Die Lokalausgabe für den Landkreis
SAMSTAG, 29. JUNI 2024
NR. 3710/54. JAHRGANG
Sinn und Wichtigkeit
Feier zum Geburtstag
Eine Insel für jeden Geschmack
Ethikprofessor Franz Joseph Wetz über Körperwelten-Ausstellung
Gemeinde Weyhe wird 50 Jahre und veranstaltet eine Party
Rhodos bietet viel Kultur, gutes Essen und saubere Badestrände
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Behaglichkeit im Wintergarten dank staatlicher Förderung – mit RBE-Stuhr! rbe-stuhr.de
Steller Str. 2 · 28816 Stuhr
WE YHE/SYK E/BASSUM
Auto prallt gegen Baum W EY HE – Ein 18-jähriger Pkw-Fahrer ist in der Straße Im Bruch im Kurvenbereich von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. Die Ursache für den Verkehrsunfall ist sehr wahrscheinlich nicht angepasste Geschwindigkeit. Der Pkw des 18-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt rund 20.000 Euro. WR
Nach Unfall die Flucht angetreten T W ISTRINGEN – Bei einem Verkehrsunfall in Altenmarhorst wurden ein 18-jähriger Pkw-Fahrer und seine 44-jährige Mitfahrerin lebensgefährlich verletzt. Grund für den Unfall ist das riskante Überholmannöver eines bislang unbekannten Autofahrers. Das Auto des 18-Jährigen kam dadurch ins Schleudern und prallte frontal gegen eine Hauswand. Er und seine Mitfahrerin waren in ihrem Pkw eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. WR
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So zeigt sich der Wegeseitenraum in der Straßen Kreienbarg. Die Gemeinde will in vielen Bereich künftig weniger mähen um die Natur zu schützen. Foto: Gemeinde Weyhe
Fokus auf mehr Blütenpracht Gemeinde Weyhe fährt die intensive Pflege von Wegeseitenräumen zurück T HOR ST EN RU NGE
W EY HE – Die Erhaltung der Wegeseitenränder ist in einer weitgehend ausgeräumten Agrarlandschaft sehr wichtig geworden. „Krautreiche und mehrjährige Feldraine, Säume und Gewässerrandstreifen gehören in eine ursprüngliche Kulturlandschaft, sind aber in den vergangenen Jahrzehnten selten geworden. Sie sind wichtige Biotope, sie bieten Rückzugsmöglichkeiten für Gräser, Kräuter, Wildstauden sowie für Spinnen, Insekten und Kleinsäuger. Unverzichtbar sind sie auch für viele Vogelarten, den Feldhasen und die Rebhühner.
Blühende Seitenränder sind eine Augenweide für erholungsuchende Menschen und bereichern durch ihren Blühaspekt das Landschaftsbild“, sagt Ulrike Ehlers vom zuständigen Fachbereich im Weyher Rathaus. Die Expertin weiss, dass die Realtität ganz anders aussieht. Straßen-, Wege- und Gewässerränder werden meist mehrfach im Jahr gemulcht, sodass viele Pflanzen nicht mehr zum Blühen und damit auch zum Aussamen kommen. Das gemulchte Material bleibt als dichte Auflage auf der Fläche liegen, hindert Wildblumen am Keimen und bringt eine Nährstofffracht auf die Fläche, die nur noch wenige
Pflanzen tolerieren. Die Folge ist ein immer weiterer Rückgang von typischen Pflanzen, Insekten und anderen Lebewesen. In der Gemeinde Weyhe hat vor einigen Jahren ein Umdenken begonnen, was den Bereich Biodiversität betrifft. Neben zahlreichen ausgesäten Blühflächen, die von der Gemeinde für den Insektenschutz angelegt wurden, soll nun auch der Fokus auf blütenreichen Wegeseitenräumen liegen. „In einem ersten Schritt wird die intensive Pflege der Wegeseitenränder zurückgefahren. In diesem Jahr wurden im Juni nur die Seitenränder gemulcht, die der Verkehrssicherheit dienen oder wo
Begegnungsverkehr ein Ausweichen erfordert. Hier hat die Maschine den Bewuchs mit der halben Arbeitsbreite gemulcht“, so Ehlers. Alle anderen Wegeseitenränder werden ab Mitte Juli gepflegt. Aber auch hier wird nicht der komplette Wegeseitenraum gemäht, sondern mit Augenmaß gehandelt. Dort wo sich artenreiche und ökologisch wertvolle Seitenräume befinden, wird der Mäher im Mosaikverfahren ausgesetzt. Ehlers: „Die Bauhofmitarbeiterinnen und -mitarbeiter wurden in einem Gespräch dafür sensibilisiert, etwas genauer hinzuschauen und Artenreichtum den Vorrang zu geben“.
Brandmeldeanlage beschäftigt die Feuerwehren Barrien und Okel
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BARRIEN – Die Ortsfeuerwehren Barrien und Okel wurden in dieser Woche zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach Barrien gerufen. Bei dem gemeldeten Objekt handelte es sich um einen großen Verbrauchermarkt im Zentrum von Barrien. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde bei der ersten Erkundung festgestellt, dass ein
automatischer Melder im Bereich des Bäckereifachgeschäftes des Verbrauchermarktes ausgelöst hatte. Dort wurde in der weiteren Einsatzstellenerkundung lediglich Wasserdampf festgestellt. Der Einsatz der Feuerwehr war somit nicht erforderlich, so dass die Brandmeldeanlage betriebsbereit geschaltet wurde und die freiwilligen Lösch-
kräfte abrücken konnten. Um so verwunderter waren die Einsatzkräfte, als sie nach gut zwei Stunden erneut zur selben Adresse mit erneuter Meldung „Auslösung Brandmeldeanlage (BMA)“ gerufen wurden. Dort wurde dann erneut standardisiert durch die Feuerwehr vorgegangen und festgestellt, dass eine Meldergruppe im
Bereich der Kühlzellen ausgelöst hatte. Bei der Kontrolle des entsprechenden Bereiches, konnte Kondenswasser festgestellt werden, das eine mögliche Auslöseursache darstellt. Es wurde kein Rauch oder sonstige Gefahren festgestellt, so dass die Feuerwehr nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen konnte. WR
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