Derzeit läuft eine länderübergreifende OnlineBefragung zur Zufriedenheit mit den Finanzämtern, an der auch Bremen beteiligt ist. Ein Jahr lang können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen unter ihr-finanzamt-fragt-nach.de schildern. pb
Was tun in den Ferien?
In den Herbstferien vom 13. bis 25. Oktober bietet der Bremer Ferienkompass wieder eine Vielzahl betreuter Programme für Schulkinder an. Ob Kochkurs, Bouldern oder ein Musical – das Angebot reicht von Kreativität bis zu Wissen und Ausflügen. Mehr unter bremer-ferienkompass.de pb
BSAG-Linien entfallen
Aufgrund von Gleisbauarbeiten entfällt die Linie 8 vom 6. bis zum 13. Oktober. Die Linie 6 fährt im selben Zeitraum lediglich zwischen Flughafen und Brahmsstraße. Ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxen wird eingerichtet. Mehr Informationen unter bsag.de pb
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Rundum-Service:
SAMSTAG, 4. OKTOBER 2025
H-Blockx wieder auf Tour
Henning Wehland über alte Erfolge und neue Songs
NR. 3776/55. JAHRGANG
Steck-Spiel für Grillfans
Bremer Tüftler entwickelt
Alternative zu Einweggrills aus Edelstahl
Scan-Cars auf Parksünder-Jagd?
Innenbehörde beobachtet in Baden-Württemberg Pilotprojekt zur Parkraumbewirtschaftung
MARCUS SCHMIDT
Sie fahren mit Kameras und Sensoren auf dem Dach an Parkplätzen vorbei und prüfen, ob Autos zu lange oder illegal auf der Fläche stehen:
Scan-Cars, wie sie jetzt in BadenWürttemberg ausprobiert werden.
„Das Ganze ist ein Test, den wir selbstverständlich mit großem Interesse beobachten. Wir haben im Blick, welche Erfahrungen andere damit machen“, sagt René Möller, Sprecher von Innensenator Ulrich Mäurer.
Ob der Einsatz solcher Fahrzeuge eventuell günstiger als der weiterer Mitarbeiter sei, konnte die Behörde bisher noch nicht bestätigen. Auch nicht, was ein solches Fahrzeug in Bremen können und kosten dürfte.
„Bremen braucht mehr Verkehrsüberwachung“, beklagt der Bürger-
schaftsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Ralph Saxe. „Es gibt nur 22 Überwacherinnen und Überwacher.“ Das sei im Vergleich zu anderen Großstädten viel zu wenig. „Wir setzen uns sehr dafür ein, dass wir mehr mobile Geschwindigkeitsblitzer anschaffen. Natürlich sind auch die Scanner, die man in anderen Städten ausprobiert interessant.“ Wenn diese Art der Parkraumüberwachung praxistauglich ist, solle man sie auch anwenden, so Saxe weiter. Bei einem Pilotprojekt in Hohenheim wurde seit Mai 2025 die digitale Parkraumkontrolle getestet. „Aufgrund der bereits vorhandenen Parkscheinautomaten mit Kennzeicheneingabe bot das Gebiet die idealen Voraussetzungen für einen schnellen Versuchsstart“, teilt das Verkehrsministerium in Baden-
Meldepflicht bei Rattenbefall
In Bremen wird künftig eine Meldepflicht für Rattenbefall eingeführt. Die Gesundheitsdeputation hat dazu eine neue Verordnung beschlossen, die im Oktober oder November in Kraft tritt. Wer mindestens zwei
Ratten oder Anzeichen eines Befalls feststellt, muss dies beim Gesundheitsamt melden. Dort wurde eine spezielle Software eingerichtet, Meldungen sind telefonisch oder online möglich. pb
Württemberg mit. Dadurch konnte bereits wenige Wochen nach Inkrafttreten des Landesmobilitätsgesetzes mit den Kontrollfahrten begonnen werden. Die Erfolgsmeldung: „Die Steigerung der Effizienz der Kontrollen konnte im Versuch eindrucksvoll bewiesen werden. Das Gebiet wurde an den Testtagen dreimal täglich kontrolliert.“
Dabei zeigte sich laut Mitteilung, dass das Fahrzeug je Kontrollfahrt etwa eineinviertel Stunden benötigte, während eine Fußstreife bis zu sieben Stunden aufwenden musste. Dies entspreche einer rund sechsfachen Effizienzsteigerung. BadenWürttembergs Verkehrsminister Winfried Hermann: „Selbst auf den eher verstreuten Parkflächen an der Universität Hohenheim konnten wir schon eine massive Effizienzsteigerung sehen.“ Gerade dort, wo Beein-
trächtigungen durch falsch geparkte Fahrzeuge am größten sind, könnten Scan-Cars für mehr Effizienz bei der Kontrolle sorgen. Weitere Modellversuche sind geplant. Die Ergebnisse sollen in einem Leitfaden gebündelt und allen Kommunen zu Verfügung gestellt werden, um eine zügige Einführung zu unterstützen. Die Extern Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg testete zudem zusammen mit dem Dienstleister DCX Innovations auch das Datenmanagement. Hierbei wurde das Zusammenspiel zwischen Parkscheinautomat, Kamera-Daten und Speichersystemen einem Praxistest unterzogen. „Der Datenschutz wurde durch Kennzeichenverschlüsselungen und Unkenntlichmachung von Personen sichergestellt“, so das Ministerium weiter.
Straßenbahnen werden umgeleitet
Vom 6. bis zum 13. Oktober kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu Veränderungen auf den Straßenbahnlinien 2, 10 und N10. Die 2 fährt in beide Richtungen nur zwischen den Haltestellen Gröpelingen und Doms-
heide und wird ab dort zum Bürgerpark umgeleitet. Die 10 und N10 fahren in beide Richtungen zwischen den Haltestellen Gröpelingen und Bennigsenstraße und werden dann zum Weserwehr umgeleitet. WR
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Eine Hoffnung auf mehr Effizienz bei der Kontrolle des Parkraums Bremen: Ein Scan-Car, das in Baden-Württemberg Falschparker sucht. Foto: VM BW /Leif Piechowski
ZUM WELTTIERSCHUTZTAG
Keine Versuche an Affen
BRIGITTE WOHNER-MÄURER
Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins
Affen sind fühlende, hochsoziale, intelligente Lebewesen, die Schmerz, Angst u nd Leid empfinden, wie wir. Sie in Käfige zu sperren und Experimenten auszusetzen, ist ethisch nicht zu rechtfertigen. Noch immer werden in Deutschland jedes Jahr Hunderte Affen für Tierversuche missbraucht – obwohl moderne, tierversuchsfreie Methoden längst z ur Verfügung stehen und wissenschaftlich relevantere Ergebnisse liefern. Als Gesellschaft dürfen wir die Augen davor nicht verschließen. Wer an Affenversuchen festhält, ignoriert nicht nur den Tierschutz, sondern auch den Fortschritt. Wir fordern die Politik auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und den Ausstieg aus Tierversuchen an Primaten einzuleiten. Mit der Bundestagspetition haben wir jetzt die Möglichkeit, ein starkes Zeichen zu setzen: für echten wissenschaftlichen Fortschritt und für den Schutz der Tiere. Jede Unterschrift bringt uns diesem Ziel näher – und gibt den Affen eine Stimme.
Umweltzonen bleiben
EU verschärft ab 2030 Feinstaub-Grenzwerte
Die Bremer Umweltzonen bleiben bestehen. Das hat das Bremer Umweltressort auf Nachfrage bestätigt. So wurden zwar die Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid (NO₂) und Feinstaub im ersten Halbjahr 2025 eingehalten, dagegen wurden die ab 2030 von der Europäischen Union geplanten strengeren Grenzen bei NO₂ und Feinstaub (PM10 und PM2,5) vor allem an verkehrsnahen Messstellen deutlich überschritten.
„Die höheren Belastungen an verkehrsnahen Stationen verdeutlichen den weiterhin hohen Einfluss des Verkehrs auf die
Luftqualität in Bremen“, sagt eine Sprecherin von Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf. Es sei daher nicht zielführend, die Umweltzonen wieder abzuschaffen. Andere Städte, etwa Mainz, heben die Zonen inzwischen wieder auf. Insbesondere durch mehr E-Autos sollen die Feinstaub- und StickstoffdioxidWerte gesunken sein. In Bremen erachte man den Erhalt der Zonen allerdings als sinnvolles Mittel, um 2030 die dann nachgeschärften EUGrenzwerte einhalten zu können, so die Ressort-Sprecherin weiter. r f
An verkehrsnahen Messstationen werden die künftig strengeren Grenzwerte noch überschritten. Foto: Schlie
Mehr rechtsextreme Vorfälle an Schulen
PHILIPP BEHRBOM
Hakenkreuze an einer Schule in Horn, NS-Symbole und „Heil Hitler“-Schriftzüge an einer in Oberneuland. Im August wurden innerhalb weniger Tage gleich zwei rechtsextreme Vorfälle an Schulen gemeldet. Zahlen des Innenressorts zeigen: Die Anzahl der rechtsextremen Vorfälle an Schulen hat sich seit 2022 verdoppelt.
In Bremen gab es 2022 insgesamt 13 rechtsmotivierte Straftaten an Schulen. Ein Jahr später waren es 20, 2024 dann 26, erklärt Janina Heyn, Sprecherin des Innensenators Ulrich Mäurer. Zahlen für 2025 lägen noch nicht vor. Eine Anfrage der Linksfraktion im Juli ergab, dass in 19 der 26 Fälle kein Täter oder keine Täterin ermittelt werden konnte. In der Stadt Bremen wurde in einem Verfahren wegen Sachbeschädigung, in zwei Verfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt. In den übrigen Verfahren lautete der Tatvorwurf „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“. Die Polizei gehe zudem von einer „beachtlichen Dunkelziffer“ aus, so Heyn. Viele Vorfälle wie Beleidigungen würden nicht gemeldet, da sich betroffene Schüler häufig nicht trauen, sich an Lehrer, Eltern oder die Polizei zu wenden. Gründe für den Anstieg gebe es verschiedene, so Heyn. Neben multiplen Krisen und den Folgen der sozialen Isolation im Zuge der Corona-Pandemie seien auch die sozialen Medien ein Faktor: „Rechtsextreme Influen-
Diverse Schulen im Land Bremen engagieren sich im Netzwerk „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Die Fallzahlen rechtsextremer Vorfälle an Schulen steigen dennoch. Foto: pixabay
cer verpacken rassistische und hasserfüllte Inhalte als jugendaffine Lifestyle-Botschaften. Durch schwache Moderation erreichen sie hohe Reichweiten bei jungen Menschen“, erklärt Heyn.
Nach Angaben des Innenressorts gibt es diverse Maßnahmen, die den Trend stoppen sollen – darunter Fallkonferenzen und Kontaktpolizisten vor Ort. Eine ressortübergreifende Präventionsarbeit sei jedoch wichtig, da Kinder und Jugendliche besonders anfällig für extremistische Ideologien seien, sagt Heyn.
Auch die Senatorin für Kinder und Bildung setze auf eine Viel-
Brepark rüstet auf
32 neue E-Ladesäulen hat die Brepark im Parkhaus Pressehaus installiert, darunter erstmals zwei barrierefreie. Zusammen mit den 22 neuen Säulen im Parkhaus Ostertor/Kulturmeile
stehen Autofahrenden nun insgesamt 133 Ladepunkte in den Breparkhäusern zur Verfügung. Mit dem Ausbau will das Unternehmen Elektromobilität komfortabler machen. r f
zahl von Maßnahmen, die über die reine Wissensvermittlung im Unterricht hinausgehen, betont Yvonne Schiemann, Sprecherin von Senatorin Sascha Karolin Aulepp. Diese Maßnahmen, die gezielt gegen Rechtsextremismus wirken, werden fortlaufend an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Bedarfe angepasst. Um auf Verdachtsfälle schnell und angemessen reagieren zu können, erhalten Lehrkräfte umfassende Unterstützung – insbesondere durch Fortbildungen und Möglichkeiten zur Vernetzung.
„Im Schuljahr 2025/26 wird das Thema ‚Rechtsextremismus‘ einen besonderen Stellenwert im
Politik-Abitur als Schwerpunktthema einnehmen“, so Schiemann. Die Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unterstützt zudem früh gesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus. Schulen, die sich in diesem Rahmen engagieren wollen, erhalten Unterstützung. „In Bremen gibt es eine Landeskoordination, die zum Austausch bei Landestreffen, gemeinsamen Aktivitäten und Fortbildungen einlädt oder Kooperationspartner vermittelt“, erklärt Schiemann. Zudem begleite die Landeskoordination die Schulen, die sich für die Aufnahme in das Courage-Netzwerk interessieren und engagieren.
CDU: Gezielte Investitionen
Bundesmittel für Industrialisierung nutzen
Die CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft hat ein Investitionsprogramm für Bremen und Bremerhaven vorgestellt. Knapp 941 Millionen Euro aus Bundesmitteln sollen danach gezielt in Häfen, Schulen, Forschung und Zukunftstechnologien fließen.
CDU-Fraktionschefin Wiebke Winter warnt davor, die Mittel zum Stopfen von Haushaltslöchern zu nutzen, und fordert stattdessen Investitionen in Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze. „Bremen steht an einem Scheideweg: Entweder wir versinken weiter im Sanierungsstau oder wir nutzen die Chance für eine echte Industrialisierung 2.0“, so Winter.
Jens Eckhoff und Wiebke Winter (v. l.) stellten den Antrag „Zukunftsprogramm für ein leistungsfähiges Land Bremen“ in dieser Woche vor. Foto: CDU
Jens Eckhoff, finanzpolitischer Sprecher, betont, dass Bremen diese einmalige Chance für nachhaltigen Wohlstand nicht verspielen dürfe. „Regelinvestitionen wie Schulen oder Straßen gehören in den normalen Haushalt. Die Bundesmittel sind exklusiv für Zukunftsinvestitionen da“, so Eckhoff. Konkret sieht der Antrag der CDU vor, einen Defence Campus aufzubauen und die Zivilklausel abzuschaffen, den Energy Port in Bremerhaven auszubauen, einen Medizinstudiengang in Kooperation zu starten und so genannte Life Science zu stärken sowie Bremen als digitalen Spitzenstandort auszubauen. rf
Heißes Stecksystem
Bremer Erfinder entwickelt umweltfreundlichen
RIKE FÜLLER
Bratwurst und Gemüsespieße am Osterdeich oder Steak und Grillkäse am Werdersee – in Bremen wird viel und gern an öffentlichen Orten gegrillt. Mit dem mobilen Grillnik hat Paul Nikonow seit Kurzem eine praktische Alternative zu klapprigen Dreibein- und umweltschädlichen Einweggrills ausgetüftelt. Seinen zusammensteckbaren Grill aus Edelstahl stellt Nikonow heute und morgen auf der Messe Grillgut auf der Bürgerweide vor. Auf die Idee kam der gelernte Koch schlicht und einfach, weil er selbst viel draußen in der Natur unterwegs ist und gern grillt: „Während des Lockdowns brauchte ich eine Beschäftigung. Ich begann mit ersten Entwürfen für einen hochwertigen mobilen Grill. Meine Kinder mögen lieber Pizza, also sollte der Grill auch als Backofen nutzbar sein“, erinnert sich Nikonow. Bevor er 1996 aus Russland nach Deutschland kam, studierte er ein Jahr lang Bauingenieurwesen. „Basteln und Dinge austüfteln sind neben Wandern und Grillen meine Leidenschaft“, schwärmt der 49-Jährige. In seinem Heimatland werde zudem immer – zu jeder Jahreszeit – gegrillt. Nur wenige Sekunden dauert es, bis der Grillnik aufgebaut und einsatzbereit ist – ohne Schrauben. Es ist kein Werkzeug notwendig. Auseinandergebaut ist er etwa so groß wie ein Laptop. Zur Hauptidee des mobilen Grills mit Backofen kamen inzwischen weitere Funktionen hinzu. Beispielsweise kann der Grillnik auf die Rückseite gelegt werden und
mobilen Grill und Pizzaofen für unterwegs
verwandelt sich so in einen Kamin. Zusätzlich kann er Getränke warm halten, oben ist Platz für einen Topf. Diese Position erwies sich außerdem durch Zufall als eine sehr effektive, um den Grill anzufeuern. „Die meisten neuen Funktionen finde ich durch Zufälle und Ausprobieren heraus“, schmunzelt Nikonow. Sein Lieblings-Grillgericht ist Schaschlik und so hat der Erfinder zu Grillrost, Pizzaofen samt -stein und Warmhalterost auch eine Halterung für eigens angefertigte Spieße erdacht. Weiteres Zubehör ist derzeit noch in Erprobung: Eine Kappe, um mit dem Grillnik auch zu räuchern oder zu smoken, außerdem soll künftig auch der Einsatz eines Gasbrenners
möglich sein. „Auf vielen Campingplätzen ist das Grillen mit Holzkohle nicht erlaubt. Ich persönlich bin kein Fan von Gasgrills, aber viele Camper wünschen sich das“, sagt Nikonow. Alle neuen Zubehörteile sind immer mit den in drei unterschiedlich großen Grundmodellen des Grillniks kompatibel. Seit dem Frühjahr ist der Grillnik marktreif, bisher hat Nikonow etwa 30 Steck-Grills verkauft. „Ich bin ein EinMann-Betrieb und möchte irgendwann auch Rezepte und eigene Gewürze entwickeln“, schwärmt Nikonow. Im Moment ist er allerdings dafür noch zu sehr in die Entwicklung weiterer Werkzeuge wie etwa einer Kohleschaufel be-
Weniger Schwangerschaftsabbrüche
Jahresbericht zeigt überdurchschnittliches Versorgungsangebot
Im deutschlandweiten Vergleich verfügt Bremen über eine bessere Versorgungslage in Bezug auf Schwangerschaftsabbrüche als andere Bundesländer. Das geht aus dem ersten Jahresbericht zur Versorgungssituation hervor. Bremen weist demnach die drittbeste Versorgungsdichte im Bezug auf die Verfügbarkeit auf und bietet zudem gute Voraussetzun-
gen für die Erreichbarkeit von Stellen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. „Es ist wichtig, dass wir uns auch in Zukunft für die Verbesserung der Datenlage einsetzen, um unserem Sicherstellungsauftrag vollumfänglich nachzukommen. Unser Ziel muss es sein, allen Frauen im Land Bremen einen niedrig-
schwelligen Zugang für einen Schwangerschaftsabbruch zu ermöglichen“, sagt Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz. 2024 wurden in Bremen 2.350 (2022: 2.405) Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Rund 40 Prozent der Frauen kamen aus anderen Bundesländern. lcs
schäftigt.
Mehr Informationen zum Grillnik gibt es im Internet unter grillnik.de
GRILLNIK IN AKTION
Paul Nikonow stellt den Grillnik noch heute und morgen, 4. und 5. Oktober, jeweils 10 bis 18 Uhr, auf der Messe Grillgut (vor Halle 5) im Rahmen der Messe Herbstzeit (Hallen 5 bis 7) auf der Bürgerweide vor. Heute wird dort zudem die Grillmeisterschaft „Bremer Burger Meister 2025“ ausgetragen, morgen die 8. Bremer Landesgrillmeisterschaft
Änderungen für Verbraucher
Neu im Oktober: EPA, Überweisung, Einreise
MARINOS KALOGLOU
Licht-Testwochen, zwei Feiertage, Freimarkt, Heckenschnitt und Umstellung von Sommerauf Winterzeit: Der Oktober bringt so einige Ereignisse, die wir uns mittlerweile einverleibt haben. In diesem Jahr treten diverse Änderungen in Kraft, an die wir uns künftig gewöhnen müssen. Was sich im Oktober 2025 alles ändert: eine Übersicht.
Erst kam das E-Rezept, jetzt folgt die EPA: Nach einer mehrwöchigen Testphase geht zu Monatsanfang die elektronische Patientenakte (EPA) für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland richtig an den Start. Ärztinnen und Ärzte sind ab sofort verpflichtet, dort zum Beispiel Medikamente, Röntgenbilder, Arztbriefe oder Befundberichte digital zu hinterlegen, so dass die Informationen bei weiteren Behandlungen von anderen Kolleginnen und Kollegen einsehbar sind und so etwa unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden. Patienten können die Nutzung der EPA jederzeit widersprechen.
cher besser geschützt werden: Die Geldinstitute müssen nämlich künftig bei jeder Überweisung checken, ob der angegebene Empfänger mit der aufgeführten IBAN-übereinstimmen. Ist dem nicht so, schlägt das System Alarm und der Kunde sollte den Transfer unterbrechen.
Aufatmen für Windows-10-User
Neuerungen auch bei allen Banken und Sparkassen innerhalb der EU: Einerseits werden ab dem 9. Oktober Echtzeitüberweisungen zur Pflicht. Kunden, die innerhalb des Euro-Raums Geld überweisen wollen, steht dieser Service rund um die Uhr zur Verfügung – ohne dafür höhere Gebühren zu entrichten. Der Geldtransfer soll innerhalb von zehn Sekunden von A nach B erfolgen. Andererseits tritt ein Sicherheitsmechanismus in Kraft, durch den Verbrau-
Eine weitere Änderung führt die EU am 12. Oktober an ihren Schengen-Außengrenzen ein. Dann geht das Entry/Exit System (EES) an den Start, zunächst am Flughafen Düsseldorf. Danach folgen die Flughäfen Frankfurt und München, bevor laut Bundesministerium des Innern sukzessive alle weiteren Flughäfen sowie die Häfen an den Seeaußengrenzen angebunden werden. Das EES ersetzt das bisherige analoge Abstempeln der Reisedokumente durch eine digitale Erfassung der Ein- und Ausreisedaten von Nicht-EUBürgern sowie deren biometrischer Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Windows-10-User können aufatmen, zumindest für ein Jahr. Lange angekündigt, wollte Microsoft am 14. Oktober dieses Jahres die Windows10-Version in den Ruhestand schicken. Somit hätte der Softwareriese auch keine neuen Features oder Sicherheitsupdates mehr für die Version zur Verfügung gestellt. Das Ganze verschiebt sich jetzt auf Oktober 2026. Benutzer der Version, die von den kostenlos angebotenen Aktualisierungen profitieren möchten, brauchen allerdings ein Nutzerkonto bei Microsoft, bei dem sie sich mindestens alle 60 Tage authentifizieren müssen.
Paul Nikonow entwickelt zusätzlich zum GrillNik weiteres Zubehör.
Foto: Schlie
Heiße Bowl und leckere Bolo
Bei Back & Snacks im Gewerbegebiet Airport Stadt gibt es richtig gute Mittagsgerichte
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AMBIENTE
Draußen auf dem Parkplatz gibt es einige Sitzgelegenheiten, wir gehen aber lieber hinein: Schmal, tief und vor allem nach oben hin luftig präsentiert sich das kleine Bistro. Die Fensterfront erhellt den Raum, der mit Backsteinoptik und dazu passender, minimaler Deko, den Industriecharme der röhrenbestückten Decke auffängt. Stühle und Tische bestehen aus Holz. Am Ende des Ladens befindet sich der Bestelltresen, die zwei täglich wechselnden Mittagsgerichte sind portionsweise auf zwei Wärmeplatten präsentiert – schwungvoll werden die Deckel hochgenommen, um uns einen Blick zu gönnen und die Entscheidung zu erleichtern. Bevor sie an den Tisch kommen, werden die Gerichte aber auch nochmal richtig heiß gemacht.
ESSEN
Wir wählen die HähnchenSesam-Bowl für 9,90 Euro und Spaghetti Bolognese für den
gleichen Preis. Als Mittagsangebot, inklusive eines Getränkes, kostet uns das 11,50 Euro. Die teils überraschend kurzen Spaghetti sind auf den Punkt gegart und umgeben von einer leckeren, hausgemachten Bolognesesoße. Die ist auch nicht zu fein geraten, sondern wunderbar authentisch, fast rustikal: Möhren, Tomatenstücke und Stangensellerie sind deutlich zu erkennen. Gut gewürzt ist sie zudem. Gern hätte etwas mehr Parmesan darauf sein können. Die Hähnchen-Sesam-Bowl überrascht uns erstmal positiv durch ihre Wärme. Der luftiglockere Basmatireis ist schön heiß, dient als perfekte Tägermasse für die noch knackigen Brokkoli-Röschen, die zarten Hähnchenbruststücke, frische
Cherrytomaten und Frühlingszwiebelringe. Ganz leicht, aber bestens gewürzt, und auf keinen Fall zu trocken vereinen sich die Zutaten zu einer geschmacklich sehr gelungenen Kombination. Da brauchen wir die dazu gereichte Joghurtsoße gar nicht (die leider auch nach Fertigprodukt schmeckt). Und auch die Baguettescheiben erscheinen uns überflüssig. Beide Gerichte sind übrigens üppig portioniert.
SERVICE
Sehr gastfreundlich werden wir empfangen. Sogar die Tür wird uns geöffnet – weil sie klemmt und wir keine Gewalt anwenden wollen, sprintet der freundliche Herr kurzum heran und lässt uns hinein. Und Zahlen
bräuchten wir auch nur, wenn es uns schmeckt, sagt er augenzwinkernd. Spoiler: Wir haben gezahlt. Sogar gern.
PREISE
Die Angebote sind gut: 9,90 Euro für die Bowl und ebensoviel für ein Mittagstischgericht gehen bei der Größe und Qualität total in Ordnung. Ein Wasser (0,5l) kostet gute 2,40 Euro – im 11,50 Euro teuren Mittagsangebot sparen wir also 80 Cent. Softdrinks (0,5l) kosten 2,50 Euro, Bier und Wein stehen nicht auf der Karte.
FAZIT
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„Shutdown“ in den USA – mal wieder
SASCHA OTTO
Senior Manager Wertpapiermanagement bei der Sparkasse Bremen
In der vergangenen Woche erlebten die USA einen „government shutdown“ – also eine Stilllegung von Bundesbehörden. Per 30. September endete das Haushaltsjahr und der Kongress konnte sich nicht auf einen neuen Etatplan verständigen. Somit fehlte dem Finanzministerium die rechtliche Grundlage, um die Staatsbediensteten bezahlen zu können und einige Behörden wurden geschlossen. Während in Deutschland bei jedem Gesetz sofort über die Finanzierung gesprochen wird, erfolgt dies in den USA separat. Somit kommt es immer wieder zum Shutdown. Die Reaktion der Märkte hängt letztlich von der Länge der Maßnahme ab. Kurzzeitige Schließungen sind schnell vergessen. Erst bei zunehmender Dauer beginnt die Diskussion über einen möglichen Ausfall von US-Staatsanleihen. Der längste Shutdown 2018/2019 dauerte übrigens 35 Tage und führte vorübergehend zu Druck auf die Aktienkurse. Nach einer Einigung über den Haushalt erholten sich die Kurse aber schnell wieder.
Heizen wird in Deutschland wieder spürbar teurer. Laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online steigen die Kosten künftig bei allen Energieformen deutlich an. Umso wichtiger ist es jetzt, bewusst zu handeln. Schon kleine Veränderungen können spürbare Wirkung zeigen: Wer Raumtemperatur und Heizkurve richtig einstellt, bei der Frischluftzufuhr auf kurzes Stoßlüften bei heruntergedrehter Heizung achtet und den Warmwasserverbrauch reduziert, kann bis zu 10 Prozent Energie sparen. Noch wirksamer sind technische Maßnahmen. Ein hydraulischer Abgleich stellt etwa sicher, dass Heizanlagen optimal arbeiten und gedämmte Heizungsrohre verhindern Wärmeverluste. Langfristig ist es sinnvoll, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Besonders Wärmepumpen gelten als zukunftssichere Lösung, die Klima und Geldbeutel schont. Tipp: Vom 6. bis 11. Oktober finden die Wärmepumpenwochen statt. Infos: energiekonsens.de/waermepumpenwoche
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Regionalausschuss informierte sich über die mögliche künftige Nutzung des Geländes
VOLKER ALTHOFF
VAHR/HEMELINGEN – „Der Charme des Geländes ist genau der, dass nicht alles dort zugebuddelt ist. Sehr wertvoll ist zudem, dass es dort sehr leise ist. Die Kinder sehen dort Tiere, die in den nächsten Jahren gar nicht mehr zu sehen sind“, meinte Claudia Bundesmann. Die Schulleiterin der Oberschule Sebaldsbrück bezog sich bei ihrer Beschreibung auf das Rennbahngelände in der Vahr. Über das weitere Vorgehen und einer möglichen Bebauung des Areals informierten verschiedene Ressortvertreter den Regionalausschuss Rennbahn.
Dirk Kühling von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation blickte kurz auf die Anfänge des langen Prozesses zur Nutzung des Rennbahngeländes zurück. „Im Jahr 2019 wurde der Volksentscheid gefasst, übrigens der erste in Bremen.“
In den vergangenen Wochen und Monaten ist auf dem Gelände der ehemaligen Rennbahn schon einiges passiert. Der Regionalausschuss ließ sich nun über weitere Pläne informieren. Foto: Schlie
doch nicht ausreichend. „Zu den derzeit realisierbaren Nutzungsbausteinen gehört die Draußenschule mit 32.000 Quadratmeter. Sie wird voraussichtlich aufgeteilt in einen Kernbereich Schule und in einen Bereich öffentliche Grünanlage mit Sondernutzungsrecht Schule. Die Verstetigung der Draußenschule wird angestrebt“, beschrieb Dirk Kühling.
