Vorprodukt3 vom 13.12.2025

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Quartier

25 Jahre ATLANTIC Hotel Universum

Gelebte Gastfreundschaft

Schwachhausen • Oberneuland • Borgfeld • Horn

Hausmodernisierung?

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2 € sparen auf das Tagesticket mit dem Code QUARTIEREK26

Besuchen Sie die Bremer Altbautage!

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16. bis 18. Januar 2025 | Halle 7, Bürgerweide

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Parallel zur hanseBAU in den Messehallen 5 & 6

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Tickets unter bremer-altbautage.de

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Altbau zukunftsfähig sanieren und modernisieren

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Fachberatung, Praxiswissen und neue Technologien bei den Bremer Altbautagen

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Vom 16. bis 18. Januar dreht sich auf den Bremer Altbautagen alles um nachhaltige Gebäudesanierung, energieeffiziente Technik und innovative Bauweisen. In Halle 7 der Messe Bremen beraten rund 100 Ausstellende Hauseigentümer*innen und Bauinteressierte praxisnah. Highlight ist die Sonderschau zur Wärmewende, die zeigt, welche Rolle Wärmepumpen und Wärmenetze künftig spielen. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Technologien, Fördermöglichkeiten und können direkt mit Fachleuten sprechen.

Vom 16. bis 18. Januar dreht sich auf den Bremer Altbautagen alles um nachhaltige Gebäudesanierung, energieeffiziente Technik und innovative Bauweisen. In Halle 7 der Messe Bremen beraten rund 100 Ausstellende Hauseigentümer*innen und Bauinteressierte praxisnah. Highlight ist die Sonderschau zur Wärmewende, die zeigt, welche Rolle Wärmepumpen und Wärmenetze künftig spielen. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Technologien, Fördermöglichkeiten und können direkt mit Fachleuten sprechen.

Weitere Infos: bremer-altbautage.de

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Nachhaltige Bau- und Sanierungslösungen im Fokus: Vorträge, Live-Bauvorführungen und Beratungsstände bieten praxisnahe Einblicke

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ZURÜCK UND NACH VORNE BLICKEN

Rike Füller

stellvertretende

Chefredakteurin

Liebe Leserinnen und Leser,

und zack! Schon steht Weihnachten wieder vor der Tür. Haben Sie auch das Gefühl, dass die zweite Jahreshälfte schneller vorüber geht, ja fast schon an einem vorbei rauscht, als die erste? Ob das auch daran liegt, dass uns inzwischen ab Ende August die SchokoladenWeihnachtsmänner, Lebkuchen und Dominosteine im Supermarkt angeboten werden und schon seit Mitte November die erste Weihnachtsdekoration hängt? Ich weiß es nicht. Für mich beginnt die muckelige, glitzernde Zeit des Jahres erst mit dem Advent. An viel Glitzer denkt auch Vivian Paul-Roncalli, wenn sie sich an ihre Kindheit erinnert. Die Tochter von Bernhard Paul feiert in diesem Dezember ihr Debüt in Bremen und bringt uns den Weihnachtscircus mit in die Hansestadt. Was Sie dort zu sehen bekommen, lesen Sie in diesem Heft.

Zurück erinnern sich in unserer Titelstory auch Ariane Manako und ihre Stellvertreterin

Daniela Laue vom ATLANTIC Hotel Universum. Die Direktorinnen sind von Anfang an dabei – und nun gibt es das Designhotel im Technologiepark bereits seit 25 Jahren. Sie geben aber auch einen Ausblick auf das, was noch geplant ist.

Einen solchen Ausblick wagen auch wir: auf das Borgfelder Weinfest, dessen Vorbereitungen gerade angelaufen sind; Auf die Bremer Sixdays, die im Januar einige Neuerungen zu bieten haben; Aber auch auf große Veranstaltungen und Namen, die wir in Bremen 2026 erwarten können.

Und nun: Genießen Sie die muckelige Zeit mit Menschen, die Ihnen gut tun.

Viel Spaß beim Lesen, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihre Rike Füller

QUARTIER 13. DEZEMBER 2025

VERLAG:

Weser Wochenblatt

Verlagsgesellschaft mbH

Am Brill 19, 28195 Bremen, Tel. 0421 / 690 55-01

TITELFOTO: Klaus-Werner Schlie

REDAKTION:

Gabi Piontkowski, Marcus Schmidt,Bettina Meister, Insa Lohmann, Philipp Behrbom, Rike Füller

CHEFREDAKTION: Robert Lürssen, robert.luerssen@weserreport.de

ANZEIGENBERATUNG: Marina Lehmann, Tel. 690 55-104 Wolfgang Pabst, Tel. 690 55-148

ANZEIGENLEITUNG: Johannes Knees, Tel. 690 55-108

LAYOUT: Michelle Borchardt, Manuela Garbade

VERTRIEBSLEITUNG: Sascha Carstens

ZEITUNGS-ZUSTELLUNG: Tel. 0421 / 690 55-350

E-MAIL: vertrieb@weserreport.de

DRUCK: Druckerei Bonifatius GmbH

Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 52 vom 1. Januar 2025

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WUNSCHERFÜLLERIN

Ariane Manako leitet das ATLANTIC Hotel Universum und weiß, was ihre Gäste sich wünschen

14

GENERATIONSWECHSEL

Vivian Paul-Roncalli inszeniert den Weihnachtscircus in der Hansestadt

16 SPENDEN

Jan Böhmermann

hielt die Gastrede auf dem diesjährigen Wilhelm-KaisenBürgermahl.

28

DER

LANGE JAMMER

Von betrunkenen Bauern und roten Ziegelhäusern

LEBEN & ARBEITEN

6 VIER AUS DEM QUARTIER

Silvesterpläne

8 TITELSTORY

25 Jahre ATLANTIC Hotel Universum

12 EIN VEREIN FÜR VEREINE

Vorbereitungen für das Borgfelder Weinfest laufen

30 NEUES GESICHT

Umbau: Wie REWE in Borgfeld aussehen soll

UNTERWEGS

14 WEIHNACHTSCIRCUS

Vivian Paul-Roncalli übernimmt von Vater Bernhard

16 BÜRGERMAHL MIT „BÖHMI“

Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe sammelte 46.000 Euro

18 UNTERWEGS IN BERLIN Bei Thomas Röwekamp

22 NEUE STIMMEN

Sixdays 2026 starten mit Neuerungen und Bewährtem

24 EDLE PFERDE, GROSSE NAMEN

Welche Veranstaltungen 2026 in Bremen geplant sind

26 SPACE CITY

Bremen ist Deutschlands

Raumfahrt-Mittelpunkt

28 LANGER JAMMER

Wissen Sie, wo Sie wohnen?

KURZ NOTIERT

20 BOTANIKA GERETTET

Finanzierung für 2026 ist vorerst gesichert

33 MELDUNG

„Pippi Langstrumpf“ auf der Freilichtbühne Lilienthal

GENUSS

21 FRISCHE FISCHE

Fischtheke bei Edeka Maaß

34 REZEPT

La Cabana

VIER AUS DEM QUARTIER

Anne-Sophie Skupch

Anne-Sophie Skupch aus Horn wird Silvester wahrscheinlich mit ihrem Partner eine Schulfreundin in Münster besuchen. „In Münster ist so eine ‚Studentenbubble‘“, sagt die 22-Jährige, die an der Hochschule Bremen selbst internationales Politikmanagement studiert. „Die veranstalten da auch eine Silvesterparty“, freut sich die Hornerin bereits jetzt. Ein Fan der Knallerei ist AnneSophie Skupch allerdings nicht: „Für die Tierwelt und Geflüchtete ist das nicht gut.“ Viel Geld werde in die Luft geblasen, viel Müll liege am nächsten Tag auf der Straße und auch die Hilfskräfte würden zusätzlich durch Unfälle belastet. Ihr Rat: „Besser nicht knallen!“.

W o feiern Sie Silvester?

Christoph Rubin

Christoph Rubin aus Borgfeld

feiert Silvester schon seit vielen Jahren mit Freunden zu Hause. „Dann kochen wir Männer ein Mehrgängemenü“, sagt der begeisterte Hobbykoch. Was es in diesem Jahr an kulinarischen Köstlichkeiten geben wird, hat der ehemalige Rechtsanwalt noch nicht festgelegt. „Das besprechen wir dann beim Adventskaffee“. Klar ist aber, dass es nichts Alltägliches sein wird: Ochsenzunge, Lachs im Salzteig oder selbst gebeizt, da gibt es viele Möglichkeiten. Sein 13-jähriger Mischlingshund Rufus ist immer dabei. „Den mag ich nicht mehr allein lassen, wenn es Silvester an allen Ecken knallt“, sagt der 67-Jährige.

