Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung
SAMSTAG, 25. OKTOBER 2025
NR. 3779/55. JAHRGANG
Der Himmel auf Erden
Vogelgrippe-Ausbruch
„Unser lustiges Weihnachten“
Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt über die Raumfahrt-Hauptstadt
Was die Geflügelpest für Haus- und Wildtiere bedeutet
Paul Reeves und Ross Antony im Interview über ihre Show im Metropol-Theater
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AOK Bremen/Bremerhaven Die Gesundheitskasse.
MIT TE
Erinnerung an jüdische Menschen 560 Stelen in der City-Kirche Unser Lieben Frauen erinnern bis zum 21. November an in Minsk ermordete jüdische Menschen aus Bremen und Stade. Das Künstlerpaar Dagmar Calais, Chris Steinbrecher und Antje Grotheer eröffnen die Schau am 2. November, 12 Uhr. mas
Nacht dauert eine Stunde länger Ab Sonntag wird es wieder deutlich früher dunkel. Grund: Die Uhr wird in der Nacht zum Sonntag um 3 Uhr wieder auf 2 Uhr und damit von Sommerzeit auf Mitteleuropäische Zeit zurückgestellt. pb
Tipps zur Vorsorge im Alter 25 kostenlose Online-Vorträge bietet die Verbraucherzentrale zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass an. Termine vom 3. bis zum 7. November 2025 : verbraucherzentrale. de/fokuswoche-vorsorge. mas Anzeige
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ISCHA FREIMAAK! 17.10. – 02.11.2025
Mit dem Deutschlandticket zum Freimarkt? Kein Problem! Rund 50.000 Deutschlandtickets wurden im September 2025 von der BSAG verwaltet. Aufgrund der kommenden Preiserhöhung kann sich der Vergleich mit anderen Tickets lohnen. Foto: Schlie
Muss es ganz Deutschland sein? Preise im Vergleich: Wann sich das Deutschlandticket nach der Preiserhöhung noch lohnt PHIL IPP BEHR BOM
Für 9 Euro mit einem Ticket durch die ganze Republik – die drei Sommermonate 2022 sind vielen Bremerinnen und Bremern sicherlich noch gut in Erinnerung. Im Mai 2023 folgte das Deutschlandticket für 49 Euro. Der Preis hielt allerdings nur bis Januar 2025, seitdem kostet das Ticket 58 Euro. Dabei sollte es zunächst bleiben. Die nächste Preisanpassung war laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung erst für 2029 vorgesehen. Dennoch steht bereits fest: Ab Januar 2026 wird das Deutschlandticket 63 Euro kosten. Auch im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) werden die Preise steigen. Marcus Wewer, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen, hält die Preiserhöhung des Deutschlandti-
ckets für nicht gerechtfertigt: „Es gibt keinen Mehrwert als Gegenleistung.“ Kritik übt Wewer auch an einem fehlenden Deutschlandticketrabatt für Auszubildende. Während Studierende häufig ein Semesterticket bekommen, welches für einen Aufschlag erweitert werden kann, würden Auszubildende dahingehend benachteiligt. „Gerade Auszubildende müssen häufig zum Arbeitsplatz pendeln und können sich kein Auto leisten“, so Wewer. 63 Euro soll das Deutschlandticket ab kommenden Januar kosten. 3,40 Euro die Einzelfahrt in den Bussen, Bahnen und Zügen im Bremer Stadtgebiet. Reisende sollten dementsprechend mindestens 19 Einzeltickets (64,90 Euro), oder sieben Tagestickets (66,50 Euro) lösen wollen, damit sich das Umsteigen auf das Deutschlandticket lohnt.
Für junge Leute, die in Schule, Ausbildung oder im Freiwilligendienst sind und nur im VBN-Land unterwegs sind, ist das TIM-Ticket eine deutlich günstigere Alternative (31,50 Euro pro Monat). Allerdings hat die BSAG noch immer die MIA Karte im Angebot, die teurer als das Deutschlandticket ist und nur Fahrten in Bremen ermöglicht. Die Abo-Zahlen des MIA-Tickets sind durch die Einführung des Deutschlandtickets zwar deutlich gesunken, dennoch fahren monatlich noch immer rund 10.000 Kundinnen und Kunden damit, erklärt Andreas Holling, Sprecher der BSAG. Zum Vergleich: 50.000 Deutschlandtickets werden von der BSAG verwaltet, bestätigt Holling. Zwei wesentliche Gründe sieht Holling für die beständigen Abonnementzahlen des MIATickets: die Übertragbarkeit und die
Mitnahmemöglichkeiten. Für Personen eines Haushalts, die nicht immer gleichzeitig Bus und Bahn nutzen, kann ein Umstieg auf das MIA-Ticket also durchaus sinnvoll sein, um Kosten zu teilen. Mit dem MIAplus-Ticket können zudem montags bis freitags ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden eine Person und bis zu vier Kinder mitgenommen werden. Die erweiterte Variante ist mit 74 Euro allerdings deutlich teurer. Wer regelmäßig mit Bussen und Bahnen unterwegs ist, werde sicherlich auch zukünftig mit dem Deutschlandticket besser fahren, meint Wewer. Ob es sinnvoll ist, das Deutschlandticket im Abo zu erwerben, hänge sehr individuell vom jeweiligen Fahrverhalten ab. Wer überwiegend in seinem Umfeld unterwegs ist, könne mit einem Abo des örtlichen Verkehrsbetriebes günstiger fahren.
Beton braucht Ruhe: Wilhelm-Kaisen-Brücke Anfang November dicht Die Arbeiten zur Ertüchtigung der Wilhelm-Kaisen-Brücke liegen laut dem Amt für Straßen und Verkehr (ASV) im Zeitplan. Vom 7. November bis zum 10. November wird die Brücke wegen der Bauarbeiten vollständig gesperrt. Der Grund: Der
neu aufgetragene Beton im Inneren der Brücke muss aushärten. Erschütterungen durch Verkehr könnten dies verhindern. Jener wird in dieser Zeit über die BürgermeisterSmidt-Brücke umgeleitet. Auch für den ÖPNV kommt es zu
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Einschränkungen: Die Straßenbahnlinien 1, 4 und 6 fahren in dieser Zeit nicht über die Weser, da die Bürgermeister-Schmidt-Brücke für Straßenbahnen weiterhin gesperrt ist. Zwischen Hauptbahnhof und Westerstraße wird deswegen ein Ersatzver-
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kehr mit Bussen eingerichtet. Rechts der Weser enden die Linien 1, 4, 5, 6 und 8 am Hauptbahnhof. Der Fuß- und Radweg auf der westlichen Seite bleibt während der Sperrung geschlossen, die östliche Seite bleibt passierbar. pb
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