Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg
SAMSTAG, 27. SEPTEMBER 2025
NR. 3775/21. JAHRGANG
Zeit für Herbst
Neuer Friseur öffnet
Beverstedt lockt am Wochenende
Messequartett feiert Einstand auf Bürgerweide Seite 4
„Hairzstück“ will Ruhe und Entspnnung bieten Seite 7
Warum ein Besuch in der Gemeinde gerade besonders lohnt Seite 6
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Regelmäßige Tour auf der B74 SCHARMBECKSTOTEL – Regelmäßig treffen sich Bürger zu einer Fahrradtour auf der B74. Ziel der Aktion ist das Hinweisen auf Missstände, so Dieter Schindler von der BIG SChasto, die die Tour federführend organisiert. Die Treffen finden statt freitags um 15.30 Uhr am Schützenplatz. rom
Manuel Paries (l.) von den Stadtwerken Osterholz, Technischer Leiter Stefan Giese (M.) und Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Heeger vom Wasser- und Abwasserverband Osterholz gehören zu den Wasserexperten im Landkreis Osterholz. Foto: Armbrust
Lebensmittel Nummer Eins
Abend rund um die Vorsorge GR ASBERG – Beim Bündnis Familienfreundliches Grasberg geht es demnächst um das Thema Vorsorge im Sinne von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und ähnlichem. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 7. Oktober, im Rathaus ab 19 Uhr. hwr
Radfahrer angefahren GR ASBERG – An der Einmündung der Grasdorfer Straße zur Meinershauser Straße übersah am vergangenen Mittwochmittag eine 46-jährige VW-Fahrerin einen 21-Jährigen auf einem Fahrrad. Der Radfahrer verletzte sich infolge des Zusammenpralls leicht. ots
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Neueröffnung
Zur Qualität des Trinkwassers im Landkreis / Bewusster Umgang mit dem kostbaren Nass F R I E D R I C H-W. A R M B R U S T
L ANDKREIS – Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz (WAV) gibt laut Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Heeger 5,7 Millionen Kubikmeter Wasser in seinem Verbandgebiet ab. Angezapft würden dazu 26 Förderbrunnen. Die Abwassermenge betrage 2 Millionen Kubikmeter. „Die Trinkwasserversorgung erfolgt über fünf Wasserwerke und über ein mehr als 1.100 Kilometer langes Trinkwasserleitungsnetz“, nennt der Verbandsgeschäftsführer weitere Zahlen. Angesprochen auf die Qualität des Lebensmittels sagt Heeger: „Unser Trinkwasser ist einwandfrei.“ Es gebe niedrige Nitratwerte und keine Belastungen durch andere Stoffe. Dementsprechend gebe es monatlich eine chemischphysikalische Untersuchung hinsichtlich von Bakterien. „Das betrifft sämtliche Anlagen, wo Was-
ser gewonnen wird“, so Heeger. Das bestätigt auch die Pressesprecherin des Landkreises, Sabine Schäfer. Ihr zufolge werden im hiesige Trinkwasser-Versorgungsnetz, nach konkreten Untersuchungsplänen in den einzelnen Versorgungsgebieten, im vierwöchigen Rhythmus an unterschiedlichen Entnahmestellen, routinemäßig Proben genommen. „Das Gesundheitsamt betreibt ein eigenes akkreditiertes Wasserlabor“, so Schäfer. Es arbeite im Rahmen dieser Trinkwasserqualitätskontrolle eng mit den Wasserversorgern der Region zusamme. Wichtig ist Verbandsgeschäftsführer Heeger, dass bewusst mit Trinkwasser umgegangen werde. Sollten tatsächlich Sparappelle ausgesprochen werden müssen, reagiert nach seinen Erfahrungen die Öffentlichkeit darauf: „Das Verhalten ändert sich.“ Wobei sich Heeger generell einen sparsamen Umgang
mit unserem Trinkwasser wünscht. Deshalb empfiehlt er auch: „Duschen, statt ein Bad zu nehmen.“ Ein Dorn im Auge sind Stefan Giese, technischer Leiter des WAV, in der Toilette entsorgte Feuchttücher. Wegen des Kunststoffanteils würden sie nicht zerreißen. „Deshalb verstopfen sie Pumpen in den Kläranlagen, weil sie Zöpfe bilden. Er wisse um ein Altenpflegeheim, das als Verursacher von Verstopfungen ausgemacht worden sei. „Die mussten dann die entsprechenden Einsätze bezahlen.“ Auch Lösungsmittel, Fette und Farbe gehörten nicht in der Toilette entsorgt. Das betreffe ebenso Arzneimittel und Säurereste, fügt Manuel Paries von Osterholzer Stadtwerken an. „Wir sind hier aber in der Region gut aufgestellt“, versichert Paries. Auch ist die Untere Wasserbehörde des Landkreises rundum mit im Boot. Sie erfüllt ihre Aufgaben auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes des Bundes und des Nieder-
sächsischen Wassergesetzes. Im Auge hat die Behörde auch den Trinkwasserschutz. Laut Pressesprecherin Schäfer legt die Untere Wasserbehörde Wasserschutzgebiete fest. Darüber hinaus setze sie Wasser-Schutz-Gebiets-Verordnungen mit ihren „regulativen Vorgaben zum Grundwasserschutz“ durch und wirke bei Wasserschutz-Gebiets-Kooperationen mit. Weiter sei Gewässerschutz eine Aufgabe der Unteren Wasserbehörde, so die Pressesprecherin. Der Gewässerschutz betreffe zum Bespiel Maßnahmen, um Gewässerverunreinigungen zu beseitigen oder zu verhindern. Ölunfälle würden auch über eine Rufbereitschaft außerhalb der Dienstzeiten bearbeitet. Kontrollfunktionen liegen auch in den Händen der Unteren Wasserbehörde, wie die, dass Abwässer korrekt eingeleitet sowie Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen kontrolliert und überwacht werden.
Kreisweiter Verleih von Wärmebild-Kameras LANDKREIS – Wärmeerzeugung bildet in Privathaushalten den Hauptteil des Energieverbrauchs. Durch Sanierungen und Optimierung der Gebäudehülle sowie der
Gebäudetechnik kann man das Einsparpotenzial erhöhen. Um die Gebäudehülle genauer zu betrachten, hat der Landkreis Osterholz Wärmebildkameras für
die Gebäudethermografie angeschafft und bietet diese zusammen mit den Kommunen kostenfrei zum Verleih an. Die Kameras können in den Rat-
häusern der kreisangehörigen Kommunen ausgeliehen werden. Es wird darum gebeten, die Kameras bei der Kommune vorher telefonisch anzufragen. aeu
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