Die Lokalausgabe für den Landkreis
SAMSTAG, 2. AUGUST 2025
NR. 3767/55. JAHRGANG
Kostenvergleich
Neuer Vorsitzender
Endspurt bei Dinos Alive
Warum Gasheizungen langfristig teurer sind als Wärmepumpen
Norbert Lyko steht jetzt dem Krankenhaus-Förderverein vor
Mit der sechsjährigen Kyra unterwegs in der urzeitlichen Dinosaurier-Ausstellung
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WE YHE/SYK E/BA SSUM
Radtour zur Mitte Niedersachsens W EY HE – Der ADFC Weyhe veranstaltet am morgigen Sonntag eine Radtour zum Mittelpunkt Niedersachsens. Zunächst geht es in Richtung Uenzen und dann durch Wiesen und Felder zur geografischen Mitte. Im Anschluss findet ein Kaffeetrinken in Schwarme statt. Die Radtour ist rund 70 Kilometer lang. Die Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr am Weyher Rathaus. tr
Syker Freibad wird 100 Jahre alt SYKE – In diesem Jahr wird das Freibad Syke 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass plant der Verein Unser Freibad Syke eine digitale Ausstellung zur Geschichte des Freibades, die die Entwicklung dieses beliebten Ortes sowie persönliche Erinnerungen von Besucherinnen und Besuchern zeigt. Wer noch alte Fotos aus dem Freibad, Eintrittskarten, Baderegeln, Schwimmabzeichen oder andere Erinnerungsstücke besitzt, sollte sich beim Freibad-Verein melden. Das Material kann an sylke.bischoff@gmail.com gemailt werden. Es wird für eine digitale Ausstellung verarbeitet, die unter freibad-syke.de gezeigt werden soll. WR
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Carla Corleis, Katharina Frenken, Michael Wagner und Heinfried Bartsch (ab 2. v. l.) haben sich von Ilse Lucke (l.) und Heide Wolter (r.) zu Hospizbegleitern ausbilden lassen. Foto: Runge
„Diese Arbeitsfeld ist enorm wichtig“ In Syke haben sich zwei Männer und zwei Frauen zu Hospizbegleitern ausbilden lassen T HOR ST EN RU NGE
SY KE – Hinter ihnen liegen ein dreimonatiges Praktikum in einem Pflegeheim sowie zahlreiche Gruppentreffen. Katharina Frenken (Syke), Michael Wagner (Syke), Heinfried Bartsch (Weyhe) und Carla Corleis (Syke) haben sich in einem 100-stündigen Kurs zu Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern ausbilden lassen. Ihre Ausbildung erfolgte nach den Richtlinien des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, nach dem sogenannten „Celler Modell“. Die zwei Frauen und zwei Männer begleiten künftig schwer erkrankte und sterbende Menschen. „Mit unseren Besuchen sorgen wir dafür, dass die Angehörigen entlastet werden“, erklärt
Ausbilderin Ilse Lucke. Zusammen mit Heide Wolter und einigen Referentinnen und Referenten hat sie die vier Teilnehmer in den vergangenen sechs Monaten auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. „In einer kleinen Gruppe können wir intensiver miteinander arbeiten und es wird schneller Vertrauen aufgebaut“, so Heide Wolter. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich aus unterschiedlichen Gründen ausbilden lassen. „Ich möchte in meiner Rentenzeit einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen und bin so auf die Hospizarbeit gestoßen“, sagt Katharina Frenken. Michael Wagner hat über einen Trauerfall im Freundeskreis die Arbeit des Hospizdienstes kennengelernt. „Die Ausbildung hat
mir viele neue Einblicke in diese Tätigkeit gegeben“, sagt er. Aus persönlichen Gründen war Heinfried Bartsch bereits in Kontakt mit der Weyher Hospizgruppe. „Ich habe gemerkt, dass mir diese Tätigkeit liegt und möchte mich in diesem Bereich weiter einbringen.“ Carla Corleis hat ihre Mutter in der Sterbephase begleitet und hat diese Zeit als sehr intensiv erlebt. „Dieses Arbeitsfeld ist enorm wichtig“, so die Sykerin. Mittlerweile haben die vier Kursteilnehmer die Ausbildung abgeschlossen und ihre Zertifikate erhalten. Bei einigen haben bereits Begleitungen begonnen. „Wenn es eine Anfrage für eine Begleitung gibt, gucken wir zunächst genau, welche Begleiter aus unserem Kreis
passen“, erklärt Heide Wolter. Der Hospizdienst Syke setzt immer zwei Personen für eine Begleitung ein. „Da wir diese Tätigkeit alle ehrenamtlich ausüben und die Familie und der Beruf immer vorgehen, können wir durch die doppelte Besetzung eine regelmäßige Begleitung anbieten“, ergänzt Ilse Lucke. „Hospizbegleiter sind Zuhörer. Wir geben keine klugen Ratschläge und führen keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Arbeiten durch“, so Wolter. Ein neuer Ausbildungskurs zum Hospizbegleiter wird ab Januar 2026 angeboten. Ilse Lucke erteilt unter 04242 / 931 72 99 weitere Informationen über die Ausbildung und die Arbeit des Hospizdienstes.
Polizei sucht Zeugen einer Auseinandersetzung auf Schützenfest
T W ISTRINGEN – Im Verlauf des Schützenfests in Twistringen kam es in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 20. Juli, zu einem schweren Landfriedensbruch. Wie die Pressestelle der Polizei mitteilt, wurden die Beamten gegen 3.10 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen
zwei Personengruppen auf dem Gelände des Schützenfestes gerufen. Da über den Notruf gemeldet wurde, dass an der Auseinandersetzung rund 20 Personen beteiligt seien, wurde der Einsatzort durch die Polizei mit mehreren Streifenwagen angefahren. Beim Eintreffen der Polizeibeamten wa-
ren die beiden Streitparteien bereits vom Gelände in unterschiedliche Richtungen geflüchtet. Im Umfeld des Schützenfestes traf die Polizei lediglich drei Personen an und konnte sie zum Hergang befragen. Ein Ermittlungsverfahren zur Aufklärung des Sachverhalts wurde umgehend eingeleitet.
Die Polizei appelliert nochmals an diejenigen Besucher des Schützenfestes, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen machen können oder Videoaufzeichnungen vom Tathergang haben, sich bei der Polizei in Syke unter der Telefonnummer 04242 / 969-0 zu melden. WR