Bremen hat die niedrigste Frauenerwerbstätigenquote
NR. 3770/55. JAHRGANG
Die zweite Ernte steht an Cannabis Social Club Hanse High zeigt, wie die Legalisierung in der Praxis aussieht
Christopher Street Day sorgt für Umleitungen
Wo hnrau m erweitern?
Die Bremer Volkshochschule startete Anfang der Hilfe durch Digital Guides Herbstprogramm der VHS
Wer die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises nutzen möchte, sich aber noch unsicher in der Handhabung ist, kann ab sofort donnerstags und samstags, jeweils von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, ohne Anmeldung Hilfe von Digital Guides in der Stadtbibliothek Am Wall erhalten. rf
Bis zu 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Christopher Street Day erwarten die Veranstalter am heutigen Samstag auf den Bremer Straßen. Der Fest-, Gedenk- und Demonstrationszug, unter dem Motto „Pride must go on! Gemeinsam. Laut. Für Alle.“ startet um 12 Uhr auf dem Altenwall und zieht über den Bahnhofsplatz zum Goetheplatz. Bis Mitternacht gibt es auf dem Vorplatz des Theaters ein Programm aus Redebeiträgen, Musik und vielem mehr. Die Straßenbahnlinien 2 und 3 der BSAG werden deshalb von 8.30 Uhr bis zum morgigen Sonntag um 3 Uhr umgeleitet und verkehren über den Hauptbahnhof. Die Haltestellen Theater am Goetheplatz und Ulrichsplatz entfallen. pb / Foto: WR-Archiv
Noch keine „neue Erde“ in Bremen
Öffnung des Bremer Friedhofsrechts für dritte Bestattungsform soll zunächst beraten werden
RIKE FÜLLER
„Es handelt sich um die ökologischste Form der Bestattung. Das gilt allerdings nicht, solange wir die Überführung haben“, sagt Ulrike Henning, Inhaberin des Bestattungsinstituts Henning. Die Rede ist von der so genannten Reerdigung, eine in Deutschland noch neue Form der Beisetzung, bei der ein Körper mithilfe von Mikroorganismen zu Erde wird.
Erde der Bremerin dann in Hamburg beigesetzt, wohin die Dame eine Verbindung hatte, erklärt Henning. Eine Ausnahmegenehmigung für einen Bremer Friedhof war nicht erteilt worden.
Hörvermögeneingeschränktes gar nicht erst zum Problem wird, vereinbaren Sie noch heute einen Termin und lassen Sie sich beraten
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In Bremen ist die Reerdigung nach dem Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen bisher nicht erlaubt. Auch die Einbringung der so genannten „neuen Erde“ auf städtischen Friedhöfen ist verboten, anders als in Hamburg, MecklenburgVorpommern sowie in SchleswigHolstein. Henning setzt sich dafür ein, dass dies geändert wird und die Reerdigung als dritte Bestattungsform neben der Sarg- und der Urnenbestattung in das Bremer Gesetz aufgenommen wird.
Henning selbst begleitete bereits eine Bremerin auf ihrem Weg: „Der Prozess der Reerdigung ist zurzeit nur in Schleswig-Holstein möglich. Die Kapazitäten sind also begrenzt.“ In einem von Familie und Freunde gestalteten Leinentuch wurde die
Für eine Reerdigung werden Verstorbene in einem sargähnlichen Kokon auf einem Granulat aus Stroh und Luzernen gebettet. Die Kokons stehen in einem speziellen Gebäude, dem Alvarium. 40 Tage lang – mittels Sensoren wird die Transformation im Inneren des Kokons erfasst – verbleiben die Verstorbenen darin. Mikroorganismen wandeln laut Meine Erde, dem Unternehmen, welches die Reerdigung als einziges in Deutschland durchführt, den Körper in reine Erde um.
Offen in alle Richtungen –mit der notwendigen Zeit
Die Bremerin war die erste Person, die im Kieler Alvarium einen Platz bekam. Henning würde die Reerdigung gerne mehr Menschen zugänglich machen. „Leider fallen durch die weiten Wege der Überführung höhere Kosten an“, sagt sie. Zudem stehen die langen Fahrten im Widerspruch zum ökologischen Gedanken. Die Bestatterin führte bereits Gespräche mit Senatsmitgliedern,
richtete Anfragen an Umweltstaatsrat Jan Fries. „Wenn das Bestattungsrecht wegen der gemeinsamen Bestattung von Mensch und Haustier novelliert wird, könnte man die Reerdigung mit aufnehmen“, sagt sie. „Es kann nicht gefährlicher sein, die neue Erde in einem Tuch beizusetzen als den Körper im Sarg oder einem Leichentuch. Im Gegenteil: durch den 40-tägigen Prozess im geschlossenen Kokon ndet eine Hygienisierung statt“, sagt Pablo Metz, Gründer von Meine Erde und Geschäftsführer der Circulum Vitae
GmbH. Metz ist gebürtiger Bremer, seine Großmutter durfte ebenfalls nach ihrer Reerdigung nicht in Bremen beigesetzt werden. Die entstehenden Erden werden laut Metz auf mögliche Schadstoffe wie Schwermetalle untersucht. Die Universität Leipzig erforscht die Reerdigung. Am 11. September sollen der Landesregierung in Schleswig-Holstein erste Ergebnisse zur Pilotphase berichtet werden. Diese dürften auch von Interesse für Bremen sein: Die umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen haben sich bereits zum Thema beraten.
Sie lassen aber durchblicken, dass die Einbringung neuer Erde auf bremischen Friedhöfen noch nicht gemeinsam mit der Haustierbestattung ins Gesetz aufgenommen werden kann. Die Gesetzesänderung dazu ist allerdings in dieser Woche von der Tagesordnung der Bürgerschaft verschoben worden. „Es ist ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Thema. Wir brauchen aber erst weitere Informationen. Wir haben uns deshalb auf ein Anhörungsverfahren mit allen Beteiligten verständigt“, sagt Derik Eicke, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Sprecher der Umweltdeputation. Man sei offen in alle Richtungen, so Eicke, allerdings mit der notwendigen Zeit. Ähnlich sieht es Ralph Saxe, umweltpolitischer Sprecher der Grünen: „Es könnte für viele Menschen eine Alternative sein. Es werden aber auch ethische Fragen berührt.“ Zur fachlichen Anhörung sollen deshalb auch Kirchenvertretende und Fachleute der Universität Leipzig gehört werden, sagt Saxe. „Ich könnte mir den Hamburger Weg auch für Bremen vorstellen“, sagt er. Nelson Janßen, Fraktionsvorsitzender der Linken: „Klimaschutz hört nicht beim Tod auf.“
Hausärzte fördern!
MARCUS SCHMIDT
Als wenn es nicht nervig genug wäre, dass man für Fachärzte neben der Überweisung auch Codes für eine Dringlichkeit bräuchte – wenn man überhaupt einen Termin erhält. Wie frustrierend u nd gesundheitsgefährdend ist es dann erst, wenn man keine Hausärztin oder keinen Hausarzt seines Vertrauens in der Nähe hat? Wer solche erst suchen muss, nicht mobil ist und nur schwer in andere Stadtteile oder gar Städte kommt, vernachlässigt vielleicht sogar seine Gesundheit oder die seiner Familie. Versorgungszentren ohne Mediziner können keine Lösung sein. Viel wichtiger: Anreize für Arzt- und g rößere Gemeinschaftspraxen in sozial schwachen Stadtteilen schaffen und die Verteilung der Kassensitze neu regeln!
BREMEN KOMPAKT
Hausärzte ungerecht verteilt
MARCUS SCHMIDT
Die Freikarte für Kinder soll bleiben: Das Ticket für Freizeit und Kultur soll nach dem Willen des Senats auch künftig Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren in Bremen Zugang zu Aktivitäten ermöglichen. Nicht mehr zum Einsatz kommen kann die Freikarte ab 2026 auf Volksfesten. Knapp 7 Millionen Euro kosten die Freikarten in 2026 und 2027 das Land Bremen. mas
Bremer Umweltpreis: Die Klimakooperation Fischereihafen, vertreten durch Frosta, der Lenderoth Service und der Stadt.Energie.Speicher sind in der Endrunde um 10.000 Euro. Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf: „Wir haben hier Leuchtturmprojekte.“ Die Gewinner werden am 19. September geehrt. mas
Mit 1.151.018 Gästen übernachteten in Bremens Hotels so viele Gäste wie nie zuvor zwischen Januar und Juni. Das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. „Zusammen mit den rund 35 Millionen Tagesgästen tragen sie zu den rund 1,8 Milliarden Euro Umsatz bei“, so Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. m as
Kein Engpass bei Kitaplätzen
Zum neuen Kitajahr stehen in vielen Stadtteilen noch freie Plätze zur Verfügung. Das teilte Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp mit. Ein Grund sei der fortlaufende Ausbau: Über 1.000 Betreuungsplätze wurden seit Sommer 2023 geschaffen. Zudem können fertige, aber zuvor wegen Personalmangels leerstehende Räu-
me, inzwischen mit Leben gefüllt werden. Mehr als 750 freie Plätze wurden zurückgemeldet, wobei gut 500 Kinder derzeit vermittelt werden. Weitere 500 Plätze sollen noch in diesem Jahr hinzukommen. Kinder mit Migrationshintergrund besuchen seltener eine Einrichtung, deren Eltern gelte es nun zu erreichen, so Aulepp. r f
„Senioren berichten immer häufiger, dass sie ihre Hausärzte verlieren“, sagt Jochen Windheuser, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege in der Seniorenvertretung Bremen. Denn im Schnitt seien die Hausärzte überaltert und gingen in Rente – und zudem seien sie höchst ungerecht verteilt: „Problemstadtteilen in Randlage, etwa Blumenthal, droht eine Katastrophe. Ältere Menschen sind nicht beliebig mobil.“ Die Unterversorgung mit Hausärzten in oft sozial schwächeren Stadtteilen betrifft aber alle Generationen.
Die Steuerung der hausärztlichen Versorgung durch die kassenärztliche Vereinigung müsse kleinteiliger werden, „damit nicht alle Praxen nach Schwachhausen streben“, sagt Windheuser. Der Seniorenvertreter meint auch, dass die bekannte Arztpraxis – auch wegen hoher Belastung – nicht mehr zeitgemäß sei.
Insbesondere junge Medizinerinnen bräuchten moderne Arbeitsplätze: „Dies bieten Medizinische Versorgungszentren in kommunaler oder freigemeinnütziger Trägerschaft, gern angebunden an Kliniken, wie jüngst in der Neustadt eröffnet und erfolgreich.“ Medizinische Versorgungszentren (MVZ) als private Investorenmodelle allerdings lösten das Problem nicht, sondern verschärften es nur, ist Windheuser sicher. Der Seniorenpolitiker verweist auch auf das am Start befindliche MVZ in Bremerhaven, getragen von der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen. Auch
DIENATURWISSENSCHAFTLICHENERLEBNISTAGE
Zukunft MINT
Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard versucht, Lösungen für die fehlenden Hausarztpraxen zu finden. Foto: Schlie
bestimmte Praxisgemeinschaften bemühten sich, Lücken in der Versorgung zu schließen. Kristin Viezens, Sprecherin des Gesundheitsressorts erklärt die Hintergründe der ungerechten Verteilung der Arztpraxen im Stadtgebiet: „Das Instrument zur Steuerung der ambulanten medizinischen Versorgung ist die kassenärztliche Bedarfsplanung.“ Diese legt seit 1977 fest, wie viele Kassen- beziehungsweise Vertragsärzte je Arztgruppe auf wie viele Einwohner kommen dürfen.
Grundsätzlich brauche Bremen mehr Hausärztinnen und
-ärzte, sagt Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. Sie erklärt: „In Bremen gibt es Stadtteile, in denen faktisch eine Unter- beziehungsweise Überversorgung vorliegt, auch wenn im gesamten Planungsbezirk Bremen der Bedarf entsprechend der Berechnung der Kassenärztlichen Versorgung gedeckt zu sein scheint.“ Wegen dieser ungleichen Verteilung setze sich das Gesundheitsressort auf Bundesebene für eine kleinräumigere Bedarfsplanung und eine Überarbeitung der Bedarfsplanungsrichtlinie ein. „Unsere Einflussmöglichkeiten als Ge-
sundheitsbehörde sind in diesem Zusammenhang sehr begrenzt beziehungsweise kaum vorhanden, da hier die Selbstverwaltung, also vor allem die Kassenärztliche Vereinigung, gefragt ist“, entschuldigt sie. Lösungsmöglichkeiten habe sie aber schon auf den Weg gebracht: „Das Gesundheitsressort bietet bereits Maßnahmen zur Ärztegewinnung und -ausbildung an, die auch gut angenommen werden: Etwa Zuwendungen an Studentinnen und Studenten, die ihr Praktisches Jahr an einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis im Land Bremen absolvieren, oder die Beschleunigung des Anerkennungsverfahrens ausländischer Heilberufe.“
Medizinische Versorgungszentren halte sie für eine wichtige Ergänzung, um vorhandene regionale Versorgungslücken zu schließen. Ihrer Ansicht nach müsste Gesundheitsversorgung allerdings grundsätzlich breiter gedacht werden, so Bernhard weiter. „Viele Ärztinnen und Ärzte wollen nicht mehr 60 bis 70 Stunden pro Woche arbeiten, und sie wollen auch häufig nicht die wirtschaftliche Verantwortung tragen.“
Eine Idee seien kommunale Gesundheitszentren, in denen es niedrigschwellige Angebote gibt. Dort könne man von Gesundheitsfachkräften umfassend beraten oder beispielsweise von Public Health Nurses dann behandelt werden, wenn nicht sofort Mediziner draufschauen müssen. Zum anderen sind weitere MVZ für Ärztinnen und Ärzte in Anstellung in Planung, „und zwar in Quartieren mit weniger niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten“.
CDU bringt Kopelke ins Spiel
Ende des Jahres ist Schluss: Stimmen zum Rücktritt Ulrich Mäurers
MARCUS SCHMIDT
„Mit Ulrich Mäurer wird Ende des Jahres ein Urgestein den Bremer Senat verlassen, ein Garant für die innere Sicherheit und einer der beliebtesten und profiliertesten Politiker im Land Bremen“, erklärte Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Reaktion auf die Nachricht, Innensenator Ulrich Mäurer wolle Ende des Jahres seinen Posten zur Verfügung stellen. Mäurer hatte am vergangenen Sonntag gegenüber Mitgliedern der SPD erklärt: „Ich bin in diesem Sommer 74 Jahre alt geworden. Irgendwann muss man auch Platz für seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin machen.“ Der oder die Neue müsse genügend Zeit bis zur nächsten Wahl im Frühjahr 2027 haben, um eigene Akzente zu setzen, so Mäurer. Bis Silvester bleibt er aber noch im Amt und auch Vorsitzender der Innenministerkonferenz.