Das Ortsgesetz enthält Regelungen zur Förderung und Erhaltung des Rennbahngeländes. Darin heißt es wörtlich: „Die Regelungen sollen die städtische Lebensqualität verbessern und die Bremer Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitlichen Einschränkungen schützen, die durch die Bebauung des Rennbahngeländes bewirkt werden kann“. Zur Erhaltung und Weiterentwicklung heißt es: „Die Fläche des Rennbahngeländes ist als grüne Ausgleichsfläche für die schon vorhandene, verdichtete Bebauung und Industrieansiedlung im Bremer Osten zu erhalten, weiterzuentwickeln und Erholung, Freizeit, Sport und Kultur zu nutzen“. Weiterhin enthält das Gesetz einen Paragrafen, in dem es heißt: „Die Nutzungen Wohnbau und Industrieansiedlung werden mittels eines Bebauungsplanes ausgeschlossen“. „Nach dem das Ortsgesetz beschlossen wurde, ist ein Rahmenplan entwickelt worden. Durch Volksentscheid zustande gekommene Gesetze sollen zumindest zwei Jahre bestehen, bevor sie geändert werden können“, erläuterte Kühling. Für die Flächen auf dem Areal sind unterschiedliche Bedarfsträger zuständig. „Für die Grünflächen ist die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft verantwortlich, während die Sportflächen in der Verantwortung des Senators für Inneres und Sport liegen“, beschrieb Dirk Kühling.
licht“, so Kühling. Die Kosten dafür zum Beispiel beziffern sich auf 485.000 Euro. Sie werden geteilt finanziert von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, und der Senatorin für Klima, Umwelt und Wissenschaft. Die Herstellung des Waldes wird über eine Ausgleichsmaßnahme der haneg finanziert und realisiert.
Seit 2022 wurden Anträge zur Zwischennutzung wie Sportveranstaltungen, Kulturveranstaltungen sowie religiöse Veranstaltungen gestellt. „Wir beobachten, dass diese abnehmen. Wir haben aber als Beispiel einen Klimawald ermög-
„Insgesamt haben wir 200.000 Euro an laufenden Kosten“, betonte Dirk Kühling. Zukünftige, noch nicht finanzierte und bezifferbare Kosten betreffen die Grundsanierung der Tribüne (wird ermittelt), der Rettungsweg zum Golfgebäude und Kosten weiterer Bedarfsträger.
Das Sondervermögen Gewerbe, Teilsondervermögen Rennbahn, ist Eigentümerin des Rennbahnareals. Als zuständige Grundstücksverwaltung ist
Einwohnerversammlung im Ortsamt
Bebauungsplan für Kinder- und Familienzentrum wird vorgestellt
OSTERHOLZ – Der Beirat Osterholz lädt zur Einwohnerversammlung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes VE 170. Dabei geht es um die Errichtung eines Kinder- und Familienzentrums Etelser Straße für ein Gebiet im Ortsteil Ellener Feld, zwischen der Etelser Straße, der Eisseler Straße, der Straße Rahdeland und südlich des Spielplatzes an der Straße Poggenburg. Die Stadtgemeinde Bremen beabsichtigt nun, den Bebauungsplan aufzustellen. Damit sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein Kinder- und Familienzentrum (KuFz), das eine sechsgruppige Kindertagesstätte (Kita) sowie Räume für Elterngespräche, ein Eltern-Café und einen Speiseraum mit im Raumpro-
gramm enthält, geschaffen werden.
Die öffentlichen Einwohnerversammlung findet am Donnerstag, 9. Oktober, 18 Uhr, im Sitzungssaal des Ortsamtes (Marktplatz Osterholz 1) statt. Dabei sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung sowie die voraussichtlichen Auswirkungen dargelegt werden. bm
Tanztee im Bürgerzentrum
Die Young Oldies starten heute in die neue Saison
VAHR – Die Young Oldies eröffnen die neue Tanztee-Saison: Am Samstag, den 4. Oktober, von 15 bis 18 Uhr geht es im großen Saal des Bürgerzentrums Neue Vahr wieder los. Dann zeigen sie einmal im Monat – und zwar an jedem ersten Samstag – ihr musikalisches Können.
Und damit nicht genug: In diesem Jahr feiert die Hausband der Vahrer Einrichtung zudem ein ganz besonderes Jubiläum – den 100. Tanztee. Im Dezember dürfen sich Tanztee-Fans anlässlich dieses Jubiläums auf viele Überraschungen freuen.
A ber bis dahin können sich Tänzerinnen und Tänzer beim Tanztee-Auftakt am 4. Oktober mit Sektempfang, bei Kaffee, Tee und Gebäck mit „Rock around the clock“, „Tanze mit mir in den Mor-
Neue Vahr. Foto: BZ Vahr
gen“ oder beispielsweise „Marina“ auf bekannte Musikstücke freuen, bei denen äußerst tanzbare Ohrwürmer dabei sind.
Der Tanztee findet am heutigen Samstag, 4. Oktober, zwischen 15 und 18 Uhr statt. Weitere Infos gibt es auch online unter bzvahr.de WR
das Teilsondervermögen Rennbahn zuständig für die Umsetzung der Rahmenplanung. „233.000 Quadratmeter Fläche müssen noch entwickelt werden, sind aber bislang weder finanziert noch durch Bedarfsträger übernommen“, bemerkte Kühling. Derzeit nicht realisierbare Nutzungsbausteine sind: Sportflächen, Sonderflächen (Mehrzweckhalle und MobilityHub); diese Fläche ist bislang keinen Bedarfsträger zugeordnet. Für Grünflächen (Waldentwicklung) verfügt die Senatorin für Klima, Umwelt und Wissenschaft über keine finanziellen Mittel, um die vorhergesehenen Grünflächen zu erwerben und eine freiraumplanerische Gestaltung umzusetzen.
Für Spielplätze hat der örtliche Beirat Mittel in Höhe von 5.000 Euro (Preisgeld des Bundespreises Stadtgrün) zur Verfügung gestellt, diese sind je-
„Es gibt einen Vorschlag der Senatorin Kristina Vogt, einen untergeordneten Teil von zirka ein Drittel der Fläche des Rennbahnareals zukünftig einer wohnbaulichen Nutzung zuzuführen“, sagte Kühling. Der Vorschlag verfolge gleichzeitig das Ziel, einen Beitrag zur erforderlichen Wohnraumbereitstellung zu leisten. „Aus Sicht des Wirtschaftsressorts wären an dieser Stelle familienorientiertes Wohnen und die Realisierung von Ausbildungswohnen denkbare Prüfbausteine.“ Zudem seien noch Wohneinheiten im geförderten Wohnungsbau zu errichten.
Ralph Baumheier, Staatsrat bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, meinte: „Es ist per se richtig, dass die Flächen entwickelt werden. Wir haben nicht nur in Bremen – sondern bundesweit –Wohnungsbau als notwendige Verantwortung. Und es ist eine Chance und Möglichkeit, im Rahmenplan dem Wohnungsbedarf Rechnung zu tragen.“ Kerstin Biegemann (Bündnis 90/Die Grünen) reagierte empört: „Der Volksentscheid wurde von den Bürgern hart erkämpft und wird nun mit Füßen getreten. Wir haben Wohnungsprobleme, aber wir haben auch Wohnraum. Und wir können nicht das Wohnungsproblem für ganz Bremen lösen. Und jetzt das umkämpfte Gebiet für Reihenhäuser herzugeben, das kann ich nicht verstehen.“
OSTERHOLZ – In Tenever, kam es am Dienstag zu zwei Branddelikten, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlungen aufgenommen. Zunächst brannte gegen 21 Uhr im Ute-Meyer-Weg ein sogenannter Big-Bag, der mit Bauschutt befüllt war. Durch das Feuer wurde ein danebenstehendes Auto an der Fahrerseite beschädigt. Kurze Zeit später wurde in der Luganer Straße durch mehrere Anwohner ein weiterer Brand gemeldet. Hierbei gerieten mehrere Paletten Dämmmaterial in Brand, die sich vor einem Mehrparteienhaus befanden. Am Gebäude entstand kein Schaden. Alle Flammen konnten durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung und prüft Zusammenhänge zwischen diesen und weiteren Bränden in jüngerer Vergangenheit in den Ortsteilen Tenever und EllenerbrokSchevemoor. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefon 0421 / 362 38 88 entgegen. bm
Apfelfest für die ganze Familie
Heute: Kuchen, Rätsel und mehr beim Nabu
VAHR - Erstmals bietet der Nabu Bremen ein Apfelfest für Familien und Kinder. Am heutigen Samstag pflücken von 14 bis 18 Uhr Groß und Klein im Naturzentrum (Vahrer Feldweg 185) reife und saftige Äpfel. Mit einer kleinen traditionellen Handpresse kann vor Ort aus ihnen Saft gepresst oder der Geschmack der verschiedenen Sorten getestet werden. Bei spielerischen Angeboten und einem Rätsel rund um Äpfel und das Biotop Streuobstwiese gibt es viel zu entdecken über die Vielfalt und die Leistungen der Natur. Und natürlich wird es auch Apfelkuchen geben. bm
Richtig quali zieren
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit
Bremen-Bremerhaven
Die Transformation der Wirtschaft verläuft rapide. Der Einsatz künstlicher Intelligenz steckt bei vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen, trotzdem nimmt dieser Zug schnell an Fahrt auf. Wer als Mitarbeitender in dieser Situation den Zug in Richtung Transformation nicht verpassen will, muss rechtzeitig einsteigen und sich auf die Arbeitsmittel der Zukunft vorbereiten. Wie kann man aber für sich herausfinden, was die richtige Qualifizierungsmaßnahme ist? Oder, ob vor dem Hintergrund der Entwicklungen im eigenen Beruf nicht die Gefahr besteht auf dem „Abstellgleis“ zu landen und man daher vielleicht schon früh die beruflichen Weichen völlig neu für sich stellen muss? Das sind herausfordernde Fragen, mit denen man aber nicht allein ist. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben bietet die Agentur für Arbeit einen kostenlosen Beratungsservice durch besonders geschulte Spezialisten an. Diese bieten regelmäßig Online- und Präsenzveranstaltungen zu beruflichen Themen an und beraten auf Wunsch persönlich. Terminvereinbarungen und mehr Informationen online unter arbeitsagentur.de/vor-ort/bremen-bremerhaven/ berufsberatung-im-erwerbsleben
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Captain darf noch viel lernen
Captain kam Ende August als Abgabe aufgrund von Überforderung ins Tierheim. Dort zeigt er sich anfangs ziemlich unsicher Menschen gegenüber, vor allem mit Männern hat er so seine Probleme und hat auch deutlich gemacht, dass er seine Zähne benutzen würde.
Mit dem im März 2021 geborenen Captain hat es in seinem Vorleben mehrere Beißvorfälle mit Menschen gegeben. Aus diesem Grund kann er nicht an einen Haushalt mit Kindern vermittelt werden. Mit etwas Geduld ist Captain aber nun doch sehr freundlich zu den Mitarbeitenden des Tierheims – auch zu den männlichen Kollegen. Er braucht einfach Zeit, bis er vertrauen kann.
Captain ist seit August im Dorf der Tiere. Foto: pv
Ist das Eis erstmal gebrochen, bekommen neue Besitzer mit Captain einen wirklich lustigen Zeitgenossen, der zwar noch jede Menge lernen darf, aber auch Lust hat mit seinem Menschen zu arbeiten. Mit Artgenossen ist Captain in der Regel gut verträglich. Wie so oft entscheidet da aber natürlich auch die Sympathie. Mit Katzen ist er bedingt verträglich. Kleintiere sollten nicht in seiner neuen Familie leben, da er doch eine große jagdliche Motivation mitbringt. Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos unter Telefon 35 11 33 und bremer-tierschutzverein.de mb
Besser
essen
Kostenloser Ernährungsvortrag für Männer
OSTERHOLZ – Das Projekt „Männersache Gesundheit Osterholz“ veranstaltet wieder neue Angebote im Herbst: Den Start macht „Richtig tanken, länger fahren! Ernährung als Kraftstoff!“– ein Ernährungsvortrag. Ernährungsexpertin Lena Schmidt klärt am 7. Oktober, zwischen 16 und 17 Uhr, auf: welche Lebensmittel helfen dabei gesund zu leben und welche nicht? Lassen sich Krankheiten wie Demenz oder Diabetes vorbeugen? Und was bringen eigentlich Nahrungsergänzungsmittel? Kostenlos und ohne Anmeldung im Mehrgenerationenhaus Schweizer Viertel an der Graubündener Straße 10. bm
Die Karl-Carstens-Brücke verbindet seit mehr als 50 Jahren die Stadtteile Hemelingen und Habenhausen – und ist inzwischen stark beeinträchtigt
Neubau notwendig
Karl-Carstens-Brücke: ASV stellte Planung im Beirat vor
VOLKER ALTHOFF
HABENHAUSEN – Ihr Name geht auf den ehemaligen Bundespräsidenten Karl Carstens zurück, der aus Bremen stammt. So heißt die Straßenbrücke, die die Weser überquert und Stadtteile Hastedt und Habenhausen verbindet, KarlCarstens-Brücke. Umgangssprachlich wird sie Erdbeerbrücke genannt, in Anlehnung an frühere Erdbeerplantagen in Habenhausen. Nun stand das Bauwerk im Fokus der jüngsten Beiratssitzung in Hemelingen. Denn die Brücke ist so überholungsbedürftig, dass dort eine Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge gilt. Und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie saniert und – wie auch die Autobahnbrücke der A1 – neu gebaut wer-
den muss. Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) hat in der Sitzung Einzelheiten zur KarlCarstens-Brücke genannt und vorgestellt. „Das Bauwerk befindet sich in der Nachrechnung und hat Defizite in der Tragstärke“, beschrieb Thomas Sauer, Leiter der Abteilung Brücken- und Ingenieurbau beim ASV, den aktuellen Zustand der Erdbeerbrücke. Sie besteht genau genommen aus zwei Bauwerken: die Strombrücke über der Weser und die Flutbrücke über den Werdersee. Es sei absehbar, dass auch mit einer Verstärkung der 1970 fertiggestellten Brücke diese nicht die ursprünglichen Lasten werde tragen können. So unterstrich Sauer deutlich: „Beide Brücken müssen in den 40er Jahren erneuert werden.“ Ungefährer Startzeitpunkt sei 2043.
