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Wümme Report vom 02.03.2024

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

SAMSTAG, 2. MÄRZ 2024

NR. 3693/20. JAHRGANG

Hochwasserschäden

Am Puls der Zeit

Historische Kneipentour

Mehr als 80 Antragssteller erhielten schon Unterstützung

Von Hagens Körperwelten kommen nach Bremen

Mehr als 100 Gäste mit „Adele Brümmer“ und „Berta Block“ unterwegs

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Sitzung des Kreistages Der Kreistag tritt am Dienstag, 12. März, um 14.30 Uhr, im großen Sitzungssaal des Kreishauses zusammen. Die Sitzung beginnt mit der Einwohnerfragestunde. Im öffentlichen Teil der Sitzung steht unter anderem die erneute Ernennung des Kreisbrandmeisters zum 1. April auf der Tagesordnung. (hwr)

Einbruch in Baustellen-Container In der Zeit von Dienstag, 15.45 Uhr, bis Mittwochmorgen, 6.45 Uhr, brachten unbekannte Täter in einen Container auf einer Baustelle an der Pennigbütteler Straße ein. Sie entwendeten diverse Baumaschinen und Werkzeug. Hinweise können der Polizei Osterholz unter 04791 / 30 70 gemeldet werden. (ots)

Mit Pedelec gestürzt In der Loger Straße in Osterholz-Scharmbeck verletzte sich am Mittwochmittag die Fahrerin eines Pedelecs. Die 61-Jährige war in Richtung Ritterhuder Straße unterwegs. An einer Ampel verlor sie beim Bremsen die Kontrolle über ihr Pedelec und stürzte. (ots)

FAMILIÄR

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Firoozeh Milbradt (Mitte) und zwei der von ihr erdachten Figuren. Mit der Teufelsmoor Saga hat sie noch große Pläne.

Foto: Roskamp

Von Schmugglern und Vögten Der zweite Band der Teufelsmoor Saga ist erhältlich / Autorin plant ein Eventdinner M A R I US ROSK A M P LANDKREIS Mit Fug und Recht kann man sagen, dass Firoozeh Milbradt mit ihrer Teufelsmoor Saga große Pläne verfolgt. Immerhin sieben Bände sind geplant, damit wäre die Reihe von Fantasie- und Wirtschaftsthrillern gleichauf mit der weltberühmten Harry Potter Reihe. Kürzlich ist der zweite Band bei Edition Falkenberg erschienen, Buch Nummer drei ist so gut wie fertig. Milbradt verfasst die Werke in gemeinsamer Arbeit mit ihrem Mann, Michael Milbradt. Von

ihr stammen Ideen und Handlung, Michael Milbradt verschriftlicht diese dann. Beeinflussen lässt sich Firoozeh Milbradt von lokalen Geschichten und Sagen. Die Handlung der Teufelsmoor Saga sei „fiktiv aber auf Recherchen beruhend“, so die Autorin. „Es geht um Torfkähne und Schmuggel und um die ersten Zölle“, ergänzt ihr Mann. Fabelwesen würden dabei aber auch ihren Platz finden. Band Eins und Zwei konzentrieren sich auf den Roten Gerd, die Titelfigur des ersten Buches, und um seinen Widersacher, den Schwarzen Vogt, seinerseits Ti-

telgebende Figur des aktuellen Bandes. Die Saga findet ihren Anfang im Jahr 1853. Fortan entwickelt sich eine komplexe Themenwelt rund um das Gebiet des Teufelsmoors. So will der schwarze Vogt etwa eine große Maschine nutzen, um sämtlichen Torf auf einen Schlag abzubauen. Der aktuelle Band führt die Handlung im Jahr 1856 fort. Der Erfolg kann sich laut Michael Milbradt durchaus sehen lassen. Mehrere Tausend Exemplare des ersten Buches sollen verkauft worden sein. Firoozeh Milbradt und ihr Mann planen

noch ein Eventdinner rund um die Saga zu veranstalten. Außerdem werden die Bücher von Jan Brünjes ins Plattdeutsche übersetzt. Die Umtriebigkeit des Autorenduos endet dort jedoch noch nicht. So waren im Kreiskrankenhaus mehrere Buchillustrationen zu sehen, es gibt thematisch passende Gästeführungen und das Restaurant Zur Teufelsmoorschleuse fungiert als Saga-Restaurant. ■ Der zweite Band der Teufelsmoor Saga, „Der Schwarze Vogt“, ist bei Edition Falkenberg erschienen und für 16,90 Euro erhältlich.

B74-Varianten finden in Scharmbeckstotel keine Freunde PERSÖNLICH & ENGAGIERT.

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SCHARMBECK STOTEL Besonders engagiert diskutierten die Anwesenden beim Werkstattgespräch zum Thema der geplanten B74neu. Viele Anwesende wären direkt betroffen davon, manche würden ihr Haus und ihr Grundstück verlieren. „Ich werde mein Haus nicht herge-

ben“, versprach Bernd Albrecht, einer der Betroffenen. Ortsvorsteher Peter Schnaars stellte die neuesten Entwürfe der beiden Varianten Ost und West vor. In den Augen der Scharmbeckstoteler wären jedoch beide eine Katastrophe. Aus diesem Grund gründeten einige ein neu-

es Bündnis, „B74nie“ (Wir berichteten). Albrecht wies darauf hin, wenn die Beeinträchtigungen für die Betroffenen ein bestimmtes Maß überstiegen, könne eine Planung verändert oder verhindert werden und rief alle dazu auf, ihre eigene Situation zu prüfen und Stellung

zu nehmen. „Wir würden alle dahinter stehen, dass es gestoppt wird“, so ein Anwesender. Peter Schnaars versprach, dieses Anliegen „mitzunehmen“. Er selbst hätte sich bereits gegen die Westvariante ausgesprochen. In Bezug auf die Ostvariante bezog er nicht so klar Stellung. (cb)

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Wümme Report vom 02.03.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu