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Weser Report - Ost vom 14.02.2026

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 14. FEBRUAR 2026

NR. 3795/56. JAHRGANG

Pro und Contra

Kritik am Jobcenter

Fernstraßen-Baustellen

Sollen die Senatorinnen der Linken ausgetauscht werden?

Beratungsstellen beklagen strukturelle Defizite

Was Autobahn Gesellschaft und DEGES in diesem Jahr in Bremen planen

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Linien werden umgeleitet Die Linien 22, 24 und N9 fahren ab kommenden Montag, bis einschließlich 9. März abweichende Strecken. Der Grund: Gleisbauarbeiten im Kreuzungsbereich Kurfürstenallee / Kirchbachstraße. Mehr Informationen zur Streckenführung unter bsag.de pb

„Pre:minale“ abgespeckt Aufgrund des schlechten Ticket-Vorverkaufs wurde das Line-up des Breminale Vorläufers, der „Pre:minale“, eingedampft. Heute ab 18 Uhr findet das Mini-Festival im Magazinkeller des Schlachthofs statt. Tickets können an der Abendkasse erworben werden. pb

Jobmesse in der ÖVB-Arena Informationen zum Berufseinstieg von rund 70 Unternehmen gibt es am 19. Februar ab 10.30 Uhr auf der Messe „Jobwoche“ in der ÖVB-Arena. Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Registrierung auf der Website www.bremenjobmesse.de/ wird empfohlen. pb Anzeige Job-, AUs- Und weiterbildUngsmesse

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Trotz eines einfacheren und günstigen Tickets steigt die Zahl der Fahrgäste ohne Fahrschein in Bussen und Bahnen weiter an.

Foto: Schlie

Immer mehr Schwarzfahrer BSAG sieht Anstieg seit 2023 bei ticketlosem Fahren / Zahlen bei der Nordwestbahn stabil PHIL IPP BEHR BOM

Als Nachfolger des 9-Euro-Tickets sollte die Einführung des Deutschlandtickets im Jahr 2023 den öffentlichen Personennahverkehr langfristig attraktiver machen, den Übertritt von Tarifgrenzen vereinfachen und die Bürger finanziell entlasten. Schwarzfahren sollte dementsprechend durch die Schaffung eines einfachen und finanzierbaren Tickets unattraktiver werden. In Bremen zeigte sich in den vergangenen Jahren jedoch ein gegenteiliges Bild. Die Anzahl der Personen, die in Bussen und Bahnen der BSAG ohne Ticket angetroffen wurden, hat sich seitdem um mehr als die Hälfte erhöht. „Konkret lag die Quote 2023 bei 4,4 Prozent, stieg 2024 auf 6,2 Prozent und betrug zuletzt 2025 fast 6,9 Prozent“, erklärt Andreas Holling,

Sprecher der BSAG. Mögliche Gründe für die gestiegene Zahl der Schwarzfahrer, kann die BSAG auf Nachfrage nicht nennen. Diese wären „rein spekulativ“, so Holling. Aus Erfahrung lasse sich zudem sagen, dass die BSAG mehr Schwarzfahrer in Straßenbahnen als in Bussen erlebe, so Holling. Der Grund sei die Einstiegssituation: Mehr Türen und weniger Einblick durch die Fahrenden als im Bus würden das ticketlose Fahren vereinfachen. Eine positive Entwicklung durch das Deutschlandticket sei dementsprechend nicht bemerkbar. Auch bei der Nordwestbahn sind keine positiven Entwicklungen zu melden, erklärt Sprecher Benjamin Havermann. Die Zahl der angetroffenen Schwarzfahrer sei weitestgehend stabil. Seit Mai vergangenen Jahres läuft

in Bremen zudem ein Pilotprojekt: Wiederholungs-Fahrscheinlose müssen sich in Fahrzeugen der BSAG weniger fürchten. Nach dem vorangegangenen Senatsbeschluss zeigt die BSAG keine notorischen Schwarzfahrer mehr an. Auf das operative Geschäft habe das kaum Auswirkungen, stellt Holling klar: „Die BSAG wird bei ihren Schwerpunktkontrollen an Haltestellen durch die Polizei Bremen unterstützt. Dies erleichtert das Feststellen der Personalien und somit das Erheben des erhöhten Beförderungsentgelts.“ Um die Zahl der Schwarzfahrer in den Regio-S-Bahnen zu verringern, schlägt die Nordwestbahn ein System nach niederländischem Vorbild vor. „Aus unserer Sicht wären bauliche Maßnahmen am wirkungsvollsten, etwa Zugangskonzepte, bei de-

Filmabend über Fahrradstädte Die Klimaschutzagentur Energiekonsens lädt gemeinsam mit dem ADFC für 16. Februar ab 19 Uhr zu einem Filmabend ins Klima Bau Zentrum ein. Gezeigt wird die Dokumentation „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch.

Grünkohl für Bedürftige

Der Film begleitet eine zweimonatige Radreise durch Europa – von Freiburg über Paris bis nach Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch zeigt, wie diese Städte das Fahrrad zum Hauptverkehrsmittel machten. Der Eintritt ist frei. pb

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nen Fahrgäste vor Betreten des Bahnsteigs ein gültiges Ticket vorweisen müssen“, so Havermann. Solche Lösungen würden jedoch umfangreiche Abstimmungen mit den Infrastrukturbetreibern erfordern. Zudem kämen Umbau- und Betriebskosten auf diese zu. Bei der BSAG würden bereits Maßnahmen gegen die steigenden Zahlen ergriffen, erklärt Holling: „Um die Zahl der Fahrten ohne gültiges Ticket langfristig zu reduzieren, werden zunächst die bestehenden Möglichkeiten – vor allem die Zahl der Kontrollen – intensiviert.“ Zudem werde bei aggressiven Behinderungen von Ticketprüfungen eine beschleunigte Aussprache eines Beförderungsverbots sowie eine Anzeige wegen Beleidigung angestrebt. So sollen die Zahlen langfristig wieder sinken.

Die Johanniter veranstalten am 22. Februar ab 12.30 Uhr gemeinsam mit der Einsatzküche wieder das Grünkohlessen für Bedürftige. Nachdem das Angebot in der Vergangenheit gut angenommen wurde, wird es fortgesetzt.

Rund 300 Portionen werden vor der ÖVB-Arena auf der Bürgerweide bereitstehen. Bis 14 Uhr haben Personen die darauf angewiesen sind die Chance, sich eine kostenlose warme Mahlzeit vor Ort abzuholen. pb

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