Senat prüft Zuschuss zum Deutschland-Ticket für Lehrlinge
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SAMSTAG, 20. JUNI 2026
Neue Casting-Runde
Bruce Darnell und Dodenhof suchen wieder neue Models
NR. 3813/56. JAHRGANG
Von Ausflug bis Zoobesuch WESER REPORT-Extra mit Tipps für Aktivitäten in den Sommerferien
Handwerker stellen sich vor
Das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer
Bremen, Schongauer Straße 2, öffnet am Mittwoch, 24. Juni, von 14.30 bis 17.30 Uhr seine Türen. Dann können Fachkräfte sowie an Aus- und Weiterbildung Interessierte direkt mit Handwerksbetrieben ins Gespräch kommen. rl
Offene Tür beim Insektengarten
Der BUND Bremen bietet am heutigen Samstag, 11 bis 15 Uhr, einen Tag der offenen Gartenpforte im Insektengarten am Weserwehr an. Die Teilnahme ist kostenlos. Um 11 Uhr startet das offene Gärtnern, ab 12 Uhr gibt es eine Führung, ab 13 Uhr kann man Samenkugeln herstellen. rl
Swing, Schulbands und mehr
Beim Open Space Domshof gibt es am kommenden Dienstag, 19 Uhr, Swing-Tanzen. Am Mittwoch spielen ab 19 Uhr Schulbands vom Leibnizplatz und dem Alten Gymnasium. Am Donnerstag folgen ein After-Work-Chorkonzert (17.30 Uhr) und Craft-Bier-Tasting (19.15 Uhr). rl
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax, l.) breitet sich immer weiter aus. Nachdem die Hornissenart im Frühjahr häufig Primärnester in erreichbarer Höhe anlegt, folgen im Sommer oft die in großer Höhe angelegten Sekundärnester (Bild unten) in denen sich zahlreiche Hornissen und Königinnen befinden. Diese Nester lassen sich meist nur mit Spezialgerät entfernen. Fotos: Pixabay
Eine Bedrohung für das Leben
MARTIN BOLLMANN
Die Asiatische Hornisse Vespa velutina breitet sich rasant in Deutschland aus. Mittlerweile sind mit Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen auch die nördlichen Bundesländer betroffen. Falls die tennisballgroßen Primärnester der invasiven Art bis Ende Mai nicht alle beseitigt wurden, hat man schnell ein riesiges Problem vor der Haustür. Die metergroßen Sekundärnester werden oft in großer Höhe angelegt und beherbergen neben Tausenden Arbeiterinnen auch Dutzende Königinnen. Eine Bedrohung für Mensch und Tier: Die wehrhaften Insekten verteidigen nicht nur ihre Nester, sondern verzehren pro Nest und Jahr über 16 Kilo Insekten. Die Asiatische Hornisse wurde
2014 von China aus kommend über Südfrankreich nach Europa eingeschleppt und verbreitet sich seitdem rasant über Italien, Portugal, Spanien sowie die Benelux-Länder bis hin nach Ungarn, die Tschechische Republik und eben Norddeutschland. Obwohl die EU sie bereits vor zehn Jahren als invasive Art eingestuft hat, die in der gesamten Union zurückgedrängt werden muss, zögert man in Deutschland mit der Bekämpfung. Die Vorgaben der EU zu invasiven Arten haben sich geändert, so Ina Schulze aus der Pressestelle des Bremer Umweltressorts: „Da die Art nun als etabliert gilt, ist die Entfernung von Nestern grundsätzlich Aufgabe der jeweiligen Grundstückseigentümer. Die Kosten für die Entfernung müssen daher selbst übernommen werden.“
Dabei gilt Vespa velutina nigrithorax nicht nur als Bedrohung für unsere Honigbienen, sondern für die gesamte Insektenwelt und hat in der EU schon Millionenschäden in der Landwirtschaft verursacht, erläutert August-Wilhelm Schinkel, 1. Vorsitzender des Imkervereins Bremen von 1875. Führe man sich die herausragende Bestäubungsleistung der Insekten und deren Bedeutung in Landwirtschaft und Ökosystemen vor Augen, könne man sogar von einer Bedrohung für das Leben sprechen, erklärt Schinkel. Zugleich betont er: „Die Bekämpfung ist ein gesellschaftliches Problem und kein Problem der Imker.“ In Bremen ist die Vespa velutina zwar angekommen, aber noch nicht überall verbreitet. Nach Schinkels Angaben gab es bisher fünf Sichtun-
gen und zwei entfernte Nester. „Wir befürchten aber, dass sich die Asiatische Hornisse auch hier flächendeckend ausbreiten wird. Und ich bezweifle, ob die Behörde so aufgestellt ist, dass sie die Wespe effektiv bekämpfen kann“, erklärt der Imker und weist auf die Personalnot in der Unteren Naturschutzbehörde, wo die Sichtungen zentral gesammelt werden, hin. Um die Folgen einer Ausbreitung von Vespa velutina besser einschätzen zu können, fordert Schinkel ein bundesweit einheitlichen Meldesystem. Das könne eine sichere Datengrundlage schaffen. Das Umweltressort bittet darum, Sichtungen, Vorkommen oder Nester der Asiatischen Hornisse über das Monitoring Portal Neobiota Nord neobiota-nord.de/de/ahlertnord/ zu melden.
Wissenschaft zum AnfassenArchitekten zeigen Neues
Das Areal zwischen Rathaus, Domshof und Haus der Wissenschaft verwandelt sich nächstes Wochenende in einen Platz der gemeinsamen Forschung. Beim 1. Tag der Wissenschaft in Bremen erwartet die Besucher ein spannendes Programm.
Zahlreiche Institute präsentieren sich am Samstag, 27. Juni, mit Exponaten, Mitmachaktionen und einem Bühnenprogramm in der Bremer Innenstadt und laden die Bürger zu Experimenten, Science Slam und verschiedenen Vorträgen ein. mb
Zum Tag der Architektur wird für Sonntag, 28. Juni, zum Entdecken von aktuellen Bauten in Bremen eingeladen. Die Projekte sind an 13 Orten in Bremen und Bremen-Nord verteilt. Besichtigen kann man etwa das ehemalige Bundeswehrhochhaus Q45 an der Falkenstraße, der
Holzmassiv-Büroneubau „Lighthouse“ im Tabakquartier und die in einem ehemaligen Klinikgebäude untergebrachte Grundschule an der Lessingstraße (St.-Jürgen-Straße 11). Infos: aknds.de. Eine Broschüre zum Download findet sich auf akhb. de/tda mas
Pro MIRIAM BÖMER
Gewerkschaftssekretärin beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Bremen
Der Lebensstandard muss auch im Alter gesichert sein –heute wie für künftige Generationen. Dazu gehört auch ein sozialer Ausgleich für Zeiten mit niedrigen Löhnen oder zum Beispiel Kinderbetreuungszeiten. Das ist unsere Grundüberzeugung als DGB. Die Betriebsrente ist dafür eine gute Ergänzung. Sie muss vom Arbeitgeber bezahlt oder zumindest wesentlich mitfinanziert werden. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag ist es denkbar, sie zu bestimmten Bedingungen niedrigschwellig in bestehende Modelle aufzunehmen. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitnehmenden einseitig zur Kasse gebeten werden. Dieser Vorschlag würde Millionen Beschäftigten helfen, ihre Rente abzusichern und das sozial gerecht – ein Vorschlag, der in der aktuellen Debatte dringend notwendig war. Wir müssen endlich aufhören, den Menschen Angst vor immer höheren einseitigen Belastungen zu machen und tragfähige Konzepte für die Sozialsysteme entwickeln. Eine verpflichtende betriebliche Rente ist ein Beitrag dazu.
Contra BETTINA SCHILLER
Landesvorsitzende der Freien
Demokratischen Partei (FDP) in Bremen
Kaum hat der DGB einen Forderungskatalog mit massiven Steuererhöhungen vorgelegt, die Gesellschaften, Ingenieure, Handwerker und Selbstständige treffen würden, fordert DGB-Chefin Fahimi verpflichtende Betriebsrenten. Schon heute liegen Deutschlands Arbeitskosten deutlich über EU-Schnitt. Für viele Betriebe, die wegen gestiegenen Energiekosten, Überregulierung und Bürokratie-Wahnsinn ums Überleben kämpfen, wäre eine zusätzliche Belastung der Sargnagel. Die gesetzliche Rente muss jährlich mit über 100 Milliarden Euro Steuermitteln bezuschusst werden. Der Vorschlag, zusätzlich zu einem dysfunktionalen System ein weiteres zu Lasten der Arbeitgeber einzuführen, ist ökonomischer Unfug. Dass Finanzminister Klingbeil diesen Vorschlag für „sinnvoll“ hält, verwundert nicht, ist doch die SPD kritikloser Erfüllungsgehilfe der Gewerkschaften. Stattdessen sollte der Staat beispielsweise eine Aktienrente wie in Schweden einführen, statt Arbeitgeber über ihre Schmerzgrenze hinaus immer weiter zu belasten.
Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner
Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp,
Annemarie Utke
Fotos: Klaus Werner Schlie
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Mehr Mobilität für Auszubildende
Bremer Senat prüft Zuschuss für Azubi-Deutschlandticket nach niedersächsischem Vorbild
PHILIPP BEHRBOM
Einsteigen und mit dem Nahverkehr durch ganz Deutschland fahren: Für Inhaberinnen und Inhaber des Deutschland-Tickets sowie für Studierende der Universität kein Problem. Denn das Semesterticket ist seit 2024 ein Deutschlandticket. Auszubildende schauen im Land Bremen hingegen in die Röhre. Lediglich ein Ticket für das VBN-Gebiet wird vergünstigt angeboten. Das könnte sich bald ändern.
Zum 1. Juli bekommen Auszubildende in Berlin und Brandenburg ein günstigeres Deutschlandticket. Rund 26 Euro pro Monat steuern Ausbildungsbetriebe und die jeweiligen Landesregierungen bei. Für die Azubis bleibt damit ein Ticketpreis von 37 Euro. Berlin und Brandenburg gesellen sich damit zu Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Thüringen und Bremens Nachbarland Niedersachsen. Dort gingen die Tickets in den vergangenen zwölf Monaten an den Start. Im Bremer Verkehrsressort wird die Einführung eines solchen Tickets derzeit geprüft, allerdings „ergebnisoffen“, heißt es aus dem Ressort. „Maßgeblich sind dabei eine langfristig tragfähige Finanzierung und eine saubere administrative Umsetzung, auch mit Blick auf die Erfahrungen anderer Länder“, erklärt Aygün Kilincsoy, Sprecher der Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal. Insbesondere auf die Erfahrungen aus Niedersachsen stützen sich die Bremer Überlegungen, sagt Kilincsoy. Dort sei das Potenzial bei
CDU verspürt Wechselstimmung
Auf ihrem Landesparteitag will die Bremer CDU heute Wiebke Winter zur Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl 2027 küren. Daneben gilt es 32 Anträge abzuarbeiten, insbesondere zu den Themen Sicherheit, Wirtschaft, Bildung und Verkehr, gleichzeitig auch Schwerpunkte im kommenden Wahlkampf. Dafür sieht sich die Union nicht zuletzt dank einer repräsentativen Umfrage gerüstet: 57 Prozent der Befragten wünschen sich einen politischen Wechsel. Nicht ausgeführt ist allerdings in welche Richtung. rl
Einfach einsteigen und schnell zum Ausbildungsplatz kommen. Das geht mit dem TIM Ticket des VBN. Der Senat prüft, das Ticket auf das Deutschland-Ticket zu erweitern.
Weitem noch nicht ausgeschöpft. „Eine vorschnelle Einführung ohne geklärte Rahmenbedingungen ist aus Sicht des Ressorts nicht zielführend“, bremst Kilincsoy jedoch alle, die sich bereits in naher Zukunft einen Zuschuss zum Deutschlandticket erhoffen. Die Bremer Handelskammer und die Handwerkskammer würden die Einführung eines solchen Tickets begrüßen. Beide Kammern sehen positive Effekte für Bremer Ausbildungsbetriebe. „Es könnte dazu beitragen, dass die duale Ausbildung bei jungen Menschen noch weiter an Stellenwert gewinnt“, erklärt Alexander Gündermann, Hauptge-
schäftsführer der Handwerkskammer. Auch Michael Zeimet, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der Handelskammer Bremen, betont, wie wichtig es sei, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen möglichst kostensparend zu erreichen. Beide Kammern verweisen, ebenso wie die Behörde, auf das TIM-Ticket für Auszubildende. Für 31,50 Euro können Auszubildende durch das VBN-Gebiet fahren – allerdings mit Einschränkungen. Wer beispielsweise aus Scheeßel nach Bremen pendeln will, braucht ein Anschlussticket. Eine Ausbildung in
Bremen ist folglich unattraktiver. Dass es im niedersächsischen Umland bereits das vergünstigte Deutschlandticket für Auszubildende gibt, kann dementsprechend ein Standortnachteil für Bremen sein. Dessen ist man sich im Mobilitätsressort bewusst. „Genau deshalb wird ein vergünstigtes Ticket für Auszubildende derzeit geprüft – mit dem Ziel, dass Bremer Auszubildende und Ausbildungsbetriebe gegenüber anderen Ländern nicht ins Hintertreffen geraten“, schließt Kilincsoy. Und auch, um sie wieder mit Studierenden gleichzustellen, die schließlich ein Deutschlandticket haben.
Gute Gründer für Bremen
Preise für Gastro-Idee, vielfältige
Pflege und Softwareentwickler
MARCUS SCHMIDT
„Unsere Bremer Gründungskultur ist über viele Jahre gewachsen. Sie zeigt sich heute in einer Vielfalt und Stärke, die weit über die Grenzen des Landes Bremen hinausstrahlt“, sagt Ralf Stapp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bremer Aufbau-Bank BAB. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig Unternehmertum in Bremen heute ist. „Genau solche Gründerinnen und Gründer stärken den Wirtschaftsstandort Bremen. Als Sparkasse Bremen begleiten wir diesen Weg von der ersten Idee über Wachstumsschritte bis hin zur Finanzierung“, so Klaus Windheuser, Firmenkundenvorstand der Sparkasse Bremen. Der Banker will aber mehr durch ein Netzwerk von Unterstützern erreichen: „Der Startup-Turntable ist ein Zusammenschluss der relevanten Akteure für die Entwicklung der Start-up-Szene in Bremen, um das Start-up-Ökosystem und den Wirtschaftsstandort Bremen nachhaltig zu stärken.“ Mitglieder sind die Bremer Aufbau-Bank, die Handelskammer Bremen, die Sparkasse Bremen, das Starthaus Bremen, die Universität Bremen, einige bremische Unternehmer und der Bundesverband Deutsche Start-ups. Je Kategorie erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger 4.000 Euro. Zusätzlich wird ein Publikumspreis in Höhe von 3.000 Euro vergeben. Das meint die Jury: Klassische Gründung / Unternehmensnachfolge: In der Überseestadt hat „Bar Rique Winehouse“ einen Ort geschaffen, der Weingenuss und Fine
Ausgezeichnete
Dining neu denkt. Das innovative Weinsystem „by the glass“ ermöglicht es Gästen, aus konstant 50 offenen Weinen zu wählen und dabei auf Entdeckungsreise zu gehen. Junge Köchinnen und Köche arbeiten hier Seite an Seite mit Sommeliers, das Küchenkonzept gibt ihnen Freiraum und Verantwortung zugleich. Gewinner Jannis Bartsch hofft auf eine Sehnsucht der Gäste: „Wir gehen dahin, wo gutes Handwerk ist.“ Convenience kann man auch zu Hause kochen. Start-up: „mzio“ ist ein Bremer Softwareunternehmen, das sich auf die Auswertung komplexer Massenspektrometrie-Daten spezialisiert hat. Besonders bemerkenswert ist der Weg zum Markt: Zunächst als Offene Programme im akademischen Umfeld eingeführt, hat das Team eine starke Nutzergemeinschaft aufgebaut und diese Basis schrittweise in ein lizenzbasiertes Unternehmensmodell überführt. Fünf der sechs weltweit führenden Hersteller gehören bereits zu den
und ihre
Partnern des Unternehmens. Gewinner Ansgar Korf: „Mit unseren Programmen kann man zum Beispiel Doping in Urin oder Blut feststellen.“ Social/Nachhaltigkeit: „Vielfältig – Pflege in allen Facetten“ ist ein ambulanter Pflegedienst mit Schwerpunkt auf Sexualität und geschlechtlicher Vielfalt. Das Bremer Unternehmen hat eine Versorgungsform entwickelt, die Menschen in ihrer ganzen Lebensrealität sieht –würdevoll, professionell und diskriminierungssensibel. Gewinnerin Judith Burgmeier: „Wir orientieren uns an den Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden“. Daher habe man meist auch genug Personal. Mitgründerin Hannah Burgmeier: „In unsere Pflegeverträgen haben wir eine Klausel gegen Menschen- und Queerfeindlichkeit sowie Rassismus.“ Es sei leider nötig. Aber mit dem Konzept, hat man auch einen Ansatz gegen Fachkräftemangel gefunden. Der Publikumspreis ging ebenfalls an „vielfältig“.
Foto: WR Archiv
Gründerinnen, Gründer
Förderer (v. l.): Ralf Stapp (BAB), Ansgar Korf (mzio), Hannah Burgmeier (vielfältig), Klaus Windheuser (Sparkasse Bremen), Judith Burgmeier (vielfältig) und Jannis Bartsch (Bar Rique Winehouse). Foto: Marcus Schmidt
Cast Me!: „So echt, wie nur du es bist“
Bruce Darnell und Dodenhof laden zur nächsten Runde / Bremerinnen modeln weiter
MARCUS SCHMIDT
„Ich habe es bis ins Finale geschafft und gehörte von über 800 Bewerberinnen zu den Top-Ten-Kandidatinnen des Wettbewerbs“, erinnert sich die Bremerin Nika Heuser. Sie nahm 2025 an der Premiere des Model-Castings vom Einkaufszentrum Dodenhof, „Cast Me!“, teil. Das geht mit der Modemarke Tom Tailor im Posthausener Einkaufszentrum in die nächste Runde. Eine Jury sucht Persönlichkeiten mit Ausstrahlung, Charakter und Leidenschaft für Mode. Mit dabei ist auch wieder Model-Coach und TV-Persönlichkeit Bruce Darnell. Der ehemalige Fallschirmjäger will die Finalistinnen und Finalisten beim großen Casting-Event am 26. September begleiten.
Die erste Ausgabe stieß auf Resonanz – auch bei Heuser: „Der gesamte Tag war für mich eine unglaublich wertvolle Erfahrung. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begegnung mit Bruce Darnell.“ Ihn persönlich kennenzulernen und seine Ausstrahlung live zu erleben, sei etwas ganz Besonderes.
Mehr als 800 Menschen aus der Region bewarben sich. „Das Finale entwickelte sich zu einem viel beachteten Event, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Posthausen lockte“, so Sprecherin Stefanie Wegeleben. Wer beim Wettbewerb Lampenfieber und Konkurrenten fürchte, könne eine
durchweg positive Atmosphäre erwarten, findet Heuser: „Sowohl das Organisationsteam als auch die anderen Teilnehmerinnen waren sehr freundlich, offen und unterstützend.“ Dadurch habe sie sich den ganzen Tag über wohlgefühlt. Dass das Casting Chancen eröffnen kann, zeigt auch die Gewinnerin des vergangenen Jahres. Lili-Enola Nusche aus Lilienthal gelang durch „Cast Me!“ der Einstieg ins professionelle Modelbusiness. Heuser absolviert eine Ausbildung zur
Volksbank setzt Wachstum fort Umzug nach
3,5 Prozent Dividende für Mitglieder
Die Bremische Volksbank Weser Wümme wächst weiter. So stieg die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2025 um 3,9 Prozent auf 2,582 Milliarden Euro. Dabei konnte die Genossenschaftsbank sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft Zuwächse verzeichnen. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Ulf Brothuhn trat man dabei im zweiten Halbjahr im Kreditgeschäft bewusst auf die Bremse, um eine ausreichende Eigenkapitaldeckung gewährleisten zu können. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 16,9 Millionen Euro nach 20,3 Millionen in 2024. Ausschlaggebend für den Rückgang war eine Wertberichtigung
im Immobilienbereich. Die vorgeschlagene Dividende für die Genossenschaftsmitglieder beträgt 3,5 Prozent. „Besser als Bundesanleihen“, kommentiert Brothuhn. Für die Zukunft sieht Brothuhn sein Institut, das in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert und damit die älteste Genossenschaftsbank in Bremen ist, prinzipiell gut aufgestellt. Dennoch sind Änderungen zu erwarten. Mitte 2028 gehen drei der vier Vorstandsmitglieder in Rente. Brothuhn schließt Zusammenschlüsse mit anderen Volks- und Raiffeisenbanken nicht aus: „Die Konsolidierung geht weiter“, meint er. rl
Zahntechnikerin und arbeitet nebenbei als Model: „Das Dodenhof-Casting war für mich definitiv ein Türöffner in die Modelbranche und hat mir gezeigt, wie viel Freude mir das Modeln bereitet.“
Unter dem Motto „So echt, wie nur du es bist“, werden 2026 keine perfekten Laufstegprofis gesucht, sondern Menschen, die Mode authentisch präsentieren und den Mut haben, sich zu zeigen.
In diesem Jahr erwartet die Gewinnerinnen und Gewinner
Bildplantage 13/dodenhof
erneut die Chance auf einen Vertrag mit einer professionellen Modelagentur. Darüber hinaus dürfen sie in Sozialen Netzwerken Kollektionen präsentieren, als Laufstegmodels bei den Dodenhof Fashion Nights auftreten und sich auf weitere Preise freuen. Interessierte können sich vom 1. Juli bis 31. August für die Teilnahme bewerben. Alle Personen ab 18 Jahren – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Modelerfahrung. Infos ab Juli unter dodenhof.de/castme
Inzwischen mehr als eine Million Versicherte
Die Zeiten für Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) sind schwierig. Dennoch konnte die Bremer Handelskrankenkasse (HKK) im Geschäftsjahr 2025 bei Einnahmen in Höhe von rund 3,51 Milliarden Euro einen kleinen Überschuss in Höhe von 16,8 Millionen Euro verbuchen. Nachdem man unter dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn in zwei Enteignungswellen der Rücklagen beraubt worden sei, könne man damit die Rücklagen etwas stabilisieren, so Vorstand Michael Lempe. Seit Anfang 2026 hat er mit Jessica Probst eine weitere Vorständin an seiner Seite. Sie ver-
antwortet die Bereiche operativer Betrieb und Personal. Das gute Ergebnis verdankt die HKK insbesondere ihren vergleichsweise geringen Verwaltungskosten. Mit 105,63 Euro je Versicherten liegt die HKK mehr als 70 Euro unter dem Durchschnitt der GKV. In Summe ergibt das einen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern von 71,7 Millionen Euro. Die durchschnittliche Zahl der Versicherten stieg im Geschäftsjahr 2025 um rund 55.000 auf 985.811. Inzwischen durchbrach die HKK erstmals die Millionengrenze und liegt aktuell bei 1.009.000 Versicherten. rl
Zwei Botschaften hat die Bremer Tafel jetzt verkündet: „Zum einen müssen wir umziehen, um zukünftig Menschen zuverlässig und sicher m it Lebensmitteln versorgen zu können und ihnen ein Angebot zu machen“, sagt Ekkehart Siering, der die Öffentlichkeitsarbeit und die Spendensammlung für die Bremer Tafel managt. „Zum anderen brauchen wir Geld, weil wir umziehen. Und deshalb starten wir jetzt einen Spendenaufruf, um diesen finanziellen Kraftakt zu meistern.“ Ungefähr 100.000 Euro werde es kosten, die Ausgabestelle nach Hastedt und die Logistik in die Überseestadt zu verlegen.
Der jetzige Standort an der Brauerstraße in Hemelingen ist
baufällig. „Im Winter mussten wir tagelang schließen und zeitweise im Freien arbeiten, weil die Dachlast durch den Schnee zu hoch war“, erklärt Vorstand Uwe Schneider. „Da war uns allen klar, dass wir uns umsehen müssen“.
Mehr als 6.000 Menschen zählen zu den Kunden der Bremer Tafel. Darunter gibt es etwa 1.300 Kinder, schätzt der Vorstand. Am Standort Hemelingen werden täglich 200 Kunden bedient.
Die neue Ausgabestelle befindet sich an der Insterburger Straße, hinter dem BürgerService-Center an der Stresemannstraße. „Er ist besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen“, versichert Uwe Schneider. val
Samstag, 20. Juni
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Bruce Darnell zeigt Nika Heuser aus Bremen, wie man noch besser über den Laufsteg schreiten kann - im Einkaufszentrum von Posthausen. Foto:
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Abschluss
Philharmoniker beenden die Saison
Das zwölfte Philharmonische Konzert der Bremer Philharmoniker, am 22. und 23. Juni, verspricht einen dramatischen Saisonabschluss – packend und atemberaubend: Generalmusikdirektor Marko Letonja vollendet den Brahms-Zyklus mit der vierten Symphonie, und Vadim Gluzman präsentiert vorab mit Schostakowitschs Erstem Violinkonzert eines der größten und schwierigsten Solokonzerte des 20. Jahrhunderts.
Sieben Jahre lang musste Dmitrij Schostakowitsch sein erstes Violinkonzert verstecken – zu groß war die Gefahr, dass Stalins Kulturkommissare es entdecken und den Komponisten mit Arbeitsverbot sanktionieren oder ihn direkt in den Gulag schicken würden. Seit der Premiere seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk 1936 stand Schostakowitsch unter strenger Beobachtung des diktatorischen Regimes. 1948, als er gerade mit der Arbeit an seinem ersten Violinkonzert begann, wurde er angeklagt, Musik zu schreiben, die „formalistische Verzerrungen und antidemokratische Tendenzen“ aufweise. Trotz allem vollendete er das Kon-
zert heimlich und spickte es mit sarkastischen Spitzen gegen das herrschende Regime und ironischen Persiflagen des Politapparats – furios, rasant und hochemotional. Nach Stalins Tod bot sich die Möglichkeit, das Violinkonzert endlich aus der Schublade hervorzuholen und uraufzuführen. Solist war sein Freund, der Geiger David Oistrach. Während der kräftezehrenden Proben verglich er die Rolle der Solovioline mit einem Schauspieler, der 40 Minuten ohne Pause sprechen müsse. Nur auf die dringende Bitte seines Freundes baute Schostakowitsch nachträglich eine kleine Verschnaufpause von wenigen Sekunden für den Solisten ein.
Außerdem beenden die Bremer Philharmoniker mit der Brahms-Symphonie Nr. 4 ihren Brahms-Zyklus. Alle vier Symphonien wurden in den vergangenen Jahren von Marko Letonja dirigiert.
Die beiden Saisonabschlusskonzerte sind am 22. und 23. Juni, jeweils ab 19.30 Uhr, in der Bremer Glocke zu erleben. Weitere Informationen sowie Tickets gibt es auch online unter bremerphilharmoniker.de bm
Die Bremer Philharmoniker im Bibelgarten zwischen Glocke und St.-Petri-Dom. Foto: Hannes von der Fecht
Musikgenuss in Knoops Park
Klassik-Festival „Sommer in Lesmona“ mit Tatort-Schauspielerin Luise Wolfram
BETTINA MEISTER
Draußen klassische Musik erleben – das ist der Zauber des beliebten Open-Air-Spektakels Sommer in Lesmona. Dabei ist es egal, ob Regen von Schirmen tropft oder Glühwürmchen durch laue Sommernächte fliegen: Das Ambiente des alten Parks, die vielseitigen und immer wieder berührenden Musikangebote sowie die romantische Picknick-Atmosphäre machen das Festival jedes Jahr zu einem Highlight im Veranstaltungskalender.
Zu den beliebtesten Festivalformaten zählt seit vielen Jahren der „Tee in Lesmona“ am Samstag, 27. Juni, um 16 Uhr. Den literarisch-musikalischen Streifzug gestaltet in diesem Jahr die Schauspielerin Luise Wolfram. Einem breiten Publikum ist sie vor allem als BKA-Spezialistin Linda Selb aus dem Bremer „Tatort“ bekannt. Mit ihrer markanten Stimme erweckt sie im Knoops Park literarische Welten zum Leben – begleitet von einem Kammermusikensemble der Deutschen Kammerphilharmonie.
Den Auftakt des Festivals bildet am Freitag, 26. Juni, um 21 Uhr die Bremer Freitagnacht unter dem Titel „Gansch schön verspielt“. Der österreichische Trompetenvirtuose Thomas Gansch verbindet mit seiner unverwechselbaren Spielfreude Jazz, Klassik und Pop zu einem mitreißenden Konzerterlebnis. Gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen verspricht er einen energiegeladenen Festivalauftakt.
Am Samstagabend folgt um 20.30 Uhr das Orchesterkonzert „Klangrausch im Park“. Die Klazz Brothers & Cuba Percussion bringen kubanische Rhythmen nach BremenNord und verbinden klassi-
sche Meisterwerke mit Swing und Latin Jazz zu einem temperamentvollen musikalischen Erlebnis. Die musikalische Leitung beider Abendkonzerte übernimmt die kubanische Dirigentin Cosette Justo Valdés. Durch die Programme führt Moderatorin Anna Novák.
Im Anschluss an das Konzert heißt es um 22.30 Uhr „Film ab!“: Vor der Kulisse des Knoops Parks wird die Verfilmung des Briefromans „Sommer in Lesmona“ mit Katja Riemann in der Hauptrolle gezeigt.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familien. Ab 11 Uhr erwartet Besucherinnen
und Besucher ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm mit Musik-Workshops, einer Instrumentenstraße, dem beliebten Picknick-Wettbewerb sowie zahlreichen kreativen Angeboten. Den Höhepunkt bildet das Große Familienkonzert, bei dem die Musikerinnen und Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen des Zukunftslabor-Mitmachorchesters auf der Bühne stehen. Festivalpakete sind bis zum 26. Juni im Kundenservice der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie an weiteren Vorverkaufsstellen er-
hältlich. Infos sowie Tickets gibt es auf der Homepage des Orchesters unter kammerphilharmonie.com Für die Bremer Freitagnacht am 26. Juni, 21 Uhr, in Knoops Park, verlosen wir 5 x 2 Tickets. Rufen Sie uns an bis Montag, 22. Juni, 15 Uhr, unter der Telefonnummer 01 37 / 87 80 201 Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus dem Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen oder Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/ datenschutzerklaerung/
Sommerfest mit Musik
Morgen: Fête de la Musique in der HfK
Zum kalendarischen Sommeranfang am morigen Sonntag, 21. Juni, wird weltweit die „Fête de la Musique“ gefeiert. Das nimmt die Hochschule für Künste (HfK) Bremen in diesem Jahr wieder zum Anlass, in der lebhaften Atmosphäre des Fachbereichs Musik, an der Dechanatstraße 13-15, einen Tag der offenen Türen zu gestalten.
Gemeinsam realisieren 140 Studierende, 30 Lehrende und Gäste vom Deutsch-polnischen Festival für junge Musiker ein großes musikalisches Sommer-
fest. Es führt von 12 bis 20 Uhr, mit einem vielfältigen Programm vom Orgelturm quer durch die Säle, Flure, Treppenhäuser, Höfe bis in den Musikkeller der Hochschule und dabei zu allen dort gelehrten Musikstilen. Ensembles und Solisten bieten Klassik, Jazz, Pop, Salsa, Alte und Neue Musik, Performances, experimentelle Klangkunst und improvisierte, interaktive sowie multidisziplinäre Auftrittsformate. Mehr Infos unter hfk-bremen. de/fdlm-2026 WR
Ausgezeichnete Direktorin
Bundesverdienstkreuz für Wiebke Ahrndt
Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums Bremen, wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt ihr außerordentliches Engagement – vor allem in der Zusammenarbeit mit Herkunftsgesellschaften und bei der Aufarbeitung des kolonialen Erbes. Zwölf Jahre lang wirkte Ahrndt ehrenamtlich im Vorstand des Deutschen Museumsbundes mit, zuletzt als dessen Präsidentin. In ihrer Amtszeit setzte der Verband wegweisende Impulse für eine zukunftsfähige Museumslandschaft und stärkte die Rolle der Museen als Orte der Bildung, des gesell-
schaftlichen Austauschs und der demokratischen Verständigung. Ein zentrales fachliches Anliegen Wiebke Ahrndts ist die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe in Museen und Sammlungen. Unter ihrer Leitung entstanden im Deutschen Museumsbund richtungweisende, praxisnahe Leitfäden zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten sowie mit menschlichen Überresten. Sie unterstützen Häuser dabei, ihre koloniale Geschichte aufzuarbeiten, den Dialog mit Herkunftsgesellschaften zu suchen und verantwortungsvoll mit den Beständen umzugehen. WR
Egal bei welchem Wetter: Die Atmosphäre des Klassik-Festivals in Knoops Park ist immer wieder bezaubernd.
Foto: Bettina Meister
Vereine machen Bestandsaufnahme
Hemelinger Sportler suchen Trainer und Übungsleiter
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HEMELINGEN - Im Jahr 1981 erreichte die Mitgliederzahl einen Spitzenwert von 2.200. Diese Zahl ist deutlich zurückgegangen. Heute sind es nur noch 1.300 Mitglieder in neun Abteilungen. Das ist eine der Bestandsaufnahmen der Sportvereinigung (SV) Hemelingen.
Dazu gehört aber auch die positive Feststellung von Claus Martens: „Der Verein ist gut aufgestellt.“ Zur Bilanz gehört aber auch, dass in manchen Bereichen der Nachwuchs fehle, erklärt Martens. „Dennoch ist der Verein aber aktiv. Zum Beispiel wurde in der Tennisabteilung 2020 eine Jugendabteilung wiedereingeführt. Es gibt zudem Aktionen mit und in den Schulen.“ Es hakt im Verein jedoch auch noch an anderer Stelle: „Trainer zu finden, ist nicht leicht“, beobachtet Claus Martens. Trainer erhielten mit C-Schein eine Aufwandsentschädigung. „Die Nutzung der Sporthallen der Stadt ist günstiger als die Nutzung der eigenen Halle im Sporthaus.“
Zum Thema Rassismus berichtet Martens, dass es in der Vergangenheit einmal Ärger im Jugendbereich gab. „Das Thema ist aber gut bearbeitet worden. Derzeit gibt es keine Probleme, der Verein ist divers und interkulturell aufgestellt. Im Fußball gibt es eine Inklusionsmannschaft.“ Was Martens ebenfalls anmerkt, sind die großen Investitionsbedarfe im Verein: „So soll im Sporthaus die Heizung auf eine Wärmepumpe umgestellt werden. In der Tennishalle sind die Sanitärräume sanierungsbedürftig und Baumpflegearbeiten stehen an.“ Insgesamt seien dafür 300.000 Euro notwendig.
Mit 2.500 Mitgliedern ist die Sportgemeinschaft Bremen Ost (SGBO) aufgestellt. „Auch bei uns fehlen Übungsleiter“, hält Jens Westrop vom Vorstand fest. Der Verein ist aus einer Fusion der Sportvereine SG Arbergen-Mahndorf und dem TuS Vahr hervorgegangen.
„Ziel war es, durch die Größe des Vereins mehr Hauptamtliche beschäftigen zu können“, erklärt Westrop. Auch die SGBO ist in Schulen aktiv und kooperiert. „Für die Trainerscheinausbildung werden die Kosten übernommen, um junge Menschen gewinnen zu können.“
Einen großen Zuschuss gab es jetzt für die Dachsanierung der Halle Heisiusstraße. „Bei den anderen Immobilien wie der jetzt übernommenen Tennishalle gibt es einen großen Investitionsbedarf“, so Westrop. Die SGBO habe zudem das Kinderschutzsiegel des Landessportbundes (LSB), wozu alle Trainer an einer Schulung teilgenommen hätten. Probleme mit Rassismus seien im Verein nicht bekannt. „Die Mitglieder sind interkulturell zusammengesetzt. Es gibt in allen Abteilungen Ansprechpartner für Probleme. Dafür sind auch junge Menschen gefunden worden, die diese Aufgabe übernehmen“, berichtet Jens Westrop. Die Hallen seien barrierefrei, die Geschäftsstelle nicht und habe ebenfalls einen
hohen Investitionsbedarf.
Beide Vereine berichten, dass die Hallen- und Platzkapazitäten, vor allem bei den Kunstrasenflächen, die ganzjährig bespielt werden können, nicht ausreichten. Im Stadtteil gebe es drei Kunstrasenplätze. Ein weiterer Platz würde die Hallen und die anderen Plätze entlasten. Bei der SGBO stehe ein Umbau des Platzes in Mahndorf von Aschebelag auf Rasen an, dort würde sich ein Kunstrasenplatz anbieten, jedoch sei dafür derzeit kein Geld vorhanden. Das meiste Geld aus dem Sporthaushalt fließe derzeit in den Umbau von Platz 11. Trendsportarten seien schwierig anzubieten, da sich diese schnell wieder verändern würden. Die Konkurrenz mit den Sportstudios sei sehr groß; mit den Preisen könnten Vereine kaum mithalten. Wenn Hallen saniert würden, brauche es Ersatzflächen. Auf der Bezirkssportanlage (BZA) Hemelingen sind drei Vereine aktiv, die Kapazität reiche dafür nicht aus. Zudem wirke sich der Wegfall des Hansewasserbades und die
Gefärbter Stoff: mit Brennnessel, Kukurma und roter Zwiebelschale. Foto: NABU Bremen
Natürlich färben
Neuer Kreativ-Workshop beim Nabu
Die Natur ist bunt. Viele Pflanzenarten enthalten Farbstoffe, die ihnen aber nur selten anzusehen sind. Sie verbergen sich in Blättern, Stielen, Rinde, Wurzeln und manchmal auch Blüten. Die gelben Blüten der Färberkamille färben zwar gelb, beim Rainfarn stammt das Gelb allerdings aus den grünen Trieben. Die bräunlichen Wurzeln des Krapp liefern gar ein Rot. Diese Farben
färbten auch Textilien, bevor die Azofarbstoffe aus Erdöl die Welt eroberten. Im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen ist Pflanzenfarbe eine erneuerbare Leistung des Ökosystems. Pflanzenfarben sind manchmal weniger grell, aber ihre Vielfalt lässt viel Raum für Kreativität. Beim Workshop „Farben aus der Natur“, am 26. Juni um 16.30 Uhr im Nabu-Naturzentrum (Vah-
rer Feldweg 185) werden beispielhaft Stoffproben gefärbt und verschiedene Färberpflanzen gezeigt. Der Workshop im Rahmen von Klimaschutz im Alltag –Natürlich in Hemelingen ist kostenfrei mit finanzieller Unterstützung durch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Um Anmeldung wird gebeten an Dorothee.Meier@ NABU-Bremen.de WR
ARBEITSMARKT
Beru iche Veränderungen strategisch planen
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Berufliche Entwicklung endet nicht mit der ersten Ausbildung oder dem Studienabschluss. Im Laufe eines Berufslebens gibt es viele persönliche und äußere Einflüsse, die eine berufliche Neuorientierung sinnvoll machen. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben (BBIE) bietet die Agentur für Arbeit ein kostenfreies Beratungsangebot, das sich besonders an beschäftigte Menschen richtet. Wer eine Perspektive am Arbeitsmarkt sucht, sich beruflich neu orientieren oder weiterentwickeln möchte, eine Weiterbildung anstrebt oder andere Fragen zur beruflichen Situation hat, kann sich in einem ausführlichen Gespräch bei der BBIE unabhängig und neutral beraten lassen.
Die BBIE bietet Beschäftigten Beratungsgespräche an. In diesen werden berufliche Ziele und Fähigkeiten gemeinsam analysiert und entsprechende Strategien für den Bewerbungsprozess entwickelt. Auch bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen wie Lebensläufen und Bewerbungsschreiben unterstützen die Beraterinnen und Berater. So kann sichergestellt werden, dass diese effektiv und zielgruppengerecht geschrieben sind. Einen Beratungstermin kann man buchen unter arbeitsagentur.de oder über 0800 / 455 55 00 (gebührenfrei).
Bauarbeiten bei anderen Bädern auch auch Hemelingen aus. So würden die Vereine aufs Schlossparkbad ausweichen, in dem auch der SVH und die SGBO Zeiten nutzten. Die Schwimmzeiten seien sehr begrenzt und reichten schon jetzt nicht aus.
Der Sportausschuss des Hemelinger Beirats reagiert hierauf und befasst einen einstimmigen Beschluss, wonach er den Senat auffordert, sich um Mittel für einen ganzjährig bespielbaren Kunstrasenplatz zu bemühen. Außerdem fordert der Ausschuss den Landessportbund auf, die Hallenzeiten besser zu koordinieren. Der LSB hat das Sporthallenmanagement übernommen und soll damit erreichen, die Leerzeiten in den Hallen zu vermeiden. Die Ausschussmitglieder schlagen hierfür eine moderate Anhebung der Mieten oder alternativ Strafgebühren vor, um das Blockieren von Hallenzeiten durch Vereine zu verhindern. Gleichzeitig ist eine intensivere Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Trainerausbildung vorgesehen.
SOMMERGARTEN
Fortsetzung geplant
„Männersache“ macht weiter
Nach rund dreieinhalb Jahren erfolgreicher Projektarbeit endet die reguläre Laufzeit des Programms „Männersache Gesundheit Osterholz“. Anlass genug, gemeinsam Bilanz zu ziehen – und zugleich nach vorne zu blicken. Denn das vom GKV-Bündnis für Gesundheit Bremen geförderte Projekt der Bremer Heimstiftung wird fortgeführt. Bei einer Abschluss- und Informationsveranstaltung am kommenden Mittwoch, 24. Juni, werden die wichtigsten Erfolge der Vergangenheit vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen Gesundheitsangebote, die gemeinsam mit Partnern im Stadtteil entwickelt wurden und viele Männer erreicht haben, die klassische Präventionsangebote häufig nicht in Anspruch nehmen.
Gleichzeitig gibt die Projektleitung einen ersten Einblick in das geplante Folgeprojekt. „Künftig werden insbesondere
die Themen Einsamkeit und psychische Gesundheit im Fokus stehen“, erklärt Laura Heitmann. Vorgestellt werden zudem erste Ideen für neue Formate – darunter der innovative Ansatz „Healthy Barbers“, bei dem Friseursalons als niedrigschwellige Orte für Gesundheitsinformationen genutzt werden sollen.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 24. Juni, von 16 bis 18 Uhr, im Mehrgenerationenhaus Bremen-Schweizer Viertel statt.
Neben kurzen Impulsvorträgen erwartet die Gäste ein interaktiver „Marktplatz der Meinungen“ mit Mini-Workshops, Diskussionen rund um Männergesundheit und Einblicken in die Planungen für die Zukunft. Darüber hinaus stehen Projektverantwortliche, Förderer, Kooperationspartner sowie Teilnehmer der Angebote für Gespräche zur Verfügung. WR
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Für die Hallendachsanierung an der Heisiusstraße gab es einen Zuschuss. Foto: Marco Meister
Anschluss an Fernwärme
OSTERHOLZ - Zwei Heizungsformen eignen sich laut Experten für den Stadtteil Osterholz. Eine dezentrale Heizquelle sieht
Martin Grocholl von der Energieagentur Energiekonsens besonders zukunftsfähig: „Im Prinzip ist ganz Osterholz für Wärmepumpen geeignet.“
Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme, um im Innern von Gebäuden Wärme zu erzeugen. Sie funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. „Bei der Technik hat sich extrem viel getan“, sagt Grocholl. Inzwischen seien auch Vorlauftemperaturen von 65 Grad Celsius möglich. „Sie sind erprobt, sehr zuverlässig und sehr effizient“.
120 Wohnungen geplant
Gelände neben der Galopprennbahn soll bebaut werden / Anwohner informierten sich
Martin Grocholl von der Energieagentur Energiekonsens.
Foto: Katja Thiele Osterholz geeignet für zwei
Wärmepumpen erzeugen aus 1 Kilowatt Strom zwischen 3 und 6 Kilowatt Wärme. Dagegen erzeugt 1 Kilowatt Erdgas beim Verbrennen annähernd 1 Kilowatt Wärme. Wärmepumpen funktionieren auch in der kalten Jahreszeit. Nach Angaben der Europäischen WärmepumpenVereinigung liegt der Anteil an Wärmepumpen in Privathaushalten in skandinavischen Ländern wie Norwegen bei über 63 Prozent, gefolgt von Finnland (über 52 Prozent) und Schweden (annähernd 49 Prozent).
Deutschland dagegen hinkt hinterher mit annähernd 6 Prozent. Ein Grund für den schleppenden Ausbau hierzulande sind die vergleichsweise hohen Handwerker- und Montagekosten. Derzeit wird der Einbau von Wärmepumpen mit bis zu 70 Prozent gefördert.
Doch nicht alle Bewohner von Osterholz besitzen ein Eigenheim. In einigen Ortsteilen be-
stimmen Mehrparteienhäuser das Straßenbild. Dort könnte Fernwärme infrage kommen. Peer Herbe von Wesernetz: „Diese Heizform eignet sich vor allem für Großkunden, zum Beispiel Gewerbe und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern.“
Für Einfamilienhäuser seien die Kosten für die Installation – insbesondere für die Tiefbauarbeiten – häufig zu hoch. Aber: „Die Gewoba hat mit uns einen Interessensbekundungsvertrag geschlossen“, berichtet Herbe. Danach ist geplant, große Teile des Wohnungsbestandes in Tenever und Teilen des Schweizer Viertels an das Fernwärmenetz anzuschließen. Die Fernwärmeleitung könnte demnach über die Otto-Brenner-Allee und Hans-Bredow-Straße in den Weserpark und in das Gewerbegebiet Bremer Kreuz mit möglichen Großkunden führen. Eine Entscheidung über den Trassenverlauf steht noch nicht fest. va
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HEMELINGEN - Auf dem 27.500 großen Gelände, das derzeit brach liegt, sollen 120 Wohnungen entstehen. Das Areal befindet sich direkt neben der Galopprennbahn im Hemelinger Ortsteil Sebaldsbrück. Die Pläne der Stadt und des Investors Siedentopf waren bei einer Einwohnerversammlung einsehbar. Allerdings vergeht bis zum Baubeginn noch viel Zeit. Laut den Plänen sollen im Süden und Osten der Galopprennbahn Geschosswohnungsbauten mit Gewerbe im Erdgeschoss entstehen. Im Inneren des Geländes soll es Reihenhäuser mit Carport-Anlagen geben. Im Zentrum ein kleiner begrünter Platz mit Kinderspielplatz. Eine Ringstraße, die von der Ludwig-Roselius-Allee ins Gebiet führt, erschließt das Gelände. Fernwärme beheizt das Neubaugebiet. Zielgruppe seien Familien, die in Bremen Wohneigentum suchten, erklärte Daniel Keveloh aus dem Bauressort bei einer Einwohnerversammlung. „Wir wollen die Abwanderung in das Umland abdämpfen.“ Die Rennbahn West werde als Ergänzung zum geplanten Geschosswohnungsbau der Alten Süßwarenfabrik gesehen. Aus der Anwohnerschaft kam gleich zu Beginn die Anregung, die Spielfläche außerhalb der Autos zu planen. Denn diese führen direkt an der Spielfläche vorbei. Daniel Keveloh rechnet Mitte 2027 mit dem Beschluss der Bürgerschaft für den notwendigen Bebauungsplan. Dieser ist derzeit in der Entwurfsphase. Wenn er dann tatsächlich rechtsgültig wird, liegen 13 Jah-
Die vorläufigen Bebauungspläne für das Gelände der ehemaligen Galopprennbahn sorgten auch für kritische Fragen. Foto: pv
re zwischen dem Ankauf des Geländes durch das Unternehmen Siedentopf und der Verabschiedung des Bebauungsplans 2502.
Laut Keveloh gebe es zwei Herausforderungen, vor denen die Planer stehen: Ein Problem ist die Lärmbelästigung durch das direkt angrenzende Hotel mit Abendveranstaltungen, Anlieferverkehr und dem angrenzenden Parkplatz sowie dem Verkehrslärm der Ludwig-RoseliusStraße. Das andere ist der hohe Grundwasserstand auf dem Gelände. „Die Entwässerung ist derzeit über eine Muldenversickerung geplant“, so Keveloh. Eine oberflächennahe Lehmschicht mache dies nötig. „Das gesammelte Wasser sorgt über Verdunstung auch für Kühlung.“ Wenn die Mulden voll sind, wird in das Kanalnetz abgeleitet. Überdies sollen die
Carports mit Gründächern Regenwasser zurückhalten. 17.000 Quadratmeter werden voraussichtlich versiegelt. Der hohe Grundwasserstand macht auch Tiefgaragen unwirtschaftlich.
Die Mehrgeschossgebäude im Osten dienen als Lärmabschirmung zum Hotel. Im Süden soll eine Lärmschutzwand zur Ludwig-Roselius-Allee entstehen. Das Gebiet soll als Urbanes Stadtgebiet ausgewiesen werden. Somit gelten dort weniger strenge Regeln für die Lärmbelastung als für reine Wohngebiete. So ergibt sich rechnerisch eine Belastung, die eine Wohnbebauung zulässt.
Die Baupläne sorgten für verhaltene Reaktionen. Zweifel meldeten einige Besucher hinsichtlich der geplanten Carports direkt vor den Reihenhäusern.
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Das sei nicht das, was junge Familien suchten, bemerkte Hilke Ammenwerth, Firma Siedentopf. „Die Nachfrage an Parkplätzen ist da, gerade mit Kindern möchte man vor dem Haus parken.“ Sie sehe ein zentrales Parken in einer Quartiersgarage bei der Zielgruppe nicht. Zur Zahl der Carports äußerte sich Ammenwerth wie folgt: „Derzeit sind mehr Stellflächen geplant als gesetzlich vorgeschrieben.“
Eine Frage war zudem, ob es auch Carsharing-Angebote geben werde. Darauf Daniel Keveloh: „Ja, Carsharing ist vorgesehen.“
„Es wird viel Fläche versiegelt, warum gibt es keine Quartiersgaragen?“, so eine Frage aus den Reihen der Bürger. Gerade am Eingang seien doch Flächen dafür vorhanden und die Garage könne als Lärmwand genutzt werden. „So hätten die Häuser mehr Gärten als Carports.“
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Auch schon in den vergangenen Jahren ein beliebter Sommerferienkurs: Das Tanzangebot im Residance. Foto: Frank
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Noch freie Plätze im Ferienprogramm des Martinsclubs Bremen
OST - Bald beginnen in Bremen die Sommerferien. Im inklusiven Ferienangebot des Martinsclub Bremen gibt es noch einige freie Plätze, darunter in folgenden Kursen im Bremer Osten: „Plane mit: Kiez-Träume“ in Osterholz. Kinder ab acht Jahre gestalten zusammen ein künstlerisches Projekt. Dabei befassen sie sich mit der Frage, wie der Stadtteil aussehen soll, in dem sie leben. Welche Wünsche und Träume haben sie für ihren Kiez? Dafür wird gespielt, diskutiert und ausprobiert. Auf dem Osterholzer Demokratiefest im September werden die Ideen präsentiert. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Mittagessen ist inbegriffen. Dieses Ferienangebot findet zweimal statt: Vom 13. bis 17.
Juli, jeweils von 9 und 13 Uhr im Haus im Park (Züricher Straße 40) sowie vom 20. bis 24. Juli, täglich von 9 und 13 Uhr im Residance (Ludwigshafener Straße 2b). Anmeldung und Informationen bei Rosa Petram unter Telefon 0421 / 33 11 80 55 oder per E-Mail an jugend@martinsclub.de Tanzkurs „Tanze deine Stimme“ in Osterholz. Tanz, Bewegung, Spiele und ganz viel Spaß. Mal richtig laut, mal verrückt und mal leise. Die Gruppe entscheidet zusammen, welche Tänze, Spiele und Bewegungen gemacht werden. Teilnehmen können Kinder ab sechs Jahren. Der Kurs findet vom 3. bis 7. August, täglich von 13 bis 16 Uhr im Residance (Ludwigshafener Straße 2b) statt. Das Angebot ist kosten-
frei und beinhaltet ein Mittagessen. Anmeldung und Informationen bei Rosa Petram unter Telefon 0421 / 33 11 80 55 oder E-Mail an jugend@ martinsclub.de „Vom Korn zum Mehl zum Brot“ in Arbergen. Wie wird Brot gemacht? Dies erkunden Kinder ab acht Jahre auf kreative und spielerische Weise. Sie lernen die historische Arberger Mühle und das Backhaus kennen, zudem wird die Natur rundherum ausgekundschaftet. Dieser Kurs läuft vom 6. bis 10. Juli, täglich von 10 bis 16 Uhr in der Arberger Mühle (Arberger Heerstraße 89). Die Teilnahme ist kostenfrei. Infos und Anmeldung bei Sebastian Konieczko unter Telefon: 042 42 / 967 97 14 oder per Mail an jugend@martinsclub.de WR
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Kapitän Joshua Kimmich schied bei zwei WM-Teilnahmen jeweils in der Vorrunde aus. Foto: Nordphoto/Memmler
Ersatztorwart verlängert Vertrag
Markus Kolke (35), bislang die Nummer drei in der TorwartHierachie bei Werder Bremen, hat seinen Vertrag mit dem Fußball-Bundesligisten vorzeitig verlängert. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. „Markus erfüllt die Rolle, die wir von ihm erwartet haben zu 100 Prozent und wir freuen uns, dass wir den Weg hier bei Werder weiter gemeinsam gehen“, erklärt Peter Niemeyer, Leiter Profifußball. Kolke kam 2024 von Hansa Rostock zu Werder. rl
Erstes Testspiel wieder in Verden
Einen Tag vor dem WM-Finale in New York / New Jersey tritt der SV Werder am Samstag, 18. Juli, 15 Uhr, im Stadion am Berliner Ring in Verden zum ersten Testspiel der neuen Saison an. Der Ticketvorverkauf für die Partie gegen den FC Verden 04 hat bereits begonnen. Trainingsauftakt für die Grün-Weißen ist bereits eine Woche vorher. Am 10. und 11. Juli versammelt Trainer Daniel Thioune seinen Kader zur Leistungsdiagnostik. Die erste öffentliche Einheit ist für den 12. Juli geplant. rl
Schmid trifft für Österreich
Traumtor beim Sieg gegen Jordanien
Drei Werder-Profis der abgelaufenen Bundesliga-Saison sind aktuell bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika mit ihren Nationalmannschaften im Turnier. Dabei kam Yukinari Sugawara beim 2:2 gegen die Niederlande für Japan als Einwechselspieler zum Einsatz. Eine Sternstunde erlebte Romano Schmid, der wie Teamkollege Marco Friedl im Aufgebot der Österreicher steht. Der Offensivspieler stand beim 3:1(1:0)-Erfolg der ÖFB-Auswahl gegen Jordanien in der Startelf und brachte seine Mannschaft in der 21. Minute durch einen sehenswerten Distanzschuss in den Winkel in Führung. Nach dem zwischen-
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zeitlichen Ausgleich der Jordanier stand ein ehemaliger Werderaner im Blickpunkt: Marko Arnautovic wurde zunächst ein Treffer nach VAR-Eingriff aberkannt, weil zuvor ein Mitspieler mit dem Arm den Ball berührt hatte (67.). Doch kurz darauf provozierte Arnautovic ein Eigentor der Jordanier (76.). In der Nachspielzeit verwandelte der 37-Jährige schließlich einen vom ihm selbst erzwungenen Handelfmeter zum 3:1 Endstand.
Romano Schmid wurde in der 83. Minute ausgewechselt. Marco Friedl kam nicht zum Einsatz. Nächster Auftritt der Österreicher ist am 22. Juni, 19 Uhr MESZ in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien. rl
Auf dem Verbandstag des Bremer Fußball-Verbandes im Atlantic Hotel Galopprennbahn soll am heutigen Samstag über die Reform der Spielklassen im Herrenbereich entschieden werden. Nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung steht ein Drei-SäulenModell zur Abstimmung, das eine Gliederung in leistungsorientierten Bereich (Bremen-Liga, Landesliga, Bezirksliga), breitenfußballorientierten Bereich (Kreisliga A und B) sowie Freizeit- und Hobbybereich (Kreisklassen) vorsieht. Kleinere Staffeln und geringe Mannschaftsstärken im Hobby- und Freizeitbereich sollen den Spielbetrieb unabhängig vom Leistungsniveau und Zeitbudget der Aktiven attraktiv halten.
Der TuS Schwachhausen hat sich die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga gesichert und steigt gemeinsam mit dem SV Grohn in die Bremen-Liga auf. Nach 30 Spieltagen landete der TuS mit 70 Punkten knapp vor Grohn, das die Saison mit nur einem Zähler weniger abschloss. Der TSV Grolland und die TSV Wulsdorf müssen als Absteiger den Gang in die Bezirksliga antreten.
Bremen United hat sich ungeschlagen die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga gesichert und steigt in die Landesliga auf. Der Titelträger gewann 28 Partien und spielte lediglich zweimal unentschieden. Mit 86 Punkten, 133 erzielten Toren und einer Tordifferenz von plus 91 setzte sich United deutlich an die Tabellenspitze. Neben dem Meister steigt auch der BSC Hastedt als Tabellenzweiter in die Landesliga auf. Am Tabellenende müssen der TSV Melchiorshausen, die zweite Mannschaft des ESC Geestemünde und der FC Union 60 II den Gang in die Kreisliga A antreten.
Die Tischtennis Bundesliga (TTBL) geht mit den gleichen zwölf Vereinen wie im Vorjahr in die neue Saison 2026/27. Alle Clubs, die sich um eine Lizenz beworben hatten, erhalten die Teilnahmeberechtigung für die kommende Spielzeit. Dazu zählt auch das Team von Werder Bremen
Hungrig in die nächste Prüfung
Fußball-Nationalmannschaft trifft heute im zweiten WM-Gruppenspiel auf die Elfenbeinküste
ROBERT LÜRSSEN
Nach dem gefeierten 7:1-Auftaktsieg gegen CuraÇao muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika am heutigen Samstag (22 Uhr MESZ, live im ZDF und bei Magenta TV) mit einem erheblich stärkeren Gegner rechnen. Das Team der Elfenbeinküste gewann nicht nur ebenfalls sein Auftaktspiel gegen das hoch eingeschätzte Team von Ecuador (1:0), sondern kann auf eine ähnliche Erfolgsserie blicken wie die DFB-Auswahl. „Jetzt
kommen ein paar Prüfsteine, wo wir sehen, wo wir stehen“, sagt Kapitän Joshua Kimmich. Die letzte Niederlage der Ivorer datiert vom Januar dieses Jahres. Im Viertelfinale des Afrika-Cups unterlag die Mannschaft von Trainer Emerse Faé am 10. Januar mit 2:3 gegen Ägypten. Die WM-Qualifikation überstand man dagegen ungeschlagen mit acht Siegen und zwei Unentschieden. Beeindruckend liest sich dabei die Tordifferenz von 25:0. Allein 16 Treffer erzielte das Team allerdings in den beiden Partien gegen die Seychellen
(9:0/7:0). Vier der acht siegreichen Spiele endeten 1:0. In der WM-Vorbereitung bezwang die Elfenbeinküste Ende März Südkorea mit 4:0 und Schottland mit 1:0. Kurz vor der WM-Endrunde ließen die Ivorer, die erst zum vierten Mal für eine WM qualifiziert sind, mit einem 2:1-Erfolg in Nantes gegen Frankreich aufhorchen. Obwohl die Zahlen insbesondere für die Defensivqualitäten der Mannschaft sprechen, warnt Joshua Kimmich vor den offensiven Qualitäten des kommenden Gegners. „Sie haben spektakuläre Spieler in der Of-
fensive“, sagt er und dürfte dabei zum Beispiel Yan Diomande im Kopf gehabt haben. „Sein Start-Stop-Dribbling ist außergewöhnlich. Er beschleunigt krass“, meint der Rechtsverteidiger des deutschen Teams. Da Diomande meistens über die andere Angriffsseite kommt, wird sich wohl in erster Linie Nathaniel Brown mit ihm duellieren müssen. Im eigenen Team hat Kimmich einen „besonderen Hunger“ ausgemacht. Bis auf Manuel Neuer habe noch niemand mit der Nationalelf etwas gewonnen, begründet er.
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In plasmablau und salbeigrün: Diese Farben stehen den Q4
AUTO
Der Q4 SUV e-tron: Optisch baut er kompakter auf als der Sportback (rechts).
Die Modellpalette des BMW iX3 umfasst ab sofort eine zweite Antriebsvariante. Der neue BMW iX3 40 (Preis: 63.400 Euro) erweitert das Angebot der Münchner als Einstiegsmodell und verfügt über eine 235 kW/320 PS starke E-Maschine.
Lancia veröffentlicht erste Bilder und Informationen zum neuen Lancia Gamma: Er wird in Ländern erhältlich sein, in denen Lancia aktuell verkauft wird. Deutschland ist vorerst nicht dabei.
Der Q4 Sportback: Durch die auslaufende Dachpartie wirkt er gestreckter, ist aber nur einen Zentimeter länger als der Q4 SUV (4,60 Meter).
Zweiter Frühling für Audis Bestseller
Jetzt kommt der Audi Q4 e-tron mit neuen digitalen Features und klarer Bedienlogik
Aufgefrischt kommt jetzt der Audi Q4 e-tron auf den Markt. Der elektrische Bestseller der Ingolstädter, der schon jetzt bestellbar ist, überzeugt weiterhin durch seine Vielseitigkeit und Funktionalität. Im Innenraum punktet das überarbeitete Modell mit einer neugestalteten digitalen Bühne, klarer Bedienlogik und großzügigem Platzangebot. Außen bietet das elektrische Crossover ein geschärftes Design und – wen wundert es bei Audi – neue Licht-Features.
Kurze vordere Überhänge, große Räder, breite Spur und muskulös modellierte Flanken prägen auch künftig die Proportionen des Ingolstädters. Blickfang der hohen, aufrechtstehenden Front ist der Singleframe, der jetzt in Wagenfarbe ausgeführt ist. Beim Q4 SUV e-tron schließt ein Dachkantenspoiler die D-Säule ab. Eine schwarze Einlegerleiste entlang des gesamten Dachbogens trennt das hintere Dach optisch von der Karosserie und erzeugt einen schwebenden Look – ein Detail, das den dynamischen Auftritt zusätzlich betonen soll. Am
Heck verstärken horizontale Linien die optische Breite. Insgesamt wirkt das Heck höher und aufrechter. Ein neu gestalteter Heckspoiler macht das SUV noch aerodynamischer.
Aber auch die inneren Werte sind relevant: Ein deutliches Plus an Komfort und Variabilität gibt es im komplett neu gestalteten Interieur. Ein Panoramadisplay mit 11,9 Zoll-Kombiinstrument und 12,8 Zoll-MMI -Touchdisplay sorgt dafür, dass Fahrerin oder Fahrer alles im Blick haben. Beim Platz orientiert sich der Q4 e-tron am Angebot der SUV-Oberklasse: Vorn luftig, hinten mit viel Beinfreiheit – ermöglicht durch die als Elektroplattform ausgelegte technische Basis. Insgesamt bietet das Modell rund 25 Liter Stauvolumen in diversen Ablagen.
Der Audi Q4 SUV e-tron mit 63 kWhBatterie startet in Deutschland bei 47.500 Euro. Die quattro-Modelle der SUV-Version kosten 55.900 und 59.000 Euro. Der einheitliche Aufpreis für die Sportback-Karosserievarianten beträgt immer 1.950 Euro.
Das Facelift des Q4 beinhaltet auch neue OLED-Rückleuchten (links) – steht dem Ingolstädter. Funktional und großzügig: Das neue Interieur im Audi Q4 e-tron ist sehr wertig. Und mehr Komfort ist auch an Bord (unten).
Roadster-Ikone in neuem Ton
Mazda hat jüngt auf dem ‚Karuizama Meeting 2026‘, dem weltweit größten Treffen für Fans und Besitzer des Mazda MX-5, im japanischen Karuizama die neue Lackierung Zinc Green Metallic präsentiert. Das MX-5-Modelljahr 2027 wird das erste sein, das den neuen Farbton auf die Straße bringt.
AUTO
Zinc Green Metallic entfaltet je nach Lichteinfall und Tageszeit eine vielfältige Farbpalette und passt somit zu den unterschiedlichsten Umgebungen.
Foto: Isuzu
Isuzu D-Max mit mehr Kra
Isuzu spendiert dem neuen DMax ein 2,2-Liter-Turbodieselmotor (120 kW / 163 PS). In Kombination mit einem neu entwickelten 8-Gang-Automatikgetriebe oder einem 6-Gang-Schaltgetriebe verbessert der neue Antrieb insbesondere das Fahrverhalten unter Last sowie im An-
Kra sto preise sinken deutlich
Der Produktionsstart von Zinc Green beim Mazda MX-5 findet im Oktober statt, anschließend wird die neue Außenlackierung nach und nach bei weiteren Mazda Baureihen eingeführt.
Eine erfreuliche Nachricht für Deutschlands Autofahrende. Das Tanken ist im Laufe der vergangenen Woche spürbar günstiger geworden, meldet der ADAC. Vor allem die Fahrerinnen und Fahrer von Diesel-Pkw können sich über einen starken Preisrückgang freuen. Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland ist der Dieselpreis um 9,1 Cent abgesackt und rangiert aktuell bei 1,797 Euro je Liter. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel derzeit 1,854 Euro – ein Minus von 5,2 Cent gegenüber der Vorwoche. Damit sind die Spritpreise, so der Münchener Autofahrerclub zurzeit auf dem niedrigsten Stand seit Anfang März 2026.
Das Borgward Hansa 1500 Touren-Cabriolet: „Der Wagen für höchste Ansprüche – ein Meisterstück im Automobilbau. Eleganz und Komfort, vereint mit seinen hervorragenden Fahreigenschaften, werden jeden begeistern.“ So steht es im Verkaufsprospekt von 1950
Im März 1949 stellte Carl F. W. Borgward seinen neuen Mittelklasse-Wagen Hansa 1500 auf dem Genfer Salon vor. Der 4-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 1,5 Liter leistete 48 PS (35 kW). Neben der 7.600 D-Mark (nach heutiger Kaufkraft 23.800 Euro) teuren Limousine gab es für nur 90 D-Mark mehr einen zweitürigen Kombi. Ergänzt wurde das Programm durch zwei CabrioletVarianten. Das zweisitzige Sportcabrio kostete in der 80 PSAusführung fast den doppelten Betrag. Dafür bekam man Anfang der 50er-Jahre ein Auto, das 165 km/h schaffte und nur vom Drei km schnelleren Porsche 356/1500 eingeholt werden konnte. Die zweite Cabrio-Variante war deutlich langsamer (120 km/h), aber familienfreundlich. Der fünfsitzige und zweitürige TourenWagen kostete 10.500 D-Mark (33.200 Euro). Die Herstellung erfolgte beim Karosseriewerk Joseph Hebmüller Söhne in Wülfrath bei Wuppertal. Das Borgward-Werk in Bremen-Sebaldsbrück lieferte das Fahrgestell mit dem Triebwerk und Karosserieteile an die Wülfrather. Diese verstärkten das Fahrgestell mit zusätzlichen Trägern, änderten die angelieferten Blechteile, lackierten das Auto und versahen es mit einem Cabrioletdach. Zum Schluss der Fertigungskette schraubte man auf jeder Seite an die hintere, untenliegende Ecke der vorderen Kotflügel das Heb-
AUTOS aus Bremen
Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte Vom Hansa 1500 gab es zirka
müller-Firmenemblem. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte über die Borgward-Händler. Hebmüller beschäftigte 700 Mitarbeiter und fertigte neben dem Hansa-Cabrio auch offene Versionen für Volkswagen sowie DKW/Auto Union in Ingolstadt. 1949 zerstörte ein Brand das Hauptwerk. Für den Wiederaufbau hatte man sich finanziell übernommen. Trotz guter Auftragslage kündigten die Banken die Kredite. Im Mai 1952 musste das 1889 gegründete Unternehmen Vergleich anmelden und stellte angeblich die Produktion ein. Widersprüchlich ist, dass Borgward noch im März 1953 in einem Prospekt das Touren-Cabrio mit dem neuen 1800-cm³-Motor bewarb. Ob dieses Modell jemals gebaut wurde, ist daher fraglich. Vom Hansa 1500 entstanden in der Bauzeit (Juli 1949-September 1952) annähernd 21.000 Limousinen und 1255 Kombis. Die Anzahl der von Hebmüller gefertigten Touren-Cabrios dürfte unter 100 Exemplaren liegen. Vermutlich existieren heute nur eine Handvoll.
DER AUTOR
Xpeng X9 erzielt Bestwerte
Der Xpeng X9 hat beim „NAF El Prix Summer 2026“, dem weltweit größten unabhängigen Vergleichstest für E-Fahrzeuge, Spitzenergebnisse bei Reichweite und Ladeleistung erreicht. Der vollelektrische siebensitzige Van erzielte unter 24 getesteten Fahrzeugen sowohl die höchste positive Abweichung von der offiziellen WLTP-Reichweite als auch die schnellste Ladezeit. Mit einer
RÜCKRUF
real gefahrenen Reichweite von 646 km übertraf er seinen offiziellen WLTP-Wert um 11,4 Prozent und lieferte damit das beste Ergebnis im gesamten Teilnehmerfeld. Auch bei der Ladeleistung setzte der Xpeng X9 Maßstäbe. Das Laden von 10 auf 80 Prozent Batteriekapazität erfolgte in lediglich zwölf Minuten und 55 Sekunden –schneller als bei jedem anderen im Test vertretenen Fahrzeug.
Ford Kuga mit Batterieproblemen
Ford ruft den Kuga in die Werkstatt (Produktionszeitraum: 2.8.19 bis 2.3.26). Ein Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie kann zu einem Fahrzeugbrand oder Antriebsverlust führen. Ford empfiehlt aktuell auf seiner
Homepage, die Batterie ihres Fahrzeugs maximal bis 80 Prozent zu laden und nur den Standardmodus „Auto EV“ zu nutzen. Laut KBA sind weltweit 252.972 Autos betroffen, 68.810 Fahrzeuge davon in Deutschland.
Fotos: Kurze
Foto: Mazda
Skoda zeigt jetzt erste Exterieurskizzen
seines neuen elektrischen Siebensitzers
Peaq. Die optische Präsenz des neuen SUV-Flaggschiffs wird durch klar definierte Flächen, präzise Linien und markante Beleuchtungselemente geprägt. Die Weltpremiere findet in der nächsten Woche (23. Juni) in Monnetier-Mornex (Frankreich) statt.
Leidenscha
An der Front des Peaq bilden die schlanken T-förmigen Scheinwerfer, das glänzend schwarze Tech-Deck-Face und das Verbindungselement zwischen ihnen ein markantes, rahmenartiges Schleifenmotiv. Dem steht der Stoßfänger mit seiner ausgeprägten unteren Kontur und der horizontalen Linie gegenüber. Die Seitenansicht
wird von der hohen Schulterlinie und den breiten D-Säulen dominiert, die den kraftvollen Stand betonen. Die Skizze zeigt außerdem integrierte Türgriffe. Das Heck spiegelt das Frontdesign wider, mit T-förmigen Rückleuchten und einem Verbindungselement, das das unverwechselbare Schleifenmotiv bildet.
für französische Sportwagen
Die Bleker-Gruppe erö net jetzt ihren Alpine Store in Bremen
Mit dem Alpine Store Bremen (Stresemannstraße 23-25) erweitert die Bleker Gruppe ihr Engagement für die traditionsreiche französische Sportwagenmarke Alpine nun auch im Norden Deutschlands. Die Marke gehört seit 1973 zum Renault-Konzern und steht seit jeher für leichte, agile und emotional gestaltete
Sportwagen mit klarem Motorsport-Erbe. „Als zertifizierter Alpine Partner ist die Bleker Gruppe kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Fahrzeuge der Marke“, heißt es dazu. „Von der individuellen Beratung über den Fahrzeugkauf bis hin zu Wartung und Service begleitet unser Team mit Fachkompetenz
Jeep Avenger mit neuem Grill
In nahezu jeder Ecke dieser Welt zeigt der 7-Slot Kühlergrill: ein Jeep fährt vorbei. Das Element ist ein integraler Teil der MarkenHistorie, das erstmals im Jahr 1945 beim CJ 2A zu finden war. Seither wird der Kühlergrill in jeder Fahrzeuggeneration weiterentwickelt und zu einem maßgeblichen Design-Element der Marke Jeep geworden, das sich in der CJ-Familie genauso wiederfindet wie im Wrangler oder dem aktuellen Portfolio
Markentypisch: Der neue 7-Slot Kühlergrill debütiert im Jeep Avenger
des Herstellers. Das neue Modelljahr des Jeep Avenger präsentiert jetzt eine Neuinterpretation des legendären 7-Slot Kühlergrills.
Ein Riesenerfolg für Südkorea: Top-Awards für den Kia EV4
Kia dreifach ausgezeichnet
Die Bleker Gruppe-Filialleiter Carsten Busch, Verkaufsberater Umutcan Özmen und Alpine Advisor Bartosz Sikorski nehmen jetzt den Alpine Store ans Netz.
und Leidenschaft für außergewöhnliche Sportwagen.“ Das Modellangebot besteht aktuell aus drei Baureihen: Die Alpine A110 gilt als Ikone moderner Leichtbau-Sportwagen mit perfekter Gewichtsverteilung und MittelmotorKonzept. Noch befinden sich die letzten verfügbaren Verbrenner-Modelle im Bestand; gegen Ende 2026 wird die nächste Generation der A110 als vollelektrische Variante auf den Markt kommen.
Mit der A290 schlägt Alpine ein neues Kapitel auf und überträgt seine sportliche DNA erstmals auf ein kompaktes, vollelektrisches Fahrzeugsegment. Der dynamische Schrägheck-Komapktwagen verbindet Alltagstauglichkeit mit besonders agilem Fahrerlebnis.
Die A390 ist ein sportliches, vollelektrisches Fastback Crossover und verbindet sportliche Dynamik mit zusätzlichem Platz und Komfort. „Speziell geschulte Alpine Techniker kümmern sich um Wartung, Reparatur und Pflege der Fahrzeuge und sorgen dafür, dass jede Alpine dauerhaft ihre außergewöhnliche Performance behält“, sagt Alpine Advisor Bartosz Skikorski.
Kia hat beim „Red Dot Award: Product Design 2026“ dreimal gepunktet: Der EV4 wurde mit dem „Red Dot: Best of the Best“ prämiert, dem TopAward des renommierten Designwettbewerbs, und der PV5 wurde als „Winner“ ausgezeichnet. Zudem erhielt auch die mobile Roboterplattform MobED eine Auszeichnung. Der EV4, der als Limousine sowie als speziell für Europa entwickeltes und auch hier produziertes Schrägheckmodell erhältlich ist, wurden bereits mit dem iF Design Award 2026 prämiert.
KGM Musso EV trägt schwarz
Der KGM Musso EV streift das elegante Schwarze über: Der vollelektrische Pick-up ist ab sofort für 54.490 Euro in der Black Edition bestellbar. Das Topmodell verbindet schwarze De-
signakzente innen wie außen mit Vollausstattung und Allradantrieb.
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Beim Gasgeben ist weiterhin Zurückhaltung angebracht
Was trotz sinkender Preise sinnvoll ist
Autofahrende mussten an der Zapfsäule weiterhin stark sein: Die Kraftstoffpreise hatten im Zuge des Iran-Konflikts zum Höhenflug angesetzt, aktuell fallen sie wieder deutlich. Grundsätzlich kann aber auch mit weiteren Maßnahmen Kosten reduziert werden. Die Experten von Dekra sagen, worauf es dabei ankommt. Wenn die Ölpreise explodieren, ist beim Gasgeben Zurückhaltung gefragt. „Den größten Effekt bringt ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil“, sagt
Die Fahrweise ändern und damit den Verbrauch senken –wer vorausschauend fährt, muss seltener tanken.
Reinhard Buchsdrücker, Fahrtrainer bei Dekra. „Sanft beschleunigen, auf Kickdowns und abrupte Bremsmanöver verzichten, stattdessen das Fahrzeug rollen lassen und den Eco-Modus nutzen, wo immer möglich.“ Ebenfalls wichtig: Früh hochschalten, damit der Motor mit niedriger Drehzahl im effektivsten Bereich läuft. Weitere Prozente lassen sich einsparen, wenn beim Ampel-Halt und bei längeren Stopps, etwa am Bahnübergang, der Motor ausgeschaltet wird –sofern diesen Job nicht die Start-Stopp-Automatik übernimmt.
Jedes Kilo Gewicht bewegen, kostet Energie. Deshalb das Fahrzeug von unnötigem Ballast befreien, etwa von nicht nötigtem Winterzubehör. Auch Minderdruck in den Reifen führt zu mehr Durst der Maschine. Er erhöht den Rollwiederstand und schlägt bereits bei 0,5 bar unter Herstellerempfehlung mit fünf Prozent höherem Verbrauch zu Buche. Selbst Kleinigkeiten geben in der Summe einen spürbaren Effekt: Beim Starten nicht Gas geben, den Motor nicht warmlaufen lassen und elektrische Verbraucher nur so lange wie nötig einschalten. „Das alles funktioniert aber nur, wenn das Fahrzeug regelmäßig gewartet und optimal eingestellt ist“, erinnert Buchsdrücker. Zudem könnten Privatleute zuweilen von Profis lernen, etwa in puncto Streckenplanung, die manche unnötige Route einspart. Ebenso sind Fahrgemeinschaften geeignet, das Portemonnaie und die Umwelt schonen. Überdies lässt sich mancher Gang zum Bäcker zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen.
Genesis mit neuem Supersportler
Der vollelektrische Genesis GV60 Magma startet in Deutschland ab 85.990 Euro.
Der neue GV60 Magma, das erste High-Performance-Modell des koreanischen Premiumherstellers, verbindet elektrifizierte Performance mit unverwechselbarem Design und einer konsequent fahrerorientierten Ausrichtung. Der Sportler soll elektrifizierte High Performance neu inerpretieren und hohe Fahrdynamik mit kultiviertem Komfort kombinieren. Die beiden Elektromotoren erreichen Drehzahlen von über 20.000 U/Min und entwickeln ein maximales Drehmoment von 790 Newtonmete. Im Boost-Modus gibt es 650 PS, in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 264 km/h. Die Markteinführung in Deutschland ist für zur Jahresmitte geplant. Die Preise starten bei 85.990 Euro.
Spannung, Sport und Freizeit
Der Raval ist Cupras Beitrag für die Polo-Klasse
Cupra stellt mit der Weltpremiere seines neuesten Modells wieder einmal Konventionen infrage:
Denn der Cupra Raval ist nicht nur ein weiteres Fahrzeug für den Stadtverkehr, sondern eine radikale Interpretation eines urbanen Elektroautos, sagen seine Erbauer. Er soll außerdem beweisen, dass E-Autos Design, Leistung und Emotionen gleichermaßen bieten können.
Mit seiner dynamischen Form und seiner von einem Helm inspirierten Silhouette vermittelt der Cupra Raval ohne Zweifel ein starkes Statement auf der Straße. Auffällige Details unterstreichen den Charakter – von den Matrix-LEDScheinwerfern über die bündig eingelassenen, beleuchteten Türgriffe bis hin zum beleuchteten Logo an Front und Heck - so ist der
neue Spanier Tag und Nacht unverkennbar. Präzise Dynamik und sportliches Handling sollen für Fahrvergnügen sorgen, so etwa durch Cupra-spezifische Technologie und Innovationen wie das DCC-Sportfahrwerk und das elektronische Sperrdifferenzial (e-LSD). Dies gilt vor allem im Spitzenmodell VZ mit 166 kW / 226 PS. Die sportliche DNA von Cupras Neuzugang bietet ein straßennahes, tiefes Fahrwerk, eine optimierte Federung und eine progressive Lenkung, die dynamisches Handling eines kompakten urbanen Elektrofahrzeugs neu definieren soll. Los geht es ab 25.940 Euro.
Im Seat-Werk in Martorell hat jetzt die Produktion des Cupra Raval und des Volkswagen ID. Polo begonnen.
Händlern.
Produktion im Seat-Werk gestartet
Im spanischen Seat- und CupraWerk in Martorell ist die Produktion der beiden neuen Modelle Cupra Raval und Volkswagen ID Polo angelaufen. „Überzeugende Einstiegsmodelle, die für viele erschwinglich sind und Platz sowie Spitzentechnologie bieten, wie man sie aus höheren Segmenten kennt: Mit der urbanen Elektrofahrzeugfamilie treibt der Volkswagen Konzern die Elektrifizierung in Europa voran“, betont Konzernchef Oliver Blume. Der neue ID. Polo ist die vollelektrische Version eines der erfolgreichsten Modelle in der Unternehmensgeschichte.
Ganz schön keil: Agilität und Dynamik sind dem neuen Cupra Raval augenscheinlich aufs Blech geschrieben. Jetzt kommt er zu den