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Wümme Report vom 14.03.2026

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Lilienthal, Worpswede und Grasberg

SAMSTAG, 14. MÄRZ 2026

NR. 3799/22. JAHRGANG

Ihr Haus in guten Händen. Minister ehrt Engagement

Zines aus dem Krieg

Neue Junggesellen freigesprochen

Andreas Philippi besuchte Alzheimer-Gesellschaft Seite 4

Palästinensische Perspektiven in der Moorrübe Seite 8

Zeremonie verabschiedet Handwerkslehrlinge im Kreis

Seite 7

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Themencafé zu Märchen WORPSW EDE – Anne Vögeding lädt für Donnerstag, 19. März, 15.30 Uhr, zum Themencafé www.prosb.de in das Annehus ein, Dorfstraße 14. Sabine Lutkat von der Europäischen Märchengesellschaft spricht zum Motto „Auf Vogels Schwingen“. Anmeldung unter Telefon 04792 / 28 93. fmo

An der Ritterhuder Straße sollen die Tempo-30-Schilder demnächst den Zusatz „werktags von 7 bis 18 Uhr“ erhalten. Außerhalb dieser Zeiten gilt hier dann wieder ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde. Foto: Fricke

Streit ums Tempolimit

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Beratung rund um Behinderung OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bietet am Mittwoch, 18. März, von 9 bis 12 Uhr, eine kostenlose Beratung in allen Fragen rund um das Thema Behinderung an. Anmeldung per EMail an info@eutb-osterholz.de aeu

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Tempo-30-Zonen erregen die Gemüter in der Kreisstadt / Erster Stadtrat verweist auf weniger Unfälle MON I K A F R ICK E

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Aufgrund von vermehrten Diskussionen, Fragen von Anwohnern und Debatten im Rat der Stadt sowie im Planungsausschuss zu den Tempo30-Beschilderungen, lud der Erste Stadtrat Torsten Haß zusammen mit Verkehrsexperten der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt kurzerhand zu erklärenden Gesprächen ins Rathaus ein. Zur veränderten Verkehrssituation durch Geschwindigkeitsreduzierungen bemerkte Haß, dass seit der Einrichtung der Tempo-30-Zonen erheblich weniger Unfälle in der Stadt registriert wurden, und vor allem: keine tödlichen. „Das ist das, was wir erreichen wollten“, so der Erste Stadtrat. Es sei wichtig, das Thema anzusprechen, um auf die Diskussionen und Wünsche der Anwohner einzugehen. Diese sollten sich lieber direkt an die Stadt wen-

den, so Haß, statt sich in sozialen mit durchgängigen Tempo-30-ZoMedien oder am Stammtisch über nen ohne zeitliche Begrenzung zu die Verkehrssituation zu beklagen. schließen. Somit vermehrten sich Uwe Schleucher und Matthias die geschwindigkeitsreduzierten Schulz von der Unteren Verkehrs- Bereiche in der Stadt. Regelmäßig, alle zwei Jahre, würbehörde berichteten ausführlich über die Verkehrssituationen in der den neuralgische Punkte mit unfallStadt. Schleucher trächtigen blickte zurück auf Haß: Seit Einrichtung der Kreuzungen in Verkehrsschaudas Jahr 2024. Der Tempo-30-Zone keine Bundesrat erließ daen durch Polimals neue Verwaltödlichen Verkehrsunfälle zei, Landkreis und weitere Vertungsvorschriften, in der Kreisstadt die die lokalen Verkehrsexperten kehrsplaner mit überprüft und großen Veränderungen konfrontiert beraten, erklärten die Mitarbeiter hätten. der städtischen Verkehrsbehörde. Eine Neuerung: Im Stadtgebiet vor Als Nächstes werde der Bereich Lo„sensiblen Einrichtungen“ wie gerstraße / Ritterhuder Straße verSchulen, Kitas, oder Seniorenhei- ändert. In diesem Bereich sei die men sollten Tempo-30-Zonen ein- Registrierung von Unfällen mit Radgerichtet werden, wenn auch an- fahrern und E-Scootern zurückgefangs zeitlich beschränkt. Die Ver- gangen. Hier sollen in Kürze neue kehrsbehörde beschloss inzwi- Schilder aufgestellt werden, die auf schen, die Lücken zwischen mehre- eine zeitliche Begrenzung der Geren Einrichtungen an einer Straße schwindigkeitsreduzierung hinwei-

Plattdeutsche Kaffeetafel im Vogelmuseum OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Der Heimat- und Kulturkreis der Osterholzer Museumsanlage lädt für Mittwoch, 18. März, 15 Uhr, zu

einer Kaffeetafel mit plattdeutschen Texten und Gedichten in die Museumsanlage/Vogelmuseum, Bördestraße 42, ein. Die Veranstal-

tung steht neben Vereinsmitgliedern auch allen Besuchern offen. Die Teilnehmenden können mit eigenen Beiträgen oder Lesungen

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sen: Das Tempo-30-Schild erhält den Zusatz „werktags von 7 Uhr bis 18 Uhr“. „Abends und an Feiertagen darf hier dann wieder schneller gefahren werden“, berichtete Matthias Schulz. „Wir probieren das aus – wie wird es sich auf sogenannte Poser auswirken und wie hoch wird die Lärmbelästigung?“ Viele Entscheidungen der Verkehrsbehörde seien zwar nicht für jedermann zufriedenstellend, bemerkte Schulz, „aber wir müssen Entscheidungen treffen“. Haß sprach den Lärmschutzaktionsplan der Straßenverkehrsordnung an: „Wir werden es weiter beobachten, um die Anwohner vor Lärmbelästigungen zu bewahren“. Weniger Lärm würde sich auch durch den Zusammenschluss der Lücken in Tempo-30-Zonen entwickeln, ohne die stetige Beschleunigung der Autos, bemerkte der Mitarbeiter der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt.

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