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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 25.06.2023

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SONNTAG, 25. JUNI 2023

NR. 3657/53. JAHRGANG

Zu viele Stellschrauben

Konzert am Vorwerk

Sommer in Lesmona

Was die Industrie in Bremen in Schwierigkeiten bringt

Flo Mega will in Syke für Stimmung sorgen

Kammerphilharmonie lädt zu musikalischem Picknick in Knoops Park

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W EYH E/S YKE/BASSU M

Fahrer hatte über zwei Promille Eine Polizeistreife hat in der SudWEYHE weyher Straße einen Pkw-Fahrer kontrolliert. Schnell stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab 2,3 Promille. Nachdem er eine Blutprobe abgegeben hatte, wurde sein Führerschein beschlagnahmt. (tr)

155 Stangen Zigaretten gefunden SY K E Die Polizei hat in dieser Woche die Wohnung eines 22-jährigen Sykers wegen des Verdachts der Steuerhehlerei durchsucht. Bei der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei 155 Stangen unverzollte Zigaretten und 5 Kanister Diesel (Inhalt je 40 Liter). Familienangehörige störten die Durchsuchung, so dass sie vorübergehend in Gewahrsam genommen werden mussten. Der Durchsuchung vorausgegangen war am Mittag gegen 15.30 Uhr die Kontrolle eines 21-Jährigen. Bei ihm fand die Polizei mehrere Stangen unverzollte Zigaretten. Die Zigaretten und Dieselkanister wurden beschlagnahmt. Mehrere Verfahren wurden eingeleitet. (WR) Anzeige

Olaf von Weihe vom Baubetriebshof hat das erste Indexschild in der Louise-Ebert-Straße montiert. Mit dabei sind Amer Tozo (Rathaus), Bürgermeister Frank Seidel und Gemeindearchivar Hermann Greve (v. l.). Foto: Runge

Straßennamen mit Zusatz 66 Indexschilder klären in Weyhe über die Namensgeber einer Straße auf T HOR ST EN RU NGE WEYHE Louise-Ebert-Straße, Carl-Polak-Straße oder Mekonikusweg – Straßennamen mit Weyhe-Bezug gibt es mittlerweile viele in der Gemeinde. Andere verweisen auf historische Persönlichkeiten, die andernorts gewirkt haben und mindestens überregional bekannt sind. Doch wer kennt diese kleinen und großen Berühmtheiten überhaupt noch, weiß wirklich, wofür sie stehen, was sie erreicht haben? Unter zunächst 66 Straßennamenschildern in Weyhe wird nun mit sogenannten Indexschildern und kurzen Texten darauf darüber informiert, wer die

Namensgeberin oder der Namensgeber eigentlich war. Dieser Beitrag zur Stärkung des kollektiven Gedächtnisses geht auf einen Antrag der Weyher SPD-Fraktion mit dem Titel „Gegen das Vergessen! Bildung im Vorübergehen“ aus dem Jahr 2020 und einen entsprechenden Ratsbeschluss dazu zurück. Und genau darum geht es: Beim Spaziergang durch das Gemeindegebiet können Interessierte etwas über bedeutsame Personen lesen und lernen, Geschichte wird somit konserviert und vermittelt. „Wir haben uns zunächst primär auf die hiesigen Lokalgrößen konzentriert“, sagt Weyhes Gemeindearchivar Hermann

Greve über das Vorgehen. Er hat das Projekt zusammen mit Amer Tozo vom Fachbereich Bau und Liegenschaften als Straßenbaulastträger realisiert. Zur umfangreichen Recherche der Inhalte berichtet er außerdem: „Ich bin auch einigen Familiennamen nachgegangen, und bei wenigen sind die Zusammenhänge ungeklärt geblieben.“ In diesen Fällen – wie zum Beispiel der Meyerstraße in Leeste, wohingegen bei Am Meyerkamp in Lahausen die Herkunft zu ermitteln war – gab es dementsprechend kein Schild. Wenn der Archivar seine Arbeit an dem Thema fortsetzt, möchte er sich auch den für etliche Straßenbezeichnungen ver-

wendeten historischen Flurnamen widmen. Der eigentümlich klingende Straßenname „Scharmarsch“ etwa bedürfe eigentlich unbedingt einer näheren Erläuterung, findet er. Geplant sind außerdem QR-Codes an den Schilderpfosten, die nach dem Scan über das Smartphone auf eine Internetseite mit ausführlicheren Personenbeschreibungen weiterleiten. Die reinen Materialkosten für die Indexschilder belaufen sich auf 3.516 Euro. „Wobei der parallel erfolgte Austausch defekter oder stark verschmutzter Straßennamensschilder hier mitinbegriffen ist“, ordnet Amer Tozo die Summe ein.

Lions-Club Weinfest auf dem Henry-Wetjen-Platz 30.06. BIS 24 UHR

WEYHE Drei Jahre musste der Lions-Club Bremer Süden aufgrund der Pandemie auf sein Weinfest verzichten. Nun kann es wieder stattfinden und das auch gleich an einem neuen Ort. Am kommenden Freitag und

Sonnabend, 30. Juni und 1. Juli, wird das Weinfest jeweils ab 17 Uhr auf dem Henry-Wetjen-Platz stattfinden. Geboten werden den Gästen ein vielfältiges und internationales Weinangebot an mehreren Verkaufsständen. Ge-

gen den Hunger gibt es Bratwurst und Brezel. „Unser holländischer Partner-Club aus dem Städtchen Goor wird ebenfalls wieder Wein und Käse verkaufen“, freut sich Organisator Herbert Nagel. Er erklärt die Gründe

für den neuen Veranstatungsort: „Der Henry-Wetjen-Platz ist nach der Neugestaltung der perfekte Ort für unser beschauliches und ruhiges Weinfest. Wir gehen davon aus, dass das Fest hier bleiben wird.“ (tr)

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