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in
„Reparieren statt Wegwerfen“ lautet das Motto im beliebten Repair Café
Fahrradtouren durch die Geschichte und Landschaft der Region



Grußwort und Termine.............2
Gartenvielfalt der Region genießen...................................3
21 Frauen gründen Lions Club Ganderkesee 8
Rotary Club bringt Wasser nach Togo.................................9
Repair Café hilft gegen Verschwendung.......................12
Vielseitige Fahrradtouren in der Region...........................14
Gästeführer zeigen ihre Gemeinde...............................18
GanterArt kooperiert mit Freundeskreis KulturHaus..... 20
Sommerprogramm im KulturHaus Müller..................21
Liebe Leserinnen und Leser,
mit besonderer Freude blicken wir auf die feierliche Gründung des Lions Club Ganderkesee am 30. Mai zurück. 21 engagierte Frauen haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Leitgedanken „We Serve“ Verantwortung zu übernehmen und unsere Gemeinde so aktiv zu unterstützen. Voller Motivation, Offenheit und Tatendrang treffen sich diese Frauen, die ganz unterschiedliche Berufe, Erfahrungen und Talente mitbringen, zweimal im Monat.



tionelle Hilfe benötigt wird – für soziale Projekte, gemeinnützige Zwecke und Menschen in unserer Gemeinde. Dabei möchten wir einen positiven Beitrag für das Miteinander leisten und Impulse setzen, die Ganderkesee noch lebenswerter machen.

vor Ort und darauf, gemeinsam Gutes zu bewirken.






27. JUNI, 18 UHR
SOMMERFEST: Soulsängerin Esther Filly, Sambagruppe Acompasso, Eintritt frei, KulturHaus Müller, Ganderkesee
28. JUNI, 1116 UHR
SOMMERMARKT: Flohmarkt, Gewerbe, Kunsthandwerk, Marktplatz, Bookholzberg
Unser Ziel ist es, durch gemeinschaftliches Engagement Spenden zu sammeln und diese dort einzusetzen, wo unkonven-
28. JUNI, 1115 UHR
3.DORFFLOHMARKT: Flohmarkt, Leckereien, Melkhus, Ganderkeese-Bürstel
29. JUNI, 10 UHR
LESECLUB „MEIN LESESOM MER 2026“: Start der Ausleihe, Abschlussfest 12. August, Gemeindebücherei Ganderkesee & Bookholzberg
JULI 4. JULI, 1416 UHR
Im Rahmen unserer Charterfeier am 30. Mai haben wir bereits unsere erste Spendenaktion erfolgreich durchführen können. Und auch die nächste Activity der Lionsdamen steht beim Sommermarkt in Bookholzberg am 28. Juni in den Startlöchern, wo Tassen für den guten Zweck bemalt werden können.
Wir freuen uns auf viele Begegnungen, auf die Zusammenarbeit mit engagierten Menschen
KLEINE INSEKTENRUNDE: Rundgang im InsektenschutzSchaugarten, RuZ Hollen
4. & 5. JULI
SCHÜTZENFEST: Zeltfete & Festplatz, Lindenplatz, Bookholzberg
AUGUST
21. & 23. AUGUST, 17 UHR
ROCK`N`ROLL FESTIVAL: LiveMusik 50er & 60er Jahre, Classic Motors, Fashion, Flugplatz Ganderkesee
Herzliche Grüße Antje Dobrin-Stein
Präsidentin des Lions Club Ganderkesee

30. AUGUST, 1116 UHR

RAUM FÜR ABSCHIED. ZEIT FÜR ERINNERUNG.
RAUM FÜR ABSCHIED. ZEIT FÜR ERINNERUNG.
Jeder Mensch hinterlässt seinen ganz eigenen Fingerabdruckeinzigartig und unverwechselbar.
Jeder Mensch hinterlässt seinen ganz eigenen Fingerabdruckeinzigartig und unverwechselbar.
Genauso individuell darf auch der Abschied gestaltet sein.
Genauso individuell darf auch der Abschied gestaltet sein.

Ganderkesee
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Tel. 0 42 22 / 23 49
Lemwerder
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Tel. 0 421 / 522 888 48
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KINDERFLOHMARKT: KulturHaus Müller, Ganderkesee
30. AUGUST, 1416 UHR IDZ STEDINGSEHRE: Besuchsund Informationstag, Bookholzberg
SEPTEMBER
5. SEPTEMBER, 17 UHR
3x3 WANDELKONZERT: Jazz, Alte Musik, Romantik, Skulpturen & Kunst, Kirche, KulturHaus Müller, Rathaus, Ganderkesee



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Einblicke in zwei Gärten aus der Insektenschutz-Challenge des Umweltzentrums Hollen
Es summt und brummt inmitten von Storchschnabel, Kletterrosen und Obstbäumen. Verschiedene Schmetterlings- und andere Insektenarten schwirren umher, Bachstelzen, Bunt- und Grünspechte kommen geflogen, Vögel brüten in Nistkästen. Im Garten von Ulrike von Oepen, den sie zusammen mit ihrem Mann Friedhelm Steenhoff pflegt, tobt mittlerweile das Leben. Wo vor einigen Jahren noch Schafe auf zwei Weiden grasten, ist mittlerweile eine bunte Pflanzenwelt entstanden.
Der Garten in Falkenburg ist einer von insgesamt 108, die sich 2020 an der InsektenschutzChallenge für das Projekt Insektenschutzakademie (Insa) vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Hollen beteiligt hatten. Dafür haben Gartenbesitzer
in ganz Deutschland ihre Grünanlagen insektenfreundlich gestaltet. Ulrike von Oepen erfuhr von einer Freundin aus Delmenhorst, die bereits mitmachte, von der Challenge, und bewarb sich prompt. „Ich hatte vorher mit Insekten gar nichts am Hut“, erzählt die 69-Jährige. Ihr Garten sei eher trostlos gewesen – das wollte sie ändern.
Doch die Teilnahme hat nicht nur ihre Grünanlage ordentlich umgekrempelt. Von Oepen ist mittlerweile zu einer begeisterten Expertin geworden, die ihr Wissen gerne weiterträgt. „Ich gebe meinen Nachbarn gern Anregungen für ihre Gärten“, sagt sie. Als Vorlese-Oma trägt sie das Thema Insekten, Insektenschutz und bienenfreundliche Pflanzen zudem an Krippenkinder heran. „Was Kinder früh lernen, bleibt auch im Kopf“, ist von Oepen überzeugt.


Aufgeschichtete Zweige dienen Tieren als Refugium. Foto: Konczak

Komfortabel parken und einkaufen –mit Supermarkt und Getränkemarkt an einem Ort.




















Wo vorher Schafe weideten, ist nun ein Gartenparadies für Mensch und Tier entstanden.
Zum Start der Challenge bot das RUZ-Team den Teilnehmern drei heimische, ökologisch wertvolle Stauden oder zertifiziertes heimisches Wildblumensaatgut an. Zunächst gab es eine Abfrage, ob Elemente wie Wasser, Steine oder Totholz bereits vorhanden sind. Biologin Sandra Bischoff informierte bei Seminaren etwa über verschiedene Insektenarten und wie man sie erkennt und was man überhaupt in einem Garten anlegen kann. Auch Anleitungen für regelmäßiges Monitoring der



Insektenwelt und Bestimmungshilfen gab es an die Hand.
„Durch Frau Bischoff lernte ich den Unterschied zwischen Käfer und Wanze kennen, mich an Insekten zu erfreuen, wie eine Kuckuckshummel aussieht und welche Pflanzen bienenfreundlich sind“, blickt von Oepen zurück. So entschied sie sich, eine Art Wallhecke für Igel sowie Totholzhaufen für Käfer und andere Tiere anzulegen, Baumstämme für Spechte stehenzulassen, viele Stauden und Kletterrosen mit un-

Ein Hochbeet aus alten Steinen. Der insektenfreundliche Storchschnabel setzt an vielen Stellen im Garten kleine Farbakzente. Fotos: Konczak
gefüllten Blüten zu pflanzen, kleine Wasserstellen und eine Rasenfläche mit Gänseblümchen, Klee und ein wenig Löwenzahn zu schaffen. Wie ein verbindender Farben-Faden findet sich Storchschnabel in vielen Teilen des Gartens. Aus alten Steinen legte von Oepen zwei Hochbeete an und pflasterte eine Sitzfläche mit Bank. Von dort aus lassen sich die Tiere besonders gut beobachten. „Ein Hasenpaar legt jedes Jahr seinen Nachwuchs bei uns ab. In diesem Jahr gab es
sogar zwei Jungtiere“, berichtet die Gartenbesitzerin. Auch Eichhörnchen und Fledermäuse statten dem 2.700 Quadratmeter großen Refugium im Grünen gern Besuche ab.
Etwa acht Stunden in der Woche wendet von Oepen für ihr Gartenparadies auf, hält die Beete in Schuss, während ihr Mann den Rasen mäht. Aber nicht zu oft, damit Pflanzen wie der Klee stehen bleiben. Und eventuell könnte noch ein Sandbeet angelegt werden.



Nur ein paar Häuser weiter, im Garten von Eckhard und Andrea Gärtig, waren bereits vor dem RUZ-Projekt einige Elemente wie eine Steinmauer, Totholz und eine Wasserfläche vorhanden. „Schon als wir noch in einer Mietwohnung wohnten, habe ich mir ein Buch übers biologische Gärtnern angeschafft“, erzählt Eckhard Gärtig. Für den späteren Garten sei das eine gute Grundlage gewesen. Schließlich machte er auch noch eine Ausbildung zum Imker und hat acht Bienenstöcke im Garten. „Da passt es nicht, wenn man mit der Giftspritze ums Haus läuft“, meint der Gartenbesitzer.
Rückzugsorte schaffen für die Gartenbewohner
Von dem Insa-Projekt erfuhren die Gärtigs über ein Plakat beim Bäcker. „Ich fand es sehr interessant und war gespannt auf die Tipps. Durch das Projekt wurde der Blick geschärft für das, was alles schon da ist und durch den Garten läuft“, erzählt Eckhard Gärtig. Über die Teilnahme an der Insektenschutz-Challenge kamen etwa noch Pflanzen wie

Beinwell dazu. Lose Steine kippten die Gärtigs einfach auf einen Haufen – dort überwintern zum Beispiel gerne Molche. Auch aufgeschichtetes Holz dient als Rückzugsort für Tiere. Ist die
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Wiese gemäht, wird das Heu zum Mulchen verwendet. Und alles wird kompostiert, um es letztlich wieder in die Fläche einzuarbeiten.
Vom Teich her, in dem man auch baden kann, erfüllt ein stetiges Quaken den 1.700 Quadratmeter großen Garten. Bei der Wasserstelle fühlen sich neben Fröschen und Molchen auch verschiedene Libellenarten wohl.
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Viele Insekten steuern das Naturparadies an. Gartenhummeln, einheimische Hornissen, Fledermäuse, Falter, Wanzen, Fasane und Käfer gehören zu den regelmäßigen tierischen Mitbewohnern der Gärtigs.
Im Frühjahr bringen die ersten Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen und Weidenkätzchen nicht nur Farbe in den Garten, sondern auch wichtige Nahrungsquellen für Wildbienen und andere Insek-
ten. Auch die Haselnuss treibt aus. Bis zum Herbst blüht der Beinwell, im Sommer kommen Lichtnelke und Rosen dazu. Der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch ist zwar nicht heimisch in Mitteleuropa – er stammt ursprünglich aus Asien –, dient Insekten aber trotzdem als wichtige Nektar- und Pollenquelle im Spätsommer und Herbst. In dieser Zeit kommt auch die Blüte des ökologisch wertvollen Efeus hinzu. Bei der Pflanzen-


wahl sei es vor allem wichtig, Geduld zu haben, meint Gärtig. „Nicht alles wächst überall.“
Viel Arbeit mache der Garten nicht. „Vielleicht ein bis zwei Stunden in der Woche. Natürlich kann man auch sehr viel mehr Zeit investieren“, sagt er. Ab und an schaue er, was zu tun ist, mäht einmal in der Woche den Rasen. Im Herbst werden die Weiden geschnitten. So richtig fertig werde der Garten nie. Doch das sei
auch gut so, schließlich sei die Zeit im Grünen weniger Arbeit, sondern mehr Freizeitgestaltung. So haben letztlich nicht nur die Tiere etwas von dem Natur-Refugium – auch der Mensch fühlt sich hier rundum wohl.
Das Insa-Projekt des RUZ Hollen wurde zum Ende des Jahres 2024 erfolgreich abgeschlossen. Auf insektenschutzakademie.de gibt es weiterhin viele Infos und Garten-Tipps.

Möglich ist viel. Lose Steine etwa wurden aufgeschüttet und dienen Tieren als Rückzug und zum Überwintern.
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Seit Januar diesen Jahres hat auch Ganderkesee einen Lions Club. Während es im benachbarten Delmenhorst bereits drei Clubs gibt, gründeten 21 Frauen am 15. Januar einen eigenen. Ende Mai stand die Charterfeier bei der die offizielle Urkunde dem Damen Lions Club in einem feierlichen Rahmen bei Backenköhler in Stenum überreicht wurde. Der Patenclub LC Brake - Mimi Leverkus und weitere befreundete Vereine kamen zu dieser Gründungsfeier zusammen. Schirmherr des neuen Clubs, der nur Frauen als Mitgliederinnen hat, ist Bürgermeister Ralf Wessel. Der Gemeindechef hatte ebenso die Schirmherrschaft der Feierlichkeit übernommen. Nach einer kurzen Findungsphase mit Begleitung des Freundeskreises durch die Guiding Lions Annette Folgmann und Elvira Hektor wurde der

Ganderkesee hat jetzt erstmals auch einen Lions Club. Gegründet wurde der Damen Club bereits im Januar. Foto: pv
Gründungsantrag von Governor Ursula Biermann unterzeichnet. Der Club gehört zum Distrikt 111 Niedersachsen West.
Die Präsidentin ist Antje DobrinStein und zur Vizepräsidentin wurde Daniela Beecken ernannt.
Frauke Lüdeke-Riesmeyer ist die Pressesprecherin. Weitere Positionen des Vereins und auch des Fördervereins des LC Ganderkesee, der im März gegründet wurde, übernehmen die Mitgliederinnen.
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allgemeines Zivilrecht

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tung Lions Clubs Ganderkesee ist die Teilnahme am Sommermarkt des WiB (Verein Wir in Bookholzberg) am morgigen Sonntag, 28. Juni. Die Mitglieder sind von 11 bis 16 Uhr mit einem Infostand in Bookholzberg vor Ort. Es können vor Ort Tassen bemalt werden, für die Spenden gesammelt werden.
„Durch solche Aktionen werden Spenden gesammelt, um Menschen, Vereine und Projekte in der Gemeinde zu unterstützen. Unser Informationsmaterial liegt auch aus und wir freuen uns auf interessante Gespräche mit den Besuchern des Sommermarkts“, sagt Frauke Lüdeke-Riesmeyer. Die Pressesprecherin bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei den Organisatoren für die Möglichkeit, den neuen Club mit seiner vielseitig ehrenamtlichen Tätigkeit zum Wohle der Gemeinschaft vorstellen zu können.
Infos: 111nw.lions.de