Foto: Bollmann
Auch wenn bis dahin noch ein wenig Zeit bleibt, betonte Sauer, dass es zehn bis fünfzehn Jahre vom Planungsstart bis zur Umsetzung dauere. „Deswegen fangen wir jetzt an.“ So nannte er schon Einzelheiten zum Neubau: „Wir werden sie so berechnen, dass eine Straßenbahn möglich sein wird.“ Daneben werde es auf beiden Seiten einen Rad- und Fußweg geben. Derzeit ist nur in der Richtung stadteinwärts ein Rad- und Fußweg vorhanden. Vor dem Bau steht die „Ertüchtigung“ an; diese soll 2028 beginnen. Details zum Neubau der A1Weserbrücke skizzierte Jörn Kück, Abteilungsleiter bei der mit den Planungen beauftragten Deges. „Die Brücke ist so stark beeinträchtigt, dass sie mit der Verstärkung noch 15 Jahre reicht, aber nicht mehr.“
Es sei ein achtspuriger Ausbau vorgesehen. Für die Umsetzung sei geplant, eine Hälfte der neuen Brücke neben die alte zu bauen. So könne danach die zweite Hälfte der alten abgerissen werden und an der Stelle die zweite Hälfte der neuen Brücke gesetzt werden. Eingeplant sei ein Radweg unter der Brücke, der am Schlut an das Bremer Radnetz angeschlossen und im ersten Bauabschnitt umgesetzt werden soll. „Der Radweg wird in geringer Intensität beleuchtet sein, sodass Vögel nicht beeinträchtigt werden. Außerdem soll der Weg auch für Fußgänger nutzbar sein und zwei Aussichtsplattformen aufweisen. Gekennzeichnet werden soll er als Betriebsweg der Autobahn, der für die Benutzung durch Radfahrer und Fußgänger freigegeben ist.“
Die letzten Tage in Begleitung
Wontorra-Stiftung unterstützt Hospiz
Im Hospiz Brücke können Menschen, die aufgrund einer unheilbaren Erkrankung nicht mehr lange zu leben haben gut begleitet und selbstbestimmt ihren letzten Weg gehen und sterben. Für die Hospizgäste wurde jetzt ein spezieller Beamer angeschafft, der Bilder und Stimmungen an die Wände und Decken projizieren kann. Finanziert wurde die Anschaffung des 7.000 Euro teuren Gerätes Qwiek.up durch die Hansestiftung Jörg Wontorra. Deren Namensgeber besuchte jetzt selber die Einrichtung an der Langen Reihe 102, die von den Bremer Händen
(Zentrale für Private Vorsorge) betrieben wird. Dabei kennt der frühere Radio-BremenSport-Chef Wontorra das Hospiz Brücke bereits durch seinen früheren Kollegen und Freund Ludwig Evertz, dessen Sohn dort 2011 verstorben ist. „Ich habe hautnah miterlebt, wie entlastend und hilfreich die liebevolle und professionelle Begleitung im Hospiz sein kann – gerade auch, wenn das eigene Kind erkrankt ist und stirbt“, sagte Wontorra. Deshalb sei es ihm schon lange eine Herzensangelegenheit die Arbeit des Hospizes zu unterstützen. mb
Foto: Schlie
Susanne Behrens (Geschäftsleitung Bremer Hände, v. l.), Hospiz-Brücke-Leiterin Vanessa Weber und Jörg Wontorra vor der Wand auf die der Qwiek.up gerade eine Waldlandschaft projiziert.
Shoppen, genießen, entspannen
Am kommenden Sonntag öffnet
Der Herbst klopft an die Tür – höchste Zeit für frische, stylishe Looks. Am verkaufsoffenen Sonntag, 5. Oktober, öffnet der Weserpark von 13 bis 18 Uhr seine Türen und lädt zu einem entspannten und inspirierenden Shopping-Erlebnis ein. Entdeckt werden können die neuesten FashionTrends, angesagte Styles und jede Menge Lieblingsteile für die kühleren Tage, bequem, entspannt und mit individueller Beratung, die keine Wün sche offenlässt. Ein Sonntag zum Bummeln, Stöbern und neue Lieblingsstücke finden.
der Weserpark seine Türen
Neu: Sefaood by Mati
Maritime Delikatessen aus aller Welt
Mit der Eröffnung des neuen Seafood by Mati weht wieder ein Hauch von Küstenflair durch den Weserpark. Frisch zubereitete Spezialitäten erwarten die Besucher und Besucherinnen, es gibt eine große und abwechslungsreiche Auswahl an Fisch, Meeresfrüchten und raffinierten Delikatessen, täglich frisch angeliefert und in bester Qualität.
Ob marinierter Lachs, saftige Garnelen, aromatische Austern oder kreative Kombinationen aus aller Welt. Hier kommen Genießerinnen und Genießer voll auf ihre Kosten. Die
Speisen können direkt vor Ort in entspannter Atmosphäre probiert oder sorgsam verpackt mit nach Hause genommen werden. Seafood by Mati verbindet kulinarische Leidenschaft mit nordischer Frische und macht den Weserpark um eine maritime Genussadresse reicher. Ein Ort, der nicht nur Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten begeistert, sondern auch all jene, die auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind. Zu finden ist Seafood by Mati direkt gegenüber der Rollsteige vom Parkdeck.
Neu: G-Star RAW
Herzlich willkommen: Der Weserpark lädt zum verkaufsoffenen Sonntag. Foto: Schlie
Doch das Shopping-Erlebnis hört hier nicht auf: Im Lichthof vor P&C wartet bereits ab Samstag, 4. Oktober, die stimmungsvolle Weinwelt mit vielen Winzern aus unterschiedlichen Anbauregionen Deutschlands. Gemeinsam mit dem Edeka Center Weserpark entführen renommierte Winzer und Kellereien die Besucherinnen und Besucher auf eine genussvolle Reise durch die Welt der edlen Tropfen. Probiert werden können ausgewählte Weine, gekostet werden können kleine Snacks und eine entspannte Atmosphäre mit sanfter Musik lädt zum Verweilen ein. Wer den Wein auch zu Hause stilvoll genießen möchte, freut sich über 20 Prozent Rabatt auf Mischkisten Wein an diesem
Die Weinwelten verschiedener Winzer kennenlernen – das alles und viel mehr können Besucherinnen und Besucher auch am kommenden Sonntag im Weserpark.
Wochenende.
Außerdem wartet an diesem Wochenende im Weserpark eine weitere ganz besondere Aktion auf alle Besucher und Besucherinnen. Zu erwerben gibt es Mystery Boxen und Secret Packs. In den liebevoll zusammengestellten Überraschungspaketen verbergen sich außergewöhnliche und spannende Dinge – von kleinen Schätzen bis hin zu überraschenden Highlights, die garantiert für leuchtende Augen sorgen. Das Öffnen der Boxen wird so zum riesigen
Foto: Weserpark
Spaß für Groß und Klein und sorgt für jede Menge Unterhaltung.
Zu finden sind die Mystery Boxen direkt vor dem Modemarkt Adler – vorbeischauen, staunen und sich überraschen lassen lohnt sich garantiert. Also, Sonntag, 5. Oktober, vormerken, vorbeikommen und den Tag im Weserpark zu einem besonderen Erlebnis machen – Shopping, Genuss und gute Stimmung inklusive. Mehr Informationen gibt es auch online unter weserpark. de
Denim-Marke bringt coole Basics und mehr
Denim, Statement, Basic – Raw, all das bekommen Modefans bei G-Star. Die Marke, wurde 1989 in den Niederlanden gegründet und hat es vom Geheimtipp zur internationalen Größe geschafft. Seitdem Durchbruch 1993 begeistert sie mit Jeans, die so einzigartig sind wie ihre Träger. Unverwechselbare Waschungen, innovative Treatments und mutige Designs machen Denim von G-Star RAW zu einem echten Statement-Piece. Doch neben Jeans kann GStar noch viel mehr. Jede Saison überrascht die Marke mit
frischen, experimentellen Kollektionen, die den Innovationsgeist des Labels spürbar machen. Von edgy Streetwear über coole Basics bis hin zu Accessoires und Schuhen, finden hier Damen und Herren alles, was ein stylisches Outfit komplett macht. Fashionliebhaber können ab sofort die neuesten Trends direkt vor Ort entdecken. Der neue G-Star RAW Store – gegenüber von Stradivarius – lädt dazu ein, in die kreative Welt einer Marke einzutauchen, die Denim immer wieder neu erfindet.
Genießen Sie Weine aus vielen Anbaugebieten im Lichthof vor P&C.
Hat Kundenfreundlichkeit im Angebot: Der Bremer Weserpark.
Kundenservice im Fokus
Der Weserpark punktet mit vielen Extras
Neben seinem breiten Sortiment legt der Weserpark besonderen Wert darauf, den Besuch für seine Gäste so angenehm und komfortabel wie möglich zu gestalten.
Ein Beispiel dafür sind die Geschenkegutscheinautomaten: An insgesamt zwei Gutscheinautomaten im Center können Besucher rund um die Uhr Gutscheine erwerben, die in allen teilnehmenden Geschäften des Weserparks einlösbar sind. Das macht sie zu einer flexiblen Geschenkidee – unkompliziert, schnell und ohne lange Wartezeiten.
Auch an die Barrierefreiheit wird gedacht: Der kostenfreie Rollstuhlverleih ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Gästen, ihren Einkauf entspannt zu erledigen. Die Reservierung erfolgt unkompliziert am Informationsschalter.
Für den Fall der Fälle ist der Weserpark mit einem Defibril-
lator ausgestattet, der im Ernstfall Leben retten kann. Das Gerät ist zentral im Center platziert und für geschulte Helfer schnell zugänglich.
Darüber hinaus bietet der Weserpark eine Fahrzeitinformation für den Öffentlichen Personennahverkehr. An elektronischen Anzeigetafeln im Eingangsbereich können Besucher in Echtzeit sehen, wann Busse und Bahnen in Richtung Innenstadt oder Umland abfahren – ein Service, der besonders für Kunden ohne Auto von großem Nutzen ist.
Komplettiert wird das Angebot durch den Taxi-Ruf-Service. Wer nach einem langen Einkaufsbummel bequem nach Hause fahren möchte, kann sich am Servicepunkt ein Taxi bestellen lassen. Die Fahrer holen die Kunden direkt am Haupteingang ab, was den Besuch zusätzlich komfortabel macht.
IN BREMEN 13-18 Uhr
Samstag: 10 bis 18 Uhr
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Einsatz für die Wümmewiesen
Der Weserpark engagiert sich im
Der Weserpark in Bremen ist seit seiner Eröffnung vor 35 Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Mit über 170 Geschäften, einem breiten Gastronomieangebot sowie Freizeit- und Serviceeinrichtungen zählt er zu den größten Einkaufszentren Norddeutschlands.
Für viele Menschen ist er längst mehr als nur ein Ort zum Einkaufen – er ist Treffpunkt, Arbeitgeber, Wirtschaftsmotor. Doch in den vergangenen Jahren hat das Management des Centers ein weiteres Profil entwickelt: das des gesellschaftlich verantwortlichen Akteurs. Besonders deutlich wird dies im Engagement für die Wümmewiesen.
Dieses ausgedehnte Niederungsgebiet östlich von Bremen gehört zu den ökologisch wertvollsten Landschaftsräumen der Region. Sie sind nicht nur Heimat für zahlreiche Vogelarten wie Kiebitz, Bekassine oder Großer Brachvogel, sondern erfüllen auch eine wichtige Funktion im Hochwasserschutz. Gleichzeitig sind sie ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Naturfreunde. Der Schutz dieser Landschaft ist daher von zentraler Bedeutung – und zugleich eine stetige Herausforderung, da Pflege, Monitoring und Aufklärungsarbeit finanzielle und organisatorische Ressourcen erfordern.
Hier setzt das Engagement des Weserparks an. Gemeinsam mit der Stiftung Nordwest Natur unterstützt das Center Projekte, die den langfristigen Erhalt der Wiesen sichern. Dazu gehören Biotoppflegemaßnahmen, die Renaturierung einzelner Flächen, die Förderung umweltpädagogischer Angebote für Kinder und Ju-
gendliche sowie die Information der Öffentlichkeit über die ökologische Bedeutung des Gebiets. Auf diese Weise wird nicht nur die Artenvielfalt bewahrt, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Notwendigkeit des Naturschutzes gestärkt. Dass sich ein Einkaufszentrum für den Schutz einer Kulturlandschaft einsetzt, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Tatsächlich folgt dieses Engagement jedoch einem klaren Prinzip: Corporate Social Responsibility (CSR). Der Weserpark sieht sich nicht allein in der Verantwortung, seinen Kunden ein vielfältiges Einkaufserlebnis zu bieten, sondern auch, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und die Umwelt zu leisten. Der Gedanke dahinter ist, dass wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln kein
Naturschutz
Widerspruch sein dürfen, sondern sich gegenseitig stärken können.
„Wir möchten der Region etwas zurückgeben, die uns seit Jahrzehnten trägt“, betont die Geschäftsführung des Centers. Mit den Wümmewiesen hat der Weserpark ein Projekt gewählt, das nicht nur von lokaler, sondern auch von überregionaler Bedeutung ist. Denn wer die Natur vor der Haustür schützt, leistet zugleich einen Beitrag zum globalen Erhalt von Biodiversität und ökologischer Stabilität. Das Beispiel zeigt, wie Unternehmen Verantwortung übernehmen können – über den eigenen Geschäftsbetrieb hinaus. Und es verdeutlicht: Wer täglich Tausende von Menschen erreicht, hat auch die Möglichkeit, Themen wie Nachhaltigkeit und Naturschutz in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.
Große Plakate im Center machen auf das Engagement des Weserparks für die Wümmewiesen aufmerksam. Interessierte werden mithilfe eines QR-Codes gleich auf die Seite der Stiftung Nordwest Natur weitergeleitet. Foto: bm
Foto: Schlie
Wo man sich zu Hause fühlt
Weserpark zeigt bis Ende Oktober Ausstellung zur Stadtteilgeschichte
Direkt am Haupteingang des Weserparks wartet ab sofort eine Ausstellung mit einem besonderen örtlichen Bezug auf die Besucherinnen und Besucher. Die Foto-Ausstellung der Image AG und der Geschichtswerkstatt beim Ortsamt Osterholz bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung des Stadtteils. Die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der beiden Arbeitsgemeinschaften haben aus ihrem großen Foto-Archiv für Osterholz diese umfangreiche Ausstellung zusammengestellt – unter anderem durch Rückgriff auf Ergebnisse von sieben Foto-Wettbewerben der vergangenen 20 Jahre, auf Fotosammlungen, die für den Osterholzer Kalender und beispielsweise für das Buch zum 100. Jubiläum des Friedhofes Osterholz entstanden sind, sowie durch andere Bilder, die Zeitzeugen zur Verfügung gestellt haben.
