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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung
JAHRE
SAMSTAG, 1. NOVEMBER 2025
NR. 3780/55. JAHRGANG
Von Likes und Leichtsinn
Urlaubtrends und mehr
Nur Busse über die Weser
Weshalb das Teilen von Kinderfotos im Internet riskant ist
Reiselust, Caravan und Fisch & Feines starten am Freitag
Was die BSAG für die Zeit der Brückensperrung vom 7. bis 10. November vorbereitet hat
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MIT TE
Neuer Rekord bei Einbürgerungen Bürgermeister Andreas Bovenschulte gratulierte in dieser Woche zehn Personen aus acht Ländern stellvertretend für mehr als 3.450 Menschen seit August 2024 zur deutschen Staatsangehörigkeit. 2024 wurden insgesamt 4.031 Menschen in Bremen eingebürgert – ein neuer Rekordwert. rf
Flüsseviertel, Hohentor und die Alte Neustadt als Modellquartier: Dort sollen Maßnahmen zur fairen Neuordnung des Parkraums erprobt werden. Foto: Schlie
Neuordnung auf Probe
Umtausch nicht verpassen
Bis zu
Waffenverbot verlängert
Die Bundespolizei hat das Mitführverbot von Waffen und gefährlichen Gegenständen im Bremer Hauptbahnhof bis zum 30. November verlängert. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit von Reisenden und Besuchenden angesichts vermehrter Messer- und Gewaltdelikte zu erhöhen. rf Anzeige
Verkehrsressort plant Modellquartier in der Neustadt und 41 Bewohnerparkzonen für Bremen
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Noch bis zum 19. Januar 2026 haben Inhaber von Führerscheinen, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden, Zeit für den Umtausch. Der alte Schein muss bis dahin durch den neuen EU-Führerschein ersetzt werden. Die Umstellung zielt auf einheitliche, fälschungssichere Dokumente. rf
RIKE FÜLLER
Mit einem neuen und rechtssicheren Konzept will die Mobilitätsbehörde auf die Probleme durch blockierte Rettungswege, fehlende Barrierefreiheit und zu wenig legale Parkplätze in vielen Bremer Stadtteilen reagieren. Das geplante Parksystem soll Schritt für Schritt eingeführt werden und auch möglichst viele „regelkonforme“ Pkw-Stellplätze im Straßenraum schaffen – ein Pilotprojekt in der Neustadt soll nach Informationen des WESER REPORT ab 2026 Maßnahmen erproben. Grundlage ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das im Juni 2024 bundesweit für Rechtsklarheit beim sogenannten Gehwegparken gesorgt hat. Das Gesamtkonzept aus dem Hause von Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal wird in der kommenden
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RABATT BERATUNG ERBRECHT TESTAMENT
VORSORGEVOLLMACHT PATIENTENVERFÜGUNG
Woche der zuständigen Deputation vorgelegt, Änderungen sind allerdings noch möglich. Die ersten beiden Stufen des sogenannten Vier-Stufen-Plans stellen durch das Unterbinden des aufgesetzten Parkens Rettungswege sicher und werden bereits seit einigen Monaten umgesetzt. Stufe 1 und 2 sollen bis Ende des Jahres weitestgehend abgeschlossen sein. Die nun folgenden Stufen 3 und 4 sehen laut Konzept in Teilprojekten das Ordnen des Parkraums sowie parallel dessen Bewirtschaftung mithilfe von Bewohnerparkzonen vor. Die Umsetzung des Pilotprojekts in der Neustadt markiert den Einstieg in die dritte Stufe des Gesamt1) plans. Das Gebiet zwischen Neuenlander Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Westerstraße und B6 soll damit zum Testfeld werden. In diesem sogenannten Pilotcluster sollen An-
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Die Bahn-Lounge im Bremer Hauptbahnhof bleibt ab heute geschlossen. Das bestätigte eine Sprecherin der DB. Die erste Etage neben der großen Halle war ausgestattet mit Sesseln, Getränken,
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W-LAN, Zeitungen und Service. Laut der Gewerkschaft Eisenbahn und Verkehr hielten sich dort etwa 4.700 Reisende monatlich auf. Nicht einmal eine Petition half gegen die Schließung. mas
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In der Boutique und bei Leuchten:
fang 2026 die Anwohnenden in einem Bürgerdialog umfassend informiert und einbezogen werden. Im Dezember wird der Beirat über die Planungen im Detail unterrichtet. „Grundsätzlich gilt: Wir gehen nach Dringlichkeit und Belastung vor. Die Neustadt ist dabei das am stärksten betroffene Quartier innerhalb des bearbeiteten Clusters – daher starten wir das Modellprojekt dort“, sagt Ressortsprecher Aygün Kilincsoy auf Nachfrage. Neben der Umsetzung von Standardmaßen bei Gehwegen und Fahrbahnen ist im Pilotcluster auch eine Parkraumbewirtschaftung mit Bewohnerparken vorgesehen. Anwohnerinnen und Anwohner können dann laut Konzept für aktuell 75 Euro im Jahr einen Parkausweis erhalten. Begleitend sind weitere Maßnahmen geplant, um den öffentlichen Raum zu gestalten: Carsha-
ring, Fahrradbügel, E-Ladesäulen und neue Flächen für Liefer- und Mikromobilität. Auch Mehrfachnutzungen von Flächen kommen laut Konzept in Frage. Ein privater Investor prüft laut Behörde zudem die Möglichkeit der Einrichtung einer Quartiersgarage am Südbad. Nach erfolgreicher Erprobung sollen sukzessive auch andere innenstadtnahe und von Parkdruck hoch belastete Stadtteile wie Findorff, Walle, Schwachhausen, Mitte und die Östliche Vorstadt folgen. Das standardisierte Verfahren könnte dann je nach örtlichen Gegebenheiten im rechtlich zulässigen Rahmen auch angepasst werden. Insgesamt sollen 41 Quartiere neu geordnet und zu Bewohnerparkzonen umgebaut werden. „Zu den Zeitplänen kann ich mich aus Respekt vor der bevorstehenden Deputation noch nicht äußern“, sagt Kilincsoy.
Nachtragshaushalt beschlossen Der Bremer Senat hat die Nachtragshaushalte 2025 für Stadt und Land beschlossen, um auf die angespannte Finanzlage zu reagieren. Durch die Kreditaufnahme von rund 148 Millionen Euro soll die kommunale
Handlungsfähigkeit gesichert werden. Auch Mittel für steigende Sozialausgaben, zusätzliche Lehrkräfte und die Beamtenbesoldung sind vorgesehen. Die Bürgerschaft muss noch zustimmen. rf
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