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SONNTAG, 14. AUGUST 2022
NR. 3599/52. JAHRGANG
„Bremen ist Hauptstadt“
Erholung ganz nah
Werder punktet spät gegen VfB
Welche Perspektiven Hersteller von Nahrungsmitteln sehen
Wieso Menschen aus Bremen in der Nähe der Stadt campen
Oliver Burke rettet mit seinem späten Treffer den Punkt
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NORD
Eingeschränkter Zugverkehr
Bremen-Nord Im regionalen Zugverkehr vom Haubtbahnhof nach Bremen-Farge und Bremerhaven-Lehe kommt es bis zum 28. August zu Zugausfällen, Ersatzverkehr oder veränderten Fahrzeiten. Grund sind Gleiserneuerungsarbeiten zwischen Bremen-Burg und Osterholz-Scharmbeck. (WR)
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Insgesamt 3.850 Verstöße konnte die Bremer Polizei im vergangenen Jahr dank der Kameras an Ampeln registrieren, 165 mehr als 2020. Doch inzwischen gibt es Probleme. Foto: Meister
Kaum Zeit für Rotlichtsünder In Bremen sind viele Überwachungsanlagen an den Ampeln außer Betrieb
R O B E RT L Ü R S S E N
Tag des Wassers
Blumenthal Der Blumenthaler Wassertag widmet sich den Themen Überschwemmung bei Hochwasser und Starkregen. Am kommenden Sonntag, von 11 bis 17 Uhr, werden dazu Beratungen auf Burg Blomendal angeboten. Zudem kann man sich über historische Pegelstände informieren oder auf dem Flohmarkt schlendern. (WR)
Sprechstunde mit Ortsbegehung Blumenthal Anlässlich der Eröffnung eines Verbrauchermarkts in Bremen-Farge lädt die Blumenthaler CDU zu einer Bürgersprechstunde mit Ortsbegehung ein: Am kommenden Samstag beginnt um 12 Uhr neben dem Lokal Zum Grünen Jäger der Spaziergang. (WR)
Da staunt der Autofahrer. Die Ampel springt von Gelb auf Rot, er bremst, doch der Fahrer auf der Nebenspur drückt aufs Gaspedal. Die Überwachungskamera an der Ampel scheint ihn nicht zu stören. Wie auch? Sie ist abgeschaltet. Der Polizist, der in Bremen für die Rotlicht-Überwachungsanlagen verantwortlich war, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Einen Nachfolger gibt es derzeit nicht. Die Stelle ist verwaist – seit 1. Mai. Zwar arbeitet in dem Bereich noch ein zweiter Beamter. „Der ist jedoch mit der stationären Ge-
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Der Schilderüberwachungsverein besteht seit 2014 und wird vom Industrieverband Straßenausstattung finanziell unterstützt, dem auch das hiesige Unternehmen Bremer Verkehrstechnik angehört. (WR)
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an Bußgeld zahlen, je nach Situation. Wie viel die Polizei so einnahm, kann sie nicht sagen. Auch auf anderen Feldern der Verkehrsüberwachung mangelt es an Beschäftigten. Von den zehn Stellen in der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung sind nur sieben besetzt, in der mobilen Abstandsüberwachung ist einer der vier Plätze verwaist. Wann diese Stellen und die für die Ampelüberwachung wieder besetzt werden, kann die Polizei nicht sagen. Da sich die Personallage in den nächsten Jahren nicht merklich entspannen werde, so die Polizei, „erfolgt regelmäßig eine Priorisierung der Aufgaben“.
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nicht mehr erkannt. Besonders negativ fällt das Viertel auf.“ Am schlechtesten schneiden in der Untersuchung Dortmund, München und Köln ab. Am besten stehen Stuttgart, Dresden und Essen da.
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Außer in Ritterhude und Schwanewede
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gebnis: Bremen liegt auf dem siebten Platz. „Die meisten Schilder sind gut in Schuss“, bilanziert der Verein, setzt aber nach: „Durch erste Alterserscheinungen und Vandalismus werden einige Wegweiser
Hier liegt Bremen nicht hinten, auch nicht vorn. Die Hansestadt ist Durchschnitt. Es geht um den Zustand der Verkehrsschilder. In zwölf deutschen Städten hat der Schilderüberwachungsverein deren Zustand untersucht. Das Er-
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spüren sollen. Allerdings verfügt sie nur über sechs Kameras. Die installiert sie im Wechsel in die Anlagen. Im Normalfall. Doch aktuell kann die Polizei nur noch fünf der zwölf Anlagen technisch einwandfrei betreiben, wie sie einräumt. Das Bremer Eichamt hatte im März dieses Jahres alle Messstellen überprüft und festgestellt, dass sieben der zwölf Messstellen nicht so funktionieren, wie sie sollten. Allein im vergangenen Jahr registrierten die damals betriebsbereiten Anlagen 3.850 Rotlicht-Verstöße, 165 mehr als 2020. 90 bis 360 Euro müssen Rotlichtsünder
Untersuchung: Schilder im Viertel nachbessern
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schwindigkeitsüberwachung voll ausgelastet“, teilt die Polizei mit. „Dies begründet sich sowohl in der Anzahl der Vorgänge als auch in der Komplexität der Bearbeitung.“ Geplant ist, dass der Beamte beide Aufgaben erfüllen soll: die Auswertung der stationären Radaranlagen und die Sichtung der Ampelbilder. Wie er das schaffen soll? „Es wird geprüft, wie dies umgesetzt werden kann“, versichert die Polizei. Doch es hapert nicht nur am Personal, sondern auch an der Technik. Insgesamt unterhält die Polizei in der Hansestadt zwölf Anlagen, die Rotlichtsünder auf-
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