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Weser Report - Mitte vom 27.06.2026

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 27. JUNI 2026

NR. 3814/56. JAHRGANG

Der Weg ins Finale

Stirbt der Club aus?

Roxette rockt die Seebühne

Die Fußball-WM startet in die entscheidende Phase

Musikräume kämpfen in Bremen mit steigenden Kosten

In den 80ern waren sie der Hit, jetzt sind sie in neuer Besetzung wieder auf Tour

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Wasser ist ein kostbares Gut. Deshalb bitten Versorger wie SWB darum, gerade jetzt besonders sorgsam damit umzugehen und es nicht zu verschwenden. Das Trinken ist ausdrücklich davon ausgenommen, denn das ist bei großer Hitze bekanntlich ganz besonders wichtig. Foto: WR

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Gesundheitsamt warnt vor „Spice“ Wegen einer steigenden Anzahl von medizinischen Notfällen mit der Droge „Spice“ warnt das Gesundheitsamt Bremen ausdrücklich vor ihrem Konsum. Betroffene zeigten nach mutmaßlichem Spice-Konsum unter anderem Störungen der Atmung oder wurden bewusstlos. mas

Autobahn-Zubringer dicht Die Autobahn Gesellschaft erneuert in den Ferien ab Samstag, 4. Juli, etwa zwei Wochen lang, auf rund zwei Kilometern die Fahrbahn des Autobahnzubringers Arsten (B6n) in Bremen. Die Arbeiten erfolgen zwischen der A1 bei Arsten und der Kattenturmer Heerstraße. mas

Rackles diskutiert Schutz im Netz Schulsenator Mark Rackles diskutiert die Empfehlungen der Expertenkommission „Kinderund Jugendschutz in der digitalen Welt“. Dienstag, 30. Juni, 18.30 bis 20.30 Uhr online über Webex, bildung.bremen.de/smartphone-verbotmit-60-509235 mas Anzeige

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„Das Umland nicht leer trinken“ Bremer Versorger SWB befürchtet wegen Hitzewelle steigenden Wasserverbrauch ROBERT LÜ R SSEN

Mit steigenden Temperaturen steigt regelmäßig auch der Wasserverbrauch. Allein am Freitag vergangener Woche, dem ersten richtig heißen Sommertag waren es nach Angaben von SWB in Bremen rund 50.000 Badewannenfüllungen mehr als an einem normalen Sommertag, an dem in der Stadt rund 792.000 Badewannenfüllungen verbraucht werden. Zusätzlich zeigen sich Auswirkungen von Hitze- und Trockenperioden der vergangenen Jahre am Grundwasserhaushalt. Vielerorts liegen die Pegel unterhalb der langjährigen Mittel. „Wir haben noch keine Krisenstimmung, aber der Kreislauf ist aus dem Rhythmus“, erklärt Angela Dittmer von SWB. Bereits vor einigen Tagen appellierten das Umweltressort und der Versorger an die Bevölkerung, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen. Angesichts anhaltender Hitzewelle in den kommenden Tagen erneuert SWB den Aufruf. „Wir haben die Verantwortung, das Umland nicht leer zu trinken“, sagt Dittmer. Schließlich stammt das Bremer Wasser größtenteils aus Grundwasserbrunnen der Harz-

wasserwerke, des OldenburgischOstfriesischen Wasserverbandes und des Trinkwasserverbandes Verden. „Jeder nicht verwendete Liter ist ein positiver Beitrag“, erklärt Dittmer. „Ein Liter mag wenig erscheinen, ergibt in der Summe der Menschen in einer Großstadt aber eine große Menge.“ Bei rund 580.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in der Stadt Bremen ergäbe allein ein eingesparter Liter am Tag 580 Kubikmeter weniger Bedarf. Das seien etwa 4.850 Badewannenfüllungen, rechnet sie vor. Für die Bildung des Grundwassers sei die Zeit von November bis April besonders wichtig, teilt die Umweltbehörde mit. „Weil dann weniger Wasser verdunstet und die Pflanzen kaum Wasser aufnehmen. Dadurch kann ein größerer Anteil des Niederschlags in den Boden versickern und das Grundwasser auffüllen“, lautet die Erklärung. Aktuelle Zahlen der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft zeigen: Im Winterhalbjahr 2025/26 wurden an der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen Bremen insgesamt 246 Millimeter Niederschlag gemessen – das sind etwa 80 Prozent des langjähri-

Haushaltsauflösung Geschäftsauflösung Haushaltsauflösung Geschäftsauflösung Haushaltsauflösung Geschäftsauflösung Umzüge mit Rundum-sorglos-Service Haushaltsauflösung Geschäftsauflösung Umzüge mit Rundum-sorglos-Service Umzüge mit Rundum-sorglos-Service Umzüge mit Rundum-sorglos-Service 01522 14 37 236 01522 14 37 01522 14 37 236 236 01522 14 37 236

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gen Referenzwerts 1991-2020. Damit war das Winterhalbjahr, wie im vergangenen Winterhalbjahr 2024/ 25, erneut trockener als der langjährigen Referenzwert. Auch im Mai habe die Niederschlagsmenge leicht unter dem Referenzwert gelegen. Die erste Juniwoche sei mit 47 Millimeter zwar niederschlagsreicher gewesen als der gesamte Mai 2026, doch: „Ein Großteil dieses Niederschlags wird von der Vegetation aufgenommen oder verdunstet und steht somit in geringem Maße für die Grundwasserneubildung zur Verfügung“, erklärt das Umweltressort. Müssen wir deshalb aufs Duschen verzichten? Das nicht, meint

Dittmer. Aber kürzer unter der Brause zu stehen und einen Sparduschkopf zu verwenden würde schon deutlich helfen. Ein solcher Sparkopf lasse 7 bis 10 Liter pro Minute durch. Normale Köpfe liegen über 10 Liter pro Minute. Wer nicht weiß, ob es sich beim verwendeten Duschkopf um eine Sparvariante handelt, kann das mit Hilfe eines Eimers mit Skala und einer Stoppuhr leicht herausfinden. Einfach eine Minute das Wasser aus der Brause in den Eimer laufen lassen und dann die Menge ablesen. „Aber hinterher das Wasser bitte nicht wegkippen, sondern zumindest an die Blumen oder anders nutzen“, appelliert Dittmer.

T I PP S, U M WA SS E R ZU S PAR E N  Nutzung von Pools und GartenBewässerung einschränken.  Mit sauberen Füßen in den Pool steigen, damit das Wasser länger sauber bleibt.  Kürzer duschen und Sparduschkopf verwenden.  Pflanzen morgens oder abends gießen, damit weniger verdunstet.  Den Rasen nicht zu kurz mähen – das hält ihn länger grün.

 Das Wässern des Rasens bei großer Hitze ganz einstellen – er erholt sich wieder.  Gemüse in einer Schale putzen und nicht unter laufendem Wasser. Das Wasser kann hinterher für Blumen oder Beete verwendet werden.  Auf der Toilette die Spartaste verwenden.  Beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen lassen.

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