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SAMSTAG, 31. AUGUST 2024
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Halt St.-Jürgen-Straße zieht um Die Gleisanlagen an der Haltestelle St.-JürgenStraße werden von Montag, 2. September, bis einschließlich 20. September ersetzt. Die Arbeiten gehen werktags von 6 bis 22 Uhr. Auch teilweise Sperrungen sind geplant. Die Haltestelle zieht in die Straße Vor dem Steintor. mas
Binnenstadt Dialog in der Glocke Mitreden: Beim dritten Binnenstadt Dialog am 18. September in der Glocke geht es um „Alt wird neu? Wie erneuern und ergänzen wir nachhaltig den Bestand in der Innenstadt?“. Eine Anmeldung ist erforderlich unter binnenstadt.de/ mas binnenstadt-dialog
Noch freie Studienplätze Wer keinen Wunsch-Studienplatz an der Universität Bremen erhalten hat, findet vielleicht noch einen anderen: Zwischen 1. und 15. September besteht die Möglichkeit, sich für Bachelor- und wenige Masterstudiengänge einzuschreiben. Infos: uni-bremen.de/noch-freiestudienplaetze mas Anzeige
Hier schlägt das
Findorffs.
Innenstädte heizen sich im Sommer besonders auf. Ein Mittel des Hitzeaktionsplans, um es den Menschen in Bremen zu erleichtern, sind öffentliche Trinkwasserbrunnen. Der Badestubenbrunnen im Schnoor führt zwar kein Trinkwasser, er regt aber zur Abkühlung an. Foto: Schlie
Hitzeaktionsplan kommt im Herbst Nach zwei Jahren will das Umweltressort im September erste Maßnahmen präsentieren PHIL IPP BEHR BOM
Mit 30 Grad Celsius am Donnerstag reiht sich der 29. August in die heißesten Tage des diesjährigen Sommers ein. Noch wärmer war es mit 32,2 Grad am 21. Juli. Dieser Sommer wird Prognosen des Deutschen Wetterdienstes „nur“ auf Platz sechs der heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ankommen. In Zukunft, so sind sich Experten sicher, werden die Sommer noch heißer werden. Die steigenden Temperaturen haben Auswirkungen auf den Menschen. Das Robert-Koch-Institut warnt vor einer steigenden Zahl an Hitzetoten, Personen, welche durch die Auswirkungen der Temperaturen auf den eige-
nen Körper sterben. Genau aus diesem Grund wurde im Koalitionsvertrag des rot-grün-roten Senats festgehalten, einen Hitzeaktionsplan zu entwickeln. Zwei Sommer sind seitdem vergangen, aber der Hitzeaktionsplan existiert noch nicht. „Es hat sich gezeigt, dass der sehr breite Abstimmungsprozess mit anderen Ressorts aber auch externen Beteiligten etwas mehr Zeit gebraucht hat“, sagt Ramona Schlee, Sprecherin des Umweltressorts. Eine Veröffentlichung sei allerdings in Sicht. Am 30. September soll der Hitzeschutzplan in seiner ersten Fassung vorliegen. Kritik an der langsamen Entwicklung kommt aus der CDU. Martin Michalik, klimapoliti-
scher Sprecher der CDU, mahnt, dass die Gefahr durch Hitze für vulnerable Gruppen weiter steige, der Senat lasse diese Menschen derzeit im Stich. Auch innerhalb der Koalition ist man unglücklich über die Verzögerungen. Stephanie Dehne, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen, kritisiert, dass sich Zeit gelassen werde. Es gebe zwar erste Eckpunkte, aber es sei wichtig, „dass man nun endlich einen Plan veröffentlicht, damit die Umsetzung bis zum nächsten Sommer Fahrt aufnehmen kann.“ Insgesamt 13 Schlüsselmaßnahmen sieht der Plan vor. Neben einer umfassenden Informationskampagne sollen auch soge-
nannte Hitzeinseln in Bremen identifiziert und saisonal verschattet werden. Wichtige Pfeiler sollen zudem Kühlräume sein. Dabei handelt es sich um öffentliche Orte, aber auch um jene die der Öffentlichkeit bisher verschlossen waren. Dort soll man sich vor der Hitze für einen bestimmten Zeitraum abkühlen können. Kirchen oder die Bremer Bürgerhäuser könnten ebenfalls als solche Orte dienen, sagt Schlee. Der kommende Herbst und Winter solle nun genutzt werden, um die ersten Maßnahmen zu implementieren. Sollte uns 2025 ein Hitzesommer drohen, sei es das erklärte Ziel, bereit zu sein und Bremerinnen und Bremer zu schützen.
Bürgermeister-Smidt-Brücke wird ab November voll gesperrt Einkaufs- und Gesundheitszentrum, Dienstleistung und Kultur. jan-reiners-center.de
Treffpunkt der Findorffer.
Lange wurde über den genauen Zeitraum und die Auswirkungen der Instandsetzung der Bürgermeister-Smidt-Brücke spekuliert. Jetzt ist klar, die Brücke wird ab dem 4. November für mindestens vier Monate voll gesperrt. „Es wird
teuer und es wird eine Belastung werden, aber wat mutt, dat mutt“ erklärt Ralph Bauhmeister, Staatsrat der Mobilitätssenatorin. Verbunden ist die Sperrung mit weitreichenden Umleitungen im ÖPNV. Lediglich die Linie 1 wird
über die Wilhelm-Kaisen-Brücke umgeleitet, die anderen, teils überregionalen Linien enden entweder vor der Brücke, fahren andere Strecken oder fallen ganz aus. „Während des Berufsverkehrs wird es eng werden. Da hilft nur
Zähne zusammenbeißen“ sagt Andreas Busch von der BSAG. Er rät allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt zu informieren. Die neue Website brücken.bremen.de wird ab November aktuelle Infos bereithalten. pb
Erleben, Er leben, genießen, einkaufen ...