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Wmme Report vom 26.10.2024

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

SAMSTAG, 26. OKTOBER 2024

NR. 3727/20. JAHRGANG

Stereotype abbauen

Die Nacht bunt erleuchtet

Lesung zu Eva Reimann

BBS OHZ beginnt Kooperation für Gleichstellung Seite 3

Die Erntewagen Abschlussparty steigt zum 20. Mal Seite 5

Eine besondere Lehrerin wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden Seite 6

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Museum Kalkriese besucht Schule HAMBERGEN - Im Rahmen einer Kooperation mit dem Museum Kalkriese wird der sechste Jahrgang der KGS Hambergen am Montag, 4. November, von Mitarbeitenden des Museums besucht. Museumspädagogen werden parallel einen Workshop durchführen. hwr

Bernd Lütjen, Olaf Lies, Marco Trips und Bastian Hiller (von links) berieten anlässlich des Breitbandgipfels über die Bedeutung von Glasfaser- und Mobilfunkausbau. Foto: Roskamp

Langer Weg für schnelles Netz

Keller in Brand geraten SCHWANEW EDE - Am vergangenen Donnerstag brannte in einem Einfamilienhaus an der Straße Kleine Landwehr ein Keller. Der Bewohner verletzte sich leicht und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Ob ein Schaden an dem Gebäude entstand, ist noch unklar. ots

Versammlung für Bürger NEU SANKT JÜRGEN - Am Donnerstag, 7. November, 19 Uhr, findet eine Bürgerversammlung der Ortschaft Neu Sankt Jürgen in der Museumsscheune des Heimatvereins, Dorfstraße 15, statt. Unter anderem geht es um die Straßenbeleuchtung auf der Dorfstraße. hwr

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L ANDKREIS - Man müsse nach wie vor für die Bedeutung der Glasfaser werben, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) im Rahmen des jüngst stattgefundenen Breitbandgipfels in der Stadthalle OHZ. Wenn Kunden noch zweifeln, könne auch der Staat wenig tun, argumentierte er und nannte den Glasfaserausbau die langfristige Lösung. Und was, wenn es nicht eigenwirtschaftlich funktioniert mit dem Ausbau? Das wäre dann eine schwierige Situati-

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on, es werde nicht ohne Hilfe des Bundes gehen. Lies nannte zudem noch drei Dinge, die es brauche: Sichere Bedingungen für Investitionen, Wettbewerb und schnellere Verfahren in der Bürokratie. Landrat Bernd Lütjen merkte an: „Die letzte Milchkanne werden wir wohl nicht erschließen können.“ Entsprechend müsse man auch an Plan B denken: den Mobilfunk. Laut einem Datenblatt deckt das 4G-Netz in Niedersachsen zwar 99 Prozent der Fläche ab. Dieser Wert umschließt aber die Netze aller verschiedenen Anbieter, wodurch

kaum ein einzelner Nutzer eine derart gute 4G-Abdeckung im Land beobachten kann. Marco Trips, Präsident des Städte und Gemeindebundes in Niedersachsen unterstrich: „Eigenwirtschaftlicher Ausbau sollte das Modell sein.“ Auch die letzte Milchkanne sollte angeschlossen werden, so seine Meinung. Bastian Hiller, neuer Projektleiter des Breitbandzentrums Niedersachsen-Bremen, schloss noch mit einigen Fakten. 43 Prozent der Haushalte seien aktuell an Glasfaser angeschlossen, 79 Prozent seien

geplant versorgt und für 20 Prozent bräuchte man noch Förderung. „Die Fortschritte im Breitbandausbau Niedersachsens und Bremens sind spürbar – doch es gibt auch Herausforderungen, die wir angehen müssen. Gerade im ländlichen Raum hinken viele Regionen noch hinterher, und es besteht die Gefahr eines doppelten Ausbaus in einigen Gebieten, während andere leer ausgehen. Wir arbeiten intensiv daran, diese Probleme zu lösen und gleichzeitig die Digitalisierung in Niedersachsen und Bremen voranzutreiben“, so Hiller.

Ein Schritt voran für einen DM-Laden

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Beim Breitbandgipfel in der Stadthalle berieten erneut Fachleute über Ausbau in Stadt und Land

BUSCHHAUSEN - Und sie drehen sich doch. Wenn sich auch die Räder der Politik mitunter langsam zu bewegen scheinen, ist man nun zumindest bei der Änderung des Bebauungsplans „Einkaufspark Meyerhoff“ ein gutes Stück weiter. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung der Kreisstadt hat in seiner jüngsten Sitzung einer Änderung insofern zugestimmt, dass nun die Weichen für den Drogeriemarkt DM gestellt zu sein

scheinen. Einwände gab es von Seiten der Grünen und Linken. Der ursprüngliche Bebauungsplan für das Gebiet in Buschhausen war von Anfang an sehr streng formuliert worden, damit sich keine Geschäfte gegenseitig die Kunden und Erträge abjagen. Laut Gutachten wäre das aber nicht der Fall, wenn DM nach Buschhausen käme, auch für den direkten Konkurrenten Rossmann wären die Verluste verkraftbar. Die Fraktion der

Grünen befürchtet allerdings, dass sich nun die Tore für Änderungen öffnen könnten und etwa das Gebiet am Pumpelberg gedoppelt werden könnte. Die Linken wiesen auf die Wirkung für die Innenstadt hin und merkten an, dass eine negative Auswirkung gerade für das Haus am Markt fatal für die Stadt wäre. Die Bürgerfraktion hielt dagegen, man habe nicht vor aus zwei guten Läden einen zu machen. Die Politik sei insgesamt derart aktiv für In-

nenstadt, dass es gar nicht in den Möglichkeiten eines einzelnen Ladens läge, diese Arbeit kaputtzumachen. Der Seniorenbeirat merkte noch an, dass man alles dafür tun müsse, dass Meyerhoff bleiben kann. Dazu zähle eben auch die Attraktivität zu steigern, indem man Leerstand beseitigt. Der Verwaltungsausschuss beriet in einer nichtöffentlichen Sitzung über den Beschlussvorschlag des Ausschusses. rom

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