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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 09.03.2024

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Die Lokalausgabe für den Landkreis

SAMSTAG, 9. MÄRZ 2024

NR. 3694/54. JAHRGANG

So geht es Bremens Häfen

Fastenbrechen in Weyhe

Ducksch gegen Füllkrug

Senatorin Kristina Vogt über aktuelle Herausforderungen

Integrationsrat lädt zum Essen nach Sonnenuntergang ein

Duell der „hässlichen Vögel“ im Bundesliga-Topspiel

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W EYH E/S YKE/BASS U M

E-Scooter waren nicht versichert SY K E Gleich drei Fahrer von E-Scootern musste die Polizei stoppen, da sie ohne Versicherung unterwegs waren. In der FerdinandSalfer-Straße stoppte die Polizei einen 14-Jährigen auf dem Weg zur Schule und um 13.30 Uhr eine 28-Jährige. In der Waldstraße musste sich ein 22-Jähriger kontrollieren lassen. Gegen alle drei wird nun ein Strafverfahren eingeleitet. (WR)

Wer verdächtige Telefonate erhält, sollte sich sofort an die Polizei wenden.

Anrufe möglichst schnell beenden

Unfall mit dem Rettungswagen WEYHE An der Kreuzung Hauptstraße / Schulstraße kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Rettungswagen. Der Rettungswagen war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs. An der Kreuzung überholte der Fahrer vor der Rot zeigenden Ampel stehende Fahrzeuge. Ein Pkw-Fahrer überhörte beziehungsweise übersah den Rettungswagen und bog aus der Schulstraße auf die Hauptstraße ein. Beide Fahrzeuge kollidierten, beide Fahrer bleiben aber unverletzt. (WR) Anzeige

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Foto: Polizei

Betrüger versuchen mit ständig neuen Methoden an wichtige Kundendaten zu kommen T HOR ST EN RU NGE LANDKREIS Im Landkreis Diepholz kommt es fast jede Woche vor: Bürger erhalten Anrufe von Kriminellen, die mit ständig neuen Methoden versuchen, an sensible Daten wie Kontonummern, Passwörter, PINs und TANs zu kommen. Dabei geben sich die Betrügerinnen und Betrüger als Bankangestellte, Polizeibeamte, Mitarbeitende großer Unternehmen aus oder behaupten, vom technischen Support eines Softwareunternehmens zu sein. Besonders hinterhältig dabei ist: Um Vertrauen zu schaffen, nutzen sie eine spezielle Technik,

das so genannte Call-ID-Spoofing, bei der auf dem Display der Angerufenen beliebige Nummern wie etwa von Kreditinstituten oder Ämtern angezeigt werden. „Die Kriminellen sind in der Regel sehr gut organisiert, entsprechend geschult und auch in der Gesprächsführung sehr geschickt. Daher ist es besonders wichtig, solche Anrufe schnellstmöglich zu beenden“, erklärt ein Sprecher der Diepholzer Polizeiinspektion. Joachim Schneider, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, erklärt: „Die Betrüger versuchen mit perfiden Methoden auf unterschied-

lichsten Wegen an sensible persönliche Daten zu gelangen. Mit fingierten E-Mails, gefälschten Briefen oder betrügerischen Telefonanrufen. Betroffene sollten sich am Telefon nicht in Gespräche verwickeln lassen, sondern einfach auflegen.“ „Polizeidienststellen, Kreditinstitute, Ämter oder seriöse Unternehmen fordern Bürger weder am Telefon noch per EMail oder SMS auf, persönliche Zugangsdaten oder finanzielle Informationen preiszugeben“, so der Polizeisprecher. Er ergänzt: „Die Polizei ruft niemals unter der Notruf-Nummer 110 an.“ Wer von Betrügern angerufen

wurde, sollte der Familie, Freunden und Bekannten unbedingt von dem Anruf berichten. „Wir können nicht oft genug darauf hinweisen, dass Banken und Sparkassen niemals Zugangsdaten, PINs oder TANs abfragen. Auch wenn die Aufforderung noch so echt und dringlich erscheint, sollte man diese Grundregel immer beherzigen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie direkt beim Kreditinstitut nach und das Wichtigste: Die Betroffenen sollten auf ihr Bauchgefühl hören,“ so Margit Schneider, Direktorin für Sicherheitsmanagement Zahlungskarten Euro Kartensysteme.

Falscher Polizeibeamter in Diepholz festgenommen LANDKREIS Die Polizei in Diepholz konnte in dieser Woche nach einer erfolgten Geldübergabe einen falschen Polizeibeamten festnehmen. Vormittags hatten falsche Polizeibeamte eine 76-jährige Senio-

rin aus dem Gänseweg am Telefon mit einer vorgetäuschten Geschichte dazu gebracht, Goldmünzen in einen Stoffbeutel zu legen und diesen auf dem Grundstück zu hinterlegen. Ohne Aufsehen zu erzeugen, sollte der

Beutel dann von der Polizei abgeholt werden. Von diesem Vorhaben erfuhr der Sohn der Rentnerin und tauschte die Goldmünzen gegen Kleingeld aus und informierte die Polizei. Kurze Zeit später erschien ein Abholer,

nahm den Beutel an sich, stieg in einen Pkw und flüchtete. Die Polizei hatte die Abholung beobachtet und konnte den flüchtenden Täter nach kurzer Verfolgung noch in Diepholz stellen und festnehmen. (WR)

23.02.2024 12:30:43

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