Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg
SAMSTAG, 22. FEBRUAR 2025
NR. 3744/21. JAHRGANG
450 Meter Zusammenhalt
Raus ins Moor
„Straßenfeger“ aufleben lassen
Bündnis für Demokratie ruft zum Wahlgang auf
Biologische Station Osterholz präsentiert Programm Seite 7
Aufzeichnungen vom „Spiel ohne Grenzen“ kann man im KUZ erleben Seite 12
Seite 4
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Lokale Wahlergebnisse abrufen LANDKREIS - Die Ergebnisse für den Wahlkreis 34 Osterholz-Verden kann man ab dem morgigen Wahlabend auf der Internetseite des Landkreises Verden unter landkreis-verden.de abrufen. Hierfür wird eine Vorschaltseite eingerichtet, die direkt zu den Ergebnissen führt. rom
Am Ende würde man von der 30 Jahre lang stehenden Photovoltaik-Anlage nichts sehen. Pflanzen am Zaun würden für ein grünes Bild der Landschaft sorgen. Foto: pixabay
Solarstrom vom Acker
Sprinter-Fahrer leicht verletzt PENNIGBÜTTEL - Leichte Verletzungen zog sich am vergangenen Mittwoch ein SprinterFahrer auf der Straße Unter den Linden zu. Er war in Richtung Stubbenkuhle unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam, so die Polizei. ots
Firma will bis zu 70 Hektar PV-Anlagen auf Freiflächen bauen / Hülseberg und Heilshorn betroffen M A R I US ROSK A MP
Flügel der Mühle von Rönn OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Die Sanierung der Mühle von Rönn macht weitere Schritte nach vorne. Am 26. Februar werden die Mühlenflügel demontiert und zur Werkstatt von Plätzmann Mühlen-Maschinenbau in Winsen gebracht. rom
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GRÜNE
MOBILITÄT
BEZAHLBAR UND FLEXIBEL
Kreisverband Osterholz
OSTERHOLZ-SCHARMBECK Die Kreisstadt könnte Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen bekommen. Prägnant ist dabei die Größenordnung: Zwischen 60 und 70 Hektar stellt sich die Trägerin, die Firma Kronos Solar Projects aus Leipzig, vor. Die Gründe für die Größe sind finanzieller Natur, doch bevor es ins Detail geht sei angemerkt, dass die freistehenden PV-Anlagen noch relativ ferne Zukunftsmusik sind. Bei einem positiven weiteren Verlauf innerhalb der Politik rechnet Kronos’ Direktor für das Geschäft in Deutschland, Christopher Kapels, mit einem Projektstart in etwa drei Jahren. Kronos Solar Projects, so erklärte Kapels, plane deswegen in Größenordnun-
gen ab 50 Hektar, weil auch eigens ein Umspannwerk errichtet werde. Außerdem finde die Planung unabhängig von Förderungen statt. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren mache eben erst eine gewisse Größenordnung wirtschaftlich Sinn. Zum Vergleich: 60 Hektar sind knapp 84 Fußballfelder. Wer nun aber glaubt, es gebe deswegen Einschränkungen in Aussicht oder Straßenbild, kann aufatmen, denn Constantin von der Decken, gemeinsam mit Kapels für die Projektentwicklung verantwortlich, stellte im Rahmen der Projektpräsentation dar, dass die Areale mit sichtschützenden Pflanzen versteckt würden. Da in der hiesigen Region Berge Mangelware sind, wären die PV-Anlagen nicht sichtbar. Allerdings, so räumte von der
Decken ein, bräuchten die Pflanzen natürlich Zeit, um zu wachsen. Für die Stadt würden sich aus den Arealen einige Einnahmen ergeben. Die Solar-Abgabe würde jährlich knapp 130.000 Euro generieren, so eine Beispiel-Rechnung der Trägerin. An Gewerbesteuer könnte die Kreisstadt über die Laufzeit rund 4,8 Millionen Euro einnehmen. Außerdem will Kronos Solar Projects nach Möglichkeit lokale Unternehmen für Bau und Grünpflege engagieren. Die vorgeschlagenen Flächen tangieren die Ortschaften Heilshorn und in kleinerem Rahmen Hülseberg. Holger Heier (SPD), Heilshorns Ortsvorsteher, gab zu bedenken, dass seine Ortschaft von starkem Wildwechsel geprägt sei. Ob dieser Faktor bedacht wurde, wollte er wissen. Das Wild sehe
sich immerhin hohen Zäunen gegenüber, wo bislang Ackerfläche besteht und damit freie Bahn für die Tiere herrscht. Kapels sagte, das Thema Wildwechsel würde mit der Unteren Naturschutzbehörde geklärt werden, dafür sei es aber noch zu früh. CDU und Grüne fragten beim vergangenen Planungsausschuss der Stadt, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, PV-Anlagen auf bereits versiegelten Flächen zu bauen. Jens Brendler, Stadtplaner im Bauressort des Rathauses, fügte hierzu an, es gebe schlicht nicht genügend Flächen, die bereits versiegelt und ungenutzt sind. Die von Kronos vorgeschlagenen Flächen weisen außerdem einen Wert im unteren Drittel der Bodenpunktanalyse aus, das Land ist somit wenig ertragreich.
Sammelaktion: Eine Stadt räumt wieder auf OSTERHOLZ-SCHARMBECK Die Kreisstadt will aufräumen. Am 22. März findet die Putz- und Müllsammel-Aktion „Eine Stadt räumt auf“ zum 15. Mal statt. Gesammelt wird in der Zeit von 10 bis 12 Uhr, anschließend laden die Veranstal-
ter vom Lions-Club Osterholz zum gemeinsamen Essen mit Erbsenund Gemüsesuppe ein. Die Veranstaltung findet, wie auch in den vergangenen Jahren, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Torsten Rohde statt.
Unter ohz-eine-stadt-raeumt-auf. de findet man eine Karte mit den teilnehmenden Ortschaften und Gebieten, eine Anmeldung ist dort auch möglich. Verschiedene Ortsvorsteher werben zusätzlich für die Teilnahme
Nutzen Sie den Frühjahrsaufschwung!
an der Aktion. Peter Schnaars (Scharmbeckstotel) schreibt etwa: „Wir treffen uns um 10 Uhr auf dem Parkplatz der ehemaligen Gaststätte Zum weißen Schwan. Dort werden Plastiksäcke und Greifzangen verteilt.“ rom
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