Innensenator Ulrich Mäurer gibt sein Amt ab. Foto: Schlie
Do.bis Fr 9bis16Uhr
Zur ehemaligen Wehrbeauftragen Eva Högl als Nachfolgerin gab Senatssprecher Christian Dohle keinen Kommentar. Wiebke Winter, Fraktionsvorsitzende der CDU: „Wir sehen, wie instabil und zerstritten der Senat Bovenschulte ist.“ Dass er mit Eva Högl jetzt die dritte Person holen möchte, die von außerhalb Bremens kommt, zeige, dass der Bürgermeister kein Vertrauen in die eigene SPD ha-
be. Ihr wäre ein CDU-ler am liebsten – oder Jochen Kopelke von der Gewerkschaft der Polizei: „Er kennt Bremen und ist profiliert in Fragen der inneren Sicherheit.“ Marcel Schröder von der FDP dankt Mäurer für seine Arbeit: „Wer 17 Jahre in so einem anspruchsvollen Land wie Bremen Innenpolitik macht, hat große Verdienste geleistet.“
Soll die Rennbahn nun doch bebaut werden?
Pro Kristina Vogt
Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Die Linke, Bremen
Die Galopprennbahn liegt brach, das kann Bremen sich nicht leisten. Gutachten bestätigen einen Wohnraummangel: Familien und Fachkräfte z iehen weg, Steuereinnahmen und Kaufkraft gehen verloren. Das Rennbahngelände ist einer der wenigen Orte, wo Wohnbebauung Abhilfe schaffen kann: Auf einem Drittel der Fläche könnten dringend benötigte Wohnungen entstehen, der Rest des Areals mit Grünflächen, Spielplätzen und Klimawald allen zugutekommen. Wer weiter blockiert, f ördert Stillstand. Nach sechs Jahren muss der Volksentscheid neu bewertet werden.
Die rechtliche Bindung ist ausgelaufen, seit 2019 hat der Wohnungsmangel zugenommen, die Mieten steigen. Bremen braucht dringend Wohnraum, sofort.
Contra Thore Schäck Fraktionsvorsitzender der FDP in der Bremischen Bürgerschaft
Nein. Die Kehrtwende des Senats bei der Galopprennbahn ist ein Schlag ins Gesicht der Demokratie. Die Bremerinnen und Bremer haben im Volksentscheid klar gegen eine Bebauung gestimmt – dieses Votum darf nicht einfach ignoriert werden! Statt neuer Betonklötze braucht es ein Konzept, das die Rennbahn wiederbelebt und den Stadtteil aufwertet. Dieses Gelände hat enormes Potenzial für Sport, Freizeit und Veranstaltungen –mitten in der Stadt, für alle. Doch der rot-grün-rote Senat hat eine Entwicklung jahrelang verschleppt und das Areal verkommen lassen. Offenbar mit der Absicht, jetzt die Bagger anrollen zu lassen. Das ist durchschaubar, schäbig und respektlos gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die nun ei nfach übergangen werden.
Genuss an der Schlachte
Entlang der Weser heißt es heute und morgen wieder „Genuss Zeit“. Am Samstag lädt die Summer Lounge mit DJ Shorty und kulinarischen Angeboten
zum entspannten Sommerabend. Morgen steht die „Kinder Zeit“ mit Spiel- und Mitmachaktionen, Zauberei und Musik im Mittelpunkt. r f
PHILIPP BEHRBOM
Die zweite Ernte steht an
Zwischen acht und zwölf Wochen braucht Cannabis vom Samen bis zur Ernte. Während das Cannabiskonsumgesetz (KCanG) bereits seit rund 500 Tagen in Kraft ist, konnte der gemeinsame Anbau erst später starten. Im größeren Stil legal anbauen dürfen nur sogenannte Cannabis Social Clubs. Zwei haben den mit hohen Anforderungen verbundenen Prozess erfolgreich durchlaufen: einer in Bremerhaven, einer in Bremen – Hanse High. Dort steht die zweite Ernte bevor.
Drei weitere Anträge für die Zulassung eines Anbauvereins im Land Bremen werden derzeit von der Behörde der Senatorin für Gesundheit geprüft, erklärt Sprecherin Kristin Viezens. Auch nach einer Zulassung bleiben die Cannabis Social Clubs unter Beobachtung. „Gerade zu Beginn liegt der Schwerpunkt dabei auf der Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen“, so Viezens. Die Räumlichkeiten müssen einbruchsicher sein und dürfen von außen nicht als Anbauverein erkennbar sein. Auch das Cannabis selbst wird kontrolliert. „Es wird untersucht, ob der THC- und CBDGehalt mit den Angaben auf der Abgabeverpackung übereinstimmt“, erklärt Viezens. Maximal 50 Gramm dürfen pro Mitglied im Monat ausgegeben werden. Dieser Rahmen wird bislang aber nicht ausgeschöpft: „Nach unserer Erfahrung in den ersten Wochen der Abgabe kann man im Durchschnitt eher von 20 bis 25 Gramm pro Mitglied im Monat ausgehen“, berichtet Pascal Mely vom Verein Hanse High. Der Verein baut verschiedene Sorten mit unter-
Teilzeit und Lohnlücke
Bremen hat die niedrigste Frauenerwerbstätigenquote
Im vergangenen Jahr ging etwa ein Drittel der erwerbsfähigen Frauen in Bremen weder einer sozialversicherten oder geringfügigen Beschäftigung nach, noch waren sie selbstständig. Damit hat Bremen im Bundesländervergleich die niedrigste Frauenerwerbstätigenquote. Das geht aus der jüngsten Veröffentlichung der Arbeitnehmerkammer hervor. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum stieg die Quote bei den Männern um vier Prozent.
„Wir haben in Bremen eine starke Segregation des Arbeitsmarkts“, sagt Aenne Dunker, Referentin für Gleichstellung und Diversität: Männer arbeiten hauptsächlich in Vollzeit in der Industrie, Frauen dagegen eher in Teilzeit im Gesundheits- oder Sozialwesen. Der Trend bewege sich für sie zwar weg von Minijobs, die keinerlei Absicherung bieten können, hin zu sozialversicherten Teilzeitbeschäftigungen. Trotzdem kommt die Kammer zu dem Schluss: Vollzeitstellen bleiben die Norm für Männer und überwiegend Frauen schränken sich zugunsten der Sorgearbeit beruflich ein. „,Typische Frauenberufe‘ müssten aufgewertet werden. Ihnen wird gesellschaftlich nicht derselbe Wert beigemessen und sie sind schlechter bezahlt“, erklärt Dunker. So verdiente eine Bremer Arbeitnehmerin im Jahr 2024 durchschnittlich 4,60 Euro pro Stunde weniger als ein Mann, gibt die Arbeitnehmerkammer an. „Trotz allem ist positiv her-
Frauen in Bremen arbeiten eher in Teilzeit im Gesundheits- oder Sozialwesen, Männer Vollzeit in der Industrie. Foto: pixabay
vorzuheben, dass die Zahl der erwerbstätigen Bremerinnen allgemein gestiegen ist und sie häufiger hochqualifizierte Positionen besetzen“, sagt D unker. Und weiter: „Bei einer schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt verlieren Frauen als erste. Wir müssen aufpassen, dass es jetzt nicht rückwärts geht.“
Insgesamt liegt Bremen nach Angaben der Arbeitnehmerkammer aber auch in Hinblick auf weibliche Führungspositionen unter dem Durchschnitt. Während deutschlandweit knapp jede vierte Führungskraft weiblich ist, ist es in Bremen nur knapp jede fünfte –zwischen 2021 und 2025 sank der Anteil hier um 2,9 Prozent.
schiedlichen Qualitätsstufen an. „Ein Gramm kostet zwischen 8,50 Euro und 11,50 Euro“, erklärt Mely. Dies sei kaum teurer als auf dem Schwarzmarkt.
