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Weser Report - Ost vom 18.10.2025

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

NR. 3778/55. JAHRGANG

Werder vor Heidenheim

Magische Welten

Space Hub im Kaufhaus

Mit dünnem Kader zum Auswärtsspiel auf der Ostalb

Neue Okkultismus-Ausstellung im Übersee-Museum

Unendliche Weiten der Raumfahrt im ehemaligen Kaufhof erleben

Foto: Raveling/WFB

SAMSTAG, 18. OKTOBER 2025

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Ischa Freimaak!

Zuhause sicher fühlen

Auf der Bürgerweide und dem Marktplatz drehen sich seit gestern wieder die Karussells und der Roland trägt ein großes Herz über seinem Schild. Von WerderTag über Freimarkt-Pin bis hin zum Gesangswettbewerb – besondere Events, Partys und neue Attraktionen sorgen in der zweiten Oktoberhälfte wieder für Spiel, Spaß und Nervenkitzel auf dem 990. Bremer Freimarkt. Zudem gibt es am 26. Oktober einen verkaufsoffenen Sonntag in der Bremer City. lcs / Foto: Jens Hagens

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OST

Einfacher zum Elterngeld Wer Elterngeld beantragen will, muss bald nicht mehr umständlich seinen Einkommenssteuerbescheid hochladen. Mit Zustimmung der Antragsteller können die Elterngeldstellen bundesweit auf die Steuerdaten zugreifen. Bremen war an der Entwicklung maßgeblich beteiligt. rl

Mehr dazu lesen Sie auf unseren Freimarkt-Sonderseiten.

Semesterstart mit Sorgen

Gespräch mit Bovenschulte Bürgermeister Andreas Bovenschulte lädt ein für Dienstag, 4. November, 18 Uhr, zur „Bürger:innenversammlung“ im Bürgerhaus Oslebshausen. Anmeldung erbeten unter buergermeister. bremen.de/imgespraech. Telefonische Anmeldung unter 0421 / 36 12 50 88. rl

Antikmarkt im Weserpark Der Weserpark ist am morgigen Sonntag wieder Schauplatz des Nostalgia Antikmarktes. Mehr als 100 Stände laden von 10 bis 17 Uhr dazu ein, einzigartige und wertvolle Stücke zu entdecken. Experten stehen bereit, um mitgebrachte Antiquitäten kostenlos zu begutachten. Der Eintritt kostet 5 Euro. rl Anzeige

Late Night Shopping am 24. Oktober bis 22 Uhr

Studierende zahlen über die Hälfte ihres BAföG für Wohnungen / Wohnheime sind ausgelastet PHIL IPP BEHR BOM

Alle Jahre wieder kursiert während der Orientierungswoche zum Semesterstart an der Universität dasselbe hartnäckige Gerücht: Einige Studierende hätten nicht rechtzeitig ein WG-Zimmer gefunden und müssten auf einem Campingplatz übernachten. Auch wenn sich das kaum verifizieren lässt, ist klar: WG-Zimmer und Appartements für Studierende werden teurer und sind umkämpft. Das zeigt der kürzlich veröffentlichte Studentenwohnreport des Finanzinstituts MLP SE. „Die Lage am Wohnungsmarkt bleibt angespannt“, betont Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft. In Hochschulstädten wie Bremen treffe hohe Nachfrage auf zurückgehende Bautätigkeit, steigende Kosten und langsame Ge-

nehmigungen. „Der finanzielle Druck wächst – Studierende spüren das besonders“, so Voigtländer. In Bremen kostet eine Musterwohnung für Studierende zum Semesterbeginn nach Angaben der MLP rund 504 Euro. Zum zweiten Mal in Folge liegt Bremen damit über der „Fünfhunderter-Schwelle“. Zum Vergleich: Studierende, die den BAföG-Höchstsatz von 992 Euro erhalten, geben mehr als die Hälfte für die Miete aus. Vorgesehen ist eigentlich eine Wohnungspauschale von 380 Euro. Nur in Magdeburg, Bochum und Chemnitz reicht der Regelsatz für die Miete aus. In Bremen genügt er nicht mal für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Der MLP-Wohnungsreport setzt die Kosten für ein WG-Zimmer mit rund 20 Quadratmetern in diesem Jahr auf 484 Euro an – rund 70 Euro

mehr als noch im vergangenen Jahr. Wer kurz nach dem Semesterstart auf Websites wie wg-gesucht.com nach freien Zimmern sucht, stößt bei den Angeboten auch auf solche, die mit etwa 750 Euro für 26 Quadratmeter deutlich darüber liegen. „Ohne entschlossene politische Antworten wird sich die Situation für viele junge Menschen weiter verschärfen“, so Voigtländer. Dass sich der angespannte Wohnungsmarkt auch auf die psychische Gesundheit der Studierenden auswirkt, zeigt der Jahresbericht des Studierendenwerks. „Steigende Lebenshaltungskosten können zu Existenzängsten sowie zu sozialer Ausgrenzung und Schamgefühlen führen“, heißt es dort. Nicht nur in der psychologischen Beratung, sondern auch in der Sozialberatung kam es wegen der Thematik „vermehrt zu Anfragen.“

In den Wohnheimen, die das Studierendenwerk betreibt, sieht es nicht anders aus. In Bremen stehen 2.139 Plätze zur Verfügung. „Unsere Wohnplätze sind weiterhin vollständig vermietet“, sagt Maurice Mäschig, Sprecher des Studierendenwerks. Die durchschnittliche Wartezeit liegt bei rund zwölf Monaten. Bewerbungen werden jedoch erst dann berücksichtigt, wenn eine Immatrikulationsbescheinigung vorliegt – ausgestellt von der Universität zwischen August und September. Zudem wurden in den Wohnheimen im April die Preise um rund 5 Prozent angehoben, bedingt durch gestiegene Energiepreise. „An der Nachfrage lässt sich deutlich erkennen, dass es einen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende gibt, der durch den freien Wohnungsmarkt nicht abgedeckt wird“, so Mäschig.

Senator Rackles zum IQB-Bildungstrend: „Deutliches Warnzeichen“ Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften sind weiter rückläufig. Das geht aus dem aktuellen IQB-Bildungstrend hervor. Bundesweit sank etwa im Fach Mathematik das durchschnitt-

liche Testergebnis der Neuntklässler von 499 Punkte auf 474. Bremer Schüler verschlechterten sich von 460 Punkten auf 436. „Die IQB-Ergebnisse sind für alle Länder ein deutliches Warnzeichen in der Kompetenzentwicklung. Das

gilt leider erneut ganz besonders für Bremen“, beklagt Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles. „Wenn gerade mal 51 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler die Mindeststandards in Mathematik erreichen, dann muss

uns das als Bildungsverwaltung und in den Schulen aufrütteln.“ Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU: „Ein Bremer Neuntklässler liegt in Mathe etwa ein Schuljahr hinter einem Hamburger zurück.“ mas

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Weser Report - Ost vom 18.10.2025 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu