Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung
SAMSTAG, 6. JUNI 2026
NR. 3811/56. JAHRGANG
Abkürzung für Brückenbau
Jubiläum und Welterbe
Bremen wird zur Bühne
Geplante Gesetzesänderung soll in Bremen mehr Tempo bringen
BSAG-Korso und Führungen durch das Bremer Rathaus
Das Straßenfestival La Strada startet am Donnerstag
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SONNTAGSSHOPPING Am 6.+ 7. Juni von 13 –18 Uhr Mit Event-Auktion zugunsten „Dein Festmahl e. V.“
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Notfallmedizin als Erlebnis Sirenen, Helikopter, Einsätze zum Anfassen: Beim 18. „Tag der Sicherheit“ rund um das Klinikum Links der Weser wird Notfallmedizin am morgigen Sonntag zum Erlebnis für die ganze Familie. Von 11 bis 17 Uhr heißt es: schauen, staunen und lernen, was im Ernstfall wirklich zählt. rl
Schwarzes Brett erneuert Bremen hat das Schwarze Brett für Kontaktangebote und private Verkäufe erneuert. Der modernisierte Auftritt unter schwarzesbrett.bremen. de soll dank neuer Filteroptionen und Umkreissuche den veränderten Bedürfnissen der Nutzer und Nutzerinnen Rechnung tragen. rl
Führung auf der Deponie Bremerinnen und Bremer haben am 18. Juni wieder die Gelegenheit an einer etwa 2,5-stündigen Führung über die Blocklanddeponie teilzunehmen. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr vor der Verwaltung, Fahrwiesendamm 100. Anmeldungen unter die-bremer-stadtreinigung.de rl Anzeige
BERATUNG ERBRECHT TESTAMENT VORSORGEVOLLMACHT PATIENTENVERFÜGUNG
Bereits bei der vergangenen Europameisterschaft hat der White Pearl Beach Club Public Viewing veranstaltet. Von der Stadt gibt es zur Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA erneut keine Veranstaltung. Foto: Behrbom
Sommer der kleinen Leinwände Warum die Stadt kein Public-Viewing zur Weltmeisterschaft anbietet und welche Alternativen es gibt PHIL IPP BEHR BOM
Ein Hauch des kommenden Turniers dürfte bereits in der Luft liegen. In Chicago gegen die USA, eines der drei Gastgeberländer der kommenden Weltmeisterschaft, testet die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Samstag ein letztes Mal vor dem Turnier um den goldenen Pokal. Nachdem die vergangene Weltmeisterschaft in Katar im Winter stattfand, bietet die diesjährige Ausgabe wieder die Möglichkeit zum gemeinsamen Schauen im Freien, dem sogenannten Public Viewing. Prädestinierte Orte wie die Bürgerweide, der Domshof oder die Galopprennbahn bleiben für diesen Zweck jedoch verwaist, bestätigt Christoph Sonnenberg, Sprecher der Senatorin für Wirtschaft, Kristina Vogt. Der Senat bleibt damit auf Linie. Es sei an-
gesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Lage Bremens nicht vertretbar, ein durch die Stadt finanziertes Public Viewing zu veranstalten, so Sonnenberg. Bereits 2024 gab es kein von der Stadt organisiertes Public Viewing. Stattdessen hatte man auf private Interessenten gehofft, die in der Vergangenheit entsprechende Veranstaltungen ausgerichtet hatten. Beim Ordnungsamt gingen allerdings keine Anträge auf Sondernutzung öffentlicher Flächen für ein Public Viewing ein, so Canan Sevil, Sprecherin der Innensenatorin Eva Högl. Als möglichen Grund nennt das Wirtschaftsressort die inzwischen hohen Sicherheitsanforderungen für Großveranstaltungen. Ein Gesetz, das Public Viewing sonst einschränkt, ist der Lärmschutz. Den hatte die Bundesregierung im März eigens für die Welt-
meisterschaft gelockert. Denn viele Partien finden aufgrund der Zeitverschiebung erst in den späten Abendstunden statt. Die sogenannte PublicViewing-Verordnung erlaubt bis zum 19. Juli Ausnahmen vom Lärmschutz, damit gemeinsames Fußballschauen auch nach 22 Uhr zugelassen werden kann. „Unser Ziel ist ein fairer Ausgleich zwischen Fußballfest und Lärmschutz“, betonte Bundesumweltminister Carsten Schneider. Andere Städte im Bremer Umland machen davon Gebrauch, beispielsweise Hannover. Dort entsteht auf dem Waterloo-Platz ein öffentliches Public Viewing für rund 15.000 Personen. Auch die Hoffnung auf ein kurzfristiges Public Viewing im Falle einer Finalteilnahme der deutschen Nationalmannschaft dämpft das Ordnungsamt. „Der Antrag muss mindestens einen Monat vor Veranstal-
tungsbeginn gestellt werden“, bestätigt Sevil und verweist ebenfalls auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Bremern bieten sich jedoch eine Handvoll privater Alternativen mit etwas kleineren Leinwänden. Bereits zur EM 2024 veranstaltete der White Pearl Beach Club ein gemeinsames Public Viewing auf seinem Gelände. Geschäftsführer Milan Mitrovic rührt dafür auch in diesem Jahr lautstark die Werbetrommel. „Es gibt keinen besseren Platz in Bremen, um diese Weltmeisterschaft zu verfolgen“, meint Mitrovic. Das Event sei inzwischen zu einer Tradition geworden. Wetterabhängig will Mitrovic auch Spiele ohne deutsche Beteiligung zeigen. Weitere Möglichkeiten in der Innenstadt bieten die Bars an der Schlachte sowie im Viertel – teils drinnen, teils unter freiem Himmel.
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„Etwa 215.000 Menschen suchten im vergangenen Jahr die Notfallversorgung der Krankenhäuser im Land Bremen auf“, sagt Judith Borsch, Geschäftsführerin der Krankenhausgesellschaft. Man werde von 10 Pro-
zent mehr Fällen überrannt, die zum Hausarzt oder Facharzt gehören. Wartezeiten steigen, wichtigere Fälle müssten vorgelassen werden. Das erzeuge Frustration bei Patienten, die nicht wissen, wie sie sich helfen
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können. „Das entlädt sich sogar in Gewalt gegen Helfer“, so Borsch. „Als Teil der Gesundheitsvorsorge steht das Thema ganz oben auf der politischen Agenda“, verspricht Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.
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