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SAMSTAG, 21. FEBRUAR 2026
NR. 3796/56. JAHRGANG
Raumfahrt-Hauptstadt
Wochen der Wahrheit
Steuerzahlerpräsident im Interview
So viel Bremen steckt in der Mondrakete
Mit einem Sieg bei St. Pauli soll Werders Liga-Endspurt starten
Warum Reiner Holznagel die Kooperation der Fusion von Bundesländern vorzieht
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Mehrere Hundert Geldspielautomaten stehen nach Angaben des Innenressorts in Bremer Gaststätten. Glücksspielforscher der Universität sehen die Geldspielautomaten kritisch. Foto: pixabay
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Veranstaltungen zum Frauentag Auf der Webseite weltfrauentag-bremen.de gibt es ab sofort einen Überblick darüber, was Initiativen und Einrichtungen in Bremen anlässlich des Weltfrauentags anbieten: Kulturveranstaltungen, Workshops, und Demos stellen Frauen- und Geschlechterthemen in den Mittelpunkt. WR
Ökumenisches Friedensgebet Anlässlich des Jahrestages des russischen Überfalls auf die Ukraine lädt die Bremische Evangelische Kirche für den 24. Februar, 19 Uhr, zu einem ökumenischen Friedensgebet in den Dom ein. Im Mittelpunkt steht eine musikalische Lesung. Der Eintritt ist frei. rl
Grün-Stationen öffnen im März Die Grün-Stationen der Bremer Stadtreinigung öffnen am Montag, 2. März, wieder ihre Tore. Das teilt die Bremer Stadtreinigung (DBS) mit. Die Öffnungszeiten sind jeweils Montag, Freitag und Samstag von 9 bis 14 Uhr sowie Donnerstag von 12 bis 17 Uhr. rl Anzeige
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Zocken am Zapfhahn Spielautomaten in Gaststätten: Forscher sehen weiterhin erhebliche Schutzlücken PHIL IPP BEHR BOM
Rund 1,3 Millionen Deutsche sind spielsüchtig, weitere 3 Millionen Menschen zeigen zumindest ein problematisches Verhalten beim Glücksspiel. Das zeigt der Glücksspielatlas der Beauftragten der Bundesregierung für Sucht aus dem Jahr 2023. In den vergangenen Jahren hat der Bremer Senat das Glücksspiel in Spielhallen immer weiter reguliert. Eine Art von Spielautomaten blieb dabei nahezu unangetastet. Dabei ist es die offensichtlichste: in Gaststätten. „Es herrschen erhebliche Defizite in der Umsetzung von Maßnahmen des Jugend- und Spielerschutzes in gastronomischen Betrieben, etwa beim Prozess der Identifizierung“, erklärt Tobias Hayer, Glücksspielforscher an der Universität Bremen. Er sieht in den vergangenen 15 Jahren
kaum Fortschritte in der Glücksspielprävention in Gaststätten. Diese seien im Vergleich zu Spielhallen gesondert zu betrachten, da die ständige Konfrontation mit Spielanreizen im Alltag Berührungsängste senke und Spielteilnahmen wahrscheinlicher mache. „Somit stellt sich die Frage nach der Daseinsberechtigung von Spielautomaten in Gaststätten“, meint Hayer. Die genaue Anzahl von Spielautomaten außerhalb von Spielhallen in Gaststätten sei nicht bekannt, erklärt Karen Stroink, Sprecherin der Innensenatorin Eva Högl. „Schätzungsweise handelt es sich jedoch um mehrere hundert Geldspielgeräte“, so Stroink weiter. Die Regeln für das Aufstellen dieser Automaten seien bereits streng: „Für die Aufstellung reicht eine allgemeine Aufstellererlaubnis allein nicht aus. Zusätzlich muss die zuständige Behörde jeden einzelnen
Bremen will mit anderen Nord-Ländern Hamburgs Olympia-Bewerbung unterstützen. „Die Ausrichtung des bedeutendsten Sportereignisses der Welt ist eine Jahrhundertchance“, verkünden Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte,
Niedersachsen Ministerpräsident Olaf Lies, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher. „Die norddeutschen Länder verbindet die sportliche Begeisterung für Olympia und zu-
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kohol am selben Ort ist keine gute Idee“, so Hayer. Auf Bundesebene wurde die zulässige Höchstzahl von Geldspielautomaten in Gaststätten bereits von drei auf zwei Geräte reduziert. Im Rahmen einer Evaluation werde geprüft, ob diese Schritte ausgereicht hätten. „Bremen wird diese Entwicklung kritisch begleiten und auf Grundlage der Ergebnisse prüfen, ob Maßnahmen für das Land erforderlich und rechtlich umsetzbar sind “, so Stroink. Aus Sicht der Forschung seien weitere Maßnahmen sinnvoll. Vor allem verhältnispräventive Maßnahmen seien schadensminimierend, erklärt Tobias Hayer. Konkret bedeute dies eine Angebotsverknappung, deutliche Werbebeschränkungen sowie Eingriffe in das Spieldesign, etwa durch eine Begrenzung der Gewinnmöglichkeiten.
Olympia mit dem ganzen Norden: Bremen nutzt Jahrhundertchance
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Standort prüfen und bestätigen.“ Hierbei werde auch der Spielerschutz betrachtet. Neben der persönlichen Zuverlässigkeit der Gewerbetreibenden müsse auch die Teilnahme an einer Schulung nachgewiesen werden. „Für jeden einzelnen Standort ist zusätzlich ein weiteres Sozialkonzept erforderlich“, so Stroink. Dass die Spielautomaten an Orten stehen, an denen zudem Alkohol ausgeschenkt werde, sei problematisch, so Hayer, auch abseits eines Sozialkonzepts. Zum einen könne Alkohol enthemmen. „Entsprechend erhöht sich auch das Risiko, im alkoholisierten Zustand länger oder risikobereiter zu zocken“, erklärt Hayer. Unterm Strich gehe eine Glücksspielstörung nicht selten mit anderen Suchterkrankungen einher, darunter auch mit einer alkoholbezogenen Störung, so der Forscher. „Glücksspiel und Al-
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gleich die Perspektive auf den Ausbau von Wirtschaft, Infrastruktur und länderübergreifender Zusammenarbeit.“ Der Deutsche Olympische Sportbund habe bereits bestätigt, dass das Konzept alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Bewerbung erfülle. „Norddeutschland kann sich auf einer der größten Bühnen der Welt als attraktiver, weltoffener, Gastgeber präsentieren,“ so André Grobien, Präses der Handelskammer Bremen. mas
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