Wir
da: Montag bis Sonntag 9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
B
Projekt zur Trinkwasserversorgung, Bau von Toiletten und Landwirtschaft läuft erfolgreich
ritta B untemeyer
Bereits seit über 20 Jahren engagiert sich der Rotary Club Ganderkesee im westafrikanischen Togo. Nachdem in dem Dorf Bitoka Coté im Süden des Landes dank des Clubs bereits unter anderem eine Schule entstand und die Landwirtschaft floriert, liegt der Fokus des neuesten Projektes etwa 300 Kilometer weiter nördlich. In Tenega konnte durch das Engagement der Rotarier die Versorgung mit Trinkwasser deutlich verbessert werden, es wurden drei Toiletten gebaut sowie eine solidarische Landwirtschaft aufgebaut – einschließlich des Baus einer dringend nötigen Lagerhalle für die Ernte.
Zum Ende des Projektes konnte sich Marina Becker-Kückens, Foundation-Beauftragte des Rotary Clubs Ganderkesee, vor Kurzem vor Ort ein Bild von der er-

Marina Becker-Kückens berichtet von ihren Eindrücken, die sie vor Ort gesammelt hat. Foto: Konczak
folgreichen Entwicklung der Arbeiten machen. Als sie vor zehn Jahren zu den Rotariern stieß, sei sie von dem Engagement des Clubs in Togo bereits begeistert gewesen. Sie und ihr Mann Die -

S-Privatkredit



ter hatten selbst bereits zwei Jahre in Tansania gelebt und dort Entwicklungshilfe geleistet. „Wir sind sehr afrikaaffin“, erzählt Becker-Kückens, die vor Ort in Togo mit einer regelrechten Ze -






remonie empfangen wurde. „Marina hat das Wasser gebracht“, freuten sich die Einwohner, die zuvor verunreinigtes Grundwasser aus Löchern im Boden schöpfen mussten. „Das wird nicht immer abgekocht und hat viele Krankheiten verursacht“, so Becker-Kückens, die auch weiß, dass der Jubel nicht nur ihr gebührte. „Das Projekt wurde von vielen engagierten Menschen getragen, insbesondere vom Rotary Club.“
So wurde ein 15 Meter tiefer Brunnen gegraben, aus dem das Wasser in ein Fass mit einem Volumen von 5.000 Litern gepumpt werden kann. Von diesem Wasserturm einschließlich PV-Anlage gelangt das Wasser über Rohre zu sieben Zapfstellen im Umkreis von einem Kilometer. Ebenso wichtig war der Bau von Toiletten, die 97 Prozent der Bevölkerung nicht haben.
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„Die Menschen verrichten ihre Notdurft im Busch. Wenn der Regen kommt, verteilt sich das in der Fläche“, so Becker-Kückens. So konnten dank des Clubs drei
Toiletten installiert und auch wichtige Hygieneschulungen durchgeführt werden.
Für den Aufbau einer solidarischen Landwirtschaft musste das Land zunächst urbar gemacht werden. Der Anbau von Getreide wie Mais und Hirse dient der Selbstversorgung. Was übrig bleibt, wird verkauft. Der Einsatz der Rotarier ermöglichte die Finanzierung eines Traktors. Darüber hinaus wird derzeit eine Lagerhalle mit Ziegelsteinen gebaut, die von den Einwohnern selbst hergestellt werden. Auch eine Toilette soll dort noch hinzukommen. Die Halle dient dem Schutz der Ernte. Ansonsten bestehe immer das Risiko von Diebstahl oder dass Tiere das Getreide fressen. Ende des Jahres bis Anfang 2027 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.
Die Gesamtkosten der Projekte liegen bei 220.500 Euro. Für die Finanzierung konnte Becker-Kückens wieder auf ihr langjähriges Know-how in Sachen Fördermittel zurückgrei -

fen. Bei einem Eigenanteil des Rotary Clubs Ganderkesee von 32.000 Euro kamen die restlichen Summen aus Geldern der Clubs aus Nordenham und Vechta, dem World Fund der Rotary Foundation und District Designated Funds (DDF, bezirksbezogene Mittel) zusammen.
So kehrte Becker-Kückens, die mit ihrem Mann ins 40 Grad warme Togo gereist war, mit vielen „überwältigenden Eindrücken“ nach Hause. Dass der Einsatz der Rotarier in Togo auch nachhaltig Erfolg hat, sehe man an dem Projekt in Bitoka Coté. „Da läuft alles top“, weiß die Foundation-Beauftragte.

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Das Repair Café in Ganderkesee ist gefragt. Bereits mehr als eine Stunde vor der Öffnung in der Förderschule am Habbrügger Weg stehen die ersten Kunden mit ihren defekten Elektrogeräten an und warten auf Einlass. Einmal im Monat versammeln sich die ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateure, um defekten Kleingeräten wieder Leben einzuhauchen.
Sie alle sind keine Hobbytüftler, sondern ausgebildete Ingenieure mit den unterschiedlichsten Fachgebieten. Einige von ihnen haben sich in den Jahren spezialisiert. So gibt es zum Beispiel Fachleute für Nähmaschinen, die immer eine Lösung haben oder wissen, wo sie diese herbekommen. Mit den Jahren hat sich ein Netzwerk gebildet, in dem sie sich untereinander austauschen. Sollte ein Ersatzteil nötig

Wenn es ins Detail geht, wird die Lupe rausgeholt. Fotos: Schulze
sein, wissen die Experten auch, wo sie das fehlende Teil herbekommen. Da wird auch mal um die Ecke gedacht, ist von Organisator Norbert Klüh zu hören.
Wenn die Kunden nach der ersten Begutachtung eine Einschät-
zung bekommen, wie lange die Reparatur dauert, geht es für die Wartezeit zu Kaffee, Kuchen und Gebäck. Der Klönschnack gehört immer dazu. „Es gibt das Gerücht, dass einige Leute ihre Geräte absichtlich kaputt machen, um hierher zu uns zu kommen“, sagt Klüh schmunzelnd. Ist die Fehlersuche komplizierter und eine Reparatur nicht sofort möglich, bekommen die Kunden nach der Fertigstellung einen Anruf und sie können ihre Geräte zum nächsten Termin abholen.
„Reparieren statt Wegwerfen“ lautet das Motto. Dazu gehören Klassiker wie Nähmaschine, Toaster und Kaffeemaschine. „Kaffeevollautomaten, Waschmaschinen und Fernseher nehmen wir nicht“, so Klüh. Das Repair Café soll keine Konkurrenz zum örtlichen Fachhandel sein. Alles geht über Spenden. Oder mit einer Leckerei:

Die Reparateure tüfteln auch gemeinsam an einer Lösung.
Nach der erfolgreichen Reparatur seines Ferrari-Pizzaofens bedankte sich kürzlich ein Kunde bei den Ehrenamtlichen mit frischer Pizza. Das nächste Repair Café ist am Mittwoch, 12. August, von 17 bis 19 Uhr.

Jörg und Kerstin Merten seit
Über einen regen Zuwachs an neuen Kunden freut man sich im Autohaus Jörg Merten: „Wir sind längst angekommen“ - das trifft es wohl am ehesten“, sagt Jörg Merten, der nach dem Umzug von Bookholzberg ins Gewerbegebiet Westtangente Anfang 2013 auf dem neuen Betriebsgelände als Werkstatt für alle Marken nun schon über 20 Jahren erfolgreich agiert. Modernster Kfz-Service durch individuelle Betreuung und entsprechende Fachkompetenz sind hier selbstverständlich. Mit drei Arbeitsplätzen und zwei modernen Hebebühnen bis zu 4,5 Tonnen können hier selbst große Wohnmobile problemlos repariert oder gewartet werden

Im Empfangsbereich für ihre Kunden haben Jörg und Kerstin Merten viele eigene Ideen verwirklicht. So entstand ein wohnliches Ambiente, das sich vom einheitlichen Werkstatt-Look abhebt.

A l A n A lippok
Radfahren mit Zielwegweisung und nach Knotenpunktsystem: Das ist im Jahr 2019 mit insgesamt 1.200 neuen Schildern sowie 26 Knotenpunkttafeln vom Zweckverband KommunalService Nordwest ermöglicht worden. Dadurch konnten mehrere Radtouren erneuert sowie altbewährte verbessert werden. Von Bildungsinhalten während der Fahrt über Infos zu historischen Persönlichkeiten bis hin zu schönen Natur-Highlights bieten die Touren Unterhaltung auf dem Fahrrad. Viele davon führen nicht nur durch Ganderkesee, sondern auch durch angrenzende Ortschaften. Eine Übersicht der verschiedenen Touren inklusive interaktiver Karte ist auf ganderkesee. de zu finden.
Eine Mischung aus Natur und Geschichte bietet die WaldSpu-
ren-Tour: Der Hasbruch gehört zu den letzten Relikten jener weitläufigen Waldgebiete, die den norddeutschen Raum zu Beginn des Mittelalters prägten. Ursprünglich erstreckte sich das Waldgebiet über große Teile der heutigen Gemeinden Ganderkesee und Hude – es hat landschaftlich als auch historisch deutliche Spuren hinterlassen. Heutzutage ist jedoch nur noch ein Bruchteil seiner Größe erhalten. Diese etwa 62 Kilometer lange Radtour nimmt genau diese Spuren auf und führt entlang des ehemaligen Ausmaßes des Hasbruchs.
Ausgangspunkt der Route ist die älteste Kirche zwischen Hunte und Weser in Ganderkesee. Von dort führt der Weg zunächst über den Heidenwall zum Melkhus nach Bergedorf. Anschließend geht es mitten hinein in den Hasbruch, bis zur Klosterruine in Hude. Im weiteren Verlauf folgt die

Die WaldSpuren-Tour führt über den Heidenwall nach Bergedorf bis in den Wald des Hasbruchs. Foto: Konczak
Strecke der nördlichen Geestkante und führt durch das Huder sowie das Nordenholzer Moor. In Bookholzberg eröffnet sich schließlich ein weiter Blick über das Stedinger Land, bevor die Route wieder zurückführt. Auf dem Rückweg warten weitere kul-
turelle Stationen: die Kirche St. Katharinen in Schönemoor, ein Großsteingrab in Stenum sowie die historische Wassermühle in Elmeloh. So verbindet diese Tour eindrucksvoll Natur und Geschichte zu einem Erlebnis auf zwei Rädern. Eine weitere Tour
DieEnergieversorgungistimUmbruch. Hierfürinvestierenwirineinemoderne zukunftssichereInfrastruktur.
ewe-netz.de





