Skip to main content

Weser Report - West vom 28.02.2026

Page 1

Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 28. FEBRUAR 2026

NR. 3797/56. JAHRGANG

Interview Wiebke Winter

Werder vor Heidenheim

Ausstellungseröffnung

Die erste Person aus Bremen im Präsidium der Bundes-CDU

Im Kellerduell treffen schwache Offensiven aufeinander

Kunsthalle zeigt Fotografien zwischen „Fiktion und Wahrheit“

Anzeige

Zuhause sicher fühlen

Gleich mit drei Schildern macht ein Laden an der Sögestraße auf sich aufmerksam. Kein Wunder, die Konkurrenz für Kioske ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Foto: Schlie

Mit Haustüren von RBE!  rbe-stuhr.de  Steller Str. 2 · 28816 Stuhr

WEST

Parteitag wegen Streik abgesagt Die Bremer Grünen haben ihre Landesmitgliederversammlung (LMV) am Wochenende wegen des Streiks im öffentlichen Personennahverkehr abgesagt. Grund sei die erheblich eingeschränkte Anreisemöglichkeit. Als neuer Termin für die LMV ist der 18. April anberaumt. pb Anzeige

JETZT NEU!

Dein Kaufland-Prospekt jetzt in ausgewählten Gebieten im Innenteil

Streik bis Sonntagabend Aufgrund des anhaltenden Tarifstreits wird die BSAG bestreikt. Der Betrieb von Straßenbahnen und Bussen bleibt bis zum Betriebsende am morgigen Sonntag komplett eingestellt. Die Züge der Nordwestbahn und der Metronom sind nicht betroffen und fahren nach Plan. pb Anzeige

R E S T A U R A N T

POSEIDON

Mittagstisch

Mo. – Sa. 12 – 14.30 Uhr 4 verschiedene Gerichte zur Auswahl, inkl. Salat ..............................................

11,-

Gröpelinger Heerstr. 115 Telefon 64 36 68 40

Die Kiosk-Welle schwappt in die City Seit 2022 ist die Zahl der angemeldeten Mini-Shops in Bremen um über 50 Prozent gestiegen PHIL IPP BEHR BOM

Noch schnell eine Limonade holen und sich dann an die Weser setzen, ohne den Vollsortimenter durchqueren zu müssen, oder in den späten Abendstunden fix einen Snack nach Ladenschluss besorgen – die Vorteile von Kiosken, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, liegen auf der Hand. In vielen deutschen Städten gehören sie fest zum Stadtbild. In Berlin hat sich gar eine Spätikultur entwickelt, die per Gesetz geregelt ist. Nachdem in Bremen jahrelang die Zahl der Kioske im Stadtgebiet zurückging, dreht sich seit 2022 der Trend um – mit Folgen. Nachdem vor vier Jahren rund 161 Kioske in Bremen gemeldet waren, stieg ihre Zahl 2024 auf 231, zu Beginn dieses Jahres schließlich auf 327, bestätigt Christopher Schönha-

gen, Sprecher von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Unterm Strich ergibt das einen Anstieg von rund 50 Prozent. Genaue Angaben, welche Stadtteile besonders betroffen sind, hat das Ressort nicht. Augenscheinlich betroffen sind jedoch die Östliche Vorstadt und das Viertel. „Auch in der Innenstadt und in ALagen haben sich in den letzten Jahren mehr Kioske angesiedelt“, so Schönhagen. Gründe für den Anstieg könne das Ressort nur vermuten, so der Sprecher: „Allgemein lässt sich aber sagen: Kioske sind häufig Kleinstbetriebe mit vergleichsweise niedrigen Einstiegshürden. Günstige Rahmenbedingungen wie niedrige Mieten spielen bei Gründungen natürlich eine Rolle.“ Das ist auch mit Blick auf die Szeneviertel anderer Städte kaum verwunderlich. Nun

Wie Kinder radikalisiert werden „Teenager Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden – und wir sie schützen“: Das ist der Titel des Buches, das Terrorismusexperte Florian Hartleb mit Gästen der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutieren möchte.

Am 4. März, 19 Uhr, will der Professor die Gefahren und Anzeichen dafür erklären und mögliche Lösungen aufzeigen. Für die Veranstaltung am Domshof 22, muss man sich anmelden: kas-bremen@kas.de oder unter 0421 / 163 00 90. mas

schwappt die Kiosk-Welle jedoch auch über den Wall in die Innenstadt. Die Handelskammer Bremen sieht diese Entwicklung differenziert. An Orten, an denen Kioske die Nahversorgung ergänzen, seien Neuansiedlungen generell sinnvoll, erklärt Olaf Regener, Referent für Einzelhandel der Handelskammer Bremen. Die starke Zunahme von Kioskbetrieben bringe jedoch auch Herausforderungen mit sich, da sich das Branchengefüge und damit das Erscheinungsbild der zentralen Geschäftslagen verändere. „Insofern sind einzelne Entwicklungen auch mit Sorge zu betrachten“, so Regener. In der City ziehen Kioske auch an exponierten Stellen wie der Sögeoder Obernstraße in Flächen, die zuvor spezialisiertem Einzelhandel

vorbehalten waren. „Das spiegelt einen fortlaufenden Strukturwandel wider“, meint Regener Für die Handelskammer sei es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese Fachbetriebe bleiben und zugleich Leerstände vermieden werden, so Regener. „Eine vorausschauende Stadtplanung und Flächenpolitik sollte darauf abzielen, die Vielfalt und Attraktivität der Handelslandschaft in allen Stadtteilen und Quartieren gleichermaßen zu sichern“, so Regener. Im Wirtschaftsressort geht man mit Blick auf andere Städte davon aus, dass Kioske Teil des Stadtbildes bleiben werden. „Insofern lässt sich die Entwicklung in Bremen auch als Angleichung an eine Entwicklung betrachten, die in vergleichbaren Städten seit Jahren zu beobachten ist“, schließt Schönhagen.

Für Igel-Leistungen bezahlen? Individuelle Gesundheitsleistungen, die man als „Igel-Leistungen“ kennt, empfehlen Ärztinnen und Ärzte oft zusätzlich. Als kostenpflichtige Ergänzung zu Behandlungen, die von Kassen übernommen werden. Das passiert zum Beispiel

auch in gynäkologischen Praxen. Am 9. März, 15 Uhr, bekommen Frauen bei der „PatientInnenstelle im GesundheitsLaden“, Braunschweiger Straße 53b, Infos. Anmeldung: Telefon 0421 / 49 35 21 oder ps-bremen@web.de mas

TISCHLERARBEITEN ALLER ART  Fenster  Türen  Rollläden  Sicherheitstechnik

Montagen GmbH

 Wintergärten  Markisen  Fußbodentechnik  Kundendienst

BERATUNG • PLANUNG • VERKAUF • MONTAGE • REPARATUR

Riedemannstr. 2 // 28239 Bremen //  0421 - 63 71 28 //  0421 - 63 71 60 // info@tischler-bremen.com // www.tischler-bremen.com


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook