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Weser Report - Ost vom 02.05.2026

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Jetzt Tickets gewinnen

Rockstar Bryan Adams kommt im Oktober nach Bremen

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SAMSTAG, 2. MAI 2026

Zählerwechsel bis 2032

Warum nicht nur

Kleingärtner betroffen sind

NR. 3806/56. JAHRGANG

Noch ein Schritt zum Klassenerhalt

Werder kann heute mit einem Sieg über Augsburg praktisch alles klar machen

CDU lädt zum Frühlingsempfang

13 Monate vor der Bürgerschaftswahl will sich die Bremer CDU bei einem Frühlingsempfang am 4. Mai ab 18 Uhr (Einlass: 17 Uhr) im Parkhotel auf das letzte Jahr vor der Wahl einstimmen. Gast ist Thüringens Ministerpräsident Mario Vogt. Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen. rl

Hoeg Sommerfest im Juni

Vom 19. bis 21 Juni findet das von der City Initiative organisierte Hoeg Sommerfest in diesem Jahr in der Bremer Innenstadt statt. Auf drei Bühnen sollen insgesamt rund 40 Solisten und Gruppen spielen. Ergänzt wird das Festival von einem kulturellen und kulinarischen Angebot. pb

Protesttag zur Gleichstellung

Verschiedene Verbände haben zum 5. Mai zum Protesttag der Menschen mit Behinderung aufgerufen. Die Demonstration steht unter dem Motto „Laut auf die Straße für Solidarität und Teilhabe“. Die Auftaktkundgebung findet um 11.45 Uhr am Hauptbahnhof statt. pb

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Smartphones sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Eine Initiative will Kindern möglichst spät den Zugang dazu geben und dafür smartphonefreie Klassen etablieren. Foto: pixabay

Smartphonefreie Klassen an Schulen?

Initiative „Smarter Start ab 14“ will Druck zum Handy verringern / Bildungsressort sieht Vorschlag kritisch

PHILIPP BEHRBOM

Seit August gilt an Bremer Grundschulen und in der Sekundarstufe I: Handys müssen ausgeschaltet in der Tasche bleiben. Vor und nach der Schule dürfen die Kinder ihr Smartphone ganz normal nutzen. Die Elterninitiative „Smarter Start ab 14“ will das ändern und ihren Kindern so spät wie möglich und so früh wie nötig ein Smartphone zur Verfügung stellen. Um den Gruppendruck unter den Kindern und Erwachsenen zu senken, setzt die Initiative auf smartphonefreie Klassen.

Tanja Adrians ist Teil des Bremer Ablegers von „Smarter Start ab 14“. Sie blickt grundsätzlich positiv auf das Handyverbot an Schulen: „Es ist ein guter Anfang, aber es reicht bei Weitem nicht aus.“ Die Studienlage sei erdrückend, meint Adrians. Selbst

ein ausgeschaltetes Smartphone in der Tasche senke die Konzentrationsfähigkeit, sagt sie und beruft sich auf eine Studie der Universität Paderborn. Die negativen Effekte der Handynutzung gingen zudem über den Schulalltag hinaus. „Cybermobbing, Cybergrooming, Konsum nicht jugendfreier Inhalte, Handysucht und weitere psychische Erkrankungen sind da zu nennen“, so Hannah von Grönheim von der Initiative. Um das zu ändern, will die Initiative Kindern möglichst spät Zugang zu Smartphones geben, dabei gebe es allerdings ein großes Hindernis: den Gruppenzwang. Dem will die Initiative mit smartphonefreien Klassen entgegenwirken. „Wenn nach Zuteilung einer Schule die übliche Anwahl nach Profilen getätigt wird, könnte man – so die Idee – ergänzend ein Kreuz angeben, sofern eine

smartphonefreie Klasse gewünscht ist“, meint Adrians. Elternvertreter einer Schule aus dem Geteviertel, der Grundschule Freiligrathstraße und der Grundschule am Baumschulenweg hätten sich bereits zusammengetan und seien mit Lehrkräften im Gespräch, so Adrians. Während es von Schulen positive Rückmeldungen gegeben habe, sei man mit der Bildungsbehörde im Austausch. Dort sieht man den Vorstoß tendenziell kritisch, erklärt Patricia Brandt, Sprecherin des Senators für Kinder und Bildung Mark Rackles. Brandt betont, dass das Smartphoneverbot im Unterricht bereits für weniger Ablenkung sorge. Ein Hauptanliegen der Initiative sieht Brandt somit bereits erfüllt. In Bezug auf smartphonefreie Klassen könnten ganz generell, je nach Schule, Impulse aus der Eltern-

gemeinschaft aufgegriffen werden, ohne daraus verpflichtende Modelle für ganz Bremen zu machen, so Brandt. „Die Kultusministerkonferenz betont zudem die Bedeutung von inklusiven und nicht diskriminierenden Schulstrukturen, was bei solchen Modellen besonders zu berücksichtigen ist“, so Brandt. Daher wäre allenfalls ein niedrigschwelliges, freiwilliges und nicht selektives Modell vertretbar – etwa in Form von Klassenvereinbarungen ohne formale Trennung.

Der schulische Blick liege zudem auf der qualitativen Weiterentwicklung von Medienbildung sowie der Stärkung von Medienkompetenz und Reflexionsfähigkeit der Kinder, sagt Brandt. Allerdings stellt sie klar: Die Schule kann durch Medienbildung unterstützen, aber nicht die elterliche Steuerungsverantwortung ersetzen.

Stimmung in bremischer Wirtschaft erneut

gedämpft

Die Stimmung in der bremischen Wirtschaft hat sich im Frühjahr deutlich eingetrübt. Das geht aus dem Konjunkturreport zum Frühjahr 2026 der Handelskammer hervor. Hauptgründe seien demnach gestiegene Energie- und Materialkosten infolge

des Nahostkonflikts sowie wachsende Unsicherheiten im Exportgeschäft. Viele Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als zum Jahresbeginn, und auch die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich spürbar verschlechtert.

Besonders zurückhaltend zeigen sich die Betriebe bei Investitionen. Während die Industrie dank Impulsen aus der Sicherheits- und Verteidigungsbranche noch vergleichsweise stabil bleibt, berichten Branchen wie Bau, Handel und Dienstleistun-

gen von sinkenden Umsätzen. Insgesamt ist der Konjunkturindikator der Handelskammer gesunken und liegt unter dem langjährigen Durchschnitt – ein Zeichen für die angespannte wirtschaftliche Lage im Land Bremen. pb

Mit Haustüren von RBE!

Verbieten reicht nicht

PHILIPP BEHRBOM

Das Handyverbot an Schulen setzt klare Grenzen – und das ist gut so. Die Initiative „Smarter Start ab 14“ geht einen Schritt weiter und will Smartphones möglichst lange ganz aus dem Alltag von Kindern heraushalten. Sie spricht dabei ein echtes Problem an: den Gruppenzwang. Wenn alle ein Smartphone haben, wird Verzicht zur Ausnahme – und damit zur Belastung für Einzelne. Smartphonefreie Klassen könnten ein Ausweg sein. Allerdings werfen sie weitere Fragen auf: Wird hier nur Verantwortung verlagert? Verhindern sie wirklich Cybermobbing oder kommt Mobbing wieder stärker in die reale Welt? Zudem sind Kinder ja nicht nur in der Schule, sondern auch in Sportvereinen, Chören und anderen Bereichen aktiv. Dort werden Smartphones wieder zum Thema. Was darüber hinaus wichtig wäre, ist der Aufbau von Medienkompetenz. Diese entsteht nicht durch Verzicht, sondern durch Begleitung. Wer Kinder stark machen will, muss ihnen den Umgang mit digitalen Technologien in der Schule beibringen.

BREMEN KOMPAKT

 Der Bremer Energiedienstleister swb erhöht zum 1. Juli den Preis für Erdgas um 0,47 Cent je Kilowattstunde. Betroffen sind alle swbErdgasprodukte im Privat- und Gewerbekundensegment in Bremen, Bremerhaven, Stuhr, Weyhe und Thedinghausen. Der monatliche Grundpreis bleibt unverändert. swb reagiert damit nach eigenen Angaben auf steigende Beschaffungspreise in Folge des Iran-Kriegs.

 Mit der Öffnung des Stadionbades haben die Bremer Bäder gestern die 101. Schwimmsaison unter freiem Himmel gestartet. Ab dem 14. Mai folgen die Freibäder Blumenthal, Schloßparkbad und Horner Bad. Ein Höhepunkt soll die Wiedereröffnung des Westbads am 1. Juli werden. Neben dem Hallenbad geht an diesem Tag auch das modernisierte Freibad mit einer „School’s Out Party“ in Betrieb.

 Das klassische Telefon hat in der bremischen Verwaltung bald weitestgehend ausgedient. Das hat der Senat beschlossen. Ersetzt wird es durch das Softphone. Dahinter verbirgt sich eine SoftwareAnwendung, die auf dem Computer läuft und Telefonate über das Internet ermöglicht. Die Umstellung vom klassischen Telefon auf das Softphone soll in der ersten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen sein. Ausgerollt werden rund 9.300 Softphones. rl

Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner

Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp, Annemarie Utke

Fotos: Klaus Werner Schlie

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Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT 350.430 Exemplare

Bergert

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„Clowns arbeiten alle professionell“

Bremer Klinikclown Christian Braun über rote Nasen und Seifenblasen am Krankenbett

LAURA STACHE

WESER REPORT : Wie sind Sie dazu gekommen, als Klinikclown zu arbeiten?

CHRISTIAN BRAUN : Ich habe eine Bühnenclown-Ausbildung gemacht als junger Mann. Ich bin dann nach Bremen gekommen und habe mitbekommen, dass eine tolle Kollegin einen Verein gegründet hat - Mitte der 90er Jahre ging es hier mit den Klinikclowns bundesweit gerade erst los. Das war ein Arbeitsfeld, in das ich einsteigen konnte. Also bin ich dazugestoßen und dabeigeblieben, weil es eine erfüllende Arbeit ist, die Spaß macht.

Was zeichnet Sie als Clown „Kurt“ aus?

Kurt ist ein Teamspieler. Und er liebt natürlich den Slapstick. Er läuft schon mal gegen eine Tür. Ihm fällt sein Hut runter, er kriegt ihn schwer aufgehoben. Und die Kolleginnen und Kollegen müssen immer Hilfe leisten und Geduld mit ihm haben. Manchmal müssen sie ihm auch in den Hintern treten, damit es endlich funktioniert. Eines der Qualitätsmerkmale: Die Clowns sind in den unterschiedlichsten therapeutischen Einrichtungen immer im Duo unterwegs. Und da ist Kurt natürlich gerne mit seiner Kollegin Wilma unterwegs, mit der er schon sehr vertraut ist. In vielen Bereichen sind wir ein festes Duo.

Entwickelt sich der Charakter auch noch weiter?

Seit mehr als 20 Jahren sorgt Christian Braun von den Bremer Klinikclowns als „Kurt“ für Leichtigkeit in Kinderkrankenhäusern, Altenheimen und anderen therapeutischen Einrichtungen.

nals. Dann geht es darum, dass die Clowns total auf die Situation eingehen, die da gerade ist. Vielleicht ist die ganze Familie da oder es gibt eine ganz leise Nummer, weil ein Kind gerade schläft. Es geht immer darum, auf die aktuellen Bedürfnisse und Befindlichkeiten einzugehen und direkten Kontakt zum Gegenüber aufzunehmen. Das Spiel beginnt, sobald die Tür der Umkleide aufgeht. Die Clowns sind dann nicht nur für die Menschen auf den Zimmern da, sondern für alle, denen sie unterwegs begegnen.

Junge hört nicht auf zu lachen. Das war ein tolles Erlebnis.

Gibt es ungeschriebene Regeln für Klinikclowns?

Ja und das ist die allerwichtigste. Da spreche ich für alle Clowns, die deutschlandweit im Netzwerk vom Dachverband „Clowns in Medizin und Pflege“ sind. Wenn jemand äußert, jetzt passt es gerade nicht, es ist nicht erwünscht, dann kommt auch kein Clown. Bei den Bremer Klinikclowns beginnen wir auch immer mit vorsichtigem Anklopfen und der Frage: Dürfen wir reinkommen?

Aktionstag am 9. Mai bei IKEA in Brinkum?

Gibt es ein Erlebnis, das Ihnen besonders im Kopf geblieben ist?

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Kurt hat sich natürlich über die Jahre weiterentwickelt, auch durch die Fähigkeiten, die man dazugewinnt. Je nach Einsatzort kommen verschiedene Seiten zum Vorschein, von frech bis leise. Deshalb haben sich auch die Vereine gegründet und natürlich der Dachverband. Es geht um eine Professionalisierung, eine kontinuierliche Weiterbildung der Clowns. Zweimal im Monat gibt es Proben, bei denen ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen trainiere. Einmal im Jahr gibt es eine große Fortbildung, damit wir uns und den Clown immer weiterentwickeln. Und auch unsere Wahrnehmung schulen.

✔ Möbel- ab- und aufbauen, alles Abdecken- und Müll abfahren!

Neben einer spaßigen Seite bringt dieser Job vermutlich auch eine belastende Seite mit.

Die Clowns können von 11 bis 14 Uhr außerhalb des Krankenhauses kennengelernt werden. Es gibt Infomaterial, kleine Giveaways und Zeit für Austausch. Das Motto ist „zauberhaft“, also stehen auch Quatsch und Zaubertricks auf dem Programm. Zauberhaft auch deshalb, weil die Atmosphäre in einem Zimmer sich vor und nach dem Besuch manchmal so verändert, dass es auch den Clowns vorkommt, als ob da Magie im Spiel gewesen ist. Gibt es etwas, dass Sie den Menschen über ihre Arbeit gern mitgeben möchten?

Haus-Fassaden: Putzrisse/Schäden sanieren mit eigenem Gerüst

✔ Facharbeiter: für Lackieren, Tapezieren, Bodenverlegen

✔ Möbel: ab- und aufbauen, Wohn-Gesunde Farben + Materialien!

✔ Facharbeiter: für Lackieren, Tapezieren, Bodenverlegen

✔ Wir: nehmen allen Müll mit, kein Schmutz kein Chaos

Festes Programm oder Improvisation?

✔ Alles wird komplett und vollständig abgedeckt: Müll mit entsorgen!

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Es gibt kein festes Programm, nur eine Übergabe des Perso-

Da sind die Mutter, ein Mädchen und der Patient, ihr großer Bruder. Der kennt uns noch nicht, die anderen beiden hatten wir vorher schon auf dem Gang getroffen und sie sitzen schon kichernd da. Da hängt ein Stethoskop und meine Kollegin Wilma setzt es mir einfach auf. Ich merke sofort, dass es ganz sensibel an den Ohren ist und rufe schon, bevor sie irgendwo damit ran ist: Aaaahhhhh. Und der Junge auf dem Bett lacht sich scheckig. Das ist natürlich das größte Geschenk, dass das Gegenüber sofort genießt, was man macht. Und dann bleiben wir natürlich dran - das ist die Grundregel für jeden Clown. Meine Kollegin geht also mit dem Stethoskop überall ran und ich immer nur: Au, nein, bloß nicht! Und der

Ja. Grundsätzlich besuche ich die Menschen aber nicht privat, sondern als Clown. Das ist wichtig: Als Kunstfigur bin ich anders betroffen und die Clowns haben einen professionellen Umgang damit. Aber natürlich kriegt auch der Clown Kurt mit, dass seine Gegenüber krank sind. Umso wichtiger, dass wir immer im Duo unterwegs sind und uns bestärken können. Auch während der Proben gibt es Raum, über belastende Dinge zu sprechen. Aber der überwiegende Teil ist wirklich positiv. Dass man gemeinsam tolle Momente kreieren kann, ist sehr beflügelnd.

Was erwartet die Menschen beim

Die Clowns arbeiten alle professionell, nicht ehrenamtlich oder irgendwie so nebenbei. Viele Studien belegen bereits die positive Wirkung unserer Arbeit und es gibt im deutschen Gesundheitssystem noch viel mehr denkbare Einsatzmöglichkeiten. Der Volksmund weiß: Lachen macht gesund. Im Gesundheitssystem ist es trotzdem nicht vorgesehen, dass Clowns bezahlt werden. Sie müssen aber ein Honorar bekommen. Es gibt daher die Möglichkeit, auf dem Aktionstag Fördermitglied zu werden oder eine Spende abzugeben. Darauf sind wir angewiesen.

  bremerklinikclowns.de , dachverband-clowns.de

Foto: Michael Hagedorn

Zählertausch betrifft fast alle

Der neue Zähler: Wer pflichtgemäß die neueste Technik installiert bekommt, wird informiert und braucht sich dann um kaum etwas zu kümmern, wenn es nach swb und Wesernetz geht. Foto: swb

So erklären swb und Elektroinnung, welche Vorarbeiten und Kosten entstehen

MARCUS SCHMIDT

Bis 2032 müssen alle Stromzähler in Bremen auf digitale Modelle umgerüstet werden. „Grundlage für den Austausch der Stromzähler ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Dieses schreibt bundesweit vor, dass die alten Stromzähler durch moderne, digitale Geräte ersetzt werden“, erklärt Jean-Paul Berndt, Pressesprecher der swb. Doch in vielen älteren Gebäuden ist es mit dem eigentlich kostenlosen Zählerwechsel durch den Netzbetreiber Wesernetz nicht getan. Wenn die Anlage den aktuellen technischen Mindestanforderungen nicht mehr genügt, muss auch der Sicherungskasten erneuert werden. Dafür muss der Eigentümer bezahlen.

Wer ist davon betroffen?

„Wenn man keinen Zählerschrank hat, ist die Anlage zu alt“, sagt Thomas Gnutzmann, Obermeister der Elektro-Innung. Keine Schraubsicherung aber eine, die der Laie unterm Zähler abschalten kann, sollten es schon sein.

Zu den Kosten könne er nichts sagen: „Die kalkuliert jeder Betrieb selbst – und jedes Haus ist anders“, bleibt er vage. Im deutlich vierstelligen Bereich dürften die Kosten nach Informationen des WESER REPORT aber liegen. Kleiner Trost: Die Zuleitung vom Netzbetreiber, der Hausanschlusskasten und der Strom für die neuen Zähler seien jedoch kostenlos, erklärt der Innungsmeister.

Das können die neuen Zähler zum Beispiel: „Man kann seine Verbrauchsdaten be-

Duales Studium bei der Polizei

Im Berufsinformationszentrum Bremen der Bundesagentur für Arbeit am Doventorsteinweg 44 findet am Donnerstag, 7. Mai, um 16 Uhr eine Informationsveranstaltung zum

Thema „Dein Weg zum Stern –Das duale Studium bei der Polizei“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist online erforderlich über eveeno. com/719318172. WR

quem einsehen. Die swb kann die Daten aus der Ferne ablesen. Aber die Anlage muss mit Strom versorgt werden“, so Gnutzmann.

Besonders bitter ist der anstehende Zählertausch für die Besitzer von Kleingärten. „Das kostet mehr als die ganze Hütte“, meinte der FDP-Fraktionsvorsitzende Thore Schäck in einer Debatte um die neuen Stromzähler.

Laut Umweltsenatorin Henrike Müller (Die Grünen) seien gute Gesprächskanäle zwischen Betroffenen und der swb entstanden. Der Energieversorger arbeite in Einzelgesprächen an Lösungen mit den Gärtnerinnen und Gärtnern. swb-Pressesprecher Berndt verdeutlicht: „Schrebergärten, die an das Stromnetz von Wesernetz angeschlossen sind, unterliegen den gleichen tech-

nischen Vorgaben wie andere Immobilien – beispielsweise Wohnhäuser. Dazu gehört auch, dass Stromzähler nur eine begrenzte Eichfrist haben und nach deren Ablauf ausgetauscht werden müssen.“ Niemand müsse sich darum kümmern. Wesernetz melde sich rechtzeitig vorab und kündige den Wechsel an. „Der turnusmäßige Zählerwechsel ist für Kundinnen und Kunden kostenlos“, so Berndt. Wesernetz betreibt im Stadtgebiet und in Bremerhaven insgesamt rund 457.000 Stromzähler. Kosten entstehen jährlich für den Messstellenbetrieb – also die Messung des Verbrauchs“, erklärt Berndt. Die Nutzung einer modernen Messeinrichtung koste 25 Euro pro Jahr, bei intelligenten Messsystemen liegen die Kosten bei 30 Euro je Jahr.

Das 9-Euro-Ticket wegen hoher Kraftstoffpreise wiederholen?

Pro DIETER MAZUR Stellvertretender Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Bremen

Angesichts der hohen Kraftstoffpreise muss das Deutschlandticket jetzt langfristig abgesichert, aber auch s pürbar vergünstigt werden. So kann es helfen, Mobilitätsarmut zu vermeiden und a llen Menschen zu ermöglichen, klimafreundlich, bezahlbar und nachhaltig mobil zu sein. D urch das Deutschlandticket werden bis zu 2,5 Millionen Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Zusätzlich fordert der BUND ein Mobilitätsgeld, das die Entfernungspauschale ablöst. Von der Entfernungspauschale in ihrer jetzigen Form pr ofitieren in erster Linie Personen mit hohem Einkommen und weiten Pendelwegen, die sie mit dem Auto z urücklegen. Menschen mit niedrigem Einkommen, die den Eingangssteuersatz zahlen, werden dadurch meist ü berhaupt nicht entlastet. Das Mobilitätsgeld ist dagegen sozial gerechter und w ürde die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver machen. Gleichzeitig muss der öffentliche Verkehr in den Städten genauso wie in ländlichen Räumen massiv ausgebaut werden.

Contra THORE SCHÄCK

Fraktionsvorsitzender der Freien Demokratischen Partei, FDP Bremische Bürgerschaft

D ie Forderung nach einer Neuauflage des 9-Euro-Tickets wirkt wie eine schnelle A ntwort auf hohe Spritpreise – ist aber vor allem teure Symbolpolitik ohne nachhaltigen Effekt. Weder bringt e in solches Ticket Autofahrern spürbare Entlastung, noch sorgt es für einen dauerhaften Umstieg auf den ÖPNV.

Menschen fahren nicht Auto, weil es günstiger ist, sondern weil es zuverlässiger und komfortabler ist. Stattdessen drohen erneut überfüllte Züge und frustrierte Fahrgäste. Ein Billigticket ersetzt kein funktionierendes Angebot – im Gegenteil: Es verschärft die bestehenden Probleme und untergräbt die Akzeptanz des ÖPNV. Wer wirklich etwas verändern will, muss die Qualität v erbessern: mehr Kapazitäten, mehr Sicherheit und mehr Verlässlichkeit. Gleichzeitig braucht es echte Entlastungen bei den Energiepreisen. Die Bundesregierung sollte die Energiesteuern senken – denn sie treiben d ie Spritpreise maßgeblich in die Höhe. Alles andere sind kurzfristige Scheinlösungen ohne Wirkung.

Mi 6 5 2026 um 17:30 Uhr activo an der Roland - Klinik Niedersachsendamm 65a, 28201 Bremen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Vortrag und Parken sind kostenlos. Videos zu

Die Bremer Philharmoniker widmen ihre neue Spielzeit dem großen romantischen Repertoire. Mit einem SchumannZyklus sowie bedeutenden Symphonien und Orchesterwerken von Gustav Mahler, Richard Strauss, Hector Berlioz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Mélanie Bonis, Camille SaintSaëns und anderen spiegelt das Orchester die Gefühlswelten der Romantik wider. Schließlich wolle man eine breite Kulturlandschaft anbieten, so Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. Ein weiterer Schwerpunkt gilt Ludwig van Beethoven. Anlässlich dessen 200. Todestages wird sein Einfluss auf nachfolgende Generationen reflektiert. „Bei uns erlebt man Musik als kreatives Netzwerk, das sich über Jahrhunderte zieht, keine Grenzen kennt und Menschen damals wie heute verbindet - phil connected!“, so Generalmusikdirektor Marko Letonja, der nach dieser Spielzeit sein Amt niederlegen wird. „Das Orchester hat sich unter ihm sehr entwickelt“, blickt Emigholz zurück.

Den Schwerpunkt auf die Romantik und die letzte Konzertsaison von Letonja nehmen die Bremer Philharmoniker zum Anlass, zwei neue Abonnements anzubieten: PhilMaestro und PhilRomantik. Eine neue Vertriebsstruktur und ein eigener Webshop ermöglichen ab sofort direkten Kundenkontakt und bieten unkomplizierte Buchung von Tickets und Abonnements – persönlich, online oder über eine Hotline.

Das Konzertformat „Meine Playlist“ – ein wahrer Publi-

kumsmagnet – bietet in der kommenden Spielzeit dem Autor und Dramatiker Moritz Rinke, Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald und weiteren Gästen eine Bühne. Neben 80 öffentlichen Konzerten und etwa 150 Opernvorstellungen im Theater Bremen wird auch die Musikwerkstatt wieder eine große Rolle spielen. Insgesamt rund 300 Veranstaltungen sollen vor allem auch die nächste Generation anziehen: „Dieses Konzept ist ein internationales Exempel“, betont Letonja deutlich. Mehr Infos und Tickets unter bremerphilharmoniker.de. Der Vorverkauf für Konzerte der neuen Spielzeit im Tabakquart ier startet ab dem 1. Juni. f ls

Stellte das Programm für die neue und seine letzte Konzertsaison bei den Philharmonikern vor: Generalmusikdirektor Marko Letonja. Foto: Hannes von der Fecht

größter Filialist

Selbstbild und Vorurteil

Weserburg: Anys Reimann

FLORIAN SCHLEICHER

Mit Mirrorball zeigt die Weserburg, Museum für moderne Kunst, die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann. In ihren Arbeiten untersucht die Künstlerin das Spannungsfeld von Identität und Körper sowie Fragen von Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Darstellungen Schwarzer Frauen – selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd. Westlich-kolonial geprägten Blickweisen stellt Reimann eigenständige Bildwelten entgegen. „Es ist eine wunderbare Vielfalt, bei der alle Werkphasen umfasst werden.“, befindet Kurator Ingo Clauß. Dabei verknüpft sie Elemente aus Kunstgeschichte, Film, Musik, Mode und Literatur zu einer lebendigen, zeitgenössischen Mythologie. Ikonen und Außenseiterinnen, queere Bildsprachen und eine widerstän-

Vom 2. Mai bis zum 4. Oktober ist die Ausstellung Mirrorball in der Weserburg zu erleben. Künstlerin Anys Reimann bietet mit ihren Werken viele Einblicke – auch sehr persönliche. Foto: Schlie

dige Schwarze Popkultur sind dabei stets präsent. Die Ausstellung in Bremen bietet einen umfassenden Einblick in ihr aktuelles Schaffen: zu sehen sind großformatige Collage-Gemälde, rätselhafte Lederskulpturen, Spiegelobjekte und Körperabformungen mit geballten Fäusten. Dabei bringt sie ihre ganz eigene Note mit hinein: „Es geht um die Neuverkörperung bekannter Ideen und Rückbezüge in die eigene Vergangenheit“ erklärt Clauß. Neben dem Visuellen spielen auch Geruch und Haptik eine zentrale Rolle. So gehört unter anderem eine Duftskulptur zur Ausstellung. Aromen wie Kaffee, Holz oder Kräuter sind für Reimann eng mit Erinnerungen verbunden. Aber auch die Kolonialgeschichte der Weserburg als ehemalige Lagerhalle will sie mit diesen Gerüchen einfangen.

Mehr Infos gibt es auch unter weserburg.de

Keine Party ist auch keine Lösung

Bremer Theater: Spielplan für die kommende Saison 2026/27 ist raus

Für die letzte Spielzeit der laufenden Intendanz im Bremer Theater sind insgesamt 28 Premieren geplant, davon fünf Uraufführungen im Schauspiel und Jungen Theater, eine Neuproduktion im Musiktheater, drei Neuproduktionen im Tanz und ein großes Abschlussfestival. Das Musiktheater eröffnet die Spielzeit mit „Innocence“. Die Oper, die die Geschichte eines

Schulamoklaufs erzählt, kommt in Bremen in der musikalischen Leitung von Stefan Klingele und in der Regie vom ab der Spielzeit 2026/27 neuen Leitenden Regisseur im Musiktheater, Marco Štorman, am 13. September auf die Bühne. Außerdem gibt es „Der Räuber Hotzenplotz“, „Carmen“, „Die Blume von Hawaii“ und mit „Der Engel von Bremen“ eine wahre Bremensie mit dem Fokus auf die Giftmör-

derin Gesche Gottfried. Die Uraufführung „I. Grief. Different.“ eröffnet im Schauspiel die neue Spielzeit (Premiere ist am 18. September) im Kleinen Haus. Außerdem wird unter anderem „Catarina oder von der Schönheit, Faschisten zu töten“, „Der Zauberer von Oz“ und „Die Möwe“ zu sehen sein.

Vier Premieren stehen dieses Mal im Tanz auf dem Spielplan: Samir Akika und die Unusual

Symptoms eröffnen die Saison am 23. Oktober mit einer neuen Version des Kultstücks „polaroids“. Und das Junge Theater hat in dieser Spielzeit gleich zwei Uraufführungen im Programm. Anna Maria Praßlers „Keine Party ist auch keine Lösung“ (ab 21. November) und „Polifke gegen Piefkes“ (ab 20. Februar). Der Vorverkauf für die neue Saison startet am 1. Juli. Mehr unter theaterbremen.de bm

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Bryan Adams rockt die ÖVB-Arena

Der Weltstar kommt am 8. Oktober nach Bremen / Jetzt Tickets gewinnen

BETTINA MEISTER

Der kanadische Rockstar Bryan Adams kommt im Herbst mit seiner „Roll With The Punches Tour“ nach Deutschland – und macht am 8. Oktober in Bremen Halt. Fans dürfen sich auf ein Konzert freuen, das die größten Momente einer außergewöhnlichen Karriere bündelt.

Seit mehr als vier Jahrzehnten zählt Adams zu den prägenden Stimmen der internationalen Rockmusik. Mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger, Nummer-1-Platzierungen in über 40 Ländern und ausverkaufte Tourneen rund um den Globus sprechen für sich. Doch seine wahre Stärke zeigt sich auf der Bühne: Mit rauer Stimme, viel Energie und einer eingespielten Band liefert er Shows, die gleichermaßen kraftvoll wie nahbar sind. Zum festen Repertoire gehören Welthits wie „Summer of ’69“, „Run To You“ und „Cuts Like A Knife“, ebenso wie große Balladen à la „Heaven“, „Please Forgive Me“ und „(Everything I Do) I Do It for You“, einer der erfolgreichsten Songs der Popgeschichte. Auch Titel wie „Have You Ever Really Loved A

Vielfalt, Musik und Nervenkitzel

Auch in der kommenden Saison setzt das Boulevardtheater Bremen im Tabakquartier auf Vielfalt mit Schwerpunkt Humor, ergänzt durch ein spannendes Schauspiel. Insgesamt umfasst der Abendspielplan sechs neue Produktionen.

Los geht es am 17. September mit der Komödie „Ab in den Schrank“ von Sébastien Castro. Ab 29. Oktober folgt „Misery“ von William Goldman nach Stephen King, musikalisch wird es ab 3. Dezember mit „Ein Traum von Irland“, im neuen Jahr startet am 21. Januar „Trennung für Feiglinge“ von Clément Michel und am 11. März folgt „Der Speck muss weg“.

Der Verkauf der Abonnements startet am Montag, 4. Mai, der freie Verkauf beginnt am 11. Mai. Weitere Infos zu allen Produktionen gibt es unter boulevardtheater-bremen. de. WR

Woman?“, „Cloud No. 9“ oder „The Best Of Me“ fehlen selten, wenn Adams seine Karriere musikalisch Revue passieren lässt.

In Bremen erwartet das Publikum ein Abend voller Rockklassiker, Emotion und ungebremster Spielfreude. Zwischen zeitlosen Hymnen und neueren Songs entsteht eine dichte, mitreißende Atmosphäre – ganz ohne große Inszenierung, dafür mit umso mehr Herz. Für das Konzert von Bryan Adams am 8. Oktober, 20 Uhr, in der ÖVB-Arena, verlost der WESER REPORT als Präsentator 5 x 2 Tickets. Rufen Sie uns an bis Montag, 4. April, 15 Uhr, unter der Telefonnummer 01 37 / 87 80 201 Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus dem Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen oder Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/ datenschutzerklaerung/

Einziger Auftritt in Deutschland

Legendärer Musiker Van Morrison macht im Metropol Theater Halt

Der Grammy-prämierte Sänger, Songwriter, Autor, Poet und Multi-Instrumentalist Van Morrison zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Musikgeschichte. Mit zahlreichen Alben, die bis heute zu den bedeutendsten Werken des Rock-’n’-Roll-Kanons gehören, hat er Generationen von Musikerinnen und Musikern geprägt. Seit seinen frühen Jahren hat Van Morrison weltweit Bühnen erobert, seine Konzerte stehen für musikalisches Können auf höchstem Niveau, geprägt von meisterhaftem Songwriting und einer beeindruckenden Ausdruckskraft. Nach mehreren Jahren kehrt er nun für eine exklusive Show nach Deutschland zurück: Fans dürfen sich auf ein außergewöhnliches Konzerterlebnis freuen, wenn er gemeinsam mit seiner Band

am 17. Juni, 20 Uhr, im Bremer Metropoltheater auf der Bühne steht.

gibt es ab sofort unter eventim.de bm

Mob Rules gibt auf die Ohren

Wenn die Band Mob Rules die Bühne betritt, gibt es satt auf die Ohren. Die im Jahr 1994 in Schortens gegründete MetalBand ist am Freitag, 8. Mai, 20 Uhr, im Meisenfrei zu Gast. Nach dem Release des aktuellen Albums „Rise of the Ruler“ vom Sommer 2025 geht es nach Worten der Band musikalisch wieder zurück zu den Anfän-

gen. Auf dem Programm stehen Songs der ersten beiden Alben „Savage Land“ und „Temple of Two Suns“. Mit diesem klassischen Mob-RulesSound will das Sextett sein Publikum begeistern und es mitnehmen auf eine Zeitreise. Im Vorprogramm spielt die Band Breforth. vs/Foto: Karsten Koch

Kelly auf der Galopprennbahn

Mit „Traces” schlägt Michael Patrick Kelly ein neues Kapitel auf – musikalisch wie thematisch. Das Album vertont wahre Geschichten über Mut, Heilung und Hoffnung und zeichnet damit ein tief bewegendes Bild von Menschlichkeit. Der Singer-Songwriter mit der un-

verkennbaren vier-OktavenStimme verbindet Pop, Rock, Folk, und schafft ein intelligentes Genre-Crossover mit Elementen von Indie, Latin und Gospel. Sein neues Album präsentiert er am 11. Juli bei einem Open-air-Konzert auf der Bremer Galopprennbahn. bm

Immerhin sieht er reich aus

Jetzt kommt er endlich. Der aus dem vergangenen September verschobene Auftritt von Dennis aus Hürth steht an: Am 17. Mai tritt Schauspieler und Autor Martin Klempnow unter seinem

Eine

Künstlernamen mit dem Programm „Ich seh voll reich aus!“ im Fritz Theater auf. Start ist um 19.30 Uhr. Alle bereits gekauften Eintrittskarten behalten weiterhin ihre Gültigkeit. bm

echte „Erfahrung“

Mobiles Theater: Im Theater Bremen fragt die Produktion „Die Trasse. Eine Erfahrung“, wer eigentlich Teil hat an der Gestaltung unserer Städte und welche Utopien man heute finden könnte. Das Videokunstkollektiv Urbanscreen macht die historischen ebenso wie die künftigen Visionen von Bremen sichtbar: „Wir steigen als Publikum gemeinsam in einen Truck, der zum mobilen Zu-

schauerraum umgebaut wurde, und fahren durch die Stadt“, so Schauspielleiter Stefan Bläske, der die Produktion als Dramaturg begleitet. „Mal sehen wir Videos aus den 1970er Jahren, mal Utopien der Zukunft, und dazu im Vergleich das heutige Bremen, das aktuelle Stadtbild.“

Die Premiere findet am 13. Mai, 17.30 Uhr und 20 Uhr statt, Treffpunkt: Kleines Haus. bm

Erwachsene: 5,– € Kinder bis 16 Jahren sindgratisdabei. Es stehen kostenlose Natur-Parkplätzerundum den Beekenhof bereit. Hundesindan derLeineerlaubt.

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Vom 08.-10.05.2026 lädt das naturbelassende Gelände des Beekenhofs ein, sich in die Welt des Frühlings entführen zu lassen.

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Beim Flanieren zwischen alten Bäumen und historischen Gebäuden können die Besucher ein umfangreiches Warenangebot an Blumen und Pflanzen, schöne und praktische Dinge für Haus und Garten, Mode, Schmuck und exklusives, handgefertigtes Kunsthandwerk sowie kulinarische Köstlichkeiten entdecken.

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Ihn kann so schnell nichts mehr erschüttern: Altrocker Bryan Adams kommt nach Bremen. Foto: pv
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Van Morrison kommt nach Bremen. Foto: Lewis McClay

Glücksspielautomaten dürfen nicht dauerhaft freigeschaltet sein. Wer sich nicht daran hält, wie der Gastronom in Hastedt, der muss empfindliche Geldstrafen fürchten. Foto: Pixabay

Illegales Glücksspiel entdeckt

Ordnungsamt verhängt 12.000 Euro Bußgeld

HEMELINGEN – Das Ordnungsamt Bremen hat bei der Kontrolle einer Gaststätte im Stadtteil Hastedt schwere Verstöße gegen den Spielerschutz festgestellt. Gegen den Betreiber wurde in Bußgeld von 12.000 Euro verhängt. Wer an einem Spielgerät in einer Gaststätte spielen will, muss sich vorher ausweisen. Der Betreiber ist gesetzlich verpflichtet zu prüfen, ob die Person für Glücksspiele gesperrt ist – etwa weil sie spielsüchtig ist und sich selbst hat sperren lassen. Dafür muss jedes Spielgerät mit dem bundesweiten Sperrsystem „Oasis“ verbunden sein. Erst nach dieser Prüfung darf das Gerät mit einer Freischaltkarte zum Spielen freigegeben werden. In der kontrollierten Gaststätte war nichts davon der Fall: Die Spielgeräte waren dauerhaft freigeschaltet, obwohl niemand spielte. Das Prüfgerät für die Spielersperre war nicht angeschlossen. Damit konnte jeder an den Automaten spielen – auch Menschen, die wegen einer Spielsucht eigentlich gesperrt sind. Der Betreiber hatte den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz für gefährdete Spielerinnen und Spieler vollständig ausge-

hebelt.

Die Auswertung der in den Geräten gespeicherten Spieldaten ergab: In der Vergangenheit wurde an den Automaten gespielt, ohne dass auch nur eine einzige Prüfung stattgefunden hat. Aus diesen Daten ließ sich auch errechnen, wie viel Geld der Betreiber durch den rechtswidrigen Betrieb eingenommen hat – rund 5.600 Euro. Dieser unrechtmäßige Gewinn wurde bei der Festsetzung des Bußgelds berücksichtigt: Das Ordnungsamt hat eine Geldbuße von 12.000 Euro verhängt. Zusammen mit Gebühren und Auslagen ergibt sich ein Gesamtbetrag von rund 12.600 Euro. Innensenatorin Eva Högl sagt dazu: „Illegales Glücksspiel ist keine Kleinigkeit. Es zerstört Existenzen. Menschen mit einer Spielsucht verlieren ihr Geld, ihre Arbeit, nicht selten ihre Familie. Wer die gesetzlichen Schutzregeln bewusst umgeht, nimmt das in Kauf – und das dulden wir nicht. Das Ordnungsamt hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Meine klare Ansage: Wir kontrollieren weiter, wir greifen durch, und wir werden jeden Verstoß konsequent ahnden.“ WR

Menschen zusammenbringen

VOLKER ALTHOFF

HEMELINGEN – „Ein großes Ziel ist es, die Menschen in den fünf Ortsteilen Arbergen, Mahndorf, Hemelingen, Hastedt und Sebaldsbrück näher zusammenzubringen und die Verbundenheit im Stadtteil zu stärken“, sagt Faro Tuncel. Er ist seit einem Jahr Vorstandsvorsitzender der Stadtteilstiftung Hemelingen, die es seit 16 Jahren im Stadtteil gibt. Sie ist die einzige ihrer Art in Bremen. „Ich habe das Amt von Ullrich Höft, dem früheren Ortsamtsleiter in Hemelingen, übernommen“, berichtet Tuncel, der ebenfalls den Vorsitz im Vorstand des Jugendhauses Hemelingen innehat. Es sei anfangs nicht sein Plan gewesen, den Vorsitz der Stiftung zu übernehmen. „Ich habe die Aufgabe aber gerne übernommen, als ich gefragt wurde. Es ist ja auch ein großer Vertrauensbeweis.“ Er führt seine Tätigkeit „mit Herzblut“ aus, wie er beschreibt. Dabei lobt er den gesamten Vorstand, in dem viele engagierte Menschen zusammenarbeiten.

Als die Idee entflammte, eine Stadtteilstiftung in Hemelingen zu gründen, war Tuncel Praktikant im Quartiersmanagement Hemelingen – unter dem damaligen Leiter Jörn Hermening. „Schon damals wurde darüber gesprochen, aber es gab sie noch nicht.“ Im Jahr 2010 war es dann soweit, die Stiftung begann ihre Arbeit. Aus der Satzung lässt sich der Zweck herauslesen: „Zweck der Stiftung ist, Bildung und Erziehung,

Kunst und Kultur, Jugend- und Altenhilfe, Völkerverständigung, das demokratische Staatswesen und das bürgerliche Engagement zu fördern“. „Wir wollen zeigen, dass wir vielfältig sind, und unser Stadtteil lebenswert und interessant ist“, formuliert Tuncel seine Lesart.

Die Stiftung fördert gezielt kleinere Projekte und Träger und organisiert selbst Vorhaben und große Veranstaltungen. Dazu gehört der alljährliche Bürgerbrunch Hemelingen,

TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE

Neue Bleibe für Bardok gesucht

Der etwa drei Jahre alte Bardok sucht ein neues Zuhause, wo er in ruhiger Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon leben kann. Artgenossen oder Kinder sollten nicht im Haushalt leben, Herrchen oder Frauchen sollten allerdings über eine entsprechende Erfahrung mit Katzen verfügen.

Kater Bardok kam als Fundtier ins Tierheim. Anfangs zeigte er sich sehr unsicher und schlug auch mal zu, wenn er sich bedrängt fühlte, oder ihm etwas nicht passte. Mittlerweile ist er entspannter und lässt sich zunehmend auch vorsichtig streicheln, ist aber nach wie vor schreckhaft und etwas skeptisch Menschen gegenüber. Glücklicherweise ist er ziemlich bestechlich, so lässt sich mit dem einen oder anderen Leckerli und etwas Geduld sein Vertrauen gewinnen.

 Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos zu Öffnungszeiten und Tieren gibt es unter der Rufnummer 35

der abwechselnd in den fünf Ortsteilen stattfindet. „Dieses Jahr findet das Event am 23. August voraussichtlich auf dem Gelände des Jugendhauses Hemelingen statt“, erzählt der Vorsitzende. Und einmal im Jahr lädt die Stadtteilstiftung zum Stiftungsmahl ein, bei dem in diesem März Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) als Ehrengast zu Besuch war. „Bei dieser Feier bringen wir Unternehmerinnen und Unternehmer wie Stifterinnen und Stifter zusammen. Und es kom-

Bardok lebt schon seit Anfang Dezember 2025 im Tierheim an der Hemmstraße. Foto: pv

11 33 und auf bremertierschutzverein.de im Internet. WR

men prominente Gäste – wie dieses Mal unser Bürgermeister“, so Tuncel. „Ein größeres Projekt von uns ist die Berufsorientierungsmesse ,Praktisch‘, bei der wir Jugendliche der 8. und 9. Klassen mit heimischen Betrieben zusammenbringen.“ Damit unterstützt die Stiftung Bildungsprojekte in den fünf Ortsteilen und fördert sprachliche, künstlerische und soziale Kompetenzen. Inzwischen habe die Stiftung 149 Zustifter. „Natürlich ist es hilfreich, noch mehr zu gewinnen, um die Bedarfe zu decken“, sagt Faro Tuncel. Für 5.000 Euro, die in den Kapitalstock fließen, können Unternehmen und Privatleute sogenannte Zustifter werden. Darunter sind Hemelinger Unternehmen, die Kirchengemeinde, eine Vielzahl von Privatleuten und Bremer Politiker mit und ohne persönliche Bezüge zu Hemelingen. „Ich bin selber Zustifter und habe mich eingebracht“, bemerkt Tuncel. Doch es braucht nicht nur Geld, um sich einzubringen. „Genauso wollen wir Menschen gewinnen, die Zeit stiften. Wir wollen nicht nur die Finanzstarken, sondern alle Menschen, die sich für ihren Stadtteil einsetzen wollen.“

Faro Tuncel wünscht sich, „die Gemeinsamkeiten hervorzuheben, die Stärken und das Potenzial des Stadtteils zu nutzen“. „Überdies wünsche ich mir eine Atmosphäre des Miteinanders, gerade in schweren Zeiten.“

Weitere Infos gibt es unter stiftung-hemelingen.de Faro

Frau stirbt bei Unfall

Schaulustige behindern Einsatzkräfte

OSTERHOLZ – Am Montagnachmittag kam es in Tenever zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde eine 73 Jahre alte Frau von einer Straßenbahn erfasst. Sie verstarb noch vor Ort. Die Polizei sucht Zeugen. Etwa um 13.50 Uhr wollte die 73-Jährige das Gleisbett in der Sankt-Gotthard-Straße überqueren, als sich aus beiden Richtungen Straßenbahnen näherten. Dabei stieß die Frau zunächst gegen die Seite der einen Straßenbahn, stürzte und wurde anschließend von der zweiten Bahn frontal erfasst. Sie erlitt unter anderem schwere Kopfverletzungen. Ein Notarzt stellte noch vor Ort den Tod der Frau fest. Der Fahrer und die Fahrerin der Straßenbahnen erlitten einen Schock. Die Sankt-Gotthard-Straße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen und

sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei Bremen unter 0421 / 36 21 48 50 entgegen.

Während der Bergungsarbeiten waren etwa 250 Schaulustige am Unfallort. Durch ihr Verhalten wurde die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich behindert, sodass zusätzlich Einsatzkräfte angefordert und Sichtschutzwände aufgebaut werden mussten, um die Persönlichkeitsrechte der Frau zu wahren. Teilweise entfernten sich Personen auch nach Aufforderung nicht, so dass Platzverweise angedroht werden mussten. Die Einsatzkräfte stellten Personalien fest und beschlagnahmten ein Mobiltelefon. Derzeit wird geprüft, ob hier weitere strafrechtliche Schritte eingeleitet werden.

„Gaffer“ müssen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. WR

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Macht sich im Namen der Stadtteilstiftung Hemelingen stark für das Quartier: Faro Tuncel. Foto: pv

Städtebaulicher Abschluss für Tenever

Diese Woche wurde der Grundstein für das Neubaugebiet „Maria Buck“ gelegt

VOLKER ALTHOFF

OSTERHOLZ - Von einem „städtebaulichen Abschluss für Tenever“ spricht Ulrich Schlüter. Damit meint der Osterholzer Ortsamtsleiter das Neubaugebiet „Maria Buck“, dessen Grundsteinlegung jetzt stattfand. Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal an der Osterholzer Heerstraße entsteht in den kommenden 15 Monaten ein gemischt genutztes Quartier mit rund 100 Wohneinheiten – darunter 30 Reihenhäuser und 69 Wohnungen. Mit dem Projekt wird drin-

gend benötigter Wohnraum für Bremen geschaffen: Alle Einheiten entstehen im geförderten Wohnungsbau und tragen damit zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes bei. „Solche Projekte zeigen, wie Stadtentwicklung in Bremen lebensnah funktioniert: bezahlbar und in guter Nachbarschaft“, betont Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung.

Bauherr ist die AMM Holding GmbH. Mit der exklusiven Vermarktung der Wohneinheiten ist das Immobilienberatungshaus Robert C. Spies beauftragt.

„Unser Ziel ist es, ein leben-

Thema Halswirbelsäule

NEUSTADT - Woher kommen

Nackenschmerzen? Was sind häufige Krankheitsbilder an der Halswirbelsäule? Welche Therapie kann helfen? KlausEberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum an der Roland-Klinik, spricht am Mittwoch, 6. Mai, über Erkrankungen sowie Behandlungsmöglichkeiten an der Halswirbelsäule und beantwortet individuelle Publikumsfragen. Die Infoveranstaltung beginnt im Vortagsraum des Activo an der Roland-Klinik, Niedersachsendamm 65a, ab 17.30 Uhr und ist kostenlos. WR

SPD will Wahlrecht ändern

Petition der Hemelinger Partei

HEMELINGEN - „Parteien erfüllen nach dem Grundgesetz eine zentrale Funktion für die demokratische Willensbildung. Sie bündeln Interessen, entwickeln politische Programme und stellen den Zusammenhang zwischen Wählerwillen und parlamentarischer Arbeit her. Die Möglichkeit, sämtliche Stimmen auf einzelne Kandidaten der Liste zu konzentrieren, widerspricht diesem Grundgedanken“. Das ist der Wortlaut einer Petition, die Jens Dennhardt, Vorsitzender des Ortsvereins der SPD Hemelingen/Sebaldsbrück, jüngst gestellt hat. Hiernach fordert er die Bremische Bürgerschaft auf, das Wahlrecht für die Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft und zu den Beiräten so zu ändern, dass Stimmenhäufung (Kumulierung) auf einzelne Kandidierende abgeschafft wird. „So sollen Wähler nicht mehr mehrere oder alle fünf Stimmen auf einzige kandidierende Person abgeben können“, erklärt Dennhardt. Die Verteilung der fünf Stimmen auf mehrere Parteien und/oder Kandidierende solle weiterhin möglich sein. Bei seinem Antrag beruft sich Dennhardt auf die Bürger-

ARBEITSMARKT

schaftswahl von 2023, bei der die vier stärksten Parteien etwa 13 bis 15 Tausend Stimmen brauchten. „Bürgermeister Bovenschulte alleine holte mit seinen Personenstimmen gut zehn Mandate, für ihn selbst reichte davon ein Mandat. CDU-Spitzenkandidat Imhoff holte mit seinen Personenstimmen noch knapp vier Mandate, die Linken Spitzenkandidatin Vogt holte ein Mandat mehr als sie selbst brauchte“, resümiert Dennhardt.

„Die Stimmenhäufung auf einzelne Kandidierende kann außerdem dazu führen, dass die persönliche Stimmenverteilung das Wahlergebnis in einer Weise beeinflusst, die für viele Wähler schwer nachvollziehbar ist“, heißt es weiter in der Petition. Dieses gelte besonders dann, wenn Spitzenpolitiker deutlich mehr Stimmen erhalten als sie für ihre Wahl über Personenstimmen benötigt hätten. „Der Wählerwille wird dadurch aus meiner Sicht nicht mehr in der beabsichtigten Weise abgebildet“, so Dennhardt. Eine Änderung des Wahlrechts würde zur Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Gleichheit der Wahl beitragen. va

Einfacher Online-Zugang mit der neuen App

JOACHIM OSSMANN

Vorsitzender der Geschäftsführung

Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven

W er kennt es nicht, das genervte Gefühl, wenn man sich online bei einem Portal anmelden möchte: Habe ich auch das richtige Passwort eingegeben? Stimmt vielleicht die Benutzerkennung nicht? Diese Suche hat für Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur mit der Einführung der neuen BA-Secure-App nun ein Ende: Ein wesentlicher Vorteil der neuen App. Es ist keine Eingabe von Zahlencodes mehr erforderlich. Bei einem Anmeldeversuch erhalten Nutzende eine Push-Nachricht auf ihr Mobilgerät. Sie bestätigen dann den Vorgang über die auf dem Gerät eingerichtete biometrische Erkennung oder die Geräteerkennung. Viele werden dieses einfache, aber sichere Verfahren aus dem Online-Banking bereits kennen. Es erleichtert den Ablauf und reduziert potenzielle Fehlerquellen. Damit sind Anliegen wie Arbeitssuchendmeldung oder Antragstellung jetzt noch einfacher möglich. Gut zu wissen: Die App wurde vollständig in der Bundesagentur für Arbeit entwickelt und wird von ihr betrieben. Die Daten bleiben also in einer Hand mit garantierter Sicherheit. Mehr Infos zur neuen App unter arbeitsagentur.de/ link/ba-secure-app

diges Quartier zu entwickeln, das unterschiedlichen Lebensentwürfen gerecht wird – von Familien bis hin zu Singles. Die Kombination aus Reihenhäusern, Wohnungen, sozialer Infrastruktur und Freiflächen schafft ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Wohnumfeld“, berichtet Amer Sandawi, Projektentwickler und Geschäftsführer der AMM Holding GmbH, über das nachhaltige Bauvorhaben.

Die Nachfrage nach Wohnraum in gut angebundenen Bremer Lagen bleibt weiterhin hoch. „Wir registrieren eine dynamische Nachfrage nach

Reihenhäusern und Wohnungen – insbesondere in Quartieren, die eine gute Infrastruktur, Grünflächen und eine hohe Lebensqualität miteinander verbinden“, so Canan Schledz, Leitung der Vermietung für Wohnimmobilien bei Robert C. Spies.

Der Name des neuen Areals geht auf die gleichnamige Leiterin des ersten Säuglingsheims in Alt-Osterholz, Maria Buck, zurück.

Die Fertigstellung des gesamten Quartiers mit 30 Reihenhäusern und zwei Mehrfamilienhäusern ist für das dritte Quartal 2027 geplant.

Die geschäftsführenden Brüder von AMM

Mohammad und Amer

Özlem Ünsal bei der Grundsteinlegung des Neubaugebietes. Foto: Althoff

mindestens 09.05.2026. 2) Exklusiv für Freundschaftskarteninhaberinnen und -inhaber. Gültig bei Neuaufträgen auf gekennzeichnete Artikel, die in die Tasche passen, aus den Abteilungen Haushaltswaren & Accessoires, Gardinen, Leuchten, Teppiche, Heimtextilien sowie für die Baby-Exklusivmarken Jimmy Lee, My Baby Lou, Avelia und Patinio. Ausgenommen: siehe S). Keine weiteren Konditionen möglich. Gültig bis mindestens 09.05.2026. Einkaufstasche „XXXL Shopping Bag“, ca. 53 x 40 x 22 cm (83500010) für 1,- € erhältlich. 3) Gültig bei Neuaufträgen auf gekennzeichnete Artikel der Abteilungen Möbel, Küchen und Matratzen, Haushaltswaren & Accessoires, Heimtextilien, Leuchten, Gardinen, Teppiche, Babyzimmer sowie die BabyExklusivmarken Jimmy Lee, My Baby Lou, Avelia und Patinio. Ausgenommen: siehe S). Für Freundschaftskarteninhaberinnen und -inhaber: Soweit anwendbar, Kombination mit dem 35%-Freundschaftskartenpreis möglich, darüber hinaus keine weiteren Konditionen möglich. Gutschein gilt nur in unseren Filialen. Pro Einkauf und Kunde nur ein Gutschein einlösbar. Gültig bis mindestens 09.05.2026. S) Gültig bei Neuaufträgen. Ausgenommen: Artikel in dieser Werbung, in der Ausstellung als „Bestpreis“/„Bester Preis“ gekennzeichnete Artikel, Blomus,

Holding (v. l.) Marwan,
Sandawi mit Bausentaorin

Ehrliche

und faire Preise

Osterholzer Goldstube expandiert in die Gemeinde Oyten

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OSTERHOLZER

Giuliano Michael (rechts) und sein

n ihrem Hauptstandort in Bremen, Davoser Straße 72 A in Tenever, hat sich die Osterholzer Goldstube in ihrem Metier bereits zur etablierten Adresse entwickelt, wenn es um den Ankauf von Gold in Form von Schmuck, Uhren, Münzen, Barren und Feingold, aber auch als Alt- und Zahngold geht. Angekauft werden außerdem Diamanten, Schmuck und Bestecke aus Silber oder etwa Objekte aus Platin sowie Zinn.

Mit dem gleichen Konzept ist Inhaber Giuliano Michael nun expandiert: Die neue Oytener Goldstube in der Gemeinde Oyten ist Teil der Osterholzer Goldstube. „Unser Hauptgeschäft bleibt weiterhin die Osterholzer Goldstube in Bremen. Aber unsere Expansion nach Oyten ist bedingt durch viele Kunden aus Oyten, Achim, Verden und Umgebung, die zu uns kommen. Für sie bieten wir jetzt kürzere Wege und eine bessere Erreichbarkeit – sowohl für Bestands- als auch für Neukunden“, sagt Michael.

Die Oytener Goldstube befindet sich dort in der Hauptstraße 69 – gegenüber vom örtlichen Rewe-Markt. Offiziell eröffnet wird das Geschäft am Montag, 4. Mai, um 11.30 Uhr. „Kommen Sie vorbei und feiern mit uns bei Champagner und Häppchen in der Hauptstraße 69 in Oyten“, lädt Michael Interessierte ein. Der Inhaber selbst will in den ersten Tagen nach dem Startschuss auch persönlich vor Ort sein, anschließend werden Kundinnen und Kunden dort durch geschulte Mitarbeiter betreut – wobei persönliche Termine mit Michael nach Vereinbarung möglich bleiben. Der Mittwoch ist für das Oytener Geschäft übrigens Ruhetag.

Mitarbeiter Diego Glowacki freuen sich Sie in der Goldstube zu begrüßen.

„Unser Dank geht an treue Kunden für den Aufbau unseres guten Rufs in Bremen. Die hier erlangten Werte wollen wir auch auf Oyten übertragen. Das heißt: Bei uns dreht sich alles um Ehrlichkeit, Transparenz und die faire Bewertung der angebotenen Ware. Denn unser Ziel ist eine langfristige Kundenzufriedenheit und Vertrauen in unsere Arbeit“, bringt Giuliano Michael den Geschäftsanspruch auf den Punkt. Und: „Es gibt nur diese beiden Filialen der Osterholzer Goldstube in Bremen und Oyten, die zu unserem Betrieb zählen“, betont der Inhaber. Auch sagt er: „Ich weiß, dass hinter jedem Ankauf eine Geschichte steckt.“ Gerade weil man in der Goldstube weiß, was die Besitzerinnen und Besitzer solcher Stücke aus Edelmetallen mit ihnen verbinden, nimmt man sich hier Zeit dafür, die Warenwerte transparent und gründlich zu ermitteln. In beiden Häusern der Osterholzer Goldstube erhält man die nötige Unterstützung für den Verkauf der Wertgegenstände und eine diskrete, anonyme Beratung. „Dadurch ergeben sich zwar manchmal Wartezeiten, aber wir möchten jedem den gleichen guten Service bieten“, betont Michael. Nach einem beratenden Gespräch und der ersten Begutachtung in dem Fachgeschäft wird zunächst die Echtheit der angebotenen Stücke überprüft: Dabei wird die Bewertung des Materialwerts vorgenommen. Dazu werden, je nach Objekt, unterschiedliche Methoden eingesetzt. Goldstücke können mittels eines Säuretests auf ihre Echtheit überprüft werden. Daneben wird eine geeichte Präzisionswaage eingesetzt. Für das Testen von Edelsteinen und Schmuck wiederum stehen weitere moder-

ne Geräte bereit. „Bei uns können die Kunden die Kontrollwaage vorab selbst nutzen. Alle Schritte erfolgen vor den Augen der Kunden“, verspricht Giuliano Michael. Denn da es sich jeweils um empfindliche Summen handele, werde schon auch sehr genau hingesehen.

„Wir bestimmen die Preise immer nach dem tagesaktuellen Kurs, der für jeden online sowie auf unserer Internetseite stets einsehbar ist“, erklärt Michael. Leichte Schwankungen durch Bewegungen an der Börse seien zwar möglich, lägen aber im normalen Rahmen. So kommen die Spezialisten dann zu einer realistischen und fairen Einschätzung. Im Bremer Haus können sich Interessierte ebenso vertrauensvoll an Diego Glowacki wenden, der ihnen fachkundig zur Seite steht.

Als eine Serviceleistung offeriert das Team der Goldstube für mehr zeitliche Flexibiliät auch individuelle Termine nach Absprache oder die Möglichkeit eines Hausbesuchs. Die Vorgehensweise bei Beratung, Bewertung, Angebot und Ankauf ist dabei die gleiche wie auch im Fachgeschäft selbst. Ein Erfahrungswert: Neun

von zehn Menschen seien positiv überrascht vom tatsächlichen Wert der Gegenstände, die sie offerieren. In vielen Fällen erweise sich durch die professionelle Bewertung ein deutlich höherer Wert als erwartet. Michael: „Viele Gegenstände werden vorschnell verschenkt oder entsorgt. Also bitte lieber einmal bewerten lassen, bevor es wegkommt!“ Schließlich ginge man mit der Prüfung seiner Stücke in der Osterholzer oder Oytener Goldstube kein Risiko ein.

„Wir bedanken uns für die zahlreichen positiven Bewertungen und freuen uns auf eine ebenso positive Aufnahme in Oyten wie in Bremen“, sagt Giuliano Michael. Anlässlich der Neueröffnung in Oyten will er die treue Bremer Kundschaft genauso zu kostenlosem Sekt einladen. Darüber hinaus gibt es eine kurzzeitige Aktion, die eine Woche lang läuft: Ein geliebtes Schmuckstück seiner Wahl kann man bei Bedarf kostenlos in den beiden Häusern der Goldstube reinigen und polieren lassen. Infos gibt es unter www.osterholzergoldstube.de sowie auf Instagram (goldstube_ osterholz_bremen).

Unsere Philosophie: Fairness, Transparenz und Vertrauen

Wir haben leider viele Geschichten gehört, bei denen Schmuck weit unter Wert verkauft wurde. Genau das möchten wir verhindern. Bei uns gilt daher: Transparenz vor allem. Die meisten unserer Angebote liegen deutlich über den Vergleichspreisen, die Kundinnen und Kunden zuvor woanders erhalten haben. Wir nehmen uns Zeit für jede Bewertung, erklären jeden Schritt nachvollziehbar – und Sie können selbst mitverfolgen, was Ihr Schmuck tatsächlich wiegt und wert ist. Wir laden Sie herzlich ein, unsere Bewertung zu vergleichen. Kommen Sie gerne vorbei, lassen Sie Ihre Schmuckstücke kostenlos und unverbindlich prüfen – und entscheiden Sie in Ruhe selbst. Diese Einladung ist kein Wettbewerb, sondern ein Beitrag zu mehr Fairness, Vertrauen und Ehrlichkeit im Goldankauf. Wir zahlen für Ihr Gold-/Altgold tagesaktuelle Preise. Auf Wunsch machen wir auch Hausbesuche.

Die Alternative zum Pflegeheim

Die meisten Menschen wünschen sich, im Alter in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Doch wenn der Alltag schwerer fällt, scheint ein Pflegeheim oft unvermeidlich. Mit HOMECARE – die Alltagshelfer gibt es eine Alternative: ein Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, Menschen dabei zu unterstützen, so lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause zu leben.

Alltag, wie er sein sollte

Im Mittelpunkt steht ein gesunder, gewohnter Alltag. Gemeinsam einkaufen, kochen, den Haushalt organisieren oder spazieren gehen – all das bleibt erhalten. Auch die Unterstützung bei der Körperpflege gehört dazu und wird individuell angepasst. Ziel ist es, die Selbstständigkeit so weit wie möglich zu bewahren. Jeder Einsatz dauert mindestens zwei Stunden. So entsteht echte Unterstützung –ohne Zeitdruck.

Zeit für Menschen

Im Gegensatz zu klassischen, oft kurzen Einsätzen setzt HOMECARE bewusst auf mehr Zeit. Dadurch entsteht Raum für Gespräche, Vertrauen und persönliche Beziehungen.

Die Betreuung erfolgt möglichst durch feste Ansprechpartner. Die Alltagshelfer treten bewusst in

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Mit HOMECARE – die Alltagshelfer selbstbestimmt zu Hause alt werden

Alltagskleidung auf – der Besuch fühlt sich nicht wie ein Pflegetermin an, sondern wie Unterstützung aus dem eigenen Umfeld.

Hinter HOMECARE steht ein engagiertes Team. Geschäftsführer Steffen Gantner, Vater von zwei Kindern, setzt auf Verlässlichkeit und Menschlichkeit im Alltag. „Ein Zuhause ist mehr als vier Wände. Es ist Erinnerung, Alltag und Würde – und genau das möchten wir erhalten.“ – Steffen Gantner

Die pflegerische Leitung übernimmt Anne-Lena Etu, unterstützt von Isabella Krumland. Ergänzt wird das Team durch Werkstudentin Josephine Renken.

Entlastung und Sicherheit

Die Unterstützung entlastet nicht nur Senioren, sondern auch Angehörige. Sie gibt Sicherheit im Alltag – ohne dass das Zuhause aufgegeben werden muss.

Als zugelassener Pflegedienst können die Leistungen – je nach Pflegegrad – über die Pflegekasse abgerechnet werden.

Selbstbestimmt zu Hause leben

Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zum Pflegeheim.

HOMECARE – die Alltagshelfer steht genau dafür: Unterstützung, die Alltag erhält, statt ihn zu ersetzen. Damit Menschen dort alt werden können, wo ihr Leben ist – zu Hause.

Unterwegs im Bremer Osten

Blumen, Holz und vieles mehr

Pflanzen- und Kunsthandwerkermarkt auf der Wiese am Großen Kuhkamp

OSTERHOLZ - Die Wiese am Großen Kuhkamp erreicht mit Beginn des Wonnemonats Mai ihren jahreszeitlichen Höhepunkt: saftig grünes Gras und alte schattenspendende Bäume, die gerade ihr frisches Laub zeigen. Ein Augenschmaus und Anlass zugleich für den diesjährigen Pflanzenund Kunsthandwerkermarkt, der am kommenden Samstag, 9. Mai, von 10 bis 16 Uhr auf dem großen Gelände stattfindet. Besucher dürfen sich auf ein vielseitiges Angebot freuen. „Imker bieten ihre Honigsorten an. Ein Drechsler wird seine ausgefeilten Holzarbeiten, Laserarbeiten und anderes präsentieren“, verrät Hans Pleister,

der die Veranstaltung zusammen mit der Siedlergemeinschaft Kuhkamp koordiniert und organisiert. Jung und Alt können Handarbeiten, selbstgefertigten Schmuck, Taschen, Figuren, Keramik sowie selbstgezogene Gemüsepflanzen, fleischfressende Pflanzen und exotische Pflanzen wie Palmen oder Hibiskus bestaunen. „Zudem werden ehrenamtliche Organisationen wie der ADFC vertreten sein“, berichtet der Veranstalter. Im vergangenen Jahr habe sich mit mehr als 30 Ständen ein vielfältiges Bild ergeben. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Interessenten für Stände können sich anmelden unter hpleis19@gmail.com va

Eine Einladung vom Bürgermeister

Sprechstunde mit Bovenschulte

OSTERHOLZ – Bürgermeister Andreas Bovenschulte lädt Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Osterholz und überhaupt dem Bremer Osten herzlich ein zur nächsten Bürgerversammlung am Dienstag, 12. Mai, ab 18 Uhr. Das gemeinsame Gespräch findet im OTe-Saal des OTeZentrums, Otto-Brenner-Allee 44/46, statt. Der Bürgermeister will mit den Bremerinnen und Bremern ins Gespräch kommen, über Themen, die sie bewegen, was sie gut finden und wo ihrer Meinung nach mehr gemacht werden muss. Wie sollen Bremen und Osterholz künftig aussehen? Wo müssen wir besser werden? Was muss in den kommenden Jahren unbedingt angepackt werden?

Gesprächsbereit: Andreas Bovenschulte Foto: Schlie

Es wird um Anmeldung gebeten: Entweder per E-Mail unter buergermeister.bremen. de/imgespraech oder telefonisch unter der Rufnummer 0421 / 36 17 81 11. WR

Der Pflanzen- und Kunsthandwerkermarkt bietet auch Blumen, die nicht verbühen. Foto: pv

Noch freie Plätze im Computerkurs

VAHR – Für den Aufbaukurs

„Computergrundlagen – Ganz in Ruhe und langsam II“ der Volkshochschule (Vhs) Ost sind noch freie Plätze verfügbar.

Der Kurs richtet sich an Menschen mit geringen PC-Vorkenntnissen. Bei angenehmem Lerntempo stehen individuelle Fragen der Teilnehmenden sowie ausreichend Zeit zum Wiederholen und Üben im Mittelpunkt. Behandelt werden grundlegende Funktionen des Betriebssystems Windows, Dateimanagement und Textverarbeitung. Auch erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Nutzung des Internets, einschließlich Web-Navigation und E-Mail-Anwendung.

Schuldner - und Insolvenzberatung

Anerkannt nach § 305 Abs.1 Nr.1 Insü

Kostenfreie Erstberatung

Bremen-Mitte (Doventor)

Doventorsteinweg 41

28195 Bremen

Tel.: 0421 - 38 04 559

Bremen-Süd (Neustadt)

Kornstr. 13

28201 Bremen

Tel.: 0421 - 50 40 36

Der Kurs startet am 5. Mai (läuft über fünf Termine, jeweils von 16.15 bis 18.30 Uhr) in der Berufsbildenden Schule für den Einzelhandel und Logistik, Carl-Goerdeler-Straße 27.

Weitere Infos und Anmeldungen bei der VHS-Ost unter Telefon 0421 / 361 35 66. WR

AKTUELLE

ANGEBOTE, INTERESSANTE

TIPPS UND INFOS AUS DEN BREMER

STADTTEILEN

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Übernahme der Beratungskosten durch einen Sozialleistungsträger. Auch bei ALG 1, unterschreiten von Einkommensgrenzen, Schüler, SoloSelbständige, etc. Beratung zu Pfändungen, P-Konto, Rechtmäßigkeit von Forderungen, Inkasso, Privatinso, u.v.m.

Fax: 0421 - 38 04 561 sb-mitte@solidarische-hilfe.de

Bremen-Ost (Hastedt)

Stresemannstr. 54

28207 Bremen

Tel.: 0421 - 69 67 587 15

Fax: 0421 - 69 67 587 99 sb-ost@solidarische-hilfe.de

Fax: 0421 - 50 40 37 sb-sued@solidarische-hilfe.de

Bremen-Nord (Vegesack)

Gerhard-Rohlfs-Str. 16

28757 Bremen

Tel.: 0421 - 65 86 966

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Vollsperrung der Heerstraße

HEMELINGEN - Im Auftrag des Amtes für Straßenbau und Verkehr wird ab Montag im Straßenabschnitt Arberger Heerstraße, zwischen „Zur Elle“ und Colshornstraße die Asphaltdeckschicht der Fahrbahn erneuert. Die Maßnahme erfordert eine fünftägige Vollsperrung des genannten Bereichs, eine Umleitung wird rechtzeitig ausgeschildert.

Um den ÖPNV aufrechtzuerhalten, werden für die gesamte Bauzeit Sicherheitsposten eingesetzt. Diese ermöglichen die Durchfahrt des öffentlichen Nahverkehrs durch das Baufeld. Die Bauarbeiten ruhen während einer Durchfahrt.

Folgende Umleitungsstrecken werden eingerichtet:

• U5 stadteinwärts: Arberger

Heerstraße / Falkensteiner Straße / Hermann–Osterloh-Straße / Nauheimer Straße / Arberger Heerstraße“.

• U3 stadtauswärts: Arberger

Heerstraße / Nauheimer Straße / Hermann–Osterloh-Straße / Arberger Heerstraße / Falkensteiner Straße“. Witterungsbedingt kann es zu Terminverschiebungen kommen. Mehr Infos unter vmz.bremen.de WR

Kein Baustart in Sicht

Amt für Straßen und Verkehr plant noch immer den Wesersprung Mitte / Zeitraum fraglich

PHILIPP BEHRBOM

MITTE - Sie sollten der große Wurf in Sachen Fahrradinfrastruktur werden: die Wesersprünge. Wäre es nach dem ursprünglichen Plan gegangen, würde der Wesersprung Mitte –bestehend aus zwei Brücken –2027 Eröffnung feiern. Beide Brücken befinden sich allerdings noch immer in Planung, daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern.

Bereits im Oktober 2024 stellte Rick Graue, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr (ASV), klar: Die kleine und große Weserbrücke, die den Wesersprung Mitte bilden sollen, kommen nicht vor 2030. Kurzfristige Änderungen sind nicht zu erwarten – im Gegenteil. „Die weitere Umsetzung des – inhaltlich unstrittig bedeutsamen – Wesersprungs Mitte muss realistisch mit Blick auf die insgesamt verfügbaren Ressourcen bewertet werden“, heißt es in einer Vorlage, die diese Woche in der Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung diskutiert wurde.

Hinter den Kulissen wird dennoch weiter an den nötigen Vorbereitungen gearbeitet, um die Weser-Rad-Brücken eines Tages zu realisieren. Bei der kleinen Weserbrücke zwischen Neustadt und Stadtwerder ist das ASV einen Schritt weiter. „Der baureife Entwurf ist aufgestellt und fachlich genehmigt“, heißt es in der Vorlage. Bevor die Brücke gebaut werden kann, benötigt es unter anderem noch ein sogenanntes

Planfeststellungsverfahren – ein Verwaltungsverfahren zur Zulässigkeit von Infrastrukturmaßnahmen. Aktuell seien für die kleine Weserbrücke rund 85 Prozent der Unterlagen dafür vorhanden. In Kürze soll die Brücke die nächste Hürde nehmen. Das Schallgutachten, das für den Bau benötigt wird, soll im Juli abgeschlossen werden, heißt es im

& PARTNERS und panta ingenieure

Sachstandsbericht. Das Fachgutachten Umwelt muss indes erneuert werden, da fünf Jahre seit der Erstaufnahme verstrichen sind. Der Stand: derzeit in Arbeit. Auch bei der Finanzierung wird umgeplant werden müssen, da die Bundesmittel im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – Alte Neustadt /

Nachbarschaft

Buntentor“ nur bis Ende 2026 zur Verfügung stehen. Das ASV will die Planungsleistungen aus der Städtebauförderung finanzieren.

Ein schneller Baustart ist damit aber trotzdem nicht in Sicht. Denn das Planfeststellungsverfahren kann erst gestartet werden, wenn die Finanzierung des großen Wesersprungs gesichert ist, da beide Bauwerke schließlich zusammen über die Weser führen sollen. Doch da fehlen noch das Schallgutachten und ein landschaftsplanerischer Begleitplan, auch die Finanzierung ist fraglich – und das ist ein Problem. Da die Brücke auch aus Bundesmitteln gefördert werden soll, ist eine gesicherte Finanzierung bis Ende des dritten Quartals 2026 nötig. „Eine Finanzierung der Baukosten ist derzeit jedoch nicht gegeben und im aktuellen Haushaltsentwurf nicht berücksichtigt“, heißt es in der Vorlage.

Das zuständige Ressort beabsichtigt zwar, die noch notwendigen Gutachten und Pläne zu beauftragen, die Finanzierung sei mit den Mitteln des Ressorts aber nicht darstellbar.

AKTUELLE

ANGEBOTE, INTERESSANTE

TIPPS UND INFORMATIONEN

WESER REPORT

Badespaß im eigenen Garten

Ein eigener Pool im Garten ist für viele Menschen ein lang gehegter Traum. Er steht für Erfrischung an heißen Tagen. Gleichzeitig wächst das allgemeine Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Umwelt. Wer den eigenen Pool dauerhaft ökologisch, effizient und nachhaltig betreiben will, der sollte ein paar Dinge beachten: Die ideale Lösung bietet ein Naturpool mit einer modernen Filtertechnik, die das Wasser vollständig ohne chemische Zusätze reinigt. Dadurch ist ein regelmäßiger

Wassertausch nicht erforderlich. Gleichzeitig sorgen stromsparende Pumpen für einen energieeffizienten Betrieb. Ein wichtiger Faktor für nachhaltigen Komfort ist der Einsatz einer Wärmepumpe, die vom Frühjahr bis in den Herbst für angenehme Wassertemperatur sorgt. In Kombination mit einer hochwertigen Poolabdeckung als effektivem Wärmespeicher lässt sich der Wärmeverlust zusätzlich reduzieren, während gleichzeitig die Sicherheit für Kinder erhöht wird.

Glitzerndes Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche: Der Traum vom eigenen Pool lebt in den Köpfen vieler Gartenbesitzer. Mit einer biologischen Filteranlage wird er umweltfreundlich realisiert. Foto: HLC/Balena GmbH – TeichMeister Partnerverbund

Rosner & Philipp Aaron Naumann
So könnte der Wesersprung Mitte eines Tages aussehen. Ob und wann die Rad- und Fußgängerbrücke realisiert wird, scheint fraglich. Visualisierung: NEY

So soll es Mitte 2028 im Tabakquartier aussehen: Die Fleethäuser genannten Wohngebäude entstehen an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark.

Gefördertes und barrierefreies Wohnen

Gewoba und Justus Grosse kooperieren im Tabakquartier

Im Rahmen einer Bauträgerkooperation übernimmt die Gewoba zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 126 geförderten Mietwohnungen im Tabakquartier von Projektentwickler Justus Grosse. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen.

Unter dem Projektnamen „Fleethäuser“ startete der Neubau von zwei Wohngebäuden an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum rund 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark. Die vier- bis fünfgeschossigen Mehrfamilienhäuser mit Flachdach und Klinkerfassade sind Teil des Gebäudeensembles „Wohnen am Park“ und stammen aus der Feder von Hilmes Lamprecht Architekten. In ihnen entstehen 126 barrierefreie Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnun-

gen. Zwei Wohnungen sind explizit auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrenden zugeschnitten. Mit einem Mietpreis von 6,80 Euro kalt pro Quadratmeter, entstehen hier dank öffentlicher Wohnraumförderung neue preisgünstige Wohnungen.

„Die zentrale Lage des Quartiers und das urbane Miteinander aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit sind die besonderen Merkmale des Gebiets. Unsere künftigen Mieterinnen und Mieter in den ‚Fleethäusern‘ können von kurzen Wegen und grünen Aufenthaltsbereichen direkt vor der Haustür profitieren“, sagt Gewoba-Vorstand Manfred Corbach.

Als Quartier der kurzen Wege geplant, hält das Tabakquartier neben Geschäftsund Büroflächen ein breites Freizeitange-

bot, soziale Infrastruktur (Kita) und Parkanlagen zur Erholung bereit. Wer in eine der Neubauwohnungen einzieht, kann außerdem von den Fuß-, Radwege- und Straßenverbindungen des im Bremer Süden gelegenen Viertels profitieren. Die Bremer Innenstadt ist mit dem Rad in zehn Minuten erreichbar.

Die Wärmeenergieversorgung erfolgt im Quartier zentral über ein regeneratives Nahwärmenetz, an das auch die „Fleethäuser“ angebunden werden.

Interessenten können sich online unter gewoba.de/immobilien/mieten/wohnungssuche registrieren und schriftlich oder am Telefon ihr Interesse an einer Mietwohnung im Tabakquartier mitteilen.

Risse im Aufwärtstrend: Die Preise sind in Bremen rückläu g

Das Haus des Reichs war ursprünglich als Nordwolle-Zentrale geplant

Wenn man vom Herdentorsteinweg in die Contrescarpe einbiegt, sieht man ein gewaltiges, altertümlich wirkendes Gebäude. Anhand der zahlreichen Fenster und einer großen Uhr an der linken Seite ordnet man es als Verwaltungsbau ein. Hört man den Namen „Haus des Reichs“, dann ist für viele Besucher klar: Es ist ein Nazibau. Tatsächlich begannen die Bauarbeiten schon 1928, fünf Jahre bevor die NSDAP an die Regierung kam.

Serie Bremer BAUTEN von Peter Kurze

Das gewaltige Bauwerk sollte die Unternehmenszentrale des weltweit tätigen Nordwolle-Konzerns werden, einem Großbetrieb in Delmenhorst mit fast 20.000 Mitarbeitern. Die Firmenleitung

wollte sich ein Denkmal setzen und Kunden, Banken, Lieferanten sowie die Bremer Bevölkerung beeindrucken. Das gelang den beiden Brüdern und Bremer Architekten Eduard (*1897 †1978) und Hermann (*1891 †1984) Gildemeister durch die Massivität und durch eine prachtvolle Innenausstattung. Die Aufteilung der Räume erfolgte nach den Bedürfnissen der Verwaltung und dem Repräsentationswillen der Bauherren. Doch kurz vor der Vollendung machte die Nordwolle im Juli 1931 bankrott. 1933 ersteigerte die Reichsfinanzverwaltung das fertiggestellte Gebäude. „Haus des Reichs“ lautete jetzt der Name, wobei man sich auf die seit 1871 verwendete Bezeichnung „Deutsches Reich“ für Deutschland bezog. Es bot übergeordneten Behörden ein Domizil. Seit 1962 ist das Bauwerk Eigentum Bremens. Heute residiert hier der Senator für Finanzen. Führungen durch das Gebäude bietet die Volkshochschule an.

Der deutsche Immobilienmarkt ist weitestgehend stabil in das Jahr 2026 gestartet. Zu diesem Ergebnis kommt das Portal Immowelt nach Auswertung der veröffentlichten Immobilienanzeigen in 15 deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern. Es zeigen sich jedoch erste Risse im Aufwärtstrend. Im 1. Quartal erhöhten sich die Angebotspreise für Wohnimmobilien bundesweit zwar erneut moderat, einzelne Städte verzeichnen aber bereits wieder sinkende Preise – etwa in Bremen.

Baujahr ca. 1952, renovierungsbedürftig • Ausstattung: 1 Wohneinheit, 1 Geschäftseinheit, Badewanne, Dusche, Gäste-WC, Balkon, Garage, Stellplatz, Garten

Während die Preise in den Metropolen Stuttgart (+ 2,7 Prozent auf 4.409 Euro pro Quadratmeter), Köln (+2,1 Prozent auf 4.864 Euro pro Quadratmeter) und München (+1,4 Prozent auf 8.135 Euro pro Qua-

Findorff

Dreiparteienhaus

Grundstück: ca. 245 m², Wohnfläche: ca. 158 m², Nebenfläche: ca. 13 m², 6 Zimmer, 3 Wohneinheiten

• Bedarfsausw.: 178,60 kWh/(m²·a), EEK: F, Zentralheizung, Primärenergieträger: Öl • Baujahr ca. 1971, modernisierungsbedürftig

• Ausstattung: 3 Balkone, 3 Tageslichtbäder, 3 Garagen, Außenstellplatz

Kaufpreis: 399.000 € zzgl. Courtage

dratmeter) weiterhin steigen, mehren sich die Städte mit rückläufigen Preisen. In Bremen (-1,2 Prozent auf 2.930 Euro), Hannover (-0,7 Prozent auf 3.494 Euro) und Düsseldorf (-0,6 Prozent auf 4.408 Euro) gingen die Angebotspreise zurück. Auch Hamburg (-0,3 Prozent auf 5.981 Euro) und Dortmund (-0,2 Prozent auf 2.545 Euro) verzeichneten leichte Rückgänge.

Osterholz

Reihenendhaus

Grundstück: ca. 372 m², Wohnfläche: ca. 103 m²,

Nebenfläche: ca. 55,30 m², 4 Zimmer

• Bedarfsausw.: 191,60 kWh/(m²·a), EEK: F, Primärenergieträger: Nahwärme

• Baujahr ca. 1966, gepflegt

• Ausstattung: Einbauküche, Abstellräume, Wannenbad, Terrasse, Balkon, Garage

Kaufpreis: 279.000 € zzgl. Courtage

Die Eingangsseite des „Haus des Reichs“ am Rudolf-HilferdingPlatz: Links verläuft die Schillerstraße, rechts die Contrescarpe/ Richtweg.

Habenhausen Doppelhaushälfte

Grundstück: ca. 315 m² , Wohnfläche: ca. 110 m², Nebenfläche: ca. 26,70 m², 4 Zimmer

•Bedarfsausw.: 156,90 kWh/(m²·a), EEK: E, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas

• Baujahr ca. 1985, gepflegt

•Ausstattung: Einbauküche, Abstellraum, Dusche, Tageslichtbad, Badewanne, Gäste-WC, Kamin, Keller, Terrasse, Garten, Wintergarten, Carport

Kaufpreis: 430.000 € zzgl. Courtage

Gröpelingen Eigentumswohnung

Wohnfläche: ca. 70 m², 3 Zimmer •Verbrauchsausw.: 133 kWh/(m²·a), EEK: E, Zentralheizung, Primärenergieträger: Öl Baujahr ca. 1968, gepflegt •Ausstattung: Einbauküche, Abstellraum, helles Badezimmer, Dusche, Balkon, Garage

Kaufpreis: 130.000 € zzgl. Courtage

Oberneuland Doppelhaushälfte

Grundstück: ca. 479 m², Wohnfläche: ca. 103 m², Nebenfläche: ca. 38 m², 4 Zimmer

• Bedarfsausw.: 251,50 kWh/(m²·a), EEK: H, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas

• Baujahr ca. 1933, renovierungsbedürftig

•Ausstattung: Einbauküche, Abstellraum, Tageslichtbad, Gäste-WC, zweites Bad, Keller, Terrasse, Garten

Kaufpreis: 329.000 € zzgl. Courtage

Schwachhausen Eigentumswohnung

Wohnfläche: ca. 109 m², Nebenfläche: ca. 15 m², 3 Zimmer

• Verbrauchsausw.: 102 kWh/(m²·a), EEK: D, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas • Baujahr ca. 2006, gepflegt

•Ausstattung: Einbauküche, Abstellraum, Balkon, Tageslichtbad, Garage, Aufzug, Kellerraum, Gartenmitbenutzung, behindertengerecht

Kaufpreis: 479.000 € zzgl. Courtage

Delmenhorst Einfamilienhaus

Grundstück: ca. 1.466 m² , Wohnfläche: ca. 130 m², 3 Zimmer

• Bedarfsausw.: 332,50 kWh/(m²·a), EEK: H, Primärenergieträger: Gas

• Baujahr ca. 1928, sanierungsbedürftig

•Ausstattung: Abstellraum, Tageslichtbad, Dusche, Badewanne, Gäste-WC, zweites Bad, Balkon, Keller, Terrasse, Garten, Garage

Kaufpreis: 350.000 € zzgl. Courtage

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Oberneuland Einfamilienhaus

Grundstück: ca. 1.048 m² , Wohnfläche: ca. 167 m², Nebenfläche: ca. 60 m², 5 Zimmer

•Bedarfsausw.: 95,70 kWh/(m²·a), EEK: C, Primärenergieträger: Gas

• Baujahr ca. 1978, gepflegt

•Ausstattung: Einbauküche, Hauswirtschaftsraum, 2 Bäder, Gäste-WC, Kamin, Terrasse, Wintergarten, Garten, Garage

Kaufpreis: 695.000 € zzgl. Courtage

Tageslichtbad, Badewanne, Gäste-WC, Balkon, 2 Terrassen, Garten, Solarthermie, Carport

Kaufpreis: 579.000 € zzgl.

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Fischkopp-Vendetta: Der neue Krimi aus Hohwacht

Mit Fischkopp-Vendetta ist im Gmeiner Verlag ein neuer Küsten-Krimi der Bremerin Patricia Brandt erschienen. Im Rahmen einer Buchpremiere hat die Autorin in der vergangenen Woche (23. April) Fischkopp-Vendetta im Kunstcafé Kränholm vorgestellt. Die meisten der Gäste zeigten sich dabei begeistert, dass nun endlich eine Fortsetzung der beliebten KüstenKrimis vorliegt.

Patricia Brandt nimmt ihre Leser in ihrem neuen Werk erneut mit in den beschaulichen Fischerort Hohwacht, in dem Krimi-Fans auf viele alte Bekannte treffen, die ihnen schon in Brandts Büchern „Imkersterben“, in „Küstenhuhn“ Marlene oder zuletzt in „Flunder-Verschwörung“ begegnet sind. Allen voran natürlich der auch Oschi genannte bärbeißige Kommissar Oke Oltmanns, der sich diesmal nicht nur mit mysteriösen Waffenfunden, sondern auch mit einer beachtlichen Zahl von Esoterikern und den Frühlingsgefühlen seiner Frau Inse herumschlagen muss. Und dann taucht noch der Kie-

3.5. 13-18 UHR

VERKAUFSOFFENER SONNTAG

ler Lokaljournalist Richard Diekmann auf, um gleich eine ganze Serie über vergangene Mordfälle in der Region zu recherchieren. Dem zumindest fragwürdig agierenden Diekmann hilft dabei der Kommissar Zufall noch ordentlich auf die Sprünge als er gerade zur rechten Zeit beim fast verlassenen Resthof in Behrensdorf auftaucht, als dort ein vergrabenes Fass mit Waffen und gefälschten Pässen ans Tageslicht befördert wird. Haben sich etwa Terroristen den beschaulichen Landstrich als Rückzugsort ausgewählt? Eine spannende und nicht ungefährliche Jagd nach möglichen Tätern beginnt, deren erstes Opfer ein Journalist wird. Erschossen aufgefunden in den Dünen nahe eines Leuchtturms ...

Fazit: Humorvoll und spannend – ein Krimi mit vielen Bekannten und maritimen Flair. Prädikat: Sehr lesenswert. WR

Titel: Fischkopp-Vendetta, Autorin: Patricia Brandt, Gmeiner Verlag, 14 Euro, ISBN 9783-8392-8070-6

Schuldenuhr: Fast 23,6 Milliarden Euro

MARCUS SCHMIDT

Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler wächst der Bremer Schuldenstand seit Jahresbeginn 2026 rechnerisch um zirka 10,26 Euro pro Sekunde. Bis Jahresende werde er sich damit um zirka 323,6 Millionen Euro auf einen Stand von dann 23,6 Milliarden Euro erhöhen.

„Das entspricht rechnerisch einer Pro-Kopf-Verschuldung von 33.500 Euro – die mit Abstand höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer und Stadtstaaten“, rechnet Vorstandsmitglied Carl Kau vor und warnt vor den Folgen eines ausufernden Schuldenstands.

„Unser Kurs von Sanieren und Investieren trägt Früchte: Der Schuldenstand des Stadtstaates Bremen ist mit dem Haushaltsabschluss 2025 um rund 39 Millionen Euro leicht gesunken“, so Finanzsenator Björn Fecker. Er erklärt: „Die Zinsausgaben lagen mit 455 Millionen Euro trotz erhöhten Zinsniveaus am Geld- und Kapitalmarkt um 51 Millionen Euro unter dem Wert von 2024. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf umfangreiche Zinssicherungsgeschäfte.“

Bremen stehe laut Senator finanzpolitisch weiter vor immensen Herausforderungen: „Die Steuereinnahmen brechen in Folge der Krisen und durch Entscheidungen des Bundes weg, gleichzeitig steigen durch den Irankrieg die Baukosten und Energiekosten an. Auch die Sozialausgaben

Seit Donnerstag sollen auf Bremens Schuldenuhr neue, niedrigere Daten erscheinen. Auf diesem

Bild vom Dienstag sind noch Zahlen nach alten Berechnungen zu sehen

legen zu. Bei der Altschuldenhilfe klammert der Bund die Stadtstaaten aus und lenkt den größten Teil des Geldes in die reichen Geberländer.“

Neben den eigenen Sparbemühungen und wirtschaftlichen Impulsen wünsche sich Fecker für Bremen vor allem Verlässlichkeit vom Bund: „Wer Steuern senkt und neue Aufgaben zu Lasten von Ländern und Kommunen einführt, muss auch für die Finanzierung sorgen. Andernfalls müssen die Menschen vor Ort mit sehr harten Einschnitten le-

ben, das kann nicht lange gut gehen.“

„Durch die während der Nullzinsphase klug und langfristig ausgehandelten Zinssicherungsgeschäfte ist es der Freien Hansestadt Bremen in den zurückliegenden Jahren zwar eindrucksvoll gelungen, die Zinsbelastungen trotz einer stetig steigenden Verschuldung zu senken“, schreibt BdSt-Vorstandsmitglied Jan Vermöhlen und erklärt weiter: „Allerdings dürfte diese Entlastungswirkung in den 2030er Jahren ihrem Ende entgegensehen.

Schuldenaufnahme und Zinssicherungsgeschäfte würden sich dann an den jeweils aktuellen Zinskonditionen orientieren. Und die dürften deutlich schlechter ausfallen als in der Nullzinsphase.“

Bei einer Veranstaltung mit Fecker und Kau zur Umstellung der Schuldenuhr sollten alte Daten gelöscht werden, die sie zu schnell hatten rechnen lassen. Am Donnerstag dürfte sie dann ab 23,39 Milliarden Euro weiter gezählt haben. Die Prokopf-Verschuldung sollte dann bei 33.190 Euro liegen.

2./3. Mai

MORGEN

Sie haben das richtige Rezept für den Stadtteil: Der frischgewählte Vorstand von aktiv für Osterholz in einer Küche von Opti Wohnwelt (v.l.): Helmuth Gabler, Ingrid Kirschenlohr, Jörn Krauskopf, Annette Kemp, Robert Schütz, Frank Trompeter. Es fehlt Hans-Peter Jakst. Foto: Aktiv für Osterholz

Es ist angerichtet

Aktiv für Osterholz: Mit neuem Vorstand auf die Gewerbeschau

Der Verein „Aktiv für Osterholz“ hat auf seiner Jahreshauptversammlung nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern auch ein klares Signal gesetzt: In Osterholz wird weiter gestaltet – engagiert, vernetzt und mit ordentlich Tempo. An der Spitze steht weiterhin Jörn Krauskopf als 1. Vorsitzender. Gemeinsam mit Helmuth Gaber (2. Vorsitzender) und Ingrid Kirschenlohr (Schatzmeisterin) führt er ein eingespieltes Team, das genau weiß, wie man Ideen in konkrete Projekte übersetzt. Der neue Centermanager des Weserpark, Frank Trompeter, sorgt als frischgewählter Schriftführer für Struktur und Überblick. Er freut sich sehr als neues Vereinsmitglied auch sofort mit in die Verantwortung für den Stadtteil gehen zu kön-

nen. Unterstützt wird der Vorstand von den Beisitzern HansPeter Jakst und Annette Kemp. Die Revisoren Robert Schütz und Melanie Löwemann haben die Zahlen fest im Blick. Passend präsentiert sich der Vorstand auch bildlich: als Team in der Küche – sinnbildlich für das, was den Verein ausmacht: gemeinsam anpacken, gut abgestimmt handeln und mit Freude etwas auf den Tisch bringen. Ein Blick zurück zeigt: Die „Speisekarte“ 2025 war reich bestückt. Ob die Gewerbeschau GO2025 mit mehr als 30 Ausstellern, das Familien- und Bürgerfest, Aktionen wie die Orange Days oder zahlreiche Netzwerktreffen – der Verein hat Osterholz mit viel Engagement belebt. Zehn Vorstandssitzun-

gen und zahlreiche weitere Treffen zeigen: Hier wird kontinuierlich „gerührt“, geplant und umgesetzt.

Auch die Zutaten für dasaktuelle Jahr stimmen: Unter anderem mit Fördermitteln des Senats in Höhe von 25.000 Euro, noch mehr Eigenleistung und einem klaren Programm – darunter die 22. Gewerbeschau GO2026, die an diesem Wochenende am und im Weserpark stattfindet, die Aktiv-Tour sowie das 4. Familien- und Bürgerfest. Der Vorstand ist sich einig: „Osterholz hat Potenzial – und wir sorgen gemeinsam dafür den Stadtteil durch gute Vernetzung, starkes Engagement und viel Kreativität. Mehr Infos unter aktiv-fuerosterholz.de. WR

Foto: Schlie

Morgen schön shoppen gehen

Die Gewerbeschau Osterholz lädt zum verkaufsoffenen Sonntag in den Weserpark

Im Rahmen der diesjährigen „GO“-Aktion lädt der Weserpark am kommenden Sonntag zu einem verkaufsoffenen Tag ein. Zwischen 13 und 18 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen und bieten Besucherinnen und Besuchern aus Bremen und dem Umland eine zusätzliche Gelegenheit zum entspannten Einkauf.

Dabei steht nicht allein das Shoppen im Mittelpunkt. Vielmehr setzt der Weserpark auf einen erweiterten Erlebnischarakter, der den Sonntag zu einem Ausflugsziel für Familien macht. So sind verschiedene Mitmachaktionen geplant, darunter ein ungewöhnlicher Pümpel-Wettbewerb, bei dem Geschick und eine Portion Humor gefragt sind. Ergänzt wird das Programm durch kleinere Vorführungen und Aktionen in den Ladenpassagen.

Auch für Kinder gibt es besondere Angebote: Kreativstationen, Spielbereiche und kindgerechte Unterhaltung sorgen dafür, dass sich jüngere Besucher nicht nur als Begleitung fühlen. Damit reagiert das Center gezielt auf die Bedürfnisse von Familien, die einen gemeinsamen Sonntagsausflug planen.

Die teilnehmenden Geschäfte setzen derweil auf saisonale Schwerpunkte. Von Frühjahrs-

Messe und Shopping unter einem Dach: Im vergangenen Jahr überzeugte sich Bürgermeister Björn Fecker von dem Angebot auf der Osterholzer Gewerbeschau im Weserpark. Foto: Schlie

neuheiten über Rabattaktionen bis hin zu individuellen Beratungsangeboten reicht die Palette. Gastronomische Betriebe im Center passen ihr Angebot ebenfalls an und bieten zusätzliche Sitzmöglichkeiten sowie spezielle Menüs, um den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Neben den bestehenden gastronomischen Betrieben

Auch auf der GO-Bühne und rundherum, auf dem Parkplatz des Weserparks, gibt es heute und morgen viele spannende Angebote für die Besucherinnen und Besucher. Foto: Schlie

DAS BÜHNENPROGRAMM DER 22. GEWERBESCHAU OSTERHOLZ

SAMSTAG, 2. MAI

11.00 Eröffnung

12.00 Bläserklasse der Gesamtschule Ost

12.30 DJ Toddy, Vorstellung der Aussteller

13.15 Talentstudio Part 1

DJ Toddy, Musik

SONNTAG, 3. MAI

11.00 Eröffnung

12.00 Begrüßung durch DJ Toddy

12.15 Start mit der Band „Impuls“

13.30 Vorstellung der Teilnehmer an der 16. Bremer Landesmeisterschaft „PümpelGO“ & 1. Durchlauf

14.15 Auftritt der Band „Impuls“

14.45 DJ Toddy, Aussteller und Musik

15.00 Auftritt der Band „Impuls“ 15.30 2. Durchlauf Pümpelwettbewerb

16.15 Siegerehrung des 16. Wettbewerbs „PümpelGO“ mit dem Pümpelsong

17.30 Auftritt der Band „Impuls“

18.00 Ende der GO 2026 & Danksagung an die Aussteller

Ganztags: Suitewalk der kostümierten Fury Suitewalker im Innen- und Außenbereich

sorgen zusätzliche Stände undFood-Trucks mit süßen Snacks und herzhaften Speisen für Abwechslung

Die „GO“ fungiert dabei als organisatorischer Rahmen, der verschiedene Aktionen bündelt und den lokalen Handel stärkt. Trotz des Eventcharakters bleibt der Tag ein regulärer Einkaufssonntag mit klar geregelten Öff-

nungszeiten. Aufgrund des erwarteten Besucherandrangs wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Insgesamt verspricht der verkaufsoffene Sonntag eine ausgewogene Mischung aus Einkauf, Unterhaltung und Begegnung –und damit eine Alternative zum klassischen Sonntagsprogramm. bm

Seit fast 36 Jahren ein Center mit Strahlkraft

Der Weserpark Bremen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich über seine Rolle als Einkaufszentrum hinaus entwickelt. Er ist längst nicht mehr nur Ort für den täglichen Bedarf, sondern auch eine etablierte Eventlocation. Formate wie die GO, die an diesem Wochenende nach Osterholz lockt, zeigen, wie moderne Veranstaltungen sich in den Stadtteil integrieren und damit auch für Veranstalter zunehmend attraktiver werden.

Ein großer Vorteil des Centers ist die vorhandene Infrastruktur: flexible Flächen, technische Ausstattung, hohe Besucherfrequenz und gute Erreichbarkeit schaffen ideale Bedingungen für unterschiedlichste Events. Gleichzeitig hat sich das Selbstverständnis vieler Einkaufszentren gewandelt – weg vom reinen Handel, hin zu Erlebniswelten. Veranstaltungen ergänzen das Shopping und bieten Besucherinnen und Besuchern einen echten Mehrwert.

Diese Entwicklung ist auch eine Reaktion auf den wachsenden Onlinehandel. Um Menschen gezielt vor Ort zu bringen, braucht es Erlebnisse, die digital nicht ersetzbar sind. Events verbinden Information, Unterhaltung und Konsum zu einem Gesamtpaket und schaffen neue Besuchsanlässe.

Für Bremen und das Umland gewinnt der Weserpark dadurch weiter an Bedeutung. Veranstaltungen erhöhen die Strahlkraft, sprechen neue Zielgruppen an und bieten zugleich lokalen Unternehmen eine Plattform. Darüber hinaus fungiert der Standort als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit, indem er Raum für Austausch und Präsentation bietet. Warum Events verstärkt in Einkaufszentren stattfinden, liegt an der Kombination aus Infrastruktur, Lage und Publikum. Der Weserpark zeigt exemplarisch, wie sich Handel, Freizeit und Veranstaltungen erfolgreich verbinden lassen –und wie Einkaufszentren zu lebendigen Orten des Erlebens werden.

bm/ Foto: Schlie

SPORT KOMPAKT

 Nachdem die U23 des SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende auch rechnerisch den Klassenerhalt geschafft hat, gaben die Grün-Weißen unter der Woche die nächste Neuverpflichtung für die Spielzeit 2026/2027 bekannt. Das Defensivtalent Egor Greber wechselt aus der U19 von Hertha BSC an die Weser. pb

 Nach dem 30:25-Achtungserfolg in Wilhelmshaven treffen die bereits als Absteiger feststehenden Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen heute im letzten Heimspiel der Saison auf den Tabellenvorletzten TV Bissendorf-Holte. Anpfiff in der HinniSchwenker-Halle am Bunnsackerweg ist um 19 Uhr. rl

 In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen erwarten die Handballerinnen des SV Werder heute um 18.30 Uhr in der Klaus-DieterFischer-Halle an der Hermine-Berthold-Straße den Rostocker HC zum Gastspiel. Während die Bremerinnen trotz der 29:36-Niederlage am vergangenen Wochenende in Freiburg nicht mehr absteigen kann, kämpfen die Gäste noch um den Klassenerhalt. rl

Playoff-Start für die Eisbären

In der kommenden Woche beginnt für die Eisbären Bremerhaven in der 2. BasketballBundesliga Pro A die entscheidende Phase der Saison. Die vergangenen Spiele erscheinen wie Makulatur, wenn in der ersten Playoff-Serie die Norddeutschen auf die Artland Dragons aus Quakenbrück treffen. Dank des bereits gefestigten Platz 4 in der Tabelle haben die Eisbären das Heimrecht für diese Runde. Den Auftakt macht Spiel 1 am Mittwoch, 6. Mai, um 19 Uhr in der Arena in Bremen. Wie beliebt die Basketballer aus Bremerhaven mittlerweile in Bremen sind, lässt sich an dem Spiel am vergangenen Sonntag in der Arena gegen die Gießen 46ers ablesen: 5.312 Basketball-Fans verfolgten das bis zum Schluss packende Duell, das am Ende mit einem knappen 71:68 Sieg für

die Eisbären ausging. Mit dieser Zuschauerzahl halten die Eisbären derzeit den Zuschauerrekord in der Pro A. Das Spiel 2 der Serie findet anschließend am Sonntag, 10. Mai, um 16 Uhr auswärts in der Artland Arena in Quakenbrück statt.

Gespielt wird im sogenannten Best-of-Five-Modus – das bedeutet: Die Mannschaft, die zuerst drei Siege holt, entscheidet die Serie für sich und zieht in das Halbfinale ein. Danach geht die Serie in Bremerhaven weiter: Spiel 3 steigt am Mittwoch, 13. Mai, in der Stadthalle Bremerhaven – die genaue Uhrzeit wird in Abstimmung mit der Liga zeitnah bekannt gegeben. Karten für das erste PlayoffSpiel in Bremen sind unter tickets.dieeisbaeren.de erhältlich. Alle Infos gibt es unter dieeisbaeren.de vs

Das rettende Ufer ist in Sicht

Werder Bremen könnte gegen den FC Augsburg den Klassenerhalt nahezu perfekt machen

PHILIPP BEHRBOM

Läuft alles nach Plan, dann können die Verantwortlichen und alle, die es mit dem SV Werder Bremen halten, am morgigen Sonntag nach 17.30 Uhr den Klassenerhalt bejubeln. Was es dafür braucht? Einen Sieg gegen den FC Augsburg am Samstag, während der FC St. Pauli morgen gegen den FSV Mainz 05 nicht gewinnt. Der Nichtabstieg ist, so viel steht fest, zum Greifen nah – etwas, das während der turbulenten Saison alles andere als gegeben erschien. Blickt man gut fünf Monate zurück zum Hinspiel gegen die Fuggerstädter, stand der SVW unter Horst Steffen zwar tabellarisch mit Platz 10 besser da. Fünf Spiele wartete man da aber bereits auf einen Sieg, acht weitere sieglose Spiele sollten folgen –der Tiefpunkt der Saison. Seit dem Sieg gegen den 1. FC Heidenheim hat Daniel Thioune dem SVW wieder Leben eingehaucht. Klar: Immer wieder waren Ausrutscher wie gegen den 1. FC Köln dabei, doch unterm Strich stabilisierte der neue Trainer nicht nur die Defensive, auch die Laufleistung verbesserte sich deutlich. Umso verdienter war nach dem Sieg im Nordderby dann der Punkt am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart. „Die Mannschaft hat in einigen Spielen viel Druck gehabt und es dann gut gemacht. Wir müssen damit immer noch weiter machen und als Team gut spielen“, blickt Olivier Deman im Rahmen der Mixed

Jens Stage erzielte am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart sein zehntes Saisontor.

Damit traf er zwei Spielphasen hintereinander zweistellig. Foto: nordphoto GmbH / Schneider

Zone auf die vergangenen Partien.

Recht parallel verlief die Saison des FC Augsburg. Dort trennte man sich früher von Trainer Sandro Wagner und stabilisierte sich unter Manuel Baum. Schon ein Unentschieden würde den Augsburgern reichen, um letzte rechnerische Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Das will Werder verhindern. „Wir sind uns der Wichtigkeit des Spiels bewusst. Wir wissen, dass mit einem Sieg nach unten alles durch ist“, so Deman. Prinzipiell kann Thioune dabei auf dieselbe Startelf vertrauen, die bereits aus

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Stuttgart einen Punkt entführt hat – inklusive Deman auf der linken Seite. Sollte Kapitän Marco Friedl seine muskulären Probleme bis zum Wochenende überstanden haben, könnte in der Innenverteidigung aber wieder rotiert werden. Wer für Friedl weichen könnte, scheint offen. Denn Niklas Stark, Amos Pieper und Karim Coulibaly überzeugten jeweils mit ihren Leistungen in den vergangenen Partien. In der Offensive steht zudem Marco Grüll nach abgesessener GelbSperre wieder zur Verfügung. Zu Beginn der Woche zumindest anteilig im Teamtraining:

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Jens Stage. Wie wichtig der torgefährliche Mittelfeldmotor für die Offensive der Grün-Weißen ist, steht dabei außer Frage. Zehn Tore und zwei Vorlagen sprechen in dieser Saison für sich. Die Defensive des kommenden Gegners gilt zudem als anfällig. Insgesamt 55 Mal musste Keeper Finn Dahmen bereits hinter sich greifen. Nur vier Teams kassierten mehr Gegentore. „Unser Ziel ist, fokussiert zu bleiben und ein gutes Spiel zu machen. Wir arbeiten im Training alle gemeinsam daran, den letzten Schritt zu machen“, blickt Deman auf das anstehende Spiel.

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Tiefe Trauer oder Hände voll Konfetti?

Mit einer Bestattungsvorsorge werden letzte Wünsche am Endes des Lebenswegs erfüllt

KLAUS PICKSAK

Wie soll meine letzte Ruhestätte einmal aussehen? Diese Frage stellt sich manchen Menschen während eines Ganges über den Friedhof beim Anblick eines ungepflegten Grabes, das niemand mehr betreut. Möchte ich, dass sich meine Angehörigen später um mein Grab kümmern müssen? Und möchte ich auf einem klassischen Friedhof oder lieber in einem Wald begraben werden? Wenn man Antworten auf diese und weitere Fragen gefunden hat, lassen sich die Wünsche anschließend in einer Bestattungsvorsorge festhalten. Es liegt in der Natur des Menschen, sich ungern mit Dingen zu befassen, die nach dem eigenen Leben passieren. Doch unser Abschied betrifft nicht nur uns, sondern vor allem unsere Familie und Freunde, die bleiben. Was hinterlasse ich für Umstände, wenn ich sterbe? Das Lebensende ist für die Angehörigen oft der Anfang vieler organisatorischer Mühen. Die Hinterbliebenen haben den Wunsch, dem Verstorbenen gerecht zu werden. Aber was hätte sie oder er sich gewünscht? Einen Sarg oder eine Urne? Ein bestimmtes Lied,

einen besonderen Text oder vielleicht auch ein letztes Fest in Freizeitkleidung mit Konfetti?

Immer mehr Menschen wollen ihren Liebsten diese Entscheidungen abnehmen. Die steigende Zahl an Bestattungsvorsorgen zeigt, dass Verantwortung und Fürsorge auch über das eigene Leben hinausgehen. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge ist eine letzte Geste, die wir unseren An-

gehörigen schenken können. Aber auch über den persönlichen Kreis hinaus hinterlassen wir Spuren. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Bestattung, mit der die Umwelt nicht belastet wird. Biologisch abbaubare Urnen aus Holz oder Kohle sind daher gefragt, ebenso pflegefreie Grabstellen auf Friedhöfen oder in Bestattungswäldern. Die Beschäftigung mit dem eigenen Tod kann so auch eine Chance sein,

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Traditionell oder mit Konfetti: Mit der Bestattungsvorsorge kann man alles regeln.

Foto: akz/Carruthers & Hobbs/ istockphoto.com

ganz bewusst über das Ende des eigenen Lebens hinauszublicken. Wer sich über Möglichkeiten einer Bestattungsvorsorge oder eine umweltbewusste Bestattung informieren möchte, findet bei den Bestattungsunternehmen kompetente Unterstützung. Denn eines ist sicher: Wer schon zu Lebzeiten seine Bestattung regelt, der macht es seinen Verwandten und Bekannten sehr viel leichter.

Informationsveranstaltung: Übers Sterben sprechen

Für viele Menschen ist es beruhigend zu wissen, die letzte Lebensphase ist gut geregelt. Diesen Wunsch greift die Veranstaltungsreihe „Lass uns übers Sterben sprechen“ auf, die von verschiedenen Institutionen und dem Verein für Innere Mission in Bremen in Kooperation durchgeführt wird. Vorerst letzte Möglichkeit zur Teilnahme ist am Dienstag, 5. Mai, 18.30 Uhr, in der Stadtteilfiliale der Sparkasse in Horn-Lehe, Ge-

rold-Janssen-Straße 5-7. Als Expertinnen und Experten beteiligen sich an den Gesprächen das Beerdigungs-Institut »Pietät« Gebr. Stubbe, der Rechtsanwalt und Notar Jens Burghardt, der Verein für Innere Mission in Bremen sowie die Stiftung „Mission: menschlich“. Die Referentinnen und Referenten informieren unter anderem über Hospiz- und Palliativversorgung, Bestattungsvorsorge, Patientenverfügung und Vor-

sorgevollmacht sowie zum gemeinnützigen Testament. Mitwirkende sind:

• Leben bis zuletzt – Informationen zu Hospizarbeit und Palliativversorgung: Karen Wauschkuhn (Verein für Innere Mission in Bremen)

• Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament: Jens Burghardt (Rechtsanwalt und Notar)

• Bestattungsvorsorge und finanzielle Absicherung: Julius

Stubbe (»Pietät« Gebr. Stubbe)

• Das gemeinnützige Testament: Moritz Cavigelli (Stiftung „Mission: menschlich“) Für die Teilnahme ist eine Anmeldung auf der Webseite der Sparkasse Bremen erforderlich: https://spot-bremen.de/ events/lass-uns-uebers-sterbensprechen-3/. Möglich ist ebenfalls eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 0421 / 179 27 53. Die Teilnahme ist kostenlos. WR

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GELDANLAGE

Gold mit Licht und Schatten

SASCHA OTTO

Senior Manager Treasury

bei der Sparkasse Bremen

Mit ihren harten Sanktionen gegen Russland hatte die EU die Märkte im Jahr 2022 überrascht. Viele Notenbanken – wie zum Beispiel in China, Indien oder der Türkei – kaufen seitdem lieber Gold anstatt Anleihen in EuroWährung. Diese Entwicklung hat einen positiven Trend beim Goldpreis ausgelöst, auf den im vergangenen Jahr viele Spekulanten aufsprangen. Bei Ausbruch des Iran-Krieges zeigte sich dann, dass Gold kein „sicherer Hafen“ mehr ist: Die Spekulanten zogen ihre Gelder ab und der Goldpreis gab nach. Im Falle einer Beruhigung des Iran-Konflikts dürften die Renditen für kurzlaufende Anleihen wieder nachgeben, wodurch die Anlage im unverzinsten Gold im direkten Vergleich an Attraktivität gewinnen sollte. Dann werden auch wieder spekulative Gelder an den Goldmarkt fließen. Ausgehend vom mittlerweile erreichten Niveau sehe ich somit Potenzial für den Goldpreis, wobei Investitionen am Kapitalmarkt mit Risiken verbunden sind und zu einem Kapitalverlust führen können.

KLIMATIPP

Angrillen leicht gemacht

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Sobald die Abende lauer werden, zieht es viele an den Grill. Mit kleinen Anpassungen wird Gebratenes auch fürs Klima zum Genuss. Wer die Wahl hat, sollte beispielsweise zum Elektrogrill greifen. Dieser verursacht deutlich weniger CO 2 als ein klassischer Kohlegrill und entwickelt kaum Rauch. Das kommt auch der Gesundheit zugute. Falls doch Letzterer zum Einsatz kommt, lohnen sich nachhaltige Brikett-Varianten aus zertifiziertem Holz oder Reststoffen wie Olivenkernen. Einweggrills und -geschirr haben am besten ganz ausgedient. Wiederverwendbare Teller, Becher & Co. sehen nicht nur besser aus, sondern vermeiden unnötigen Abfall. Auch auf dem Rost darf es bunter werden. Gegrilltes Gemüse – am besten saisonal und regional eingekauft –, Halloumi-Käse oder pflanzliche Würstchen bringen Abwechslung auf den Tisch und sind meist klimafreundlicher als Fleisch. Guten Appetit!

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IMMER SAMSTAGS

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Altes Revier neu belebt

Gegenüber dem Goetheplatz gibt es wieder ein gastronomisches Angebot

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Der Restaurant-Test im Weser Report

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AMBIENTE

Erst Platzhirsch, dann Revier, jetzt Altes Revier: Die gemütlichen Räume und der kleine Platz davor werden endlich wieder gastronomisch bespielt. Drinnen hat sich – unserer Erinnerung nach – nicht sehr viel verändert. Warum auch? Das mit viel hellem Holz ausgestattete Interieur mit den diversen bequemen Sitzbänken kann sich immer noch sehen lassen. Ansonsten wurde hier nur überflüssige Deko entfernt – allein ein paar Ski-Leuchten erinnern noch an die alten Tage. Im Außenbereich sitzt man mittags auch schon schön in der Sonne – wenngleich der Verkehr an der Ecke nicht zu unterschätzen ist.

ESSEN

Ganz im Sinne der Jahreszeit gibt es heute Spargel für uns. Die Portion mit 250 Gramm Königsgemüse, Petersilienkartoffeln und wahlweise zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise, verfeinert mit Rucola, kostet 15,50 Euro. Extra dazu bestellen kann man Fleisch, Fisch oder Hallou-

mi. Wir hätten ja gern einfach nur Schinken gehabt, den gibt es aber nicht. Also bestellen wir für weitere 9,90 Euro ein 200 Gramm schweres Lachsfilet. Auch wenn wir Hollandaise bekommen statt zerlassener Butter, die Kartoffeln schon beim scharf Angucken zerfallen und der Rucola durch Abwesenheit glänzt – enttäuscht werden wir grundsätzlich nicht: Denn die fünf Stangen Spargel sind sehr gut gegart und noch leicht bissfest, die buttrige Soße angenehm säuerlich-frisch und das ordentlich große Stück Lachs perfekt gegart: Außen mit knusprig angebratener Haut und innen unfassbar zart. Die Kalbsfrikadellen von der Mittagskarte werden uns empfohlen. Für 14,50 Euro kommen sie laut Karte auf einem Lauch-

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Kartoffelstampf mit Pfeffersoße und Salat an den Tisch. Auch hier ist die Hauptkomponente erstklassig: Wir haben selten so samtig-weiche und gut gewürzte Frikadellen serviert bekommen. Leider gibt es aber nur zwei davon. Und die liegen auch nur auf einem (wohlschmeckenden) Kartoffelbrei-Ring –Lauch sehen und schmecken wir nicht. Die Pfeffersoße macht ihrem Namen Ehre (ohne zu scharf zu sein) und passt perfekt dazu. Auch der Salat schmeckt: Hier sind verschiedene Blattsalate, Tomaten, Gurken und Brotchips mit einem BalsamicoDressing angemacht.

SERVICE

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25,40 Euro für die Portion Spargel mit Lachs sind schon sehr teuer, auch wenn die Qualität hier mitspielt. Gleiches gilt für den Frikadellenteller für 14,50 Euro. Bei dem war allerdings die Portion sehr klein. Die Getränkepreise pendeln sich auf einem gerade noch normalen Niveau ein: Ein Wasser (0,25l) kostet 2,90 Euro, ein Bier (0,3l) 3,90 Euro und der günstigste Wein (0,2l) 4,90 Euro.

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Ich, Gabriele, 74 Jahre jung, wohne hier ganz allein, bin eine ruhige, hübsche, türliche Frau, liebevoll und herzlich, da leider verwitwet bin, suche ich auf Weg pv einen netten Mann (Alter

Spargel mit Lachs und Kalbsfrikadellen im Restaurant Altes Revier. Foto: Schlie

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