Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg
SONNTAG, 23. APRIL 2023
NR. 3648/19. JAHRGANG
Neues Schulkonzept
Standorte gebündelt
Leinen los an der Wümme
Lernhaus soll durch zweite IGS ersetzt werden Seite 2
Sparkasse und Volksbank eröffnen Automaten Seite 4
Torfschiffer starten in die Saison und bereiten sich auf Armada vor
Seite 3
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Blitzer in Lilienthal LILIENTHAL Ein Blitzer ist am Mittwoch, 26. April, an der Lilienthaler Allee postiert. Zu schnelles Fahren gilt bei Experten als eine der häufigsten Unfallursachen. Der Landkreis führt deshalb zwecks Prävention regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Manche gibt er vorab bekannt. (joh)
Einbruch in Juweliergeschäft LILIENTHAL Von Donnerstag auf Freitag wurde in ein Juweliergeschäft in der Hauptstraße eingebrochen. Die Täter verschafften sich gegen 2.30 Uhr gewaltsam Zutritt und entwendeten Schmuck. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich unter 04791 / 30 70. (ots)
Fischessen in Pennigbüttel PENNIGBÜT TEL Der Dorfgemeinschaftsverein veranstaltet am Samstag, 6. Mai, ab 12 Uhr ein Fischessen im Vereinsheim des SV Komet Pennigbüttel. Anmeldungen sind zwingend erforderlich bis zum 27. April per EMail an DGV-Pennigbuettel@t-online.de oder unter der Telefonnummer 04791 / 599 37. (joh) Anzeige
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So wie hier könnten die Solaranlagen auch bald in Grasberg, Lilienthal und Worpswede auf Freiflächen stehen.
Foto: Pixabay
Solarpark auf Freiflächen geplant Studie über Lilienthal, Grasberg und Worpswede vorgestellt / Ausschüsse beraten weiter JA SM I N JOH A N NSE N LANDKREIS Wo könnten in Lilienthal, Grasberg und Worpswede bald freistehende PhotovoltaikAnlagen stehen? Um diese Frage ging es am vergangenen Mittwoch im Worpsweder Rathaus. Die drei Gemeinden wollen bei der Installierung der Anlagen gemeinsame Sache machen und haben zu einer näheren Klärung die schwedische Firma Sweco beauftragt. Sie bestimmte die Freiflächen in den Gebieten und erstellten ein grobes Konzept. Bunt fielen die Karten aus, die die Fachleute präsentierten. Rote Schattierungen standen dabei für Grundstücke, die für die Anlagen ungeeignet sind, orange für Flächen, die näher betrachten wer-
den müssten und weiß für Flächen auf denen grundsätzlich eine Installierung möglich ist. Dabei war das Sweco-Team allerdings nicht vor Ort, sondern hat nur Pläne analysiert. Ob die Flächen tatsächlich zur Verfügung stehen oder vor Ort dann doch Hindernisse wie zum Beispiel Einspeisepunkte ins Stromnetz existieren, spielte bei der Studie keine Rolle. „Das müsste man in einem weiteren Schritt bei einer Begehung klären“, sagte Sweco-Projektleiter Martin Bröckling. Dennoch: Die Fachleute konnten die Anwesenden schon einmal über die groben Standpunkte informieren. So seien rund 20 Prozent der Gemeinden für Solarparks geeignet. In Worpswede gibt es zum Beispiel große Weiß-
flächen zwischen Hüttenbusch und Mevenstedt, in Grasberg wäre in den Bereichen bei Grasdorf, Huxfeld, Rautendorf und Dannenberg eine Installation möglich, während in Lilienthal vor allem im Süden und Westen von Worphausen Photovoltaik-Anlagen stehen könnten. „Bei diesem Plan handelt es sich allerdings um eine Momentaufnahme“, machte Bröckling klar. Aus Sicht der Gemeinden ist nun allerdings Eile geboten, zum einen läuft eine Förderfrist der EU im Juni aus, zum anderen wolle man mit der zeitigen Planung anderen Gemeinden vorgreifen und so „die Welle vor dem Ansturm reiten“, wie Grasbergs Bürgermeisterin Marion Schorfmann sagte.
Ob das vorliegende Konzept Bestand hat, hängt allerdings noch von weiteren Faktoren ab: Zunächst folgen Besprechungen mit dem Landvolkverband, dem Kommunalverbund, der Landwirtschaftskammer und dem Naturschutz- und Planungsamt des Landkreises. Dazu könnten auch noch gesetzliche Änderungen bevorstehen. Gleichwohl fängt die eigentliche Arbeit für die Gemeinden jetzt erst an. Die Planungsausschüsse müssen detaillierte Konzepte vorlegen. Mit den Solarparks wollen die Gemeinden ihren Teil zur Energiewende beitragen. Das Land Niedersachsen hat festgelegt, dass der Bedarf ab 2040 nur noch durch erneuerbare Energien gedeckt werden darf.
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