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SAMSTAG, 30. NOVEMBER 2024
NR. 3732/54. JAHRGANG
Sicherheit für Frauen
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Roncalli gastiert erneut
Oliver Beckmann initiierte das Not-Taxi für nächtliche Fahrten
Auftakt der WESER REPORT Verschenke-Aktion
Zirkusdirektor und Grafiker Bernhard Paul besuchte im Vorfeld die Kunsthalle Bremen
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WEST
Ämter bleiben geschlossen Aufgrund einer seit Langem geplanten IT-Umstellung bleiben die Bürger-Service-Center Mitte, Nord und Stresemannstraße bis Mittwoch geschlossen. Betroffen sind auch die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle. Ab dem 5. Dezember haben die Ämter wieder auf. pb
Viele Schwimmbäder heute zu Die Hallenbäder im Stadtgebiet sind heute wegen einer betriebsinternen Veranstaltung nicht wie gewohnt geöffnet. Das Südbad, Hallenbad Huchting, OTe-Bad, Schloßparkbad und Hansewasser Hallenbad bleiben geschlossen. Mehr Informationen auf bremer-baeder.de pb
Neue Öffnungszeiten Wer sich von der BSAG vor Ort beraten lassen will, muss ab dem 2. Dezember auf neue Öffnungszeiten achten. Das Kundencenter Domsheide hat künftig montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 16 Uhr. Öffnungszeiten weiterer Filialen unter bsag.de. pb Anzeige
Hier schlägt das
Die Mietwohnungen der Vonovia In der Wisch sind gegenwärtig kaum zu erreichen. Der Gehweg wurde aufgenommen und keine alternative Zuwegung für die Bewohner eingerichtet. Foto: Bollmann
Vom Fluchtweg abgeschnitten Mieter im Regen stehen gelassen: Gehweg vor dem Haus wurde kurzerhand beseitigt M A RT IN BOL L M A N N
Die Mieter der Vonovia mochten ihren Augen kaum trauen: Ohne vernünftige Ankündigung wurde der Gehweg vor mehreren Mehrparteienhäusern In der Wisch entfernt und der Zugang zu den Wohnhäusern fast unmöglich gemacht. Vor allem gehbeeinträchtigte Personen können seitdem ihre Wohnungen nicht mehr verlassen und sind auf fremde Hilfe angewiesen. Weder die Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken sind organisiert, noch notwendige Arzt- oder Therapiebesuche. Die Bewohner sind verzweifelt. Die Rentnerin Anke Meyer erklärt: „Ich wohne schon ziemlich lange alleine und organisiere meinen Alltag selbstständig.“ Mit der
jetzigen Situation fühlt sie sich ganz schlecht: „Das andere so über meine Selbstständigkeit entscheiden, ist schlimm. Meine Freundin hat für mich eingekauft, damit ich über die Runden komme“, erzählt die Rentnerin. Andere medizinische Anwendungen habe sie abgesagt, da sie das Haus nicht allein verlassen kann. Für einen Arztbesuch habe sie ein Nachbar zum befestigten Weg getragen und dann ihren Rollator nachgeholt. Wie ihr geht es aber auch noch anderen Bewohnenern der Häuser, wie etwa zwei weiteren Mietern, die auf Rollatoren angewiesen sind und einer Rollstuhlfahrerin, die ebenfalls im Haus festsitzt. Trotz der Zusage, dass der Zugang zu den Häusern zeitweise durch Bohlen wieder gesichert wer-
dem Baustellenbereich nicht immer ganz einfach, es war aber während der Arbeiten jederzeit möglich, die Hauseingänge zu erreichen“, erklärt dagegen Olaf Frei aus der Vonovia-Pressestelle in Bochum. Zudem seien die Mieter am 6. November mit Aushängen in den Treppenfluren auf anstehende Pflastermaßnahmen hingewiesen worden. Mit der Baumaßnahme versuche die Vonovia Probleme mit der Verkehrssicherheit mit Investitionen im fünfstelligen Bereich zu beseitigen, um den Mietern „wieder ein sicheres Gefühl beim Begehen der Zuwegung zu geben.“ Die Bewohnenden hoffen unterdessen, dass sie möglichst schnell wieder überhaupt eine intakte Zuwegung zu ihren Wohnungen bekommen.
Findorffs.
Besucherrekord in der City Einkaufs- und Gesundheitszentrum, Dienstleistung und Kultur. jan-reiners-center.de
de, wurde dieses nicht eingehalten. Die Bewohnenden stehen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Am Mittwoch hat zudem ein weiterer Nachbar versucht, eine Seniorin bis zum Gehweg zu stützen, konnte auf dem unebenen Grund aber nicht verhindern, dass die Seniorin einsackte, stürzte und mit dem Gesicht aufschlug. Sie zog sich dabei keine schwereren Verletzungen zu und konnte bei ihrem anschließenden Arztbesuch versorgt werden. Meyer zeigt sich unterdessen besorgt, was passiert, wenn Bewohnende einen Rettungswagen benötigen oder ein Brand ausbricht. Vom Fluchtweg sind die Bewohner dann schlichtweg abgeschnitten. „Natürlich ist die Zuwegung in
Treffpunkt der Findorffer.
Entgegen der Entwicklungen des Bundestrends bleibt die Passantenfrequenz in der Bremer City hoch. Das gab die City-Initiative bekannt. 2024 gab es zudem mehrere Besucherrekorde. Im Juni besuchten zum Beispiel laut City-Initiative
rund 1.72 Millionen Menschen die Bremer Innenstadt, so viele wie noch nie zuvor. Zum Vergleich: 2023 waren es noch 1.26 Millionen. Gezählt wird an den Standorten Am Wall, Obernstraße, Sögestraße und im Schnoor. pb
Jobcenter Finanzierung reicht aus Das Jobcenter Bremen muss arbeitspolitische Maßnahmen in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht mit Mitteln aus dem kommenden Jahr finanzieren. Die Umschichtung aus dem Verwaltungskostenbudget mit Ausga-
ben vor allem für Personal des Jobcenters in Höhe von 2,7 Millionen Euro reiche laut Arbeitssenatorin Claudia Schilling aus, um Finanzierungslücken zu schließen. Zudem wurden weniger Fördermittel beantragt als erwartet. pb