt es weite Blicke inklusive (Infos: www.wilhelmshaventouristik.de). WR/djd

Das idyllische Gelände des Beekenhofs in Bommelsen (Soltau und Walsrode) verwandelt sich vom 8. bis 10. Mai in eine frühlingshafte Erlebniswelt. Auf dem denkmalgeschützten Fachwerkgehöft präsentieren die Aussteller jeweils von 10 bis 18 Uhr ein vielfältiges und hochwertiges Warenangebot. Inmitten alter Bäume und historischer Gebäude lädt die Veranstaltung dazu ein, in entspannter Atmosphäre zu flanieren und dabei sowohl Nützliches als auch Dekoratives für Haus und Garten zu entdecken. Das Sortiment reicht von Blumen und Kräutern über Mode und Schmuck bis hin zu handgefertigtem Kunsthandwerk. Ergänzt wird das Angebot durch eine breite Auswahl kulinarischer Spezialitäten. Der Hof Schutz-Alpakas aus Riepe bietet den Besuchern die Möglichkeit, Alpakas aus

VERLOSUNG

Wir verlosen 25 X 2 TICKETS für

BEEKENHOF

LANDROMANTIK

vom 8. bis 10. Mai, jeweils 10 bis 18 Uhr, auf dem Beekenhof in Bommelsen.

Rufen Sie uns an: bis Dienstag, 28. April, 16 Uhr, unter der Rufnummer

0137 / 87 80 20 - 4

Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus allen deutschen Netzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/

Landromantik auf dem Beekenhof in Bommelsen. Foto: pv

Doppelsieg für BMW iX3

Foto: BMW

Riesenerfolg für BMW: „World Car of the Year“ 2026 und „World Electric Vehicle“ 2026 – gleich eine doppelte Auszeichnung gab es für die Neue Klasse aus Bayern. Eine internationale Fachjury aus 98 Journalisten hat den BMW iX3 gleich zweifach prämiert.

Nachschlag bei Porsche

Mit geschärftem Exterieur-Design, zusätzlichen Ausstattungsoptionen und einem Leistungsplus von bis zu 165 kW / 224 PS gegenüber dem Einstiegsmodel geht der neue Cayenne S Electric an den Start. Er positioniert sich zwischen dem Cayenne Electric und dem Cayenne Electric Turbo.

Die Mutter aller in Serie produzierter Stromer kommt in einer Neuauflage. Ab sofort ist die dritte Generation des vollelektrischen Nissan Leaf (ab 35.950 Euro) bestellbar.

Elektropionier in Neuauflage

Die dritte Generation des Nissan Leaf scha über 600 Kilometer

Das weltweit erste Großserien-Elektroauto meldet sich zurück. In Kürze steht die dritte Auflage des Nissan Leaf in den Showrrooms.

Energieverbrauch von 13,7 kWh/100

Schlicht und informativ: Das Cockpit verfügt über zwei Displays und einer ganzen Reihe an Schaltern und Tasten. Hier sind auch die vier Fahrprogramme wählbar.

Foto: Subaru

Stromer in Eigenproduktion

Subaru hat im Werk Yajima im japanischen Gunma mit der Produktion des batterieelektrischen EOutback begonnen. Es ist das erste Mal, dass Subaru ein vollelektrisches Modell für den globalen Markt in Eigenproduktion herstellt. Das Foto zeigt die Kombivariante.

Die komplett neu entwickelte, auf der modularen CMF-EV-Plattform aufbauende 2026er-Modellgeneration des Leaf verbindet ein ausdrucksstarkes Design mit intuitiven Technologien, fortschrittlichen Assistenzsystemen und einem kraftvollen Elektroantrieb. Dieser entwickelt wahlweise 130 kW/176 PS oder 160 kW /217 PS.

Während das Einstiegsmodell mit einer 52-kWh-Batterie kombiniert ist, wächst die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus in der stärkeren Leistungsstufe auf 75 kWh. Bei einem

Kilometer fährt der Nissan Leaf mit der großen Batterie bis zu 624 Kilometer (WLTP kombiniert), ehe ein kurzer Ladestopp eingelegt werden muss. Dank einer Ladeleistung von bis zu 150 kW werden bei der großen Batterie in 30 Minuten bis zu 440 Kilometer nachgeladen. Die serienmäßige Wärmepumpe senkt den Energieverbrauch und verbessert die Reichweitenausbeute ebenso wie die vierstufig über Lenkradschaltwippen einstellbare Rekuperation. Vier Ausstattungslinien bieten Spielraum zur Individualisierung. Bereits die Einstiegsversion Engage (ab 35.950 Euro) wartet mit zahlreichen Annehmlichkeiten auf. Neben

D.

18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein rahmenloser Innenspiegel, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Fern-Vorklimatisierung des Innenraums, ein Kunstlederlenkrad und das schlüssellose Zugangssystem Keyless Entry an Bord. Eine 12,3 Zoll große Instrumentenanzeige und ein ebenso großer Touchscreen liefern alle notwendigen Informationen im Cockpit.

Das Lichtdesign bemüht sich erfolgreich um individuelle Akzente. Auch von hinten ziemlich einzigartig: Das Fließheck und sein ungewöhnlicher

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die erste Leaf-Generation: Sie kam bereits 2009 und war damals weltweit der meistverkaufte Stromer. (Foto un-

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• Werkstattservice aller Art Mit eigener KFZ-Werkstatt

Name, Design, Innenraum, Technologien Alles neu beim ID.3

ID.3 Neo: Der Nachfolger des ID.3 feiert Weltpremiere und zeigt sich dabei umfangreich weiterentwickelt und aufgewertet.

Ab Juni überimmt Wandscher die Regie bei Opel Schmidt in Wilhelmshaven.

Wandscher wächst weiter

Kita-Kinder

malen weiter

Noch bis 30. April Traumauto malen und Bobby Cars gewinnen: Bereits zahlreiche Kitas aus der Region haben sich beim Malwettbewerb zum 100. Jubiläum von Schmidt + Koch angemeldet. Die Autohausgruppe verlängert daher die Aktion, damit noch mehr Einrichtungen die Chance haben, mitzumachen. Unter dem Motto „Auf die Stifte, fertig, Schmiddi!“ sind Kita-Kinder eingeladen, ihr Traumauto von morgen zu malen. Zu gewinnen gibt es 1.000 Bobby Cars, davon bis zu zehn pro Kita. Gemalt werden kann einzeln oder in der Gruppe, auch mehrere Bilder pro Kita sind willkommen. Die fertigen Werke werden digital eingereicht. Weitere Informationen auf www.schmidt-und-koch. de/malaktion.

Mit dem Zusatz Neo schickt Volkswagen den Nachfolger des ID.3 an den Start. Die Neuauflage des kompakten Elektroautos zeigt sich umfangreich weiterentwickelt und aufgewertet. Kennzeichen außen: eine neu gestaltete Frontpartie und ein neues Lichtdesign. Kennzeichen innen: eine neu konzipierte Cockpit-Landschaft mit selbsterklärenden Bedienelementen, eingebettet in Interieur-Materialien auf dem Level der nächsthöheren Klasse. Zudem ermöglicht der neue Antrieb mit der größten von drei verfügbaren Batterien–Reichweiten von bis zu 630 km (WLTP).

Äußerlich fällt der ID.3 Neo mit einem durchgehenden Lichtband und beleuchtetem Logo auf. Dach, Heckspoiler und Heckklappe sind wie bei klassischen Volkswagen Kompaktmodellen in Wagenfarbe lackiert, wodurch der ID.3 Neo länger, flacher und dynamischer wirkt. Im Innenraum gibt es hochwertige Materialien, neue ergonomische und selbsterklärende Bedienelemente, griffigenTasten und intuitive Regler für zentrale Funktionen. Ebenfalls vollständig neu konzipiert wurde das Multifunktionslenkrad mit seinem oben und unten abge-

