Die Lokalausgabe für den Landkreis
SAMSTAG, 21. DEZEMBER 2024
NR. 3735/54. JAHRGANG
Trübe Aussichten
Klassik im Advent
Rocky Horror Show
Handelskammer zieht Bilanz der Wirtschaft und blickt nach vorn
Philharmonie spielt morgen in Nordwohlde
Es wird wild: Wir verlosen Karten für das Musical im Metropol Theater
Anzeige
Goodbye Zugluft
Intelligent sa Deine Umweltnieren für +D Mehr Wärme, w ich... Heizkosten, En eniger mit neuen Dichergie + CO2 für Fenster u.T tungen vom Profi... üren...
Beratung, Einbau, Verkauf: 0421-3794 166-0 Dollex. Bremen, Neidenburger www.dollex.de Bremen, Neidenburger Str.6,Str.6, www.dollex.de
WE YHE/SYK E/BASSUM
56-Jährige stirbt nach Unfall WAGENFELD – In der Straße Auf dem Knapp wurde am Mittwoch die 56-jährige Fahrerin eines Transporters durch einen Unfall getötet. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Die Fahrerin war zunächst eingeklemmt, konnte aber schnell befreit werden. Die sofort durchgeführte Reanimation war erfolglos, die 56-Jährige verstarb noch am Unfallort. Am Transporter entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Straße war für die Unfallaufnahme und die ersten Ermittlungen der Polizei zeitweise voll gesperrt. WR
Pkw wurde erheblich beschädigt BASSUM – In der Straße Im Lerchenfeld in Neubruchhausen ist ein geparkter Pkw Opel Corsa von einem unbekannten Pkw touchiert und erheblich beschädigt worden. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer ist am Mittwoch zwischen 09.30 Uhr und 10.30 Uhr vermutlich im Vorbeifahren gegen den Pkw geraten und hat die gesamte linke Fahrzeugseite beschädigt. WR
Anzeige
Late Night Shopping am 27. Dezember bis 22 Uhr
ab
Maylin Lehmkuhl (Reihe vo. v. l.), Mona Jacobs und Melanie Kling sind nun staatlich anerkannte Sozialpädagoginnen. Es gratulierten (hi. v. l.) Geschäftsführer Florian Nolte, die Bereichsleitungen Sandra Sonnemann, Dorothee Schwahn, Personalreferentin Angelina Kloos und Bereichsleiter Carsten Thäsler. Foto: LH
Den Bachelor in der Tasche Erster Jahrgang hat das berufsbegleitende Studium bei der Lebenshilfe Syke erfolgreich absolviert T HOR ST EN RU NGE
SY KE – Seit September 2020 bietet die Lebenshilfe Syke Mitarbeitenden die Möglichkeit, berufsbegleitend Soziale Arbeit zu studieren. Der erste Jahrgang hat nun seinen Abschluss in der Tasche und konnte dies im Rahmen einer kleinen Absolventenfeier zelebrieren. „Uns ist wichtig, dass wir bei den Themen Ausbildung, Studium und Weiterbildung aktiv sind“, so Geschäftsführer Florian Nolte. „Daher behalten wir die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden stets im Blick und wollen das als Arbeitgeber unterstützen. Das Studium ist dafür ein wichtiger Baustein.“ Als erster Jahrgang haben fünf Mitarbeiterinnen das Studium erfolgreich mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen und dürfen sich nun staatlich anerkannte Sozialpädagogin nennen: Mona Jacobs und Emma Thäsler aus dem Ambulant Betreuten Wohnen (ABW), Melanie Kling aus der Schulassistenz, Maylin Lehmkuhl aus der Kita Kunterbunt und Ronja Reidenbach aus dem Sprachheilkindergarten Zauberblume. Aus ihrer Studienzeit berichtet die 37-jährige Mona Jacobs, dass
3.400 €
ng • Kompetente Beratu rechpartner • Ihr regionaler Ansp
das Studium zeittechnisch durchaus eine Herausforderung war, neben dem normalen Job. Von der Möglichkeit, ihre Stunden für die Zeit des Studiums zu reduzieren, hat sie keinen Gebrauch gemacht. „Durch das duale System konnte ich aus dem Studium wahnsinnig viel für die Praxis mitnehmen. Mir hat das echt Spaß gemacht.“ Natürlich sei auch die Pandemie eine Herausforderung gewesen, die einen erheblichen Teil der Studienzeit eingenommen hat, doch auch zusätzliche Videokonferenzen, das Tragen von Masken und Abstand halten, hat nicht verhindert, dass im Laufe der Zeit neue Lerngruppen und Freundschaften entstanden sind. Die Studierenden der Lebenshilfe Syke bilden oftmals Fahrgemeinschaften und Lerngruppen.Darüber hinaus profitieren sie gegenseitig von ihren Stärken und praktischen Erfahrungen aus den verschiedenen Tätigkeitsfeldern innerhalb der Lebenshilfe. „Zusätzlich organisieren wir in regelmäßigen Abständen Treffen, die einen jahrgangsübergreifenden Austausch zwischen den Studierenden sowie einen direkten Austausch mit der Geschäftsleitung der Le-
benshilfe Syke ermöglichen“, berichtet Nolte. Melanie Kling war ursprünglich Kinderkrankenschwester und ist seit 2019 bei der Lebenshilfe Syke in der Einrichtung Schulassistenz beschäftigt, zunächst als Schulassistentin, inzwischen in der Fachberatung des ambulanten Dienstes. Die 49-Jährige hat sich anfangs gefragt, ob sie nicht bereits zu alt für ein Studium sein könnte. „Aber ich habe mich persönlich total weiterentwickelt und ganz viel aus dem Studium mitgenommen.“ Fürdie Bachelorarbeit hat Kling direkt ein praktisches Thema aus der Schulassistenz gewählt. „Das Schreiben hat mir dadurch sogar richtig Spaß gemacht!“ Auch die 26-jährige Maylin Lehm kuhl konnte aus dem Studium viel mitnehmen: „Es war eine tolle Erfahrung. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen.“ Kooperationspartner der Lebenshilfe Syke für das berufsbegleitende Studium ist die FOM Hochschule Bremen. Jährlich stehen im Schnitt fünf Studienplätze zur Verfügung. „Am Ende ist eigentlich egal, ob wir drei oder zehn Plätze vergeben, solange wir Leute finden, die motiviert sind“, so Nol-
Treppenlifte & Aufzüge ◆ Treppenlifte ◆ Rollstuhllifte ◆ Senkrechtaufzüge
Büro Bremen: Steinweg 5, 28857 Syke, Tel. 04240 - 96 12 32
Frohe Weihnachten!
www.fischer-treppenlifte.de
te. Während des Studiums unterstützt die soziale Organisation ihre Mitarbeitenden fachlich und organisatorisch, auch die Studien- und Prüfungsgebühr wird von der Lebenshilfe vollständig übernommen. Das Bachelorstudium umfasst sieben Semester. Die Vorlesungen finden an zwei Abenden pro Woche und zusätzlich an zwei Samstagen pro Monat statt, etwa zur Hälfte im Hörsaal auf dem Bremer Campus und zur anderen Hälfte in Form einer interaktiven, digitalen LiveVorlesung. Neben theoretischen Grundlagen aus den verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit beinhaltet das Studienangebot Module zur Erweiterung der eigenen Soft-Skills, wie beispielsweise das Modul „Zeit- und Selbstmanagement“. „Besonders an diesem berufsbegleitenden Studienmodell ist, dass die Studierenden die theoretischen Inhalte umgehend in der Praxis anwenden und hierdurch nach Abschluss des Studiums direkt die staatliche Anerkennung beantragen können – ohne, dass sie zusätzlich ein Anerkennungsjahr absolvieren müssen“, so der Geschäftsführer.