Planung für die grüne Oase beim Syndikatshof fast vollendet
Domfestspiele
Aufstand in der Zündholzfabrik: Mehr als 100 Darstellende dabei
Im Einsatz hoch hinaus Zu Besuch bei der Ortsfeuerwehr Verden
ALLES SO SCHÖN GRÜN
Annette Freudling, Redakteurin
Liebe
Leserinnen
und Leser,
endlich Juli! Zeit, um im Garten zu sitzen und ins Grüne zu schauen. Grün, davon gibt es bei uns eine ganze Menge: kniehohes Gras (weil wir vom mähfreien Mai nicht genug bekommen) und wuchernde Büsche (weil wir die einzigen Menschen im Landkreis sind, die sich von März bis September ans Heckenschneideverbot halten).
Es gibt wilde Brombeeren, über deren art- und fachgerechte Entfernung mein Mann und ich seit Jahren diskutieren, und meterlange Hopfenranken, die vom Nachbargrundstück herüberwachsen. Es gibt Gehölze, die ihre belaubten Zweige jeden Tag ein kleines bisschen tiefer hängen und den aufrechten Gang übers Grundstück unmöglich machen.
Nicht zum ersten Mal denke ich, dass ich mir diese zügellose Wüchsigkeit zunutze machen sollte. Die Geschäftsidee steht bereits: Manager-Seminare, Teambuilding-Events und Survival-Workshops. Ich stelle mir vor, dass das Wochenende „Brombeeren entfernen für Führungskräfte“ über Monate ausgebucht wäre. Für einen kleinen Zuschlag dürften die Teilnehmenden sich zum Feierabend einen Salat aus Giersch und Löwenzahn zubereiten und die Feuerschale nutzen.
Ob die neue Gartenanlage am Syndikatshof mit solchen Attraktionen aufwarten kann? Vermutlich nicht. Vielversprechend sind die Gestaltungspläne für das geschichts-
trächtige Areal am Norderstädtischen Markt jedoch allemal. Vor der Reformation wandelten hier die Augustinerinnen des Klosters „Mariengarten“, 1590 wurde ein Teil der Steine wiederverwendet, als an gleicher Stelle die Dienstwohnung des Stadtrichters entstand. Welche ästhetisch-botanische Idee nun umgesetzt werden soll, erfahren Sie in dieser Ausgabe ab Seite 10.
Als eines der ältesten Bauwerke der Allerstadt macht der Syndikatshof sicherlich auch von oben eine gute Figur. Sightseeing aus der Vogelperspektive – noch ein lukratives Startup? Henrik Bruns hat die Probe aufs Exempel gemacht und sich mit der Drehleiter 23/12 der Ortsfeuerwehr Verden in luftige Höhen begeben. Welche existentiellen Gedanken ihm dabei durch den Kopf gingen, darüber berichtet er ab Seite 6.
Weitere sommerliche Highlights kann man ganz ohne Schwindelattacken genießen: Die Domfestspiele warten 2025 mit einer kleinen Revolution auf: Statt des finsteren Mittelalters bringen sie das ausgehende 19. Jahrhundert auf die Freilichtbühne. Das Verden-Magazin hat am Rande einer Kostümprobe mit den Hauptdarstellern geplaudert (Seite 22). Auch die Jazz- und Bluestage werfen ihre Schatten voraus (Seite 26). Und für Zwischendurch gibt es ja auch noch den Verdener Stadt-Lauf des Leichtathletik-Vereins (Seite 38).
Bleibt mir noch, meine Lieblings-umsonst-und-draußen-Aktivität zu empfehlen: Einfach ein bisschen ins Grüne schauen.
Viel Freude beim Lesen wünscht
Annette Freudling
Verlag: Weser Wochenblatt
Verlagsgesellschaft mbH
Am Brill 19, 28195 Bremen
Tel. (04 21) 690 55-01
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Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 52 vom 1. Januar 2025
P a r k e t tTe a m
Fachbetrieb seit 1972 Oliver Große
Wir haben noch Kapazitäten frei
NEUVERLEGUNG: Massiv-, 2-Schicht- und Fertigparkett sowie Massivdielen und Korkparkett
ALTE BÖDEN: schleifen und versiegeln, ölen oder wachsen TREPPENSTUFEN: schleifen und versiegeln oder ölen Pa r K e t t P F l e g e · D e S i g n b e l ä g e · t r e t F o r D
SCHUTZ FÜR ORIGINALE Konzept für museale Sicherheit in Arbeit
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TERMINKALENDER
Veranstaltungen für die kommenden Wochen
ROBERT SELINGER
Domkantor und Geigerin suchen Streicher
Fotos Inhalt: Henrik Bruns (3), Antje Haubrock-Kriedel (2), Annette Freudling (2), Frank Sackenheim, Jens Schlenker (2), Stadtarchiv Verden
Titelmotiv: Henrik Bruns
Mit der Ortswehr hoch hinaus
Verdener Brandschützer sind gut ausgestattet
Wird der Umgang mit der neuen Drehleiter der Verdener Ortsfeuerwehr mal „trocken“, ganz ohne Alarmierung, geprobt, kann bei klarem Himmel die Aussicht schon schwer beeindrucken.
Bestes Sommerwetter, klarer blauer Himmel, weite Sicht. Das Panorama der Allerstadt ist an diesem Nachmittag mal wieder beeindruckend. Nur eine Kleinigkeit stört: Ich stehe nicht am bekannten
Aussichtspunkt am Klusdamm in Südbrückennähe, sondern ziemlich weit entfernt auf der anderen Allerseite. Quasi Stadtpanorama von hinten. „Dort links ist der Dom, da haben wir das E-Center und rechts das Finanzamt“, zeigt Marco Schröder entlang des Horizonts. Dass er kein Stadtführer ist, stört mich weniger. Dafür umso mehr, dass wir keinen wirklich festen Boden unter den Füßen haben. Gemeinsam mit einer Kollegin meiner Zunft, Katrin, befinde ich mich im Rettungskorb der neuen Drehleiter DLAK 23/12 der Ortsfeuerwehr Verden. Katrin winkt freu-
dig einigen Personen ganz unten zu. Die Aktion jetzt gerade war ihre Idee. Ich selbst winke nicht, vermeide es einfach, runterzugucken. „Das sind jetzt 23 Meter Einsatzhöhe. Die Leiter lässt sich noch zwölf Meter nach vorne ausfahren und in die gewünschte Richtung schwenken – das machen wir mal eben“, kündigt Marco Schröder an. Er ist nämlich nicht von der Tourist-Info, sondern Mitglied der Ortsfeuerwehr Verden. Das lange Geschütz steuert er gekonnt über zwei Joysticks sowie Tipptaster, die um ein grafikfähiges LC-Display herum gruppiert sind. Einzig, dass ich schon mal Schlimmeres erlebt habe, lässt mich da noch die Ruhe bewahren: Damals auf dem Stoppelmarkt Vechta, als mein zu der Zeit achtjähriger Sohn auf Teufel komm‘ raus in den 80 Meter „Freefall Tower“ wollte und ich ihn nicht allein lassen konnte
... doch das ist eine andere Geschichte.
Ob denn im Notfall auch mal das Problem auftritt, dass sich jemand nicht über die Leiter retten lassen möchte, frage ich Feuerwehrmann Schröder. „In vielen Fällen liegen die Leute, die wir damit retten, auf einer Bahre. Und alle anderen steigen in der Regel freiwillig ein, weil wir ganz bis zu ihnen heranfahren“, erklärt er. Ganz schön mutig, die Leute, denke ich. Glücklicherweise ist der Korb für ein Gesamtgewicht von 500 Kilo ausgelegt – da sollten wir zu dritt doch locker drunterliegen.
Katrin, die es sportlich mag, fragt nach, ob es nicht bei stürmischem Wetter ordentlich schwankt auf der Drehleiter 23/12. Doch für solche Fälle gibt es zum Glück konkrete Vorgaben. „Wir setzen die Leiter nur bis zu Windstärke 4 ein“, sagt Schröder.
Text + Fotos: Henrik Bruns
Bei Sturmböen nämlich sei nicht nur die Standsicherheit gefährdet, sondern die Leiter könne sich dann sogar verwinden.
Marco Schröder ist einer von mehr als 20 Maschinisten der Verdener Ortsfeuerwehr, die im Umgang mit dem Drehleiterwagen und der Leiter selbst speziell ausgebildet wurden. Nur sie dürfen den Koloss zu den Einsatzstellen bewegen. Und als Schwerpunktfeuerwehr für ganz Ver-
Kräfte der Ortswehr Verden sind speziell an Drehleiter geschult
den rücken auch einzig diese geschulten Maschinisten der Ortsfeuerwehr Verden damit in alle Ortsteile oder, auf Anforderung, auch schon mal zu Einsätzen in andere Gemeinden aus.
Allzulange sind wir dann gar nicht mehr in der Luft, und haben bald wieder echten Boden unter den Füßen. Denn die Drehleiter ist nur eine der vier jüngsten Errungenschaften der Ortsfeuerwehr, und die übrigen wolllen wir uns natürlich auch noch anschauen. Insgesamt hat die Stadt 1,84 Millionen Euro dafür ausgegeben. Der dickste Brocken davon ist jedoch freilich die DLAK 23/12, die allein mit 810.000 Euro zu Buche schlug, wie Wiebke Held-Witte vom Ordnungsfachdienst berichtet. Sie ist im Rathaus zuständig für die Beschaffung von Maschinen und Equipment für die Verdener Feuerwehren. Und das dauert: So habe man verwaltungsseitig schon im Juni 2020 damit begonnen, sich um die Anschaffung der neuen Drehleiter zu kümmern. Oft ist so etwas bei Feuerwehrfahrzeugen mit gleich zwei Ausschreibungen verbunden. „Die Fahrzeuge besitzen oft einen klassischen Lkw-Unterbau von MAN. Den Aufbau solcher Spezialfahrzeuge übernimmt dann eine andere Firma“, erklärt die Fachfrau. Besonders verzögert wor-
Mit Joysticks und Funktionstasten: Bedieneinheit der DLAK 23/12.
Bürgermeister Lutz Brockmann sowie Wiebke Held-Witte und Philipp Rohlfing vom Ordnungsfachbereich beim Drehleiter-Check.
den sei das Ganze aber diesmal durch den russischen Angriff auf die Ukraine, wo viele MAN-Teile gefertigt würden. „Das hat uns bei der Drehleiter eineinhalb Jahre zurückgeworfen“, so Held-Witte. Und so war der Auftrag zur Fertigung des Flaggschiffs bereits im Oktober 2021 erteilt worden, die Zulassung des fertigen Modell jedoch erst Ende Juni 2024 erfolgt.
Nicht ganz so lange, aber auch noch zwischen elf und 23 Monate, zog sich die Anschaffung der drei weite-
ren neuen Einsatzfahrzeuge von der Order bis zur Einflottung hin. Am schnellsten war der KdoW (StBM) –ausgeschrieben und vor allem aussprechbar „Kommandowagen Stadtbrandmeister“ genannt – da. Auch wenn dieser VW-Bus mit acht Sitzplätzen gemäß seiner eigentlichen Bestimmung Stadtbrandmeister Peter Schmidt sicher zum Einsatz bringen soll, dient er noch anderen Zwecken. „Damit ist auch gerne die Jugendfeuerwehr auf Ausflügen unterwegs“, sagt Feuerwehrsprecher
Dennis Köhler. Tatsächlich kurven während unseres Besuchs gerade jüngere Feuerwehrleute damit in Verden herum. Dann aber kommen sie doch noch zurück, und wir können ein paar Fotos von dem feschen Bus schießen.
Feuerwehrfahrzeuge anschaffen –das dauert!
Ebenso, wie der KdoW eine Ersatzbeschaffung für einen Vorgänger des Baujahrs 2009 ist, ersetzt auch Fahrzeug Nummer drei eines mit bereits reichlich Kilometern auf dem Tacho: Das Tanklöschfahrzeug
TLF 16/25, seit 25 Jahren im Einsatz, kann jetzt in Rente gehen, denn im nagelneuen Löschgruppenfahrzeug
LF 20 verbirgt sich ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 3.600 Litern – 1.100 Liter mehr, als der Vorgänger aufnehmen kann. Das LF 20 gilt als Allround-Fahrzeug für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Seine Stärken kann es aber speziell abseits befestigter Wege ausspielen – etwa wenn einem Brand im Verdener Stadtwald zuleibe gerückt werden muss.
Anschaffung Nummer vier ist bei Kosten von 310.000 Euro preislich
Neuer Kommandowagen für den Stadtbrandmeister: Das alte Gefährt wurde nach 16 Einsatzjahren abgelöst.
recht unauffällig und hört auf den nüchternen Namen GW-H, was für „Gerätewagen Hygiene“ steht. Tatsächlich stellt selbiger gar ein Novum in der Einsatzarbeit für sämtliche Feuerwehrleute in der Allerstadt dar.
Rollcontainer mit Wechselkleidung im Gerätewagen Hygiene: Säubern und umziehen können sich die Feuerwehrleute jetzt direkt am Einsatzort.
Der GW-H hat zwei beleuchtete und beheizbare Umkleidezelte sowie einen Pavillon, außerdem mehrere Rollcontainer mit Waschbecken, Stiefelwaschanlagen und Ersatzbekleidung an Bord. Aus all diesem Equipment bauen die Feuerwehrmänner und -frauen insbesondere bei Brandeinsätzen einen „Hygienepunkt“ im Freien auf. „Empfohlen wird nämlich, die Kleidung nach jedem Brandeinsatz zu tauschen. Denn Ruß, der bei Brandeinsätzen entsteht, gilt als krebserregend“, erklärt Philipp Rohlfing, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt. Indem sich die Feuerwehrleute jetzt direkt nach dem Brandeinsatz noch an Ort und Stelle reinigen und umziehen können, werden sowohl die Einsatzfahrzeuge als auch die Feuerwehrhäuser künftig frei von mit solchen Schadstoffen kontaminierter Kleidung gehalten. Entsprechend wurde eine Hygiene-Einheit gegründet, die aus Feuerwehrleuten sämtlicher Orts-
feuerwehren der Allerstadt besteht. Somit gehören nun jeder Verdener Wehr speziell auf den GW-H und im Aufbau des Hygienepunkts geschulte Mitglieder an – und jede Ortsfeuerwehr ist in der Lage, das Equipment eigenständig einzusetzen.
„Wir haben ohnehin eine sehr arbeitsteilige Abstimmung der Ortsfeuerwehren untereinander im Stadtgebiet“, lobt Bürgermeister Lutz Brockmann. Dass man sich auf
die Einsatzbereitschaft und das Engagement der acht Verdener Ortsfeuerwehren verlassen kann, hebt der Verwaltungschef regelmäßig
Neuerung für alle: Hygienepunkt am Einsatzort errichten
hervor. An die 400 freiwillige Feuerwehrleute gibt es unter den Aktiven
der Verdener Ortstruppen, darunter rund 60 Frauen. Im vergangenen Jahr waren alle zu insgesamt 467 Alarmierungen ausgerückt. Und Katrin? Sie ist weiterhin angetan von dem Termin hier und vor allem der DLAK 23/12. „Das wollte ich schon immer mal machen“, meint sie und blickt auf den Korb der Leiter. Recht hat sie: Gute Ein- und Ausblicke hielten sich praktisch die Waage – hier bei der Ortsfeuerwehr Verden.
Einparken: Vorsichtig wird das Drehleiterfahrzeug auf seinen Stellplatz im Verdener Feuerwehrhaus an der Lindhooper Straße gefahren.
Schon bald wird sich auch außen etwas tun am Syndikatshof: Der einst hinzugekommene Anbau mit den vier Fenstern wird komplett abgerissen.
Ruhige Oase am Allerpark
Pläne für den Klostergarten am Syndikatshof
Text + Fotos: Antje Haubrock-Kriedel
Das Großprojekt läuft über mehrere Jahre: Der Verdener Syndikatshof am Norderstädtischen Markt wird nach einem Beschluss des Stadtrats Ende März zum „Lernort für Demokratie“ umgebaut. Im Zuge der umfangreichen Sanierung, die bekanntlich auch einen neuen Anbau für das Stadtarchiv vorsieht, ist aber ebenfalls der ehemalige Klostergarten ins Visier der Planer gerückt. Und auch dazu gibt es konkrete Vorstellungen. Landschaftsarchitekt Thomas Köhlmos, Bürgermeister Lutz Brockmann und Felix
Mohr vom Fachbereich Straßen und Stadtgrün haben sie kürzlich vorgestellt.
Der ehemalige Kloster- und spätere Syndikatsgarten solle zu einer „ruhigen Ecke“ und einer „grünen Oase“ in Verden werden und sei somit als „Ergänzung und Gegenstück zum Allerpark“ gedacht, in dem es oft „laut und lebhaft zugehe“, erklärte Bürgermeister Brockmann. Nebenan also Trubel, dem Lernortnutzende aber auch andere Besucherinnen und Besucher etwas abseits, in einer Gartenatmosphäre mit ganz eigener Gestaltung entfliehen können. An Schön-Wetter-Tagen erhöht das
natürlich auch die Aufenthaltsqualität auf dem Syndikatshof- und LernortAußengelände.
Bei der Anlage des neuen Gartens sei der Höhenunterschied des Geländes eine besondere Herausforderung schon bei der Planung, erklärte Thomas Köhlmos. Das Gelände mit dem Neubau für das Stadtarchiv liegt nämlich höher als das historische Gebäude und der Turm. „Das ganze Gelände steigt relativ stark an“, so der Landschaftsarchitekt. Als Lösung sind nun Treppen und eine kleine Tribüne eingeplant, von der aus – so ein kleiner Zusatznutzen – später auch mögliche kulturelle Aufführungen im Garten
angesehen werden können. Der grüne Rückzugsort selbst wird barrierefrei gestaltet, mit verschiedenen Sitznischen, die auch noch mit Rollator und Rollstuhl zu erreichen sein sollen. Die Sitzmöglichkeiten selbst sind vielfältig, so sind beispielsweise sogar Liegebänke geplant.
Wahrzeichen in der Hinterhand:
„Die Ritter gehören hier hin“
Die beiden bekannten Verdener Ritterfiguren aus Sandstein, die jetzt noch am Carl-Hatzky-Weg stehen, sollen ihren neuen festen Standplatz künftig ebenfalls am Syndikatshof erhalten: an einem der Eingänge zum Garten. Wo genau, das steht derzeit noch nicht fest. Jedenfalls: „Die Ritter standen schon vorher am Syndikatshof, gehören hier hin und sollen hier auch wieder stehen“, sagte der Bürgermeister.
Eine weitere Anforderung bei der Planung des Gartens war es, möglichst wenige Flächen zu versiegeln. Denn handelt es sich auch um ein Projekt, das per se viel mit der Historie der Allerstadt zu tun hat, gelten zugleich zeitgemäße umweltgerechte Gesichtspunkte und Vorgaben bei der
In digitaler 3D-Darstellung kann die Planung des künfigen Gartens aus unterschiedlichen Perspektiven visualisiert werden.
Durch unterschiedliche Ebenen wird das Gefälle des Geländes ausgeglichen.
Auch aus der Vogelperspektive betrachtet lässt sich das Gartenmodell per Software darstellen. Mit den Treppen rings um den Turm (r.) wird der Höhenanstieg des Geländes aufgefangen.
Gestaltung. „Wir dürfen nicht mehr als 20 Prozent der Fläche versiegeln, sonst gibt es die Fördergelder nicht“, erklärte Fachbereichsleiter Mohr. So bestehen die Wege im Garten aus einer wassergebundenen Wegedecke, durch die das Regenwasser versickern kann, erläuterte er weiter. Und verwies auf eine Besonderheit: Für die Pflasterung der Fläche vor dem Turm wird der historische Sandstein aufgearbeitet und wiederverwendet. Eines der Details der
„Ort der Vielfalt mit viel Leben“ soll in Bepflanzung sichtbar sein
künftigen Gartenanlage, die zeigen, wie Historie und Moderne eine gute Symbiose eingehen können.
Mit welchen Pflanzen der Garten konkret gestaltet wird, steht in dieser Planungsphase ebenfalls noch nicht fest. Köhlmos denkt an einen Stauden- und Gräsergarten mit unterschiedlichen Farbflächen. Seine Vorstellung: „Ein Ort der Vielfalt mit viel Leben“ könne es werden, beschreibt
er. Erhalten will man aber den alten Baumbestand auf dem Gelände. Als Ergänzung sollen zusätzlich kleine Blütenbäume gepflanzt werden. Und eine Beleuchtung wird dem künftigen Lernort-Garten natürlich auch spendiert: durch kleine, nicht zu helle Pollerleuchten.
Derweil soll sich am Bauwerk des
Syndikatshofs bereits in Kürze etwas nach außen hin Sichtbares tun. Der an das historische Gebäude grenzende Anbau, der in jüngerer Zeit im Zuge verschiedener Nutzungen für Wohnzwecke hinzugekommen war und eben auch nicht denkmalgeschützt ist, wird komplett abgerissen. An seiner Stelle wird dann der Neubau für das
Der Garten des künftigen Lernorts soll im Zuge des Ausbaus im Rahmen der Projekte Veerner Höfe und Allerpark einen kleinen Ruhepol ergänzen.
Felix Mohr, Thomas Köhlmos und Bürgermeister Lutz Brockmann (v. l.) stellten die Pläne vor.
Unten: Konzept für den Innenausbau des Syndikatshofs zum Lernort für Demokratie.
Stadtarchiv entstehen, als ein Funktionsgebäude ohne Fenster, wie Brockmann erklärte. Eine Glasfuge soll das historische Gebäude später mit diesem Archivbau verbinden. Mit dem
Abriss und dem Neubau des Archivgebäudes soll es noch im Sommer losgehen. Mit der Gestaltung des Gartens dagegen wird wohl erst im Sommer 2027 begonnen werden können. Da dessen Konzept bei den Anwesenden bei der öffentlichen Vorstellung durchweg gut ankam, ist diese lange Wartezeit natürlich ein kleiner Wermutstropfen.
Der Syndikatshof
Verden im
Wandel der Jahrhunderte:
Geschichte des
denkmalgeschützten Bauwerks, das einst „Klosterhof“ hieß
Der Syndikatshof im Jahr 1966. Damals hatten Betrachter im Gegensatz zu heute noch einen freieren Blick auf das Gebäude als einem solitären
Der Syndikatshof aus dem 16. Jahrhundert auf dem Norderstädtischen Markt wird in den beiden kommenden Jahren endlich umgebaut. Anschließend beherbergt er in einem langgezogenen modernen Anbau auf seiner Rückseite das Stadtarchiv. Im unter Denkmalschutz stehenden Altbau aber werden Aufenthaltsräume für die Öffentlichkeit entstehen: Dort wird der Syndikatshof zum „Lernort für Demokratie“. Detailliertes über das Projekt liefert unser Artikel ab Seite 42 in dieser Ausgabe.
Interessant ist darüber hinaus aber auch die Geschichte des Bauwerks selbst, das im Laufe der Jahrhunderte durch verschiedene Hände ging und diverse Umnutzungen erfahren hat. Sie lässt erahnen, weshalb die Umbauarbeiten im Haus kein leichtes Unterfangen sind und
eine vorausschauende Planung benötigen.
Zeitleiste Syndikatshof
Verden: vom Klosterhof zum Archiv und Lernort
1592: Die Grundsteinlegung für das als „Klosterhof“ bezeichnete Gebäude erfolgt. Der Name verweist auf das ehemalige Frauenkloster Mariengarten, das bis in die 1570er Jahre existierte. Der bischöfliche Kanzler und Rat Hermann Niger hatte auf demselben Areal den Bauplatz für das neue Gebäude als Schenkung vom Bischof Philipp Sigismund erhalten.
1612: Der Klosterhof, den Niger als repräsentatives Wohnhaus im Stil der Weserrainessance hatte errichten lassen, wird an Kanzler Ja-
cob Ulrichs veräußert.
1656: Die Stadt Verden erwirbt das Objekt und richtet dort die Dienstwohnung des städtischen Syndikus ein. Das Haus wird seither Syndikatshof genannt.
1852: Eine Justizreform bewirkt die Abschaffung des Syndikatsamts. In den kommenden 150 Jahren wird das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus genutzt, und die Eigentümer wechseln mehrfach. In der Nachkriegszeit werden hier auch deutsche Flüchtlingsfamilien untergebracht.
2015: Die Stadt erwirbt den stark sanierungsbedürftigen, unter Denkmalschutz gestellten Syndikatshof und sein Grundstück zurück. Politik und Verwaltung setzen die Sanierung und die Nutzung als Lernorts um.
syndikatshof-verden.de hb
Bauwerk im Weserrenaissance-Stil. Foto: Volker Stampa/Archiv der Stadt Verden
In Krisensituationen nach Plan vorgehen:
14 Notfall-Infopunkte in Verden sind Anlaufstellen für die Bevölkerung
DieStädte und Gemeinde im Landkreis haben gemeinsam mit der Kreisverwaltung eine Notfall-Broschüre herausgebracht und sie im Juni per Post an sämtliche Haushalte im Kreisgebiet verteilen lassen. Allen Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, das 16-seitige Heftchen gut und griffbereit aufzubewahren – etwa in der Küchenschublade, an der Pinnwand oder im Garderobenschränkchen. Wer die Postsendung übersehen oder versehentlich entsorgt hat, kann sie auch unter landkreis-verden.de/bevoelkerungs schutz herunterladen. Anschließend aber empfiehlt sich der Ausdruck, denn: Die Broschüre enthält wichtige Informationen zum Verhalten in Notlagen wie zum Beispiel einem flächendeckenden Stromausfall – daher
das Papierformat. Hinten im Heft findet man die sogenannten „Notfall-Infopunkte“ verzeichnet – mehrere von ihnen wurden von jeder Kommune eingerichtet, 14 allein in Verden. Der Notfall-Infopunkt vor Ort wird in besonderen Krisenlagen wie Naturkatastrophen, verheerenden Unglücken wie Großbränden oder auch Angriffen auf die Infrastruktur zur Anlaufstelle für die Bevölkerung. Dort kann man Notfälle melden und Hilfe anfordern. Die Broschüre gibt auch diverse Tipps und Hinweise zum richtigen Verhalten in Krisensituationen und vermittelt Präventives – zum Beispiel, was zu einem Notvorrat an Lebensmitteln und Ausrüstung gehören sollte, über welche Smartphone-Apps der Landkreis informiert oder was welches Sirenensignal zu bedeuten hat. hb
Die Notfall-Broschüre gibt es auch zum Download. Grafik: LK Verden
Tagespflege – und Betreuung „St. Johannis“ –für Verden und Umgebung
Herzlich Willkommen
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Herzlich Willkommen in der Tagespflege St Johannisheim e.V., auch von uns liebevoll „Tagesclub“ genannt. Hier erwarten unsere Gäste abwechslungsreiche Tage mit neuen Eindrücken und Erlebnissen, Leben und Geselligkeit im Wechsel mit Ruhe und Entspannung
Mit unserer Tagespflege bieten wir ein ergänzendes Versorgungsangebot, das älteren und pflegebedür ftigen Menschen ermöglicht , den Tag in Gemeinschaft zu verbringen
... in der Tagespflege St. Johannisheim e.V., auch von uns liebevoll „Tagesclub“ genannt. Hier erwarten unsere Gäste abwechslungsreiche Tage mit neuen Eindrücken und Erlebnissen, Leben und Geselligkeit im Wechsel mit Ruhe und Entspannung. Mit unserer Tagespflege bieten wir ein ergänzendes Versorgungsangebot, das älteren und pflegebedürftigen Menschen ermöglicht, den Tag in Gemeinschaft zu verbringen. Unser Hauptziel ist es,
Essen und Trinken
Un se r Ha upt zie l is t es , un sere n Gä st en mö g lich st la ng e die Mö glichk ei t zu er ha lt en in ihr em hä usl ichen Um fe ld zu leben, und Angehörige zu entlasten. In unserer Tagespflege-Einrichtung an der Reeperbahn werden sie von Pflegefachkräften, Pflegehelferinnen und Betreuungskräften betreut. Sie finden bei uns Abwechslung, Unterstützung und Betreuung im Alltag
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Gemeinsam die Mahlzeiten einzunehmen ist Teil der Tagesgestaltung in unserer Tagespflege. Wir beginnen morgens mit dem gemeinsamen Frühstück. Nach verschiedenen Aktivitäten am Vormittag folgt das gemeinsame Mittagessen. Nach der Mittagsruhe beschließen wir den Tag
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Sicherheit und Alter
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Die Tagesgestaltung... orientiert sich an den Fähigkeiten, Gefühlslagen und Interessen. Mit den aktivierenden Beschäftigungsangeboten, den gemeinsamen Mahlzeiten und Ruhephasen wird der Tag sinnvoll strukturiert und Einsamkeit verhindert.
