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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 13.06.2026

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Die Lokalausgabe für den Landkreis

SAMSTAG, 13. JUNI 2026

NR. 3812/56. JAHRGANG

Bahn setzt auf die Ferien

Musik und Spielgeräte

Deutsches Team startet in die WM

Warum Zugreisende vorerst nicht mit Besserung rechnen dürfen

Im Weyher Freibad findet wieder ein Pool-Party statt

Nick Woltemade am Sonntag gegen CuraÇao wohl nur als Joker dabei

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Kunstprojekt „Tonditas“ ein voller Erfolg

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Kupfer-Diebe erneut unterwegs L ANDKREIS – Erneut verzeichnet die Polizei mehrere Kupferdiebstähle. So wurde am HinrichHanno-Platz in Syke ein Fensterbrett aus Kupfer gestohlen. Unbekannte versuchten ein weiteres Brett zu entwenden, was allerdings misslang. Hierbei wurde das Brett aber beschädigt. In der La-Charte-Straße in Syke wurde ein Kupferfallrohr gestohlen. An der Bahnstrecke in Groß Lessen bei Sulingen montierten Diebe rund 800 Meter Kupferkabel ab. Hinweise zu den einzelnen Taten nimmt die Polizei entgegen. WR

Lkw touchiert Straßenbaum BASSUM – Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer einer Sattelzugmaschine die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet zwischen Bassum und Harpstedt in den Gegenverkehr. In der Folge kollidierte er mit einem entgegenkommenden Lkw. Dieser touchierte kurz danach einen am Straßenrand befindlichen Baum. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 20.000 Euro. WR

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BASSUM – „Wir sind mit der Resonanz mehr als zufrieden“, sagt die Bassumer Künstlerin Ulrike Schink. Sie hat zusammen mit Barbara Ehrmann das Kunstprojekt „Tonditas“ ins Leben gerufen. Dabei werden Holzreifen mit der

Technik des Webens oder Häkelns gestaltet. Seit Ende April treffen sich regelmäßig um die 25 Frauen in der Mensa der Grundschule Mittelstraße und gestalten die bunten Reifen. „Bislang sind schon über 100 kunstvoll gestaltete Reifen ent-

standen“, berichtet Schink. Die Reifen werden dann im Spätsommer im Stiftspark zu einem großen Kunstwerk zusammengesetzt. Was danach mit ihnen passiert ist noch offen. Frauen und Männer können

noch bei Tonditas mitmachen. Die nächsten Arbeitstreffen finden am 22. Juni, 6. Juli und 19. August, jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Mensa statt. Weitere Informationen erteilt Ulrike Schink unter 04241 / 922 97 20. tr/Foto:tr

Blutbär gegen Jakobskreuzkraut In der Gemeinde Weyhe nehmen wieder zwei Sammelstellen die Pflanzen an

T HOR ST EN RU NGE

W EY HE – Die Gemeinde Weyhe bietet ihren Einwohnern wieder eine kostenlose Entsorgungsmöglichkeit für haushaltsübliche Mengen an entferntem Jakobskreuzkraut (JKK) an. Wie schon im vergangenen Jahr wird es zwei Sammeltonnen für privat gesammelte Teile der giftigen und vor allem für Nutztiere gefährlichen Pflanze geben. Die eine Sammeltonne steht auf dem Gelände des Baubetriebshofes der Gemeinde Weyhe, Im Bruch 21. In der Zeit von Montag bis Donnerstag von jeweils 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr steht die Sammeltonne zur Verfügung. Eine zweite Sammeltonne steht auf dem Gelände

der Grünabfallsammelstelle, Im Bruch 84, bereit. Dort können Privatpersonen freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr JKK-Pflanzen entsorgen. Da die Entsorgung über den Restmüll erfolgt, ist eine Abgabe in Tüten verpackt möglich. Sollten größere Mengen JKK anfallen, muss dieses kostenpflichtig bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft AWG Bassum entsorgt werden. Es besteht keine gesetzliche Pflicht, Jakobskreuzkraut Pflanzen zu entfernen oder die Verbreitung einzudämmen, da es sich um eine heimische Pflanze handelt, die zahlreichen Insekten als Futterpflanze Nahrung bietet. Daher darf die Pflanze auf Naturschutzflächen und in Schutzgebieten nicht ohne Zustimmung der Unteren

Naturschutzbehörde entfernt werden. Eine direkte Gefahr für Menschen und Haustiere besteht nicht, da JKK nur über den Verzehr von Pflanzenteilen toxisch auf die Leber wirken kann. Gelangen allerdings getrocknete Pflanzenteile ins Tierfutter, als Heu oder Silage, kann das tödlich für die Weidetiere enden. Um die rasante Ausbreitung der Pflanze in sensiblen Bereichen zu unterbinden, zum Beispiel in Gebieten mit Grünlandnutzung, setzt die Gemeinde Weyhe seit einigen Jahren auf den natürlichen Feind des Jakobskreuzkrautes, die Raupe des Schmetterlings Blutbär. Bei ausreichender Individuenanzahl schafft dieser es, auch größere JKKBestände zurückzudrängen. Erste Erfolge des Blutbär-Einsatzes wa-

WOCHE DER DEMENZ 22.09. - 26.09.2025

ren schon im vergangenen Jahr zu verzeichnen: An mehreren Stellen im Gemeindegebiet konnte die Ausbreitung der Giftpflanze gestoppt werden. Wo vorher noch große Horste an JKK-Pflanzen standen, sind jetzt keine oder nur noch vereinzelte Exemplare anzutreffen. Die Flächen mit JKK-Vorkommen werden regelmäßig kontrolliert und je nach Ausprägung gemäht, gemulcht oder auch händisch bearbeitet. Gemeindeflächen, die mit JKK stark durchsetzt sind und wo der Blutbär bereits aktiv ist, werden auch dieses Jahr spät gemäht. Nur so kann sich der Blutbär, der zu den geschützten Arten gehört, ungestört vermehren und dafür sorgen, dass die Flächen in ein paar Jahren frei von JKK sind.

Kleingruppenangebote

für Menschen mit Demenz und Senioren aus Stuhr, Weyhe und Syke  Individuelle Förderung  Vielfältige Aktivitätsschwerpunkte

 Musik, Bewegung, Gedächtnistraining, Spiele …  Soziale Kontakte und Spaß

Wir finden die passende Gruppe – Rufen Sie uns gerne an! PRO DEM e.V. für Stuhr-Weyhe-Syke

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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 13.06.2026 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu