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Vorprodukt3 vom 10.05.2025

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Quartier Schwachhausen • Oberneuland • Borgfeld • Horn

Isa Fischer

Künstlerin zeichnet auf Bremens Straßen

Mai/2025


200 Jahre. 200 Teams. 200.000 Euro.

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Weitere Informationen zur Bewerbung findet Ihr hier: www.sparkasse-bremen.de/trikotaktion

Stark. Fair. Hanseatisch.


EDITORIAL

LUST AUF SOMMER

UNIQUE

Robert Lürssen Chefredakteur

Liebe Leserinnen und Leser, das viele schöne Wetter in den vergangenen Wochen hat Lust gemacht auf den Sommer, auf Grillen, auf draußen Sitzen und mit Freunden treffen, auf FreiluftSport und so vieles mehr. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Spargeltour oder einem Besuch des Borgfelder Weinfestes am 14. und 15. Juni?

SIEGEL

Das Thema Frühjahrsputz kommt einem zum Start in die Freiluftsaison natürlich auch in den Sinn. Gabi Piontkowski hat vier aus dem Quartier gefragt, wie sie es damit halten. Sonnenschein ist auch eine ideale Voraussetzung für Isa Fischer. Schließlich sitzt die Bremerin bevorzugt irgendwo am Straßenrand, um Gebäude zu malen. Laura Stache hat die Künstlerin besucht und berichtet über ihre Arbeit. Viel Arbeit vor sich haben die Handwerkerinnen und Handwerker, die ab Juli innerhalb von vier Monaten das gute alte Kaufhaus Lestra an der Horner Heerstraße in einen Edeka-Markt verwandeln sollen. Mit den Mitgliedern der Familie Maaß stehen neue Betreiber in den Startlöchern, die in den vergangenen Jahren schon in Oberneuland gezeigt haben, dass sie modernen Lebensmitteleinzelhandel nicht nur verstanden haben, sondern dass sie ihn leben.

WAPPEN

Viel Spaß beim Lesen, Ihr Robert Lürssen

QUARTIER 10. MAI 2025 VERLAG:

Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH Am Brill 19, 28195 Bremen, Tel. 0421 / 690 55-01

TITELFOTO: Klaus-Werner Schlie REDAKTION:

Gabi Piontkowski, Marcus Schmidt,Bettina Meister, Laura Carina Stache

CHEFREDAKTION:

Robert Lürssen, robert.luerssen@weserreport.de

ANZEIGENBERATUNG: Marina Lehmann, Tel. 690 55-104 Wolfgang Pabst, Tel. 690 55-148

ANZEIGENLEITUNG:

Johannes Knees, Tel. 690 55-108

LAYOUT:

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Michelle Borchardt, Manuela Garbade

VERTRIEBSLEITUNG: Sascha Carstens ZEITUNGS-ZUSTELLUNG: Tel. 0421 / 690 55-350 E-MAIL: vertrieb@weserreport.de DRUCK: Druckerei Bonifatius GmbH Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 52 vom 1. Januar 2025

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INHALT

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LEBEN & ARBEITEN

M3B-Geschäftsführer Ingo Gösling über die Zukunft der ÖVB-Arena

8 TITELSTORY

6 VIER AUS DEM QUARTIER

machen Frühjahrsputz

INTERVIEW

Warum Isa Fischer meistens Gebäude malt

13 TRAUERLAND

Antje Wicke übernimmt pädagogische Leitung

14 JUGENDFEUERWEHR

Innensenator wird zur Gründungsfeier erwartet

16 LITERATURPLATZ

Lesestoff für das Mühlenquartier

22 MITREDEN

Nachwuchspolitiker Finn Herzig sucht seinen Weg

30 EINKAUFEN

Aus Lestra wird Edeka Maaß

FREIZEIT 24 VERANSTALTUNGEN

26

NEUERÖFFNUNG

Literaturplatz versorgt das Mühlenviertel mit Lesestoff

30

Vorschau auf die Events der kommenden Monate

STAFFELÜBERGABE Aus Lestra wird ab Juli Edeka Maaß

27 BENEFIZKONZERT

Warum Bremer Hebammen für Ghana sammeln

UNTERWEGS 28 EINE STUNDE REDEN

Mario Neumann sucht seinen 100. Talkgast

33 KURZ NOTIERT

34

ZUM WOHL!

Das Borgfelder Weinfest soll Menschen aus dem Quartier zusammen­ bringen

4

- Roboter fürs Universum - Uni Nacht am 7. Juni

34 BORGFELDER WEINFEST

Event-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

INTERVIEW 18 IM GESPRÄCH

Ingo Gösling über die Zukunft der ÖVB-Arena


„Ein völlig neues Lebensgefühl“

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Smarteye macht Beauty Doc und Lebensgefährtin brillenfrei

remer Beauty Doc Dr. med. Bünyamin Özgören und Lebensgefährtin Melek Ipekten im Interview zu ihrer Smile Pro-Augenlaserbehandlung bei Smarteye.

Was war eure Motivation, euch die Augen lasern zu lassen? Özgören: Ich wollte das schon immer machen. Dann wurde ich auf Smarteye und die neuen Verfahren aufmerksam und habe mich schon nach dem ersten Beratungs- und Voruntersuchungstermin spontan dazu entschieden. Ipekten: Ich habe schon lange darüber nachgedacht, mir die Augen lasern zu lassen, bestimmt über zehn Jahre. Kontaktlinsen haben mich immer genervt. Bisher hatte ich einfach nie den Mut dazu, bis Bünyamin dann zu mir sagte, er kenne jemanden mit ganz fortschrittlichen Methoden.

Normalerweise ist er derjenige, der andere behandelt, in seiner Praxis zwischen Weserstadion und Innenstadt im Bremer Steintor. Auch viele Prominente und Influencer kommen zu ihm: Dr. med. Bünyamin Özgören. Der 36-Jährige ist auf minimalinvasive Ästhetik spezialisiert. Er und seine Lebensgefährtin Melek Ipekten, die ein Kosmetikstudio am Airport besitzt, entschieden sich für das Augenlaser-Verfahren Smile Pro bei dem Bremer Premiumanbieter Smarteye – sie berichten vom neuen Lebensgefühl ohne Brille und Kontaktlinsen.

Wie nervös wart ihr vor dem Eingriff? Özgören: Ich war sehr ruhig, dank unseres Arztes Dr. med. Christian Ahlers. Er ist sehr kompetent und freundlich. Wir hatten vollstes Vertrauen zu ihm. Ipekten: Auch ich war entspannt. Das Team hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich

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musste in ein grünes Licht gucken und habe nichts gemerkt, außer etwas Druck vielleicht. Der Eingriff war schnell und schmerzlos und nach weniger als zehn Sekunden pro Auge auch schon vorbei! Was sagt ihr zum Ergebnis? Ipekten: Ich bin begeistert. Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl, morgens aufzustehen und alles sehen zu können. Özgören: Melek hat gefühlt sofort 100 Prozent gesehen. Bei mir hat es etwas länger gedauert. Jetzt, knapp zwei Wochen nach dem Eingriff, kann ich super sehen, nur morgens manchmal noch leicht verschwommen. Aber das ist alles im Rahmen, so wurde es mir auch erklärt. Es ist ein so schönes Freiheitsgefühl. Oft, wenn wir abends im Bett liegen, denken wir noch, wir hätten vergessen, die Linsen rauszunehmen, bis uns einfällt, dass wir das voraussichtlich nie wieder brauchen.

Auch der Vater von Dr. Özgören, Dursun Özgören, will sich bei Smarteye behandeln lassen. Er ist Architekt und kann ohne Brille weder zeichnen noch lesen. Da er einen beginnenden Grauen Star hat, wird er einen lasergestützten Linsentausch durchführen lassen. Dieses moderne Verfahren steht für höchste Präzision und Sicherheit. Durch den Einsatz von Premiumlinsen wird Dursun Özgören danach nie wieder eine Brille tragen müssen. Hinweis: Dr. med. Bünyamin Özgören hat die Behandlung bei Smarteye als Privatperson und ohne jegliche Gegenleistung oder Vergünstigung in Anspruch genommen. Die im Text enthaltenen Aussagen spiegeln persönliche Erfahrungen wider und stellen keine ärztliche Empfehlung dar.


VIER AUS DEM QUARTIER

Gudrun Bögershausen

Für Gudrun Bögershausen aus Horn-Lehe ist Frühjahrsputz Tradition. „Ostern ist alles fertig“, sagt die Rentnerin. Auch mit mittlerweile 78 Jahren macht sie noch alles selber: Fenster putzen, gründlich saugen, Staub wischen, Schränke abseifen und polieren. „Ich putze die Fenster noch ganz altmodisch, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe“, sagt die gelernte kaufmännische Angestellte. Soll heißen: Einseifen mit Wasser und Lappen, Weggießen des Schmutzwassers, Abreiben mit Lederlappen und Spiritus und schließlich Polieren mit einem Leinenlappen. „Da perlt der Regen so ab“, weiß Bögershausen. Wenn alles sauber ist, bepflanzt sie ihre Balkonkästen mit sturmerprobten Blumen. „Ich wohne im 4. Stock, da weht es manchmal etwas heftiger“, sagt die resolute Rentnerin. Durch weggewehte Blumen solle es schließlich nicht gleich wieder schmutzig werden.

Hauke Maaß Bei dem Ex-Bremer Hauke Maaß gibt es keinen Frühjahrsputz. Der ehemalige Neustädter, der vor vier Jahren mit seiner Freundin Esther nach Dänemark ausgewandert ist, hält sein kleines Häuschen in Aarhus stets sauber. „Freitag und Samstag wird einmal komplett durchgeputzt“, sagt der 34-Jährige. „Wir wollen sauber in die neue Arbeitswoche starten.“ Er ist für Saugen, Wischen und das Bad zuständig, während seine Freundin Esther „Spezialaufgaben“ wahrnimmt: Fensterputzen und die Fliesen im Bad schrubben. Auch während der Woche wird immer mal wieder durchgesaugt, da Hund „Juri“ viel Dreck ins Haus bringt. In diesem Frühjahr haben sich Hauke Maaß und seine Freundin außerdem vorgenommen, den großen Garten ihres Hauses, das sie vor einem Jahr erworben haben, auf Vordermann zu bringen. „Da ist jetzt viel Wildwuchs, aber erst war das Haus mit Renovieren dran, dann der Garten“, sagt Maaß.

Nils Gutmann Katrin Gülke Nils Gutmann aus Horn-Lehe macht keinen Frühjahrsputz. Der 18-Jährige, der gerade zwischen Schulabschluss und Einstieg ins Berufsleben steht und nebenbei bei der Passagierabfertigung des Flughafens Bremen arbeitet, wohnt noch bei seinen Eltern. „Da wird ziemlich darauf geachtet, dass es immer sauber ist“, sagt Gutmann. Dennoch: Zweimal im Jahr bekommt auch sein Zimmer „so eine Art Reset“. Dann ist großes Aussortieren angesagt. „Alle Sachen, die ich nicht mehr brauche, kommen dann weg oder werden gespendet“, so der Horner, der sich auch als sachkundiger Bürger im Fachausschuss Stadtteilentwicklung, Kultur und Jugendbeteiligung des Beirates Horn engagiert.

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Für Katrin Gülke aus Horn haben beim Frühjahrsputz Terrasse und Garten absolute Priorität. „Wenn das Wetter wärmer wird, leben wir gerne draußen“, sagt die Diakonin. Zunächst befreien die Gülkes den Terrassenboden vom Grünbelag, dann werden die Gartenmöbel aus dem Keller geholt, auch der schwere Strandkorb. „Den muss ich dann erstmal von den Spinnenweben befreien“, sagt die 41-Jährige. Ehemann Claus hilft ihr dabei. Wenn alles steht, kommt die Gartendeko dran. Allen voran ein kleines buntes Windrad, das für den zehn Monate alten Sohn Jesse im Garten aufgestellt wird. Kerzen geben dem Reihenhausgarten abends ein romantisches Antlitz. Im Haus haben die Gülkes dagegen nicht so viel zu tun. „Da ist immer alles in Schuss“, so die Hornerin. Nur Heizung, Lichtschalter und Fußleisten werden einer zusätzlichen Reinigung unterzogen.


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Die Stadt der feinen Linien

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TITELSTORY

Etwa drei Stunden Zeit benötigt die Künstlerin für eines ihrer Kunstwerke.

Isa Fischer fängt Hausfassaden in aquarellierten Tuschezeichnungen ein Text: Laura Stache / Fotos: KW Schlie

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it einer Feder und vielen kleinen Strichen bringt Isa Fischer ihre Umgebung aufs Papier - der Feinarbeit ihrer Kunstwerke widmet sie sich zuerst. Sobald die schwarz-weiße Zeichnung steht, kommt Farbe ins Spiel. „Die Farbe macht alles lebendiger und lässt sich nicht so akkurat steuern. Das ist gleich noch viel künstlerischer“, beschreibt die studierte Grafikdesignerin. Die gezeichneten Flächen bekommen Strukturen und Verläufe, die Farben gehen ineinander über, mischen sich schon im Kasten oder auf dem Papier. Leicht, beinahe flüchtig, sieht die Aquarellfarbe aus, erzeugt in mehreren Schichten aber auch Tiefe. Vor über zehn Jahren tauschte Isa

Fischer den Computerbildschirm im Büro gegen Pinsel und Papier unter freiem Himmel. „Ich saß immer am PC, obwohl ich doch eigentlich malen wollte“, erinnert sich die freischaffende Künstlerin und startete mit der Zeichnung von 100 Bremer Häusern,

Computer gegen Pinsel und Papier getauscht um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen - mit Erfolg. Die Gebäudeporträts stoßen auf große Begeisterung, werden bestellt und ausgestellt. Der Name „Hausgezeichnet“ entsteht sowie ein eigenes Atelier. Da die Künstlerin aber lieber an der frischen Luft zeichnete, blieb dieses

meist ungenutzt und sie gab es schließlich wieder auf. Nicht selten sprechen Passantinnen und Passanten die Zeichnende draußen direkt an und geben Aufträge, um ihr eigenes Haus in Tusche und Aquarell einfangen zu lassen. Individualisierte Kunstwerke seien auch ein beliebtes Geschenk: Zu besonderen Anlässen, darunter Geburtstage und Jubiläen, lasse die begeisterte Kundschaft immer gerne zeichnen. Ein gefragtes Motiv seien beispielsweise Firmengebäude. „Meistens reicht ein Termin, um vor Ort alles zu malen. Ein Bild ist dann in etwa drei Stunden fertig“, schätzt die gebürtige Bremerin. Davon, für die Anfertigung von Fotos abzuschauen, hält sie wenig. Die aquarellierten Tuschezeichnungen sollen direkt im Angesicht ihres Vor-

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bilds entstehen. Da die Originale danach in die Hände der Auftraggebenden kommen, bleibt der Künstlerin häufig nur ein Foto oder Scan ihrer Arbeit übrig. Deshalb seien ihre herausgebrachten Bücher auch wertvolle Sammlungen und Erinnerungen für sie selbst. „Ich zeichne das, was mich umgibt und das ist hier eben die Stadt“, erklärt Fischer. Der Vorteil von Gebäu-

den als Motiv sei ihre Regungslosigkeit: „Ein Haus ist immer da, es bewegt sich nicht und verändert sich auch nicht andauernd.“ Menschliche Porträts biete sie daher nicht an. Mit einem falschen Strich könne ein ganzes Gesicht zu einfach entstellt werden. Bei Gebäuden hingegen sei eine langsame Annäherung durch viele kleine Striche möglich. Den ein oder anderen Hund sowie Bilder vom Meer

und von Landschaften male sie ebenfalls viel. Ausgiebige Spaziergänge boten Anlass für ein Zeichenprojekt auch abseits von Gebäuden: Die CoronaLockdowns trieben die Findorfferin entlang der Flüsse, Wasserläufe, Kanäle, Gräben und Seen der Stadt. Festgehalten auf Papier und schließlich zwischen zwei Buchdeckeln: In „Zu Fuß am Fluss“ finden sich Darstellungen von Bremen als Stadt am Wasser. Zuletzt erschien ein Buch mit Zeichnungen der ostfriesischen Insel Norderney in Fischers Verlag Duplio. Das Inselporträt zeigt die Besonderheiten Norderneys mit typischen Gebäuden und Dünenlandschaften, ergänzt mit Texten von den Autoren Heinrich Lintze und Eggert Peters. Das Buch lädt zum Entdecken ein, schlägt verschiedene Rundgänge über die Insel vor und bietet auch einen „Blick von innen“. Perspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner Norderneys fließen in die Texten ein.

Kunst ist es, das Eigene zu finden

Zeichnungen von Isa Fischer gibt es auch im Postkartenformat.

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„Anreise, Unterbringung und zeichnen auf Norderney - das war alles ein hoher Aufwand, auch finanziell gesehen“, erzählt die Künstlerin. Überhaupt seien Zeichenmaterialien, Druck und Versand von Büchern mit Kosten verbunden, die sie erst nach mehreren Jahren als freischaffende Grafikerin und Künstlerin gut abdecken könne. Nachdem die Pläne für ein Studium im Bereich Plastiken verworfen wurden, schloss die Findorfferin an der Hochschule für Künste in Bremen gemeinsam mit einer Freundin ihr Grafikstudium ab. In den Jahren dort schärfte sie ihr bereits vorhandenes Talent. „Kunst ist es, das Eigene zu finden. Einen eigenen Weg.“ So entwickele jede und jeder im Laufe der Zeit einen eige-


TITELSTORY

Die gebürtige Bremerin zeichnet das, was sie umgibt - hauptsächlich die Gebäude der Stadt. nen Stil und Vorlieben für bestimmte Motive, Materialien und Techniken. Im Rahmen des Studiums malte Fischer schon bei Auslandsaufenthalten in Holland und Paris draußen. Auf spä-

teren Reisen und im Urlaub gehörten Pinsel und Papier ebenfalls zum Gepäck: „Auf Reisen hatte ich immer ein kleines Buch für meine Zeichnungen dabei“.

Seit 2012 ist das Malen im Freien für die Künstlerin keine bloße Freizeitoder Urlaubsaktivität mehr, sondern die berufliche Verwirklichung eines Wunsches.

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LEBEN & ARBEITEN

Antje Wicke (links) hat von Beate AlefeldGerges die pädagogische Leitung bei Trauerland übernommen. Foto: Trauerland

Stabwechsel bei Trauerland Antje Wicke ist neue pädagogische Leitung des Vereins

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rauerlands Gründerin Beate Alefeld-Gerges verabschiedet sich nach 25 Jahren Kinderund Jugendtrauerbegleitung in den Ruhestand. Mit Antje Wicke hat der Verein das Glück, nun eine Nachfolgerin für die pädagogische Leitung gefunden zu haben, die den Verein bereits aus Gründungszeiten kennt. „Die Frage, wie Kinder und Jugendliche hilfreich in ihrer Trauer begleitet werden können, hat mich bereits während meines Studiums beschäftigt und im Jahr 2000 zu Trauerland gebracht, wo ich dann einige Zeit als Ehrenamtliche tätig war. Die Begeisterung für diese Arbeit und die Verbundenheit mit dem Verein haben mich immer begleitet“, sagt Antje Wicke, zu deren hauptberuflichen Stationen unter anderem die Erziehungsberatung und der Familienkrisendienst gehörten. Zuletzt war sie bei der Bremischen Evangelischen Kirche als Fachberaterin für die Kindertageseinrich-

tungen verantwortlich. Seit 1. Januar 2025 hat sie nun offiziell die pädagogische Leitung des Vereins Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche von Gründerin Beate Alefeld-Gerges übernommen, die sich von ihrer hauptamtlichen Tätigkeit in den Ruhestand verabschieden wird. Um einen optimalen Übergang von der Gründerin zur neuen pädagogischen Leitung zu gewährleisten,ist Wicke bereits im vergangenen November ins Trauerland-Team eingestiegen. Bis Ende Mai 2025 wird Beate Alefeld-Gerges ihrer Nachfolgerin noch im Hintergrund beratend zur Seite stehen, dann heißt es für sie Abschied nehmen von der praktischen Begleitung und Beratung trauernder Kinder und Jugendlicher. „Für mich persönlich als Vereinsgründerin ist es natürlich auch schwer, die Leitung nach so langer Zeit abzugeben und auch für den Verein ist es ein Einschnitt, den wir aber lange geplant haben“, sagt

Alefeld-Gerges. „Meine Nachfolgerin und ich können insgesamt ein halbes Jahr gemeinsam arbeiten und das engagierte haupt- und das ehrenamtliche Team werden das Hilfsangebot weiter tragen. Da bin ich sehr zuversichtlich“, sagt Alefeld-Gerges mit Blick auf ihren Abschied. Sie wird den Verein auch künftig als Mitglied des ehrenamtlichen Vorstandes weiter begleiten sowie als Referentin in Trauerlands Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung tätig sein. Im November 1999 hat die Bremer Sozialpädagogin Beate AlefeldGerges den deutschlandweit ersten Verein speziell für Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen ins Leben gerufen. Heute ist der Verein „Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche “ eine fest etablierte und bundesweit vernetzte Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Familien geworden, bei denen ein naher Mensch gestorben ist.

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LEBEN & ARBEITEN

Gründungsfeier am 22. Juni Jugendfeuerwehr Borgfeld erwartet Innensenator und Feuerwehrchef

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ie bereits im Februar im QUARTIER berichtet, gründet die Freiwillige Feuerwehr (FF) Bremen-Borgfeld aktuell eine Jugendfeuerwehr. Neun Kinder und Jugendliche treffen sich seit einigen Monaten bereits alle zwei Wochen am Feuerwehrhaus. Nun steht der Termin für die offizielle Gründungsfeier fest: Sie steigt am Sonntag, 22. Juni 2025, ab 11 Uhr auf der Wiese neben dem Standort der FF Borgfeld am Hamfhofsweg. Geplant sind unter anderem Mitmach-Aktionen für Jung und Alt. Als Gäste für den offiziellen Part werden unter anderem Innensenator Ulrich Mäurer und Bremens Feuerwehrchef Philipp Heßemer erwartet. „Vor der ehrenamtlichen Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren habe ich ohnehin schon einen riesigen Respekt. Neben der Sicherstellung der

Einsatzbereitschaft dann noch zusätzlich aktive Jugendarbeit zu betreiben, finde ich großartig“, betont Philipp Heßemer, Leiter der Feuerwehr. „Ich freue mich sehr, dass sich die FF Borgfeld zu diesem besonderen Engagement entschieden hat.“ Sechs Betreuende unterstützen die frisch beauftragten ersten Borgfelder Jugendfeuerwehrwarte Jannik Theuerholz und Christopher Borkenhagen. „Für uns alle ist das ja etwas Neues“, erklärt Janniks Vater Markus Theuerholz, der als Borgfelder Wehrführer den Stein zur Gründung der Jugendfeuerwehr ins Rollen gebracht hat. „Doch wir haben uns ganz bewusst entschieden, uns mit unserer Freiwilligen Feuerwehr auch in die Jugendarbeit einzubringen. Und ich bin begeistert, wie das in unserer Einheit, aber auch in unserem Umfeld angenommen wird.“

Jannik Theuerholzund Miriam Massuthe zählen zu den sechs Betreuern der neuen Jugendfeuerwehr Borgfeld. Foto: Piontkowski

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Mit Unterstützung der Feuerwehr Bremen, aber auch mit viel eigenem Engagement haben die Kameradinnen und Kameraden in den vergangenen Jahren das Feuerwehrhaus am Hamfhofsweg im Innenbereich weiter ausgebaut und ausgestattet. Sodass hier nun einerseits gute Feuerwehrarbeit geleistet werden kann, als auch Raum für administrative Tätigkeiten und vor allem für Begegnungen und Austausch geschaffen wurden. Eine gute Grundlage für den Aufbau einer Jugendfeuerwehr. Sie ist die 14. Jugendfeuerwehr in der Stadt Bremen. Im Land Bremen gibt es dann insgesamt 17 Jugendfeuerwehren und zwei Kinderfeuerwehren. Landesjugendfeuerwehrwart Cem Erdogdu: „Jugendfeuerwehren sind ein echtes Erfolgsmodell, wenn es darum geht, junge Menschen für die Freiwilligen Feuerwehren zu begeistern. Aber sie sind auch viel mehr als das. Es werden Werte wie Kameradschaft, Hilfsbereitschaft, gegenseitiger Respekt und Vielfalt vermittelt. Diese sind gerade heute wichtiger denn je. Sie früh zu vermitteln, stärkt nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch das Fundament für ein starkes Ehrenamt.“ „Ich möchte gerne lernen, Menschen zu helfen. Das finde ich cool an der Jugendfeuerwehr“, freut sich der elfjährige Carlos Mendez. Er ist auch direkt zum ersten Jugendsprecher der frisch gegründeten Gruppe gewählt worden. Die Gruppenmitglieder und das Betreuungsteam würden sich durchaus noch über ein paar weitere Jugendfeuerwehrmitglieder freuen. Interessierte können sich nach wie vor per E-Mail an jf.borgfeld@gmail.com an das Team der Borgfelder Feuerwehr wenden. rl


Feiern mit dem Gabor Shop Bremen City

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Martina Breuer, Simone Kottisch und Petra Rockstroh bilden das Team von Literaturplatz.

Ein Ort für Lesestoff und mehr Neueröffnung im Mühlenquartier: Literaturplatz Text: Robert Lürssen / Fotos: KW Schlie

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anche Ideen brauchen Zeit. Und die richtige Gelegenheit. Simone Kottisch hat fünf Jahre darauf gewartet, sie dann im Mühlenquartier entdeckt, ent­schlos­ sen zugepackt und sich gemeinsam mit Petra Rockstroh den Traum von einer eigenen Buchhandlung erfüllt.

Unter dem Namen Literaturplatz gibt es an der Gerold-Janssen-Straße 4 Bücher, Geschenkideen und mehr. Demnächst soll noch eine Ecke mit Fan-Artikeln des SV Werder hinzukommen. Auf Wunsch der jüngeren Kunden hat der Literaturplatz das Sortiment nach wenigen Tagen schon um Comics erweitert.

„Jeder Stadtteil verdient eine gute Buchhandlung“, meint Kottisch. Besonders wichtig war ihr die Lage ihres Geschäftes. „Es war gar nicht so einfach, das Richtige zu finden“, berichtet sie. Doch im Mühlenviertel habe alles gepasst: Wohnumfeld, benachbarte Geschäfte und der Laden selbst. Zum Glück fehlte eigentlich nur

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LEBEN & ARBEITEN noch ein drittes Teammitglied. „Es war klar, dass das für uns zwei ein bisschen zu viel werden würde“, sagt Kottisch. Bekannte hätten ihr von einer Buchändlerin berichtet, die auf Jobsuche sei, nachdem Otto & Sohn in Vegesack geschlossen worden sei. „Die Blonde aus dem Fernsehen?“, habe sie gefragt, weil sie einen Bericht über Schließungdes Tradionsbetriebes gesehen habe. Genau die war es. Zwei Tage nach einem sonntäglichen Treffen sagte Martina Breuer zu. Die Mannschaft für den Literaturplaz war komplett. Jede der drei bringt unter­schied­ liche Kompetenzen mit. Bei Kottisch sind es die Kinderbücher und NonBook-Artikel. Bei Rockstroh, die früher in den Buchhandlungen Melchers und Storm einschlägige Erfahrung sammelte, sind es Sachbücher und Belletristik. „Mord

und Todschlag in der Mittagspause“, fasst sie zusammen und grinst. Breuer ist die IT-Spezialistin. Die ersten Tage nach der Er­öff­nung stimmen das Literatur­platz-Team optimistisch. „Es war ganz erstaunlich, wie gut wir angenommen worden sind“, sagt Kottisch. Lob habe es insbesondere für den ebenerdigen Zugang und die breiten Gänge ge­ geben, die auch Müttern mit Kinder­ wagen oder Senioren mit Rolllator genügend Platz zum Manöverieren gewähren. Ein gemütliches Sofa lädt zum Verweilen ein und soll zum Austausch zwischen Kundinnen und Kunden Anreiz geben. Lesungen, etwa in Kooperation mit der Sparkassenfiliale gegenüber und Mitternachtsshopping stehen für die Zukunft auf dem Programm. Und was empfehlen die Drei den geneigten Leseratten aktuell?

Martina Breuer greift im Regal mit den Emp­feh­lungen zu „ Das Leben “ von Fußball-Weltmeister Christoph Kramer. Ein Roman über das Erwachsenwerden mit auto­bio­gra­ phischen Anteilen. Simone Kottisch bringt „Reichlich spät“ von Claire Keegan mit, auch ein Roman. „Ein Juwel zum Thema Frauen­feind­lich­ keit. Sehr subtil geschrieben“, begründet sie. Kollegin Petra Rockstroh kommt mit „Esprit und Leidenschaft“ zurück. Ein Buch über die französische Kulturgeschichte zwischen 1025 und 1980. „Sehr schön erzählt und nicht so trocken“, verspricht sie. Fast alles an Büchern, das nicht im Laden vorrätig ist, lässt sich bestellen und ist innerhalb von 24 Stunden da. „Das ist übrigens keine Erfindung von Amazon“, betont Breuer. Man habe Zugriff auf etwa eine Million Titel.

Jede Perücke bekommt einen eigenen natürlichen Look Bei Perückenstudio Waterholter werden Kundinnen und Kunden bei der Wahl Ihrer Perücke von Anfang an top beraten. Die neue Perücke wird individuell angepasst und be­ kommt den perfekten Schnitt. Jede Perücke bekommt so ihren eigenen, natürlichen Look. Das Das Fachgeschäft bietet Perücken in allen Verarbeitungs- und Haarqualitäten von Kunsthaar über Mixhaar und asiatisches Echthaar bis zu Euro-Echthaar an. „Bei uns stehen Sie und Ihre Wünsche immer im Mittelpunkt. Sie werden individuell beraten sodas Ihr Besuch zu einem Kurzurlaub für Haare, Haut und Seele wird. Gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass Ihre Haut und Ihr Haar die richtige Pflege bekommen. Bei uns im Studio genauso wie zuhause“, erklärt Sven Waterholter. Dabei kommen die exclusiven Produkte von La Biosthétique Paris zum Einsatz. Neu im Programm: Haarverlängerung mit den feinsten Euohaartressen der Firma BELLA HAIR.

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„Mehr und vielfältigere Künstler“ M3B-Geschäftsführer Ingo Gösling über die Zukunft der ÖVB-Arena markt und den Bremer Ratskeller – und nicht zu vergessen: die ÖVB-Arena. Die M3B bringt jedes Jahr über 700.000 Besucherinnen und Besucher in die Stadt, die für erheblichen Umsatz sorgen.

Text: Gabi Piontkowski

32 Millionen Euro Jahresumsatz – das ist viel Geld. Ist Bremen einer der Big Player im Messegeschäft?

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ngo Gösling ist kaufmännischer Geschäftsführer der M3B GmbH. Diese bremische Gesellschaft mit über 200 Mitarbeitern verantwortet die Messe Bremen, den Bremer Ratskeller und die ÖVB-Arena. Das jährliche Umsatzvolumen liegt bei rund 32 Millionen Euro. Der 53-Jährige hat Wirtschaftswissenschaften studiert, war als Unternehmensberater international tätig, bevor er zur Deutschen Messe Hannover wechselte, wo er neun Jahre lang zunächst für Mergers & Acquisition (Zukauf von Veranstaltungen) und später für das Accounting und Controlling zuständig war. Nach einer kurzen Zwischenstation am Flughafen Bremen übernahm er im Juli 2023 in der Doppelspitze der M3B GmbH einen Platz als Geschäftsführer und verantwortet unter anderem alle kaufmännischen Belange sowie die ÖVB-Arena. Der Wahlbremer wohnt mit seiner Frau und zwei Töchtern im Radio Bremen Viertel in Schwachhausen.

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Gösling: Nach dem Umfang unserer Veranstaltungsfläche gehören wir nicht zu den ganz Großen im Messegeschäft. Aber wenn wir uns unsere Veranstaltungen anschauen, spielen wir ganz oben mit. Wir haben internationale Leitmessen wie zum Beispiel die jazzahead! – ein Festival mit Fachmesse – mit weltweiter Strahlkraft. Die Bremen Classic Motorshow lockt regelmäßig mehr als 40.000 Besuchende an. Oder auch die Leitkongresse wie der Deutsche Wundkongress oder das Symposium für Intensivmedizin mit zusammen rund 10.000 Gästen aus Medizin, Forschung und Pflege. Zudem betreiben wir den Groß-

Was ist das Besondere an der ÖVB-Arena? Gösling: Die ÖVB-Arena gehört zu den Top Ten in Deutschland und zieht Großproduktionen sowie Besucher weit über Bremens Grenzen hinaus an. Allein in den vergangenen drei Jahren feierten Die Toten Hosen, Iron Maiden, Die Ärzte, Kontra K, Helene Fischer und Scooter in Bremen große Erfolge. Und das Besondere: Sie ist bereits 60 Jahre alt. Bis heute strömten mehr als 50 Millionen Besucherinnen und Besucher zu rund 2.500 Sportveranstaltungen, Konzerten, Shows und Messen in die Stadthalle. Viele Weltstars treten in der ÖVB-Arena auf, darunter Rod Stewart, Andrea Berg, Shirin David, Roland Kaiser und viele andere. Wie viel Vorbereitung brauchen solche Veranstaltungen? Gösling: Insgesamt haben wir im

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IM GESPRÄCH vergangenen Jahr 129 Messen, Kongresse, Shows und Konzerte veranstaltet. Das erfordert natürlich eine gute Vorbereitung. Große Konzerte mit aufwendiger Bühnentechnik und internationalen Künstlern können Monate oder sogar Jahre an Planung benötigen. Für das Konzert von Peter Maffay wurde zum Beispiel eine bestuhlte Arena auf der Bürgerweide für 16.000 Musikfans gebaut. In rund sieben Tagen haben etwa 200 Techniker, Bühnenbauer und andere Spezialisten über 100 Tonnen Material bewegt. Am Ende stand die Arena – mit Bühne, Tribünen, Wasseranschlüssen für die Gastronomie und sanitären Anlagen. Das ist immer ein großer logistischer Aufwand, bei dem alle Rädchen ineinandergreifen. Und während der Veranstaltung sind im Hintergrund zusätzlich über 200 Personen am Erfolg beteiligt. Kommen Sie bei den Konzerten auch persönlich in Kontakt mit den Stars? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Gösling: Das kommt eher selten vor. Und wenn es dazu kommt, dann meist auf Arbeitsebene. Kurz gesagt: Die Künstler gehen ihrer Arbeit nach – und wir unserer. Wie wirkt sich die veränderte Sicherheitslage in Deutschland auf die

Mehr als 50 Millionen Besucherinnen und Besucher strömten in den vergangenen 60 Jahren zu rund 2.500 Veranstaltungen in die ÖVB-Arena. Foto: M3B Organisation von Großveranstaltungen aus? Gösling: Grundsätzlich gibt es Sicherheitsvorgaben, die von den Behörden festgelegt werden und die wir einhalten. Aber natürlich wird – auch aufgrund vergangener Vorfälle – noch genauer hingeschaut, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Welche Veränderungen wird es in der ÖVB-Arena geben? Gösling: In den kommenden Jahren sind einige Maßnahmen geplant, um die Wettbewerbsfähigkeit der ÖVB-Arena in der norddeutschen Veranstaltungslandschaft zu stärken – besonders im Vergleich zu Hamburg und Hannover, die sich im selben Ein-

zugsgebiet befinden. Ein zentrales Ziel ist es, künftig mehr und vielfältigere Künstler nach Bremen zu holen – mit einem Programm, das für ein breites Publikum attraktiv ist. Mit Iron Maiden ist uns das bereits gelungen, die ihr einziges Konzert in Nordwest-Deutschland in Bremen auf der Bürgerweide spielen. Wie bereits erwähnt ist die ÖVBArena mittlerweile über 60 Jahre alt. Ursprünglich wurde sie als Austragungsort für das traditionsreiche Sechs-Tage-Rennen konzipiert – also mit ganz anderen Anforderungen als die heutigen, multifunktionalen Eventhallen. Diese Historie ist Teil ihrer Identität, bedeutet aber auch, dass umfassende Veränderungen nötig sind, um dem heutigen Anspruch

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Ob in der Halle oder ohne Dach auf der Bürgerweide: Die Toten Hosen sind in Bremen seit 1982 gern gesehene Gäste. Foto: M3B/Jan Rathke an Komfort, Technik und Erlebnis gerecht zu werden. Deshalb werden in den kommenden Jahren Maßnahmen ergriffen, um den Aufenthalt in der Arena deutlich zu verbessern. Neben rein optischen Veränderungen – z. B. bei Licht, Farben und Raumgestaltung –

wird es sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Anpassungen geben, die das Besuchserlebnis angenehmer und zeitgemäßer machen. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen benötigen wir dafür etwas Zeit. Erste Veränderungen wird man aber schon im Laufe des Jahres wahrnehmen.

Die Bremer Sixdays sind von einem reinen Radsportereignis immer mehr zu einem „Place to be“, einem Netzwerk-Treffpunkt, geworden. Gösling:Die Sixdays Bremen sind eine ur-bremische Veranstaltung. Und wenn ich mir vorstelle, dass die damalige Stadthalle – die heutige ÖVB-Arena – hauptsächlich für diese Veranstaltung gebaut wurde, wird das umso deutlicher. Und ja, die Sixdays sind ein Netzwerk-Treffpunkt. Aber sie stehen auch für sportliche Höchstleistungen. Schauen wir uns etwa Radprofi Nils Politt an, der gemeinsam mit Yoeri Havik in diesem Jahr gewonnen hat. Politt ist Edelhelfer von Tour-deFrance-Sieger Tadej Pogacar – er hat ihn über die hohen Berge begleitet. Und nicht zuletzt stehen die Sixdays für Party pur. Diese Mischung begeistert unsere Besucherinnen und Besucher – von jung bis alt.

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Frisch gestochener Gaumenschmaus Das lange Warten hat ein Ende – die Spargelzeit hat begonnen. Ob klas­ sisch mit Kartoffeln und Sauce Hol­ landaise, dazu feiner Schinken, mit Pasta oder als Salat, leckere Kreati­ onen mit dem gesunden Gemüse gibt es viele. Beim Kauf sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Spargel frisch ist und möglichst aus der Region kommt. Lange Transport­ wege schaden nicht nur dem Pro­ dukt, sondern auch der Umwelt. So bietet auch Edeka Maaß in Ober­ neuland frischen Spargel aus der Region an. Der Donnerstedter Spar­ gelhof beliefert Jürgen Maaß täglich mit frischem Spargel – jeden Morgen aus Thedinghausen. Geliefert wird nur Spargel der 1. Sortierung, beste Qualität also für die Kunden. Wer

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Früh politisiert Wie Finn Herzig seinen Weg in die Politik fand Text: / Foto: Gabi Piontkowski

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äufig wird gesagt, die Jugend interessiere sich nicht für Politik, von einem Engagement in Gremien oder Parteien ganz zu schweigen. Bei dem Borgfelder Finn Herzig ist das anders. Er ist seit dem 11. Februar gemeinsam mit Rika Wittke Co-Sprecher des Borgfelder Jugendforums und engagiert sich in Kooperation mit dem Borgfelder Beirat für die Belange der Jugend im Ortsteil. Der 17-Jährige, der nach seinem Abitur 2026 Jura oder Wirtschaft studieren möchte, hat sich schon früh politisiert. „Mit 14 Jahren habe ich auf Instagram einen Beitrag der Julis

[Anm. der Red: Junge Liberale] über politische Jugendorganisationen gesehen, das hat mich sehr interessiert“, erinnert sich der Borgfelder. Er recherchierte, informierte sich. Doch dann ging’s im Alter von 15 Jahren erst einmal für ein Jahr im Schüleraustausch nach Texas/USA. Finn Herzig wohnte dort bei Gasteltern und besuchte die Highschool. Die amerikanische Politik verfolgte er in den Medien und im persönlichen Umfeld. „Mit dem Vater eines Freundes, ein Trump-Anhänger, habe ich mir hitzige Diskussionen geliefert“. Hat ihn der Vater überzeugen können? „Nein, überhaupt nicht“, kommt es sofort aus ihm heraus. Der politische Diskurs in Amerika sei „deutlich rau-

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Hitzige Diskussionen mit dem Gastvater Frisch zurück aus Amerika hat Finn Herzig dann im April 2024 Nägel mit Köpfen gemacht. Er trat der Schüler Union, der Jungen Union und

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er“ als in Deutschland, überhaupt nicht lösungsorientiert. Demokraten und Republikaner hätten sich hauptsächlich gegenseitig angefeindet. „Die Demokraten sind beispielsweise von den Republikanern als Marxisten beschimpft worden, das fand ich sehr abstoßend“, sagt Herzig.


LEBEN & ARBEITEN der CDU bei. Gleich das ganze Programm. Ob er dort jemanden kannte? „Nein“, sagt der Jugendliche. Er habe über das Internet recherchiert und vor Ort geschaut, mit welcher Partei er sich am meisten identifizieren kann. „Da habe ich die CDU für mich entdeckt.“ Dann ging alles ganz schnell. „Ein paar Tage nach meinem Eintritt war ich gleich auf einem Landesparteitag“, erinnert er sich. Dort wurde er von anderen Mitgliedern herzlich aufgenommen, wurde zu Veranstaltungen eingeladen und ist inzwischen stellvertretender Landesvorsitzender der Schüler Union und im Ortsvorstand der CDU Borgfeld. Er beteiligte sich am Canvassing für die Europa- und Bundestagswahl. Dass er sich zuvor mit dem eigenen Wahlprogramm auseinandergesetzt hat, war für ihn eine Selbstverständlichkeit: „Sonst kann ich andere ja nicht davon überzeugen.“

Sicherheit ist für junge Leute ein wichtiges Thema Parallel organisierte er in seiner Schule, im Kippenberg Gymnasium, vor der Bundestagswahl eine Podiumsdiskussion mit den Spitzenpolitikern von CDU, Bündnis90/Die Grünen, SPD, FDP, BSW und DIE LINKE. Die AfD sei trotz Einladung nicht erschienen. Finn Herzig war Teil des Moderationsteams, stellte den Politikern Fragen. „Eines der zentralen Themen war die Umweltpolitik“, sagt Herzig. In den letzten zwei Jahren sei aber auch ein Wandel hin zur Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu verzeichnen. Wie das? „Die Verunsicherung in der Jugend ist groß, viele wissen z.B. nicht, ob die Arbeitgeber, gerade in der Industrie, noch so attraktiv sind“, begründet Herzig den Sinneswandel der Jugend. Aber auch das Thema Sicherheit stehe hoch im Kurs, schließlich wollten junge Leute abends im Viertel

Finn Herzig ist Co-Sprecher des Borgfelder Jugendforums. auch mal „Party machen“. „Wir müssen aufpassen, wie wir uns präsentieren, welche Orte wir besser nachts meiden“, gibt der Borgfelder zu bedenken. Freunde von ihm seien schon ausgeraubt worden. Zum Borgfelder Jugendforum kam Finn Herzig 2024 über den früheren Co-Sprecher des Jugendforums, Jost Schemoniak, den er in einem schulübergreifenden Lateinkurs kennengelernt hatte. Ende Mai 2024 wurde er Gründungsmitglied des Borgfelder Jugendforums. Als sich Schemoniak und sein Co-Sprecher Jannik Kartschner aufgrund schulischer Verpflichtungen zurückzogen, übernahmen Finn Herzig und seine Kollegin Rika Wittke gemeinsam das Sprecheramt. „Wir sind ein offenes Forum, jeder kann mitmachen“, sagt Herzig. Darin unterscheide sich das Jugendforum auch von einem Jugendbeirat, in dem alle Mitglieder gewählt seien. Die Kerngruppe besteht aus fünf Aktiven. 2.000 – 3.000 Euro an Globalmitteln stehen für die Arbeit zur Verfügung. Zunächst einmal wollen die Jugendlichen ein Konzept für die Zusammenarbeit mit dem Beirat entwi-

ckeln. Denn die Senatskanzlei habe dazu keine Vorgaben gemacht. Man sei im Austausch mit allen Fraktionen im Beirat, sagt Herzig, dem es wichtig ist, dass seine Tätigkeit im Jugendforum nichts mit seinem parteipolitischen Engagement zu tun hat. Im Jugendforum gäbe es junge Leute mit ganz unterschiedlichen politischen Ansichten. Gerade darin liege der Reiz. Seitdem er Sprecher ist, verfolgt Finn Herzig jede Beiratssitzung. Er und seine Co-Sprecherin sind Mitglieder im Koordinierungsausschuss, in dem die Beiratssitzungen vorbereitet werden. Außerdem haben sie Sitz und Stimme im Controllingausschuss, der über die Vergabe der Jugendhilfemittel entscheidet. „Es ist schön, dass unsere Meinung gehört wird“, freut sich Herzig, der die Zusammenarbeit mit dem Beirat als sehr angenehm empfindet. Weiteres Thema, das sich das Jugendforum auf die Fahnen geschrieben hat, ist ein Generationentreff im Stiftungsdorf Borgfeld. „Unsere Generation sitzt im digitalen Zeitalter viel vor dem Bildschirm, wir können von den älteren Menschen noch etwas lernen“, erklärt Finn Herzig das doch eher überraschende Anliegen der Jugendvertreter. Umgekehrt gelte das natürlich genauso, wenn es zum Beispiel um Unterstützung Älterer bei der Handynutzung gehe. Die Herzensangelegenheit von Finn Herzig ist darüber hinaus, Politik jungen Menschen näherzubringen. „Viele sind politikinteressiert, wissen aber nicht, wie sie sich einbringen können“, weiß Herzig. Das Jugendforum sei eine erste Anlaufstelle: „Wir zeigen, dass man etwas bewirken kann!“ Treffpunkt des Jugendforums ist alle drei Wochen mittwochs um 17.45 Uhr im Eulencafé der Hans-WendtStiftung in Borgfeld, die Termine werden auf der Instagram-Seite des Forums unter „jugendforumborgfeld“ bekanntgegeben. Wer mitmachen will, kann sich über die InstagramSeite des Forums melden.

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Kaum zu glauben, aber Sido steht bereits seit einem Vierteljahrhundert auf der Bühne. Um diesen Geburtstag zu feiern, geht der Rapper auf eine gigantische Jubiläumstour. Dabei wird er die vergangenen 25 Jahre seiner Karriere Revue passieren lassen. Fans können sich am 20. Juli auf der Bremer Bürgerweide auf eine Reise durch alle Phasen seiner Musik freuen, von den frühen Klassikern bis hin zu den neuesten Tracks. Es wird eine Show voller Erinnerungen und Emotionen, die zeigen, warum Sido seit einem Vierteljahrhundert nicht aus der deutschen RapSzene 20.07. w e g z u denken ist.

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Max Herre und Joy Denalane sind zwei der wichtigsten und erfolgreichsten deutschen Musiker der vergangenen 25 Jahre, im nächsten Jahr gehen sie auf Tour. Ihr gemeinsames Debüt -Album „Alles Liebe“ vereint musikalisch Soul-Einflüsse, Wehmütiges, himmelwärts strebende Melodien, großen Pop und die Verschmelzung von Hip-Hop und R&B. Zu erle26.07. ben ist das alles Open-Air am 26. Juli auf der Bremer Seebühne.


FREIZEIT

Musikgenuss garantiert der Sommer in Lesmona dieses Jahr passend zum Sommeranfang: Vom 20. bis 22. Juni ist der Konzertsaal für das traditionelle Klassik-Sommer-Freiluft-Vergnügen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wieder in Knoops Park. Die britische Saxofonistin Jess Gillam eröffnet am 20. Juni, 20.30 Uhr, die Bremer Freitagnacht, am Samstag, 16 Uhr, wird die Literatur zum Tee in Lesmona von Schauspieler Devid Striesow präsentiert. Das ausab führliche Programm und Tickets gibt 20.06. es unter kammerphilharmonie.com.

Gerade erst haben sie ihre Jubiläums­ 01.11. tour beendet, schon ist die nächste Konzertreihe am Start: Unter dem Titel „Fillin the Blank“ spielen die HBloxx im Herbst insgesamt zwölf Konzerte – im Bremer Pier2 sind sie am 1. November zu Gast. Während der Proben zur letzten Tour entstand die Single „Fallout“. „Wir hatten einfach Bock, neue Musik zu schreiben. ‚Fallout‘ ist unser erster neuer Song seit einer gefühlten Ewigkeit und macht uns einfach Spaß. Die Vergangenheit haben wir jetzt gefeiert Ab sofort wird nach vorne geschaut“, sagt Sänger Henning Wehland.

Dinos, Klassik und Rappern Die beeindruckende Ära der Dinosaurier erwacht in Bremen zum Leben: Das imposante Familien-Erlebnis „Dinos Alive – Reise in die Urzeit“ entführt die Besucher in die Trias-, Jura- und Kreidezeit. Dank modernster Technik und detailverliebter Nachbildungen werden die prähistorischen Giganten auf einzigartige Weise lebendig. Die interaktive Schau in der Energieleitzentrale bis 24.08. in der Überseestadt ist bis zum 24. August zu erleben. Iron Maiden kommen im nächsten Jahr auf ihrer „Run for your lives world tour“ am 15. Juli auf die Bremer Bürgerweide. Die Tournee markiert das 50-jährige Bestehen der von Steve Harris Ende 1975 gegründeten Band, und um dies zu feiern, wird Maiden-Fans eine ganz besondere Setlist versprochen, die sich über die neun Studioalben von „Iron Maiden“ bis „Fear Of The Dark“ erstreckt, zusammen mit ab15.07. ihrer spektakulärsten und auf23.04. wändigsten Show aller Zeiten!

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VERANSTALTUNGEN

Konzert hilft Hebammen helfen Voice Over Piano mit Benefiz-Auftritt für Neugeborene in Ghana Text / Foto: Marcus Schmidt

Die Hebamme Sonja Ligett-Igelmund hatte sich 2011 die Neugeborenenstation Hohoe in Ghana angeschaut. „Mit Entsetzen“, wie ihre Bremer Kollegin Anita Kostka es beschreibt: „Frauen mussten oft auf blanken Matten liegen, es gab keine Beatmungsgeräte für Neugeborene.“ Im Rahmen einer Fortbildung des von Ligett-Igelmund gegründeten Hilfsvereins „Meeting Bismarck“ aus Köln war Kostka kürzlich selbst in Ghana. Sie stellte fest, dass dort immer noch viel zu tun ist und beschloss mit ihrer Kollegin Susanne Steinhardt und zwei weiteren Hebammen aus Hamburg, ein Benefiz-Event auf die Beine zu stellen. Das Konzert „Kinderleben retten in Ghana – Musical

meets Rock and Pop “ mit Spendensammlung, Verkauf von Waren aus Ghana und Catering, soll Gelder fürs Projekt bringen. Die Stars des Abends am 18. Mai, 17 Uhr, in der Kirche Unser Lieben Frauen sind Voice Over Piano mit Sängerin Sara Dähn und Entertainer Thomas Blaeschke am Klavier. Ihnen erzählte Koska zum Beispiel, „dass die Neugeborenen-Gelbsucht ein großes Problem ist,“ etwa 668 von 100.000 Neugeborenen betreffe diese Krankheit in Afrika. Der Gallen-Farbstoff Bilirubin greife das Gehirn der Kinder an. Ein spezielle UV-Bestrahlung könne innerhalb kürzester Zeit helfen. „Wir sammeln deshalb für ein Phototherapie-Bett“, so die Hebamme aus Bremen Nord. Das überzeugte die Band, die in Eur-

opa und Amerika unterwegs ist. Rock und Musical bestimmen ihre Show, wenn Lieder von Abba, Queen oder Udo Jürgens erklingen. Auch auf eigene Hits, die Blaeschke geschrieben hat, dürfen sich die Fans von Voice Over Piano freuen. Dähn singt unter anderem „Leben“ und „Cool“. Der Round Table 92 BremenNord, die Rotarier in Vegesack und Neuenlande, sowie die Lions Wilhelm Olbers beteiligen sich an der Organsiation und Spenden. Auch das Künstlerduo lege etwas drauf. Tickets kosten ab 13,50 Euro für Schüler bis hin zu 28,50 Euro. Hinzu kommen Gebühren für Vorverkauf oder Abendkasse. Karten und Infos online unter anderem bei voiceoverpiano.com, nordwest-ticket.de, eventim. de oder reservix.de.

Hebamme Anita Kostka und Pianist Thomas Blaeschke bereiten ein Konzert in der Kirche Unser Lieben Frauen vor. Erlöse aus der Sammlung, Verkäufen und Catering gehen nach Ghana.

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„Eine Stunde reden“ feiert Jubiläum Mario Neumann sucht 100. Gast für seine Talkshow der anderen Art

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in Mikrofon, ein Stuhl, ein Gespräch auf Augenhöhe: Seit mittlerweile fast 100 Ausgaben lädt Moderator Mario Neumann bei Bremen Zwei Menschen wie du und ich zum intensiven Dialog ein. Dabei geht es vor allem um die ganz persönlichen Geschichten der Menschen in Bremen, Bremerhaven und dem niedersächsischen Umland, die ansonsten nicht im Rampenlicht stehen. Das Besondere für den Moderator: Er kennt die Menschen nicht, sondern stellt sich mit seinem Schild „Eine Stunde reden?“ in Bremen auf und schaut, wer ins Studio mitkommt. Das Format „Eine Stunde reden“ hat sich seit seinem Start zu einer festen Größe im Programm des Sen-

ders entwickelt – nun steht ein besonderes Jubiläum an: Der hundertste Gast ist ab Mitte Mai in der ARD Audiothek zu hören. Anlass genug, schon jetzt eine besondere Offensive

Gespräche jenseits von Schlagzeilen zu starten, um weitere Gesprächspartnerinnen und –partner für die „Zeit danach“ zu suchen – es soll ja weitergehen! Jede und jeder mit einer kleinen und großen Geschichte kann sich bis 12. Mai bewerben, um bei „Eine Stunde reden“ aufzutreten.

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„Eine Stunde reden“ ging 2019 erstmals auf Sendung. Die Idee war und ist, sich Zeit zu nehmen für echte Gespräche jenseits von TalkshowHektik und Schlagzeilen. Was damals als Experiment begann, ist heute ein beliebtes Format von Bremen Zwei; seit 2021 kann man die Gespräche auch zeitunabhängig in der ARD Audiothek hören. Moderator Mario Neumann hat über die Jahre seinen ganz eigenen Stil verfeinert: ruhig, empathisch, aufmerksam. Das Format wurde mehrfach für seine journalistische Qualität und Nahbarkeit gelobt und ausgezeichnet: 2019 gewann „Eine Stunde reden“ den bekannten „Deutschen Radiopreis“ in der Kategorie

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UNTERWEGS

Mit einem Pappschild in der Hand geht Radio-Moderator Mario Neumann in Bremen und Umgebung auf die Suche nach Talkgästen für seine Sendung „Eine Stunde reden“. Foto: Radio Bremen/ Josephine Gotzes

„Bestes Interview“ und war 2023 sogar ein zweites Mal nominiert. Die Gästeliste der vergangenen 99 Sendungen ist so bunt wie das Bremer Leben. Von der Yogalehrerin bis zum Schausteller, von pflegenden Angehörigen über Partnersuchende bis hin zu Trennungskindern und Berufssoldaten – „Eine Stunde Reden“ hat ein breites Spektrum an Bremerinnen und Bremer zu Wort kommen lassen. Eine von ihnen ist Claudia Emma Maier: Mit 60 Jahren zog sie mit ihrem Mann in eine Wohngemeinschaft in der Bremer Innenstadt. Dort leben sie zusammen mit zwei Marokkanern und teilen ihren Alltag. Oder Naji Chehade: Ursprünglich aus dem Libanon stammend, ist er mehrfach vor Krieg geflüchtet. Heute lebt er in Bremen und arbeitet als Willkommenslotse, um Geflüchteten bei der Job-

suche zu helfen. Eine weitere Lebensgeschichte erzählt Heinz Meyer: Nach einer Insolvenz fand der Koch und Ninjutsu-Kämpfer seinen Weg zurück ins Leben und berichtet über seinen Neuanfang in Bremen. Diese und weitere Gespräche bieten einen tiefen Einblick in das Leben von Menschen und ihrem Alltag und zeigen die Vielfalt der Geschichten, die in der Stadt zu finden sind. Immer wieder rücken dabei Lebensgeschichten in den Fokus, die sonst kaum mediale Aufmerksamkeit bekommen – genau das macht den besonderen Reiz des Formats aus. Mit Feingefühl, Neugier und einer Stunde ungeteilter Aufmerksamkeit ist „Eine Stunde reden“ weit mehr als nur ein Interviewformat. Es ist ein Fenster in andere Lebenswelten, eine Einladung zum Zuhören und Mitfühlen. Dass dieses Konzept nun bereits

100 Folgen zählt, ist ein Grund zum Feiern. ml

Jetzt bewerben! Wer seine Geschichte erzählen möchte, kann sich jetzt melden. Bewerbungen für die ersten Sendungen nach dem Jubiläumsgast werden bis zum 12. Mai 2025 entgegengenommen. Die Redaktion bittet dafür um eine kurze Beschreibung der Person, ihrer Geschichte und eine Kontaktmöglichkeit. Die Bewerbung kann ganz unkompliziert über die Website von Bremen Zwei oder per E-Mail eingereicht werden. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es auf www.bremenzwei.de

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Das Beste aus zwei Welten Edeka Maaß übernimmt traditionsreiches Kaufhaus Lestra in Horn Text/Fotos: Robert Lürssen

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ornelius Strangemann ist bald nur noch Vermieter. Der Inhaber und Betreiber der LestraImmobilie an der Horner Heerstraße übergibt das Kaufhaus in die Hände der Kaufmannsfamilie Maaß, die schon Edeka-Märkte in Lemwerder und seit vier Jahren auch in Oberneuland betreibt. Edeka MindenHannover sicherte sich einen langfristigen Mietvertrag für das Gebäude und investiert nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung des Marktes inklusive Parkplatz. „Für unsere Familie steht das Lestra Kaufhaus seit Generationen für Verlässlichkeit, Qualität und Nähe zu den Menschen in und um Bremen. Mit der Edeka Minden-Hannover und der Kaufmannsfamilie Maaß wissen wir das Haus nun in besten Händen. Die Tradition wird gewahrt, während gleichzeitig die Zukunft mit frischen Ideen gestaltet wird. Es ist ein gutes Gefühl, diesen besonderen Ort in

Fernseh-Interview in der Gemüse-Abteilung: Cornelius Strangemann (rechts) musste nach Bekanntgabe der Veränderungen viele Fragen zur Zukunft von Lestra beantworten. erfahrene Hände zu übergeben, die das Vertrauen unserer Kundschaft fortführen“, sagt Strangemann. Für rund vier Monate werden Kundinnen und Kunden ab dem 1. Juli auf ihre gewohnten Einkaufsroutinen an

der Horner Heerstraße verzichten müssen. So lange bleibt das Geschäft für die Modernisierungsarbeiten geschlossen. Dazu zählen insbesondere die energetische Ertüchtigung des Gebäudes, ein

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Jürgen Maaß (links) und sein Sohn Torben (rechts) übernehmen zum 1. Juli von Cornelius Strangemann die Leitung des Kaufhauses. zeitgemäßes Ambiente, Frische- und Bedienbereiche sowie die Parkplätze. „Zum Weih­nachts­ge­schäft wollen wir dann wieder eröffnen“, erklärt Jürgen Maaß. Dann allerdings nicht mehr unter dem Namen Lestra,

„Die Mitarbeiter sind das Herzstück“ sondern unter Edeka Maaß. Dem 61-Jährigen, der das Geschäft gemeinsam mit seinen Söhnen führen wird, ist bewusst, dass viele Kunden weiterhin sagen werden, dass sie zu Lestra gehen, auch wenn Edeka Maaß über dem Eingang stehen wird. „Das kennen wir schon aus Lemwerder. Dort gehen die Leute auch noch zu Aktiv“, berichtet er mit einem Schmunzeln. Vielleicht ist der Effekt auch nicht ganz unerwünscht. Schließlich sollen viele Lestra-Traditionen unter dem neuen Namen gepflegt werden. „Wir verbinden das Beste aus zwei Welten“, verspricht Jan Redenius von Edeka Minden-Hannover. So wird es auch künftig Bedienbereiche und Feinkostsortimente geben. Die

Produktion bleibt erhalten. „Gleich­ zeitig wollen wir auch mit unseren Edeka-Eigenmarken neue Kunden­ gruppen erschließen“, betont Jürgen Maaß. Außerdem soll das Sortiment um regionale Produkte erweitert werden. An neue Gesichter sollen sich die Kundinnen und Kunden möglichst auch nicht gewöhnen müssen. Alle 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden laut Jürgen Maaß über­ nommen, wenn sie es wollen. „Die Mitarbeiter sind das Herzstück, wir hoffen, dass alle bleiben“, erklärt er. Für die Zeit des Umbaus sollen sie in

anderen Edeka-Märkten unter­ge­ bracht werden – um sich an das Ar­ beiten in der Edeka-Welt zu ge­ wöhnen. Laut Strangemann war die Suche nach einem Partner unumgänglich, um aktuell und künftige Herausforderungen bewältigen zu können. „Allein die Digitalisierung kann man als einzelner Markt gar nicht mehr darstellen“, erklärt er. Er sei sehr froh, dass es gelungen sei, eine Partnerschaft mit Edeka einzugehen. „Edeka hat die größte Kompetenz, um auf Individualität einzugehen“, betont er.

Feinkost, auch hausgemacht, soll es unter dem neuen Namen weiterhin im Markt geben.

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KURZ NOTIERT Einzug ins Universum (von links): Sparkassenvorstand Pranjal Kothari, Pepper, Lunas Zwilling, Ausstellungsleiter Tobias Wolff. Foto: Universum Bremen

Sparkasse schenkt dem Universum einen weiteren humanoiden Roboter

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it seinen Kulleraugen, seinem Witz und seinen Tanzeinlagen begeisterte der humanoide Roboter Pepper die Gäste des Universum Bremen in der gerade beendeten Sonderausstellung „KI, was geht?“. Nicht nur für den Endspurt der Ausstellung bekam der 1,20 Meter große Pepper Unterstützung. Die Sparkasse Bremen spendete einen Zwilling von Luna, die seit einiger Zeit die Kunden der Stadtteilfiliale in der Bremer Neustadt empfängt und die baugleich mit Pepper ist. „Insbesondere bei unseren jüngsten Gästen ist Pepper sehr beliebt und dient ihnen als haptisches Anschauungsbeispiel für die faszinierende Welt der Robotik. Daher ist es nun an der Zeit, dass er zwischendurch auch

mal seine Akkus aufladen kann und vertreten wird“, freut sich Tobias Wolff, Ausstellungsleiter des Universum Bremen, über die großzügige Geste der Sparkasse Bremen. „Künstliche Intelligenz ist das treibende Thema der Zukunft und die Förderung von Bildungsprojekten und Wissenschaft ein zentraler Baustein unseres gesellschaftlichen Engagements. Deshalb fördern wir das Universum bereits seit Gründung“, erläutert Pranjal Kothari, Chief Digital Officer und Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen. So ermöglicht die Sparkasse beispielsweise seit einigen Jahren immer am ersten Freitag jedes Monats allen Kindern und Jugendlichen aus dem Land Bremen freien Eintritt in das Universum.

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as Team der Uni Nacht lädt alle Studierenden und Partyfreunde für Samstag, 7. Juni, zu einer unvergesslichen Nacht unter freiem Himmel am Bremer Unisee ein. Von 20 Uhr bis zum Sonnenaufgang verwandeln die DJs auf mehreren Areas den Strand in die Tanzfläche für die heißeste Summer-Open-Air-Party des Jahres. „Mit fetten Beats, coolen Vibes und einer Atmosphäre, die die Hüften schwingen lässt, versprechen wir eine Party, die in die Geschichtsbücher eingeht“, teilt Veranstalter Ingo Müller-Dormann mit. Die musikalische Bandbreite reicht von House über Electro und Rock bis Charts. Die Bremen Next Residents Moritz Boe & Calle sind wieder am Start, dieses Jahr auf der brandneuen Tortuga Stage. DJ Luke Madness versorgt das Partyvolk auf der Main­ stage mit Charts & Partyclassics. An den zahlreichen Bars und FoodTrucks gibt es eisgekühlte Getränke und Street-Food. Karten: nordwest-ticket.de

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UNTERWEGS

Rebensaft, Musik und Shopping 4. Borgfelder Weinfest am 14. und 15. Juni Text: / Fotos: Gabi Piontkowski

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m 14. und 15. Juni ist es wieder soweit: das Borgfelder Weinfest startet in seine vierte Auflage. Rund 50 Stände werden ab Samstag, 15 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, auf der Festmeile in der Borgfelder Heerstraße vom Café List im Süden bis zu Aleco im Norden Tapas, Flammkuchen, Langos, Crepes, Eis, süffige Getränke und viele andere kulinarische Köstlichkeiten anbieten. Auch etliche Borgfelder Geschäftsleute haben ihre Teilnahme zugesagt und nutzen den verkaufsoffenen Sonntag am 15. Juni. Für die Kinder wird es wieder das beliebte BungeeJumping, Entenangeln und einen Nagelbalken geben. Hauptthema ist natürlich der Wein. Allein 14 Weinstände aus ganz Deutschland und Österreich haben

sich angesagt. „Wir wollen in diesem Jahr wieder verstärkt den Fokus auf das Thema Wein legen“, sagt der Vorsitzende des SC Borgfeld, der das Fest federführend gemeinsam mit der Borgfelder Schützengilde, Bürgerverein Borgfeld und weiteren ehrenamtlichen Helfern organisiert. Auf der Festmeile schaffen die Organisatoren in diesem Jahr mehrere Zonen: von eher ruhigeren Bereichen bis hin zum lebendigen Zentrum an der Dorflinde. Dort wird wieder das Festzelt aufgebaut, in dem der musikalische Leiter Frank Hareß ein vielfältiges Musikprogramm präsentiert. Hauptband am Samstagabend ist die Gruppe „Take a Cake“, ab 22 Uhr wird Frank Harreß dann selbst zum DJ im Festzelt. Am Sonntagmorgen spielt zum Frühschoppen die „Bigband Weyhe“. Daneben kann am Samstag draußen auf der Straße zur Musik aus

Die Macher des Borgfelder Weinfestes hoffen auch in diesem Jahr wieder auf Tausende Besucher.

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der „Schellack-Zeit“, die Guido Bolero auflegt, getanzt werden. Für die Jüngeren sorgt vor Aleco wieder ein DJ für Stimmung. Durch veränderte Technik und bessere Beschallung wollen die Organisatoren die Geräuschpegel reduzieren, ohne dass es zu Einschränkungen für die Feiergäste kommt. „Wir reagieren damit und durch das Vorziehen des Musikendes auf 1 Uhr nachts auf Beschwerden der direkten Anwohner, die sich in ihrer Nachtruhe gestört fühlten“, sagt Frank Harreß. Weitere Verbesserungen sind in Sachen Sicherheit und Ordnung vorgesehen. „Wir hatten 2024 ein sehr friedliches Fest, aber gerade am Samstagabend haben doch einige Besucher die anliegenden Gärten am Rewe-Parkplatz oder beim Kindergarten verunreinigt“, blickt Ingo Buchenau, der technische Leiter des Weinfestes, zurück. Deshalb soll in diesem Jahr vermehrtes Wachpersonal für Ordnung sorgen und Zäune sollen zur besseren Absperrung aufgestellt werden. Auch die Zufahrten zum Festbereich würden abgesperrt werden, kündigte der hauptberufliche Polizist an. Da die öffentliche Förderung des Festes in diesem Jahr wegfällt, haben Thore und Timon Hilken, Lennard Rosenbrock und Moritz Bösch aus dem Orga-Team ein professionelles Sponsoren-Konzept entwickelt und mit Adler Solar und der Haubner Group Immobilienmakler zwei Hauptsponsoren gefunden, die das Fest unterstützen. Sandra Kwijas und Ernst Köhnken aus dem Bürgerverein stehen zudem in engem Austausch mit den Borgfelder Geschäftsleuten, um das Fest auch im Jahr 2025 wieder zu einem vollen Erfolg mit Tausenden Besuchern werden zu lassen.


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