bildet die Kleeblattroute. Wie die Blätter eines Glücksklees verzweigt sich diese abwechslungsreiche Radroute in vier unterschiedliche Strecken. Ausgangspunkt ist das Landidyll-Hotel Backenköhler in Ganderkesee-Stenum, von wo aus sich die einzelnen Tagestouren sternförmig in die umliegenden Gemeinden Lemwerder, Ganderkesee, Hude und Berne erstrecken.
Jede der vier Routen umfasst etwa 50 bis 70 Kilometer, kann jedoch flexibel angepasst werden. Wer es entspannter angehen möchte, findet unterwegs zahlreiche Möglichkeiten zur Abkürzung. Auch für Pausen ist bestens gesorgt: Entlang der Strecke laden Rastplätze und gemütliche Einkehrmöglichkeiten dazu ein, neue Energie zu tanken und die Umgebung zu genießen. Das Gelände ist größtenteils eben bis sanft hügelig, wodurch sich die Touren angenehm fahren lassen – ideale Voraussetzungen auch für Familien mit Kindern.

Hinweisschilder – wie das am Bahnhof in Ganderkesee – dienen als Knotenpunkte für manche Routen. Foto: Konczak
Bei der Tour durch Ganderkesee treffen kulturelle Sehenswürdigkeiten auf eindrucksvolle Natur. Im Ortskern steht mit der Gaukirche St. Cyprian und Cornelius ein bedeutendes historisches Bauwerk zur Besichtigung. Da-
nach eröffnet sich mit dem Hasbruch ein Waldgebiet, dass bis zu 1.250 Jahre alte Eichen beherbergt.
Auf der Kleeblattroute zeigen die Idyllischen Landschaften tra-
ditionelle Bauernhäuser, prähistorische Großsteingräber sowie historische Wind- und Wassermühlen. Die Ganderkeseer Entdeckungsreise kann, genauso wie die Huder Strecke und die Tour durch Berne und Lemwerder auf radfahren-im-oldenburger-land. de nachgelesen werden.
Für junge Ganter, die radeln und dabei etwas lernen möchten, gibt es „Den Weg der Nachricht“. Auf dieser rund 20 Kilometer langen, interaktiven Erkundungstour durch die Gemeinde werden gleichzeitig auch verschiedene Fragen geklärt: Wie verständigen sich Menschen – und wie kommunizieren eigentlich Tiere? Welche Wege nutzten sie früher, um Informationen zu verbreiten, und welche Technologien stehen heute zur Verfügung?
Begleitet werden Teilnehmende von der digitalen Figur Justus, einem jungen Ganter, der durch die Tour führt und dabei interessante Einblicke in die Welt der Kommunikation gibt. Ob klassische Medien wie Zeitung und




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Radio oder moderne Entwicklungen wie Mobilfunk – entlang der Strecke wird anschaulich vermittelt, wie sich der Austausch von Informationen im Laufe der Zeit verändert hat. Die Route ist ideal für eine Fahrradtour und verläuft größtenteils entlang des Knotenpunktsystems. Dadurch lässt sich der Weg flexibel gestalten: Abkürzungen können jederzeit eingebaut werden, ohne die Orientierung zu verlieren.
Start- und Zielpunkt ist der Bahnhof in Ganderkesee, der als Knotenpunkt 60 zugleich den Einstieg in das Streckennetz markiert. Ein besonderes Highlight ist die digitale Umsetzung der Tour: Über die kostenfreie App „Actionbound“ wird die Strecke zu einem interaktiven Erlebnis mit Quizfragen und kleinen Aufgaben. So wird die Fahrt nicht nur informativ, sondern auch spielerisch gestaltet. Die kostenfreie App kann laut der Info-Seite der Gemeinde Ganderkesee unter de.actionbound.com/download/ einfach heruntergeladen werden. Anschließend müssen

Für eine interaktive Tour einfach den QR-Code mit der Actionbound-App scannen. Foto: Konczak
die jungen Ganter nur den QRCode auf de.actionbound.com/ bound/nachrichtenwege mit der App scannen und schon kann die Tour losgehen.
Aber auch für die älteren Ganderkeseer hält die App eine interaktive Radtour bereit: Auf einer digitalen Schnitzeljagd können diese mehr zu Persönlichkeiten
erfahren, die in Ganderkesee gelebt und gewirkt haben. Auf dieser etwa 30 Kilometer langen Radtour mit Start und Ende am Ganderkeseer Bahnhof erfahren Teilnehmende beispielsweise, warum Ganderkesee Frauen-Ort ist, schreibt die Gemeinde auf ihrer Website.
Ebenfalls durch Ganderkesee
führt der „Grüne-Ring“, eine Initiative des Kommunalverbungs Niedersachsen Bremen. Die Route „grün und grenzenlos“ führt durch das Gebiet der Wildeshauser Geest. Weitere Infos zu dieser Fahrradroute gibt es unter gruener-ring-region-bremen.de/routen/h5-gruen-undgrenzenlos
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Fax: 04222 - 4 00 09 21
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Diese Angebote hat das Team der Gästeführer in diesem Jahr noch parat (Nicht nur) die
B ritta B untemeyer
Das Jahr ist schon wieder halb herum – doch das Programm der Gästeführungen in der Gemeinde Ganderkesee natürlich noch nicht ausgeschöpft. Nach der Bürgermeister-Radtour am 24. Juni gibt es im Juli erst einmal eine Ferienpause, bevor es am Sonntag, 16. August, mit einer kleinen Zeitreise weitergeht. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Ganderkesee noch ein anderes Gesicht, doch die Kirche war und ist der Mittelpunkt des Ortes. Unter dem Titel „Rund um St. Cyprian und Cornelius vor 100 Jahren“ nimmt Annette Dick ihre Gäste mit auf einen Rundgang durch alte Zeiten.
Am Donnerstag, 3. September, lädt Dick zu einem Besuch des Hafenmuseums Bremen ein. Im historischen Speicher XI erfahren Interessierte etwas über

Rund um die St.-Cyprian-und-Cornelius-Kirche geht es zurück in der Geschichte. Foto: Konczak
die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bremer Häfen. Und
es bleibt historisch: Peter Hedemann bietet am Donnerstag, 24. September, einen Spaziergang durch die O rtsgeschichte von Bookholzberg an, bei dem es unter anderem um die Entstehung der Eisenbahnstrecke und das K alksandsteinwerk geht. Untrennbar verbunden mit der Geschichte von Bookholzberg ist auch die Freilichtbühne Stedingsehre, die Lisa Dirks am Samstag, 26. September, mit ihren Teilnehmern
erkundet. Auf dem Programm steht auch ein Besuch des Informations- und Dokumentationszentrums (IDZ).
Am Samstag, 17. Oktober, steuert Peter Hedemann bei einer Radtour den ehemaligen Flugplatz Adelheide an. Auf dem Militärgelände besichtigen die Teilnehmer den in der Vorkriegszeit gebauten Militärflugplatz.
Einen herbstlichen Spaziergang im Stenumer Holz unternimmt Karin Strudthoff am Sonntag,18. Oktober. Durch das bunte Herbstlaub lässt sich die besondere Stimmung des Waldes bestens aufnehmen.
Auch im Hasbruch wird der Herbst genossen. Annette Dick lädt für Sonntag, 8. November, zu einer Tour zu Fuß ein.
Alle Details finden Interessierte im Flyer, der auch auf ganderkesee.de unter Tourismus heruntergeladen werden kann.















zum selber Grillen ab 10 Personen



























Bratwurst, Nackensteak, Putensteak Mango Chilli, Hähnchenbrust Honig-Senf-Marinade, Spare Ribs BBQ, Schweinebauch St. 100 g, Schweinefilet Pink Pepper, Schweinerückensteaks Provence, Hacksteak Rind, Schaschlik-Spieß, Chicken Wings, Lachsfilet, Lammspieße, Burgerstation (Rinderpatty, Bun, Käse, Salat, Gurken, Zwiebeln, Sauce)







Die Preise sind Abholpreise inkl. Mwst.



Gemüsespieße, Bratwurst vegetarisch, Tofu-Grillspieße, Grillkäse, Backkartoffel (halbiert, mit Kräuterquark), Bratwurst vegan

Kartoffelsalat, mediterraner Nudelsalat, Gurkensalat, Bohnensalat, Krautsalat, Möhrensalat, Caesar Salat, bunter Sommersalat Joghurtdressing, Tomate Mozzarella, Melonenschiffchen mit Schinken

Obstsalat, Obstplatte, Rote Grütze mit Vanillesauce, Tiramisu, Panna Cotta, Mouse au Chocolat, Zitronencreme




VOLKER SCHULZE
GANDERKESEE – Es tut sich was im Kulturleben in Ganderkesee: Der Verein GanterArt und der Freundeskreis KulturHaus Müller gehen eine Kooperation ein. Beide Institutionen wollen ihre Kräfte und Ideen bündeln und mit diesem Synergieeffekt gemeinsam in die Zukunft schauen. Wie es bei zahlreichen ehrenamtlichen Vereinen seit Langem der Fall ist, so ist es auch in Ganderkesee: Der Nachwuchs fehlt. So sind der Verein und der Freundeskreis wie immer freundschaftlich aufeinanderzugegangen. Diesmal haben der Vorstand und die Mitglieder beschlossen, zukünftig mit vereinten Kräften für das kulturelle Leben und die Gemeinschaft in Ganderkesee aktiv zu sein und zu bleiben.

Kooperativ in die Zukunft schauen (v. l.): Matthias Fleischer (Schatzmeister Freundeskreis), Rolf Schütze (Vorstandsmitglied beider Vereine), Angelika Schulte Strathaus (Vorsitzende Freundeskreis), Günther Fleischer (2. Vorsitzender GanterART) und Hermann Abeln (Gründungsvater GanterART). Foto: Schulze
Projekte statt Mitgliederzahlen stünden im Vordergrund, so das Motto. Personalüber-


Neue, gemeinsame Projekte konnten noch nicht genannt werden. Der Fokus lag bei der Bekanntgabe der Kooperation in erster Linie darin, dass der Vorstand mit den Mitgliedern, beschloss, gemeinsame Sache zu machen. Dafür wurde auch die Vereinssatzung entsprechend geändert. Jetzt könnten auch Projekte außerhalb des KulturHauses realisiert werden, war zu hören. Menschen für Kunst, Kultur und Begegnung zu begeistern, sei nach wie vor das Ziel. So seien auch neue Interessierte willkommen.
schneidungen gab es in der Vergangenheit in beiden Gruppen schon immer, heißt es.
Langfristig werde darüber nachgedacht, dass der Verein GanterArt und der Freundeskreis KulturHaus Müller komplett fusionieren. ganterart.de freundeskreis-hausmueller.de






A LANA L IPPOK
Film, Gesang, Reise- und Literaturabende im KulturHaus Müller erleben
Mit einem stimmungsvollen Sommerfest im KulturGarten feiert das KulturHaus Müller auch in diesem Jahr die warme Jahreszeit – und präsentiert in den Wochen darauf ein abwechslungsreiches Programm, das von kreativen Angeboten für Kinder über Filmabende bis hin zu Konzerten und Vorträgen reicht.
Den Auftakt der Sommerveranstaltungen bildet heute ab 18 Uhr das traditionelle Sommerfest im KulturGarten. Gemeinsam mit der regiovhs Ganderkesee-Hude, dem Freundeskreis KulturHaus Müller und dem Rotary Club Ganderkesee sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einen entspannten Abend unter freiem Himmel zu verbringen. Für musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem
Soulsängerin Esther Filly sowie die Sambagruppe Acompasso. Speisen und Getränke sowie kleine Kostproben aus dem MännerKochkurs runden das Angebot ab. Der Eintritt ist frei. Ab August wird das Programm kreativ, politisch und musikalisch: Mitte August können sich besonders junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den „KIDS Kreativ-Club“ freuen, der ab Samstag, 15. August, an vier Terminen stattfindet. Unter dem Motto „kreativ & nachhaltig“ gestalten Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren von 10 bis 12.15 Uhr aus Alltagsmaterialien neue Objekte und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Die Gebühr beträgt 52 Euro.
Filmfreunde kommen beim Kulturkino auf ihre Kosten: Am Dienstag, 18. August, um 18 Uhr zeigt Bernd Vieregge acht

Beim Kulturkino wird mit Filmen von Bernd Vieregge und Franz Höner das tobende Leben im Garten aufgezeigt. Foto: Bernd Vieregge
Kurzfilme rund um das lebendige Treiben im Garten. Unter dem Titel „Hier tobt das Leben“
stehen Tiere und Natur im Mittelpunkt. Der Eintritt liegt bei 5 Euro. Jung mit poppigen


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Elementen ist die NewcomerBand mit Emil, Jorin Hagen und JHNWNDT, die mit ihrem Song „Kribbeln im Bauch“ am Freitag, 21. August, um 20 Uhr ein OpenAir-Konzert im Garten des Kulturhauses geben. Der Eintritt liegt bei 12 Euro, für Jugendliche 6 Euro. Ein gesellschaftlich aktuelles Thema greift der Studientag „Populismus heute – Verstehen und Widerstehen“ am Samstag, 29. August, von 10 bis 16 Uhr auf. Neben einer Fotoausstellung des Journalisten Rafael Heygster stehen Vorträge und Workshops auf

Ein Vortrag über die Reise durch abgelegene Orte Indonesiens. Foto: Pia Handke
dem Programm. Die Veranstaltung ist im Falkenburger Konventshaus an der Hasbruchstraße 6b und der Eintritt beträgt 15 Euro. Anmeldungen und Rückfragen per E-Mail an event@lutherstift.de oder telefonisch unter 04222 / 94 74 446.
Am selben Abend wird es musikalisch: Beim GartenKultur Musikfestival tritt die Band Knipp Gumbo mit ihrem Mix aus Rock’n’Roll, Americana und plattdeutschen Texten auf. Als Support ist Countrysänger Jonny Ubben angekündigt. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr im Garten des KulturHauses. Der Eintritt liegt bei 18 Euro.
Im September stehen weitere abwechslungsreiche Veranstaltungen an, rund um die Themen Reisen und Literatur. Ein Vortrag führt am 15. September nach Indonesien: Um 19.30 Uhr berichtet Klaus Handke für 9 Euro Eintritt und mit Fotos von Pia Handke von entlegenen Regionen des Inselstaates. Literaturinteressierte können sich am 16. September um 18 Uhr bei „Lesefreuden“ austauschen
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und neue Bücher entdecken. Moderator Jochen Brünner lädt dazu ein, persönliche Lieblingswerke vorzustellen und ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt ist die Regiovhs, Rathausstraße 24. Der Eintritt beträgt 12 Euro.
Sportlich wird es beim Kulturkino am 29. September, wenn Bernd Vieregge um 18 Uhr in zwei Filmen seine Fahrradreisen vorstellt – Natur- und Reiseerlebnisse im Fokus. Dauer 60 Minuten;
über 50 Jahre 1958 – 2009 Seit 1958.
Eintritt 5 Euro.
Mit dieser Mischung aus Kultur, Bildung und Unterhaltung zeigt das KulturHaus Müller schon jetzt ein breit gefächertes Angebot für alle Generationen, laut Heike Leiacker wird jedoch noch am Programm gearbeitet – weitere Events können noch dazu kommen. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben hilft deshalb ein regelmäßiger Blick auf kulturhaus-mueller.de/veranstaltungen/
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