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Wmme Report vom 03.08.2024

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

SAMSTAG, 3. AUGUST 2024

NR. 3715/20. JAHRGANG

Geld für Pleitekommunen

Schützen in Wathosen

Von der Idee zum Wagen

3 Millionen Euro für Grasberg, Worpswede und Kreisstadt Seite 5

Harald Kohlmann über Wasser in der Schießhalle Seite 2

Seit März werkelt die Firma Schrage an einem Trecker für das Erntefest Seite 4

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Repair-Café der Kümmerer HAMBERGEN - Reparieren statt wegwerfen. Unter diesem Motto laden die Kümmerer in Hambergen zu einem Repair-Café ein. Am 9. August wird in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche versucht, defekten Dingen neues Leben einzuhauchen. hwr

Bei der Wiedervernässung von Moorböden will die Kreisverwaltung Hand in Hand mit Landwirten, Besitzern und Umweltschützern arbeiten. Foto: Roskamp

Sorgen um nasse Moore

Traumwelten anschauen LILIENTHAL - Die ukrainische Künstlerin Diana Bagatsch zeigt vom 8. August bis zum 1. Oktober „Traumwelten“ in der Bibliothek. Die Ausstellung mit Aquarellen und Grafiken wird am 8. August um 16.30 Uhr eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen. rom

Erinnern an Bombenabwürfe OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Das Friedensbündnis plant für den 6. und 9. August, von jeweils 10 bis 12 Uhr, Aktionen auf dem Marktplatz zur Erinnerung an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Man will informieren und Origami-Kraniche falten. rom

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Die Wiedervernässung funktioniert nicht ohne Reibung / Akteure melden Wünsche M A R I US ROSK A MP

LANDKREIS - Wenn man sich an das vergangene Jahr erinnert, werden wohl häufig Bilder von starken Regenfällen und deren Folgen wachgerufen. Eine dieser Folgen war das Fischsterben. Im Sommer vergangenen Jahres sank der Sauerstoffgehalt in hiesigen Gewässern derart, dass Fische schlicht keine Luft mehr bekamen und zu Tausenden erstickten. Ralf Gerken, beim Anglerverband Niedersachsen wissenschaftlicher Ansprechpartner, sagt, die Datenlage hierzu sei mittlerweile deutlich: Schuld war das in Gräben und Gewässer gespülte Gras. Entsprechend äußert er Sorge um die Wiedervernässung der Moore, nennt das Vorhaben blauäugig und meint, das Land habe das Gefahrenpotenzial hierbei noch nicht

im Blick. Seiner Meinung nach müsste eine Wiedervernässung mit ständigem Monitoring verbunden sein. 2023 habe gezeigt, dass eine Lage wie beim damaligen Fischsterben sich bei einer Stauung auf Intensivgrünland wiederholen würde. „Die Sorge des Anglerverbandes ist nachvollziehbar“, so der Landkreis auf Nachfrage. Es sei von Seiten der Kreisverwaltung allerdings auch die Erfahrung gemacht worden, dass die Gewässer im Bereich von Intensivgrünländern stärker betroffen waren als zum Beispiel Gewässer im Bereich wiedervernässter Naturschutzflächen. Das Fazit: Der Kreis stimmt Gerken zu, dass man die Datenlage durch beständiges Monitoring verbessern muss. „Durch die entsprechende Begleitung der WiedervernässungsProjekte kann aus Sicht des Land-

kreises Osterholz das von Herrn Gerken benannte Gefahrenpotenzial minimiert werden“, so die Kreisverwaltung. Gleichzeitig melden Landwirte Bedenken hinsichtlich der künftigen Qualität des Erntegutes. Um hier Antworten zu bekommen, hat sich ein Untersuchungsprojekt gegründet, dem die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) angehört: „Klima- und naturschutzorientierte Nassbewirtschaftung von Moorböden mit innovativer Aufwuchsverwertung im Landkreis Osterholz“, das Living Lab Teufelsmoor. „Auf sehr nassem Grünland, wie es im Landkreis Osterholz im Naturschutzgebiet Hammeniederung bereits besteht, werden Futtergräser im Laufe der Zeit durch Arten wie Seggen, Binsen und Rohrglanzgras

verdrängt“, berichtet LWK-Projektkoordinatorin Isabelle Vogel. „Die geerntete Biomasse ist dann kaum noch für die Fütterung von Tieren, insbesondere Rindern, geeignet.“ Stattdessen bieten sich andere Verwertungen an: So könne man aus dem Heu von Nasswiesen zum Beispiel Papier, Bauplatten oder Faserformteile wie Pappschalen herstellen. Allein, es fehlt an Abnehmern und Vermarktungswegen. Mit dem Living Lab Teufelsmoor will man auch diesen Faktor angehen. Der Landkreis betont, dass die Wiedervernässung ein komplexer Prozess sei, der nicht einfach so gelingen könne. „Die Wiedervernässung muss mit den Eigentümerinnen und Eigentümern, den Bewirtschaftenden und den Nutzenden Hand in Hand gehen, sonst wird sie nicht gelingen“, so der Landkreis.

Zweites Weinfest rund um Murkens Hof BREMEN BLG-Forum www.koerperwelten.de

LILIENTHAL - In Kooperation mit dem TV Falkenberg, dem Kulturzentrum Murkens Hof, sowie dem Weinladen Vintage veranstaltet der Förderverein des Lions-Clubs Lilienthal am 10. August ab 14 Uhr das zweite Weinfest auf dem Frei-

gelände rund um Murkens Hof. Die erste Veranstaltung sei ein „voller Erfolg“ gewesen, freut sich Klaus Fittschen, Pressebeauftragter des Lions-Clubs Lilienthal. Entsprechend fällt das Angebot in diesem Jahr noch etwas größer aus, Fein-

schmecker finden mehr Stände mit kulinarischen Angeboten. Außerdem wollen die Organisatoren den Weinausschank mit mehr Helfenden optimieren. Die Kulturinitiative Nordwest sorgt zum wiederholten Male für die musikalische Un-

termalung, bis in den Abend hinein treten verschiedene musikalische Acts auf. Der Eintritt ist frei, die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Kim Fürwentsches. Erstmalig gibt es auch einen alkoholfreien Wein. rom

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Wmme Report vom 03.08.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu