Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg
SONNTAG, 14. AUGUST 2022
NR. 3599/18. JAHRGANG
Prüfung von Gasleitungen
Serie zu Wildpflanzen
Werder punktet spät gegen VfB
Inspektionen in Kreisstadt und in Lilienthal Seite 2
Gundermann eignet sich gut für Heilbäder Seite 5
Oliver Burke rettet mit seinem späten Treffer den Punkt
Seite 9
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Blitzer in Hambergen Hambergen Der Landkreis führt monatlich mehrere Geschwindigkeitskontrollen mit seinen insgesamt drei Messgeräten durch. Einige der Kontrollstellen werden im Vorhinein bekannt gegeben. Am morgigen Montag werden in der Oldenbütteler Straße (K4) Fahrzeuge geblitzt, die zu schnell unterwegs sind. Ziel der Kontrollen ist es, Gefahrenpotenziale für Verkehrsteilnehmer zu minimieren. (rom)
Am Schießstand in Waakhausen werden auch die angehenden Jäger ausgebildet. Sie lernen dort den richtigen Umgang mit der Waffe und den sicheren Schuss. Foto: Bollmann
Streit um Schießstand
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Beseitigung des Bleischrots in Waakhausen steht nach wie vor still
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Osterholz-Scharmbeck Der erste Termin der neu gegründeten Selbsthilfegruppe für Menschen mit Nebenwirkungen nach der Covid-19-Impfung findet am Freitag, 19. August, von 18 bis 19.30 Uhr bei der Informationsund Beratungsstelle für Selbsthilfe des Paritätischen Osterholz (KIBS), Am Stadtpark 14, statt. Das Tragen einer FFP2-Maske ist erforderlich. Anmeldungen werden unter Telefon 04791 / 982 90 01 angenommen. (joh)
dem Landrat Bernd Lütjen vor“, sagt Tempelmann. Zugleich setzt er sich für eine weitere Sanierung der Anlage ein. „Wir benötigen einen bereits sanierten Tontaubenstand, eine emissionsfreie Raumschießanlage und eine sanierte Kipphasenanlage“, erklärt der Bremer Stadtjägermeister. Den Jägern rät Tempelmann: „Wünschenswert wäre es, wenn die Osterholzer Jäger ihr mimosiges Verhalten ablegten und lieber nach Waakhausen zum Schießen kämen, statt 68 Kilometer nach Ohrensen zu fahren.“ Nach Waakhausen müssten sie nur 13 Kilometer zurücklegen. Das Ehepaar Mair zog für die Schießanlage extra aus Bayern in den Norden. Beide geben eine starke Naturverbundenheit als einen der Anlässe an, eine Schießanlage betreiben zu wollen. In Hinblick auf Bleischrot bringen sie Beruhigung. „Bleischrot wird eh demnächst verboten, dann darf in Zukunft nur noch mit Stahlschrot geschossen werden“, sagt Viola Mair.
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Neue Selbsthilfegruppe
Waakhausen Die Querelen um den Schießstand in Waakhausen enden nicht. Auch zwei Jahre nach dem Verkauf der Anlage würden den Betreibern immer wieder Steine in den Weg gelegt, berichtet der Bremer Stadtjägermeister Harro Tempelmann. Mit den gegenwärtigen Einschränkungen und Schikanen sei der Stand nicht überlebensfähig, ärgert sich Tempelmann, schließlich fänden dort auch die theoretische und praktische Jägerausbildung statt sowie Teile der Bremer Jägerprüfung. Knapp vier Monate lang arbeiteten der Betreiber des Schießstandes, Gerhard Schorner, und seine Gesellschafter Viola und Dieter Mair daran, die ersten 1,7 Tonnen Bleischrot zu beseitigen. Dieser wurde ordnungsgemäß entsorgt, doch die weitere Beseitigung des Bleis liegt vorerst still. Grund hierfür sind Gutachten zur Bleibelastung, die von der Kreisverwaltung zunächst geprüft werden müssen. Laut Schorner liegen die Unterla-
die angehenden Jäger aus Bremen würden schon weit vor dem Schießstand mit Plakaten und Slogans empfangen, auf denen stehe zum Beispiel: „Kein Schießtourismus im Künstlerdorf Worpswede“. Die Jägerschaft Osterholz weist die Vorwürfe zurück. In der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen heißt es zwar, die Jägerschaft habe vorgehabt, die Kugelstände und Wirtschaftsgebäude auf dem Gelände zu erwerben, aber die Verhandlungen seien gescheitert. Der stellvertretende Vorsitzende Martin Kai Köpke bestreitet auch, dass die Jägerschaft Osterholz die sanierte Anlage wolle, falls die aktuellen Besitzer einmal in Schwierigkeiten gerieten. Es bestehe, beteuert Köpke, kein Interesse mehr am Kauf der Anlage. Stadtjägermeister Tempelmann weist auf die Dringlichkeit eines Erhalts der Anlage hin: „Gerade für den jetzt geforderten ‚Schießleistungsnachweis‘ werden in Niedersachsen mehr Schießstände benötigt. Eine Liste mit über 10.000 Unterschriften von Befürwortern des Schießstandes liegt
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Hambergen Die Kreisstraße K4, Oldenbütteler Straße, wird vom 17. bis zum 24. August im Bereich zwischen der Einmündung Bahnhofstraße und Am Oldenbütteler Wald saniert. Dazu wird die Deckschicht der Straße abgefräst und wiederhergestellt. Zudem werden im Randbereich der Kreisstraße Rasengittersteine verlegt. Die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt. Eine Umleitung über die Bremer Straße (Bundesstraße B74), Hauptstraße (Landesstraße L128) und Bahnhofstraße (Kreisstraße K24) ist ausgeschildert. Für Radfahrende und Fußgänger ist das Passieren der Baustelle während der Bauzeit möglich. (joh)
gen bereits seit einem knappen Vierteljahr zur Prüfung vor. Tempelmann, der schon seit 50 Jahren den Jagdschein besitzt, kennt die Geschichte des Schießstandes mit ihren Höhen und Tiefen und hebt seine herausragende Bedeutung für die Ausbildung und Übung der Jäger und Sportschützen in Bremen, Osterholz und umzu hervor. „Viele der Querelen der letzten Jahre basieren auf kleinkindhaftem Machtstreben der Jägerschaft Osterholz, die immer schon den Stand gerne übernommen hätte“, meint Tempelmann. Eine Gruppe von hochrangigen Personen versuche mit „mafiösen Methoden“ die Betreiber in finanzielle Schwierigkeiten zu bringen, behauptet Tempelmann. Dazu gehörten schikanöse, unsinnige Begehungen und Forderungen, Falschinformationen sowie Halbwahrheiten, mit Verschleppung von Anträgen, mit nicht rechtsfähigen Bescheiden, Verfälschung oder Nichtbeachtung von Gutachten, Verweigerung von Erlaubnissen und sogar Sabotage, meint der Stadtjägermeister. Auch
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Hamberger Straße wird saniert
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