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Weser Report - West vom 15.03.2025

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SAMSTAG, 15. MÄRZ 2025

NR. 3747/55. JAHRGANG

„Gute Lösung gefunden“

Hoffen auf den Heimsieg

Musikalische Highlights

Sascha Aulepp über die Änderungen im Kita-Gesetz

Werder trifft heute auf Borussia Mönchengladbach

Mehr als 50 Konzerte in Bremen und umzu beim 36. Musikfest

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Schon 250.000 Lose verkauft Etwas mehr als das erste Drittel der diesjährigen Bürgerpark-Tombola ist herum. Zeit, um den ersten Meilenstein zu feiern. Kirsten Schneider (M.) aus Syke kaufte am Donnerstag das 250.000. Glücksbriefchen der Saison. Dafür wurde sie mit einem ganz besonderen Gewinn überrascht. Stefan Dorster (r.), Centermanager Weserpark, und Dietmar Hoppe (l.), Geschäftsführer der Bürgerpark-Tombola, überreichten einen Lostopf mit 250 bunten Glücksbriefchen sowie einen frühlingshaften Blumenstrauß. Die Bürgerpark-Tombola läuft noch bis zum 11. Mai. rl/Foto: Simone Tückmantel

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Die Gesundheit steht auf dem Spiel Bremer Krankenhäuser setzen zum Schutz der Angestellten private Sicherheitsdienste ein PHIL IPP BEHR BOM

Ausruhen und wieder zu Kräften kommen, sind eigentlich zwei der Grundpfeiler in Krankenhäusern. Dass es jedoch auch in Kliniken mal zu erhitzten Gemütern kommen kann, ist klar. In den vergangenen Jahren ist die verbale und körperliche Gewalt gegen medizinisches und pflegerisches Personal in Bremer Krankenhäusern immer weiter gestiegen, heißt es aus der Gesundheit Nord (Geno) und dem Diako. Um ihr Personal zu schützen, greifen die Klinken zu neuen Methoden. Seit dem 1. März ist die Sicherheitsfirma L’Unità Security ein Teil des auf Deeskalation beruhenden Sicherheitskonzeptes des Diakos. Auch in den Krankenhäusern der Geno wird auf private Unternehmen gesetzt. „Zudem bieten wir regelmä-

ßig Deeskalationstrainings und spezielle Schulungen für unser Personal an“, erklärt Karen Matiszick, Pressesprecherin der Geno. Selbstverteidigungskurse, Panikräume oder automatische Abriegelungen: Die Methoden, mit denen im Diako für Sicherheit gesorgt werden sollte, waren bereits breit gefächert, ausgereicht haben sie allerdings nicht. „Wir sehen leider keine andere Möglichkeit, als einen Sicherheitsdienst zu beauftragen, um unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Patienten zu schützen“, erklärt Markus Huber, Pflegedirektor im Diako. Die Sicherheitsfirma patrouilliere nicht durch die Gänge, stellt Huber klar, sondern sei in Notsituationen auf Abruf bereit. Im Gesundheitsressort ist man sich der steigenden Gewalt in Krankenhäusern bewusst. Insbesondere

Gütesiegel für das Focke-Museum Im Rahmen der Jahrestagung des Museumsverbands Niedersachsen-Bremen hat das Focke-Museum zum zweiten Mal das Museumsgütegiegel erhalten. Die verantwortliche Kommission lobte in der Zertifizierung unter

anderem das innovative Konzept für die neue Sammlungsausstellung sowie die vorbildliche Arbeit mit der diversen Stadtgesellschaft. Insgesamt zwölf Monate arbeitete das Museum auf die Zertifizierung hin, welche bis 2033 gültig ist. pb

in der Notaufnahme komme es am häufigsten zu Gewaltausbrüchen. Kristin Viezens, Pressesprecherin des Gesundheitsressorts, bestätigt, dass sich die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren verschlechtert hat: „Gewalt gegen das Personal im Gesundheitswesen ist nicht zu tolerieren und muss strafrechtlich verfolgt werden.“ Durch eine Gesetzesänderung von 2020 stehe Klinikpersonal seitdem unter dem Strafrechtsschutz. Konkret bedeute dies, dass Angriffe auf diese Berufsgruppen als schwerer Fall gewertet werden und damit eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vom Gericht verhängt werden könne. Diako und Geno finanzieren die Sicherheitsdienste aus eigener Tasche. Für das Diako liegen die Kosten im sechsstelligen Bereich. Huber kritisiert, dass es dafür keine Refi-

nanzierung gibt. Dabei müsse, so Viezens, beachtet werden, dass Bremen für die Investitionskosten der Klinken aufkommen müsse, die Krankenkassen für das laufende Geschäft. Eine solche Finanzierung sei dementsprechend nicht vorgesehen. Der Senat sehe allerdings dringenden Handlungsbedarf, Patientinnen und Patienten besser in die richtigen Versorgungsstrukturen zu steuern. Durch die Schaffung von Notfallzentren, die außerhalb der regulären Sprechstunden als Anlaufstelle für ambulante Fälle dienen, könnten Notaufnahmen entlastet werden. Dadurch könne sich die Anzahl der Stresssituationen verringern, in denen es zu Gewalt kommt, schließt Viezens. Dafür benötige es allerdings eine Reform auf Bundesebene und der Ball dafür liege bei der neuen Bundesregierung.

Kritik an Bremer Klimapolitik Die großen Bremer Umwelt- und Mobilitätsverbände ADFC, BUND und der Nabu kritisieren den klimapolitischen Stillstand in Bremen. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Verbände konsequenteres Handeln für den

Klimaschutz im Interesse der nächsten Generationen. Bremen solle sich zudem auf Bundesebene dafür einsetzen, dass das geplante Sondervermögen explizit auch für Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt werden könne. pb

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