Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung
MITTWOCH, 17. AUGUST 2022
NR. 3600/52. JAHRGANG
Tafel stoppt Aufnahme
Hafenfest der Top-Klasse
Mit frisch gerichteter Nase
Helfer können keine neuen Kunden mehr versorgen
Was Bremerhaven an den maritimen Tagen alles bietet
Jiri Pavlenka soll mit Gesichtsmaske gegen den BVB den Kasten sauber halten
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Natürliche Erfrischung Glücklich, wer bei dieser Hitze nah am Wasser wohnt, etwa am Werdersee. Die beste Maßnahme zum Energiesparen im Sommer ist ein Sprung ins kühle Nass. Mit der natürlichen Erfrischung kann dieser Tage kein Klimagerät oder Ventilator mithalten. Foto: Schlie
OST
Einschränkung auf der A1 Auf der Autobahnbrücke der A1 über die Weser muss die Fahrbahndecke überprüft werden. Darum sind von heute 21 Uhr bis morgen 6 Uhr mehrere Fahrstreifen in Richtung Hamburg gesperrt. Den Autos steht auf der Strecke nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Ausfahrt Bremen-Arsten kann trotzdem genutzt werden. (WR)
Warmes Wasser abgedreht
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Notfall-Papier des Senats: Ämter sollen Energie sparen / Härtefall-Fonds für Bürger 50.000 Besucher bei Banksy Rund 50.000 Besucher haben die Ausstellung „The Mystery of Banksy“ im BLG-Forum gesehen, die dort 125 Tage lang lief. Wer sie verpasst hat, kann sie bis zum 3. Oktober in Hamburg sehen, im ehemaligen Kaufhof-Gebäude am Hauptbahnhof. Banksy ist der wohl bekannteste Street-Art-Künstler. (WR)
Geld für Hanse Kitchen In den Jahren 2023 und 2024 unterstützt der Senat das Gründerzentrum Hanse Kitchen mit insgesamt 914.000 Euro. Dort können Startups der Nahrungs- und Genussmittelbranche ihre Produkte und Rezepte testen. Aktuell nutzen 16 Jungunternehmen die Einrichtung, wie Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt berichtet. (WR)
KEA NEELAND H E R M A N N J. O L B E R M A N N Am Rathaus wird es dunkel. Mindestens von 0 bis 6 Uhr morgens soll es nicht mehr angestrahlt werden. Das gilt auch für alle anderen öffentlichen Gebäude und touristischen Attraktionen. In den Ämtern selbst müssen sich die Beschäftigten mit kaltem Wasser die Hände waschen. Das warme Wasser wird, wo möglich und erlaubt, abgestellt. Die Temperatur in den Büros darf im kommenden Herbst und Winter nicht das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß überschreiten, ausgenommen
Energie, sondern vor allem auch Geld, denn Strom und Gas werden noch teurer. Das trifft vor allem private Haushalte und Unternehmen. Vom 1. Oktober an muss jeder Gasverbraucher eine zusätzliche Umlage von 2,4 Cent je Kilowattstunde zahlen. Ein Haushalt mit einem Verbrauch von 18.000 Kilowattstunden muss allein deswegen rund 518 Euro zusätzlich im Jahr überweisen. Doch Bürgermeister Andreas Bovenschulte beruhigt: „Niemandem darf in unserem Land das Gas abgestellt werden, weil er die steigenden Energiepreise nicht mehr zahlen kann.“ Der Senat
richtet deshalb einen Fonds für Härtefälle ein. Über die Details muss er noch mit dem Energieversorger SWB sprechen. Schaefer will zusätzliche Energieberater engagieren, die Bürgern helfen sollen zu sparen. Zudem möchte sie allen Haushalten einen Flyer mit Tipps schicken. Ob im Weserstadion unter Flutlicht gespielt werden darf und was mit dem stark beleuchteten Freimarkt und Weihnachtsmarkt geschieht, will der Senat entscheiden, wenn die Fragen anstehen. Das Energiesparkonzept, so Bovenschulte, werde laufend angepasst.
Bundesland Bremen verliert Einwohner
Planung neuer Zugstationen Die Planung der Bahn-Haltestellen Achterdiek und Universität/Technologiepark kann beginnen. Der Senat stellt für die Planung 2,95 Millionen Euro bereit. Insgesamt kostet das Projekt Universität/Technologiepark voraussichtlich 16,9 Millionen Euro und Achterdiek 9,2 Millionen Euro. Sobald die beiden Stationen eröffnet werden, kommt die neue Linie RS5. (WR)
sind nur Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen. Das sieht das Energiesparkonzept vor, das der Senat beschlossen hat. Damit bereitet er sich auf eine drohende Gasnotlage vor. Umweltsenatorin Maike Schaefer ist es wichtig, dass auch der Verbrauch von Strom gesenkt wird, da Gas in Deutschland auch zur Erzeugung von Strom genutzt wird. Die Straßenbeleuchtung will sie schneller als zunächst geplant auf die LED-Technik umstellen. Wo es aus Sicherheitsgründen zumutbar ist, soll das Licht zudem gedimmt werden. Bremen spart so nicht nur
Bremen verliert Einwohner. Ende 2021 lebten im Bundesland 676.463 Menschen, 3.667 weniger als im Jahr zuvor. Das teilte das Statistische Landesamt jetzt mit. Dabei wurden im vergangenen Jahr mehr als 2.000 Menschen eingebürgert, mehr als je zuvor. 605
Lebens- und Gesundheitszentrum
Neubremer besaßen zuvor die syrische Staatsangehörigkeit, sie sind damit die größte Gruppe der Eingebürgerten. Die Zahl der Beschäftigten ist gestiegen. Am Stichtag 30. Juni 2021 zählten die Statistiker 336.656 Personen, die im Land
Bremen einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgingen, das sind rund 4.000 mehr als ein Jahr zuvor. Rund 57.000 Bremer pendeln zum Arbeiten in ein anderes Bundesland oder ins Ausland. Das ist binnen eines Jahres ein Anstieg um fast 4.000.
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Insgesamt reisten 2021 genau 785.532 Personen privat oder beruflich nach Bremen, im Schnitt blieben sie jeweils 2,1 Tage lang im Bundesland. Die Broschüre mit den neuen Zahlen ist abrufbar unter: statistik.bremen.de (WR)
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