Manfred Heß aus dem Viertel hat Silvester seit den 90er Jahren auf Langeoog verbracht. „Wir sind immer mit mehreren Paaren gemeinsam auf die Insel gefahren, haben uns eine Ferienwohnung gemietet und sind wandern gegangen“, berichtet der Pensionär. Wunderschön sei es, am Strand durch die Dünen zu laufen, findet der 77-Jährige. „Da können schon mal Strecken von 18 Kilometern herauskommen.“ Manch eine Wanderung war dann auch mit einem Glühweintesten verbunden. „Jeder Glühwein ist anders“, hat Heß herausgefunden. Einer habe mehr Gewürze, ein anderer mehr Alkohol oder Zucker. Er selbst bevorzuge nicht so süßen Glühwein. Ob es auch in diesem Jahr wieder nach Langeoog geht, wird Manfred Heß kurzfristig entscheiden.

Peter Brosinsky

Peter Brosinsky würde am liebsten wie auch in früheren Jahren in der Borgfelder Schützengilde feiern. Der gebürtige West-Berliner ist seit 2024 stellvertretender Vorsitzender der Gilde. „In der Vergangenheit haben wir mit unserer ‚Böllergruppe‘ in der Schützenhalle im kleinen Kreis gefeiert“, erinnert sich der 71-Jährige. Die „Böllergruppe“, das sind diejenigen, die einen „Böllerschein“ haben, die also die Kanone „Hermine“ bedienen dürfen, mit der alljährlich das Schützenfest „angeschossen wird“. Sollte es mit der Feier im Vereinshaus nichts werden, will der Rentner bei Fondue zu Hause mit seiner Freundin den Übergang ins neue Jahr feiern. Dazu gehören für Brosinsky natürlich Berliner, Sekt und eine Rakete. „Für den Zukunftswunsch“, so Brosinsky.

V„Vital Coach“ sorgt für Schwung

Pflege- und Sozialdienst vacances

iele Menschen glauben, dass Training im höheren Alter keine Effekte mehr hat. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Denn: wer rastet, der rostet. Auch Senioren und Seniorinnen und Menschen in schwierigen Lebenslagen können ihre Kraft, Ausdauer und Balance mit einem regelmäßigen Sportprogramm verbessern. Das reduziert nicht nur das Sturzrisiko oder das Gefühl „eingerostet“ zu sein, es sorgt auch für mehr Selbstständigkeit im Alltag.

Der Vital Coach ist ein neues Angebot des mobilen Pflege- und Sozialdienstes vacances. Im vacancesvital-Training lernen Kunden und Kundinnen, ihre Mobilität zu erhal -

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Mit den zertifizierten Trainern und Trainerinnen geht es Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit, Freude an Bewegung und frischer Energie. Schon kleine Veränderungen wie ein täglicher Spaziergang, ein paar Übungen für die Muskeln oder bewusstes Atmen haben eine große Wirkung auf die Motivation und die Lebensfreude. So kann man auch im Alter aktiv bleiben, das Herz-Kreislauf-System stärken und das Wohl -

befinden spürbar steigern.

Und das Beste: Das Vital-CoachTraining kommt ganz ohne teure Geräte aus und wird zuhause durchgeführt.

Der Bremer Pflegedienst vacances verbindet mit diesem Angebot seine langjährige Erfahrung in der ambulanten Pflege mit einer modernen, ganzheitlichen Sicht auf Gesundheit und Fitness im Alter. Seit 30 Jahren steht das Unternehmen für Fürsorge, Verlässlichkeit und Nähe.

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Wir sind für Sie da: 0421 70 60 77

Gelebte

Ariane Manako (l.) und Daniela Laue (r.) kennen das ATLANTIC Hotel Universum wie ihre Westentaschen. Die Hoteldirektorin und ihre Stellvertreterin richteten sogar die Zimmer mit ein.

25 Jahre ATLANTIC Hotel Universum: Ariane Manako ist seit 25 Jahren dabei

Text: Insa Lohmann / Fotos: KW Schlie

Ariane Manako und Daniela Laue können sich noch gut daran erinnern, wie sie gemeinsam mit den anderen Mitarbeitenden rund 150 Sets an Matratzen, Bettdecken und Kissen in die Zimmer des ATLANTIC Hotels Universum getragen haben. 25 Jahre ist das inzwischen her – das VierSterne-Hotel, das im Sommer 2000 im Rahmen der Expo in Hannover mit dem Universum Bremen eröffnete, feiert in diesem Jahr Jubiläum. „Alle haben damals mit angepackt“, erinnert sich Laue, stellvertretende Hoteldirektorin. „Es war toll, die Entstehung des Hotels mitzuerleben und daran mitzuwirken.“ Manako,

heute Hoteldirektorin, und Laue gehören zu den Mitarbeiterinnen der ersten Stunde, sie kennen die Wünsche ihrer Gäste wie kaum jemand sonst, sie sind der Dreh- und Angelpunkt des Hotels im Technologiepark.

Die Heimat von Ariane Manako ist der Schwarzwald, man hört es ihrem sympathischen Dialekt an. Die 56-Jährige ist schon immer gerne gereist, hat viel von der Welt der Hotellerie gesehen. Der Liebe wegen zog sie im Jahr 2000 in die Hansestadt. „Mit Veränderungen habe ich kein Problem“, sagt sie. Nur an das Wetter im Norden habe sie sich ein wenig gewöhnen müssen. Als gelernte Hotelkauffrau aus der FünfSterne-Hotellerie suchte sie an der

Weser eine Anstellung in einem gehobenen Hotel und kam durch Zufall auf das seinerzeit neuentstehende ATLANTIC Hotel Universum. Als Gesamtprojekt Universum konzipiert

Jeder Tag verläuft anders als der vorherige

sollte es das erste designorientierte Hotel der ATLANTIC-Gruppe werden. Manakos Mann war mit einem Handwerker bekannt, der am Bau des Hotels beteiligt war – und berichtete seiner Frau davon. Die schaute sich den Rohbau an, der gerade beim Bürgerpark entstand und

war begeistert. „Wir wussten damals nicht, worauf wir uns einlassen“, sagt Ariane Manako über die Anfänge des Hotels vor 25 Jahren. Doch wer wagt, gewinnt: „Als es fertig war, war es richtig toll.“ Die 56-Jährige startete als Direktionsassistenz, seit 2005 ist sie die Direktorin des Hauses, bei ihr laufen die Fäden des Hotels zusammen. „Der Tag verläuft eigentlich immer anders als geplant, aber genau das ist auch das Schöne“, sagt sie. Nach dem ersten Morgen-Meeting macht Manako meist eine kurze Bestandsaufnahme: Wie liefen die Veranstaltungen am Vortag? Sind alle Gäste angereist? Hat der gewünschte Busshuttle zum Flughafen geklappt? Konnten alle Wünsche bezüglich eines Zimmertausches berücksichtigt werden? Benötigt ein Gast ein Allergiker-Zimmer? Hat einer der Gäste Geburtstag? Ist die Blumendeko für die anstehende Hochzeit eingetroffen? Für die Hoteldirektorin sind es oft die vermeintlich kleinen Details,

die darüber entscheiden, ob die Übernachtenden sich wohlfühlen. Durch die Nähe zum Technologiepark und zur Universität Bremen beherbergt das Atlantic Hotel Universum vor allem Geschäftsleute und Tagungsgäste, viele der Institute sind von hier fußläufig erreichbar. Manako: „Wir sind im Technologiepark sehr etabliert als Anlaufstelle für Übernachtungen und Tagungen.“ Das Gesamtpaket aus Konferenzcenter,

Fokus liegt auch künftig auf Barrierefreiheit

Gruppenräumen und Verpflegung komme gut an. Anders als in klassischen Touristenhotels achten die Gäste hier eher auf Funktionalität und geregelte Abläufe, der Plausch an der Rezeption falle meist eher kurz aus: „Es muss oft schnell gehen bei un-

Durch die Lage im Technologiepark ist das ATLANTIC Hotel Universum vor allem bei Geschäftsleuten und Tagungsgästen beliebt.

seren Gästen“, berichtet Manako. „Aber Wert auf Qualität legen sie genauso.“ Das Feedback der Übernachtenden ist im Haus Chefsache, die Auswertung und Beantwortung der Gäste-Rückmeldungen übernimmt Manako persönlich. Wenn die Hoteldirektorin im Hotel unterwegs ist, nutzt sie die Gelegenheit stets für einen kurzen Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern. „Ich spreche sehr viel direkt mit den Gästen“, sagt sie. So erfährt die 56-Jährige, ob in den Zimmern etwas fehlt, ob das Frühstück geschmeckt hat oder ob die Matratze angenehm war. Wenn die Hoteldirektorin sich vom Wohl der Gäste überzeugt hat, stehen betriebswirtschaftliche, strategische und personelle Themen auf dem Plan.