flachten Kranz und seinen klar gegliederten Tastenfeldern. Der Antrieb des ID.3 Neo ist eine Neuentwicklung. Er bietet ein erhöhtes Drehmoment und im Vergleich zu den bisherigen Motoren einen niedrigeren Verbrauch. Damit sind Reichweiten von bis zu 630 km (WLTP) möglich. Zum Start wird es das neue Modell in drei Ausstattungslinien („Trend“, „Life“ und „Style“) und drei Leistungsstufen sowie mit ebenfalls drei verschiedenen Batteriegrößen geben. Die drei E-Maschinen entwickeln eine Leistung von 125 kW / 170 PS, 140 kW / 190 PS und 170 kW / 231 PS.

Der ID.3 Neo macht vieles besser und rückt optisch mehr in Richtung des Dauer-Beststellers Golf.

Die Wandscher-Gruppe ist weiter auf Expanisionskurs: Nach der Übernahme des Bremerhavener Autohauses Schmalzried tritt Wandscher im Juni auch die Nachfolge von Opel Schmidt in Wilhelmshaven an.

In Bremerhaven bleibt Schmalzried Ford-Servicepartner, das Markenporfolio wird nach dem Willen von Thomas Wandscher, geschäftsführerender Gesellschafter der Gruppe, zu einem markenübergreifenden Mobilitätszentrum ausgebaut.

In Wilhelmshaven will Wandscher ihre Marktposition im Opel-Geschäft stärken; künftig sind es dann fünf große Wandscher-Standorte in Bremen und Niedersachsen. Im Zuge der

Übernahme ist auch eine neue Ausstellungshalle mit 900 Quadratmetern geplant: Die zügige Projektumsetzung sei nur durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wilhelmshaven realisierbar geworden, betont das Unternehmen. Die Wandscher Gruppe hat Standorte in Oldenburg, Bremen und Bremerhaven, zwei Standorte in Wilhlemshaven sowie in Bad Zwischenahn und Aurich. Neben den Stellantis-Marken Alfa Romeo, Citroen/DS, Fiat, Jeep, Peugeot und Opel gehören außerdem Kia, Mitsubishi, Suzuki und BYD zum Markenangebot. Das Unternehmen, das in diesem Jahr 40. Geburtstag feiert, beschäftigt aktuell rund 280 Mitarbeitende.

Dieselpreis sinkt um mehr als 16 Cent

Leichte Entspannung am Kraftstoffmarkt: Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, ist vor allem der Dieselpreis sehr deutlich gesunken: Danach kostet ein Liter des Kraftstoffs im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,286 Euro, das sind 16,1 Cent weniger als vor einer Woche. Nur etwa halb so stark ist Benzin billiger geworden: Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer im Mittel 2,107 Euro je Liter bezahlen – ein Minus von 8,1 Cent. Der Rohölpreis rangiert wie in der Vorwoche bei etwa 95 US-Dollar.

z.B. Hyundai TUCSON

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Fotos: Volkswagen
Foto: Wandscher

Erich Meyer Uhren & Optik GmbH

Erich Meyer

Uhren & Optik GmbH

Experten für gutes Sehen

Lilienthal  Seit 1930 steht Uhren und Optik Meyer in Lilienthal für kompetente Beratung und Qualität bei Sehhilfen sowie auch Uhren und Schmuck. Von der Anfertigung einer individuell angepassten Brille bis hin zu Reparaturen von kleinen Armbanduhren und großen Standuhren bietet der Traditionsbetrieb ein weites Spektrum an Dienstleistungen. Auch bei Schmuck gibt es eine große Vielfalt und es wird gerne mit großem Fachwissen Ihre individuelle Ehering- oder Verlobungsringgestaltung umgesetzt.