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Lage und Umgebung
Die Tagesgestaltung. orientier t sich an den
Die Tagespflege des St. Johannisheim e.V. liegt in der Verdener
Die Tagesgestaltung... orientier t sich an den Fähigkeiten,
Auf Wunsch holt Sie ein Kleinbus morgens zu Hause ab und bringt Sie nachmittags wieder zurück .
Beratung, Angehörigenarbeit
den Be sc hä ft igungsa nge bo te n, den gemeinsamen Mahlzeiten und Ruhephasen wird der Tag sinnvoll strukturier t und Einsamkeit verhinder t.
Gefühlslagen und Interessen, sowie nach den jeweiligen Gruppen Zusammensetzungen und Tagesform unserer Gäste. Mit den aktivierenden Be sc hä ft bo te n, den Mahlzeiten und wird der Tag sinnvoll strukturier t und Einsamkeit verhinder t.
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Innenstadt. Fußgängerzone und Allerpark sind in unmittelbarer Nähe und können für gemeinsame Spaziergänge genutzt werden. Unsere Gäste wohnen zu Hause und werden in unserer Einrichtung tagsüber in einer überschaubaren Gruppe (max. 14 Personen) betreut.
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Di e ge sp fl eg e de s . ha nnisheim liegt in der Verdener Innenstadt. Fußgängerzone und Allerpark sind in unmittelbarer Nähe und können gemeinsame Spaziergänge get werden
Di e Ta ge sp fl eg e de s St Jo ha nnisheim e.V. liegt in der Verdener Innenstadt. Fußgängerzone und Allerpark sind in unmittelbarer Nähe und können für gemeinsame Spaziergänge genutz t werden
Unsere Gäste wohnen zu Hause und werden in unserer Einrichtung in einer überschaubaren Gruppe 14 betreut
Unsere Gäste wohnen zu Hause und werden in unserer Einrichtung tagsüber in einer überschaubaren Gruppe (max . 14 Personen) betreut.
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Angehörigen unserer Gäste ist uns wichtig. Wir informieren Sie auf Wunsch
Seniorenpflege mit
Tagespflege
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Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Angehörigen und Betreuern unserer Gäste ist uns wichtig. informieren Sie auf Wunsch über die Kosten eines Kostenzuschüsse und unter-
Wir informieren Sie auf Wunsch über die Kosten eines Tagespflegeaufenthaltes, gesetzliche Kostenzuschüsse und weitergehende unterstüt zende und entlastende Hilfen
über die Kosten eines Tagespflegeaufenthaltes, gesetzliche Kostenzuschüsse und weitergehende unterstützende und entlastende Hilfen
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Anspruch genommen
Tagespflege St. Johannisheim e.V. Reeperbahn 20 27283 Verden Tel. 04231 9142 50 www.st.johannis.de tagespflege@st.Johannisheim.de Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Öffnungszeiten: Die Tagespflege ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet und kann je nach Bedarf und Verfügbarkeit in Anspruch genommen werden t
Hoffen auf baldiges Kriegsende
Ukrainer finden Unterstützung bei der LKG
Text + Fotos: Antje Haubrock-Kriedel
Als im Jahr 2015 Kriege und gewaltsame Konflikte insbesondere in Syrien, Afghanistan und Irak rund 1,3 Millionen betroffene Menschen in die EU flohen ließen, wurden allein 477.000 Asylanträge in Deutschland gestellt. Rund 1.700 Flüchtlinge waren es im selben Jahr, die im Landkreis Verden vorerst eine neue Heimat fanden.
In der Allerstadt selbst fanden Geflüchtete unter anderem schon bald in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) in der Georgstraße einen Treffpunkt. Seit Januar 2016 ist Michael Becker als ehrenamtlicher
Unterstützer in der „Flüchtlingsoase“ dabei – und dem Treffpunkt bis heute treu geblieben.
„Ich fand es gleich sehr angenehm, wie hier mit den Geflüchteten umgegangen wird. Es ging zunächst gar nicht um das Erlernen der Sprache. Es war einfach ein Ort, an dem die Leute sich in Ruhe unterhalten können“, erinnert er sich an die Anfänge des Angebots. Schon bald aber entwickelte sich daraus auch das „Sprachcafé“:
„Alle kommen gern und freiwillig, wollen Deutsch lernen“
„Alle kommen gern und freiwillig, alle wollen Deutsch lernen, jeder in seinem eigenen Tempo“, sagt Becker. Farzane Amjadi aus dem Iran und Oxana Chilian aus Moldau sind zwei der regelmäßigen Nutzerinnen, die
das Sprachcafé als Treffpunkt gerne angenommen haben. Iris Guth unterrichtet ehrenamtlich nicht nur sie, sondern eine aus Menschen vieler Nationalitäten zusammengewürfelte Gruppe.
Farzane ist seit 2019 in Deutschland. Seitdem sie ihren Deutschkurs auf dem Niveau B1 abgeschlossen hat und damit nun alltagssprachlich gerüstet ist, besucht sie das Sprachcafé als Fortgeschrittene. „Ich kann hier weiter Deutsch lernen und nette Leute kennenlernen“, sagt sie. Farzane sieht die Zukunft ihrer Familie in Deutschland. Hier möchte sie gern eine Ausbildung machen.
Oxana ist vor zwei Jahren in die Bundesrepublik geflohen und inzwischen in Verden gelandet. Seit einem Jahr kommt sie ins LKG-Sprachcafé.
Gemütliches Beisammensein in der Pause mit Lehrerin Françoise Baritaud (r.) und Michael Becker (4. v. l.).
„Meine Angst, Deutsch zu sprechen, ist weg“, freut sie sich. Auch sie möchte mit Mann und Tochter hierbleiben. Eine Ausbildung als Köchin oder in einer Bäckerei – das sei ihr Traum, meint sie.
Ukrainer-Community findet Unterstützung durch LKG-Angebote
Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine gibt es zudem eine Gruppe von flüchtigen Menschen von dort, die die Oase regelmäßig nutzen. „Ich habe die Ankömmlinge durch Zufall als Erster begrüßt“, erzählt Becker. Er kümmert sich seitdem ehrenamtlich um verschiedene Projekte und berät die Geflüchteten bei Bedarf. Viele Aktivitäten der ukrainischen Community in Verden wurden mit Unterstützung der LKG durchgeführt. Zum Beispiel gab es christlich-orthodoxe Gottesdienste,
Taufe der LKG Verden am Eisseler See. Auch für Geflüchtete aus der Ukraine wurden mit Unterstützung der Landeskirchlichen Gemeinschaft diverse Aktionen durchgeführt.
Foto: LKG Verden
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Iris Guth (l.) unterrichtet Menschen verschiedenster Nationalitäten im Sprachcafé.
eine Taufe und sogar eine Trauung. Verschiedene Konzerte mit Mitwirkenden aus der Ukraine wurden veranstaltet. Im August vergangenen Jahres gab es sogar eine Feier zum 33. Unabhängigkeitstag der Ukraine in der LKG. Erst kürzlich, am 80. Jahrestag nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, konnte man im Dom ein Konzert mit einem ukrainischen Frauenchor erleben.
Ein Projekt, das Michael Becker selbst gemeinsam mit ukrainischen Geflüchteten durchführt, ist die Produktion von Dosenkerzen für die Soldaten an der Front. Versehen mit einem Gruß, sollen die Kerzen ein wenig Licht in den harten Kriegsalltag bringen. Becker selbst hat einen Hilfstransport in die Westukraine begleitet. „Wenn man das Geschehen mit eigenen Augen vor Ort sieht, ist das etwas ganz anderes als zu Hause im Fernsehsessel“, sagt er erschüttert.
Deutsch lernen die Ukrainer in der LKG in einer eigenen Gruppe. Unterrichtet werden sie ehrenamtlich von Françoise Baritaud. In der Unterrichtspause trifft man sich in der Küche zu einem gemeinsamen Frühstück. Der gegenseitige Austausch ist genauso wichtig wie das Deutschlernen selbst.
„Ich denke jeden Tag an meine Heimat und meine Familie.“
Marina und ihr Mann Sascha, „beide 50 plus“, sind im April 2022 aus Kiew geflohen. Dort hatten beide zuvor als Rechtsanwälte gearbeitet. Ihren Beruf können sie in Deutschland aber nicht ausüben. „Wenn man älter ist, ist es noch schwerer als für Jüngere“, weiß Marina. Sohn, Schwiegertochter und Enkel sind noch in der Ukraine. Die Trennung tut weh. „Ich den-
„Flüchtlingsoase“
der LKG
Die Flüchtlingsoase würde sich über weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen. Auch Geldspenden wären willkommen. Darüber hinaus wird für die Produktion der Dosenkerzen dringend noch Kerzenwachs benötigt. Weitere Informationen unter lkg-verden.de
ke jeden Tag an meine Heimat und an meine Familie“, sagt Marina.
Alona kommt aus Cherson und ist seit anderthalb Jahren hier. Ihr Haus sei von den Russen besetzt. „Ich kann nicht zurück, alles ist kaputt“, erzählt sie. Sie möchte schnell Deutsch lernen, um wie in der Ukraine nun hier als Verkäuferin arbeiten zu können. „Ich bin dankbar dafür, was in Deutschland alles für mich und meine Familie getan wird“, sagt sie.
Natalia kommt aus Donezk, aus einem von den Russen kontrollierten Gebiet. Sie ist mit ihrem Mann im August 2022 vor den Bombardements geflohen. „Von meinem Haus konnte ich die Front sehen“, erzählt sie. Mittlerweile sei dieses Haus zerstört. Tochter und Enkel wohnten in Mariupol und lebten jetzt in England. Alle aus der Gruppe hegen den Wunsch, dass der schreckliche Krieg bald zu Ende ist.
Vergünstigungen als Dank fürs Ehrenamt: Freiwilligenagentur „Zeitspende“ weist auf die E-Karte hin
Die
Niedersächsische Ehrenamtskarte, kurz E-Karte, wird am 15. September zum 15. Mal vergeben. Auch in Verden können Menschen, die sich in ihrer Freizeit herausragend für das Gemeinwohl engagieren, die Karte beantragen. Mit ihr sind in ganz Niedersachsen und Bremen eine Reihe von Vergünstigungen bei öffentlichen wie privaten Freizeit-, Sportund Kultureinrichtungen möglich. Die Beantragung der E-Karte erfolgt über ein Onlineformular, das unter freiwilligenagentur-verden.de/ekarte verfügbar ist. Die bestätigten Anträge müssen bis zum 15. August bei der Verdener Freiwilligenagantur „Zeitspende“ eingegangen sein. Eine spätere Beantragung ist jederzeit möglich, kann jedoch für die Vergabe in diesem Jahr dann nicht mehr be-
rücksichtigt werden. Voraussetzungen für die E-Karte ist die Ausübung einer gemeinwohlorientierten Tätigkeit im Stadtgebiet. Sie muss einen Stundenumfang von mindestens fünf Stunden in der Woche oder 250 Stun-
Wir lassen Sie nicht im Dunkeln sitzen.
Die E-Karte kann beantragt werden Foto: Niedersächsische Staatskanzlei
den im Jahr seit mindestens zwei Jahren haben und unentgeltlich ausgeübt werden.
Ausführliche Infos gibt es unter: freiwilligenserver.de/ehrenamts karte hb
Warten auf Fördergeld für die südliche Altstadt: Konkrete Ideen für diverse Verbessungen gibt es bereits viele
Die
Verdener Verwaltung will für Maßnahmen in der südlichen Altstadt Fördermittel in Höhe von 6,4 Millionen Euro einwerben, um dort innerhalb der nächsten 15 Jahre Missstände zu beheben. Deren Liste sei lang: „Viele Leerstände, Funktionsverlust der südlichen Fußgängerzone, untergenutzte öffentliche Plätze, hoher Versiegelungsgrad, wenig Begrünung, fehlende Aufenthaltsmöglichkeiten und Begegnungsorte, schlechter baulicher Zustand von Gebäuden“, so wird aufgezählt – auch für den Antrag zur Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Den hat die Stadt Ende Mai gestellt – über das Land Niedersachsen, das die Fördermittel in seinem Hoheitsgebiet verteilt.
Um in den Genuss des Millionenzuschusses zu kommen, musste ein städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die südliche Altstadt erstellt werden. In dessen Rahmen sollen mehrere öffentliche Projekte umgesetzt werden. So will man dort mehrere „multifunktionale Orte“ schaffen, an denen zum Beispiel Sport- und Spielangebote gebündelt werden. Ein außerschulischer Lernort und ein offenes Atelier für Kunsthandwerk sind weitere Ideen dafür.