Das ATLANTIC Hotel Universum war seinerzeit das erste designorientierte Hotel der ATLANTIC-Gruppe und war Vorbild für die beiden später eröffneten Häuser an der Galopp-

rennbahn und in Bremerhaven. Das von dem bekannten Bremer Interiordesigner Detlef Rahe gestaltete Hotel wurde mit mehreren Designpreisen ausgezeichnet. Eine Besonderheit ist das Farbkonzept, das sich an den vier Naturelementen Luft, Feuer, Wasser und Erde orientiert und die sich vom Restaurant bis in die Zimmer der Gäste ziehen. In den letzten 25 Jahren haben hier hochkarätige Wissenschaftskongresse und Ministerkonferenzen stattgefunden. „Es ist immer aufregend, wenn besondere Anforderungen im Spiel sind“, berichtet Ariane Manako. Bremen und das ATLANTIC Hotel Universum sind zu ihrem Zuhause geworden. „Nur meinen SchwarzwaldDialekt werde ich nicht richtig los“, sagt sie und lacht. Dass sie damals und heute so gerne hier arbeitet, liege vor allem an der familiären Atmosphäre und dem Miteinander. Wie wichtig der Rückhalt aus dem Team

sein kann, merkte sie nach einem lebensverändernden Ereignis im Jahr 2016. Seit einem Unfall vor neun Jahren sitzt Ariane Manako im Rollstuhl. Auch wenn die 56-Jährige ihren Alltag neu ausrichten musste, stand für sie schnell fest, dass sie in ihren Beruf als Hoteldirektorin zurückkehren möchte. „Im Hotel wurde alles in die Wege geleitet, um mir den Arbeitsplatz barrierefrei zu gestalten“, berichtet sie. Auch aufgrund ihrer eigenen Erfahrung möchte sie den Fokus im Hotel künftig noch mehr auf Barrierefreiheit legen.

Und noch ein anderes Thema liegt der Direktorin am Herzen: Nachwuchs. „Wir sind in unserem Hotel bestrebt, gute Fachkräfte auszubilden“, sagt Ariane Manako, die sich im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Bremen engagiert. Aktuell absolvieren 13 junge Männer und Frauen im ATLANTIC Hotel Universum eine Ausbildung als Koch/Kö-

chin, Hotelfachmann/frau oder Fachmann/frau für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie. Viele von ihnen sehen auch ihre Zukunft in dem Bremer Hotel: „Früher war es fast normal, dass man nach der Ausbildung die Welt erkundet, heute habe ich den Eindruck, dass die jungen Fachkräfte lieber in gewohnter Umgebung – auch bei uns – bleiben“, sagt die Hoteldirektorin. An ein Erlebnis mit den Azubis erinnert sich Manako besonders gern: ein Mittagessen für die begleitenden Ehepartner einer Ministerkonferenz, das aufgrund von kurzfristigen Krankheitsfällen ausschließlich von Auszubildenden serviert wurde. „Intern gab es große Aufregung, aber dann haben wir gesagt: Das wird jetzt ein Projekt der Azubis – und die haben das mit Bravour gemeistert.“ In solchen Situationen sei sie immer wieder überrascht, wie sehr man in der Hotellerie über sich hinauswachsen kann.

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Ein Verein für Vereine

Planungen für das Borgfelder Weinfest 2026 sind angelaufen

Das Vereins- und Veranstaltungsleben in Borgfeld voranbringen, das wollen die sieben Gründungsmitglieder des Fördervereins Borgfelder Vereine. Unter der Leitung des frischgebackenen Vorsitzenden Timon Hilken, seines Stellvertreters Ernst Köhnken und des Finanzvorstands Thomas Kaessler haben sie sich insbesondere die finanzielle Unterstützung gemeinnütziger Borgfelder Vereine, die Übernahme von Aufgaben für die Vereine und die Durchführung von Veranstaltungen in Borgfeld auf die Fahnen geschrieben. Ganz vorne an steht das Borgfelder Weinfest, das jahrelang vom Bürgerverein Borgfeld und im vergangenen Jahr vom SC Borgfeld durchgeführt wurde. „Wir haben uns bewusst für eine eigene Organisationsstruktur für das Weinfest entschieden“, sagt Timon Hilken. Unter dem Dach des neuen Fördervereins hat der Vorsitzende die bisherigen Macher des Weinfestes, Privatpersonen und Mitglieder anderer Borgfelder Vereine, zusammenge-

führt. Das vereinfache die Verfahrensabläufe, so Hilken. Außerdem könnten etwaige Erlöse aus dem Weinfest über den Förderverein allen gemeinnützigen Vereinen zugutekommen. Die Vorstandsmitglieder haben beim Finanzamt Bremen die Gemeinnützigkeit ihres Vereins beantragt. „Mitglied werden können in dem neuen Verein sowohl Menschen als auch juristische Personen wie etwa gemeinnützige Vereine“, erklärt Finanzvorstand Thomas Kaessler, der als 1. Vorsitzender

Unterstützung für Vereine – aber keine Konkurrenz

des SC Borgfeld langjährige Erfahrung in der Vereinstätigkeit hat. Ihm ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass sich der Förderverein nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Borgfelder Vereinen sieht, sondern als deren Unterstützer. Das könne etwa durch das Auskehren von Überschüssen aus Veranstaltungen des Fördervereins erfol-

Ernst Köhnken (v.l), Timon Hilken und Thomas Kaessler bilden den Vorstand des neuen Fördervereins.

gen. Vorstellbar sei aber auch, dass der Verein Serviceleistungen für andere Vereine übernehme und die Zusammenarbeit fördere. Das werde im Zusammenhang mit der Einführung der verpflichtenden schulischen Ganztagsbetreuung ab 2026 bedeutsam. Denn hier kämen gerade auf Sportvereine neue Aufgaben hinzu, prophezeite Kaessler. Synergieeffekte könnten da beispielsweise durch die eine gemeinsame Verwaltung erreicht werden. Aber auch eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Prävention, etwa bei der Entwicklung von Schutzkonzepten gegen sexuelle Gewalt, sei vorstellbar. „Alles kann, nichts muss“, pflichtete ihm der stellvertretende Vorsitzende Ernst Köhnken bei. Die Planungen für das Borgfelder Weinfest 2026 hat der Förderverein bereits aufgenommen. Dieses soll am 16. und 17. Mai 2026 in Borgfeld-Mitte stattfinden, kündigte Timon Hilken an. „Erste Weinstände haben schon ihre Teilnahme angekündigt, obwohl die Ausschreibung noch gar nicht raus ist“, sagte der Vorsitzende. Das zeige, dass sich das Weinfest weit über die Grenzen Borgfelds hinaus als attraktive Veranstaltung etabliert habe. Bewerbungen seien bis Ende Februar 2026 möglich. Für das Musikangebot zeichnet wieder Frank Harreß verantwortlich. Er wird zeitnah eine Ausschreibung auf der Seite bremen.de veröffentlichen. Bereits jetzt sind die Weinfest-Macher auf der Suche nach Sponsoren. „Wir haben attraktive Sponsoringangebote, von der Bauzaunwerbung bis zum Namensrecht an der Bühne“, sagte Ernst Köhnken. Informationen gibt es unter www. borgfelder-weinfest.de. Das WeinfestTeam ist erreichbar unter: info@borgfelder-weinfest.de.

Roncalli der nächsten Generation

Vivian Paul-Roncalli inszeniert erstmals den Weihnachtscircus in Bremen

Text/Fotos: Marcus Schmidt

Brillante Artisten, fantasievolle

Kostüme und eine humorvolle

Inszenierung entführen die Zuschauer ins Reich der Träume“, verspricht Vivian Paul-Roncalli als Stellvertreterin ihres Vaters Bernhard. Erstmals inszeniert sie eine eigene Show in Bremen: Vom 17. Dezember bis zum 4. Januar lädt das CircusTheater Roncalli sein Publikum zum dritten poetischen Weihnachtscircus ein.

Etwa so soll es beginnen: Die Clowns träumen in der Nacht vor Weihnachten – und treffen auf den „Dirigenten der Träume“. Dem folgen Monsieur Momo und Kevinsky in ein geheimnisvolles Wunderland: „Gleich

einem poetisch-clowneskem Jackin-the-Box-Püppchen schraubt sich Luftakrobatin Martyna Majak unter die Zirkuskuppel. Das Trio BarBara zelebriert seinen Russischen Barren

mit barocker Eleganz. Illusionistin Alexandra Saabel lässt Fabelwesen erscheinen und wieder verschwinden“, erklärt Paul-Roncalli. Und das sei nur der Anfang.

Schön für Fans: Die Roncalli-Truppe wird auch an Festtagen auftreten: „Am Heiligabend feiern wir danach

alle mit Cast und Belegschaft“, so Paul-Roncalli.

Die künstlerische Leiterin verrät bei einem Gespräch in der Bremer Bonbon-Manufaktur einige ihrer Highlights – ohne zu spoilern: „Wir haben eine junge Artistin auf dem Segway. Das ist auch das erste Mal, dass wir mit ihr zusammenarbeiten. Es ist eine andere Art Act und ich bin sehr gespannt darauf.“ Eine tolle Jonglier-Truppe begeistert sie ebenfalls: „Sie werden als Schokoladenfamilie in der Schlaraffenland-Welt auftreten.“ Dann fliegen Reifen durch die Luft und werden querbeet jongliert.

Aus Kasachstan habe sie eine Truppe, „die über eine Leiter gemeinsam balanciert – im Kopfstand, im Handstand und in unterschiedlichen

In eine Welt hinein geboren, „in der es immer geglitzert hat“: Vivian Paul-Roncalli feiert ihr Debüt in Bremen.

Posen.“ Man wundere sich, wie ein Mitglied das auf dem Nacken aushalte. Für sie selbst sei besonders das RokokoBild wichtig: „Es ist für mich eine Kindheitserinnerung.“

Für Paul-Roncalli ist die Hansestadt besonders: „Immer wenn in meinem Leben etwas Neues kam, passierte es in Bremen.“ Außer den Gastspielen gab es da etwa auch „Roncalli meets Classic.“ Es sei eine zauberhafte Stadt. Und obwohl es zum Beispiel den Roncalli-Weihnachtsmarkt vorm Rathaus in Hamburg gibt, hat sie an der Weser ein Lieblings-Ziel: „Den Piraten-Weihnachtsmarkt an der Schlachte finde ich ganz toll.“

Aber wie es ist, die Tochter von Bernhard Paul zu sein, erzählt sie am Schluss des Gesprächs: „Das ist eine ganz tolle Sache. Ich hatte das Glück, in eine Welt reingeboren zu werden, wo alles geglitzert hat“. Es waren Ponys um sie herum, ihr Vater saß als Clown geschminkt am Tisch und sagte ihr, sie solle Hausaufgaben machen.“ Paul-Roncalli glaubt, „dass das eine surreale Welt ist.“ Die sei in dem Moment für sie normal gewesen: „Das war das Leben. Für mich war alles unrealer, was außerhalb von Roncalli war.“ Sie habe einen tollen Vater und ein ganz besonderes Glück.

2026 feiert das Projekt Roncalli seinen 50. Geburtstag. Seit 1976 brachte das Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer zum Staunen. Weitere Infos und Tickets unter roncalli.de

Marc Müller

Kreativität in Gold, Silber & Zeit

...Stein weg?

...Ring zu klein?

...Perlenkette gerissen?

...Schloss kaputt?

...neuer Schmuck?

...Perle ab?

...eigene Wünsche?

...kreative Idee?

...Batterie leer?

...Stecker weg?

...Lederarmband defekt?

Böhmermann beehrte Bürgermahl

Die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe sammelte 46.000 Euro an einem Abend

Text / Fotos: Marcus Schmidt

Satiriker Jan Böhmermann verriet: „Ich habe mich über die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe informiert. Ich habe dann in mein eigenes Leben und das meiner Familie geschaut“. So habe er auf die Einladung als Gastredner für das diesjährige Wilhelm-Kaisen-Bürgermahl reagiert. Seine Familie habe vom Bremer Gemeinsinn profitiert. Und da Bremens berühmter Late-NightTalker (ZDF Magazin Royale) „so langsam auf die 30“ zugeht, könne er mal einer offiziellen Einladung folgen: „Es ist eine überparteiliche Angelegenheit und sie steht für bürgerschaftliches Engagement in Bremen.“ Der Polizistensohn aus Vege -

sack versicherte vor seiner Rede im Rathaus Ende November: „Ich bin natürlich Bremer und bin mit dem Anschwung der Stadt in die Welt gefahren.“

Spenden für gesellschaftliche Projekte

Gastgeberin Antje Grotheer, Vorstandsvorsitzende der Wilhelm-Kaisen Bürgerhilfe, sieht die größte Leistung der Organisation darin: „Das viele, viele Geld, das erworben worden ist und das wir direkt an soziale Einrichtungen weitergeben konnten und können – ohne eine eigene Ver-

waltung zu finanzieren.“ Beim Mahl spendeten Gäste für Projekte der AWO, des DRK und des Paritätischen rund 46.000 Euro. Das geht unter anderem an die „Uni der dritten Generation“, einer Aktion der Arbeiterwohlfahrt, die Bildung, Austausch und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen unterstützt.

Das bedachte Projekt des Deutschen Roten Kreuzes „Aktivierender Hausbesuch“ hilft Seniorinnen und Senioren, möglichst lange selbstständig und gut begleitet in der eigenen Wohnung zu leben. Dafür kommt eine „Active Coach“ und übt mit den Menschen, wie sie selbständig bleiben können.

Das Angebot des Wohlfahrtsverbandes Der Paritätische heißt „Ein

Zwei Bremer Bürgermeister und Bürger Jan Böhmermann (M.): Henning Scherf (r.) und Andreas Bovenschulte klönten beim Bürgermahl.

Der erste gedruckte Aufruf an die Bürger, ihren Mitmenschen zu helfen. Archivbild: Wilhelm-Kaisen-Bütrgerhilfe

Frühstück, das Hoffnung schenkt“. Dieses Projekt ermöglicht Menschen in schweren Lebenslagen Gemeinschaft, Wärme und einen guten Start in den Tag. Das bietet der Verband in der Tages- und Begegnungsstätte „Die Tasse“ für bis zu 110 Menschen ohne festen Wohnsitz an.

Grotheer verriet noch: „Das Tolle ist ja, dass die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe über sechs Wohltätigkeitsorganisationen die Chance hat, Projekte zu fördern, die eben nicht über normale Regelsätze oder Versiche-

rungen gefördert werden.“

Karin Altenfelder ist Landesdiakoniepastorin und vertritt Grotheer im Verein: „Die Bürgerhilfe ist aus der Volkshilfe heraus entstanden, hat sich dann zur Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe umbenannt und guckt genau dahin, wo Menschen in Not sind.“

Ein Kuratoriumsmitglied der Kaisen-Hilfe ist Thomas Kurzke. Der Präses der Handwerkskammer meint zum Mahl: „Das ist Bremer Tradition, die man pflegen muss.“ Er freue sich immer wieder darüber, was dort für

Spendensummen zusammenkommen.

Übrigens: Gastredner Jan Böhmermann hat als Jugendlicher den WESER REPORT ausgetragen. Als er 14 Jahre alt wurde, sei das sein erster Job gewesen – zusammen mit seinem Kumpel. „Irgendwann hatte der keinen Bock mehr, dann haben ich das allein gemacht. Er kenne noch sein Austragegebiet: „Ich habe nie irgendwas weggeschmissen. Ich habe es immer sehr gewissenhaft in die Briefkästen reingeworfen.“

Landesdiakoniepastorin Karin Altenfelder (l.) und Bürgerschaftspräsdentin Antje Grotheer führen die Bürgerhilfe.

Auf den Spuren des politischen Berlins

Besuch beim Bremer Bundestagsabgeordneten Thomas Röwekamp

Text/Fotos: Gabi Piontkowski

Einen Einblick in die Entscheidungsprozesse des politischen Berlins erhielten knapp 40 Teilnehmende einer politischen Bildungsreise in die deutsche Bundeshauptstadt. Auf Einladung des Bremer CDUBundestagsabgeordneten Thomas Röwekamp besuchten die Teilnehmenden aus Bremen und Bremerhaven an drei Tagen den Deutschen Bundestag, das Innenministerium und die Bremer Landesvertretung. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise lag auf der Erinnerungskultur. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und im Jüdischen Museum erhielten die Bremer Gäste einen Einblick in das nationalsozialistische Unrecht vor und während des zweiten Weltkrieges. Jeder Bundestagsabgeordnete hat dreimal im Jahr die Möglichkeit, Besuchergruppen nach Berlin einzuladen. Die Fahrten sind als Bildungsurlaub anerkannt und werden vom Bundespresseamt organisiert.

Gedenkstätte

Deutscher Widerstand

Die erste Station der Reise führte die Gruppe zu einem historischen Schauplatz der Geschichte, dem

Bendlerblock. Während des Nationalsozialismus war hier der Sitz des Oberkommandos des Heeres. Heute ist der Gebäudekomplex im Stadtteil Tiergarten Sitz des Verteidigungsministeriums und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Tief bewegt zeigten sich die Bremer und Bremerhavener von der Besichtigung des ehemaligen Dienstzimmers von Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, dem damaligen Stabschef des Allgemeinen Heeresamtes, das heute Teil der Gedenkstätte ist. Von dort aus plante von Stauffenberg mit weiteren Offizieren das – gescheiterte - Attentat auf Adolf Hitler am 20.Juli 1944. Von Stauffenberg wurde noch am gleichen Abend im Innenhof des Bendlerblocks erschossen. Eine Gedenktafel im Innenhof erinnert heute an die Namen der im Juli 1944 erschossenen Offiziere.

Bundestag

Dass auch das Reichstagsgebäude eine bewegte Geschichte hat, erfuhren die Bremer Gäste auf der Besuchertribüne des Deutschen Bundestages. Eine Mitarbeiterin des parlamentarischen Besucherdienstes berichtete, dass Philipp Scheidemann vom Balkon des Reichstages am 9. November 1918

die Republik ausgerufen hat. Ein dunkles Kapitel der Geschichte begründete der Reichstagsbrand am 27./28. Februar 1933, den die Nationalsozialisten als entscheidende Etappe für die Errichtung einer nationalsozialistischen Diktatur nutzten.

Heute arbeiten im Bundestag 630 Abgeordnete und rund 6.000 Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung, der Fraktionen und Abgeordneten. Ganz besonders beeindruckte die Gruppe, wie schnell die Parlamentsstenografen schreiben können: 400 Silben pro Minute – das ist schneller als das gesprochene Wort. Aufgenommen würde auch nicht nur der Redebeitrag, sondern auch die Stimmungslage, wie eine Mitarbeiterin des Bundestages betonte. So erkläre es sich, dass dann Ausdrücke wie: Heiterkeit, Tumult oder Zwischenrufe in den Protokollen stünden.

Gespräch mit dem Abgeordneten

Thomas Röwekamp

Über Verteidigungspolitik diskutierten die Besucher mit dem Abgeordneten Röwekamp. Naheliegend, denn er ist Vorsitzender des Verteidigungsausschusses und hat in dieser

Reichstagsgebäude

Funktion mit dazu beitragen, dass 1,35 Mrd. Euro für die Verbesserung der Hafeninfrastruktur in Bremerhaven vom Bund locker gemacht wurden. Röwekamp machte kein Hehl daraus, dass er angesichts der aktuellen Sicherheitslage einen Aufwuchs der aktiven Truppe für notwendig hält. „50 Prozent mehr Berufssoldaten sind notwendig“, forderte der Politiker. Aber nicht nur die personelle Stärkung der Bundeswehr sei Aufgabe der Zeitenwende, auch die materielle Ausstattung und die Förderung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz gehörten dazu. „Wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass die Mehrheit der Menschen eine Wehrpflicht will, aber nur eine Minderheit will dienen“, gab der Jurist zu bedenken. Er sprach sich für ein verpflichtendes Dienstjahr für junge Menschen aus.

Bundesinnenministerium

Im Bundesinnenministerium wurde der Gruppe erklärt, wie die 2.000 Mitarbeiter an Gesetzgebung und Verwaltung beteiligt sind, beispielsweise über die verfassungsmäßige Kontrolle der Gesetze. Ein Großteil des für 2026 avisierten Innenhaushaltes werde für die Sicherheitsbehörden ausgegeben, also beispielsweise für das Vorgehen gegen Organisierte Kriminalität, den Terrorismus oder die Prävention, erklärte eine Ministeriumsmitarbeiterin. Darüber hinaus seien allein in der 20. Le-

gislaturperiode über 5.400 parlamentarische Anfragen an das Bundesinnenministerium gerichtet gewesen.

Jüdisches Museum

Eintauchen in zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte konnten die Bremer und Bremerhavener im Jüdischen Museum. 2001 eröffnet besticht insbesondere der spektakuläre Neubau des Architekten Daniel Libeskind, der das Spannungsfeld deutsch-jüdischer Geschichte anhand der Architektur beschreiben soll: mal geradlinig, aber in viele Fragmente gebrochen, mal verwinkelt mit offenem Ende. Die Zeit für dieses Museum, so gaben einige Besucher zu bedenken, sei viel zu kurz gewesen.

Stadtrundfahrt und Bremer Landesvertretung

Nach einer Stadtrundfahrt, die die Gruppe unter anderem an Schloss Charlottenburg, dem Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden Europas und an Resten der Berliner Mauer vorbeiführte, bildete ein Besuch der Bremer Landesvertretung den Abschluss der Bildungsreise. Die Gäste erfuhren, dass sich die Landesvertretung seit 1999 in Berlin befindet und ihre Mitarbeitenden die Interessen Bremens gegenüber Bundesorganen vertreten, zum Beispiel im Rahmen der Gesetzgebung.

Der Sitzungssaal des Bundestags.

Ernst Köhnken aus Borgfeld im Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Der Innenhof des Bendlerblocks
Thomas Röwekamp

Botanika vorerst gerettet

Finanzierung des Naturerlebniszentrums für 2026 gesichert

Die Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft hat Ende November die Vorlage von Bremens Umweltsenatorin Henrike Müller zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel für das Jahr 2026 beschlossen. Die Botanika GmbH erhält demnach eine außerordentliche Gesellschaftereinlage in Höhe von 800.000 Euro, die den Kapitalbedarf deckt und den Weiterbetrieb der Einrichtung garantiert. Kürzlich war bekannt geworden, dass trotz gestiegener Einnahmen und Besucherzahlen dem Naturerlebniszentrum die Insolvenz drohe.

„Die Botanika und ihr Bildungsangebot sind für Bremen von sehr großer Bedeutung – darüber sind wir

uns alle einig“, erklärte Senatorin Müller. Die breite Unterstützung aller Fraktionen habe gezeigt, wie wichtig der Erhalt der Einrichtung sei. Mit dem Beschluss könne der Betrieb regulär fortgeführt werden.

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Für 2026 ist die Botanika vorerst finanziell abgesichert. Die drohende Insolvenz konnte so abgewendet werden.

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Roger Kluge (l.) will 2026 bei den Sixdays wieder im 166 Meter langen Oval in der ÖVB Arena um den Gesamtsieg mitfahren. Foto: Juergen Engler / nordphoto GmbH

Neue Stimmen, alte Helden

Sixdays 2026 mit internationalem Fahrerfeld und neuem Sportsprecherduo

Text: Philipp Behrbom

Um den Titel „Fünfte Jahreszeit“ konkurrieren in Bremen bekanntlich viele Veranstaltungen. Ob Freimarkt oder Grünkohlsaison diesen Titel verdienen, sei dahingestellt. Für Mario Roggow, Leiter der Sixdays, steht jedoch fest: Das jährliche Bremer Radsportevent verdient ihn. Eröffnet wird es durch den Anschuss von Schlager-Star Peter Wackel.

Auf den Brettern, die die Radsportwelt zumindest für vier Tage bedeuten, wird vom 9. bis zum 12. Januar wieder ein breites und internationales Fahrerfeld gegeneinander antreten, erklärt der sportliche Leiter Erik Weispfennig. Die Namen, die der ehemalige Radrennfahrer bereits be-

stätigen kann, lassen aufhorchen. Denn mit Nils Politt kommt einer aus dem amtierenden Siegerteam des vergangenen Jahres zurück. Für Politt, der sich zudem als Tour de France Mannschaftssieger rühmen darf, böten die Sixdays einen optima-

Kluge, Politt und Augenstein kehren zurück

len Einstieg in die Radsportsaison, erklärt Weispfennig. Roger Kluge, der die Sixdays 2024 gewinnen konnte, und der zweimalige deutsche Meister im Madison, Moritz Augenstein, gelten als weitere bekannte Namen im Fahrerfeld. „Es stehen allerdings noch

einige Gespräche aus und wir hoffen, noch einige Namen präsentieren zu können“, so Weispfennig. Insbesondere gelte dies für die Verpflichtung von Fahrerinnen und im Bereich des Paracyclings, welches auch im Rahmen der Sixdays stattfinden wird. Eine für die Besucherinnen und Besucher hörbare Neuerung: das Sprecherduo. Franco Marvulli und Robert Bengsch werden im kommenden Jahr das Geschehen in der Halle kommentieren und Interviews mit den Fahrenden am Rennbahnrand führen. Beide blicken auf ihre neue Rolle mit großer Vorfreude. „Ich kenne die Sixdays unfassbar gut, 2011 konnte ich sie mit Robert Bartko gewinnen, jetzt in neuer Rolle zurückzukehren, ist eine Zeitreise für mich“, so Bengsch. Radsportinteressierte kennen

Bengsch nach seiner aktiven Karriere zudem als Kommentator der Tour de France für Eurosport.

Auch Franco Marvulli fuhr einst auf der rund 166 Meter langen Bahn in der ÖVB-Arena. Während Bengsch für die Expertise im Duo zuständig sei, will Marvulli für Stimmung in der Halle sorgen, erklärt der Schweizer. Dies sei auch ein wichtiger Teil der Sixdays, betont er. Einen ganz besonderen Moment verbindet er deshalb nicht nur mit dem Wettkampf auf der Bahn, sondern auch mit dem, was rundherum geboten wird: „Als junger Fahrer stand ich ständig unter Strom und war glücklich über eine kurze Pause. Dann standen auf einmal Klaus und Klaus auf der Bühne und ich war Fan“, schwelgt Marvulli in Erinnerung.

Das bekannte Schlager-Duo wird auch in diesem Jahr nicht fehlen und die Halle mit ihren gewohnten Hits unterhalten. Trotzdem gibt es auch Veränderungen im Rahmenprogramm, berichtet Roggow. Die Halle 4

Die Bretter, die die Welt bedeuten: Am 9. Januar beginnen die Sixdays in der Bremer ÖVB Arena Foto: Archiv

werde bei den kommenden Sixdays nicht genutzt, stattdessen soll mehr Programm in Halle 2 stattfinden. Zudem ergänzt in Halle 1 die neue „Antenne Schlager Bühne“ das Unterhaltungsprogramm. Auch Peter Wackel, der am 9. Januar das Rennen anschießt, wird auf der Bühne stehen. Ob er dort seinen bekanntesten Hit „Wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag“ performen wird, ist zwar unklar, doch der Song bietet sich natürlich an, da die Sixdays am Montag enden.

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Wer Peter Wackel zur Seite stehen wird, ist noch unklar. Nur so viel: Eine Alltagsheldin wird es in diesem Jahr nicht, das Konzept habe man verworfen, erklärt Roggow, lässt aber durchblicken: Es wird eine Anschützin.

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Das Ende einer Ära

Mit Wehmut, aber auch mit großer Dankbarkeit schließt

Heidemarie Bischoff ihr Geschäft Pantolina in Oberneuland zum 31. Dezember 2025. 30 Jahre lang stand Pantolina für Mode und Inspiration, zu der auch und vor allem ihre Kundinnen und Kunden beigetragen haben, sagt Bischoff. Ihr Geschäft sei immer ein Ort der Begegnung gewesen, weiß Bischoff und richtet ein großes Dankeschön an ihre Kundinnen und Kunden.

Heidemarie Bischoff (l.) und ihre Mitarbeiterin Bianca Uchtmann sind noch bis zum 31. Dezember im Pantolina anzutreffen.

12.02.

Mit Cinema of Dreams schreibt Holiday on Ice das nächste Kapitel der erfolgreichen Eisshow. Vom 12. bis 15. Februar begeistern 37 internationale Eiskunstläufer das Publikum in der ÖVB-Arena mit einer cineastischen Geschichte über Freundschaft, Mut und große Träume: Inspiriert von großen Hollywood Blockbustern entführt die spektakuläre Show die Zuschauer in die Welt des Films, lässt sie diverse Filmgenres live auf dem Eis – von Retro über Glamour bis hin zu schillernder Science-Fiction –live erleben.

Edle Pferde,

„Cavalluna – Tor zur Anderswelt“ ist nicht nur eine Pferdeshow, sondern ein Erlebnis für die ganze Familie, das mit einer fesselnden Geschichte, und einem beeindrubild aufwartet. Ein Tanzensemble Schaubilder der Reiter, die aus ganz Europa stammen.

Mit an Bord sind dabei unter anderem Lusitanos aus Portugal und Miniponys von der Insel Ischia. Die Show gastiert am 27. und 28. Dezember in der ÖVB-Arena.

ab 27.12.

Nach zahlreichen ausverkauften Tourneen und Charterfolgen geht Mark Forster 2026 wieder auf die großen Open Air Bühnen – und tritt am 9. Juli auf der Bremer Galopprennbahn auf. Mit dabei die beiden aktuellen Singles „Zeitmaschine“ und „Rettest du mich“ und natürlich auch all die bekannten Hits: Von „Übermorgen“ über „Chöre“ und „194 Länder“ bis „Au Revoir“. 09.07.

Die Seebühne Bremen startet 2026 in ihre sechste Saison. Vom 17. Juli bis 23. August gibt es insgesamt fünfeinhalb Wochen voller Musik und Entertainment: Zum ersten Mal dabei sind Madsen, The Jacksons, The BossHoss, OMD und Nena. Darüber hinaus verstärken Beth Hart und Emilíana Torrini die weibliche Bühnenpräsenz und Star-Violinist David Garrett, Schiller, Alphaville, Gregory Porter und Highland Saga sind auch wieder mit dabei.

ab 17.07

Eislauf und große Namen

Mit ihrer gefühlvollen Stimme, leidenschaftlichen Bühnenpr äsenz und der beeindruckenden Verbindung aus Gesang und Klavier begeistert Vonda Shepard seit Jahrzehnten ihr Publikum – im Frühjahr 2026 geht die US-amerikanische Musikerin wieder auf große Europa-Tournee und macht am 17. April auch im Bremer Schlachthof Halt. Mit ihrer Band bringt sie eine mitreißende Mischung auf die Bühne – mit Songs aus 14 Studioalben, beliebten Klassikern aus der Ally McBeal-Ära und neuen Stücken.

17.04.

Michael Patrick Kelly meldet sich nicht nur mit seinem neuen Album „Traces“ zurück, das gerade erst erschienen ist – er kündigt auch eine Reihe von Konzerten für 2026 an. Die ersten Shows sind bereits ausverkauft, nun legt er nach und bringt seine neuen Songs auf einige der schönsten Bühnen des Landes: Unter anderem am 11. Juli bei einem großen Open-Air-Konzert auf der Bremer Galopprennbahn.

11.07.

Der schönste Schli en kommt dieses Jahr nicht vom N dpol.

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Für Mond-Missionen von Relevanz

Europas Raumfahrt-Experten trafen in Bremen aufeinander

Bremen war und ist die Hauptstadt der europäischen Raumfahrt: Die „City of Space“, wie sie Politiker, Raumfahrt-Unternehmer und Marketing-Leute einschätzen, ist seit Wochen im Gespräch, wenn es um das Thema Weltraum geht. Im November etwa zeigte die Ausstellung „Space Hub“ Tausenden, wie groß Bremen in der Industrie und Forschung für die Raumfahrt ist. Etwa zeitgleich lief die zehnte Messe Space Tech Expo Europe mit 10.000 Raumfahrt-Profis in der Hansestadt. Der Höhepunkt war dann die kürzlich zu Ende gegangene ESAKonferenz der Raumfahrt-Minister Ende November. Dort ging es um die strategische Ausrichtung der europäischen Raumfahrt.

Die europäische Weltraumorganisation (ESA) vereint derzeit 23 Mitgliedstaaten. Die Ministerratskonferenz ist das höchste Gremium der ESA und kommt alle drei Jahre zusammen.

In diesem Jahr endet die dreijährige Periode des Deutschen Vorsitzes des ESA-Rats. Die ESA-Konferenz wird traditionell in dem Land ausgerichtet,

ESA-Konferenz verteilte 22

Milliarden Euro

welches den Vorsitz innehat – in diesem Jahr also Deutschland.

„Bremen stärkt sich von selbst, wenn man sich anschaut, wie viele Unternehmen und Beschäftigte hier in diesem Bereich tätig sind“, erklärte Deutschlands Raumfahrtministerin Dorothee Bär zur Eröffnung der Konferenz und ergänzte: „Sie spielen hier eine ganz große Rolle. In Bremen werden Module gebaut, die auch für Mond-Missionen von großer Relevanz sind. Der Weg zum Mond führt über Deutschland, aber auch über Bremen.“ Bär ist im engen Austausch mit ihren

Kolleginnen und Kollegen, auch mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Für sie sei Raumfahrt kein parteipolitisches Geplänkel. In Gegenwart von Astronautinnen und Astronauten betonte die Ministerin: „Es hängen wahnsinnig viele Arbeitsplätze von der Raumfahrt ab – aber auch unsere Sicherheit.“ Die ESA wolle deshalb mit geeinter Stimme sprechen und autonomer werden. Bär nannte als Beispiel dringend benötigte Satellitendaten im Ukraine-Krieg. Im Rahmen der Konferenz ging es auch um die Verteilung von 22 Milliarden Euro.

Deutschland beteiligt sich am europäischen Weltraumprogramm in den nächsten drei Jahren mit rund 5 Milliarden Euro, laut Andreas Bovenschulte ein starkes Signal für die europäische Raumfahrt und für den Technologiestandort Bremen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Bremen als führender deutscher Raumfahrtstandort von den Beschlüssen der ESA-Konferenz erheblich profitieren wird“, so sein Fazit.

ihren Willen, zum Mond zu fliegen. Im Rahmen der ESA-Konferenz lobte Raumfahrtministerin Dorothee Bär (3. v. l.) zwischen den Astronautinnen Amelie Schoenwald (2.

Alexander Gerst (l.) und Matthias Maurer (5.v.l.) bekundeten bereits
v. l.) und Samantha Cristoforetti (4. v. l.) die „City of Space“ Bremen.

Der „Lange Jammer“

Von betrunkenen Bauern und roten Ziegelhäusern

Text/Fotos: Gabi Piontkowski

Der „Lange Jammer“ ist die volkstümliche Bezeichnung für die Lilienthaler Heerstraße, eine rund vier Kilometer lange Ausfallstraße, die die Ortsteile Borgfeld und Horn-Lehe in Nord-SüdRichtung verbindet. Was heute eine teilweise vierspurige Hauptverkehrsader mit Straßenbahntrasse in der Mitte ist, entstand im 13. Jahrhundert als einfacher Verbindungsweg zur Abwicklung von Torftransporten. Im 17. und 18. Jahrhundert hieß die Lilienthaler Heerstraße „Breiter Weg“ oder auch „Breeten Weg“. Der gerade Verlauf der Straße war bedingt durch die Flurstreifen des Hollerlandes.

Bereits im 18. Jahrhundert nahm der Verkehr auf dem „Langen Jammer“ immer mehr zu, ab 1806 wurde der ursprüngliche Weg erhöht und gepflastert, so dass er bei Regen einfacher zu befahren war. 1829/30 erfolgte dann der Ausbau zu einer Chaussee. Nutzer mussten damals ein Wegegeld zahlen, das bei

Einnehmerhäuschen in Lehe und in Borgfeld kassiert wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte die Umbenennung in Lilienthaler Heerstraße.

Um die Bezeichnung „Langer Jammer“ ranken verschiedene Erzählungen. Einerseits nimmt der

Name Bezug auf die Länge und Gleichförmigkeit der Straße, wodurch diese Reisenden als eine schier endlose Strecke erschien. Eine andere Erklärung geht dahin, dass die Bauern, die ihre Waren in Bremen verkauft hatten, auf dem Heimweg in den vielen Kneipen am Wegesrand so dem Alkohol zusprachen, dass manch einer „selig schlafend“ auf dem Kutschbock saß. An sich war das damals zwar kein Problem, weil die Pferde – so die Sage – ihren Weg allein nach Hause fanden. Allerdings sollen sich Jugendliche einen Spaß daraus gemacht haben, dass sie die Pferde bei den Zügeln nahmen, das Gespann umdrehten und wieder in Richtung Stadt schickten. Als die Bauern dann schließlich ernüchtert

Heute ist der „Lange Jammer“ mal vier-, mal zweispurig für den Autoverkehr. aufgewacht waren, sollen sie über den „verfluchten Langen Jammer“ geschimpft haben.

In den 1930er Jahren entstand an der Westseite der Lilienthaler Heerstraße zwischen den Hausnummern 238 und 356 eine Kleinsiedlung aus 30 eingeschossigen Wohngebäuden, in die arme Familien aus der Stadt einquartiert wurden. Jeweils drei Doppelhäuser gruppierten sich um einen gemeinsamen Hof. Durch Obst- und Gemüseanbau sowie Tierhaltung in den Gärten sollten sich die Bewohner selbst versorgen können. Aufgrund der roten Ziegeldächer und der zunächst unverputzten hellroten Ziegelmauern wurden die Häuser auch „Rote Siedlung“ genannt. In den 1960er

Jahren wurde die Wohnbebauung nicht nur am „Langen Jammer“ sondern auch in Borgfeld und Lilienthal weiter intensiviert, wodurch auch die Verkehrsbelastung zunahm. 1967 wurde die Straße auf vier Fahrspuren verbreitert und es entstand sogar eine Diskussion um eine Erhöhung der zugelassenen Geschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer, was aber letztlich abgelehnt wurde. Im Zuge des Baus der Straßenbahnlinie 4 wurde diese Vierzügigkeit dann teilweise wieder zurückgenommen. Auf eine Petition einer Borgfelder Anwohnerin hat das Bremer Amt für Straßen und Verkehr (ASV) ab Dezember 2025 nun eine Geschwindigkeitsbeschränkung in weiten Teilen des „Langen Jammers“ auf 30 Stundenkilometer angekündigt.

Neues Gesicht innen und außen

Pläne zur Erneuerung des REWE-Marktes in Borgfeld vorgestellt

Text/Fotos: Gabi Piontkowski

Moderner, größer und klimafreundlicher soll er werden, der REWE-Markt in BorgfeldMitte. Auf einer Sitzung des Beirates Borgfeld stellte Matthias Keil, Projektleiter, der Grundstückspächterin und Bauherrin, der Firma Katenkamp & Fuhrmann, die Pläne vor.

Zwei Drittel des in die Jahre gekommenen Marktes sollen danach abgerissen werden und einem Neubau weichen, sobald die Baugenehmigung vorliegt und die Vergabe erfolgt ist. Keil rechnet damit, dass die Umbauten im Januar 2027 beginnen und pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im November 2027 abgeschlossen sein werden. In dieser Zeit

bleibe der Markt geschlossen. Der Betrieb des Restaurants „Don Felipe“ werde, so Keil, durch die Bauarbeiten nicht tangiert.

Was ist geplant?

Die Verkaufsfläche soll nach Angaben des Projektleiters von jetzt 1.300 auf 1.800 Quadratmeter erweitert werden. Dies werde dadurch erreicht, dass Lagerräume ins Obergeschoss verlegt werden. Die Grundfläche bleibe daher trotz der zusätzlichen Verkaufsfläche in etwa gleich. Der Getränkemarkt bleibe erhalten. Die anthrazitfarbene Fassade des teilweise zweigeschossigen Gebäudes werde mit Holzelementen aufgelockert und

passe sich optisch dem Ortsbild an. Klimafreundlichkeit solle durch eine PV-Anlage und die Schaffung einer Ladeinfrastruktur für E-Autos erreicht werden. „Wahrscheinlich wird es zwei Säulen geben“, sagte Keil vor rund 80 interessierten Zuschauenden auf der Beiratssitzung. Darüber hinaus sei ein teilweise überdachter Fahrradparkplatz mit Platz für 20 bis 25 Räder geplant. Der vorhandene Parkplatz werde erneuert und begrünt. Zwölf bis 14 zusätzliche Bäume würden gepflanzt. Die Parkbuchten würden von 2,50 Meter auf 3 Meter vergrößert werden. Im Eingangsbereich sei geplant, 3,50 Meter breite Parkplätze unter anderem für Behinderte und Mütter mit Kindern einzurichten. Erreichbar werde der Markt auch künftig über zwei Eingän-

ge sein, einen zur Borgfelder Heerstraße und einen zum Parkplatz.

