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SAMSTAG, 17. AUGUST 2024
NR. 3717/54. JAHRGANG
Modellprojekt erfolgreich
Unbequeme Denkmäler
Start in die Pflichtspielsaison
Wie Bremen Nichtversicherten Zugang zu Ärzten ermöglicht
Welche Orte in Bremen zum Nachdenken anregen sollten
Warum Werder trotz mäßiger Testspiele optimistisch an die ersten Aufgaben geht
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Ranzenlos zum Unterricht Bremer Grundschulen werben für leichtere Taschen RIKE FÜLLER
Einbrecher stoppen. Mit Haustüren von RBE! rbe-stuhr.de Steller Str. 2 · 28816 Stuhr
OST
ADFC-Umfrage Die neue Umfrage zum ADFC-Fahrradklimatest steht in den Startlöchern. Ab dem 1. September kann man auf www.fkt.adfc.de zum insgesamt elften Mal die Fahrradfreundlichkeit seines Wohnortes bewerten. Die Teilnahme ist bis zum 30. November möglich. pb
Ausbildung immer noch möglich Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, muss nicht den Kopf in den Sand stecken. Auf Jugendliche in Bremen warten noch 1.350 Azubi-Chancen. Unentschlossene können sich bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit über „Spätstarter Chancen“ informieren. pb
Trauerland sucht Ehrenamtliche Der Verein Trauerland sucht Helferinnen und Helfer für die Trauerbegleitung. Bewerber können sich am 29. August um 19.30 Uhr in der Schwachhauser Heerstraße 268a informieren. Um Anmeldung unter info@trauerland.org wird gebeten. pb Anzeige
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Längst ist der Schulranzen keine einfache Büchertasche mehr. Die großen Marken bieten ganze Sets und Systeme, bestehend aus Ranzen, Turnbeuteln, Federmappen, Zubehör für schlechtes Wetter, Flaschen, Brotdosen, Schultüten und selbstverständlich sammelund tauschbare Bildchen und Motivsticker, je nach Hersteller mit Magnet oder Klett versehen, um den Ranzen zu verschönern. Preislich liegt ein solches Set je nach Marke zwischen 200 und 400 Euro, für Familien nicht immer einfach aufzubringen und eine große Auswahl oder Alternative gibt es auch nicht. Ohne Schulranzen, stattdessen mit einem leichten Rucksack, sollen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Buntentorsteinweg morgens kommen. Diese überraschende Botschaft erhielten die Eltern der angehenden Erstklässler im Rahmen eines Infoabends im Mai. Dort wurde ihnen mitgeteilt, ein Schulranzen sei ganz und gar überflüssig. „Wir weisen die Eltern schon seit einigen Jahren darauf hin. Letztendlich ist der Schulranzen so gut wie leer. Die Kinder tragen in der Regel eine Brotdose, eine Trinkflasche und eine Postmappe mit sich“, sagt Schulleiterin Monika Triba. Schon länger beobachten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen, dass die Schulranzen immer größer werden. „Wir haben vor einigen Jahren neue Fächer für die Ranzen anfertigen lassen. Die heutigen Modelle passen da schon nicht mehr rein“, sagt Triba. Hinzu komme dann noch, dass sie auch immer teurer würden.
Die Grundschule am Buntentorsteinweg ist eine gebundene Ganztagsschule. Die Kinder müssen nach dem Unterricht keine Hausaufgaben mehr erledigen. „Das Material bleibt in der Schule, sogar die Federmappe können die Kinder dort lassen“, sagt Triba. In diesem Jahr beobachte sie zum ersten Mal, dass tatsächlich mehr Kinder statt eines klassischen Schulranzens einen Rucksack dabei haben. „Wir versuchen, die Eltern vor der Einschulung davon zu überzeugen, einen Rucksack zu kaufen. Die Ranzen sind an sich schon schwer, eine leichte Tasche bietet für die Kinder nur Vorteile“, sagt die Schulleiterin. So wird es auch an der Helene-KaisenGrundschule kommuniziert, wie Schulleiterin Claudia von Zmuda bestätigt. Im Gegensatz zu Buntentorsteinweg und Helene-Kaisen endet der Unterricht an der Grundschule an der Kantstraße bereits um 13 Uhr, im Anschluss gehen die meisten Kinder in den Hort um dort zu essen und die Hausaufgaben zu erledigen. „Die Kinder müssen aber nur das mitnehmen, was sie für die Hausaufgaben brauchen, der Rest kann in der Schule bleiben. Und schwere Bücher tragen sie auch nicht mit sich“, sagt Schulleiterin Isabell Bergmann. Künftig wolle man sich des Themas Schulranzen auch annehmen, denn auch die Kinder hier tragen häufig nur wenige Dinge mit sich, wie Bergmann sagt. Trotz aller Vorteile, die Eltern und Kinder durch den Verzicht auf einen neuen Schulranzen haben, sei es noch immer schwer zu vermitteln, keinen zu kaufen, sagt-
CSD in Bremen Unter dem Motto „Was wollen wir denn noch? Selbstverständlich sein, selbstverständlich leben!“ findet am 24. August in Bremen wieder der Christopher Street Day statt. Die Veranstalter erwarten mehr als 18.000 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer, die ein Zeichen für die Sichtbarkeit der LGBTIQA+*-Community setzen wollen. Los geht es um 12 Uhr am Altenwall/Tiefer. Am selben Ort wird es zum Ende auch die Abschlusskundgebung über zwei Bühnen hinweg geben. pb
Schon die Rucksäcke wirken an den Erstklässlern groß. Tatsächlich sind sie aber deutlich kleiner und leichter als ein Schulranzen. Foto: Füller Schulleiterin Triba: „Die Kinder wollen einen haben. Das hat auch etwas mit Prestige zu tun: Wenn man zur Schule kommt, bekommt man einen Schulranzen“, sagt Triba. Von Zmuda beobachtet: „Schulranzen und Schultüte sind Statussymbole. Das ist ein gesellschaftliches Thema. Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen, ob etwas Kleineres nicht auch ausreicht.“ An der HeleneKaisen-Grundschule überlassen
Hasskommentare online melden Die Polizei Bremen hat in ihrer Online-Wache ein neues Tool freigeschaltet, mit dem Bürgerinnen und Bürger Hasskommentare im Internet einfach melden können. Unter Hassrede versteht man abwertende oder menschenverach-
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seit einigen Jahren Kinder nach der vierten Klasse ihre Schulranzen der Schule. Diese werden gespendet. „Es kommen auch Kinder, die gar keine Tasche haben. Die Familien können sich das nicht leisten. Für sie haben wir dann drei bis vier gespendete Ranzen oder ganze Sets hier, meist ganz toll geputzt. Niemand soll wegen einer fehlenden oder falschen Tasche stigmatisiert werden“, sagt von Zmuda.
tende Äußerungen, die sich gegen Personen oder Gruppen richten. Durch das Meldeportal kann die Polizei einfacher bei strafrechtlichen Verstößen gegen Täter vorgehen. Die Online-Wache ist unter www. polizei.bremen.de erreichbar. pb
Direkt an der Ludwig-Roselius-Allee. Mit Bus (25, 38) und Bahn (1) vor der Tür.
Außerdem stehen Parkplätze für zwei Stunden kostenlos zur Verfügung. www.blockdiek.de