Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg
SAMSTAG, 28. DEZEMBER 2024
NR. 3736/20. JAHRGANG
Was sich 2025 ändert
Aktive Stadtgesellschaft
Aus alt mach neu
Ein Überblick über neue Gesetze im neuen Jahr Seite 6
Platz Hinter der Kirche mit Tisch der Freude belebt Seite 11
Zeitkapsel in das neue Grundschulgebäude in Worpswede eingemauert Seite 2
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Neuer Auftritt für Museen WORPSW EDE - Die Worpsweder Museen starten mit einer neuen Website in das neue Jahr. Es gibt Informationen zu Ausstellungen, Veranstal- Die stark gestiegenen Kosten des Neubaus der IGS OHZ wurden im Rahmen des Doppelhaushalts für die kommenden Jahre nochmals im Rat diskutiert. Foto: Utke tungen und aktuellen Projekten sowie umfassende Hintergrundinformationen. Die Seite findet man unter worpswede-museen.de. hwr
Antizyklisches Handeln
Von Igeln und Bauern GR ASBERG - Das nächste Bilderbuchkino in der Gemeindebücherei findet am 16. Januar ab 16 Uhr statt. Gelesen werden „Der kleine Igel und die Schneelawine“ und „Bauer Beck im Versteck“. Eine Anmeldung ist per Telefon 04208 / 39 66 erforderlich. rom
Heringsessen mit Heimatverein HAMBERGEN - Am Sonntag, 5. Januar, findet wieder das traditionelle Neujahrskonzert mit Heringsessen im Heimathaus Ströhe-Spreddig statt. Ab 10 Uhr sind das Heimathaus und die Moorkate geöffnet, die Moorheuler stimmen ab 11 Uhr Musik an. hwr
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Late Night Shopping am 03. Januar bis 22 Uhr
Die Kreisstadt hat ihre Pläne für die IGS OHZ nochmals bekräftigt / 30-Minuten-Bus bleibt M A R I US ROSK A MP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK Voll des Lobes für die tüchtige Arbeit des Kämmerers Volker Lütjen und seiner Kollegen und Kolleginnen waren die Stadtratsmitglieder, als kürzlich auf der finalen Ratssitzung des Jahres der Doppelhaushalt für 2025/2026 beschlossen wurde. Allein, zufrieden mit den Ergebnissen der Haushalte waren längst nicht alle. Namentlich die CDU-Fraktion warnte davor, sich aufgrund von großen Investitionen in die Unmanövrierbarkeit zu bringen. Gemeint war vor allem der mittlerweile noch teurer als zunächst gedacht gewordene Neubau und die Sanierung der IGS OHZ in Buschhausen. Man brauche eine zukunftsorientierte Lösung, merkte Ulrich Messer-
schmidt (CDU) an. Es könne nicht sein, dass man für die Schule im Gegenzug Straßen und weiteres verfallen lasse. „Die hohen zusätzlichen Belastungen des städtischen Haushalts über Jahrzehnte von jährlich 3,5 Millionen Euro nehmen der Stadt und künftigen Generationen jegliche Luft zum Atmen“, heißt es im Antrag der CDU, die Schritte zum Neubau der Schule vorerst auszusetzen. Dieser Antrag wurde auf breiter Front abgelehnt, Bürgermeister Torsten Rohde (Parteilos) merkte kurz vor der Abstimmung noch an, er habe mit einem „Nein“ der CDU bereits gerechnet. „Ich war nur gespannt auf die Begründung“, sagte er. Außerdem, argumentierte Rohde weiter, würden Bauprojekte durch ein Verschieben erfahrungsgemäß nicht günstiger. Nun könnte man meinen, dass
die Diskussion über eine gefühlte finanzielle Ausweglosigkeit dazu führen könnte, dass an anderer Stelle der Rotstift angesetzt wird. Gerne, so zeigt ein Blick in die überregionale Vergangenheit, leidet hier der öffentliche Nahverkehr. Doch auch hier kann man aufatmen, die Stadt wird auf Antrag der SPD und der Grünen den 30-Minuten-Takt der Buslinie 680 auch über das Jahr 2025 hinaus sichern. Zur wahrgenommenen Dramatik des Doppelhaushalts sagte Werner Schauer (SPD) noch, dass die Stadt sich nicht zum ersten Mal in einer prekären Lage befinde und zog als Beispiel den Vergleich zum Jahr 2010. Dinge wie baulich vernünftige Schulen seien kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Er erinnerte an die alte Weisheit der Volkswirtschaftslehre, man müsse antizyk-
lisch handeln. Das bedeutet, in schlechten Zeiten nimmt man erst Recht Geld in die Hand, zum Sparen hingegen sind eher fette Jahre. Dazu sehr passend merkte Wilfried Pallasch (Bürgerfraktion) noch an, es wäre wünschenswert, wenn es ein Budget speziell für Jugendprojekte gäbe, die die wieder aufgenommene Städtepartnerschaft mit Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern tangieren. Kämmerer Lütjen versicherte, hierfür seien 10.000 Euro abgezwackt worden. Letzten Endes kam es entsprechend zu einer erwartbaren Abstimmung: Der Antrag der CDU wurde abgelehnt, der Antrag der SPD und Grünen wurde genehmigt und der Doppelhaushalt für die kommenden zwei Jahre beschlossen.
Gemeindeverwaltung bereitet sich auf Wahl vor LILIENTHAL - Die Gemeinde arbeitet derzeit intensiv an den Vorbereitungen für die voraussichtliche Bundestagswahl am 23. Februar. Die vorgezogene Wahl mit ihren kurzen Fristen stellt die Verwaltung vor eine besondere Herausfor-
derung, so die Gemeinde in einer Presseerklärung. Nach aktuellem Planungsstand werden die Stimmzettel für die Bundestagswahl erst ab Ende Januar gedruckt, da zuvor alle rechtlichen und organisatorischen For-
S I E R P N N E E H D JE KÜC
rschreiben. r Sie woanders unte vo be s, un zu st ochen! er Kommen Sie er Leistung. Verspr ch ei gl i be is re -P en ch ir schlagen jeden Kü
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malitäten abgeschlossen sein müssen. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden voraussichtlich ab Mitte Januar verschickt. Um das erwartete Besucheraufkommen vom 10. bis zum 21. Februar zu bewältigen, bietet die Ge-
meinde zusätzliche Öffnungszeiten speziell für Wahlangelegenheiten an: Die Briefwahl ist in dieser Zeit auch mittwochs von 8.30 bis 12.30 Uhr möglich sowie am 15. Februar von 8.30 bis 12.30 Uhr und am 17. Februar von 14 bis 16 Uhr. hwr
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