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SAMSTAG, 14. DEZEMBER 2024
NR. 3734/54. JAHRGANG
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Wer zu den Sixdays 2025 im Bremer Lattenoval erwartet wird
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Der Weihnachtszirkus startet am Mittwoch auf der Bürgerweide
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Schönste Stände: Met, Nüsse, Hundekekse Die schönsten Stände auf dem Bremer Weihnachtsmarkt 2025 sind gekürt: Platz eins geht an Senkbeil und Marburg (Foto). Der Stand bietet Kerzen, Honigprodukte und Met. Die Jury urteilt: „Ein einzigartiges Erlebnis.“ Platz zwei belegt der Stand Christian Heine Mandeln und Nüsse. Die Jury findet, dass die liebevoll dekorierte Hütte mit ihrem verführerischen Duft von gerösteten Mandeln und süßen Leckereien die Besucher magisch anziehe. Platz drei sei für Vierbeiner ideal: Die Hundebäckerei Verspermann bietet Hundekekse und Snacks. Jury-Mitglied und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt: „Die kreativ gestalteten Stände spiegeln die Leidenschaft wider, die unseren Markt so einzigartig machen.“ Sie seien Impulsgeber für die lokale Wirtschaft. mas / Foto: Schlie
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MIT TE
Bremer sind besonders arm Laut einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle zur Wohnarmut in Deutschland leben in Bremen mit 29,3 Prozent (rund 197.000) der Bevölkerung am meisten von Wohnarmut betroffene Menschen. In die Studie flossen die nach Abzug der Wohnkosten verfügbaren Einkommen ein. rf
A1-Brücke eingeengt Vom 16. bis 18. Dezember wird die A1-Ochtumbrücke zwischen den Anschlussstellen Brinkum und Bremen-Arsten ausgebessert. Dabei werden Unebenheiten entfernt. Die Arbeiten beginnen jeweils um 19 Uhr und gehen bis 5 Uhr. Je eine Spur bleibt frei. mas
Digitale Bildung Benachteiligter Die Hochschule Bremen veranstaltet am 22. Januar den Fachtag „Teilhabe und digitale Bildung in Schule und Stadtteil“. Im Fokus stehen digitale Bildungsformate für benachteiligte Gruppen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bis zum 12. Januar: dilaboration.de/programm mas Anzeige
Gemeinsam Perspektiven bieten Das Chancen-Parlament unterstützt von Armut Betroffene in Bremen PHIL IPP BEHR BOM
Rund 42 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Bremen wachsen in armutsgefährdeten Haushalten auf. In keinem anderen Bundesland ist die Chance aus diesen Verhältnissen auszubrechen so gering wie hier. Seit 2023 engagieren sich Ehrenamtliche im Chancen-Parlament, um Menschen die von Mittellosigkeit betroffen sind zu helfen, sich selbst aus ihrer prekären Lage zu befreien. Vorsitzender des Parlaments ist Klaus Platz. 2016 ist der 86-Jährige auf einem Schiff der Seenotrettungsorganisation SOS Méditerranée, welche schiffbrüchige Geflüchtete im Mittelmeer rettet, mitgefahren. Diese Erfahrung habe ihm die Augen geöffnet. In Bremen wollte Platz daraufhin etwas für Geflüch-
tete, aber auch für Bremerinnen und Bremer tun, welche von Armut betroffen sind. „Fast jedes zweite Kind ist armutsbedroht, rund 28 Prozent der Erwachsenen leben in Armut, etwas gegen diese Verhältnisse zu unternehmen treibt uns an“, so Platz. Das Chancen-Parlament will eben diesen Menschen Möglichkeiten eröffnen, aus der Armut zu entkommen. Der Aufbau ähnelt dem Hamburger Spendenparlament. „Wir wollen hier aber nicht als Mildtäter auftreten, sondern Menschen Perspektiven bieten. Deswegen: Chancen-Parlament“, sagt Platz. Mindestens zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Parlaments, bringen Anträge ein und stimmen in geheimer Wahl über die Vergabe von Spendengeldern ab. Rund 15.000 Euro wurden bei der
ersten Sitzung im Mai für Projekte vergeben. Ende November fand die zweite Sitzung statt. Insgesamt drei Anträge wurden im Vorfeld gestellt. Dabei ging es um die Finanzierung der Projekte „Aktion Schulstart“ der Jungen Tafel, „Betreutes Jugendwohnen“ des Mädchenhauses sowie „Meine Zukunft – Meine Chance“ des Afrika Netzwerkes Bremen. Während bei der ersten Spendenvergabe die Themen noch breiter gestreut waren, wurde dieses Mal ein Schwerpunkt gesetzt. „Wir haben uns diesen Fokus auf Projekte für Kinder und Jugendliche sowie alleinerziehende Mütter überlegt, weil das die Gruppen sind, welche am stärksten von Armut bedroht und betroffen sind“, erklärt Platz. Die größte Fördersumme bekam die Junge Tafel mit 7.200 Euro. Ziel der Aktion ist es, an die Erstklässler der
Pannekoekship wird repariert Neun Monate nach dem Brand auf dem Pannekoekship an der Bremer Schlachte wurde das Schiff „Admiral Nelson“ in dieser Woche in die Werft Maleika im Hohentorshafen geschleppt. Im März löste eine Waschmaschine einen Großbrand
Frisches Wild sowie Lamm, Hähnchen, Ente und Pute
auf der Touristenattraktion aus. Damit das Schiff unter den Bremer Brücken hindurch passt, wurden vorher die Masten abgenommen. Rund drei Monate sollen die Renovierungsarbeiten an der „Admiral Nelson“ andauern. pb
bei der Bremer Tafel registrierten armutsbetroffenen Familien eine Erstausstattung für die Grundschule zu verteilen. Insgesamt wurden Fördergelder in Höhe von 13.200 Euro verteilt. „Wir freuen uns über die erfolgreiche Parlamentssitzung und bedanken uns bei unseren Mitgliedern, die es durch ihre Beiträge ermöglichen, diesen Projekten zu helfen“ betont Platz. Am Chancen-Parlament kann sich jede Bremerin und jeder Bremer beteiligen. Ein Stimmrecht erhält automatisch jede Person, die mindestens 70 Euro an den Verein im Kalenderjahr spendet. „In den nächsten Jahren wollen wir weiter wachsen“, erklärt Platz, um mehr Menschen Chancen aus der Perspektivlosigkeit aufzeigen zu können.
Rundfunkbeitrag bleibt stabil Der Rundfunkbeitrag soll bis Ende 2026 nicht erhöht werden. Darauf haben sich die Bundesländer verständigt. Finanziert werden soll die Preisstabilität durch die Auflösung der Sonderrücklage der Sender. Auch für Bremen kann Bürgermeis-
HUBERTUS Wild- und Geflügel-Spezialitäten
ter Andreas Bovenschulte eine positive Nachricht verkünden: Radio Bremen soll bleiben. Die Existenz des kleinen Senders bleibe durch die solidarische Verteilung der Gelder gesichert. Die Landtage müssen allerdings noch zustimmen. pb
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