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SAMSTAG, 10. JANUAR 2026
NR. 3790/56. JAHRGANG
Bannbrecher gesucht
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Welche Verkehrsprojekte Bremen für 2026 plant
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Info über Distanzunterricht Aufgrund der Wetterlage hatte die Bildungsbehörde am gestrigen Freitag für alle Schule in Bremen Distanzunterricht angeordnet. Über mögliche Folgeregelungen will der Senator für Kinder und Bildung auf bildung.bremen.de sowie über seinen Instagram-Kanal informieren. rl
Metalhenge gesperrt Die Bremer Stadtreinigung (DBS) hat am Mittwoch vorsorglich den Zugang zur Aussichtsplattform Metalhenge gesperrt. Das Gelände könne nicht kontinuierlich von Schnee und Eis befreit werden, so die DBS. Sobald ein sicherer Besuch möglich sei, werde Metalhenge wieder geöffnet. rl
BSAG verstärkt Winterdienst Um trotz Eis und Schnee möglichst vielen Menschen sicheren Nahverkehr zu ermöglichen, hat die Bremer Straßenbahn AG ihren Winterdienst personell verstärkt. Dennoch seien witterungsbedingte Verspätungen und Ausfälle nicht auszuschließen. Aktuelle Infos: bsag.de rl Anzeige
Die BSAG verzeichnet derzeit Meldungen über Drogenkonsum in Straßenbahnen. In den Linien die den Hauptbahnhof kreuzen, setzt der Verkehrsbetrieb darum Sicherheitspersonal ein. Foto: Behrbom
Drogenkonsum in der Straßenbahn BSAG setzt vermehrt Sicherheitspersonal in Bahnlinien rund um den Hauptbahnhof ein PHIL IPP BEHR BOM
Der öffentliche Personennahverkehr gilt für viele Bremerinnen und Bremer als unverzichtbarer Teil des Alltags: auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause. Gleichzeitig bestätigt die BSAG auf Anfrage, dass es in jüngster Vergangenheit Kundenbeschwerden über offenen Drogenkonsum in Straßenbahnlinien gibt, die über den Hauptbahnhof führen. Diese Entwicklung wirft nicht nur Fragen der Sicherheit auf, sondern auch nach sozialer Verantwortung und dem Umgang mit Menschen, die Hilfe benötigen. „Im Sommer 2025 wurde uns im Bereich Hohentor Drogenkonsum in den Fahrzeugen gemeldet. Daraufhin haben wir dort unverzüglich unser Sicherheitspersonal verstärkt eingesetzt“, erklärt Katharina Rüß-
bült, Sprecherin der BSAG. Ein möglicher Grund dafür sei damals ein Akzeptanzort für Drogenkonsum nahe des Hohentorparks gewesen. Die Maßnahme habe, so Rüßbült, Erfolg gehabt. In jüngster Zeit habe die BSAG in diesem Bereich keine erneuten Meldungen zu Drogenkonsum in Bussen und Bahnen verzeichnet. Dafür gibt es nun jedoch Beschwerden rund um den Hauptbahnhof. Absolute Zahlen zu den Vorkommnissen liegen der BSAG nicht vor, so Rüßbült. Den Grund für die Verlagerung sieht sie in der erhöhten Polizeipräsenz am Hauptbahnhof: „Das führt offenbar dazu, dass die Konsumentinnen und Konsumenten an andere Stellen ausweichen. Und in Einzelfällen offenbar auch in die Fahrzeuge der BSAG.“ Beatrix Meier von der ambulanten
Weihnachtsbaumabfuhr startet Montag - Samstag von 11.30 – 15.00 Uhr Mittagstisch ab 9,50 Euro. Catering-Buffet ab 25 Personen: Fragen Sie uns! Berliner Freiheit 11 • 28327 Bremen Telefon 0421 - 794 29 256 www.tasteofindia-berlinerfreiheit-bremen.de
Die Weihnachtsbaumabfuhr in Bremen startet am 12. Januar und endet am 30. Januar. Der Abfuhrtermin für die jeweilige Straße findet sich im Bremer Abfallkalender. Den Bremer Abfallkalender finden Bürgerinnen und Bürger in der
DBS-App oder auf der Website von DBS zum Download. DBS bittet ausdrücklich darum, dass der Baum komplett abgeschmückt ist und gut sichtbar am Tag der Abfuhr bis 6 Uhr morgens auf öffentlichem Grund abgestellt wird. WR
Suchthilfe sieht neben Verdrängung auch die kalten Temperaturen als mögliche Gründe für Drogenkonsum im ÖPNV. „In Bremen gibt es zu wenig Orte für einen sicheren Konsum, die Drogengebrauchenden nutzen dann andere Orte, die warm sind“, so Meier. Mögliche Standorte für Indoorkonsumstätten würden zwar gesucht, seien aber schwierig zu finden. Zudem sei der Suchtdruck bei Crack besonders hoch, sodass die Konsumierenden häufig eine neue Dosis benötigten. Neben Konsumräumen fehlen in Bremen vor allem Tagesaufenthalte, erklärt Meier. Viele der Betroffenen beziehen keine Leistungen, was ein Problem darstellt. In Hamburg ist es an verschiedenen Orten auch NichtLeistungsbezieherinnen und Leistungsbeziehern möglich, sich an verschiedenen Orten warm zu hal-
ten. In Bremen weichen sie dann aus – in Bahnhofsnähe entsprechend auf den ÖPNV. Bei der BSAG wurde das Fahrpersonal sensibilisiert, zudem sei auf den entsprechenden Linien ein Sicherheitsdienst im Einsatz, erklärt Rüßbült. Dieser wird von Kontrolleuren begleitet. „Beide können Konsumentinnen und Konsumenten oder Dealer aus dem Fahrzeug verweisen. Die Präsenz scheint aber gut als Abschreckung zu wirken, wie uns zurückgemeldet wurde.“ Wer Drogenkonsumierende in den Fahrzeugen der BSAG beobachtet, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen, mahnt Rüßbült. Stattdessen sollten Fahrgäste die Polizei informieren oder das Fahrpersonal ansprechen. Dieses weist die Konsumentinnen und Konsumenten dann aus dem Fahrzeug oder ruft die Polizei hinzu.
Über Kitaplätze informieren Derzeit können Kinder für das neue Kitajahr in Bremen angemeldet werden. Eine Möglichkeit einen Platz für Kinder zu finden: ElternvereinsKitas. Diese stellen rund 3.700 Plätze in Bremen, die von der Stadt gefördert
werden. Kinder ab drei Jahren besuchen die Einrichtungen beitragsfrei, bei Jüngeren sind die Beiträge vergleichbar mit anderen Kitas. Unter www.verbundbremerkindergruppen. de können Eltern Termine für Informationsveranstaltungen finden. WR
21.01.2026, 19 Uhr 22.01.2026, 17 Uhr
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