Der Verein zählt derzeit 130 Mitglieder, die meisten seien eher älteren Semesters. 20 weitere sollen noch aufgenommen werden. Dann ist vorerst Schluss. „Obwohl wir 500 Mitglieder aufnehmen dürften“, stellt Mely klar. Zuvor sollen allerdings die Anbaukapazitäten erweitert werden, damit alle Mitglieder zuverlässig versorgt werden können.
Und auch nur die Mitglieder: Eine Weitergabe an Dritte ist strengstens verboten. „Wir ach-
ten immer darauf, unser Cannabis ausschließlich an Vereinsmitglieder abzugeben und weisen auch auf der Verpackung darauf hin“, sagt Mely. Die Strafen für eine Weitergabe, kommerziellen Vertrieb oder andere Verstöße gegen die Auflagen sind hoch. „Laut KCanG können Geldbußen von bis zu 30.000 Euro verhängt werden“, erklärt Viezens. Bisher sei es jedoch zu keinen Verstößen gekommen. Hanse High würde die Bestimmungen des KCanG einhalten, so Viezens. Wie die Zukunft der Cannabis Social Clubs aussieht, ist allerdings offen. Die Bundesregierung hat festgelegt, dass das Gesetz nach 18 Monaten – zum
1. Oktober 2025 – evaluiert werden soll. Insbesondere aus der Unionsfraktion gab es immer wieder Stimmen, das Gesetz wieder rückgängig zu machen oder zumindest zu reformieren. Zu früh, findet Pascal Mely: „Es existieren noch nicht genügend Clubs und auch noch nicht lange genug, um die Folgen beurteilen zu können.“ Weniger bürokratischer Aufwand und mehr Klarheit in den Gesetzestexten wären für Mely allerdings wünschenswert. Große Änderungen für Hanse High erwartet er nicht: „Wir haben eine Lizenz für sieben Jahre erhalten und gehen davon aus, dass wir diese behalten, unabhängig von der Evaluation.“
„Viel Potenzial geht verloren, wird an dem Bild festgehalten, dass Männer in bestimmten Branchen immer die bessere Wahl sind“, bedauert die Gleichstellungsreferentin. Auch in Hinblick auf Vorbilder sei mehr Diversität eine Chance, alte Rollenbilder abzulösen: „Kinder entwickeln schon in ihren ersten Lebensjahren ein Bild von der Welt um sie herum – mit frauen- und männerdominierten Branchen. Dadurch ist die Frage, in welchen Bereich sie später gehen, nicht offen.“
Eine vollständige Veröffentlichung der Arbeitnehmerkammer findet sich im Internet unter arbeitnehmerkammer. de/downloads.
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Pascal Mely zwischen den Cannabis Pflanzen im Cannabis Social Club. Die rund einen Meter hohen Pflanzen werden in den kommenden Tag geerntet. Foto: Schlie
LAURA STACHE
Zwischen Pizza und Curry
SCHMECKT’S?
Der Restaurant-Test im Weser Report
Il Mestolo
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AMBIENTE
Es ist warm, die Sonne scheint, wir genießen das schöne Wetter im Außenbereich des Il Mestolo. Unter hohen Bäumen und großen Schirmen lässt es sich hier zwischen grünen Hecken trefflich aushalten – sogar der Lärm der Schwachhauser Heerstraße stört nicht sehr. Ansonsten sind die vielen Außentischchen schmucklos arrangiert. Im Erdgeschoss der Gründerzeitvilla hat sich aus unserer Sicht nicht viel verändert, seit das Restaurant vor rund einem Jahr im ehemaligen Papageno aufgemacht hat. Blassgelbe Wände, viel Stuck, Natursteinboden und festlich eingedeckt Tische machen den Charme des kleinen Lokals mit dem mittig angeordneten Tresen aus. Insgesamt wirkt das Interieur aber ein wenig in die Jahr gekommen und hier und da steht was zu viel herum, darunter auch eine leere Eistheke im Eingangsbereich.
ESSEN
GELDANLAGE
Trendthemen: Zukunft oder Hype?
der Karte für 12,90 Euro. So auch unsere Caprese, die als stattliches Gericht mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimetern auf den Tisch kommt (ja, wir haben tatsächlich immer ein Maßband dabei). Der knusprige Teig ist belegt mit einer fruchtigen Tomatensauce, aromatischen frischen Tomatenscheiben, mildem, zerlaufenem Büffelmozzarella und etwas Pesto – lecker. Generös beträufelt ist die Pizza zudem mit hochwertigem Olivenöl. Das hätte für uns auch etwas weniger sein dürfen, ist geschmacklich aber natürlich das i-Tüpfelchen. Da sich das Restaurant auf eine exotische Mischung aus italienischer und Sri-lankischer Küche spezialisiert hat, wählen wir als zweites Gericht den Sri
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Foto: Schlie
Es ist soweit: Das neue Ostmann Intratuin XXL
Gartencenter feiert Neueröffnung in Emden. Ab Donnerstag, den 21. August, lädt das Team von Ostmann Intratuin zu den Opening Days an der Württemberger Straße 12, 26723 Emden ein.
An den Opening Days vom 21. bis 31. August können sich die Kunden auf zahlreiche Eröffnungsangebote, Aktionen und spannende Einblicke freuen. Das Sortiment des neuen Gartencenters umfasst eine vielfältige Auswahl an Pflanzen, Gartenmöbeln,
Dekorationsartikeln und allem, was das Gärtnerherz höherschlagen lässt.
„Wir freuen uns sehr, in Emden einen neuen Standort zu eröffnen und unsere Leidenschaft für Garten und Natur mit den Menschen in der Region
zu teilen“, sagt Jan-Philipp Ostmann, Betriebsleiter Gartencenter Emden. „Wir möchten in Emden einen Ort schaffen, der nicht nur eine riesige Auswahl an Pflanzen bietet, sondern auch Inspiration und Erholung. Die Zusammenarbeit mit Intratuin ermöglicht es uns, einzigartige und exklusive Produkte anzubieten und unseren Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis zu bieten.“
Ostmann Intratuin lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Emden, Ostfriesland und der Region herzlich ein, diese neue inspirierende Gartenwelt zu entdecken. Eine große Besonderheit ist die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Regenwasserregeneration, Dachflächen vollständig mit PV und großzügigem Speicher, Ladestationen für Elektro Fahrzeuge (ab Sept 2025) sowie Verzicht auf fossile Energie. Die XXL Gewächs-
häuser werden ausschließlich über leistungsfähige Wärmepumpen beheizt.
Historie
Ostmann Intratuin mit seinen Gartencentern an den Standorten Visbek, Vechta, Wildeshausen, Stuhr, Bad Zwischenahn und Oldenburg steht für Qualität und eine aussergewöhnliche Angebotsvielfalt in Sachen Grün und Dekoration sowie einer über 70jährige gärtnerischer Fachkompetenz der Familie Ostmann und ihrer nunmehr knapp 250 engagierten Mitarbeiterin-
nen und Mitarbeiter. Mit dem neuen siebten Standort entsteht ein weiteres Erlebnis-Gartencenter im Norden Deutschlands.
Geführt wird das Unternehmen von Rainer und Elvira Ostmann in 2. Generation. Das Gartencenter in Emden leiten Jan-Philipp Ostmann und Mara Daniel zusammen mit Christoph Himmelbauer. Das neue Team freut sich ganz besonders hier in Emden eines der modernsten und schönsten Gartencenter der Intratuin Gruppe präsentieren zu können.