Bis zu vier kleine Plätze, begrünt mit Pflanzen, Bäumen, Sitz- und Spielmöglichkeiten, soll es als „Nachbarschaftstreffpunkte“ für die mehr als 1.300 Altstädter im Gebiet geben. Wo am Lugenstein die Fußgängerzone beginnt, soll ein attraktives Eingangstor in die City entstehen – entsiegelt, barrierefrei, begrünt und mit Sitzgelegenheiten sowie Fahrradabstellplätzen. Begrünungsmaßnahmen, Sitzmöglichkeiten, kleinere Spielangeboten und eventuell Wasserspiele sind auch in der weiteren südlichen
Broschürentitelbild zum ISEK für die südliche Altstadt Grafik: Stadt Verden
Fußgängerzone angedacht, wo man die sommerliche Hitzebelastung reduzieren und mit mehr Aufenthaltsqualitätverbinden will. Der stark versiegelte Anita-Augspurg-Platz soll ebenfalls umgestaltet und begrünt werden. Wer dort zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, soll es künftig attraktiver und sicherer haben. Außerdem wünscht man sich im Bereich Alleruferweg und Bollwerk eine durchgängige und barrierefreie Wegever-
bindung an den Fluss. Man rechne aktuell für alle Projekte mit Kosten in Höhe von mehr als 11 Millionen Euro, von denen etwa 9,6 Millionen Euro förderfähig seien: dann greife eine Zwei-Drittel-Förderung von Bund und Land, ein Drittel bliebe für die Stadt zu finanzieren übrig. Über den Förderantrag muss das niedersächsische Wirtschaftsministerium entscheiden – was aber erst im Frühjahr 2026 geschehen dürfte. hb
Von Liebe, Macht und Revolution
Domfestspiele entführen in neues Zeitalter
Text + Fotos: Annette Freudling
Kurz vor Probenbeginn summt die Intscheder Sporthalle wie ein Korb voller aufgeregter Bienen. Polizisten in Pickelhauben schreiten mit wichtiger Miene durch die quirlige Menge. Die bessere Gesellschaft, je nach Geschlecht in Gehröcken und Zylindern oder hochgeschlossenen Rüschenkleidern, plaudert angeregt mit Arbeitern und Marktfrauen –oder übt, ein wenig abseits, das
„Die Figuren verbinden sich über den Schmerz“
Flanieren in den stoffreichen Gewändern. Herausgeputzte Mädchen aus gutbürgerlichen Familien streifen zusammen mit Gleichaltrigen in Hosen, Hemden und Schiebermütze umher. Hier und da erhebt ein Revolutionär versuchsweise die Stimme. Dazwischen ein paar exzentrisch gekleidete Paradiesvögel: Theatervolk. Noch herrschen fröhliches Chaos und Klassen-Anarchie zwischen Turnbänken, Mattenwagen und provisorischen Kulissen. Doch sobald die Probe beginnt, erwacht der Geist der Gründerzeit zum Leben: Sozialismus und Nationalismus, Unterdrückung und Revolution. Die Zerrissenheit des ausgehenden 19. Jahrhunderts liefert den geschichtlichen Hintergrund für das Stück „Die Zündholzfrau“, die aktuelle Produktion des Vereins Verdener Domfestspiele.
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Bernd Maas ist bereits in sehr verschiedene Rollen geschlüpft
Wir schreiben das Jahr 1878: Der aufstrebende Verdener Unternehmer Willibert Stendel (Andreas Brendel) leidet unter den Folgen seiner Erziehung durch den autoritären Vater. Während seine Verlobte Eugenia (Franziska Mencz) sich auf den gesellschaftlichen Erfolg fokussiert, findet Stendel ausgerechnet in der Arbeiterin Klara, die den Widerstand in seiner Zündholzfabrik organisiert, eine verständnisvolle Seele.
Der Fels in der Brandung
Bernd Maas ist bereits in sehr verschiedene Rollen geschlüpft
Bernd Maas ist bereits in sehr verschiedene Rollen geschlüpft
von susanne ehrlich
Kirchlinteln/Verden. Bernd Maas muss einen riesigen Hut haben. Sonst würden auf keinen Fall ein Vollzeitjob als Sozialpädagoge, eine Hauptrolle bei den Domfestspielen und zahlreiche weitere Projekte darunter passen. Schon gar nicht, wenn da auch noch eine Familie und ein altes Haus mit Garten drunterstecken.
Kirchlinteln/Verden. Bernd Maas muss einen riesigen Hut haben. Sonst würden auf keinen Fall ein Vollzeitjob als Sozialpädagoge, eine Hauptrolle bei den Domfestspielen und zahlreiche weitere Projekte darunter passen. Schon gar nicht, wenn da auch noch eine Familie und ein altes Haus mit Garten drunterstecken.
Kirchlinteln/Verden. Bernd Maas muss einen riesigen Hut haben. Sonst würden auf keinen Fall ein Vollzeitjob als Sozialpädagoge, eine Hauptrolle bei den Domfestspielen und zahlreiche weitere Projekte darunter passen. Schon gar nicht, wenn da auch noch eine Familie und ein altes Haus mit Garten drunterstecken.
„Die Figuren verbinden sich über den Schmerz“, sagt Hauptdarstellerin Vania Brendel, die als Klara Libschütz auf der Bühne steht. Eine tolle Frauenrolle, findet sie: „Klara hat etwas Zerbrechliches, muss aber gleichzeitig sehr stark und idealistisch sein. Die Herausforderung ist, sie nicht zu kindlich, aber auch nicht zu hart erscheinen zu lassen.“
In Kirchlinteln kennt man ihn vor allem als zweite Hälfte des plattdeutschen KomödiantenDuos Edi und Karl. In Verden darf er als ruppiger Klaus Störtebeker Heringe unter das Volk werfen. 2023 stieg er als Massenmörder Friedrich Haarmann in die tiefsten Abgründe. Bei den Domfestspielen ist er der Arbeiterführer Otto Breden, für den Verrat die schlimmste aller Todsünden ist. Woher nimmt ein Mann, der in
Beruf und Privatleben den Typ „warmherziger Fels in der Bran dung“ verkörpert, all diese gegen sätzlichen Charaktere und Gesich ter? „Das ist halt die Arbeit des Schauspielers: Man spielt ja nie sich selbst, sondern immer die Ty pen, die man verkörpert.“ Man müsse sich hineinfühlen in deren Leben, müsse den Habitus, die Stimme, die typischen körperli chen und charakterlichen Eigen arten übernehmen. „Dazu gehören auch Recherchen zur Epoche, der sozialen Situation, zu Alltag und Lebensbedingungen der Menschen, die ich spiele“, erklärt Maas.
Typ BrangegenGesichArbeit des ja nie die TyMan deren Habitus, die körperliEigengehören Epoche, der Alltag und MenMaas. nahe komme ihm seit jeund BeAuch mit ‚Kommunistieiniges anfangen, und es sei ihm ebenso wie seiner Figur selbstverständlich, sich für andere einzusetzen. „Otto ist ein typischer Arbeiter und guter Kollege, der seine Schwester Clara über alles liebt. Dass sie sich in den Klassenfeind verliebt, das ist für ihn kaum zu ertragen.“ Die Schwester werde in Ottos Augen zur Verräterin, und
In Kirchlinteln kennt man ihn vor allem als zweite Hälfte des plattdeutschen KomödiantenDuos Edi und Karl. In Verden darf er als ruppiger Klaus Störtebeker Heringe unter das Volk werfen. 2023 stieg er als Massenmörder Friedrich Haarmann in die tiefsten Abgründe. Bei den Domfestspielen ist er der Arbeiterführer Otto Breden, für den Verrat die schlimmste aller Todsünden ist. Woher nimmt ein Mann, der in
In Kirchlinteln kennt man ihn vor allem als zweite Hälfte des plattdeutschen KomödiantenDuos Edi und Karl. In Verden darf er als ruppiger Klaus Störtebeker Heringe unter das Volk werfen. 2023 stieg er als Massenmörder Friedrich Haarmann in die tiefsten Abgründe. Bei den Domfestspielen ist er der Arbeiterführer Otto Breden, für den Verrat die schlimmste aller Todsünden ist. Woher nimmt ein Mann, der in
Rolle ist ihm sehr nahe
Beruf und Privatleben den Typ „warmherziger Fels in der Bran dung“ verkörpert, all diese gegen sätzlichen Charaktere und Gesich ter? „Das ist halt die Arbeit des Schauspielers: Man spielt ja nie sich selbst, sondern immer die Ty pen, die man verkörpert.“ Man müsse sich hineinfühlen in deren Leben, müsse den Habitus, die Stimme, die typischen körperli chen und charakterlichen Eigen arten übernehmen. „Dazu gehören auch Recherchen zur Epoche, der sozialen Situation, zu Alltag und Lebensbedingungen der Menschen, die ich spiele“, erklärt Maas. Rolle ist ihm sehr nahe
Beruf und Privatleben den Typ „warmherziger Fels in der Bran dung“ verkörpert, all diese gegen sätzlichen Charaktere und Gesich ter? „Das ist halt die Arbeit des Schauspielers: Man spielt ja nie sich selbst, sondern immer die Ty pen, die man verkör müsse sich hineinfühlen in deren Leben, müsse den Habitus, die Stimme, die typischen körperli chen und charakterlichen Eigen arten übernehmen. „Dazu gehören auch Recherchen zur Epoche, der sozialen Situation, zu Alltag und Lebensbedingungen der Menschen, die ich spiele“, erklärt Maas.
Störtebeker ist die Paraderolle von Bernd Maas. FOTO: STRANGMANN
anfangen, und es sei ihm ebenso wie seiner Figur selbstverständlich, sich für andere einzusetzen.
anfangen, und es sei ihm ebenso wie seiner Figur selbstverständlich, sich für andere einzusetzen.
anfangen, und es sei ihm ebenso wie seiner Figur selbstverständlich, sich für andere einzusetzen.
Rolle ist ihm sehr nahe
Dass ihr Bühnen-Liebhaber im wirklichen Leben ihr Ehemann ist –kein Problem für die Bremerin. „An-
Bereits sieben Wohnungen reserviert.
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Störtebeker ist die Paraderolle von Bernd Maas. FOTO:
Seine aktuelle Rolle komme ihm sehr nahe: „Ich habe mich seit jeher in der Gewerkschaft und Betriebsräten engagiert.“ Auch mit der Ideologie des ‚Kommunistischen Manifests‘ könne er einiges
Seine aktuelle Rolle komme ihm sehr nahe: „Ich habe mich seit jeher in der Gewerkschaft und Betriebsräten engagiert.“ Auch mit der Ideologie des ‚Kommunistischen Manifests‘ könne er einiges
Seine aktuelle Rolle komme ihm sehr nahe: „Ich habe mich seit jeher in der Gewerkschaft und Betriebsräten engagiert.“ Auch mit der Ideologie des ‚Kommunistischen Manifests‘ könne er einiges
Überzeugende Ausstattung
Überzeugende Ausstattung
Plakatmotiv der Domfestspiele 2025: Die neue Inszenierung „Die Zündholzfrau“ entführt erstmals in der Verdener Festspielgeschichte in die neuzeitliche Epoche und spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Grafik: DFS Verden
„Otto ist ein typischer Arbeiter und guter Kollege, der seine Schwester Clara über alles liebt. Dass sie sich in den Klassenfeind verliebt, das ist für ihn kaum zu ertragen.“ Die Schwester werde in Ottos Augen zur Verräterin, und
„Otto ist ein typischer Arbeiter und guter Kollege, der seine Schwester Clara über alles liebt. Dass sie sich in den Klassenfeind verliebt, das ist für ihn kaum zu ertragen.“ Die Schwester werde in Ottos Augen zur Verräterin, und
„Otto ist ein typischer Arbeiter und guter Kollege, der seine Schwester Clara über alles liebt. Dass sie sich in den Klassenfeind verliebt, ist für ihn kaum zu ertragen.“ Die Schwester werde in Ottos Augen zur Verräterin, und
dreas und ich haben uns 2008 an der Schauspielschule kennengelernt. Kreative Prozesse gemeinsam zu
auch sonst gehe es so richtig ans Eingemachte: „Es gibt eine sehr schlimme Szene, auf die muss ich mich besonders gut vorbereiten“, verrät Maas. Maas hat eine abgeschlossene Schauspiel-Ausbildung: „Neben meinem Beruf habe ich ab 1998 die Schauspielschule am ErnstWaldau-Theater besucht. Ich hat-
auch sonst gehe es so richtig ans Eingemachte: „Es gibt eine sehr schlimme Szene, auf die muss ich mich besonders gut vorbereiten“, verrät Maas. Maas hat eine abgeschlossene Schauspiel-Ausbildung: „Neben meinem Beruf habe ich ab 1998 die Schauspielschule am ErnstWaldau-Theater besucht. Ich hat-
auch sonst gehe es so richtig ans Eingemachte: „Es gibt eine sehr schlimme Szene, auf die muss ich mich besonders gut vorbereiten“, verrät Maas. Maas hat eine abgeschlossene Schauspiel-Ausbildung: „Neben meinem Beruf habe ich ab 1998 die Schauspielschule am ErnstWaldau-Theater besucht. Ich hat-
durchlaufen, das gehört zu unserer DNA.“
Für Andreas Brendel ist es die
Darsteller ausgefallen, und er musste die viel größere Rolle als Domdechant Gernot von der Borm übernehmen. Und nun schloss sich der Kreis zu seiner Schauspieler-Laufbahn: „Bei einer der Vorstellungen saßen zwei Lehrer der Bremer Schauspielschule im Publikum. Die haben mich nach der Vorstellung direkt angesprochen.“ So kam es, dass Maas nun zwei Berufe hat, die sich zeitlich manchmal ganz schön drängeln müssen.
Darsteller ausgefallen, und er musste die viel größere Rolle als Domdechant Gernot von der Borm übernehmen. Und nun schloss sich der Kreis zu seiner Schauspieler-Laufbahn: „Bei einer der Vorstellungen saßen zwei Lehrer der Bremer Schauspielschule im Publikum. Die haben mich nach der Vorstellung direkt angesprochen.“ So kam es, dass Maas nun zwei Berufe hat, die sich zeitlich manchmal ganz schön drängeln müssen.
musste die viel größere Rolle als Domdechant Gernot von der Borm übernehmen. Und nun schloss sich der Kreis zu seiner Schauspieler-Laufbahn: „Bei einer der Vorstellungen saßen zwei Lehrer der Bremer Schauspielschule im Publikum. Die haben mich nach der Vorstellung direkt angesprochen.“ So kam es, dass Maas nun zwei Berufe hat, die sich zeitlich manchmal ganz schön drängeln müssen.
auch sonst gehe es so Eingemachte: „Es gibt schlimme Szene, auf mich besonders gut verrät Maas. Maas hat eine abgeschlossene Schauspiel-Ausbildung: meinem Beruf habe ich Schauspielschule Waldau-Theater besucht.
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Störtebeker ist die Paraderolle von Bernd Maas. FOTO: STRANGMANN
Störtebeker ist die Paraderolle von Bernd Maas. FOTO: STRANGMANN
von susanne ehrlich
Domfestspiele 2025: Aufführungen
„Die Zündholzfrau“ hat am Freitag, 25. Juli 2025 Premiere. Weitere Aufführungen:
Samstag, 26. Juli; Dienstag, 29. Juli; Mittwoch, 30. Juli; Freitag, 1. August; Sa, 2. August; Dienstag, 5. August; Mittwoch, 6. August; Freitag, 8. August und Samstag, 9. August.
Tickets gibt es in diversen Zeitungshäusern der Region, der Tourist-Information sowie bei Nordwest-Ticket.
Alle Infos unter dfs25.de
emotionale Fallhöhe seiner Figur, die er dem Publikum vermitteln möchte. „Stendel ist sehr ambivalent: ein Emporkömmling, der zu Macht gekommen, dabei aber sehr zerbrechlich ist.“
Auch Fanziska Mencz, die schon in zahlreichen Rollen auf diversen
Die neuen Profis haben „die Domis“ schon liebgewonnen
Bremer Theaterbühnen stand, schätzt die vielschichtigen Charak-
tere, die Autor und Regisseur Hans König geschaffen hat. „Eugenia scheint in erster Linie berechnend und standesbewusst. Aber darunter ist noch etwas anderes spürbar. Sie bringt ihre eigene Geschichte mit.“ Bei aller Tiefgründigkeit soll die Unterhaltung in der Festspielsaison 2025 nicht zu kurz kommen. Dafür haben die mehr als 100 Mitwirkenden auf der 40 Meter breiten Freilichtbühne einiges in petto. Soviel
Vor und hinter den Kulissen in Aktion: Ralf Böse, Vorsitzender des Vereins Verdener Domfestspiele (Mitte, gekleidet für seine Rolle als Theaterdirektor Dr. Lenz). Links: Produktionsleiter Volker Schwennen. Rechts: Autor und Regisseur Hans König.
Mehr als 100 Mitwirkende auf der Bühne – das sind rund 20 Personen mehr als bei der vergangenen Inszenierung im Jahr 2022. Für die DFS-Akteure bedeutet das eine logistische Herausforderung.
sei verraten: Es wird gesungen und getanzt – und sogar Theater im Theater gespielt.
Für Mencz ist es bereits die dritte Spielzeit mit der „Domi-Familie“, Vania und Andreas Brendel arbeiten das erste Mal mit einem großen Laienensemble zusammen. Was die drei Hauptdarsteller bereits beschlossen haben: Das erste gemeinsame Projekt soll nicht das letzte gewesen sein.
Dramatische Dreiecksbeziehung: Die Revolutionärin Klara (Vania Brendel, links) und die gutbürgerliche Eugenia (Franziska Mencz) lieben beide den von Ängsten geplagten Unternehmer Willibert Stendel (Andreas Brendel). Die Gründerzeit-Kostüme für die aktuelle Produktion stammen aus dem Fundus des Theaters Bremen.
Auf den Spuren Frank Sinatras
Tom Gaebel bei den Jazz- und Bluestagen
Text: Antje Haubrock-Kriedel
Das dritte Wochenende im September steht traditionell im Zeichen der Verdener Jazzund Bluestage. In diesem Jahr gibt es vom 19. bis 21. September erneut viel handgemachte Musik in der Allerstadt.
Für das Eröffnungskonzert in der Stadthalle Verden am Freitag, 19. September, ist es dem veranstaltenden Verein Verdener Jazz- und Bluetage gelungen, „Dr. Swing“ – auch bekannt als Tom Gaebel – zu gewinnen. Seit 2004 ist Tom Gaebel als Sänger und Entertainer erfolgreich. Er kombiniert leidenschaftlich knackige Bigband-Sounds mit der mitreißenden Leichtigkeit des Easy Listening. Charmant und stilvoll begeistert der mehrfache Jazz-Award-Gewinner sein Publikum deutschland-
weit wie auch international mit seinen Auftritten.
Der Musiker und Entertainer, Jahrgang 1975, hat bisher mehr als zehn Alben veröffentlicht. In seinem Repertoire finden sich sowohl eigene Kompositionen als auch zahlreiche Cover von Frank-Sinatra-Songs über Hits von Tom Jones bis hin zu den James-Bond-Titelsongs. Seit Tom Gaebel 2005 sein Debütalbum „Introducing: Myself“ veröffentlicht hat, ist der Mann mit der unnachahmlichen Stimme aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken.
Seit jeher gilt der gebürtige Gelsenkirchener als Mann für die große Bühne. Er singt die ganz großen Songs, und er singt sie mit den großen Besetzungen, mit Bigband oder Orchester. So kennen und lieben ihn seine Fans, seit er 2005 durch Stefan Raabs Fernsehshow „TV Total“ be-
kannt wurde. Damals, als junger „Crooner“, sang er sich auf den Spuren seines großen Vorbilds Frank Sinatra mit samtig-weicher Stimme in die Herzen des Publikums.
Sein Repertoire ist seither stetig gewachsen: Gaebel hat sich neben Sinatra auch vielen anderen Klassikern gewidmet, zwei Weihnachtsalben aufgenommen – und nicht zuletzt auch ganz eigene Lieder bekannt gemacht. Ihm geht es um Songs, die seine musikalische Leidenschaft für die Vergangenheit widerspiegeln: eine Zeit, als die Musik noch ebenso elegant war wie die Musiker, die sie spielten. Diese Ära des „Great American Songbook“ meint die Hochphase der amerikanischen Unterhaltungsmusik von den 1930er bis in die 1950er Jahre, als berühmte Songwriter wie George Gershwin, Cole Porter oder Johnny Mercer all die berühmten
Tom Gaebel und sein Trio eröffnen die diesjährigen Verdener Jazz- und Bluestage. Foto: Frank Sackenheim
KOMM AN BACKBORD!
Klassiker schufen, mit denen Frank Sinatra und seine Vorgänger wie Bing Crosby zu Stars wurden.
Sie sangen Lieder, die wiederum von Jazzgrößen wie Miles Davis und Charlie Parker adaptiert wurden, die von den größten Sängerinnen und Sängern des Jazz –von Ella Fitzgerald über Nat King Cole hin zu Tony
Live-Bands in der City und abends bei der Kneipennacht
Bennett –immer wieder neu interpretiert wurden und werden.
Rund um diese Songs präsentiert Tom Gaebel jetzt sein ganz neues Projekt: „A Swinging Affair! The American Songbook and beyond“. In die Verdener Stadthalle kommt er in Begleitung seines aktuellen Trios. Fans können sich schon mal auf die Eröffnung der Jazz- und Bluestage in Form eines
Jazz-und-Blues-Vereinschef Volkmar Koy und Landrat Peter Bohlmann geben alljährlich den Startschuss für das Verdener Festival.
Foto: Bruns
umfangreichen Swing-Abends freuen.
Schon gleich am Sonnabendmorgen soll es mit viel Musik unter dem Motto „umsonst und draußen“ weitergehen. Vor der „KostBar“ sorgen Larry
and the Handjive mit Rock´n´Roll und Beat im Stil der 1950er und 1960er Jahre für Stimmung. Sie heizen dort auch abends bei der Kneipennacht der Jazz- und Blues-Tage ein. Back to Jazz ist morgens vor dem Portofino zu hören und Ecke Brückstraße/Große Straße spielt Tim Grebe.
Abends gibt es dann mit der Kneipennacht wieder „New Orleans Feeling“ in der Innenstadt. Im Domgymnasium spielen Led Zep auf – eine Led-Zeppelin-Coverband. Die norddeutsche Band hat sich über die Jahre so in die Songs der britischen RockLegende eingespielt, dass man sie nur noch schwerlich vom Original unterscheiden kann.
In elf weiteren Locations in der Innenstadt gibt es Jazz und Blues in vielen verschiedenen Stilrichtungen. Neu dabei ist in diesem Jahr das Eiscafé Venezia. Hier spielt die Bumble Bee Blues Band den Mississippi-Blues und den frühen Chicago-Blues – authen-
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Wir
tisch, gradlinig, stampfend und pur, so der Anspruch der Gruppe. Ihr Motto: „Die Bumble Bee Blues Band kann man nicht downloaden, man muss sie auf der Bühne live erleben.“
Bei Höltje, in der Bar „Glander‘s No. 13“, entführen Ben Hansen’s Kings Of Swing das Publikum in die musikalische Welt der 1930er und 1940er Jahre. Bandleader Ben Hansen zählt zur ersten Liga europäischer Jazzklarinettisten im Stile eines Benny Goodman. Sein kraftvolles wie virtuoses und zugleich melodisch gefühlvolles Spiel auf der Klarinette prägt den Sound des Quintetts aus Hamburg. Klarinette und Gitarre als Leadstimmen erinnern an die kleinen Besetzungen von Benny Goodman und Charlie Christian der späten 1930er Jahre.
Kraftvollen und ausdrucksstarken Soulgesang von Blancker Sound gibt es im Portofino. Daniel Blancke aus Bremerhaven und seine Band haben
Mit der Led-Zeppelin-Tribute-Band Led Zep wird es an den Jazz- und BluesTagen auch mal klassisch-rockig.
Soulklassiker aus den 1960ern bis zur Gegenwart – von Stevie Wonder und Marvin Gaye über die Blues Brothers bis hin zu Bruno Mars – im Gepäck.
Am Sonntag enden die Jazz- und Bluestage traditionell mit dem Konzert „Jugend jazzt“ auf dem Rathausplatz.
Für das Eröffnungskonzert mit Tom
B.A. Timo Hasemann, Dipl.-Kfm. Marc Pagels und Dipl.-Kfm. (FH) Rolf Voige
Foto: Led Zep
Gaebel am 19. September um 20 Uhr in der Stadthalle hat der Vorverkauf bereits begonnen. Tickets sind erhältlich bei Ticketmaster/Nordwestticket und Eventim, Vorverkaufsstellen sind alle Zeitungshäuser in der Region sowie die Tourist-Information Verden. Infos: jazzundblues.de
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Das gute Gefühl, gebraucht zu werden
„Das
Soziale Kaufhaus“ unter neuer Regie
Text + Fotos: Annette Freudling
Der Zugang zum westlichen Abschnitt der Predigerstraße ist leicht zu übersehen. Ein bisschen schüchtern tritt die autofreie Gasse zwischen zwei größeren Backsteinbauten an der Unteren Straße zurück. Dabei lohnt sich ein Abstecher: Nur einen Steinwurf vom trubeligen Verkehrsknotenpunkt Brückstraße finden Passanten und Radfahrer hier eine kleine Oase der Ruhe – eine einladend geschwungene Holzbank vor einem üppigen Blumenbeet. Schräg gegenüber: „Das Soziale Kaufhaus“ – eine Oase der Zwischenmenschlichkeit.
Neuneinhalb Jahre hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) das Ladenschäft geführt. Seit Juni gibt es einen neuen Betreiber: den „Sozialverein Verden“ mit 21 Mitgliedern –in Rekordzeit gegründet, um das Secondhand-Kaufhaus vor der Schließung zu bewahren.
Der Rettungsverein:
Auf den ersten Schock folgte die Gründung
Für die festangestellte Leiterin Lavinia Lorent war es ein Schock, als die AWO ihren Rückzug aus dem Projekt bekannt gab. Das Kaufhaus:
für die 40-Jährige mit italienischrumänischen Wurzeln eine absolute Herzensangelegenheit. Gerade einmal vier Wochen Vorlauf blieb dem Team, um einen Rettungsplan auf die Beine zu stellen, sprich: einen gemeinnützigen Trägerverein. Ein sportliches Unterfangen. „Herr Google weiß zum Glück eine Menge“, sagt Andrea Timmler, die die Satzung ausgearbeitet hat.
Laden und Verein zu stemmen, das bedeutet zusätzliche Arbeit.
„Aber wir sind nicht böse darum“, sagt Lavinia Lorent. „Wir tun es gerne und es macht Spaß.“ Bis zu zwölf Stunden täglich kümmert sich die alte und neue Geschäftsführerin um
enster bewe-
Soll dasFenster komplettgeöffnet werden, schiebt man die Shutters einfachbeiseite. Soll nurgekippt werden,bleiben die Shutters an ihrem Platz. FOTOS (2):ALFONSLENDERS/TDX/JASNO
chfenster.Sie von njedes Die LamelrTeleskopstange,sodassauchhochgelegeneFenster mühelos erreicht werden. Ein patentierter Verschluss verhindert, dass sich die Paneele ungewolltöffnen.
Kunden, Waren, Buchhaltung und Co. – unterstützt von der ganzen Familie.
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Terrassenübe
und Accessoires, Spiele, Kinderbedarf, CDs, Geschirr, Dekoartikel und vieles mehr stehen zum Verkauf. Porzellan und Ziergegenstände werden in einer beleuchteten Vitrine geschmackvoll in Szene gesetzt. „Ursprünglich habe ich Goldschmiedin gelernt“, sagt Lorent – was wohl ihren Blick fürs Detail erklärt.
chen Fenster eingefügt wer-
den. Shutter-Paneele undFensterflügel bewegensich dann getrennt voneinander Soll dasFenster komplett ge-
Andrea Timmler (links) hat die Satzung für den neuen Trägerverein verfasst. Lavinia Lorent kümmert sich hauptberuflich um die Geschäftsführung.
Kein Wunder, dass der Laden rege frequentiert wird. „Die Nachfrage
Dank ihrer einzeln verfahrbaren Glasflügel lässt sichan beliebiger Stelleein Durchgang oder eineTeilöffnung schaffen oder aberdie komplette Front öffnen.Dabei sind diesich nachinnen und außen öffnenden Glasflügelwahlweise nachlinks oder rechtsverschiebbarund findenplatzsparend an einerStelle zusammen. „Integrierte Mitnehmer sorgendafür,dassbeimSchließendes ersten Schiebeflügels dieübrigen Flügel automatisch mitgenommen werden. Diese einfache Handhabungerleichtert einschnelles Schließen der Verglasungen bei plötzlichen Wetterumschwüngen oder abendlicher Kühle“, schließt Schneider. bm
Gästeraus
um geschütztes Zuhause
Im Dezember hätte das AWOKaufhaus sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Stattdessen befindet „Das Soziale Kaufhaus“ sich jetzt in neuer Trägerschaft.
hutzund NEHER
lrahAuch sowie
derEinbau einer Haustierklappe sind möglich.
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IKompost bis Plastik
Biotonne empfohlen, gelber Sack bleibt
nsgesamt 5.729,72 Tonnen an kompostierbaren Abfällen aus heimischen Haushalten, sogenannte Bioabfälle, entsorgte und verwertete der Landkreis Verden im vergangenen Jahr. Kompostierbare Abfälle aus Haushaltungen, Gewerbe und Gärten werden im Kreisgebiet generell über die Komposttonne abgeholt und anschließend im Kompostwerk der Firma Grube in Sandstedt im Landkreis Cuxhaven verarbeitet.
Geplant ist mittelfristig auch die Vergärung dieser Bioabfälle. Für die dazu benötigte Vergärungsanlage der Kommunalen Entsorgungsanstalt
Nord-Niedersachsen (Kenn) ist im März der symbolische „erste Spatenstich“ vorgenommen worden. Die Anlage, die die Landkreise Cuxhaven, Osterholz, Verden und die Stadt Cuxhaven gemeinsam errichten lassen, soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Sie entsteht auf dem Gelände des Entsorgungszentrums Pennigbüttel in Osterholz-Scharmbeck. Zirka 40.000 Tonnen Bioabfälle sollen dort dann jährlich verarbeitet werden. Auch vor diesem Hintergrund sorgt man sich derzeit im Verdener Kreishaus über zu viel Unrat, der nicht kompostierbar ist, aber den Bürgerinnen und Bürger trotzdem in die grüne Tonne werfen. „Von Plastik, Metall und
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Glas über vermeintlich kompostierbare Plastiktüten bis hin zu Tierfäkalien“ reicht die Auswahl laut der Kreisverwaltung. Das führt bei der Entsorgung zu Problemen: Stecken zu viele Störstoffe im Kompost, muss der Abfall nämlich in einem aufwendigen und kostspieligen Verfahren getrennt werden. Und genau dies wird seit Kurzem behördlich noch genauer genommen: „Die Bioabfallverordnung sieht seit 1. Mai strengere Regeln für sogenannte Störstoffe im Bioabfall vor“, erklärt Henning Koröde, Abteilungsleiter Abfall beim Landkreis Verden. Der Bioabfall dürfe nur noch in Summe maximal drei Prozent Fremdstoffe enthalten, davon ein Prozent Kunststoffe.
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Anderenfalls würde der eingesammelte Bioabfall nicht mehr in den Kompostierungsanlagen angenommen werden.
Als konkretes Problem für die Abfallwirtschaft führt der Fachdienst die vermeintlich „biologisch abbaubaren Kunststoffbeutel“ an. „Letztlich handelt es sich auch bei diesen Tüten um Plastik“, erklärt Koröde. Plastiktüten, egal ob vermeintlich kompostierbar oder nicht, würden im weiteren Verwertungsprozess große Schwierigkeiten bereiten. Die als „kompostierbar“ beworbenen Exemplare seien nämlich nur unter bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar – Bedingungen, die in den vor Ort genutzten Verwertungsanlagen aber gar nicht gegeben sind. Denn: Die Dauer, in der der Bioabfall in den Anlagen verarbeitet wird, reicht für die vollständige Zersetzung dieser Tüten, obwohl als kompostierbar deklariert, einfach nicht aus. Übrig bleibt laut Koröde ein mit Kunststoff-
Fehlbefüllte Komposttonne: Die Verdener Kreisverwaltung appelliert derzeit an die Nutzerinnen und Nutzer, ausschließlich Biomüll – ohne weitere Fremdstoffe – in den grünen Tonnen zu entsorgen. Die Komposttonne selbst möchte man aber prinzipiell gerne noch häufiger vermieten. Foto: Landkreis Verden
resten durchsetzter Kompost.
Aus dem Abfall-Fachdienst des Landkreises wird deshalb an alle Nutzerinnen und Nutzer der grünen Biotonne appelliert, ausschließlich organische Abfälle ohne weitere Fremdstoffe hinein zu geben. Alles, was nach Plastiktüte ausschaut, sollte also für die Komposttonne passé sein. Um
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Gerüche zu vermeiden, können Küchenabfälle aber in Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten gegeben werden.
Zugleich möchte man allerdings auch, dass ruhig noch mehr Kreisverdenerinnen und -verdener als bisher zur grünen Tonne greifen. Denn das wiederum würde den Bio-Anteil im
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Restmüll senken. Daher kostet die Biotonne auch nur halb so viel an Jahresgebühr wie eine Restmülltonne mit vergleichbarem Volumen. Geleert wird auch die Komposttonne alle 14 Tage.
Eine andere Möglichkeit, die die gleichzeitige Nutzung der grünen Tonne natürlich nicht ausschließt: Wer selbst im eigenen Garten kompostiert, tut etwas für den Umweltschutz. Die Eigenkompostierung hilft, Abfälle zu vermeiden. Zudem gewinnt man wertvollen Kompost, der sich hervorragend zur Verbesserung des Gartenbodens eignet. Darauf weist der Umweltfachdienst des Landkreises hin. Dazu sollte der Komposthaufen an einem schattigen und unversiegelten Ort angelegt werden, so die Fachleute. Ihre weiteren Tipps: Zu kompostierendes Material immer zerkleinern, gut mischen und etwas feucht halten. Bitte keine Abfälle wie Essensreste,
Die flexiblen gelben Säcke sollen den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis noch mindestens bis Ende 2029 erhalten bleiben. So hat es erst im Juni die Kreispolitik entschieden.
Foto: Bruns
Knochen oder ähnliches auf den Komposthaufen geben, da diese Ungeziefer anlocken könnten – solche Abfälle gehören besser in die Komposttonne. Um einen guten Kompost zu erhalten, müssen Hobbygärtnerinnen und -gärtner den Komposthaufen regelmäßig umsetzen: Dadurch wird das Rottegut durchmischt und belüftet. Weitere Informationen gibt die „Kompostfibel. Richtig kompostieren –Tipps und Hinweise“ des Umweltbundesamts.
Mit einer weiteren wichtigen Müllthematik wiederum hat man sich in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen auch politisch beschäftigt: So hat der Verdener Kreistag am 20. Juni ohne eine Gegenstimme beschlossen, dass bis zum Ende des Jahres 2029 die sogenannten Leichtverpackungen weiterhin mittels der gelben Säcke eingesammelt werden. Zuvor war es politisch immer
Der Fachdienst Abfall des Landkreises Verden
Landkreis Verden
Fachdienst Wasser, Abfall und Naturschutz
Lindhooper Straße 67 27283 Verden (Aller)
Tel.: 04231 15-0 (Zentrale)
E-Mail: abfall@landkreisverden.de (An-, Ab- und Ummeldung von Abfallbehältern, Gebührenveranlagung)
E-Mail: abfallberatung@ landkreis-verden.de (Anfragen/Beratung zur Entsorgung von Abfällen)
Infos: landkreis-verden.de
wieder zu Diskussionen gekommen, ob man nicht auch den Gelben-SackMüll lieber mittels eines Festbehälters einsammeln lassen sollte. Dazu stehen derzeit zwei verschiedene Tonnenarten zur Auswahl: Während die sogenannte gelbe Tonne für den gleichen Verpackungsmüll gedacht ist wie der gelbe Sack, gibt es zweitens noch die sogenannte Wertstofftonne: In ihr darf auch Müll aus Plastik oder Metall entsorgt werden, der kein Bestandteil einer Verpackung ist – die Spanne reicht von kaputtem Plastikspielzeug bis hin zum alten Kochtopf. Müllexperten aus den Ämtern sprechen
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Übernahme von: Papier, Pappe, Folien, Kunststoffe und Holz, Bauschutt,
dabei von „stoffgleichen Nichtverpackungen“.
Die Nachbarlandkreise Heidekreis und Diepholz haben bereits vom Sack auf die gelbe Tonne umgestellt. In Nienburg wiederum gibt es die Wertstofftonne. Alle drei Landkreise haben dabei die monatliche Leerung eingeführt. Im Landkreis Rotenburg wiederum wird die gelbe Tonne im gewohnten 14-tägigen Intervall geleert, wie zuvor die gelben Säcke abgeholt wurden.
Alles eine Kostenfrage, meint Verdens Landrat Peter Bohlmann. Das Sagen in Deutschland haben nämlich in diesem Fall die privatwirtschaftlich geführten dualen Systeme. Sie müssen zu 100 Prozent die Kosten für die gelben Säcke und die gelben Tonnen tragen. Beim Spezialfall Wertstofftonne wiederum würde der Landkreis an den Kosten beteiligt werden: Er müsste dann nämlich für die Entsorgung der, genau, „stoffgleichen Nichtver-
packungen“ aufkommen. Die Kreisverwaltung hat für diesen Fall zusätzliche laufende Kosten von mehr als einer Million Euro pro Jahr ausgerechnet, die für die Kreiskasse anfallen würden. Für die Haushalte stiegen dadurch die Abfallgebühren um rund zehn Prozent.
Würde man die gelbe Tonne einführen wollen, favorisiert man das
Den gelben Sack soll es im Kreisgebiet noch einige Jahre geben
14-tägige Leerungsintervall. Dazu bedarf es aber Verhandlungen mit den dualen Systemen: Diese wollen die Landkreise aber nur für ihr Modell der monatlichen Leerung nicht zu einer Kostenbeteiligung heranziehen, während das zweiwöchige Leerungsintervall mit Kosten für den Kreis und einer weiteren Gebühr für Bürgerinnen und
Bürger einher gehen würde.
Den Ausschlag dafür, dass sich die Politik so deutlich für die Beibehaltung des gelben Sack bis Ende 2029 ausgesprochen hat, hatte aber auch noch weitere Gründe: Die Fehlbefüllung sei wegen der Durchsichtigkeit und der geringeren Reißfestigkeit des Materials am geringsten, heißt es. Sprich: Ist zu viel im Sack, was nicht hineingehört, fällt es auf und er braucht gar nicht erst abgefahren zu werden. Auch können Nutzerinnen und Nutzer zu jeder Abfuhr ganz nach Bedarf eine unterschiedliche Menge an Säcken befüllen – während das Volumen einer Tonne beschränkt ist.
Für die Tonne aber spricht: In ihr wird der Wertstoffmüll sicherer verwahrt als in den wetteranfälligen und nicht reißfesten Säcken – deren Inhalt sich an stürmischen Tagen oder wenn Tiere im Spiel sind, auch gerne mal unerwünscht über Wege und Straßen verteilt.
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25. Verdener Stadt-Lauf am 29. August
Text: Antje Haubrock-Kriedel
Fotos: Jens Schlenker/LAV
Der Verdener Stadt-Lauf ist d a s Sportereignis inmitten der City im Sommer. Um die 500 Teilnehmende waren im vergangenen Jahr dabei. Am Freitag, 29. August,
lädt der Verdener Leichtathletik Verein (LAV) zur 25. Auflage des Laufevents ein und hofft wieder auf viele Anmeldungen. Drei 3 x 900 MeterStaffeln, ein Fünf- und ein Zehnkilometerlauf stehen ab 17.30 Uhr auf dem Programm. Höhepunkt ist wie schon in den vergangenen Jahren der
Lauf über zehn Kilometer, für den der Startschuss am Lugenstein um 19.15 Uhr fällt. In dieser Königsdisziplin gehen die besten Läufer und Läuferinnen an den Start.
Los geht es um 17.30 Uhr mit der ersten der drei Sparkasse-Stadtstaffeln über dreimal 900 Meter. Starten Mit dem Staffellauf der Kinder startet der familienfreundliche Stadt-Lauf alljährlich.
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Für 17.50 Uhr ist der Lauf für Familien und Jugendliche der Klassen 5 bis 8 angesetzt.
Die letzte Staffel für Schüler ab Klasse 9, Jugendliche, Lehrer, Firmen und Familien wird um 18.05 Uhr gestartet. Die Strecke wird jeweils in drei Runden – vom Lugenstein über die Obere Straße, Herrlichkeit und Große Straße bis wieder zum Lugenstein zurück – gelaufen.
Die Zuordnung der Familienstaffeln ergibt sich aus dem Jahrgang des ältesten Familienmitglieds. Es werden nur Staffeln aus dem Kreis Verden zugelassen. Für alle drei Staffeln gilt: Jeweils am Schluss der Läufe muss eine weibliche Läuferin den Stab ins Ziel bringen.
