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Wmme Report vom 02.11.2024

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

SAMSTAG, 2. NOVEMBER 2024

NR. 3728/20. JAHRGANG

Music Hall im November

Neuer Trinkbrunnen

Fest der Lichter

Großer Veranstaltungsplan und viel schon ausverkauft Seite 8

Lilienthal gewann erfrischende Finanzierung Seite 5

Eine Gemeinde trotzt am 8. November der Dunkelheit Seite 4

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Verdienstkreuz für Heinz Warnken GR ASBERG - Der Bundespräsident hat Heinz Warnken das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Landrat Bernd Lütjen überreichte es dem Geehrten am 25. Oktober im Rahmen einer Feierstunde im Schützenverein Huxfeld. hwr

Thomas Zeisner (rechts) erklärt Landrat Bernd Lütjen (links) und Ministerpräsident Stephan Weil die Produktion von Ketchup und Grillsoßen und erzählt vom Betriebsablauf seines Unternehmens. Foto: Fricke

Zu Besuch bei Zeisner

Unfall an Ampelkreuzung OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Auf der Schwaneweder Straße kam es am vergangenen Montagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Pedelec. Laut Polizei fuhr die Radlerin über die Ampelkreuzung und übersah den Wagen. ots

Zu geringer Abstand LILIENTHAL - Eine Autofahrerin wurde am vergangenen Montagabend in der Klostermoorer Straße leicht verletzt. Sie bremste auf der K8 ab, um nach links abzubiegen. Laut Polizei konnte ein dahinter Fahrender aufgrund eines zu geringen Abstandes nicht mehr rechtzeitig bremsen. ots

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Betriebsbesichtigung in Grasberg mit Landrat und Ministerpräsident MON I K A F R ICK E

GR ASBERG - Unter anderem ein Besuch beim Unternehmen Zeisner Feinkost stand für Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an, ehe er sich zur Bürgerversammlung im Ritterhuder Hamme Forum begab. Da sich die Anreise des Politikers etwas verzögerte, informierte vorher Firmenchef Thomas Zeisner die Besucher über den Betrieb, der 1902 in Bremen gegründet wurde. Seit 1967 ist der Produzent von Grillsoßen in Grasberg ansässig. Zeisner ist Geschäftsführer in vierter Generation. Die Besucher erfuhren, dass anfangs die beliebte Worcestershire Sauce aus England importiert wurde und erst 1935 der Großvater den ersten Ketchup pro-

duzierte. Heute werden die ZeisnerGrillsoßen aus Deutschland in die EU-Länder und bis nach Übersee exportiert, berichtete der Firmenchef. Erstaunt waren die Besucher darüber, dass zurzeit nur 25 Mitarbeitende, teils Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, zum Unternehmen zählen. In den vergangenen Jahren hat man den Umsatz des Betriebes verdreifacht. Heute werden in zehn Produktionsstunden 40.000 Flaschen Ketchup hergestellt und verpackt, war zu erfahren. „Wir fühlen uns hier in Grasberg richtig wohl“, betonte Thomas Zeisner, „hier im Gewerbegebiet sind wir nicht eingehaust“. Zeisner lobte auch den Austausch mit der Verwaltung und den Behörden vor Ort.

Mit halbstündiger Verspätung traf die Delegation mit Landeschef Weil bei Zeisner Feinkost ein. So wie alle Besuchenden mussten sich der Ministerpräsident und seine Begleiter an die hygienischen Vorschriften des Lebensmittel produzierenden Unternehmens halten, das bedeutete Hände desinfizieren sowie Schutzkleidung mit Kopfbedeckung und Einwegkittel anlegen. Die Delegation marschierte mit allen Gästen durch die Produktionsstätten, bis zum Gewürzboden, wo die besonderen Gewürzmischungen für die Grillsoßen manuell zusammengestellt werden. Typische Düfte der unterschiedlichen Gewürze, wie Muskat, Sternanis, Nelken und vieler mehr in großen Behältern konnte hier die Besu-

cherdelegation mit Weil wahrnehmen. Zeisner sprach auch den Fachkräftemangel vor Ort an, er war der Meinung, dass seitens der Schulen dagegen mehr unternommen werden müsse. Weil erwiderte, dass er das Thema noch einmal separat mit dem Unternehmer besprechen werde. Die Delegation mit dem Landeschef machte sich anschließend auf den Weg nach Huxfeld zum zweiten Betriebsbesuch, dem Bauernhof der Familie Warnken. Am Abend stand die Bürgerversammlung im Ritterhuder Hamme Forum auf dem Besuchsplan des Ministerpräsidenten im Landkreis Osterholz, hier stellte sich der Landesvater den Fragen der Einwohner unter dem Motto „Auf ein Wort mit Stephan Weil“.

Gedenken am 9. November in Worpswede und der Kreisstadt LANDKREIS - Der 9. November ist ein Tag des Gedenkens. Im Jahr 1938 beteiligten sich viele Menschen in Deutschland an den schlimmsten Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung seit dem Mittelalter. Unter anderem wird in der Kreisstadt und in Worpswede der Greueltaten ge-

dacht. Die Initiative „Nie Wieder“ lädt am 9. November ab 17 Uhr auf den Rosa-Abraham-Platz in der Künstlerkolonie ein. Den Platz will man, wie schon in den vergangenen Jahren, in ein Kerzenmeer verwandeln. Unter anderem wird es eine Rede von Andy Griebe vom Jugendzentrum „Die Scheune“ ge-

ben, außerdem will man etwas später im Monat, am 27. November, ab 19 Uhr den Film „One Life“ in der Rathausdiele zeigen. In Osterholz-Scharmbeck wird Bürgermeister Torsten Rohde am 9. November um 16.30 Uhr im Namen der Stadt am jüdischen Mahnmal an der Bahnhofstraße Worte zum

Gedenken sprechen. Dort werden die Namen der jüdischen Opfer aus der Kreisstadt verlesen. Ab zirka 17.15 Uhr ist eine Lichterkette vom Mahnmal zur Innenstadt geplant. Eine Andacht in der St.-WillehadiKirche findet ab 18 Uhr statt. Wie immer sind alle eingeladen teilzunehmen. rom

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Wmme Report vom 02.11.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu