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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 17.01.2026

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Die Lokalausgabe für den Landkreis

SAMSTAG, 17. JANUAR 2026

NR. 3791/56. JAHRGANG

100 Tage Bildungssenator

Kunst in der Wassermühle

Viva la Turnkunst!

Was Mark Rackles an Kitas und Schulen in Bremen ändern will

Gemeinschaftsausstellung wird heute in Sudweyhe eröffnet

Europas erfolgreichste Turnshow gastiert wieder in Bremen – Kartenverlosung

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WE YHE/SYK E/BASSUM

Einbrecher festgenommen W EY HE – Unbekannte Täter haben versucht in eine Fabrikationshalle an der Industriestraße einzubrechen. Als sie gewaltsam ein Fenster öffneten wurde der Alarm ausgelöst. Die Einbrecher flüchteten. Aufgrund der Fußspuren im Schnee konnte die Polizei einen der Männer in unmittelbarer Nähe festnehmen. WR

Schauspielerin Franziska Mencz und Produzent Eike Besuden (v.l.) gestalten am Holocaust-Gedenktag eine Lesung mit Filmvorführung in der Leester Kulturscheune. Foto: Pinguin Studios

Gedenken mit Film und Lesung

Autofahrer schwer verletzt REHDEN – Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich auf der B214 in Rehden ereignet. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen war ein 44-jähriger Fahrzeugführer von Barver nach Rehden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Fahrzeug einer 54-jährigen Frau. Sie wurde durch den Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und von die Feuerwehr befreit. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der 44-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. WR

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In der Leester Kulturscheune wird am 27. Januar der Film „Aufgeben? - Niemals!“ gezeigt T HOR ST EN RU NGE

W EY HE – Auch in diesem Jahr wird der Holocaust-Gedenktag am Dienstag, 27. Januar, in der Gemeinde Weyhe mit einem besonderen Veranstaltungsformat begangen. Mit bewegenden bewegten Bildern, mit berührenden Worten zu einem ergreifenden Schicksal mit regionalem Bezug in der Kulturscheune. Dort wird bei „Holocaust, 80 Jahre danach“ zunächst der etwa einstündige Film „Aufgeben? – Niemals!“ von Eike Besuden gezeigt. Der Fernsehmoderator, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent aus Bremen ist dann auch selbst vor Ort. Nach der Vorführung wird er zusammen mit der unter anderem aus dem „Tatort“ bekannten Schauspielerin Franziska Mencz Textpassagen aus

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tenz aufzubauen – bis 1939/40 die deutschen Soldaten wieder vor der Tür standen. Die Familie musste erneut fliehen, diesmal quer durch Frankreich. Ende 1941 gelang es ihr, in die USA auszureisen. Dort leben heute die Nachfahren von Julius Bamberger und seinen Zwillingskindern, denen die Flucht und damit das Überleben gelungen ist. Eike Besuden hat „Aufgeben? – Niemals!“ im Jahre 2012 gedreht und seitdem immer wieder Kontakt zu den Kindern und Enkeln der Flüchtlinge gehalten. Daraus ist die Frage entstanden: Was bleibt von dem Holocaust in der Enkelgeneration? Gibt es ihn noch? In welcher Form? Gibt es neue, andere Aspekte? Für ihn waren die Antworten so interessant und gleichzeitig so dramatisch, dass er wie-

der in die USA gefahren ist und mit fast allen Familienmitgliedern zu diesen aktuellen Fragen neue Interviews gemacht hat. In der Kulturscheune wird er auch berichten, dass es eine Verbindung des Kaufhausbesitzers Bamberger nach Weyhe gibt. Die Filmvorführung mit Lesung „Holocaust, 80 Jahre danach“ am 27. Januar beginnt um 19 Uhr im barrierefrei erreichbaren zweiten Obergeschoss der Bibliothek Weyhe. Der Einlass in der Kulturscheune am Henry-Wetjen-Platz startet bereits um 18.30 Uhr. Die Platzwahl ist frei, der Eintritt kostenlos. Es ist aber aus Planungsgründen eine Anmeldung erforderlich. Möglich ist diese per Erwerb einer Gratis-Eintrittskarte über den Ticketshop des Kulturbüros unter https://pretix.eu/KW/Holocaust/

Landkreis verleiht wieder den Zivilcourage-Preis

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dem Buch „Emigrante“ vorlesen. Sowohl im Film als auch im Buch geht es um die Flucht der Bremer Familie Bamberger und um die Auswirkung bis zur Enkelgeneration. Eike Besuden befasst sich damit, wie wir vor dem Hintergrund der Geschichte aktuelle Geschehnisse einordnen können. Im Sinne von: Niemals wieder ist jetzt! Der ehemalige Bremer Kaufhausbesitzer Julius Bamberger hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts sein Geschäft gegründet, es in den folgenden drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit 650 Angestellten aufgebaut. Dann aber wurde er als Jude von den Nationalsozialisten verhaftet, enteignet und aus der Stadt getrieben. Julius Bamberger floh daraufhin mit seiner Familie nach Paris und versuchte, sich dort eine neue Exis-

LANDKREIS – Auch in diesem Jahr will der Landkreis Diepholz engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihr vorbildliches Handeln auszeichnen. Bis zum 13. März 2026 können Vorschläge für den ZivilcouragePreis eingereicht werden. Mit dem

Preis würdigt der Kreistag des Landkreises Diepholz Personen, die im Jahr 2025 durch ihr beherztes und besonnenes Handeln hervorgetreten sind. Dazu gehören beispielsweise der Einsatz gegen Kriminalität, die Hilfeleistung bei Unfällen

oder das couragierte Eingreifen in Gefahrensituationen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung ist ein Verhalten, das über das normale Maß hinausgeht und als Vorbild für andere dient. Vorschläge können telefonisch

unter 05441 / 976-1080 oder per EMail an buergermut@diepholz.de eingereicht werden. Eine kurze Beschreibung der Handlung sowie die Kontaktdaten der vorgeschlagenen Person sollten mitgeschickt werden. WR

Vorträge rund um die Gesundheit im St. Joseph-Stift Osteoporose im Fokus

21. Januar 2026 um 16 Uhr Dr. med. A. Choudhury, Chefarzt Geriatrie J. Schimanski, Selbsthilfegruppe Osteoporose

Delir – was hinter einer plötzlichen Verwirrtheit stecken kann 11. Februar 2026 um 16 Uhr R. Aleff & J. Galajda, Delirbeauftragte

Was leisten Patientenverfügungen für den Fall der Demenz? 25. Februar 2026 um 16 Uhr R. Gilster, Leiter Klinisches Ethikkomitee

Aktionstag Darmkrebs

04. März 2026 um 16 Uhr Prof. Dr. med. W. Sendt, Chefarzt Chirurgie PD Dr. med. C. Pox, Chefarzt Medizinische Klinik

Pflege zuhause erleichtern – Kinaesthetics für Angehörige 25. März 2026 um 17 Uhr R. Wolf, Kinaesthetics Trainerin

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter (0421) 347 347 (Anrufbeantworter) oder an mam@sjs-bremen.de

@stjosephstift Krankenhaus St. Joseph-Stift (Haupteingang Schubertstraße) | Schwachhauser Heerstr. 54 | 28209 Bremen | www.sjs-bremen.de


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