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Wmme Report vom 15.11.2025

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

Datum und Ausgabenr. immer kontrollieren! SAMSTAG, 15. NOVEMBER 2025

NR. 3782/21. JAHRGANG

Die Wichtel kommen

Illegaler Müll

Neue Kita-Leiterinnen

Schatulle und Neon locken mit weihnachtlicher Aktion Seite 6

Welche Strafen drohen, wenn irregulär entsorgt wird Seite 11

Drei kommunale Kindertagesstätten in Lilienthal mit neuer Führung Seite 13

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Familienflohmarkt heute LILIENTHAL – Am heutigen Samstag veranstaltet die Freiwilligenagentur von 14 bis 16 Uhr einen Familienflohmarkt im Konventshaus, Konventshof 4. Neben Schnäppchen und nützlichen Dingen gibt es auch Infos rund um aktuelle Projekte für Kinder und Familien. aeu

Kunststunde verschoben WORPSW EDE – Die nächsten beiden „Kunststunden“ der Museen finden am 21. im Barkenhoff und am 28. November in der großen Kunstschau statt, also freitags statt wie gewöhnlich donnerstags. Von 16 bis 16.45 Uhr führt das kuratorische Team der Museen durch die Häuser. aeu

Bürgerversammlung Hüttenbusch HÜTTENBUSCH – Die nächste Bürgerversammlung für Hüttenbusch findet am Donnerstag, 20. November, um 19 Uhr in Blumeyer’s Scheune statt, Heudorfer Straße 10. Neben Berichten des Bürgermeisters und Ortsvorstehers gibt es Raum für Anregungen. aeu

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Auf Flächen wie dieser (Vor der Elm) könnte die Freiflächen-Photovoltaik-Anlage entstehen. Doch zuerst steht die Aufstellung einer Bauleitplanung auf dem Programm. Foto: Utke

Grünes Licht für grünen Strom Bauleitplanung für fast 40 Hektar große Solaranlage kann beginnen, ob sie kommt, ist noch unklar ANNEMARIE UTKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Reichlich Diskussionsbedarf und eine Vertagung der Abstimmung gab es im städtischen Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung, bevor die Ausschussmitglieder auf ihrer vergangenen Sitzung beschlossen: Die Planung einer 39,4 Hektar großen Freiflächen-Photovoltaik-Anlage auf einem teilweise unzusammenhängenden Gebiet im Bereich Lange Heide, nördlich und südlich der Straße Vor der Elm, sowie östlich und westlich der Westerbecker Straße und Elm, darf voranschreiten. Die Firma Kronos Solar verantwortet das Projekt. Das Unternehmen plant neben der PV-Anlage selbst auch eine etwa anderthalb bis zwei Hektar große Batteriespeicheranlage südlich des Garteler Wegs zu bauen. 30 Jahre lang soll die Anlage sauberen Strom für die Kreisstadt gewinnen. Der Ausschuss sollte entscheiden, ob Kronos auf eigene Kosten eine Bauleitplanung veranlassen darf. Eine solche Planung konkretisiert, wie das Projekt umgesetzt werden könnte. Eine Garantie für den Bau der Anlage ist die Planung aber nicht.

Für mehrere Ausschussmitglie- noch ist knapp über die Hälfte des der war dies keine leichte Entschei- eingeplanten Gebiets als Ackerland dung. Sowohl im Plenum als auch deklariert, überwiegend für den innerhalb der Fraktionen gab es Futtermittelanbau. einigen Diskussionsbedarf, als zwei Mitglieder der Grünen, SPD und Mitarbeiter von Kronos, Christo- Linken betonten die Relevanz von pher Kapels und Constantin von der Freiflächen-PV-Anlagen für die Decken, dem Ausschuss Rede und Energiewende. Auch mit einem Antwort standen. starken wirtschaftlichen Nutzen Ursprünglich sollte die Anlage der Anlage sei zu rechnen, heißt es weitaus größer angelegt werden: in der Vorlage. So müsste Kronos die Zuerst hatte Kronos eine Fläche von Flächen der Anlage zu einem erhöh135 Hektar angedacht. Nach „Rück- ten Preis pachten, was Einnahmen meldungen aus für die GrundL a nd w i r t s c h a f t , Kleiner können wir stückseigentümer A nwoh nerscha f t bedeuten würde, nicht werden. und Politik“ sei die und auch in Form Christopher Kapels Fläche aber deutvon Steuern der lich verkleinert worStadt zugute käme. den, heißt es in der zugehörigen Hinzu kämen eine Solarabgabe Vorlage des Ausschusses. Somit von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstand in der jüngsten Ausschusssit- stunde sowie eine sogenannte Akzung nur noch eine 39,4 Hektar gro- zeptanzabgabe, von der die Stadt ße Anlage zur Debatte. Mit dieser und die Einwohner im Umkreis von Größe sei auch das Minimum für 2,5 Kilometern um die Anlage proKronos erreicht: „Kleiner können fitieren würden. Diese Abgabe soll wir nicht werden“, verkündete Ka- voraussichtlich 0,1 Cent pro Kilopels dem Ausschuss bereits im Ok- wattstunde betragen. Über 30 Jahre bedeute dies laut Schätzung der tober. Grund dafür, dass das anvisierte Stadt Mehreinnahmen von mindesBaugebiet nicht gänzlich zusam- tens elf Millionen Euro für die Stadt, menhängt, ist die Bodenqualität. In sowie 1,6 Millionen Euro Akzepeinem Gebiet von 400 Hektar such- tanzabgabe für die Bürger. ten Kronos und die Stadt nach mögEs gibt aber auch rechtliche lichst unfruchtbaren Flächen. Den- Gründe, die für den Anlagenbau

sprechen. Gemäß dem niedersächsischen Klimagesetz sind Kommunen verpflichtet, Gebiete für Freiflächen-PV auszuweisen. Mit der Kronos-Anlage ließen sich „bereits wesentliche Anforderungen aus den gesetzlichen Vorgaben“ umsetzen, heißt es in der Vorlage. Sprich, wenn die Kronos-Anlage nicht kommt, müsste die Stadt anderswo Freiflächen-PV ermöglichen, um ihren gesetzlichen Pflichten genüge zu tun. Auch im städtischen Klimaschutzkonzept bildet der Bau von Freiflächen-PV „ein wesentliches Element“. Bedenken äußerten Ausschussmitglieder von CDU und Linken hinsichtlich der Frage, ob die Solaranlage übermäßig viele landwirtschaftlich nutzbare Flächen belege. Wilfried Pallasch (Bürgerfraktion) entgegenete dem spitz: „So viel Solidarität für die Landwirtschaft ist hier sonst nicht zu finden.“ Pallasch plädierte: „Diese Anlagengröße kann ich verantworten, auch gegenüber den Landwirten.“ Letztlich stimmte der Ausschuss zu, dass Kronos auf eigene Kosten eine Bauleitplanung anstoßen darf. Eine per Antrag hinzugefügte Bedingung: Kronos muss eine öffentliche Veranstaltung abhalten, um die Vorteile der Anlage zu erläutern.

Meisterbetrieb in beiden Gewerken

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