Daten und Fakten zum Standort Emden:
· Württemberger Straße 12, 26723 Emden
· Mitarbeitende: 45
· Verkaufsfläche: ca. 10.000 m²
· Sortimente: Blumen und Pflanzen, Dekoration, Gartenbedarf und -geräte, Dünger, Saatgut, Intratuin Tierabteilung, Grills, Gartenmöbel sowie alles für Haus und Garten.
· Besonderes: Restaurant mit saisonalen Angeboten sowie Outdoor und Indoor Spieleland (ab Sept 2025)
Der etwa sechs Jahre alte Husky Ghost kam im März als Abgabetier ins Tierheim, da seine Besitzerin ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte.
Anfangs zeigte sich Ghost etwas schüchtern und zurückhaltend. Doch mit der Zeit hat er sich wunderbar eingelebt, ist aufgetaut und genießt die Zuwendung seiner Pfleger in vollen Zügen. Besonders liebt er lange Spaziergänge, bei denen er nicht nur seine Umgebung erkundet, sondern auch mit Begeisterung Neues lernt. Ghost ist ein intelligenter, aufmerksamer Begleiter, der Spaß daran hat, gefordert und gefördert zu werden. Für Ghost wird eine liebevolle Familie gesucht, die ihn rassegerecht auslasten kann und ihm ein aktives Leben bietet. Ein eingezäunter Garten, in dem er nach Herzenslust toben und spielen kann, wäre für ihn ein kleines Paradies.
Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos zu Öffnungen und Tieren gibt es unter Telefon 35 11 33 und bremer-tierschutzverein.de mb
Hobbyimker gesucht
WALLE - Vom 1. bis 30. September verwandelt sich das Walle-Center in eine faszinierende Erlebniswelt rund um die Bienen. Die interaktive Ausstellung „BEE happy“ lädt Groß und Klein ein, mehr über die Bedeutung der fleißigen Insekten zu erfahren. Begleitend zur Ausstellung sucht das Walle-Center Hobbyimker aus der Region, die ihre Produkte während der Ausstel-
lungszeit präsentieren und verkaufen möchten. Ob Honig, Wachsprodukte oder andere Imkereierzeugnisse – die Ausstellung bietet die perfekte Bühne, um einem breiten Publikum die Vielfalt und Qualität regionaler Imkerprodukte näherzubringen. Interessierte Hobbyimker können sich ab sofort im Center Management unter Telefon 0421-388 84 31 melden. WR
Alke Rockmann (v. l.) vom Klimaquartier Gröpelingen mit Bausenatorin Özlem Ünsal, Energie-Konsenz-Geschäftsführer
und Klimaschutzsenatorin Kathrin Moosdorf mit der Anerkennungsurkunde für das Klimaquartier von Bundesministerin
„Ein buntes, vielfältiges Quartier“
Das Klimaquartier Gröpelingen ist in die zweite Halbzeit gestartet/ Heute: „Mural City Fest“
MARTIN BOLLMANN
Seit 2023 informiert das Klimaquartier Gröpelingen mit Veranstaltungen, Beratung und oft niedrigschwelligen Mitmachangeboten zu Klima-
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Was sind die Vorteile von Glasfaser?
Die ak tuellen Standards DSL und VDSL ermöglichen in der Regel eine Über tragungsrate bis zu 250 Mbit/s¹. Veraltete Kupferkabel auf den letzten Metern führen jedoch of t zu Geschwindigkeitseinbrüchen
Bei Glasfaser hingegen werden Daten über Glasfaserkabel stabil und mit Geschwindigkeiten bis zu 1.000 Mbit/s¹ übertragen So kommen die Datenpakete auch wirklich schnell genug beim Nutzer an
Denn ein stabiles und schnelles Netz ist für internetbasier tes Fernsehen wie z. B. für ZuhauseT V³, wichtiger denn je
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schutzthemen im Quartier. Anlässlich der Projekthalbzeit besuchten Bausenatorin Özlem Ünsal und Klimschutzsenatorin Kathrin Moosdorf den Klimaladen an der Liegnitzstraße 26.
„Gröpelingen ist ein ganz besonderer Stadtteil mit vielen Potenzialen“, sagte Bausenatorin Ünsal. Beim Projekt des Klimaquartiers Gröpelingen würden dabei Klimaschutz und Quartiersentwicklung in den Fokus gestellt. „Dabei kann man klimapolitische Fragen aber nicht ohne sozialpolitische Fragen diskutieren und muss auch an die Akteure vor Ort denken, die das Rückgrat des Projektes sind“, so Ünsal. Zugleich lobte sie die gute Zusammenarbeit mit EnergieKonsenz, Moosdorf und Akteuren vor Ort mit denen man schon einiges erreicht habe. Allerdings: „Halbzeit bedeutet auch, dass wir bis 2027 noch einiges zu tun
haben“, so die Senatorin.
„Gröpelingen ist ein sehr buntes, vielfältiges Quartier und das Klimaquartier bietet hier ein sehr gutes Ankerangebot und viele niedrigschwellige Angebote – man kommt miteinander in Kontakt“, zeigte sich Moosdorf zufrieden. „Der Klimawandel macht sich bemerkbar“, sagte Moosdorf und da brauche es neben Wärme-, Energie- sowie Verkehrswende eben auch das Engagement vor Ort. Um den Stadtteil resillenter zu machen spiele auch das Thema Versiegelung, Sanierung und Anpassung an den Klimawandel eine große Rolle, so die Senatorin. Zugleich freute sich Moosdorf, dass das Klimaquartier als eines von bundesweit 18 Klimaquartieren ausgezeichnet wurde. Zum Start in die zweite Halbzeit gab es in den vergangenen Tagen bereits verschiedene Angebote für die Anwohner. Auch
am heutigen Sonnabend wird in der Zeit von 13 bis 18 Uhr eine Upcycling-Ausstellung im Kunstkiosk (Bromberger Straße 88) gezeigt. Zur gleichen Zeit findet dort auch das „Mural City Fest“ unter dem Motto „Beauty of Nature“ statt. Außerdem wird von 14 bis 18 Uhr das Klima- und Umweltwochenfest mit den Young Diamonds auf der Erlebnisfarm Ohlenhof (Maria-Krüger-Straße 90) gefeiert. Weitere Veranstaltungen gibt es am Sonntag, 24. August: Unter dem Titel „Solarenergie – Entdecke die Kraft der Sonne“ steht von 11 bis 18 Uhr eine Veranstaltung im Bürgerhaus Oslebshausen (Am Nonnenberg 40). Von 15 bis 17 Uhr gibt es eine Kleidertauschparty im Klimaquartier (Liegnitzstraße 43) und von 15.30 bis 19 Uhr kann man uim Bürgerhaus Oslebshausen „Energie spielend entdecken“.
Sommerfest beim Bürgerhaus
Das gesamte Gelände wird mit vielen Stationen belebt
Auch dieses Jahr öffnet das Bürgerhaus Oslebshausen (Am Nonnenberg 40) wieder seine Pforten für alle Altersgruppen. Am heutigen Sonnabend beginnt um 19 Uhr das „Soft-Opening“ am Getränkewagen vor dem Haus. Bei einer knackigen Bratwurst und anregenden Gesprächen kann man sich dabei auf das Sommerfest am Sonntag einstellen.
Am Sonntag, 24. August, um 11 Uhr eröffnet der Shantychor Grambke das Fest mit ihrem beliebten Repertoire an Seemannsliedern. Um die Mittagszeit beleben die Kinder der Driton Dance School die Bühne und zeigen, was sie können. Bestimmt darf mitgetanzt werden. Der Nachmittag gehört den Kratzbüsten, der Senioren-Theatergruppe des Bürgerhauses, die Auszüge ihres neuen Stückes zum Besten geben. Das gesamte Gelände wird mit vielen Stationen belebt: Ponyreiten, Hüpfburg, Kinderwildnis mit dem Bauwagen und Stockbrotbacken, Kinder Tattoos, Kinderschminken und einem Spielezelt. Der beliebte Kreativpavillon mit dem Künstler Kevin Omm ist wieder dabei. Man kann tolle Maltechniken erlernen und die Kunstwerke für eine Ausstellung im Bürgerhaus prämieren lassen. Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt. Es wird ein Café mit Kaffee, Tee und Kuchen angeboten. Es gibt Bratwurst und Pommes unter dem Vordach des Bürgerhauses. Man kann also eine tollen Familientag erleben. mb
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Dienstag Ruhetag
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Martin Grocholl
Klara Geywitz. Foto: Bollmann
Husky Ghost ist seit März im Dorf der Tiere. Foto: pv
„Zu Tisch!“ – das Picknick zieht um
Heute wird das Überseetor für ein Straßenfest gesperrt / Abendprogramm mit Musik
Unter dem Motto „Zu Tisch!“ werden heute 50 Picknick- und Aktionstische in der Überseestadt aufgebaut. In diesem Jahr zieht das große Picknick um –die Tische werden diesmal im Überseetor aufgebaut. Am heutigen Sonnabend wird das Überseetor – von der Ecke Konsul-Smidt-Straße bis Überseetor 21 (Höhe Haus der Familie) –beidseitig für das Straßenfest gesperrt.
Von 16 bis 19 Uhr sind alle eingeladen – ob Nachbarn, Vereine, Firmen, das Sprachcafé oder die Gartengruppe – kostenfrei Platz zu nehmen, um gemeinsam zu picknicken, Angebote vorzustellen, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu basteln oder alles zu tun, was Freude macht, bewegt oder zum Austausch anregt. Von 19 bis 21 Uhr erwartet Besucher zudem ein gemütliches Abendprogramm mit Musik.
Eröffnet wird das Fest um 16 Uhr von Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration. Kurz danach – gegen 16.15 Uhr – sind alle zum traditionellen Gruppenfoto eingeladen. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf ein buntes, fröhliches Miteinander freuen – mit vielen neuen und bekannten Nachbarn, Akteuren, Vereinen und Initiativen aus dem Quartier. Das Programm ist vielfältig:
• gemeinsamer Musik-Jam mit abaloud
• Lego-Rollstuhlrampe bauen mit der LAG Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen
Eine traumhafte Kulisse mit Blick aufs Wasser und exzellente Musik, das bietet „Dixieland, Jazz & Swing am Lesumhafen“ – und das schon zum zehnten
Mal. Am kommenden Wochenende, vom 29. bis 31. August,
ARBEITSMARKT
Dieses Wochenende:
• ein „Wunderessen“ mit dem Hafenmuseum
• Pizza und Getränke von Joni’s Pizza – dem Pop-up auf der Überseewiese
• das beliebte Social-Deduction-Spiel „Blood on the Clocktower“ spielen
• Waller Geschichten hören und sehen mit der Quartiersmeisterei Walle
• Bücher tauschen mit der Klimazone Findorff
• Kunstaktionen mit dem KreativCafé, dem Mobilen Atelier und der Kinderkunstwerkstatt Überseestadt
• … und vieles mehr
Ziel ist es, zusammenzukommen und die Straße – an diesem Tag frei von Posern, Rasern und Verkehr – zu nutzen, um zu spie-
len, draußen zu sein, zu tanzen und einen entspannten Tag inmitten der Nachbarschaft zu verbringen.
Zum Tanzen laden neben abaloud noch drei weitere Bands ein:
17 und 18.15 Uhr (jeweils etwa 30 Minuten): Oriental Duo – David Niedermayer (Oud) und Bahadir Oflaz (Darbuka) entführen die Besucher auf eine musikalische Reise in die Klangwelten Arabiens und der Türkei. Zwischen traditionellen Stücken und neu interpretierten Kompositionen gibt es magische Klänge und verträumte Melodien.
19 Uhr bis gegen 19.30 Uhr: Young Diamonds – Die drei 16-jährigen Musikerinnen Ne-
Ein Feuerwerk zum Geburtstag
wird der Lesumhafen wieder Ort für Musikliebhaber und Genießer, wenn Trompeten, Klarinetten, Posaunen, Klavier oder Kontrabass ihre Soli darbieten, Gesang und Melodie verschmelzen und der
Jobmesse im Messezentrum
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Am 23. und 24. August findet die Jobmesse Bremen 2025 im Messezentrum an der Bürgerweide statt. Auf der Jobmesse ist eine Vielzahl von Branchen vertreten. Vom Handwerk über die Industrie bis hin zum Dienstleistungssektor ist alles dabei. Die Unternehmen präsentieren sich nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als Ausbildungsbetriebe. Für viele junge Menschen ist das eine große Chance, in diesem Jahr doch noch einen Ausbildungsplatz zu finden. Im persönlichen Kontakt kann man Personalchefs durch einen guten Auftritt von sich überzeugen. Man kann Fragen stellen, die online vielleicht nicht beantwortet würden. Und wie kann man die Jobmesse bestmöglich für sich nutzen? Gute Vorbereitung ist der Schlüssel. Am besten informiert man sich im Vorfeld online über die Unternehmen und Ausbildungsberufe, für die man sich interessiert und spricht dann mutig die Firmenvertreter und -vertreterinnen am Messestand an. Viele Betriebe suchen auch jetzt noch händeringend Nachwuchskräfte und schätzen ganz besonders Bewerber, die Initiative zeigen. Mehr Infos unter jobmessen. de/de/bremen
Premiere für das „Spiegelbild“
Das Tanztheaterstück „Spiegelbild“ feiert am heutigen Sonnabend, 23. August, um 18 Uhr Premiere im Theater 11 (Faulenstraße 44-46).
Was spiegelt und vermittelt den Menschen ihr Spiegelbild?
Welche Einflüsse übt die Gesellschaft auf jede(n) einzelne(n) aus und welche Rolle spielen Mythen in der heutigen Zeit? Choreografin
Natalie Baron und Regisseurin
Varvara Kuporova, die bereits erfolgreich die Produktion „Lebenslinien“ am Theater 11
entwickelten, zeigen mit „Spiegelbild“ eine choreografische Inszenierung über das eigene Ich. Die Jugendgruppe und das Team des Theater 11 haben „Spiegelbild“ gemeinsam mit persönlicher Auseinandersetzung, Kreativität und Mut zur Selbsterforschung entwickelt. Entstanden ist ein Tanztheaterstück für Menschen ab zwölf Jahren. Karten zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) gibt es auf theater11.de oder per Mail an tickets@theater11.de WR
Gruppenfoto beim Überseefest im vergangenen Jahr. Heute heißt es in der Überseestadt wieder „Zu Tisch!“ beim gemeinsamen Picknick. Foto: pv
Abbildung zeigt Sonderausstattungen.
mara, RD-Brave und Davina lernten sich 2022 in einem HipHop-Workshop kennen. Ihre Musik sendet klare Botschaften: gegen Rassismus, gegen Diskriminierung, für Zusammenhalt. Ihr genreübergreifender, direkter Sound wurde bereits mehrfach mit dem Bremer Jugendpreis ausgezeichnet.
19.30 Uhr bis gegen 21 Uhr: Original Nhyira ba – Daniel lädt zum Tanzen und Feiern auf der Straße ein.
Organisiert wird das Picknick vom Quartierstreff Jetzt Hier –einem Projekt von Kultur Vor Ort e. V., gefördert von der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration. Für das Picknick stellt der Verein 50 Bierzeltgarnituren bereit. mb
GmbH, Lilienthalallee 26, 80939 München. Stand 08/2025. Alle Preise inkl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Ist der Darlehensnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsabschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht. Nach den Darlehensbedingungen besteht die Verpflichtung, für das Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung abzuschließen.
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Rhythmus des Schlagzeugs in die Beine fährt. Los geht es am Freitag, 29. August, gegen 17 Uhr, mit den „Rootbirds“, die die „Goldenen 20er“erwecken wollen. Rund 60 Bands, Musiker aus
16 Ländern, werden auf der Bühne stehen – bei freiem Eintritt. Zum Geburtstag ist am Samstagabend, etwa zwischen 22 und 23 Uhr, ein Feuerwerk zu erleben. Infos: weserevents.de . as WESER REPORT
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In Zeiten steigender Energiepreise und wachsenden Umwelbewusstseins wird die energetische Sanierung von Hausfassaden zu einer immer wichtigeren Maßnahme für Hausbesitzer. Durch eine solche Sanierung können nicht nur die Energieeffizienz eines Gebäudes gesteigert, sondern auch Heizkosten gesenkt und der CO2-Ausstoß reduziert werden. Dass umweltbewusst und designstark sich nicht ausschließen, zeigen innovative Fassadensysteme.
Premium-Hersteller verwenden schlag- und bruchfestes Polyester Fiberglas – voll recyclebar, frei von Schadstoffen wie Asbest, Halogen und Cadmium. Zudem überzeugt ihr Fassadenprogramm durch eine große Farbauswahl, verschiedene Oberflächenstrukturen und Formate, die Hausbesitzer individuell kombinieren können.
Thema: Sanieren & Renovieren
Eine fachgerechte energetische Sanierung der Hausfassade beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die in Kombination eine optimale Wirkung erzielen. Dazu gehören unter anderem die Dämmung der Außenwände, der Einbau hoch-
Ansprechender Schutz für das Haus: Mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade sieht das Eigenheim nicht nur gut aus – die Konstruktion schützt das Mauerwerk zudem vor Witterungseinflüssen. Foto: HLC/Zierer Fassaden
wertiger Fenster und Türen sowie die Verwendung von wärmedämmenden Materialien für die Fassadenverkleidung. Qualitätsanbieter haben den Zeitgeist schon längst erkannt – denn vor allem die vorgehängte, hinterlüftete Fassade erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Hausbesitzern. Diese innovative Bauweise ermöglicht nicht nur eine optimale Wärme-
dämmung, sondern auch eine ansprechende Gestaltung der Fassade. Die hinterlüftete Konstruktion sorgt zudem für einen kontinuierlichen Luftaustausch, der Schimmelbildung vorbeugt und die Lebensdauer der Fassade verlängert.
Experten betonen die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung bei einer Sanierung der Hausfassade. Eine sorgfäl-
tige Analyse des Gebäudes wird deshalb jedem Projekt voran gestellt, um individuell angepasste Lösungen zu finden. So gehen Hausbesitzer nicht nur einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft, sie steigern auch den Wohnkomfort und den Wert ihrer Immobilie. Weitere Information im Fachhandel sowie unter www. zierer.de im Internet.
Moderne Fenster: Ein Plus für den Hitzeschutz
Nicht nur im Winter und beim Heizen spielt die Fensterqualität eine Rolle – auch im Sommer können gut isolierte Fenster einen Unterschied machen. Denn was im Winter die Wärme drinnen hält, hält im Sommer die Hitze draußen. Der Umstieg auf moderne, dreifach verglaste Dachfenster kann sich also auch für den Hitzeschutz lohnen. So lassen sich in Kombination mit außenliegendem Sonnenschutz Tempe-
raturunterschiede von bis zu 9 Grad erzielen – aus tropischen 35 Grad werden erträgliche 26 Grad Raumtemperatur. Verband Fenster + Fassade (VFF)-Geschäftsführer Frank Lange erklärt: „Viele Verbraucher denken
beim Thema Fenster vor allem an Wärmeschutz im Winter. Dabei leisten moderne Fenster auch einen wichtigen Beitrag zum Hitzeschutz im Sommer. Gerade in Dachgeschossen macht sich das spürbar bemerkbar.“
Immobilienpreise steigen
Der Immobilienmarkt in Norddeutschland zieht wieder an. Laut einer aktuellen Analyse des Immobilienportals Immowelt, in der die durchschnittlchen Angebotspreise von Bestandswohnungen mit 75 Quadratmeter, drei Zimmern, Baujahr 1990er Jahre und im ersten Stock gelegen ausgewertet wurden, stiegen die Preise in fast allen norddeutschen Städten und Kreisen innerhalb eines Jahres – in Bremen sogar deutlich um 8,5 Prozent.
Mit aktuell durchschnittlich 3.148 Euro pro Quadratmeter bleibt die Hansestadt im Vergleich zu Hamburg (5.949 Euro) zwar deutlich günstiger, zählt aber zu den dynamischsten Wohnungsmärkten der Region. Das liegt laut Immowelt auch am vergleichsweise niedrigen Preisniveau der Stadt, die somit trotz gestiegener Zinsen für viele Käufer attraktiv bleibt. Auch andere Großstädte wie Rostock (+9,9
SO WOHNEN WIR
Prozent) und Braunschweig (+9,7 Prozent) verzeichnen kräftige Anstiege, während Hamburg (+4,6 Prozent) und Hannover (+4,4 Prozent) moderater zulegen. Einzige Ausnahme im Norden ist Kiel, wo die Preise minimal um 0,5 Prozent nachgaben. „Inzwischen scheinen sich Käufer zunehmend an das neue Zinsniveau zu gewöhnen und die steigende Nachfrage lässt die Immobilienpreise in nahezu allen Regionen Norddeutschlands anziehen“, sagt Immowelt Geschäftsführer Robert Wagner.
Trotz der jüngsten Zuwächse liegen die Preise vielerorts noch unter dem Niveau des Immobilienbooms 2022: In Bremen beträgt der Abstand zum damaligen Höchststand minus 4,5 Prozent, in Hamburg sogar minus 7,7 Prozent. Für Käufer bedeutet das: Der Markt ist teurer als vor einem Jahr, bleibt aber günstiger als zu Boomzeiten. WR
Nachgefragt bei Horst Ste en
Che rainer Werder Bremen
Wenn Sie sich spontan für ein neues
Zuhause entscheiden müssten: Worauf legen Sie besonderen Wert?
Da fällt mir vor allem ein großes Wohnzimmer ein, das ist mir immer wichtig.
Lieber im Zentrum, am Stadtrand oder auf dem Land?
Gerne in der Nähe des Zentrums.
... mit Garten und / oder Garage?
Mit Garten und Garage!
Und wen hätten Sie gern als Nachbarn?
soll in sieben Abschnitten saniert werden.
Ein
„Juwel“ wird
umgebaut
Espabau saniert den denkmalgeschützten Breitenbachhof in sieben Bauabschnitten
Meine jetzigen Nachbarn sind völlig in Ordnung, die würde ich nicht tauschen. (lacht)
Als „Juwel“ werde der Breitenbachhof von Bewohnern bezeichnet, erklärt Espabau-Vorstand Ralf Lindemann nicht ohne Stolz. Denn die 1919 eingeweihte Anlage ist seitdem im Bestand der Wohnungsbaugesellschaft. Allerdings befänden sich die Gebäude mittlerweile in einem nicht mehr zufriedenstellenden Zustand, räumt Lindemann unumwunden ein. Doch das ändert sich: In insgesamt sieben Bauabschnitten wird der unter Denkmalschutz stehende Breitenbachhof in den kommenden Jahren saniert. Dafür dürfte die Wohnungsbaugesellschaft 15 Millionen Euro in die Herrichtung der gesamten Anlage stecken.
Der Gebäudekomplex Breitenbachhof setzte schon bei seiner Fertigstellung städtebauliche
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Akzente. Während bundesweit große Mietskasernen entstanden, setze man in der Hansestadt diesem Trend das Bremer Haus entgegen. Diese Reihenhäuser waren in der damaligen Wohnungsnot allerdings für die Eisenbahner unerschwinglich, die im Rahmen der Errichtung des Gröpelinger Verschiebebahnhofs dringend im Stadtteil benötigt wurden.
Vor diesem Hintergrund startete der damalige „Eisenbahn Spar- und Bauverein Bremen eG“ (heute: Espabau) den Bau des Wohnkomplexes, der nach dem damaligen preußischen Minister Paul von Breitenbach benannt wurde. In einer freundlich gestalteten Wohnanlage entstanden so 142 gut ausgestattete Wohnungen für Eisenbahner und deren
Familien. Das Juwel steht seit 1978 teilweise unter Denkmalschutz. Besucht man heute die Wohnanlage, begegnet einem bröckelnder Putz. Die eigentliche Bausubstanz ist aber gut und solide und nach einer Sanierung wieder fit für die kommenden hundert Jahre, ist sich Lindemann sicher. Aus diesem Grunde saniert die Espabau den gesamten Komplex. Den Anfang macht der Mittelbau, die so genannte Nase, die in den Innenhof hineinragt und barrierefrei umgebaut wird, damit auch senioren- und behindertengerechte Wohnungen entstehen können. Zudem sollen die Dachflächen mit ihren 5.500 Quadratmeter Ziegelflächen erneuert, wärmegedämmt und ausgebaut wer-
den, um neuen Wohnraum entstehen zu lassen, erläutert der Architekt Thomas Grotz. Auch die erst in den 1990-er Jahren eingebauten Kunststofffenster werden entfernt und durch früher verwandte Holzfenster ersetzt. In Absprache mit dem Denkmalschutz werden auch die Schornsteine saniert und teilweise abgebaut, denn die Wohnanlage soll künftig an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Von der umfassenden Sanierung begeistert ist auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die Dachdecker- und Klempnerarbeiten in einem ersten Schritt mit 60.000 Euro unterstützt. Dabei handelt es sich um Mittel von privaten Spendern und Lotterie-Erträgen, betont Wolfram Selber von der DSD. mb
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Der in die Jahre gekommene und unter teilweise Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex Breitenbachhof
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Zwei „Kisten“ in der Emmastraße
In der „alten“ Emmastraße, die von der H.-H.-Meier-Allee zur Schwachhauser Heerstraße führt, stehen zwei ungewöhnliche Häuser (Nummer 258 und 260). Die beiden zweigeschossigen Flachdachgebäude errichtete Dr.-Ing. Friedrich Wilms für sich und den Arzt Dr. med. Erich Fertig im Stil des Neuen Bauens.
Serie Bremer
Diese ab 1925 erfolgreiche Richtung wurde geprägt durch Walter Gropius (1926 Bauhaus-Gebäude in Dessau), die Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Bauten des Otto Haeselers in Celle und andere. Doch der Einfluss auf den Wohnungsbau in Bremen blieb gering, da die Ablehnung der „Kisten“ in der Hansestadt groß war.
BAUTEN
von Peter Kurze
Bei der 1933 gebildeten Nazi-Regierung war das Neue Bauen sowie das Bauhaus als „Kulturbolschewismus“ geächtet. Einige Architekten verlegten ihren Schwerpunkt auf den Industriebau, weil sie dort mit dem modernen Bauen unbehelligt weitermachen konnten. Die Nazis akzeptierten vermutlich aus Unkenntnis die sachlichen Werkshallen und Verwaltungsbauten, wie sie in Bremen durch den Hamburger Architekten Rudolf Lodders für Borgward in Hastedt und Sebaldsbrück entstanden. Hier lobten die Nazis auf einmal das Neue Bauen als „Schönheit der Technik“.
Besonderes Wohnen nimmt Formen an
Das Wohnraumangebot im Tabakquartier wächst weiter: Mit den drei Gebäuden Lux, Alva und Peer entstehen derzeit im Zentrum des Quartiers drei Neubauten mit 80 Wohnungen. Alle drei bieten unterschiedliche Wohnformen. Im Gebäude Lux entstehen die 24 Mietwohnungen der Johanniter-UnfallHilfe. Diese bieten eine ganz neue Form des Wohnens für Ältere – mit einem Fokus auf Gemeinschaft und Aktivität. Alle Wohnungen sind mit einem Johanniter-Notrufsystem ausgestattet. Zudem profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner von Unterstützungsund Beratungsangeboten, die flexibel
gebucht werden können. Das Konzept fördert gezielt soziale Kontakte, um Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen nicht nur gut betreut, sondern auch eingebunden sein – in die Gemeinschaft des Hauses und des Quartiers“, betont Christian Dieckhöfer, Regionalvorstand der JohanniterUnfall-Hilfe. Im mittleren Gebäude Peer wird es 26 öffentlich geförderte Wohnungen geben, Alva bietet 30 hochwertige Eigentumswohnungen. Bauherr ist die Firma Justus Grosse, die mit dem Generalunternehmer Köster GmbH die drei Gebäude realisiert. Sie sind Teil des Ensembles „Wohnen am Park“. Der auf 20.000 Quadratmetern geplante Park wird sich ebenfalls im Zentrum des Tabakquartiers befinden. Auch alter Baumbestand konnte dafür erhalten werden. Die drei neuen Gebäude erfüllen den so genannten QNG-Standard, das höchste Zertifikat für nachhaltige Bauweise. Wie bei allen Neubauten im Quartier wird die Wärmeversorgung nahezu CO2-neutral möglich sein durch die Nutzung der Abwärme des Abwassers.
Die Namen der Gebäude sind übrigens Teil des Geschichte des Tabakquartiers: Lux, Alva und Peer sind Zigarettenmarken, die in der Martin Brinkmann Zigarettenfabrik produziert wurden.
Rückgabeprotokoll bindend
werden. In dieser Woche wurde Richtfest gefeiert.
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MehrerfahrenSieunter goldbeck.de/bremen
Insgesamt Investiert das Unternehmen Justus Grosse rund 35 Millionen Euro in die Projekte. rf
Die Vermieter einer Wohnung klagten gegen eine Mieterin auf Zahlung mehrerer nicht geleisteter Mieten. Die hatte die Mieterin einbehalten, weil die Wohnung ihrer Ansicht nach bis zu ihrem Auszug mangelhaft gewesen sei. Doch während des Rückgabeprozesses hatten beide Seiten ein Protokoll unterschrieben, in dem die Wohnung als mangelfrei bezeichnet wurde. Das Amtsgericht Hanau macht nach Auskunft der ARAG Experten allerdings deutlich: Wer unterschreibt, die Wohnung sei mangelfrei, kann später nichts anderes mehr behaupten. Die Frau wurde zur Zahlung der ausstehenden Miete verurteilt (Aktenzeichen: 32 C 37/24). Ein unterschriebenes Rückgabeprotokoll ist für Mieter bindend.
Das Gebäude Emmastraße 258 von 1930 ist eines der wenigen Bremer Wohnhäuser im Stil des Neuen Bauens.
Foto: Peter Kurze
Alva, Peer und Lux sollen im kommenden Jahr fertiggestellt
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Foto: Bilderbox
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