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Weser Report - Ost vom 20.04.2024

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 20. APRIL 2024

NR. 3700/54. JAHRGANG

1,3 Milliarden auf Pump

Die Null muss stehen

Tiefe Einblicke

Debatte über Schuldenpläne des Bremer Senats

Wie Werder gegen Stuttgart zum Erfolg kommen will

Körperwelten-Ausstellung im BLG-Forum gestartet

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Behaglichkeit im Wintergarten dank staatlicher Förderung – mit RBE-Stuhr!  rbe-stuhr.de

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OST

Musik gegen Rechts Die Initiative „Musik gegen Rechts“ vereint Live-Musik und politische Inhalte auf dem Domshof in Bremen, um ein Zeichen gegen Extremismus und Rassismus zu setzen. Los geht es am Dienstag, 30. April, um 18 Uhr. Unterstützt wird die Aktion von „Laut gegen Rechts“ und Fridays For Future. (eal)

Informationstag zu Krebs Die Bremer Krebsgesellschaft lädt zum Krebsinformationstag ins Haus der Bremischen Bürgerschaft ein. Am Freitag, 26. April, von 14 bis 17 Uhr, geben Experten Tipps zur Bewältigung von Langzeitfolgen. Es gibt Informationsstände zu Sport, Ernährung und Therapie. (eal)

Tauben füttern bald verboten Der Senat hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der das Füttern wildlebender Tiere einschränkt. Ab dem 1. Juni soll das Verbot in Teilen der Innenstadt gelten. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die starke Zunahme der Taubenpopulation. (eal) Anzeige

Direkt gegenüber vom Weserpark

Hans-Bredow-Str. 36 28307 Bremen Mo. – Sa. 9 – 19 Uhr Sonntag 13 – 16 Uhr www.Blumen-Peters.de

Olaf Otto (Landesinnungsmeister des Zweiradmechanikerhandwerks) geht davon aus, dass sich die Wartezeiten für einen Werkstatttermin mit besserem Wetter weiter verlängern werden. Foto: Schlie

Reparaturen nur mit Geduld Wer sein Fahrrad für den Sommer checken lassen will, muss Wartezeiten einplanen RIKE FÜLLER Noch sorgen Wind und Regen dafür, dass viele Fahrräder und EBikes trocken in der Garage oder im Keller stehen. Mit den ersten warmen Wochen steigen viele Bremer allerdings auf ihre zwei Räder um. „Wir sind da absolut wetterabhängig und sind auch jetzt schon gut ausgelastet“, sagt Olaf Otto, Landesinnungsmeister des Zweiradmechanikerhandwerks in Bremen. Gemeint ist die Auslastung der Werkstätten. Otto ist Inhaber des Zweiradfachgeschäfts Max Weigl in Walle. Derzeit seien bei ihm zwei Wochen Vorlauf für einen Termin zur Inspektion oder Reparatur normal. Das bestätigt auch Hannes Peters, der an der Parkallee bei Sønsteby's Radsport und Werkstatt arbeitet. Das Fachgeschäft kündigt auf seiner Homepage an, Termine nur mit zwei Wochen Wartezeit vergeben zu können. „Wir hatten aber auch schon längeren Vorlauf, gerade hat es sich eingespielt“, sagt Peters. Das habe nichts mit dem Fachkräftemangel zu tun, son-

dern schlichtweg mit einem Endmontage und Inspektion bei einem Fahrradkauf. Nicht ins GePlatzproblem. Die oft kleinen Geschäfts- und wicht fällt bei Stadler dagegen die Werkstatträume sind schnell zu Rückrufaktion des Lastenradhervoll gestellt. Das Problem hat – stellers Babboe. „Das wird zum trotz der Größe – auch das Zwei- Glück nicht über uns abgewiradcenter Stadler. „Die Stellfläche ckelt“, sagt Wickmann. Sobald das Wetter besser wird ist trotz der Größe des Centers klein“, sagt Werkstattleiter Ole und sich stabiler zeigt, rechnet Wickmann. Bei Stadler ist man auch er damit, dass die Wartezeit inzwischen über die zwei Wo- auf einen Termin noch länger chen Wartezeit für einen Termin dauern wird. Damit rechnet auch hinaus. „Wir sind aktuell bei An- Innungsmeister Otto. „Dann sind auch wir ganz fang bis Mitte Auch für kleine Reparaturen schnell bei Juni mit der sechs bis acht Terminvergamuss eine Woche Wartezeit Wochen“, sagt be“, sagt eingeplant werden. er. MöglicherWick mann. weise hängen Seit gut zwei Jahren können Kunden auch on- die vollen Terminkalender aber line Termine für Reparaturen auch mit regionalen Unterschieoder Inspektionen buchen. „Oft den zusammen. Bei Goldi's Fahrsind nicht die Inspektionen zeit- radshop, der etwas versteckt am aufwändig, sondern die dabei Haverbecker Weg in der Vahr auffallenden notwendigen Repa- liegt, ist die Lage bisher entraturen“, sagt der Werkstattleiter. spannt. „Ich habe keinen Stress“, „Kleinigkeiten können wir auch sagt Matthias Zweig, der dort die mal dazwischen schieben, aber Räder repariert. Kunden hätten auch dafür muss eine Wartezeit ihm aber vereinzelt berichtet, anvon einer Woche eingeplant wer- derswo sechs Wochen auf einen den“, erklärt Wickmann. Das be- Termin warten zu müssen. Neben klassischen Fahrrädern treffe auch den Vorlauf für die

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haben die Werkstätten auch immer häufiger mit Reparaturen von E-Bikes zu tun. „Das normale Fahrrad wird weniger, viele Menschen nutzen Leasing-Angebote für E-Bikes“, weiß Innungsmeister Otto. Seine Auszubildenden etwa lernen von Anfang an, die typischen Reparaturen umzusetzen, andere Mitarbeitende besuchen Lehrgänge. „Und vieles ist ja genauso wie beim Fahrrad“, sagt Otto. Viele Kunden hätten das Fahrrad- oder E-Bikefahren aus der Zeit der Coronapandemie beibehalten, bestätigt er. „Das ist etwas Positives. Viele können aber heute nicht mal Kleinigkeiten selber reparieren“, fügt er hinzu. Für ihn und seine Kollegen sei das zwar gut fürs Geschäft, allerdings müssen die Kunden so auch auf kleinere Reparaturen lange warten – und das führe manchmal zu Unverständnis. Radfahrenden, die planen während der Sommerferien oder gar über Himmelfahrt und Pfingsten mit dem Rad zu verreisen, rät er, jetzt einen Termin zur Inspektion zu buchen, falls nötig.

Direkt an der Ludwig-Roselius-Allee. Mit Bus (25, 38) und Bahn (1) vor der Tür.

Außerdem stehen Parkplätze für zwei Stunden kostenlos zur Verfügung. www.blockdiek.de


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