Das Angebot

Das Sortiment solle breiter werden, wobei Matthias Keil darauf hinwies, dass die Detailplanung noch aussteht. Fest stehe aber schon, dass die Fleisch- und Käseabteilung und auch das Blumenangebot erhalten blieben. Für einen Fischstand fehle es allerdings nach wie vor am Platz. Mit einem Sushi-Betreiber stehe man in Verhandlungen. Der Bäcker werde an seinem angestammten Platz wieder eingerichtet und erhalte zusätzlich die Möglichkeit, auf dem REWE-Vorplatz Tische und Stühle für die Außengastronomie aufzustellen. Darüber hinaus plane die Sparkasse, auf dem Gelände einen Pavillon mit einer kleinen Filiale aufzustellen. Anwohner können sich freuen, dass der häufig übelriechende Container auf dem REWE-Gelände einem Konfiskatraum weichen wird, in den Fleischabfälle gekühlt bis zur Entsorgung gelagert werden. Durch die Kühlung werde Geruchsbildung verhindert, erklärte der Projektleiter.

Die Zufahrt

Auch die Lärmbelästigung der Anwohnenden durch Anlieferverkehr wird nach Angaben von Keil reduziert, da künftig zwischen 22 Uhr abends

und 6 Uhr morgens keine Anlieferung erfolgen werde. Eine größere Diskussion entstand im Beirat über die Zuwegung von der Borgfelder Heerstraße zum Parkplatz. Diese sei gefährlich, fand Werner Piesik von der SPD-Fraktion, insbesondere, wenn zeitgleich Autofahrer vom Parkplatz in die Borgfelder Heerstraße einbiegen und aus den gegenüberliegenden Parklücken

Die Grundfläche des REWE-Marktes bleibt in etwa gleich, trotzdem sollen nach dem Umbau weitere 500 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen.

ausparken würden. Jannis Fricke von der CDU-Fraktion brachte den Vorschlag einer Einbahnstraßenregelung ins Spiel, dadurch könne, so Fricke, zumindest gefährlicher Begegnungsverkehr verhindert werden. Wenn man das Gelände schon „anpacke“, sei es sinnvoll, diesen Unfallschwerpunkt zu entschärfen, waren sich die beiden Beiratsvertreter einig.

Auch der neue Markt soll zwei Eingänge haben.

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Freilichtbühne Lilienthal startet mit dem Familienstück „Pippi Langstrumpf“

in die Saison 2026

Mitder ersten Produktionsbesprechung hat die Freilichtbühne Lilienthal Ende November offiziell die Vorbereitungen für das Familienstück der Saison 2026 aufgenommen: „Pippi Langstrumpf“. Rund 60 Beteiligte versammelten sich zum Auftakt. Henry Balzer-Schürmann, seit Oktober erster Vorsitzender des Vereins, eröffnete die Runde: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns 2026 auf der Bühne gefällt.“ Anschließend stellte Regisseur Maurice Walter seine Ideen für die Inszenierung vor.

Für Walter ist das Stück ein Herzensprojekt: Die Geschichte sei für ihn ein echter Klassiker, die Filme „Feel-Good-Movies“. Für die kommende Saison plant er eine moderne, humorvolle Umsetzung, die „Klein und Groß“ gleichermaßen begeistern soll. Bis zu 58 Ensemblemitglieder

Rund 60 Beteiligte nahmen an der ersten Produktionsbesprechung für die Saison 2026 teil.

sollen in Doppelbesetzung mitwirken, etwa 20 Rollen sind Sprechrollen. Im Februar beginnt die intensive Probenphase. Auch Werkstatt, Schneiderei und Maske nehmen frühzeitig ihre Arbeit auf, damit zur Pre-

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miere am 23. Mai 2026 alles bereit ist. Auch das Abendstück der Saison wird musikalisch: Am 26. Juni 2026 feiert „König Ödipus“ in einer modernen, komödiantischen Fassung nach Sophokles Premiere.

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„La Cabana – Restaurant und Tapasbar“

Treffpunkt

Spanisch-mediterrane Küche in elegantem Flair bietet das im Oktober 2025 neu eröffnete „La Cabana – Tapasbar und Restaurant“ in Oberneuland. Sutharshan Kandakoddathannal (Rufname Suthi), der auch das Oro Verde in Schwachhausen und das Aioli im Schnoor betreibt, setzt in seinem Restaurant auf Qualität, frische Ware, gute Weine und exzellenten Service. Neben Fleisch, Fisch und Tapas stehen auch vegetarische und vegane Gerichte auf der Speisekarte. Noch bis Ende des Jahres bietet das

Rezept:

Arroz Valenciana

Zutaten für 2 Personen:

180g spanischer Rundkornreis

Betreiber „Suthi“ in seinem Element.

Zubereitung:

½ rote Zwiebel, Knoblauch nach Geschmack

50g Zucchini; ohne Kerngehäuse

20g Karotte; ohne Kern und in Würfel geschnitten

30g grüne Bohnen; gewaschen ohne Enden

¾ rote Paprika; gleiche Größe wie die Zucchini

50g Hühnerbrust; geschnitten

2 Kaninchenrücken

2 16/20 Garnelen, entdarmt und gegebenenfalls geschält

Je 2 Jakobsmuscheln und große Miesmuscheln

Olivenöl, Butter, Sahne (30%)

Safran, Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette, Limettenabrieb, Thymian, Rosmarin, Salbei

Weißwein, Geflügelfond, Vermouth, Sherry Fino (trocken)

„La Cabana“ ein 3-Gänge-Mittagsmenü zum Einstiegspreis von 14,90 Euro an. Suthi möchte sein Restaurant zu einem Treffpunkt in Oberneuland entwickeln, gerade auch für Familien mit Kindern. „Wir haben ein Spielzimmer eingerichtet, am Wochenende sogar mit Nanny-Betreuung“, sagt der Familienvater, der selbst zwei kleine Kinder hat. Während die Eltern im Restaurant speisen, können sie über Video verfolgen, dass es ihren Kindern im Spielzimmer gut geht. Selbstverständlich gibt es auch ein Kinder-Menü und eine Geschenktüte für die Kleinen.

Den Rundkornreis halb vorkochen, damit später das Gemüse seinen Biss nicht verliert. Traditionalisten können gerne, ähnlich wie beim Risotto, den Reis vorher in einer großen Pfanne in Olivenöl mit roten Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, ihn mit Wein, Vermouth und Sherry ablöschen, und dann mit Fond bis zur gewünschten Konsistenz nach und nach auffüllen. Nun das Hähnchen und Gemüse zufügen und mitbraten, anschließend mit Geflügelfond ablöschen und mit Safran und den frischen Kräutern würzen. Kurz vor dem Servieren mit 1 EL Butter und Sahne den Reis unterheben. In der Zwischenzeit in einer zweiten Pfanne den Kaninchenrücken und die Meeresfrüchte bis zum gewünschten Gargrad braten, mit Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette und Limettenabrieb würzen und mit Fond, Vermouth und Sherry ablöschen.

Zutaten auf einem Teller anrichten, guten Appetit!

Text / Fotos: Gabi Piontkowski

Besinnlichzeit

zum 03.01.26

Freut euch auf festliche Momente mit der ganzen Familie, besondere Einkaufserlebnisse und inspirierende Geschenkideen.

Lasst euch beim Bummel über unseren weihnachtlich geschmückten Markt verzaubern –mit glitzernder Eislaufbahn und kulinarischen Köstlichkeiten. Donnerstags mit Open-Air-Kino und Disco on Ice jeden Freitag. Bei unseren kleinen Gästen sorgen Zauberstab-Stationen, Kinderschminken und der Weihnachts-Express „Molli“ für leuchtende Augen.

Feiert mit! dodenhof.de/XMAS-PH

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