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Weser Report - Nord vom 28.08.2022

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SONNTAG, 28. AUGUST 2022

NR. 3603/52. JAHRGANG

„Riesen-Auszeichnung“

Nachbarin verstimmt

Der Wind von Europa

Was die neue Uni-Rektorin Jutta Günther anpacken will

Senioren angeblich zu laut, später kam der Polizeichor

Werder Bremens 3:2-Helden erwarten Europapokalsieger Eintracht Frankfurt

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backen mit Herz Jubel, Trubel, Toleranz Geschätzt mehr als 10.000 Menschen kamen zum Demonstrationszug des Christopher Street Day und zogen durch die Bremer Innenstadt. Vorneweg viel Politprominenz, darunter Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Aus Berlin reiste sogar SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert an. Foto: Schlie

Ofenfrisches backen mit Herz KürbisbrOt NORD

Standesamt geschlossen

Ritterhude Das Standesamt der Gemeinde Ritterhude hat am 8. September aus betriebsinternen Gründen den ganzen Tag geschlossen. Am 9. September hat das Standesamt wie gewohnt geöffnet. Die Öffnungszeiten stehen im Internet unter ritterhudede/ oeffnungszeiten (WR)

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Dem Müll auf der Spur

Die Bremer Stadtreinigung will den Inhalt der Abfalltonnen untersuchen Beiräte tagen wieder

Vegesack/Burglesum Morgen berät der Beirat Vegesack um 18.30 Uhr im Bürgerhaus über die Planungen für die Gründung eines Jugendbeirates sowie den Bebauungsplan für ein urbanes Gebiet am Sedanplatz. Der Beirat Burglesum tritt am kommenden Dienstag um 19 Uhr im Schulzentrum an der Bördestraße zusammen. Themen sind Hundefreilaufflächen und der Hochwasserschutz. (WR)

Hotline zum Thema Wolf

Schwanewede Die Gemeinde Schwanewede hat eine Hotline sowie eine E-Mailadresse zum Thema Wolf eingerichtet. Fragen können unter Telefonn 04209 / 748 00 sowie an info. wolf@schwanewede.de eingereicht werden. (WR) Anzeige

NEUES ZUM ALDI PREIS: ENTDECKEN SIE VIELE ANGEBOTE IN UNSEREM MAGAZIN UND AUF ALDI-NORD.DE Außer in Ritterhude und Schwanewede

Jeden Tag besonders – einfach ALDI.

H E R M A N N J. O L B E R M A N N Der Bremer Stadtreinigung (DBS) reicht es nicht mehr, die Mülltonnen nur zu leeren. Sie will auch wissen, was genau die Bremerinnen und Bremer wegwerfen. Das sieht das neue Abfallwirtschaftskonzept vor, das der DBS-Verwaltungsrat jetzt beschlossen hat. Ihm gehören auch Bürgerschaftsabgeordnete der SPD, der Grünen, der Linken und der CDU an, Vorsitzender ist Enno Nottelmann, seit April dieses Jahres Staatstrat

von Umweltsenatorin Maike Schaefer. „Wir gucken nicht in jede Tonne“, verspricht DBS-Sprecherin Antje von Horn. Geplant ist, dass die Müllautos am Ende ihrer täglichen Tour wie bisher den Müll auskippen. Aber bevor er verbrannt wird, sollen ihn Experten untersuchen, zumindest von einigen Ladungen Stichproben nehmen. „Wir wollen daraus Schlüsse ziehen, ob zum Beispiel in der Resttonne auch Bio-Abfälle, Pa-

pier oder Verpackungen landen“, erklärt von Horn. Noch komme dies mitunter vor. Aber, sagt DBSVorständin Insa Nanninga, „wir dürfen die Potenziale, die in den Abfällen stecken, nicht ungenutzt lassen.“ Nicht alle Häuser verfügen über eine Tonne für Bio-Abfälle oder über eine für Papier und Pappe. Mitunter, etwa in engen Straßen im Viertel, wäre auch nicht überall genügend Platz für vier Tonnen pro Haushalt oder Haus. Denn neben Restmüll-, Bio- und Pa-

piertonne gibt es ja auch noch die gelbe Tonne für Plastikverpackungen. Vielleicht, heißt es bei DBS, müsse man in einigen Gegenden andere Lösungen finden, etwa mehr Container aufstellen. Derzeit gibt es in der Hansestadt rund 270 öffentliche Plätze mit Containern. Im kommenden Jahr will DBS mit dem Neubau einer RecyclingStation in Osterholz beginnen. „Für die Folgejahre“, sagt DBSVorständin Daniela Enslein, „dient sie als Vorbild.“

Verfahrene Lage um neues 9-Euro-Ticket Das war es dann wohl – vorerst. Am kommenden Mittwoch kann man zum letzten Mal mit dem 9-Euro-Ticket bundesweit mit Regionalzügen, regionalen Buslinien und Straßenbahnen fahren. Rund 38 Millionen dieser Tickets wurden seit Anfang Juni in Deutschland verkauft. Die Verkehrsminister der Län-

der, darunter Bremens Mobilitätssenatorin Maike Schaefer, fordern deshalb den Bund auf, „zeitnah“ einen tragfähigen und nachhaltigen Vorschlag für einen Nachfolger des 9-Euro-Tickets vorzuschlagen. Doch Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht die Länder in der Pflicht. Außerdem will er zunächst die Erfahrungen

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mit dem bisherigen Billig-Ticket auswerten. Zwischen Bund und Ländern tobt aber noch ein grundsätzlicher Streit. So verlangen die Länder, der Bund solle die sogenannten Regionalisierungsmittel um 1,5 Milliarden Euro jährlich aufstocken und wegen der steigenden Energiepreise zunächst für

2022 und 2023 weitere 1,65 Milliarden Euro zu überweisen. Berlin zumindest will nicht so lange warten. Die Hauptstadt erwägt, das 9-Euro-Ticket bis Ende des Jahres anzubieten – zumindest für Fahrten in Berlin. Von ähnlichen Plänen für Bremen ist in der Hansestadt bisher nichts zu hören. (hjo)

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Eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung Münster und des Vereins für das St. Joseph-Stift


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