Um 18.30 Uhr fällt der Startschuss für den Stadtwerke Verden-Lauf für Männer, Frauen, Senioren und Seniorinnen ab 30 Jahren (Fünfjahresklassen),
Über fünf Kilometer ist Tempo machen äußerst kräftezehrend, gibt man unvorsichtig Gas.
Schüler und Schülerinnen U 12, U 14, und U 16 (ohne Jahrgangswertung). Die fünf Kilometer lange Strecke wurde den Kriterien des Deutschen Leichtathletik Verbands (DLV) gemäß vermessen, ist also offizielle Wettkampfstrecke. In zwei Runden geht es vom Start und Zielpunkt Lugenstein über den Anita-Augspurg-Platz, Grüne Straße, Burgrberg Rosenweg, Eitzer Straße, Andreaswall Georgstraße, Obere Straße, Herrlichkeit und Große Straße.
Staffel-Regel:
Nur Läuferinnen düfen
Stab ins Ziel bringen
Der Stadtwerke Verden-Lauf über die ebenfalls DLV-vermessenen zehn Kilometer startet um 19.15 Uhr. Teilnehmen können Männer, Frauen, Senioren und Seniorinnen ab 30 Jahren (Fünfjahresklassen) Jugendliche U 18 und U 20. Zielschluss ist um 20.45 Uhr. Die Streckenführung ist identisch mit der des Fünfkilometerlaufs, es werden vier Runden gelaufen.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass rassistische, antisemitische oder fremdenfeindliche Sportkleidung nicht gestattet ist. Das Tragen dieser Kleidung führt zum sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung. Weitere Informationen und Anmeldung: stadtlauf.lav-verden.de
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Rettungskonzept für Archivalien
Bremer Hochschule bringt Expertise ein
Text: Henrik Bruns
Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009 und die Flutkatastrophe im Ahrtal, ausgelöst durch extreme Regenfälle am 14. und 15. Juli 2021, liegen eigentlich eine lange Zeitspanne auseinander. Und doch gaben beide mit den Ausschlag dafür, dass bundesweit zahlreiche Initiativen eingeläutet wurden, um jahrhundertaltes Kulturgut in Archiven oder musealen Einrichtungen noch besser zu schützen. Der Blick auf die Allerstadt: Umfasst allein das Verdener Stadtarchiv etwa 115 laufende Regalmeter an Akten, Amtbüchern, Urkunden und
vielem mehr, bringt es das noch umfangreichere Kreisarchiv auf sogar rund 600 Regalmeter an Archivgut. Es kommen hinzu: die Sammlungen des Kreisarchivs, der Kreisarchäologie, die Schriften der Historischen Bibliothek im Domgymnasium sowie die Archivalien und historischen Fundund Ausstellungsstücke des Deutschen Pferdemuseums und des Historischen Museums Domherrenhaus. Diese Institutionen haben im vergangenen Jahr den gemeinsamen Verdener Notfallverbund für den Schutz ihrer Kulturgüter gegründet. Der Verbund, der auch die gegenseitige Unterstützung bei Katastrophenfällen vorsieht, wird von der Koordinie-
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rungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts Berlin (KEK) aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kulturstiftung der Länder gefördert. Die KEK fördert, koordiniert und optimiert generell den Erhalt schriftlicher Originale und betont dabei: „Wir tragen damit zur Sicherung unseres kulturellen Gedächtnisses bei, denn fast alle historischen Dokumente wie Bücher, Urkunden oder Akten bestehen aus Papier. Und das ist akut gefährdet: Mit der Zeit wird es brüchig, zerfällt und geht im schlimmsten Fall verloren.“ Noch gar nicht einbezogen sind dabei also Katastrophenlagen oder
andere außerordentliche Situationen, in denen Archivmaterial und Exponaten die Zerstörung droht. So war zuletzt beim Hochwasser im Winter 2023/24 besonders das Domherrenhaus am Standort Untere Straße mit im Blick: „Die Flut war schon sehr nah dran, das Grundwasser drückte sogar schon in den Keller“, erinnert sich Museumsleiterin Frauke Müller. Das Museumsteam habe sich bereits damit auseinandergesetzt, was man hätte tun können, wäre das Wasser weiter gestiegen. Auch, wenn es letztlich nicht dazu gekommen war, bedurfte es also doch konkreter Pläne für den Notfall.
Bereits im Frühling 2017 musste wiederum Müllers Vorgänger Björn Emigholz in seiner gleichzeitigen Funktion als Stadtarchivar zahlreiche in Mitleidenschaft gezogene Dokumente der Sammlung feststellen, nachdem ein Verdener vorsätzlich mit einem Pkw ins Rathaus gecrasht war
Leihgabe aus dem Stadtarchiv für eine Domherrenhaus-Ausstellung 2022: das Civitatis Verdensis Statuta von 1582, ein in Leder gebundenes Werk für die einstige städtische Rechtsprechung. Stadtarchiv Verden
und dort einen Brand ausgelöst hatte.
„Auch Feuer, Diebstahl oder mutwillige Beschädigungen sind ein Thema“, bestätigt die heutige Stadtarchivarin Wencke Hinz für den Notfallverbund.
Bent Freese arbeitet an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen. Vor einiger Zeit las er in der Zeitung über den Notfallverbund Verden – und zeigte gleich Interesse. „Ich suche ständig nach interessanten
Nico Ingelbach und Melina Wittka von der HfÖV(vorne) übergaben Wencke Hinz (Stadtarchiv, v. l.), Frauke Müller (Domherrenhaus), Christine Rüppell (Pferdemuseum), Florian Dirks (Kreisarchiv) und Ina Rohlfing (Pferdemuseum) ihr fundiertes Notfallkonzept, aus dem die Verdener Institutionen Einzelmaßnahmen nun passgenau ausrichten wollen. Foto: Stadtarchiv Verden
Projekten für unsere Studierenden, und dieses Thema ist besonders spannend, weil es so anders ist“, meint er. Zumeist seien es große Unternehmen und Konzerne, die vom Studiengang beraten würden – doch im Notfallverbund gehe es um ganz andere Werte: solche, die mit Geld nicht aufzuwiegen seien: „Das kann man nicht einfach versichern – was weg ist, ist weg, das ist unwieder-
bringlich! Hier müssen Lösungen gefunden werden, die wirklich funktionieren“.
Als Studierende der Hochschule haben sich Melina Wittka und Nico Ingelbach in den vergangenen Monaten mit der Aufstellung von Notfallstrategien für den Verdener Verbund beschäftigt – freiwillig und neben ihrem Studium. Es gelang ihnen, ein präventives Sicherheitskonzept für unter-
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schiedlichste Risiken zu erarbeiten, das sie den Verbundsmitgliedern kürzlich im Verdener Rathaus vorstellten. „Notfallmanagement setzt ja erst an, wenn es zum Schaden gekommen ist. Wir wollten zunächst prüfen, wo man vorsorgen kann. Außerdem ging es auch darum, sicherzustellen, dass ein Notfall frühzeitig erkannt wird –einen Rohrbruch vom Wochenende erst am Montagmorgen zu bemerken wäre ja fatal, da braucht es Lösungen“, sagt Nico Ingelbach.
Solche Lösungen zu entwickeln sei jedoch anspruchsvoller, als es zunächst scheint. „Da kann man nicht einfach ein Produkt kaufen und hoffen, dass das reicht“, meint Melina Wittka. Vielmehr müssten technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zu einem zusammenhängenden Konzept verknüpft werden –„denn nur dann können Sicherheitsbemühungen auch einen echten Mehrwert liefern“, betont sie.
Das Konzept Wittkas und Ingelbachs traf auf großen Anklang. „Diese Ansätze sind für den ganzen Notfallverbund Verdener Kultureinrichtungen von Bedeutung“, so Florian Dirks vom Kreisarchiv, über den der Kontakt zu Studienkoordinator Freese gleich zu Anfang lief. Eine ausführliche Handreichung mit konkretem Material zum Umgang mit Notfällen, die die Studierenden den Verdenern überließen, gelte es jetzt vor Ort passgenau auf die jeweiligen Institutionen auszurichten.
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JULI TERMINKALENDER
Das Verwell wird dieses Wochenende von einem Piraten gekapert: Von jeweils 11 bis 16 Uhr heute und am morgigen Sonntag erleben junge Leute dort Spiel und Spaß und können an einem PiratenTraining im Freibad teilnehmen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Fotos mit dem Piratenbesuch zu machen. Der „Piratenabenteuer Walking Act“ ist im Rahmen der Reihe „Aller Kultur“ zu Besuch.
Eine Führung durch die Sonderausstellung „Faszination Pferd – Deutsches Pferdemuseum 2.0“, die dort noch bis zum 27. Juli zu sehen ist, findet heute um 11 Uhr und um 16 Uhr statt. Berechnet wird lediglich der Museumseintritt von 5 Euro pro Erwachsenen und 2 Euro für Kinder (5 bis 17 Jahre). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos unter Telefon 04231 / 80 71 40. Foto: DPM
„Literatur nach Art des Hauses“ heißt es heute um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek Verden. Die ehemalige Buchhändlerin Gudrun Heine setzt gemeinsam mit dem Förderkreis der Stadtbibliothek Verden an jedem dritten Dienstag eines Monats die beliebte Reihe fort, und stellt jeweils eine Stunde lang aktuelle Literatur vor.
Treffen der anonymen Alkoholiker finden dienstags von 19 bis 20.30 Uhr im Stadtkirchenzentrum, Hinter der Mauer 32, statt, das auch für an der Sucht Erkrankte als Anlaufstelle dienen soll. Kontakt zu den anonymen Alkoholikern unter 0152 / 56 18 56 83 oder via E-Mail an fielnix@googlemail.com.
Die Aller-Weser-Fahrt der Flotte Mittelweser startet heute um 14.30 Uhr ab dem Schiffsanleger Reeperbahn und dauert zwei Stunden.
Ein virtuoser Konzertabend mit der Organistin Mari Fukumoto erwartet Besucherinnen und Besucher der Dommusiken heute Abend um 19 Uhr: Die Wahl-Hamburgerin, gebürtig in Tokio, hat schon auf einigen der bedeutendsten Orgeln der Welt konzertiert, war Organistin an der Dresdner Frauenkirche und hält eine Gastprofessur an der UdK Berlin inne. Um einen solidarischen Eintritt (Richtwert: 10 Euro) bittet Domkantor Robert Selinger.
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Eine weitere Führung durch die Sonderausstellung „Faszination Pferd –Deutsches Pferdemuseum 2.0“ findet heute von 11 bis 12 Uhr statt.
Die deutsche Sprache üben in Kleingruppen, Bürger aus Verden kennenlernen, Fragen und Austausch zur Kultur – dazu veranstaltet die katholische Pfarrgemeinde St. Josef Verden in ihrem Gemeindezentrum, Andreaswall 13, freitags von 15 bis 16.30 Uhr ihr „Sprachcafé“ für Geflüchtete.
Ihre Grillfahrt nach Bremen hat die Flotte Mittelweser heute von 10 bis 20 Uhr im Programm. Weitere Infos unter: flotte-mittelweser.de
Seit Anfang Mai und noch bis Ende Oktober heißt die Verdener Gästeführung jeden Samstag um 15 Uhr (bis auf den Domweihsamstag, 31. Mai) Interessierte zur öffentlichen Stadtführung willkommen: Einfach in der Tourist-Information anmelden, zum Lugenstein am Dom kommen und mitgehen, lautet das Motto. Die 90-minütigen Rundgänge kosten 7 Euro pro Person, ermäßigt 5 Euro. Aktuelle Infos gibt‘s bei der Tourist-Info unter 04231 / 123 45.
Eine weitere Führung durch die Sonderausstellung „Faszination Pferd –Deutsches Pferdemuseum 2.0“ wird heute von 11 bis 12 Uhr angeboten. DIe letzte Führung durch die Ausstellung, 18 17 19 22
die noch bis zum 27. Juli läuft, findet dann am 24. Juli, ebenfalls von 11 bis 12 Uhr, statt.
Berührende Klaviermusik, kurze Texte mit Humor und Emotion, dazu zwischendurch gemeinsam singen – das verbindet der Pianist und Popmusiker Jan Simowitsch heute unter dem Titel „Pop, Posts und Prosa“ um 19 Uhr im Domgemeindezentrum, Lugenstein 8. Um einen solidarischen Eintritt um 15 Euro wird gebeten.
Anlässlich der Verdener Domfestspiele führt die Verdener Stadtführung heute von 17 bis 18 Uhr zu den historischen Schauplätzen und beleuchtet die sozialen Spannungen des „fin de siècle“, dem Ende des 19. Jahrhunderts. Start ist an der Rathaustreppe. Teilnehmende erfahren mehr über die verschärfte politische Lage im damaligen Deutschland und die harte Unterdrückung der Arbeiterbewegung. Die Kosten betragen 9 Euro, ermäßigt 6 Euro (jeweils inkl. 2-Euro-Gutschein für die Festspiel-Gastronomie). Vorverkauf bei der Tourist-Information im Rathaus.
Premiere feiern heute Abend die Verdener Domfestspiele mit ihrer neuen Inszenierung „Die Zündholzfrau“: ein Stück Verdener Geschichte, das Autor und Regisseur Hans König auf eigene Art zu interpretieren sowie tiefsinnig und unterhaltsam zu inszenieren wusste. Ein Theaterspektakel auf einer rund 40 Meter breiten Freilichtbühne mit mehr als 100 Darstellenden auf der Bühne. Die Aufführung auf der Freilichtbühne am Domplatz dauert von 20 bis 23.15 Uhr. Weitere Aufführungen: Samstag, 26. Juli; Dienstag, 29. Juli; Mittwoch, 30. Juli; Freitag, 1. August; Samstag, 2. August; Dienstag, 5. August; Mittwoch, 6. August; Freitag, 8. August und Samstag, 9. August. Tickets gibt es in diversen Zeitungshäusern der Region, der Tourist-Information sowie bei Nordwest-Ticket. Alles Infos unter dfsverden.de Grafik: DFS Verden
Die nächste Elite-Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion des Hannoveraner Verbands findet heute bei der Niedersachsenhalle statt. Ab 10 Uhr gibt es eine Präsentation der Pferde unter freiem Himmel, um 14 Uhr beginnt die Auktion auf dem Außengelände. Es handelt sich um eine Auktion im „Onlive“-Format – das heißt, die Teilnahme ist direkt vor Ort, telefonisch aber auch online möglich. Infos: verdener-auktion-online.com/de
Die „Open Stage Verden“ hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Künst-
lerinnen und Künstler vieler Art und dem Laufpublikum in der City entwickelt. Am heutigen Samstag von 11 bis 13 Uhr stehen Auftritte von Noredline sowie Bäck auf dem Rathausplatz an. Musiker, Comedians, Schauspieler oder viele andere mit Interesse, sich einmal dort zu präsentieren, können sich per E-Mail unter info@openstageverden.de melden.
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Einen Workshop mit Verhaltensbiologin Marlitt Wendt unter dem Titel „Pferde lesen lernen“ bietet das Deutsche Pferdemuseum heute von 13 bis 17 Uhr an. Es geht darum, die Kommunikation der Pferde untereinander, aber auch mit dem Menschen und wie sie ihre Empfindungen und Gefühle über ihr Verhalten, ihre Mimik und ihre Körpersprache ausdrücken, zu verstehen. Die Kursgebühr beträgt 59 Euro, ermäßigt 49 Euro. Eine Anmeldung unter Telefon 04231 / 80 71 40 ist erforderlich
Bei der exklusiven Stadtführung „Blick hinter die Kulissen – Domfestspiele
Wenn’s um 4 Wände geht.
2025“ heute von 16 bis 17.30 Uhr erleben Teilnehmende die Schauplätze und Hintergründe zum Festspielstück „Die Zündholzfrau“ hautnah, erfahren mehr über Kostüme, Requisite, Maske und Bühnentechnik. Sie haben auch Gelegenheit, sich mit Darstellenden der Domfestspiele auszutauschen. Los geht es an der Rathaustreppe. Die Kosten: 15 Euro, ermäßigt 13 Euro (inkl. 2-EuroRabattcoupon für die Festplatz-Gastronomie. Vorverkauf ist bei der TouristInformation im Rathaus.
Im Anschluss bietet die Stadtführung gleich den nächsten Rundgang im Zeichen der Festspiele an: die „Führung durch die Zeit – Domfestspiele 2025 –Die Zündholzfrau“, von 17 bis 18 Uhr ab Treffpunkt Rathaustreppe. Historische Schauplätze und Hintergründe zur Zeit des ausklingenden 19. Jahrhunderts werden an bestimmten Orten in der Verdener Innenstadt beleuchtet. Diese Führung kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro (jeweils inkl. 2-Euro-Gutschein). Vorverkauf bei der Tourist-Information.
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JULI TERMINKALENDER
Auf ihrer Stadtführung „Glaube – Aberglaube – Hexenglaube“ aus der Reihe „Die Besonderen“ von 15 bis 16.30 Uhr ab dem Treffpunkt Lugenstein entführt Margret Reinecke Jung und Alt in die Welt des Hokuspokus und der Hexerei. Die Teilnehmergebühr beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Infos und Tickets bei der Tourist-Information, 04231 / 123 45 oder unter verden.de
Foto: Frank Pusch/Stadt Verden
Bei seinem heutigen Orgelkonzert „Mein liebster Bach: Konzert an Bachs Todestag“ um 19 Uhr im Dom spielt Kantor Robert Selinger Kompositionen des Barock-Meisters. Bis zum 24. Juli können Interessierte auf der Homepage dommusikenverden.wir-e.de Kompositionen von J. S. Bach für Orgel vorschlagen, aus denen Selinger dann ein individuelles Konzert zusammenstellen wird. Solidarischer Eintritt, Richtwert 10 Euro.
Eine einstündige „Führung durch die Zeit – „Die Zündholzfrau“ führt auch heute um 17 Uhr Interessierte wieder zu den historischen Schauplätzen der aktuellen Domfestspiel-Inszenierung. Diese Stadtführung wird nächsten Monat noch dreimal angeboten: Freitag, 1., Mittwoch, 6., sowie Samstag, 9. August. Treffpunkt ist jeweils an der Rathaustreppe, 17 Uhr. Karten für 9 Euro, ermäßigt 6 Euro, gibt es bei der Tourist-Information, 04231 / 123 45 oder unter verden.de
Beim Informationsabend mit Kreißsaalführung für werdende Eltern in der Aller-Weser-Klinik Verden stellt das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sich und seine ganzheitliche Arbeit vor und bietet Gästen in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild zu machen. Antworten auf Fragen rund um die Geburt werden gegeben. Die Veranstaltung dauert von 18 bis 19.30 Uhr.
Eine bildmächtige Film-Version des Klassikers „Der Glöckner von Notre Dame“ von Victor Hugo, mit live vom preisgekrönten Organisten Lukas Grimm gespielter Musik wird geboten beim „Orgelkino“ um 19 Uhr im Verdener Dom. Um einen solidarischen Eintritt, Richtwert 15 Euro, wird gebeten.
AUGUST
Die Ausstellung „Kollege kommt gleich!“ Verdener Gastronomiegschichte(n)“ im Domherrenhaus läuft noch bis einschließlich Sonntag, 24. August. Eine Führung durch die Schau wird noch einmal am Sonntag, 3. August, um 11 Uhr angeboten. Individuelle Führungen sind aber ebenfalls buchbar. Alle Infos unter domherrenhaus.de Grafik: Hist. Museum Domherrenhaus
Einen Stadtgang und Besuch des Festspielgeländes unter dem Titel „Blick hinter die Kulissen – Die Zündholzfrau“ bietet die Verdener Stadtführung noch einmal am heutigen Samstag sowie am Freitag, 8. August an. Die 90-minütige Führung beginnt jeweils um 16 Uhr an der Treppe des Historischen Rathauses und kostet 15 Euro, ermäßigt 13 Euro. Karten gibt es bei der Tourist-Information im Rathaus, 04231 / 123 45.
In der Woche vom 4. bis 10. August werden die besten Dressurtalente der Welt auf dem Turniergelände an der Lindhooper Straße ihre Champions küren –. bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde (FEI/WBFSH). Damit kehren die Weltmeisterschaften wieder zurück an ihren „Geburtsort“ in Verden, wo 1997 das Pilotprojekt über die Bühne gegangen war. Zuletzt fand die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in im
Jahr 2021 in Verden statt, damals unter Corona-Bedingungen. Die Titelkämpfe der Fünf- bis Siebenjährigen Dressurpferde waren bereits der Startpunkt etlicher internationaler Karrieren und werden von zahlreichen fachkundigen Zuschauern aus der ganzen Welt besucht. Alle Informationen zum Programm gibt es online unter verdenyh. com. Foto: Hannoveraner Verband
Die einstündige „Führung durch die Zeit – „Die Zündholzfrau“ führt ab 17 Uhr zu den historischen Schauplätzen der aktuellen Domfestspiel-Inszenierung (Details siehe 29. Juli).
„Schnuller & Co.“ lautet das Thema heute bei der Elternschule der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Verden von 18 bis 19.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an werdende Eltern, die sich auf das Abenteuer Geburt vorbereiten möchten –ganz gleich, ob es sich um den ersten oder einen weiteren Nachwuchs handelt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Caféteria der Aller-Weser-Klinik.
Einen „Blick hinter die Kulissen – Domfestspiele 2025 – Die Zündholzfrau“ wirft die Verdener Stadtführung von 16 bis 17.30 Uhr (Details siehe 26. Juli).
Die einstündige „Führung durch die Zeit – „Die Zündholzfrau“ führt ab 17 Uhr zu den historischen Schauplätzen der aktuellen Domfestspiel-Inszenierung (Details siehe 29. Juli).
Im Rahmen der Reihe „Die Besonderen“ steht heute die Stadtführung „Schrecklich-schöne Schauermärchen“ von 15 bis 16.30 Uhr ab dem Treffpunkt Lugenstein auf dem Programm. Davon, dass es in Verden früher angeblich Geister gegeben hat, die ihr Unwesen trieben, zeugen heute noch seltsame steinerne Gestalten an manchen Gebäuden. Stadtführerin Mira Hoffmann begibt sich mit Interessierten auf Spuren des mittelalterlichen Lebens in Verden und erzählt
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schrecklich-schöne Schauermärchen. Es wird eine Teilnahme ab sechs Jahren empfohlen. Die Führung kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Infos und Tickets bei der Tourist-Information, 04231 / 123 45 oder unter verden.de
Das „Sprachcafé“ für Geflüchtete veranstaltet die katholische Pfarrgemeinde St. Josef Verden heute wieder in ihrem Gemeindezentrum, Andreaswall 13. Immer freitags von 15 bis 16.30 Uhr.
„Literatur nach Art des Hauses“ heißt es heute um 18.30 Uhr erneut in der Stadtbibliothek Verden. Die ehemalige Buchhändlerin Gudrun Heine setzt gemeinsam mit dem Förderkreis der Stadtbibliothek an jedem dritten Dienstag eines Monats die beliebte Reihe fort, und stellt jeweils eine Stunde lang aktuelle Literatur vor. 10
Zur nächsten „Open Stage Verden“ laden Organisatorin Jeanette Atherton und das Verdener Stadtmarketing Am heutigen Samstag von 11 bis 13 Uhr wieder vor die Bühne auf dem Rathausplatz ein. Auf dem Programm stehen heute die Bands Lost Phantomzzz und Unterneuland. Foto: Stadt Verde
Generation Blues Band covert Rock und Bluessongs mit purer Spielfreude. Heute gibt sie ein Open-Air-Konzert auf dem Schulhof des Domgymnasiums. Einlass ist ab 18.15 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr. Veranstalter ist der Verein Verdener Jazz- und Blues-Tage. Tickets gibt es an der Abendkasse. Weitere Infos: jazzundblues.de. Foto: pv
„4.500 Findlinge im Sachsenhain“ sind Thema eines geführten Rundgangs durch den Sachsenhain, der um 15 Uhr am Parkplatz des evangelischen Jugendhofes, Am Jugendhof 17, beginnt und zirka 1,5 Stunden dauert. Der von den Findlingen gesäumte Rundweg wurde 1934/35 durch die Nationalsozialisten errichtet. Stadtführerin Petra Dzudzek-Edler erläutert unter anderem die Verbindung zwischen der germanisch-völkischen Ideologie des Nationalsozialismus und der angeblichen Hinrichtung von 4.500 widerständigen Sachsen. Die Führung kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Infos und Tickets bei der Tourist-Information.
Der „25. Verdener Stadt-Lauf“ des Leichtathletik-Vereins zieht heute Läuferinnen und Läufer aller Generationen, Freizeitsportler wie Profis, in die Innenstadt. Erster Start: 17.30 Uhr (Details und Anmeldung: siehe Artikel Seite 38). Foto: Jens Schlenker
Liebe Leserinnen und Leser, der Terminkalender entspricht dem Stand der Dinge bei Redaktionsschluss. Bitte informieren Sie sich vorab über mögliche Änderungen.
Foto: Archiv Stadt Verden
Die
Klangvolle Kirchenmusik als ein Miteinander erleben:
Kantor Selinger und Geigerin Shen suchen Streicher fürs Domorchester
Dereinsame Kirchenmusiker an der Orgel, den die meisten nur von hinten sehen, wenn er sich in den Tasten der Königin der Instrumente vergräbt – dieses Bild gehört in Verden schon lange der Vergangenheit an. Schon im Jahr 2009 erklärte der damalige Kirchenmusikdirektor Tilmann Benfer in einem Interview mit der „Taz“, das Kirchenrepertoire vor Ort reiche „von Buxtehude bis BoogieWoogie“. Und er machte auf die CD „Ohrwürmer – Heiteres aus der Orgelszene“ aus eigener Produktion aufmerksam.
Heute pflegen Pop-Kantor Micha Keding und Kirchenmusikdirektor Robert Selinger den Mitmach-Gedanken. Während Keding im Metier Gospel mit Workshops und so vielen Sängerinnen und Sängern wie möglich für moderne geistliche Musik begeistert, lädt Selinger unter dem Motto „Einfach singen“ alle, die mögen, zu wenigen Chorproben ein, an deren Ende dann für sie das Erfolgserlebnis steht, in einem Gottesdienst aufzutreten.
Von der Beratung bis zur Schlüsselübergabe: Mit uns geht Massiv einfach sicher.
Doch nun will Robert Selinger mehr. Sein neustes Projekt: Gemeinsam mit der Barockgeigerin Amy Shen sucht er Menschen, die ein Streichinstrument spielen, für das Domorchester: „Dieses Ensemble setzt sich aus Streichern zusammen, die gern gemeinsam Gottesdienste und Konzerte
am Dom gestalten wollen“, erklärt der Domkantor. Ab Mitte August beginnen die Proben für die Aufführung der klangvollen Bachkantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, kündigt er an. Diese Aufführung ist für den 14. September angesetzt. Am 1. November schließt sich das Konzert „Unerhört Klassisch! Werke für Chor und Orchester“ im Dom an.
„Laien mit Vorkenntnissen im Orchesterspiel sind besonders willkommen. Die Besonderheit liegt darin,
dass sich die Gruppe unter Anleitung von Amy Shen mit historischer Aufführungspaxis auseinandersetzt, entsprechende Strich- und Spielarten kennenlernt und praktisch auf das aufgeführte Repertoire anwendet“, wirbt Selinger. Im Vordergrund soll dabei die Spielfreude stehen. Wer nun Lust bekommt, mitzuwirken, kann den Domkantor direkt via EMail an robert.selinger@evlka.de kontaktieren und erfährt dann Näheres über sein Musikprojekt. hb
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Robert Selinger, Amy Shen, Domorchester Fotocollage: R. Selinger
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