Hightech mit Zeiss – ein Vorsprung, der sich sehen lässt Was den Besuch besonders spannend macht: Der Umbau war nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch technisch ein großer Schritt nach vorn. Schon seit Jahren arbeitet Christoph Meyer eng mit Zeiss zusammen – und die Partnerschaft trägt Früchte. So gehört Lilienthal heute zu den ersten Standorten in Deutschland, die das neue Zeiss Visuref 1000 einsetzen. Dieses Hightech-Gerät erstellt gestochen scharfe Aufnahmen von Netzhaut und Sehnervenkopf – ein entscheidender Fortschritt, wenn es um die Früherkennung von Augenkrankheiten wie Glaukom, diabetischer Retinopathie oder Makuladegeneration geht. Darüber hinaus ist nun auch die Zeiss-Ocumeda-Plattform im Einsatz: ein digitales Netzwerk, das die Ergebnisse direkt mit Augenärzten aus der Region ver-

bindet. So werden Daten sicher übermittelt und ärztlich ausgewertet –schnell, unkompliziert und absolut zuverlässig. „Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zum Augenarzt, sondern als wertvolle Ergänzung“, betont Christoph Meyer.

Brillenkauf in 3D – so haben Sie sich noch nie gesehen!

Ein echtes Highlight im neu gestalteten Geschäft ist das Visufit 1000-System. Innerhalb weniger Sekunden scannt es Millionen Messpunkte von Gesicht und Kopf. Das Ergebnis: ein täuschend echter 3D-Avatar. Und jetzt kommt der Clou: Mehr als 6.000 verschiedene Brillenfassungen lassen sich virtuell am Bildschirm vergleichen. Man sieht sofort, wie die neue Brille im Gesicht wirkt – ganz ohne ständiges An- und Abprobieren vor dem Spiegel. „Das ist Brillenkauf in einer völlig neuen Dimension“, schwärmt Rumyana Meyer.

die Möglichkeit, in einem modernen, frisch renovierten Umfeld zu arbeiten – und gleichzeitig Teil einer 95-jährigen Erfolgsgeschichte zu werden.

Ein Dank an die Kundschaft „Wir sind unglaublich stolz, dass wir nun seit 96 Jahren hier in Lilienthal bestehen dürfen“, sagt Christoph Meyer. „Ohne unsere treuen Kundinnen und Kunden wäre das nicht möglich. Der Umbau ist deshalb auch unser Dankeschön: Wir investieren in die Zukunft, damit wir weiterhin die beste Beratung, modernste Technik und ein schönes Einkaufserlebnis bieten können.“

AUGENOPTIK

Sicherer und hygienisch zur neuen

• Augeninnendruck-Messung

• Augenprüfung

Mit Abstand. Ohne Kompromisse.
Sicherer und hygienisch zur neuen Brille. Mit Abstand. Ohne Kompromisse.

• Brillenglasversicherung

• computergestützte Brillenanpassung

• Führerschein-Sehtest

• kostenfreier Brillencheck

Ein Haus mit Herz, Geschichte und Zukunft

In diesen Zeiten sehnen wir uns alle nach Sicherheit. Um Ihnen auch jetzt mit einem guten Gefühl bestes Sehen zu ermöglichen, haben wir unsere bereits hohen Hygienestandards gezielt erweitert. Ihr großer Vorteil bei uns: Unsere hochmodernen Messsysteme von ZEISS ermöglichen das kontaktlose Messen Ihrer Augen. Das heißt: Die gesamte Beratung und Brillenglasbestimmung erfolgt bei uns mit dem notwendigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern.

In diesen Zeiten sehnen wir uns alle nach Sicherheit. Um Ihnen auch jetzt mit einem guten Gefühl bestes Sehen zu ermöglichen, haben wir unsere bereits hohen Hygienestandards gezielt erweitert. Ihr großer Vorteil bei uns: Unsere hochmodernen Messsysteme von ZEISS ermöglichen das kontaktlose Messen Ihrer Augen. Das heißt: Die gesamte Beratung und Brillenglasbestimmung erfolgt bei uns mit dem notwendigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern.

Trotz aller Technik bleibt eines unverändert: das persönliche Miteinander. Sechs Mitarbeitende, darunter zwei Optikermeisterinnen und -meister, kümmern sich um die Wünsche der Kundinnen und Kunden – mit Erfahrung, Leidenschaft und ehrlichem Interesse. Und weil das Geschäft nach Umbau und Modernisierung weiter wächst, wird Verstärkung gesucht: Eine Augenoptikerin oder ein Augenoptiker hat hier

Brille.

• Reparatur-Service • Sport- & Sonnenbrillen

• vergrößernde Sehhilfen

• Verträglichkeitsgarantie

KONTAKTLINSEN

• individuelle Anpassung

• Ortho-K (Dream-Lens) • Pflegemittel

• verschiedene Tauschsysteme

UHREN • ausgefallener Schmuck

• Batteriewechsel

• große Auswahl an Uhren

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• Ohrloch-Stechen

• Perlenketten-Service

• Reparatur-Service

• Schmuck • Werkstatt

zur neuen Brille. Ohne Kompromisse. Bei Augenprüfung bitten wir um vorherige Terminabsprache.

Wir ermitteln Ihren individuellen optischen Auch die Punkte,

Wir sind für Sie da, wenn Sie eine neue Brille brauchen. Zum Schutz Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie dafür zuerst Ihren persönlichen Termin

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Selbstverständlich achten wir in allen Bereichen auf konsequente Hygienemaßnahmen: vom Händedesinfektionsmittel, das für Sie bereitsteht, über den Mund-Nasen-Schutz, den jeder aus unserem Team trägt, bis hin zur regelmäßigen Reinigung und Desinfektion aller Brillen, Hilfsmittel, Verkaufsflächen und verwendeten Geräte.

Der Weg zu Ihrer neuen Brille beginnt bei der

Selbstverständlich achten wir in allen Bereichen auf konsequente Hygienemaßnahmen: vom Händedesinfektionsmittel, das für Sie bereitsteht, über den Mund-Nasen-Schutz, den jeder aus unserem Team trägt, bis hin zur regelmäßigen Reinigung und Desinfektion aller Brillen, Hilfsmittel, Verkaufsflächen und verwendeten Geräte. Der Weg zu Ihrer neuen Brille beginnt bei der Bedarfsanalyse. Dabei lernen wir Ihre Sehgewohn-

durch Ihre neue Brille sehen, bestimmen wir kontaktlos und mit Abstand. Wir überprüfen Ihre Sehschärfe und erhalten Ihre neuen Brillenglaswerte – ebenfalls mit sicherem Abstand.

Wir überprüfen Ihre Sehschärfe und erhalten Ihre neuen Brillenglaswerte – ebenfalls mit sicherem Abstand.

Brillenglaslösung von ZEISS Sie perfekt unterstützt. Kostenlos und unverbindlich. Ihr persönliches Sehprofil können Sie uns dann bequem direkt per E-Mail senden oder Sie bringen es einfach als QR-Code mit zu Ihrem Termin.

die Punkte, an denen Sie durch Ihre neue Brille sehen, bestimmen wir kontaktlos und mit Abstand.

Auch die gemeinsame Auswahl Ihrer passenden Brillenglaslösung findet mit Sicherheitsabstand statt: Über das Tablet zeigen wir Ihnen die Vorteile und Funktionsweisen verschiedener ZEISS Brillen gläser auf einem großen Bildschirm.

Da wir mit ZEISS Messsystemen der neuesten Generation arbeiten, können wir auch alle weiteren Schritte kontaktlos und mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern durchführen – dank der Steuerung über ein Tablet.

Mit dem ZEISS i.Profiler®plus erstellen wir Ihren individuellen optischen Fingerabdruck. Die Messung erfolgt kontaktlos und in sicherem Abstand.

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Auch die gemeinsame Auswahl Ihrer passenden Brillenglaslösung findet mit Sicherheitsabstand statt: Über das Tablet zeigen wir Ihnen die Vorteile und Funktionsweisen verschiedener ZEISS Brillen gläser auf einem großen Bildschirm. An der letzten Station ermitteln wir mit ZEISS VISUFIT durch Ihre neue Brille sehen werden – mit einer Genauigkeit von 1/10 mm. Natürlich ebenfalls mit Abstand.

So können Sie auch in besonderen Zeiten Sehkomfort und klare Sicht genießen.

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