Zu sehen ist die Vielfalt, die Osterholz zu bieten hat: von den alten, zum Teil noch existierenden Gebäuden (ab 1755) der ehemaligen Bauernschaften von Osterholz, Ellen mit Ellenerbrok und Ellener Feld sowie Schevemoor und Blockdiek, das erst nach 1945 zu
Eine spannende Collage von vielen Bildern aus dem Stadtteil: Der Weserpark zeigt die Geschichte und Vielfalt von Osterholz. Foto: Weserpark
Osterholz hinzukam, vom Klinikum Bremen-Ost (ehemals „Ellen“, eröffnet 1904, vom Egestorff-Altenheim (eröffnet 1912), dem Friedhof Osterholz (eröffnet 1920) – bis hin zu den gewaltigen Veränderungen von Blockdiek (ab 1960) und Tenever (ab 1972). Der Aufbau der großen Gewerbegebiete in den vergangenen Jahrzehnten kann in dieser Ausstellung nur ge-
Ein voller Erfolg: Herbsttrends live erleben
Fashion-Show begeisterte Besucher
Die neue Saison ist gestartet –und im Weserpark wurde sie mit einem echten Mode-Highlight eingeläutet. Am vergangenen Wochenende präsentierte sich das Center als Inspiration für neue Herbst- und Wintertrends: Viele bekannte Marken stellten ihre neuesten Herbst-Winter-Kollektionen auf der großen Modenschau vor.
Besucherinnen und Besucher konnten die Trends der Saison hautnah erleben – von Schuhen und Stoffen bis hin zu Farben und Accessoires. Zusätzlich luden die Fashion-Cubes im gesamten Center dazu ein, die Looks auszuprobieren und direkt nachzushoppen. Am Freitag luden die rotierenden Fashionshows an unterschiedlichen Standorten in der Mall zum Begeistern ein. Großes Highlight war am Freitag die Modechallenge, bei der fünf Kandidatinnen jeweils mit einem Budget von 300 Euro ein Outfit zum Thema „perfekt gematcht“ in einer vorgegebenen Zeit shoppen mussten. Am Ende musste eine Jury vom Look
überzeugt werden. Die Gewinnerin erhielt zusätzlich zum geshoppten Outfit noch einmal einen 200€ Weserpark Gutschein. Das Fashion-Event ging am Samstag weiter. Ab mittags gab es stündlich Modenschauen auf der großen Bühne im Lichthof vor P&C. Besonders großes Aufsehen, erhielt die Kids-Modenschau, bei der die kleinen Models ihren großen Auftritt vor großem Publikum hatten. Wer sein neues Herbst-ItPiece bei der Modenschau entdeckt hatte, konnte dies direkt bei den Geschäften nachshoppen. Ebenso lud der Weserpark mit seinen 170 Geschäften zum Verweilen und Schlemmen ein. Das ist auch am kommenden Wochenende der Fall, wenn der Weserpark zusätzlich zum normalen Betrieb auch noch am Sonntag zum Shoppen einlädt: Und wer dafür Inspirationen braucht, der hat dann zwar keine Modenschau, wohl aber präsentieren die Geschäfte ihre It-Pieces an Schaufensterpuppen direkt in der Ladenzeile.
streift werden; hier zeigt ein aktuelles Drohnen-Foto vom „erweiterten“ Weserpark (eröffnet 1989) symbolisch den Ist-Stand der Entwicklung. Die Lebensqualität für alle Menschen in Osterholz hängt nicht nur von den historischen Gebäuden, den Parks und Einrichtungen ab, sondern in starkem Maße auch von den Einkaufsmöglichkeiten, und der Gesundheitsver-
sorgung der Osterholzer. Deshalb wird hier exemplarisch ein aktuelles Foto vom Klinikum Bremen-Ost (KBO), dem – neben dem Weserpark –größten Arbeitgeber in Osterholz, hinzugefügt.
Die Ausstellung am Haupteingang des Weserparks ist noch bis Ende Oktober von montags bis samstags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Die Game Days laden zu jeder Menge Spaß
Und schon rollt das nächste Event im Weserpark an: Vom 9. bis 11. Oktober verwandelt sich das Einkaufscenter erneut in einen Gaming-Room für Fans. Bereits zum zweiten Mal finden die Game Days statt und bieten ein abwechslungsreiches Programm rund um E-Sports und Gaming. Am kommenden Donnerstag und Freitag kann man an insgesamt sechs Spielstationen seine Skills testen: gespielt wird unter anderem
(2 gegen 2) auf der Play Station 5. Von 12 bis 18 Uhr können Teams gegeneinander antreten und um Centergutscheine im Gesamtwert von bis zu 200 Euro kämpfen. Gespielt wird im 95er-Anstoß-Modus, eigene Controller werden nicht extra benötigt. Einen Link zur direkten kostenlosen Anmeldung gibt es unter weserpark. de Für echtes Twitch-Feeling sorgt am Freitag und am Turniertag die bekannte Content
FIFA und Mario Kart. Spaß, Spannung und kleine Wettkämpfe sind garantiert. Das große Highlight folgt am Samstag, 11. Oktober: das kostenlose E-Football-Turnier
dovic, die live vor Ort ist und den Teilnehmenden mit Tipps, Fotos und jeder Menge Gaming-Vibes zur Seite steht.
Geöffnet von 12:00 bis 18:00 Uhr Beratung und Verkauf ab 13:00 Uhr
SONNTAGS HIGHLIGHTS
Creatorin Mari Prera-
Aromatisch essen mit Effekt
HEMELINGEN – Kräuter lassen Mahlzeiten zum Genuss werden. Frische Kräuter aus dem Freiland stehen nur kurze Zeit zur Verfügung, doch sie sind konservierbar. Das ist nachhaltiger und preiswerter als Topfkräuter aus beheizten und klimatisierten Gewächshäusern. Andere wachsen auf der Fensterbank. Aromen, aber auch Vitamine und Nährstoffe liefern Microgreens wie Sprossen, die jeder auf einfache Art selbst ziehen kann. Und dann gibt es noch die Unbekannten: Pflanzen im Garten und am Wegesrand, oft als Unkraut angesehen und doch voll mit Aromen und Inhaltsstoffen für reichhaltige Ernährung.
Die Ernährungsberaterin
Barbara Stukenborg fragt am Montag, 6. Oktober ab 18.30
Uhr im Bürgerhaus Mahndorf: „Ist pflanzenbasierte Ernäh-
rung für uns und unser Klima gesund?“ Wenn sie aufs Klima bezogen wird, ist die Antwort meist bekannt. Aber wie wirkt sich Pflanzenernährung sonst noch aus und wie kann der Einstieg gelingen, ohne gleich komplett umzustellen? Fragen und Erfahrungen von Teilnehmenden sind erwünscht. Für die Veranstaltung wird um Anmeldung gebeten unter Dorothee.Meier@NABUBremen.de
Weitere Termine sowie Tipps für Nachhaltigkeit im Alltag finden sich auch im „Klima-Impuls“, dem Newsletter für alle, die an Workshops, Vorträgen, Aktionen und mehr in Hemelingen teilnehmen möchten oder einfach zuhause immer mal wieder einen kleinen und einfachen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität machen möchten. WR
Sprossen und Co. – ist pflanzenbasierte Nahrung rundum gesund? Das klärt der NABU in einem Vortrag. Foto: NABU Bremen
Sebaldsbrück
Der Kampf um die Liebe
Krankenhausmuseum zeigt Sonderausstellung über queere Bewegungen in Deutschland
OSTERHOLZ – Am morgigen Sonntag eröffnet das Krankenhaus-Museum am Klinikum Bremen-Ost um 15 Uhr die neue Sonderausstellung „Love at first fight. Queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall“. Sie wird bis zum 15. Februar mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr im Obergeschoss des Museums zu sehen sein.
Die Ausstellung zeigt in Form von Plakaten, Flyern, gedruckte Protestaufrufen und Streitschriften mehr als 50 Jahre queeren Widerstand – von den Aufständen in der New Yorker Christopher Street, ausgehend von der Bar Stonewall, bis zu queeren Bewegungen in BRD, DDR und dem vereinigten Deutschland. Sie gibt dabei vielfältige Einblicke in queere Kämpfe, Perspektiven und Lebensrealitäten.
Die Werkschau wurde vom Schwulen Museum Berlin entwickelt und ist erstmals in Bremen zu sehen. Ein besonderer Blick gilt daher auch der Entwicklung in Bremen. Museumsleiter Jannik Sachweh: „Homosexualitäten waren in der Geschichte leider häufig ein Psychiatrie-Thema. Es wurde als Abweichung von einer vermeintlichen Norm kriminalisiert und auch pathologisiert. Bis heute
Sonderausstellung im Krankenhaus-Museum zum Thema queere Liebe. Foto: Schlie
gibt es gesellschaftliche Gruppen, die meinen, man könnte oder müsste sexuelle Orientierungen kurieren. In der Ausstellung zeigen wir, wie queeren Bewegungen dem in den letzten Jahrzehnten öffentlich entgegengetreten sind.“
Eröffnet wird die Schau am Sonntag, 5. Oktober um 15 Uhr. Zur Einführung spricht Birgit Bosold vom Vorstand des Schwulen Museums Berlin, für
Haut auch im Winter schützen
Vortrag im Klinikum Bremen Ost
OSTERHOLZ – An Sonnenschutz sollte man das ganze Jahr über denken, sagt Markus Zutt, Chefarzt der Klinik für Dermatologie, Dermatoonkologie, Dermatochirurgie und Allergo-
logie am Klinikum Bremen-Ost. Wie wichtig dieser ist, erklärt er am kommenden Mittwoch, 8. Oktober, ab 18 Uhr, in einem Vortrag im Haus im Park am Klinikum. bm
den passenden Sound sorgt DJ StangenOlga. Dazu bietet das Krankenhaus-Museum ein umfassendes Begleitprogramm an. Am 16. Oktober, 6. November und 11. Dezember finden jeweils um 17 Uhr öffentliche Führungen statt. Am 23. November um 15 Uhr geht Historikerin Lisa Hellriegel der Frage nach, was „Sittlichkeit“ am Beispiel sexueller Gewalt eigentlich bedeutet und
spricht dabei über Moral, Recht und sexualisierte Gewalt vor Gericht von den 1920er bis in die 1970er Jahre. Am 30. November um 15 Uhr folgt ein Podiumsgespräch über die queere Bewegung und die Entwicklungen in Bremen. Dabei geht es um Erfolge, Herausforderungen und Blinde Flecken in der Gegenwart. Infos unter kulturambulanz. de bm
Buslinien verlegt
HEMELINGEN – Wegen Arbeiten an Fernwärmeleitungen in der Christernstraße fahren die Busse 40, 41, 44 und N5 von Montag bis 30. Januar (Richtung Weserwehr) eine Umleitung
zwischen Schlengstraße und Christernstraße über den Brüggeweg. Richtung Weserwehr wird die Haltestelle Belmerstraße in den Brüggeweg verlegt. Die Haltestelle Osterhop entfällt. Umleitung wegen Bauarbeiten
Hastedt
Osterholz
Unterwegs im Bremer Osten
Hemelingen
Fahrschule Halfer 42 39 02
Osterholzer Landstraße 68 • 28327 Bremen
Unterrichtsräume: An der Kemenade 7a
Büro: Mi 16 – 19 Uhr, Do, 9.30 bis 12 Uhr und 16 bis 18.30 Uhr
Theorie: Mo. – Do. ab 19 Uhr bis 20.30 Uhr und Sa. um 11 Uhr
Weitere Anfragen gern unter Mobil 0171-7451751
Fußgängerbrücke gesperrt
Sicherheitsüberprüfung am Bremer Weserwehr fast abgeschlossen
Nach Reparaturarbeiten am Bremer Weserwehr wird das trockengelegte Wehrfeld 3 am 8. Oktober durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser-Jade-Nordsee wieder geflutet. Während der jährlich durchgeführten Überprüfung an jeweils einem der fünf Wehrfelder wurden einige Mängel am Bauwerk festgestellt, die allerdings bereits beseitigt wurden. Zunächst wurde Weserwasser über ein Ventil in das trockengelegte Wehrfeld eingelassen, bis der Wasserstand im Wehrfeld dem Wasserstand der Weser entsprach. Anschließend wurde der 200 Tonnen schwere Revisionsverschluss „gelegt“, der das Wehrfeld zum Unterwasser hin abgedämmt hat. Am 8. Oktober nun werden die drei 20 Tonnen schweren Dammbalken im Oberwasserbereich entfernt. Hierfür sind Schwerlastkräne, die die gesamte Fahrbahnbreite der Brücke beanspruchen, erforderlich. Die Fußgängerbrücke wird daher an diesem Tag zwischen 8 und 16 Uhr gesperrt. Die Wehranlage ist neben dem Fischpass und der Großschifffahrts- und der Kleinschifffahrtsschleuse ein Bestandteil der Staustufe Bremen. Das neue Bremer Weserwehr wurde von 1989 bis 1993 erbaut. Es ersetzt das alte Wehr von 1911. Es besteht aus fünf Feldern mit je 30 Metern Breite. Die Flusspfeiler sind 4,50 Meter breit. Die Regulierung des Wasserstandes erfolgt durch die be-
weglichen Fischbauchklappen aus Stahl.
Oberhalb des Wehres befindet sich die staugeregelte Mittelweser. Der Wasserstand liegt bei normalen Abflüssen auf Normalnull plus 4,50 Meter. Unterhalb des Wehres befindet sich der tidebeeinflusste Teil der Mittelweser. Der Höhenunterschied an der Staustufe beträgt bei Niedrigwasser etwa 6 Meter, bei Hochwasser zirka 2 Meter.
Das Wehr ist gemäß dem Hochwasserabflusskonzept mit Bremen für eine Abflussmenge von 3.400 Kubikmetern pro Sekunde bemessen (der mittlere Abfluss liegt bei 300 Kubikmetern pro Sekunde). Die Gesamtabflusskapazität beträgt 4.200 Kubikmeter pro Sekunde. Ein Teil der Abflussmenge wird dann oberhalb des Wehres seitlich an dam Wehr vorbei über den Werdersee abgeführt.
Foto: Schlie
Auch der Ausfall eines der fünf Wehrfelder ist im Hochwasserabflusskonzept berücksichtigt. Über die Wehranlage führt eine Betriebsbrücke. Diese dient dem Materialtransport sowie der An- und Abfahrt nach Habenhausen. Jährlich wird eine Bauwerksinspektion durchgeführt, die eine Sperrung der gesamten Brücke mit sich zieht. Hierzu stehen zwei 100-TonnenKräne auf der Wehrbrücke. WR
IHRE GESUNDHEIT
Stabilisierende Netze
Rotes Kreuz Krankenhaus ist Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie
Hernien gehören zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen in Deutschland. Im zertifizierten Hernienzentrum versorgen die Spezialistinnen und Spezialisten Eingeweidebrüche, wie Leisten-, Bauchwand-, Narben oder Zwerchfellbrüche mit innovativen Verfahren.
Bei Eingeweidebrüchen entstehen Lücken in der Bauchwand oder im Zwerchfell, durch die sich infolge des Bauchinnendrucks ein so genannter Bruchsack vorwölben kann.
Lebensgefährlich kann es werden, wenn zusammen mit dem Bauchfell auch im Bauch gelegene Organe oder Eingeweide durch diese Lücke dringen und sich einklemmen. Deshalb ist bei Eingeweidebrüchen oft ein frühzeitiger operativer Eingriff notwendig. „Wird die Hernie rechtzeitig untersucht und versorgt, geht dies in der Regel unproblematisch“, sagt Dr. Alexander Friedemann, Chefarzt des Hernienzentrums am Roten Kreuz Krankenhaus (RKK).
Bei Leisten- und Bauchwand-
brüchen gibt es verschiedene, langjährig erprobte Verfahren, mit denen die Experten den Bruchinhalt sicher in den Bauchraum zurückverlagern, die Bruchpforten verschließen und das Gewebe stärken. Welches Operationsverfahren und welche Art der Narkose empfohlen wird, hängt von Art und Ausprägung der Hernie sowie den individuellen körperlichen Voraussetzungen der Patienten ab.
Die allermeisten Hernien werden schonend minimalinvasiv und – je nach Befund –ambulant oder stationär behandelt. Mit Hilfe kleinster Bauchschnitte beseitigen die Chirurgen die Brüche und stabilisieren das Gewebe mit Hilfe von Kunststoffnetzen (Mesh). Bei großen, komplexen Brüchen kann auch eine offene Operation notwendig sein. Dann verschließen die Ärzte die Bruchlücke entweder mit einem Netzimplantat oder durch eine besondere Nahttechnik und rekonstruieren die Bauchdecke. Innovative hybri-
Chronisch schwelende Entzündungsprozesse im zentralen Nervensystem rücken zunehmend in den Fokus der MSForschung. Foto: depositphotos.com
Entzündungsgeschehen und Krankheitsverlauf im Fokus
Neuer Blick auf Multiple Sklerose
Multiple Sklerose – kurz MS –gilt wegen der Vielfalt ihrer Symptome als Krankheit der 1.000 Gesichter. Eines ist allen Fällen von MS gemeinsam: das eigene Immunsystem greift irrtümlich die Ummantelung der Nervenzellen an. Je nachdem, welche Bereiche betroffen sind, können die Symptome an sehr unterschiedlichen Stellen im Körper auftreten.
TELEFONAKTION
Thema: Multiple Sklerose
9. OKTOBER 16–19 UHR
0 800 / 0 60 40 00
kostenfrei
An den genauen Ursachen wird intensiv geforscht, doch bis heute ist MS nicht heilbar – wohl aber immer besser behandelbar. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der überwiegende Anteil des Voranschreitens bei MS – der sogenannten Progression – unabhängig von den für die Erkrankung typischen Krankheitsschüben abläuft. Ursächlich für diese Verschlechterungen sind chronisch schwelende Entzündungen im zentralen Nervensystem. Was dies für den Krankheitsverlauf und die Behandlung bedeuten kann, darüber informieren Expertinnen und Experten am Lesertelefon. Mehr als 280.000 Menschen
de Operationsverfahren (MILOS, eTEP) verbinden die Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie mit der Einlage des Netzes außerhalb der Bauchhöhle zwischen Muskel und Bindegewebe und minimieren so Komplikationen und Wiederholungsbrüche.
Zertifiziertes
Hernienzentrum im RKK
„Die Deutsche Fachgesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat dem RKK-Hernienzentrum das Gütesiegel „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ verliehen. Damit ist es Bremens erstes und bislang einziges durch die zuständige Fachgesellschaft zertifiziertes Hernienzentrum. Grundlage für das Gütesiegel der DGAV ist unter anderem, dass jedes Jahr eine große Anzahl von Patientinnen und Patienten mit diesen Erkrankungen nach den aktuellen wissenschaftlichen Er-
Dr. Alexander Friedemann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Bauchchirurgie und Leiter des Hernienzentrums, und sein Team stabilisieren mithilfe von speziellen Kunststoffnetzen bei Eingeweidebrüchen das Oberbauchgewebe.
kenntnissen und medizinischen Leitlinien behandelt werden. Es müssen spezialisierte Operateure im Haus tätig sein, ausgewiesene Sprech-
stunden angeboten und alle durchgeführten OPs in einem bundesweiten Register dokumentiert werden. Termine in der Hernien-
sprechstunde (dienstags 8 bis 12 Uhr) gibt es unter Telefon 0421 / 5 59 95 50 oder per online: roteskreuzkrankenhaus.de/ termine/
in Deutschland leben nach Angaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Deutschland (DMSG) mit Multipler Sklerose – und jährlich werden etwa 15.000 neu diagnostiziert. Frauen erkranken laut der DMSG etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Diagnose MS bedeutet auch deshalb eine große Belastung, weil sich der mögliche Verlauf und der Schweregrad kaum vorhersehen lassen.
Wann spricht man von einer MS-Progression? Kann man die Ursache der schwelenden Entzündungsprozesse behandeln oder nur die Symptome? Und wie lässt sich die Lebensqualität im Alltag verbessern? Antworten zu Fragen rund um das Entzündungsgeschehen und den Verlauf einer MS-Erkrankung gibt es bei den Expertinnen und Experten am Sprechzeit-Lesertelefon:
• Dr. med. Christoph Grothe; Facharzt für Neurologie und Intensivmedizin, Schwerpunkt Neuroimmunologie, Niederkassel
• Dr. (uni. med. Teheran)
Nastaran Mahboobi; Fachärztin für Neurologie, Schwerpunkt Multiple Sklerose, Köln
• Nicole Rüssel; MS-Nurse, Neuroimmunologische Ambulanz, St. Vincenz Krankenhaus
Paderborn
Rufen Sie an! Am Donnerstag, 9. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Der Anruf unter 0800 / 0 60 40 00 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.
Foto: Thomas Lahaye/RKK
Vorträge für Patienten
Die Stenum Fachklinik für Orthopädie ist ein kleines aber hochspezialisiertes Krankenhaus in der Gemeinde Ganderkesee. Langjährige Tradition, modernste Technik, erfahrene Ärzte, hochqualifiziertes Pflegepersonal sind Markenzeichen der Klinik. Laut Bertelsmann Stiftung würden 90 Prozent aller Patienten das Krankenhaus weiterempfehlen.
In einer Reihe von PatientenVorträgen informieren Ärztinnen und Ärzte der Fachklinik in den kommenden Wochen über aktuelle Entwicklungen, Behandlungsmöglichkeiten und Prävention. Los geht das Programm am 21. Oktober um 17 Uhr mit dem Thema „Vom Rücken ins Bein: Wenn die LWS das Gehen bremst – Ursachen und Therapien. Referenten sind Ghaith Alamdar, Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. Anani Apedjinou, Facharzt für Neurochirurgie.
„Der Weg zum neuen Kniegelenk – Hilfe bei Arthrose“, lautet der Titel des Vortrages von Oberarzt Dr. med. Nico
Reimer am 5. November um 17 Uhr.
Eine Woche später, am 12. November, informiert ab 17 Uhr Dr. med. Ibrahim Khedr, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, unter der Überschrift „Wenn die Hüfte schmerzt – moderne Wege zur neuen Beweglichkeit“.
„Moderne Endoprothetik am Beispiel der Schlittenprothese – der Teilgelenksersatz als Alternative zur Knieprothese?“ ist das Thema der Veranstaltung am 19. November, 17 Uhr, mit Dr. med. Markus Lühmann, Chefarzt Endoprothetik, Sportorthopädie & arthroskopische Chirurgie.
Zum Abschluss der kleinen Vortragsreihe beschäftigen sich dann am 25. November, 17 Uhr, Ghaith Alamdar und Dr. med. Anani Apedjinou mit dem Thema „Vom Nacken in den Kopf – Wenn jede Bewegung schmerzt – Ursachen und Therapien“.
Zu den Vorträgen wird jeweils um Anmeldung unter der Telefonnummer 04223 / 710 (Zentrale) gebeten.
Endometriose-Sprechstunde
Starke Schmerzen während der Periode, starke Blutungen oder ein unerfüllter Kinderwunsch – all das können Symptome von Endometriose sein, eine der häufigsten Erkrankungen bei Mädchen und Frauen. Nach Schätzungen von Experten sind zwischen fünf und sechs Millionen Frauen in Deutschland zwischen der Pubertät und den
Wechseljahren betroffen. Neben der Endometriose-Sprechstunde am Klinikum BremenNord bietet nun auch das St.Joseph-Stift nach Terminvereinbarung und Überweisung immer mittwochs von 8.30 bis 14.30 Uhr eine Sprechstunde für Betroffene an. Anmeldungen werden unter 0421 / 347 13 09 entgegengenommen.
Bremer Innovation setzt Maßstäbe
Professor Dr. Ercole Di Martino über Minimalinvasive Chirurgie
Ein neuartiges chirurgisches Zugangsverfahren in der HalsNasen-Ohren-Heilkunde (HNO) für Cochlea-Implantate wurde im Diako Krankenhaus Bremen entwickelt: der sogenannte „Bremer Zugang“. Seither haben wir in unserer HNOKlinik mehr als 150 Patientinnen und Patienten erfolgreich unter Anwendung dieser Technik operiert.
Mein Ziel war es, ein schonendes chirurgisches Verfahren zu etablieren, das auch ohne hochspezialisierte robotische Systeme vergleichbare Resultate liefert – bei gleichzeitig deutlich reduziertem Schnitt. Durch die systematische Analyse etablierter Verfahren und die gezielte Kombination deren Vorteile entwickelte ich schrittweise eine eigenständige Technik. Auf diese Weise entstand der Bremer Zugang, den wir seit 2015 kontinuierlich weiterentwickeln. Ich selbst als Chefarzt führe diese CI-Operationen mit dem „Bremer Zugang“ durch.
INNOVATIONEN
Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Präzision aus: Ein Hautschnitt von lediglich 2,5 cm retroaurikulär sowie eine knöcherne Trepanation mit einer Fläche von nur 1,2 Quadratzentimeter sind ausreichend.
auch für Cochlea-Implantate
Professor Dr. Ercole Di Martino erklärt am Modell die von ihm entwickelte Methode zur Impantation eines Cochlea-Implantats.
Dies führt zu geringeren postoperativen Schmerzen und einer schnelleren Rekonvaleszenz im Vergleich zu konventionellen oder robotisch assistierten Verfahren. Auch die Operationszeit wird deutlich verkürzt: Anstelle von über zwei Stunden beträgt die durchschnittliche OP-Dauer lediglich 82 Minuten. Ich war europaweit der erste, der ein Cochlea-Implantat über diesen minimalinvasiven Zugang implantierte – möglicherweise sogar weltweit. In der Fachliteratur existieren hierzu keine fundierten Berichte, lediglich zwei nicht näher dokumentierte Fallbeispiele aus China. Es ist daher gut möglich,
dass wir in Bremen eine weltweite Premiere realisiert haben. Die Technik wurde in Fachjournalen publiziert und ich habe sie auf internationalen Kongressen präsentiert. Unsere Untersuchungen belegen, dass das Verfahren mindestens die gleiche Sicherheit bietet wie konventionelle Techniken – bei deutlich geringerer Belastung für die Patientinnen und Patienten.
Der „Bremer Zugang“ ist übrigens auch bei pädiatrischen Patientinnen und Patienten anwendbar. Da die Anatomie des Innenohrs unabhängig vom Alter gleich groß ist, lässt sich die Technik ohne Modifikation einsetzen – große Hautschnitte
sind somit auch bei Kindern entbehrlich.
Eine technische Herausforderung bleibt jedoch die Größe der Implantate. Derzeit ist eine Miniaturisierung unter drei Zentimeter nicht möglich. Erst mit der Entwicklung kompakterer Systeme durch die Industrie ließe sich der Zugang noch weiter verkleinern.
DER EXPERTE
Professor Dr. Ercole Di Martino, Chefarzt der HNO-Klinik am Diako Bremen, ist nicht nur HNO-Facharzt, sondern auch Experte für spezielle HNOChirurgie, plastische Operationen, Allergologie sowie Schlafmedizin.
Foto: Nikolai Wolff/Fotoetage
Kleinere Schnitte, schnellere Heilung
Klaus-Eberhard Kirsch von der Roland-Klinik über Entwicklungen in der Wirbelsäulenchirurgie
WESER REPORT: Das Wirbelsäulenzentrum der RolandKlinik feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Herr Kirsch, welche Entwicklungen in der Wirbelsäulenchirurgie stehen für Sie besonders im Mittelpunkt?
KLAUS-EBERHARD KIRSCH:
An vorderer Stelle stehen für mich die minimalinvasiven und endoskopischen Operationsverfahren. Im Vergleich zu den früher üblichen offenen Operationen, bei denen große Hautschnitte notwendig waren, kommen wir heute mit kleinen bis sehr kleinen Zugängen aus.
Was bedeutet das für die Patienten?
Das bedeutet weniger Narbenbildung und bessere kosmetische Ergebnisse. Vor allem aber reduziert sich das Risiko für Komplikationen wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder größere Blutverluste deutlich. Durch die schonende Technik wird das umliegende Gewebe – insbesondere Muskulatur – weniger verletzt. Die Patientinnen und Patienten haben dadurch in der Regel weniger Schmerzen nach der Operation, benötigen weniger Schmerzmittel und können schneller mobilisiert werden. Das wiederum verkürzt die Krankenhausaufenthaltsdauer und ermöglicht eine raschere Rückkehr in Alltag oder Beruf. Was sind aus Ihrer Sicht die größten technischen Fortschritte der letzten Jahre?
Klaus-Eberhard Kirsch kennt das Wirbelsäulenzentrum seit seiner Entstehung – anfangs als Leitender Oberarzt, seit 2013 als Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums. Foto: Roland-Klinik
Es gibt eine ganze Reihe von Entwicklungen, die unsere Arbeit heute präziser und sicherer machen. Ein besonders großer Schritt ist der Einsatz von KI-gestützter Software bei der Operationsplanung. Damit können wir Korrekturen bei Fehlstellungen vorab simulieren und individuelle Risiken besser einschätzen. Ein weiteres zentrales Instrument sind navigationsgestützte Systeme.
Diese erlauben uns die millimetergenaue Platzierung von Schrauben und Implantaten –gerade bei komplexen Eingriffen ein enormer Sicherheitsgewinn. Zudem ermöglichen sie es uns, auch schwierige Operationen minimalinvasiv durchzuführen – also schonend, aber mit höchster Präzision.
Welche Potenziale gibt es noch? Spannend ist auch der 3-DDruck. Wir können heute patientenspezifische Implantate oder Bohrschablonen anfertigen lassen – zum Beispiel bei ausgeprägten Fehlstellungen wie Skoliosen. Diese Technik verkürzt die OP-Zeit und sorgt für eine optimale Passform und Stabilität. Und nicht zuletzt nutzen wir intraoperative 3-DBildgebung. Das bedeutet: Schon während der Operation haben wir ein genaues Echtzeitbild der anatomischen Verhältnisse und der Implantatlage. Das erhöht die Sicherheit zusätzlich und reduziert unnötige Strahlenbelastung – für Patient wie Operateur.
Die Operationstechniken werden immer feiner und sicherer. Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen?
Eine große Herausforderung liegt im demografischen Wandel. Die Menschen werden älter – das bringt häufiger Osteoporose oder eine allgemein verminderte Knochensubstanz mit sich. Da reicht es nicht, nur operativ „technisch richtig“ vorzugehen. Wir müssen sehr genau abwägen: Wird die Operation tatsächlich zu einer langfristigen Verbesserung der Lebensqualität führen? Ist die gewählte Versorgung stabil genug für die individuelle Knochensituation? Es geht heute oft darum, den besten Kompromiss zu finden: mit möglichst kleinem Eingriff ein möglichst gutes Ergebnis für die Patientin oder den Patienten zu erzielen – individuell angepasst und vorausschauend geplant.
SPRECHSTUNDE
ANDREA ISAKSEN
Physiotherapeutin und Inhaberin einer Fachpraxis für funktionelle Wirbelsäusen- und Gelenktherapie
ach über 30 Jahren Tätigkeit in verschiedenen großen physiotherapeutischen Praxen, habe ich eine Fortbildung besucht, die mich begeistert hat, und die meine Arbeitsweise und mein Denken als Physiotherapeutin veränderte.
Das neu erlernte Konzept FOI (Funktionelle Orthonomie und Integration) hat einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Es ist ein eigenständiges Konzept in der manuellen Therapie. FOI geht davon aus, dass alle Gelenke im Körper in Verbindung stehen. Wenn ein Gelenk nicht mehr vollständig funktioniert, muss der Körper diese Störungen kompensieren. Er baut ein Kompensationsschema auf, um die fehlende Funktion eines Gelenkes auszugleichen. Schmerzen entstehen erst dann, wenn der Körper die Kompensation nicht mehr leisten kann. Bei der FOI-Behandlung wird darum immer nach der Ursache einer Störung gesucht, denn der Körper reagiert häufig in ganz anderen Körperregionen. So können etwa Knieschmerzen ihre Ursache im ISG haben, oder sie können Folge einer Umknick-Verletzung sein.
Online-/Präsenz-Vortrag
Dienstag, 28. Oktober um 17 Uhr
Prof. Dr. Ercole Di Martino Chefarzt der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik am DIAKO
Jetzt kostenfrei zum Vortrag anmelden: QR Code scannen oder Tel. (0421)6102-2101
www.diako-bremen.de
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Gelenkersatz
Knie und Hüfte:
Infos rund um Gelenkerhalt und Gelenkersatz 29. Okt. 2025, 14–16 Uhr Tagungszentrum RKK
Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung des Endoprothetikzentrums unter → Telefon 0421 5599-1229 (AB)
Rotes Kreuz Krankenhaus
Effiziente und sichere Lösungen für häufige Beschwerden: Minimal-invasive Lasertherapien bei Hämorrhoiden und Analfisteln ANZEIGE
Viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens unter proktologischen Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln oder Steißbeinfisteln. Verbreitet sind auch Analfissuren, Kondylome und Akne inversa. Diese Beschwerden gehen oft mit Schmerzen, Blutungen und Einschränkungen im Alltag einher. Aktuell werden einige dieser Erkrankungen durch einen operativen Eingriff behandelt, der nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch eine längere Erholungszeit und Risiken wie Infektionen oder sogar Inkontinenz bedeuten kann.
Dank moderner Medizintechnik gibt es heute schonendere Alternativen: Minimal-invasive Lasertherapien, wie sie von biolitec angeboten werden, ermöglichen eine gezielte und effektive Behandlung dieser Erkrankungen. Der Eingriff kann ambulant erfolgen, ist sehr schmerzarm und schont das umliegende Gewebe, sodass Komplikationen wie Inkontinenz deutlich seltener auftreten. Die Patienten profitieren von einer schnellen Genesung und können oft schon nach kurzer Zeit wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.
„In meiner proktologischen Praxis in Bremen mit ambulantem OP-Zentrum führen wir erfolgreich die Lasertherapien bei Hämorrhoiden, Analfisteln und Steißbeinfisteln durch. Auch Kondylome und Analfissuren lassen sich gut mittels Lasertherapie behandeln“, so Andreas Schwarz aus der Proktologie Andreas Schwarz, Bremen. Informieren Sie sich über die minimal-invasiven Lasertherapien und finden Sie ein Zentrum für eine schonende Behandlung: www.medical-laserinstitute.eu
Jedes Kilo weniger zählt
Etwa jeder fünfte Erwachsene in Deutschland war 2023 nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stark übergewichtig und hat dadurch ein höheres Risiko für Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bestimmte Krebsarten. Für 13 Krebsarten ist das bereits nachgewiesen, unter anderem für Brustkrebs nach der Menopause sowie Magen- und Darmkrebs.
Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 spricht man von Adipositas oder starkem Übergewicht. Der BMI errechnet sich aus dem Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht und wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m x m) = BMI. So ergibt sich beispielsweise für einen 1,70 Meter großen Menschen mit einem Gewicht von 90 Kilogramm die Gleichung: 90 : (1,70 x 1,70) = 31,1.
Gefährliches Bauchfett
Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wo sich die Fettzellen befinden: Vor allem Bauchfett ist gefährlich. Hierzulande haben dem RKI zufolge rund 17 Prozent aller Menschen eine Adipositas Grad 1 (BMI 30 – 35), 5 Prozent haben Grad 2 (BMI 35 – 40) und 2 Prozent einen BMI ab 40. Adipositas ist meistens die Folge von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung, betonen Fachleute. „Das heißt,
Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um Übergewicht auf Dauer loszuwerden.
es werden mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht“, erklärt Anja Debrodt, Ärztin im AOK-Bundesverband. „Auch eine familiäre Veranlagung, hormonelle Störungen, andere körperliche und psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Arthrose oder Essstörungen, und bestimmte Medikamente können zu einer Gewichtszunahme beitragen. Darüber hinaus stellen auch Stress und psy-
GESÜNDER LEBEN – SO HILFT DIE AOK
Neue Impulse durch die 66-Tage-Challenge Wer Körpergewicht reduzieren, ausgewogen essen und sich mehr bewegen möchte, ist dabei oft auf sich allein gestellt – die Motivation lässt schnell nach. Besser ist es, begleitet zu werden. Dafür gibt es die „AOK 66-Tage-Challenge“. Über neuneinhalb Wochen helfen regelmäßige Mails mit Infos und Aufgaben dabei, ungesunde durch gesunde Gewohnheiten zu ersetzen. Die Teilnehmenden bekommen Tipps, wie man eine Ernährung mit weniger Zucker und Snacks sowie kleinere Trainingseinheiten in den Alltag integriert. Das sorgt für mehr Energie und ein besseres Wohlbefinden. Wer zunächst noch die Advents- und Weihnachtszeit
chische Belastungen Risikofaktoren dar.“ Programme zum Abnehmen sollten multimodal aufgebaut sein. Das heißt, sie sollten Elemente aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensänderungen enthalten und müssen sich gut in den individuellen Alltag integrieren lassen. Bei schwerem Übergewicht ist es zu empfehlen, dass man sich durch Hausärztin oder Haus-
genießen möchte, kann auch im Januar und Februar kommenden Jahres starten. aok.de/66tage
Zwei kostenfreie Gesundheitskurse pro Jahr Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind wesentliche Schlüssel, um Übergewicht loszuwerden. Die AOK Bremen/Bremerhaven hat dafür zum Beispiel Abnehmkurse und Sportkurse wie Nordic Walking oder Pilates im Angebot. Sie finden in Präsenz oder online beim Kooperationspartner Haus Med statt. Mit dem Gesundheitsgutschein sind zwei Kurse pro Jahr für AOK-Versicherte kostenfrei. aok.de/hb/kurse
arzt beraten und begleiten lässt. Wer schon als Kind oder Jugendlicher übergewichtig ist, hat es später oft schwer, abzunehmen. Nach Angaben der Stiftung Kindergesundheit sind bereits knapp 6 Prozent der Kinder und Jugendlichen adipös.
Zuckerkonsum reduzieren
Von wesentlicher Bedeutung ist dabei der hohe Zuckerkonsum, etwa durch das Konsumieren süßer Getränke. Der durchschnittliche Zuckergehalt in Limos, Energydrinks und Fruchtsaftgetränken liegt nach Erhebungen der Organisation Foodwatch bei 7,8 Prozent – das entspricht etwa sechseinhalb Würfeln Zucker pro Glas (250 Milliliter). Präventionsangebote der gesetzlichen Krankenkassen setzen daher idealerweise schon früh an, um zu gesundem Essen und zu mehr Bewegung zu motivieren. aok
Revolution im Kampf gegen Krebs
Klinikum Bremen-Mitte behandelt Patienten mit CAR-T-Zelltherapie
Der Herbst wird informativ!
21.10.2025: Vom Rücken ins Bein: wenn die Lendenwirbelsäule das Gehen bremst –Ursachen und Therapien
Ghaith Alamdar und Dr. med. Anani Apedjinou
05.11.2025: Der Weg zum neuen Kniegelenk – Hilfe bei Arthrose
Dr.med. Nico Reimer
12.11.2025: Wenn die Hüfte schmerzt – moderne Wege zur neuen Beweglichkeit
Dr.med. Ibrahim Khedr
19.11.2025: Moderne Endoprothetik am Beispiel der Schlittenprothese –der Teilgelenksersatz als Alternative zur Knieprothese?
Dr. med. Markus Lühmann
25.11.2025: Vom Nacken in den Kopf – Wenn jede Bewegung schmerzt – Ursachen und Therapien
Ghaith Alamdar und Dr. med. Anani Apedjinou
Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr - der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden erbeten unter 04223/710.
Seit einigen Wochen ist Renate Fokken wieder zu Hause. „Ich kann zunehmend wieder ein normales Leben führen“, sagt die 70-jährige Bremerin. Vor gut eineinhalb Jahren hatte Renate Fokken eine niederschmetternde Diagnose erhalten: ein malignes Lymphom –also eine bösartige Krebserkrankung des lymphatischen Systems. Nach einer ersten Chemotherapie und anfänglicher Besserung folgte alsbald der Rückfall. „Es schien nicht heilbar. Die Werte explodierten wieder. Der Krebs breitete sich wieder aus“, sagt Renate Fokken. Ein anderer Weg musste her. Und diesen fand sie am Klinikum Bremen-Mitte. Dort, im Onkologischen Zentrum, bekam sie nun als eine der ersten Patientinnen in Bremen die sogenannte CAR-T-Zelltherapie – ein revolutionäres Verfahren, das bisher vor allem nur in den großen Uni-Kliniken etabliert ist. Bei dieser personalisierten Immuntherapie werden dem Körper sogenannte T-Zellen entnommen. Dabei handelt es sich um weiße Blutkörperchen, die für die Immu-
Oberärztin Dr. Laura Groneck hat die CAR-T-Zelltherapie mit ihrem Team am Onkologischen Zentrum in Bremen-Mitte aufgebaut und nun etabliert. Foto: Kerstin Hase
nabwehr mitverantwortlich sind. Die entnommenen Zellen werden genetisch so umprogrammiert, dass sie mit einem bestimmten Rezeptor (CAR = Chimärer Antigen-Rezeptor) ausgestattet dann als CAR-TZellen wieder injiziert werden. In dieser veränderten Form können sie die Krebszellen im Körper erkennen und sie gezielt bekämpfen. „Wir versetzen die Zellen so in die Lage, die Krebszellen zu zerstören“, sagt Oberärztin Dr. Laura Groneck, die das Therapieprogramm mit ihrem Team in den vergangenen Jahren am Klinikum Bremen-Mitte aufgebaut und nun etabliert hat. „Wir schaffen mit den umprogrammierten T-Zellen praktisch ein lebendes Medikament, das im Körper bleibt und gegen den Krebs kämpft“, so Prof. Maher Hanoun, der im Juli dieses Jahres die Leitung des Onkologischen Zentrums übernommen hat. Diese Art der Therapie komme bisher bei Lymphom-, Myelom- und Leukämie-Patienten zum Einsatz.
Foto: Mario Ohibsky auf Pixabay
IHRE GESUNDHEIT
Ob hinter dem Ohr oder im Ohr Hörgeräte – beide Typen brauchen täglich Pflege, damit sie einwandfrei funktionieren und das Hören erleichtern.
Fotos: Peter Holmes auf Pixabay / Stefan Schweihofer auf Pi-
Verden Stammhaus Tel.04231 - 3393
Verden FAZ Tel.04231 - 3361 Lilienthal Tel.04298 - 466866
Hörsysteme sind hochtechnologische Geräte: klein, leistungsstark, individuell anpassbar – und für Menschen mit Schwerhörigkeit unverzichtbar. Sie sind täglich rund 16 bis 18 Stunden im Einsatz, idealerweise während der gesamten Wachphase. Damit sie zuverlässig funktionieren, ist die richtige Pflege entscheidend. So leisten die HightechHelfer dauerhaft gute Dienste.
Eberhard Schmidt, Hörakustiker-Meister und Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA), erklärt, worauf bei der Pflege zu achten ist und gibt Tipps für die Rei-
Unter den 45- bis 49-Jährigen haben in den vergangenen drei Jahren nur knapp vier von zehn Personen einen Sehtest ge-
Regen, Dämmerung und blendende Scheinwerfer stellen die Augen im Herbst besonders auf die Probe. Wer schlecht sieht, reagiert zu spät und gefährdet sich und andere. Laut aktueller Allensbach-Brillenstudie zweifelt rund ein Drittel der PkwFahrenden an der eigenen Sehleistung. Trotzdem verzichten viele über Jahre auf einen Sehtest. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) rät deshalb: Augen mindestens alle zwei Jahre im TÜV-Rhythmus prüfen lassen. In Deutschland sind zwei Drittel der Autofahrenden auf eine Brille angewiesen. Dennoch verlässt sich ein erheblistehen. Besonders auffällig:
spätete Reaktion 14 Meter
Blindflug, bei 130 Stundenkilometern sind es 36 Meter. Auf nasser Fahrbahn kann sich der Bremsweg sogar verdoppeln.
Es gibt noch „schwarze Flecken“
Es gibt Bedarf beim Ausbau von E-Ladesäulen – vor allem in Hemelingen
Hemelinger Fachausschuss sieht Nachholbedarf für E-Tankstellen im Stadtteil.
Foto: Schlie
„Säulen an Beleuchtungsmasten sind nur möglich, wenn
HEMELINGEN – „In Hemelingen ist der Bedarf theoretisch schon gedeckt, in der Fläche sind die Angebote aber noch nicht ausreichend und nicht gleichmäßig verteilt“, sagt Karen Schulz. Sie betreut bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtteilentwicklung das Thema „E-Ladesäulen im Stadtteil“. „75 Prozent der Ladestationen stehen aktuell im Wahlbezirk auf Privatgrund. Das heißt, diese stehen in der Regel auf Supermarktplätzen oder Tankstellen“, so Schulz. Zu den innovativen Ladelösungen gehört zum einen die Ladelaterne. Sie benötigt eine geringe Ladeleistung, wobei das Laden länger dauert. Es ist kein Zähleranschlusskasten notwendig. Und es kann die bestehende Stadtmöblierung (Laterne) genutzt werden. Die muss sich dabei aber an der Bordsteinkante befinden. Der Ladebordstein verfügt über eine normale Ladeleistung. Der ist unauffällig im Stadtbild. Es gibt eine reduzierte Sichtbarkeit der Ladeinfrastruktur. Hier kommt es zu mehr Fehlbelegungen. Bei dieser Form ist ein Zähleranschlusskasten erforderlich. Vorteile: Mobilitätseingeschränkte Personen können diese Art nutzen und es kommt zu weniger Vandalismus.
diese dicht am Bordstein stehen. Ein Anbieter möchte dies in Bremen umsetzen, aber es kommen nur wenige Straßen dafür infrage“, sagt Schulz. Die künftigen Ausschreibungen für Standorte werden in Losen angeboten, bei denen wirt-
Auf offener Straße beraubt
63-Jährige in Mahndorf überfallen
HEMELINGEN – Drei unbekannte Täter, zwei Frauen und ein Mann, raubten einer 63 Jahre alten Frau in Mahndorf Goldschmuck und flüchteten anschließend. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 12.15 Uhr war die 63-Jährige am Montag zu Fuß in der Schneidhainer Straße unterwegs, als neben ihr ein Auto
hielt und zwei Frauen ausstiegen. Sie sprachen die Frau an und sagten, dass sie ihr Goldschmuck verkaufen wollten.
Dazu hängten sie ihr unter anderem eine Halskette um, hielten sie gleichzeitig fest, entwendeten ihr zwei Goldarmreifen und flüchteten. Der Mann und beide Frauen hatten dunkle Haare und einen
5. OKTOBER von 13-18 Uhr
dunklen Teint. Eine Frau war zwischen 40 und 50 Jahren alt, die andere etwa 20 bis 25 und der Mann 30 bis 35 Jahre Jahre alt. Das Auto konnte die 63 Jahre alte Frau nicht näher beschreiben.
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter Telefon 0421 / 362 38 88 zu melden. bm
schaftlich attraktive Standorte mit weniger attraktiven zusammengefasst werden. „So soll eine Versorgung auch in der Fläche gewährleistet werden.“
Dazu würden die Beiräte angehört, die Expertise vor Ort
Heute: Kleider tauschen
HEMELINGEN – Der BUND und das Quartiersbildungszentrum Blockdiek veranstalten am heutigen Samstag, von 15 bis 17 Uhr in der Aula der Grundschule Düsseldorfer Straße, Düsseldorfer Straße 2A im Klimaquartier Ellener Hof einen kostenlosen Kleidertausch. Neben der Chance auf neue Kleiderstücke gibt es hier auch Kaffee und Kuchen. W R / Foto: pixabay
werde erwünscht und einbezogen, auch Vorschläge für Standorte aus den Beiräten würden gewünscht. „Bei Neubauten ist eine Ladeinfrastruktur verpflichtend. Die SWB möchte auch in Garagenhöfen aktiv werden, Projekte dazu sind in Vorbereitung“, so Schulz. Laut ihrer Ausführungen gibt es derzeit keine Planungen der privaten Anbieter in Bremen für das Modell Ladeband im Bordstein. „In Großwohnanlagen ist es Sache der Vermietung/Eigentümergemeinschaften auch dort für Ladeinfrastruktur zu sorgen, die Stadt kann nur im öffentlichen Raum steuern.“ Zukünftig würden diese Planungen auch mit Car-Sharing angeboten. Vom Fachausschuss Bau und Klimaschutz des Beirates Hemelingen ist zu hören: „Es gibt schwarze Flecken in unserem Stadtteil, besonders in Mahndorf und Arbergen“, sagt Sebastian Springer (Die Linke). „Die Preise bei den Ladesäulen sind nur über eine App zu sehen und nicht direkt an den Säulen. Das liegt daran, dass die Säulen meist schon ältere Modelle sind.“
OSTERHOLZ – Mit rund 10.600 Euro wurden nochmals Vereine und Institutionen aus dem Stadtteil Osterholz, aus der 2. Vergaberunde 2025 des Beirates Osterholz, finanziell unterstützt. So hat das Haus der Familie für einen Tagesausflug mit Familien aus Tenever 850 Euro bekommen. Damit der Verein Arco Bremen-Osterholz sein Fiddlefrühstück bis Ende des Jahres ausrichten kann, bewilligt der Beirat 800 Euro. Die Künstlergemeinschaft Bruderhaus hat für ihr Projekt „Küchenimpressionen“ einen Betrag von 300 Euro erhalten. Die Freiwillige Feuerwehr möchte neue Übungsgerätschaften und -material für die Ausbildung anschaffen und bekommt dafür einen Betrag von 4.000 Euro.
Damit die DLRG am Bultensee ein Rettungsbrett und einen Restube Lifeguard anschaffen kann, erhalten sie 1.131,90 Euro aus den Globalmitteln. Das THW Bremen-Ost wurde mit 2.000 Euro bedacht und wird dafür ein Regalsystem anschaffen. Für die Fortführung des Klimaquartier Ellener Hof bis zum Ende des Jahres wurden 1.000 Euro vergeben. W R
VERKAUFSOFFENER SONNTAG
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Frauen fahren ins Bremer Theater
OSTERHOLZ – Die Frauengesundheit in Tenever lädt Frauen aus Osterholz-Tenever zu einem gemeinsamen Theaterbesuch ein. Am Samstag, 18. Oktober, 19,30 Uhr, wird das Stück „Istanbul – Ein SezenAksu-Liederabend“ von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın Emanuel Sipal im Kleinen Haus des Theaters am Goetheplatz aufgeführt.
Was wäre, wenn nach dem Zweiten Weltkrieg das Wirtschaftswunder in der Türkei stattgefunden hätte – und Deutsche als Gastarbeiternach Istanbul gegangen wären? Diese Idee steht im Zentrum des Musiktheaterabends Istanbul, der eine bewegende und oft humorvolle Geschichte über Heimat, Sehnsucht und das Ankommen in der Fremde erzählt.
Das vergünstigte Ticket für Frauen aus Osterholz Tenever kostet 10 Euro – mit Unterstützung des Beirats Osterholz. Weitere Informationen und die Anmeldung unter der Telefonnummer 0421 / 40 17 28 oder per Email an die Adresse kontakt@ frauengesundheitintenever.de WR
Online-Bürgerbeteiligung mit Grenzen
PHILIPP BEHRBOM
Unterschiede bei der Digitalisierung zwischen den Bremer Ortsamtsbezirken
Die Beiräte sind das zentrale Organ für Beteiligung in der Bremer Politik. Durch Bürgeranträge oder Petitionen kann dort auf lokaler Ebene am schnellsten agiert werden. Doch selbst zwischen den Stadtteilparlamenten gibt es regionale Unterschiede: Während man in manchen per Mausklick an den Sitzungen teilnehmen kann, steht diese Option in den meisten Beiräten nicht zur Verfügung. Für Menschen, die nicht mobil sind, ist das ein Ärgernis. Während der Corona-Pandemie waren Online-Sitzungen hingegen noch Standard.
„Hierfür gab es eine zeitlich befristete Ausnahmeregelung im Beiräte-Ortsgesetz“, erklärt Astrid Dietze, Ortsamtsleiterin im Bereich Mitte / Östliche Vorstadt. Heute besteht keine Möglichkeit zur digitalen Teilnahme, obwohl der rot-grün-rote Senat im Koalitionsvertrag beschlossen hatte, „die Beiräte bei der Durchführung von hybriden Sitzungen in einem verlässlichen Rahmen zu unterstützen“. „Bisher ist die Nachfrage
so gut wie gar nicht vorhanden“, so Dietze. Man sei jedoch dabei, sich die technischen Mittel dafür anzuschaffen.
Anders sieht es im Bereich des Ortsamtes Schwachhausen/Vahr aus. Dort besteht seit über drei Jahren die Möglichkeit, online an den Sitzungen teilzunehmen. „Wir sehen darin das ideale Instrument für Barrierefreiheit und mehr Teilhabe an Demokratie“, erklärt Ortsamtsleiter Ralf Möller. Hybride Sitzungen ermöglichen es Mitgliedern und Bürgern und Bürgerinnen, häufiger teilzunehmen. Besonders profitierten Senioren, die weniger mobil sind und Menschen mit Behinderungen, für die der Weg mit Anstrengungen verbunden sei, so Möller. Aber auch Personen, die einfach keine Zeit haben: „Wir hatten mal den Fall, da wurde ein Bürgerantrag behandelt, aber die Vorstellenden waren im Urlaub. Sie haben sich dann einfach aus der Schweiz dazugeschaltet“, sagt Möller. Insgesamt blickt der Ortsamtsleiter auf sehr positive Erfahrungen mit einem kleinen Mehraufwand, auch wenn das System hin und wieder an seine
Von Zuhause aus an einer Beiratssitzung teilnehmen oder gar Bürgeranträge einbringen? In manchen Ortsamtsbezirken kein Problem. In anderen Ortsämtern gibt es nicht mal WLAN. Foto: pixabay
Grenzen stößt. „Wenn wir große Sitzungen mit vielen Teilnehmern haben, klappt nicht immer alles perfekt, aber es ist dennoch eine Bereicherung“, so
Möller. Nach der Pandemie ergriff er die Initiative und forderte bei der Senatskanzlei die Mittel für eine dauerhafte Anschaffung ein.
Auch Dietze sieht darin Vorteile, betont jedoch, dass neben dem Mehraufwand auch neue Barrieren durch virtuelle Teilnahme sowie Beeinträchtigungen der sozialen und zwischenmenschlichen Dynamik auftreten können. „Die Beiratssitzungen leben vom persönlichen Miteinander, und eine reduzierte Face-to-Face-Kommunikation kann sich negativ auswirken“, so Dietze. „Und unsere Beiräte müssten das auch wollen.“
In Zukunft solle weiterhin schrittweise und bedarfsbezogen an einer Digitalisierung gearbeitet werden, erklärt Christian Dohle, Sprecher der Senatskanzlei. Bevor es hybride Sitzungen geben kann, müssen jedoch noch weitere Schritte gegangen werden. Dazu gehört auch die Ausstattung der Ortsämter mit WLAN, was mancherorts noch fehlt, so Dohle. In der kommenden Woche wollen die Regierungsfraktionen der Bürgerschaft einen Antrag stellen, welcher den Senat auffordert schneller Bedingungen vor Ort zu schaffen, welche Hybridsitzungen der Beiräte flächendeckend ermöglichen.
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Haustürvordächer mit Doppel-Effekt
Wer schon einmal im strömenden Regen oder bei Schneefall vor der Haustür stand und umständlich nach dem Schlüssel gesucht hat, weiß: Ein Haustürvordach kann ein wahrer Segen sein – noch dazu, wenn es neben seinem funktionalen Nutzen auch noch die Gebäudehülle aufwertet.
Dafür gibt es eine große Auswahl an Premium-Haustürvordächern „Made in Germany“. Neu im Sortiment ist eine Linie, die dem Credo „stylisch, stabil und erschwinglich“ folgt. Das in den Maßen 1.600 x 900 x 125 mm oder 2.000 x 900 x 125 mm erhältliche Rechteck-Vordach verfügt über ein schlichtes kubisches Design aus einer langlebigen Aluminium-Konstruktion, die mit einer anthra zitfarbenen Pulverbe-
schichtung mit matter Feinstruktur versehen ist. Die besondere Raffinesse besteht in der Abdeckung, bei der eine 16 mm starke „Zebraplatte“ zum Einsatz kommt. Hier zeigt sich, dass Längsstreifen nicht nur schlank, sondern auch schick machen, denn die klare Polycarbonat-Stegplatte verfügt über dunkle Längsstreifen, die einen außergewöhnlichen 3-D-Effekt kreieren. Sie hält Wind und Wetter zuverlässig fern und kann an heißen Tagen sogar wohltuenden Schatten spenden, wobei sie weiterhin ausreichend Licht hindurchlässt. Eine integrierte Entwässerung verhindert die Ansammlung von Regenwasser.
Weitere Information zu Vordächern im Fachhandel und unter www.gutta.de im Netz.
Heckmann Bestattungen: transparent, würdevoll und preisgünstig
„Die Gesellschaft ist im Wandel“, weiß Arnold Huber von Heckmann Bestattungen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich verändert wie auch die Trauerkultur. Sei es früher üblich gewesen, über Jahrzehnte eine Grabstätte zu pflegen, hätten immer weniger Familien die Möglichkeit, einen langfristigen Bezug zum örtlichen Friedhof aufzubauen.
Vor Jahren sei eine Beerdigung zudem durch Rentenoder Krankenkassen unterstützt worden, das sei heute nicht mehr so. Immer weniger Menschen hätten die Möglichkeit, für eine Bestattung zu sparen oder einen Vorsorgevertrag abzuschließen. „Das ist durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum noch möglich.“
Damit keiner in eine finanzielle Notlage gerate, sei es dem Team von Heckmann Bestattungen wichtig, preisgünstige, transparente und würdevolle Beerdigungen anzubieten.
„Wir können den Schmerz über den Verlust nicht abnehmen, aber die Familie in allen Dingen entlasten“, so Arnold Huber. So würden die Angehörigen zuverlässig betreut.
Die Bestatter gehen für sie in den Dialog mit den Friedhöfen, engagieren Trauerredner, hel-
fen bei der Formulierung und Gestaltung von Traueranzeigen, organisieren die Trauerfeier und die Gespräche mit den Floristen.
Zum Portfolio gehören neben Erd- und Urnenbeisetzungen alternative Bestattungsformen, wie See- oder Friedwaldbestattungen. „Wir wollen Ihnen alles abnehmen, was auf
Sie zukommt, und Sie entlasten.“
Heckmann Bestattungen geht auf eine Tischlerei in der Grohner Friedrich-HumbertStraße zurück, die um 1900 gegründet und später Bestattungsinstitut wurde. 2013 übernahmen Heiderose und Arnold Huber die Firma. Um moderner aufgestellt zu sein, zogen sie
Arnold und Heiderose Huber mit Jenny Thomas und Nina MahlowHarfst (von links). Das Ehepaar Huber übernahm im Jahr 2013 das Bestattungsunternehmen. Fotos: as
2024 in die Rotdornallee 18. Ein Beratungsbüro von Heckmann Bestattungen gibt es auch am Osterholzer Friedhof, Sebaldsbrücker Heerstraße 313. Heckmann Bestattungen ist unter den Rufnummern 0421 / 144 11 und 628535 rund um die Uhr erreichbar.
Weitere Infos gibt es unter heckmann-bestattungen.de as