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Weser Report - Mitte vom 22.11.2025

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 22. NOVEMBER 2025

NR. 3783/55. JAHRGANG

Schulen stärken

Premiere am Goetheplatz

Weihnachtsmärkte in der City

Wie Raumüberlassungen Einnahmen generieren können

Frank Hilbrich inszeniert die Operette „Sissy“

Schlachte-Zauber, Ansgari-Kirchhof, LloydPassage und Co. laden zum Bummeln ein

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MIT TE

Hotline für betroffene Eltern Der Kita-Träger PME Familienservice GmbH hat Insolvenz angemeldet, rund 400 Kitaplätze in Bremen sind betroffen. Das Bildungsressort hat eine Hotline für Eltern eingerichtet: 36 19 20 00. Laut Senator Mark Rackles werde mit dem Insolvenzverwalter bereits an Lösungen gearbeitet. rf

Kostenfreie Reise in die Zukunft Die Raumfahrt-Show des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt macht am 25. November Station in Halle 6. Bei freiem Eintritt sind Familien von 16.30 bis 18 Uhr zu einem interaktiven Raumfahrt-Erlebnis eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter dlr.de im Netz. rf

Kaisen-Brücke für ÖPNV gesperrt Die Wilhelm-Kaisen-Brücke ist am morgigen Sonntag ab 3.30 Uhr bis Montag 4 Uhr für den öffentlichen Nahverkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten nach einem Gleisschaden. Die Busse und Bahnen der BSAG fahren Umleitungen. Mehr Informationen unter bsag.de pb Anzeige

CDU-Kommunalpolitiker Yunas Kaya (l.) aus der Umweltdeputation zeigte sich bei einem Ortstermin mit besorgten Bürgern schockiert über die Massen an Abfällen und Sondermüll, die sich am Rande des früheren Könecke-Geländes in den vergangenen Monaten angesammelt haben. Foto: Bollmann

Mit dem Abfall kommen die Ratten

Illegale Müllablagerungen werden seit Monaten nicht beseitigt / Gesundheitsgefahren M A RT IN BOL L M A N N

Viele Anwohner in Hemelingen sind erzürnt: Seit Monaten türmt sich am Rande des früheren Könecke-Geländes an der Ahlringstraße der Müll. Abfälle aller Art werden einfach am Straßenrand entsorgt, darunter Sofas, Betten, Kühlschränke, Autoreifen, Essensreste und sogar Sondermüll. Es wurden auch schon Ratten gesichtet und beim Ortsamt gemeldet, berichtet der Kommunalpolitiker Yunas Kaya, der auch Mitglied der Umweltdeputation ist. Durch die Müllablagerungen sieht er ernsthafte Gesundheitsprobleme und fordert Bürgermeister Andreas Bovenschulte auf, dass Thema endlich zur Chefsache zu machen. Die Problematik mit den illegalen Müllablagerungen ist nicht neu: Bereits im April 2024 thematisierte die CDU in einer öffentlichen Sitzung die illegalen Müllansammlungen mitten

in den Zentren der Stadtteile. Die Bürgerschaftsabgeordneten Hartmut Bodeit und Martin Michalik kritisierten schon damals die mangelnde Erreichbarkeit der Behörden: „Man telefoniert von einem zum anderen und keiner ist zuständig“, so Bodeit. Ähnlich verhält es sich bis heute an der Ahlringstraße. „Das ist Privatgelände. So lange wird nicht gehandelt“, klagt Kaya. Es gab bereits mehrere Gespräche mit dem Ortsamtsleiter Jörn Hermening, ohne dass es etwas gebracht hätte und auch nach dem Rattenerlass sei noch nichts passiert. „Es ist echt ärgerlich“, räumt Hermening ein: Der Beirat habe schon gefordert ‚sofort abräumen‘, da Gefahr im Verzug sei – nur passiert sei nichts. „Wir sind schon mit verschiedenen Behörden aktiv. Leider mit null Erfolg“, berichtet Hermening. Da es sich um Privatgelände handele, seien der Ortspolitik die Hände gebunden. Dabei seien gegen den – insolventen –

Besitzer schon Strafen verhängt worden. „Es ist furchtbar. Wir haben aber noch Hoffnung“, erklärt Hermening. Die Stadt habe nämlich ein Vorkaufsrecht für das Gelände und von einem Besitzerwechsel verspreche er sich eine Verbesserung der Situation. „Da es sich bei dem angesprochen Gelände um ein Privatgrundstück handelt, ist ein reguläres Beräumen der Flächen, wie bei anderen illegalen Ablagerungen im öffentlichen Straßenraum, nicht möglich. Bei Privatgrundstücken sind die jeweiligen Eigentümer für die Beräumung ihrer Grundstücke zuständig“, erklärt Jan Raue, Referatsleiter Stadtsauberkeit bei der Bremer Stadtreinigung (DBS). DBS habe aber die Möglichkeit, Räumungen durch den Eigentümer anzuordnen und Zwangsgelder festzusetzen. „Sofern dieses Zwangsmittel nicht den gewünschten Erfolg erzielt, hier die Beräumung des Grundstücks durch den Eigentümer, kann glei-

chermaßen eine Ersatzvornahme durch DBS angedroht und durchgeführt werden“, so Raue weiter. Für das Könecke-Gelände sei ein solches Verfahren in Gang gesetzt: „Derzeit befindet sich DBS in der operativen Vorbereitung der Ersatzvornahme, um diese im vierten Quartal 2025 durchzuführen.“ „Dass private oder öffentliche Flächen, wie etwa beim Könecke-Gelände oder dem Altkleidercontainer in Arbergen, zu Müllhalden verkommen, darf nicht zur Norm werden“, findet Kaya während er die Bescherung an der Ahlringstraße in Augenschein nimmt. Dabei zeigte sich übrigens auch, dass neben privatem Sperrmüll und Abfällen scheinbar auch gewerblicher Müll und Dämmmaterialien abgeladen wurden. „Wir müssen einfach dahin kommen, dass die Stadt sauberer wird und konsequenter gegen Müllsünder vorgegangen wird“, meint Kaya.

Evangelische Kirche sucht Zeugen Bundesmittel für Schwimmbäder

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Der Evangelischen St. Jakobigemeinde wurde ein möglicher Fall sexualisierter Gewalt gemeldet, der einen inzwischen verstorbenen Pastor betrifft. Der beschuldigte Geistliche war bis 1965 in der Gemeinde tätig, der Vorfall soll sich im März desselben

Jahres ereignet haben. Die Gemeinde hält es für möglich, dass weitere Personen betroffen sind. Betroffene und Hinweisgebende werden gebeten, sich per Mail an die Meldestelle unter nancy.janz@ kirche-bremen.de zu wenden. pb

Der Bundestag stellt zusätzliche Mittel für Sportstätten bereit, darunter 250 Millionen Euro speziell für Schwimmbäder. Sportsenator Ulrich Mäurer sieht darin eine Chance, da viele Anlagen im Land dringend saniert werden müssen.

CABARET Musical von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb Jetzt im Theater am Goetheplatz Termine und Karten unter www.theaterbremen.de

Bis zum 15. Januar können Kommunen ihre Anträge einreichen, Bremen arbeitet bereits an entsprechenden Projekten. Das Südbad und das Schloßparkbad sollen im Falle einer erfolgreichen Bewerbung durch die Mittel saniert werden. pb


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Weser Report - Mitte vom 22.11.2025 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu