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Wmme Report vom 30.11.2024

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

SAMSTAG, 30. NOVEMBER 2024

NR. 3732/20. JAHRGANG

Winter in Worpswede

Die kommende Saison

Der 50. Weihnachtsmarkt

Weihnachten in der Bergstraße und der Music Hall Seite 7

Bei der Freilichtbühne plant man bereits den Sommer Seite 3

Festliches Marktprogramm mit hohem Besuch in der Kreisstadt Seite 4

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Lions in der Music Hall WORPSW EDE – Auf dem Weihnachtsmarkt in der Music Hall Worpswede, vom 6. bis 8. Dezember, ist auch der örtliche Lions-Club vertreten. Der Club betreibt dort eine Tombola mit Gewinnen für Kinder und Erwachsene. Der Erlös kommt Jugendprojekten in der Region zugute. aeu

Aus Kisten wie diesen geben die Freiwilligen der Tafel Obst und Gemüse an die Kundschaft der Tafel aus. Alex und Lotta Kohlmann freuen sich über die neuen, größeren Räume an der Kirchenstraße 13. Foto: Utke

Die Tafel ist umgezogen

Mehr für den Markt OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Auf dem Wochenmarkt ist ab Dienstag, 3. Dezember, ein neuer Fischhändler präsent. Das Familienunternehmen aus Bremerhaven bietet von 8 bis 14 Uhr frische Fischbrötchen, Seelachs aus der Pfanne und hausgemachte Feinkostsalate an. aeu

Adventsfrühstück OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Das Mehrgenerationenhaus lädt für Mittwoch, 4. Dezember, 9.30 Uhr, in die Seniorenbegegnungsstätte, Bördestraße 29, zum gemeinsamen Adventsfrühstück für Senioren ein. Kosten: 6 Euro pro Person. Anmeldung: 04791 / 39 35. aeu

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Deutlich mehr Platz hat sie nun in den neuen Räumen an der Kirchenstraße 13 ANNEMARIE UTKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – „Es ist noch etwas Baustelle hier“, sagt Lotta Kohlmann zu Beginn des Treffens. Wir befinden uns in der Kirchenstraße 13. Hierhin ist die Tafel Osterholz umgezogen. Es wird noch an einer neuen Eingangstür und einem barrierefreien Zugang zu den neuen Räumlichkeiten gebaut. Doch innen ist bereits alles so weit hergerichtet, dass seit etwa einer Woche hier Freiwillige die Lebensmittel der Tafel an deren Kundinnen und Kunden ausgeben – auch wenn sich der Innenraum noch teilweise verändern soll. Kohlmann ist bei der Diakonie angestellt und für die Tafel verantwortlich – und die einzige hauptamtliche Mitarbeiterin. Den Betrieb halten die Ehrenamtlichen

aufrecht, die sich bei der Tafel engagieren. Viele dieser Engagierten sind oder waren selbst Kundinnen oder Kunden bei der Tafel. „Es ist keine Mildtätigkeit mehr, sondern Selbstorganisation“, berichtet Kohlmann. Einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist Alex, er ist regelmäßig dort, leitet das Kassenteam. Bevor er sich bei der Tafel engagierte, habe er sich immer mehr zurückgezogen. „Es tut mir gut, dass ich hier so viel mit Menschen zu tun habe“, berichtet er. Auch den Umzug haben die Ehrenamtlichen umgesetzt. „Alles wird gut“, hätten sie zu Kohlmann gesagt. „Hauptsache, die Leute haben etwas in ihrer Tüte am Donnerstag, und das schaffen wir ja wohl.“ In der Tat: Der Betriebsablauf der Tafel war trotz des logistischen Kraftakts kaum gestört. Nur

zwei Tage lang fuhr das Team keine Läden an, um Spenden einzusammeln, zwei Ausgabetermine innerhalb einer Woche mussten ausfallen. Die Lebensmittel bekommt die Tafel von Bäckereien und Supermärkten aus der Region. Doch es wird auch bis nach Bremerhaven und Delmenhorst mit anderen Tafeln getauscht – auf diese Weise können die Tafeln mehr Abwechslung bieten. „Wenn wir Unmengen Weißkohl haben, und eine andere Tafel hat Skyr ohne Ende, dann tauschen wir das – manchmal auch ohne Tausch. Ich erlebe unter den Tafeln eine hohe Solidarität“, so Kohlmann. Lange haltbare Produkte wie Mehl oder Zucker bekommen die Tafeln hauptsächlich durch private Spenden – da diese Produkte lange halten, bekommt

die Tafel sie nur selten aus Supermärkten. Wer zur Tafel kommt, bekommt eine Nummer und einen Ausgabetag – Montag oder Donnerstag – zugewiesen. Zu festen Zeiten können sie dann Lebensmittel abholen. Gegenwärtig sind pro Ausgabetag etwa 100 Personen bei der Tafel. „Da stehen dann im Schnitt 2,5 Menschen hinter, als Haushaltsmitglieder“, erklärt Kohlmann. „Zu uns darf jeder und jede kommen, der oder die kein oder nur ein geringes Einkommen hat. Also wer zum Beispiel von Sozialleistungen lebt oder sich in einer persönlichen Notlage befindet. Wer noch keinen Bescheid hat, kann auch vier Wochen lang ohne hier einkaufen. Wenn sie ganz mittellos sind, müssen sie auch keinen Beitrag zahlen – niemand geht ohne was.“

Kunstausstellung mit Markt auf Gut Sandbeck OSTERHOLZ-SCHARMBECK – In der anheimelnden Atmosphäre der Galerie auf Gut Sandbeck findet die alljährliche Weihnachtsausstellung statt. 17 Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis zeigen von Samstag, 8. Dezember, bis Sonntag,

15. Dezember, Malerei, Fotografie, Schmuck, Keramik und Skulpturen, in Formaten, die die Werke zu idealen Geschenken nicht nur für das Weihnachtsfest machen. Auftakt und Vernissage ist bereits am morgigen Sonntag, 1. Dezember,

um 11 Uhr. Birgit Nachtwey wird in die Vielfalt der Arbeiten einführen. Nur an diesem Sonntag wird die Ausstellung um einen begleitenden Kunstmarkt mit noch mehr sehensund kaufenswerter Kunst von weiteren vier Kunstschaffenden er-

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gänzt, welche Keramik, Kleinkunst, Malerei, Drucke und Schmuck feilbieten. Für das leibliche Wohl gibt es ein Angebot von Kaffee und Kuchen. Samstags kann man die Ausstellung von 14 bis 17 Uhr besuchen, sonntags von 11 bis 17 Uhr. aeu

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