Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg
SAMSTAG, 28. MÄRZ 2026
NR. 3801/22. JAHRGANG
Seniorenresidenz eröffnet
Bank blickt auf 2025
Wo man Geschäfte machen kann
Einrichtung verfügt über 189 Pflegeplätze
Wie sich das Jahr für die Volksbank entwickelte Seite 6
Die Aktion „Nette Toilette“ ist in der Kreisstadt angekommen
Seite 4
Seite 5
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Seniorenfahrt ins Saterland OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Seniorenbegegnungsstätte organisiert am Mittwoch, 29. April, eine Tagesfahrt ins Saterland. Die Abfahrt erfolgt um 8.30 Uhr mit Kleinbussen. Anmeldungen nimmt das Mehrgenerationenhaus unter Telefon 04791 / 54 11 entgegen. rom
Von links: Polizeikommissarin Fenja Land, Kriminalhauptkommissar Michael Brunke, Polizeidirektorin Antje Schlichtmann, Polizeioberrätin Sarah Humbach, Kriminalhauptkommissar Norman Kleinsorge. Foto: Fricke
Zahl der Strafdelikte im Jahr
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Polizeiinspektion Verden/Osterholz stellt Kriminalstatistik 2025 für den Landkreis vor
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Küken streicheln und bewundern GR ASBERG – Am morgigen Sonntag steht die 38. Küken-, Zuchtstamm- und Bruteierschau des GZV Grasberg an. Die Schau läuft von 8 bis 12 Uhr im Vereinsheim an der Wörpedorfer Straße 17, Kinder bis 14 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt, Erwachsene zahlen 2 Euro. rom
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LANDKREIS – Zusammen mit der Polizeioberrätin Sarah Humbach, Leiterin des Kriminalkommissariats Osterholz, Michael Brunke, Erster Kriminalhauptkommissar (Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Verden/Osterholz/Cuxhaven), Norman Kleinsorge (Kriminalhauptkommissar und Stellvertretender Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes des Osterholzer Polizeikommissariats) und der Pressesprecherin, Polizeikommissarin Fenja Land, stellte die leitende Polizeidirektorin Antje Schlichtmann der Polizeiinspektion Verden/Osterholz die Besonderheiten und Details der Kriminalstatistik 2025 vor. Die Zahl der Straftaten im Landkreis Osterholz war im Vergleich zu 2024 mit 4.600 nahezu gleichgeblieben und die Aufklärungsquote um 0,82 Prozent gesunken, verkündete Schlichtmann. Im Rückblick waren die registrierten Straftaten im Jahr 2022 anfangs gestiegen, danach setzte sich in der Polizeiinspektion Verden/ Osterholz bereits 2024 ein Rückgang der Fallzahlen fort, der sich auch in den vergangenen Jahren
bestätigte. Die leicht angestiegene Schlichtmann deutlich, „bis es zu Aufklärungsquote liege dabei mit einer Anzeige kommt, gibt es meist 63,54 Prozent über den Landes- eine lange Vorgeschichte. Wir ardurchschnitt, so Polizeidirektorin beiten intensiv mit Beratungsstellen zusammen“. Schlichtmann. Im Bereich Kinder- und JugendWährend 2025 eine Zahl von 183 Fällen von Gewaltkriminalität re- kriminalität registrierte die Polizei gistriert wurden, setzte sich ein im vergangenen Jahr einen deutlirückläufiger Trend fort und die chen Rückgang. Die Fallzahlen Aufklärungsrate stieg von 78,1 Pro- sanken auf 345 und lagen mit rund zent auf 83,06 Prozent, berichtete 10,85 Prozent unter dem VorjahresKleinsorge. Einen wert von 387 Fällen. leichter Anstieg der Jedoch zur KinderVermutlich hohe Fallzahlen von Anund JugendpornoDunkelziffer griffen auf Polizeigrafie war zu erfahbeamtinnen und bei häuslicher Gewalt ren, dass es bei der Verbreitung von -beamte zeigte die Statistik: 2025 waren es 31 Angriffe pornografischen Schriften durch auf Polizeikräfte mit 15 leicht ver- Minderjährige einen starken Anstieg von 64 Prozent zum Vorjahr letzten Kollegen. Seit 2021 existiere in Deutsch- gab. Die Polizei verzeichnete eine land die einheitliche Definition des Zunahme im Bereich der VerbreiPhänomens „Häusliche Gewalt“. tung, des Erwerbs, Besitzes und der Unter diesen Begriff fallen alle For- Herstellung kinderpornografischer men körperlicher, sexueller und Inhalte sowie von Jugendpornograpsychischer Gewalt. Auch familiä- fie. Die Fallzahlen stiegen um 23,21 re Gewalt. 2025 registrierte die Prozent auf insgesamt 69 Fälle. Polizei im Landkreis Osterholz 273 Auffällig sei, dass Tatverdächtige Fälle von häuslicher Gewalt. Die nicht ausschließlich Erwachsene Taten richteten sich mehrheitlich seien, teilweise handele es sich gegen Frauen. Von 153 Opfern wa- auch um Kinder oder Jugendliche, ren 123 weiblich. Die Polizei gehe die ohne Bewusstsein über die davon aus, dass die Dunkelziffer strafrechtlichen Folgen Inhalte wesentlich höher sei, machte weiterleiten. „Wir werden hier mehr
Aufklärung in Schulen betreiben und eventuell Handys auf Werkseinstellungen zurücksetzen“, kündigte die Polizeidirektorin an. Eltern sollten einfach mehr hinschauen, was ihre Kinder machen. Bei den Fallzahlen der Wohnungseinbrüche mit Diebstählen wurde 2025 im Landkreis Osterholz ein leichter Anstieg von 113 auf 126 Taten ermittelt. Bei 67 Einbrüchen blieb es bei Versuchen, dank der positiven Entwicklung der gut gesicherten Wohnungen und Häuser sowie der Aufmerksamkeit von Nachbarn, bemerkte Kleinsorge. „Straftaten gegen ältere Menschen bleiben ein zentrales Thema“, erklärte die Polizeidirektorin. Dabei handele es sich um den Enkeltrick, Anrufe von falschen Polizeibeamten sowie Schockanrufe. Täter würden ihre Methoden kontinuierlich verändern oder kombinieren, um ihre Opfer besser zu täuschen. „Die bisherige Präventionsarbeit trägt deutlich Früchte“, so Schlichtmann, „die meisten Menschen erkennen Betrugsversuche“. Die Polizei werde weiterhin aktiv auf die neuen Varianten und veränderte Maschen aufmerksam machen, um ältere Menschen und ihr Umfeld zu schützen.
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