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Weser Report - West vom 28.08.2022

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SONNTAG, 28. AUGUST 2022

NR. 3603/52. JAHRGANG

„Riesen-Auszeichnung“

Nachbarin verstimmt

Der Wind von Europa

Was die neue Uni-Rektorin Jutta Günther anpacken will

Senioren angeblich zu laut, später kam der Polizeichor

Werder Bremens 3:2-Helden erwarten Europapokalsieger Eintracht Frankfurt

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Geschätzt mehr als 10.000 Menschen kamen zum Demonstrationszug des Christopher Street Day und zogen durch die Bremer Innenstadt. Vorneweg viel Politprominenz, darunter Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Aus Berlin reiste sogar SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert an. Foto: Schlie

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WEST

Bauarbeiten für Radweg Die neuen Gleise am Brill sind verlegt, morgen beginnen zwischen der AOK-Brücke und dem Doventor die Bauarbeiten für die Rad-Premiumroute Wallring. Am Dienstag starten die Arbeiten zwischen Am Wall/Altenwall bis Ostertorsteinweg, wie das Amt für Straßen und Verkehr mitteilt. (WR)

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Dem Müll auf der Spur

Die Bremer Stadtreinigung will den Inhalt der Abfalltonnen untersuchen Bürgermeister lädt ein Bürgermeister Andreas Bovenschulte besucht am Donnerstag Gröpelingen und lädt zur Sprechstunde ein: um 16 Uhr im Stiftungsdorf, Elbinger Straße 6. Wer ihn sprechen möchte, muss sich bis morgen 17 Uhr anmelden unter: buergermeister.bremen.de/sprechstunde oder unter 0421/ 361-82 371. (WR)

Rhodo-Park sucht Beet-Paten Der Verein der Freunde des Rhododendronparks sucht auch wegen der langen Trockenzeit Paten für die Beete. Mit einem jährlichen Beitrag von 50 Euro oder mit einmalig 250 Euro ist man dabei und erhält eine Urkunde. Wer helfen möchte, kann sich melden unter rhodopark-bremen.de (WR) Anzeige

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H E R M A N N J. O L B E R M A N N Der Bremer Stadtreinigung (DBS) reicht es nicht mehr, die Mülltonnen nur zu leeren. Sie will auch wissen, was genau die Bremerinnen und Bremer wegwerfen. Das sieht das neue Abfallwirtschaftskonzept vor, das der DBS-Verwaltungsrat jetzt beschlossen hat. Ihm gehören auch Bürgerschaftsabgeordnete der SPD, der Grünen, der Linken und der CDU an, Vorsitzender ist Enno Nottelmann, seit April dieses Jahres Staatstrat

von Umweltsenatorin Maike Schaefer. „Wir gucken nicht in jede Tonne“, verspricht DBS-Sprecherin Antje von Horn. Geplant ist, dass die Müllautos am Ende ihrer täglichen Tour wie bisher den Müll auskippen. Aber bevor er verbrannt wird, sollen ihn Experten untersuchen, zumindest von einigen Ladungen Stichproben nehmen. „Wir wollen daraus Schlüsse ziehen, ob zum Beispiel in der Resttonne auch Bio-Abfälle, Pa-

pier oder Verpackungen landen“, erklärt von Horn. Noch komme dies mitunter vor. Aber, sagt DBSVorständin Insa Nanninga, „wir dürfen die Potenziale, die in den Abfällen stecken, nicht ungenutzt lassen.“ Nicht alle Häuser verfügen über eine Tonne für Bio-Abfälle oder über eine für Papier und Pappe. Mitunter, etwa in engen Straßen im Viertel, wäre auch nicht überall genügend Platz für vier Tonnen pro Haushalt oder Haus. Denn neben Restmüll-, Bio- und Pa-

piertonne gibt es ja auch noch die gelbe Tonne für Plastikverpackungen. Vielleicht, heißt es bei DBS, müsse man in einigen Gegenden andere Lösungen finden, etwa mehr Container aufstellen. Derzeit gibt es in der Hansestadt rund 270 öffentliche Plätze mit Containern. Im kommenden Jahr will DBS mit dem Neubau einer RecyclingStation in Osterholz beginnen. „Für die Folgejahre“, sagt DBSVorständin Daniela Enslein, „dient sie als Vorbild.“

Verfahrene Lage um neues 9-Euro-Ticket Das war es dann wohl – vorerst. Am kommenden Mittwoch kann man zum letzten Mal mit dem 9-Euro-Ticket bundesweit mit Regionalzügen, regionalen Buslinien und Straßenbahnen fahren. Rund 38 Millionen dieser Tickets wurden seit Anfang Juni in Deutschland verkauft. Die Verkehrsminister der Län-

der, darunter Bremens Mobilitätssenatorin Maike Schaefer, fordern deshalb den Bund auf, „zeitnah“ einen tragfähigen und nachhaltigen Vorschlag für einen Nachfolger des 9-Euro-Tickets vorzuschlagen. Doch Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht die Länder in der Pflicht. Außerdem will er zunächst die Erfahrungen

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mit dem bisherigen Billig-Ticket auswerten. Zwischen Bund und Ländern tobt aber noch ein grundsätzlicher Streit. So verlangen die Länder, der Bund solle die sogenannten Regionalisierungsmittel um 1,5 Milliarden Euro jährlich aufstocken und wegen der steigenden Energiepreise zunächst für

2022 und 2023 weitere 1,65 Milliarden Euro zu überweisen. Berlin zumindest will nicht so lange warten. Die Hauptstadt erwägt, das 9-Euro-Ticket bis Ende des Jahres anzubieten – zumindest für Fahrten in Berlin. Von ähnlichen Plänen für Bremen ist in der Hansestadt bisher nichts zu hören. (hjo)

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Eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung Münster und des Vereins für das St. Joseph-Stift


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