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Weser Report - Mitte vom 12.10.2024

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SAMSTAG, 12. OKTOBER 2024

NR. 3725/54. JAHRGANG

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Minister für Sondervermögen Die Verkehrsministerkonferenz des Bundes hat sich am Donnerstag hinter die Bremer Forderungen nach einem für VerkehrsJuniSondervermögen 2023 infrastruktur gestellt. Damit soll sichergestellt Anzeige: WR Schienen weiter sawerden, dass Straßen und Titelkopf niert und ausgebaut werden können. pb

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Elektrolyseur angeliefert Das Wasserstoffgroßprojekt Hy Bit hat die nächste Hürde genommen. Für das Gemeinschaftsprojekt von SWB, EWE und Arcelor-Mittal, welches in Zukunft grünen Stahl produzieren soll, wurde der Elektrolyseur angeliefert. Er ist das Herzstück der Produktion. pb

Jurastudierende am Domshof Am kommenden Montag startet für Studierende das neue Semester. Nachdem die Jura-Fakultät in das Gebäude der ehemaligen Landesbank an den Domshof gezogen ist, werden die Studierenden mitten in der Innenstadt ihrem Studium nachgehen. pb Anzeige

In Bremer Apotheken und Krankenhäusern blickt man mit Sorge auf die Entwicklungen der Lieferbestände. Der Großteil der Apotheken und Krankenhäuser, wären aber vorbereitet. Foto: pixabay

Es fehlt an allen Ecken und Enden Wie Bremer Apotheken und Krankenhäuser mit Medikamentenmangel umgehen PHIL IPP BEHR BOM

Lieferkettenprobleme und Versorgungsengpässe bei Medikamenten – Probleme die seit der CoronaPandemie immer wieder auftreten. Im April 2023, beschloss die Bundesgregierung ein Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen. Verändert hat sich bisher kaum etwas, auch in diesem Jahr rechnen Krankenhäuser und Apotheken in Bremen mit viel Aufwand um alle Menschen zu versorgen. Rund 500 Medikamente wären derzeit von Engpässen betroffen, erklärt Isabel Justus, Geschäftsführerin der Apothekerkammer Bremen. „Das sind allerdings nur die freiwilligen Meldungen der Hersteller für rezeptpflichtige

Wirkstoffe, sodass der wahre Umfang des Problems noch viel größer sein dürfte.“ Bei vielen Apotheken bestehe deswegen in diesen Tagen die Sorge, so Justus, ihre Patientinnen und Patienten in der beginnenden Erkältungssaison nicht jederzeit mit allen Medikamenten versorgen zu können. Dieses Problem habe sich in den letzten Jahren abgezeichnet, da der Trend zu Lieferengpässen immer weiter gestiegen sei. Die Bremer Apotheken würden an der Belastungsgrenze arbeiten um die medizinische Versorgung im Land sicherzustellen. In den Bremer Krankenhäusern ist die Lage ähnlich. „Auch wir bekommen derzeit die angespannte Situation bei Lieferungen, wie der

von Kochsalzlösungen zu spüren,“ berichtet Karen Matiszick Pressesprecherin der Gesundheit Nord (Ge No). Auch dort rechnet man mit weiteren Engpässen in der Zukunft. Der einzige Weg sich auf die Mängel vorzubereiten, wäre, in den Apotheken und Krankenhäusern Vorräte anzulegen, aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre wären Hersteller und Großhändler in dieser Hinsicht auch sensibilisiert und vorbereitet, erklärt Justus. Wenn bestimmte Medikamente doch mal ausgehen, ist es für Krankenhäuser und Apotheken mit viel Arbeit verbunden, um Patientinnen und Patienten zu versorgen. Entweder müssen „Ersatzpro-

dukte beschafft oder die Medikamente aus den entsprechenden Rohstoffen selbst hergestellt werden,“ erklärt Matiszick. Insbesondere Apotheken bringe dies an ihre Belastungsgrenze, da dies mit hoher Zeit- und Personalaufwand verbunden sei. „In der Regel schaffen wir es trotzdem alle zu versorgen,“ so Justus, „auch wenn es mal länger dauert oder es ein anderes Medikament gibt, als verschrieben wurde.“ In der Zukunft müssten aber trotzdem grundlegende Änderung in der Produktionsweise stattfinden und Lieferketten gestärkt werden, heißt es aus der Ge No und der Apothekerkammer unisono, um die Lage in Zukunft zu entspannen.

Opti-Test Innenstadt gescheitert: Mitarbeiter ziehen in den Weserpark „Es wurden keine Kündigungen in der Bremer Innenstadt-Filiale ausgesprochen“, so Oliver Föst, Bundes-Geschäftsführer der OptiWohnwelt. Der Standort werde Mitte November geschlossen. Den 15 Mitarbeitern sei ein Umzug in den Weserpark angeboten worden. Auch wenn er ein City-Fan sei, „ist der Test Innenstadt gescheitert.“

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Seit März 2022 hatte die Kette mit 31 Standorten in Deutschland in der Bremer Innenstadt Etagen unterm Technik-Händler Saturn eingenommen. Im Zentrum habe man zwar kleinteilige Ware, aber weniger Möbel verkaufen können. Vertriebsleiter Yasar Berkkam konzentriere sich jetzt auf den Standort im We-

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serpark. Schließungen bei der Kette beruhten aber auch auf der Übernahme von Roller, dem UkraineKrieg und der sinkenden Kauflust. „Das Eigenverwaltungsverfahren ermöglicht die Kündigungen von Mietververträgen“, sagt Föst. In ganz Deutschland seien zehn Geschäfte von einer Schließung betroffen.

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Glück im Unglück: Der Vermieter des Cityhauses habe einen vorgezogenen Auszug bis Ende November ermöglicht. „Eine Miete gespart“, erklärt der Opti-Chef. Seine Kunden profitierten jetzt von günstigen Preisen: „Alles was wir jetzt in der Innenstadt verkaufen, müssen wir nicht in den Weserpark transportieren.“ mas

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